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Full text of "Archiv für die Geschichte Liv-, Esth-, und Curlands"

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ARCHIV 



fOr die Geschichte 



Liv-, Est- und Curlands. 



Mit Unterstützung 'der 

estlSndischen literarischen Allerhöchst bestätigten Gesellschaft 

herausgegeben 



von 



C. Schirren. 



Nene Fol^e- 13aii<1 VII. 



REVAL. 

Verlag von Franz Kluge. 

1880. 



)llen zur Geschichte 

des Untergangs 

ischer Selbständigkeit 



Aus 

vedisohea Beiclisarchive zu Stockholm 

herausgegeben 

C. Schirren. 



San<1 V¥I 



BBTÄL. 

Verlag von Frani Klugit 
1880. 






PÜßLiC LIBRARY 
QQQOOQ 



ASTOR, LENOX ANO 
TILDEN r'J.'NDATIONS 

R 1 903 L 






Inhalt 



Ko. ' Seite 

927. Claus Christiernsson, Hans Larsson und Herman Btuser an den König 

Erich XIV. April 11. Reval = i 

928. Claus Christiernsson , Hans Ijarsson und Herman Bruser an den 

Herzog Johann. April 11. Reval i. 6 

929. EB, Wilhelm an den OM. Gothart. April 12. Bauske .... 8 

930. Der gefangene OM. Wilhelm Fürstenberg an den König Erich XIV, 

April 13. Moskau 10 

931. OM. Gothart an den Rath m Wenden. April 15. Mitau ... 14 

932. OM. Gothart an den EB. Wilhelm. April 16. Mitau 16 

933. Frau Katharina Friesner an ihren Mann, Dr. Matthäus Friesner. 

April 17. Reval 19 

934. Claus Christiernsson u. A. an den König Erich XIV. April 18. Reval 23 

935. EB. Wilhelm an den OM. Gothart. April 22. Bauske .... 29 

936. OM. Gothart an den eingesessenen Adel von Bauske. April 22. Mitau 31 

937. Nicolaus Radziwil, Palatin von Wilna, an den OM. Gothart. April 24. 

Wüna 33 

938. Claus Christiernsson u. A. an den König Erich XTV. April 24. Reval 34 

939. Claus Christiernsson, Hans Larsson und Herman Bruser an den 

Herzog Johann. Aprilis 24. Reval 39 

940. Claus Christiernsson an Swanto Sture. April 24. Reval .... 42 

941. OM. Gothart an seine Gesandten in Wilna. Vor April 25 ... 43 

942. Justus Clodt und Salomon Henning an den OM. Gothart April 25. Wilna 46 

943. König Erich XIV. an Ritterschaft und Adel von Harrien und Wir- 

land. April 30. Stockholm 5^ 

944. König Erich XTV. an die Revalschen. April 30. Stockholm . . 54 

945- K* Erich XIV. an Claus Christiernsson und Hans Larsson, April 30. 

Stockholm , > ,!...,„. , ^ . 57 

946. Nicolaus Radziwil, Palatin von Wilna, au den OM. Gothar«:. M?i 3. 

Wilna , . •. . 'ö —.. - V,. . . . 63 

947. Claus Christienisson's Verhandlung mit dem Rath iAi.Pe«ai Mai 3. 

j\evai . . . , . . ( • . *-'•"•''«•• »--.,1 »• 04 

948. Claus Christiernsson u. A.an den König Ench XIV. M'ii.4. Reval 67 

949. K<* Erich XTV. an Claus Christemsson und Hans Larsson. Mai 8, 

Stockholm 78 

950. Clans Christiernsson, Hans Larsson und Hermann Bruser an Dr. 

Matthäus Friesner. Mai 10. Reval 81 



VI 

No. Seit« 

951. Memorial fUr des OM. Gesandte an den Rath zu Riga. Mai ii. MitatL 82 

952. Ko. Sigismund August an den OM. Gothart. Mai 12. Wilna . « 84 

953. Claus Christiernsson u. A. an den König Erich XIV. Mai 13. Reval 85 

954. K° Erich XIV. Instruction für seine Gesandten an den Grossfürsten 

Iwan. Mai 14. Stockholm « «..«.. 94 

955. K^ Erich XIV. an Claus Christiernsson und Hans Larsson. Mai 14. 

Stockholm 98 

956. Instructionspunkte für die kön. schwed» Gesandten in Livland. Mai 14. 100 

957. OM. Gothart an Caspar von Oldenbockum. Mai c. 15 103 

958. K^' Erich XIV. Instruction ftlr seine Abgeordneten an den Gross- 

fursten Iwan. Mai 16. Stockholm ft)4 

959» K*^ Erich XIV« Nachträge zu der Instruction für seine Abgeordneten 

an den Grossfürst Iwan» Mai 16. Stockholm . . . . « »HS 

960. Claus Christiernsson u. A. an den König Erich XIV. Mai 17. Reval 115 

961. Otto Taube und Dietrich von Galen an den OM, Gothart« Mai 17. 

Reval 122 

962. Wilhelm Kettler an den OM. Gothart. Mai 18. Nesselrode . .126 

963. Claus Christiernsson, Hans Larsson und Hermann Bruser an Caspar 

von Oldenbockum, Statthalter der Häuser Reval nnd Wittenstein. 
Mai 21. Reval 129 

964. OM. Gothart an den EB. Wilhelm. Mai 25. Mitau 131 

965. Der Herzog von Preussen an den Palatin von Wilna. Mai 25. 

Königsberg 132 

966. Nicolaus Radziwil, Palatin von Wilna an den OM. Gothart. Mai 27. Wilna 133 

967. OM. Gothart an den Hauscomthur von Riga Caspar Sieberg und 

den Vicecanzler Johann Fischer. Mai 28. Mitau . . . « • I3S 

968. Nicolaus Radziwil, Palatin von Wilna, an den OM. Gothart« Mai 28. 

Wilna 136 

969. Ritterschaft von Harrien, Wirland und Jerwen und Rath von Reval 

an Caspar von Oldenbockum. Mai 29. Reval «140 

970. Claus Christiernsson und Hans Larsson an Caspar von Oldenbockum. 

Mai 29« Reval 142 

971. Caspar von Oldenbockum D. O. Verwalter zu Reval und Weissen- 

stein an Claus Christiernsson u, d. A. Mai 29. Reval . , -144 

972. H^^^ioii'^äY^ anMehOM/bothart. Mai 29. Stockhohn. ... 146 

973. K(9ifi^ SfgisiAund August* ah den OM. Gothart. Mai 30. Wilna . 152 

974. K^ EncIr.XrVl'<afi'CEa,t}s Christiernsson, Hans Larsson und Hermann 

BnjseV.' 'Mai' ior;" Stockholm 156 

975. CIauKjCirrf5ti;^s^Qii.Jt:A. to den König Erich XIV. Mai 30. Reval 168 

976. Frau •Kätilirinä. ' Fridsnef ' an ihren Mann, Dr. Matthäus Friesner. 

Mai Ende? 185 

977. Aussagen über die Vorgänge unter den Knechten zu Reval bis zu 

ihrem Abfall an Schweden, mit Randbemerkungen von anderer 
Seite. Mai Ende 188 



vn 

Mo. SeiU 

978. Fragepunkte, an Jochim Plate zu stellen. Mai Ende 199 

979. Jochim Plate's Antwort Mai Ende 201 

980. Caspar von Oldenbockum's Antwort auf Jochim Plate's Schrift. Mai Ende 2 1 

981. OM« Gothart an Claus Christiernsson u. d. A. Juni 2. Mitau . .218 

952. Der Hauscomthur von Riga Caspar Sieberg und der Vice-Kanzler 

Johann Fischer an den OM. Gothart. Juni 2. Pemau . . . .219 

953. Heinrich Burggraf zu Dohna an Claus Christiernsson und Hans 

Larsson. Juni 3. Pemau 221 

984» Ritterschaft von Harnen, Wirland und Jerwen und Rath von Reval 

an des Ko. von Polen und des OM« Abgesandte. Juni 5. Reval 222 

985. OM« Gothart an Carl Zöge, Vogt des Stifts Curland. Juni 6. Mitau 224 

986. Dr. Matthäus Friesner an Juni 6. Mitau 225 

987. Dr. Matthäus Fricsncr an Juni 6. Mitau 226 

988. Dr. Matthäus Friesner an Claus Christiernsson u. A. Juni 6. . . ^. 228 

989. Die königlich schwedischen Gesandten Claus Christiernsson, Hans 

Larsson und Hermann Bruser con6rmiren die Privilegien der 
Revalschen. Juni 6. Reval 229 

^90. Instruction des Raths und der Gemeinde von Reval flir ihre Ge- 
sandten an den König Erich XTV. Nach Juni 6. Reval . . . 234 

991. Antwort des Königs Erich XIV. auf die Werbung der Revalschen 

Gesandten. Nach Juni 6. Stockholm ..*... 237 

992. Heinrich Burggraf zu Dohna an Claus Christiernsson u. A. Juni 7. 

Im Felde 240 

993. Claus Christiernsson, Hans Larsson und Hermann Bruser an Heinrich 

Burggrafen zu Dohna. Juni 7. Reval 241 

994. König Sigismund August an den OM. Gothart. Juni 8. Wilna . 243 

995. Claus Christiernsson und Hermann Bruser an den König Erich XTV. 

Juni 8. Reval 246 

996. Herzog Johann an den Statthalter von der Sonenburg. Jtmi 8. 

Stockholm 247 

997. Claus Christiernsson u. A. an den König Erich XTV. Juni 10. Reval 249 

998. Claus Christiernsson und Hans Larsson an den Herzog Johann. 

Juni 10. Reval . . .' 257 

999. Claus Christiernsson an den König Erich XIV. Juni 14. Reval . 260 

iocx>. K^ Erich XIV, an Claus Christiernsson, Hans Larsson und Hermann 

Bruser. Juni 15. Stockholm 265 

loox. Nicolaus Radziwil, Palatin von Wilna, an den OM. Gothart Juni 17. 

Wilna 275 

1002 • Nicolaus Radziwil, Palatin von Wilna, an den OM. Grothart. Juni 20. 

Wilna 277 

1003. Nicolaus Radziwil, Palatin von Troki, an den OM. Gothart. Juni 20. 

Birsen 279 

1004. Nicolaus Radziwil, Palatin von Troki, an den OM. Gothart. Juni 20. 

Birsen 280 



VIII 

No. Seite 

1005. Otto Taube von Kochtall und Robert von Gilsheim an die ko. 

schwed. Gesandten, die Räthe von Harrien und Wirland und 
den Rath der Stadt Reval. Juni 21. DünamÜnde 281 

1006. Capitän Mora an den OM. Gothart. Juni 24. Pemau 283 

1007. Claus Christiemsson und Hermann Bniser an den König Erich XIV. 

Juni 25. Reval 285 

1008. Ko Erich XIV. an Claus Christiemsson u. A. Juni 27. Flötesund 292 

1009. Nicolaus Radziwil, Palatin von Troki, an den OM. Gothart. Juni 28. 

Birsen 303 

loio. Nicolaus Radziwil, Palatin von Troki, an den Adel und die Stadt 

Reval, Juni 28. Seiburg 304 

loii. Nicolaus Radziwil, Palatin von Troki, an den OM. Gothart. Juni 29. 

Birsen 305 

1012. K^ Erich XIV. an seine Gesandten in Russland. Juni 30. Upsala 307 

10 13. Claus Christiemsson und Hennann Bruser an den König Erich XTV. 

Juli 5. Reval 311 

1014. Nicolaus Radziwil, Palatin von Troki, an den OM. Gothart. Juli 6. 

Seiburg 324 

1015. Caspar von Oldenbockum und Dietrich von Galen an Claus 

Christiemsson. Juli 6. Riga , 325 

1016. Nicolaus Radziwil, Palatin von Troki, an Wilhelm von Efifem, 

Comthur zu Ascheraden. Juli 8. Seiburg 326 

1017. K'' Erich XIV. an Claus Christiemsson, Juli 9. Swartsö .... 327 

1018. Nicolaus Radziwil, Palatin von Troki, an den OM. Gothart. Juli 14. 

Feldlager zwischen Pebalg und Serben 329 

1019. Claus Christiemsson an den König Erich XIV. Juli nach 14. Reval 330 

1020. Herzog Johann an den Statthalter von der Sonenburg. Juli 16. 

Stockholm 333 

1021. Nicolaus Radziwil, Palatin von Troki, an den OM. Gothart. Juli 16. 

Feldlager bei Ronneburg 336 

1022. Nicolaus Radziwil, Palatin von Troki, an den OM. Gothart. Juli 18. 

Ronneburg 337 

1023. Nicolaus Radziwil, Palatin von Troki, an den OM. Gothart. Juli 18. 

Ronneburg 33^ 

1024. Nicolaus Radziwil, Palatin von Troki, an den OM. Gothart. Juli 19. 

Ronneburg 339 

1025. K*» Erich XIV, an seine Gesandten in Russland. Juli 23. Stockholm 340 

1026. K" Erich XIV. an Claus Christiemsson, Juli 26. WcUing ... 342 

1027. Nicolaus Radziwil, Palatin von Troki, an den OM. Gothart. Juli 28. 

Lager bei Ermes 35* 



OSV« 1561. April IL Reval. — Clans Christiemsson, 
Hans Larsson nnd Eerman Brnser an den 
König Erich XIV. 

Cop, (Verz. /, I24J.) 

TVIit Stadt und Land, welche den OM. mit einer letzten Werbung, ev. zum 
Zwecke einer Renunciation, besenden, gehen die Verhandlungen ihren Gang, 
während unter den Knechten und Polen auf dem Schlosse Zwietracht zu stiften 
gelungen ist, die auch bereits zu Blutvergiessen geführt hat. Es wäre gut, wenn 
der König ermunternd an Johann Schmedemann und die Ritterschaft schreiben 

Hesse. 

Ein Schreiben ahn Kon. Mat. von hern Claus 
Chriestiern, Hans Larsonn, vnd Harman Bruser des 
vntergebnus zur Kon: Mt: der Ritterschaft vnd 
Adel Harrien Wirlandt vnd Jeruenn auch der Stadt 
Reuall oc belangendt, 

l/urchleuchtigister hochgeborner Fürst Grossmechtiger 
Konig gnedigster her, E. Kon: Mt: seint vnsere vnderthe- 
nigste , Pflichtige schuldige gehorsame Dienste, In aller 
Demut eusserstes vermugens beuohr, Gnedigster her, wir wollen 
nicht zweiffein, E. Kon: Mt: werden auss vnserm vorigem 
gethanenn schreibenn, wie die sachenn dieses orts gestalt 
gnedigst vernehmen, Nun mugen wir E. Kon: Mt: weiter 
hirmit In vnderthenigkeit nicht verhaltenn das einRath dieser 
Stadtt von der Ritterschafft auss Harrien n vnd Wirlandt, 
sich nicht absondrigenn woUenn , wie dan der Adell Jegen 
die Stadt imgleichenn gesonnen vnnd habenn beide theile, so 
wol die Stadt als die Ritterschafft, souiel der hir zur Stedte 
seint Itzt vberein koTimen, vnnd Ihre Gesandten heutiges 
tages, Als den 1 1 Apprilis, mit volnkomener besiegelter Vol- 

1 



2 

tu acht, vnd befelich an den hern Meistern abgefertigt, Der 
meinung vnd also, Dass sie sich aldar erkundigen solten, 
was ehr bei Ihnen thuen wolte, Vnd do ehr sie lenger mit 
vielen Vertröstungen, verheissungen vnnd blosser hoffnung, 
wie bisshero gescheen, aufhaltenn wurde, Ihme wegen der 
gantzen Ritterschafft dess Raths vnnd gemeinen dieser Stadt 
Ihre pflicht vnnd Eide damit die Ihme bisshero verwant ge- 
wesenn, aufsagenn, vnd Renuncieren, Imfahl aber ehr zu Riga 
nicht antzutreffenn, Sondern nach Littauen, (: wie dass geschrei 
ein Zeitlang gegangen, :) verreiset wehre, aldar mit einer offent- 
lichenn Protesstationn genante Renunciation, kundt thun, vnd 
Insinueren sollenn, mit vorgebung Ihrer vhrsachen Dardurch 
sie hirtzu genötigt worden, als das sie mit hulff, trost, Rath, 
vnd entsaitzung so verlassenn wurdenn, vnd sich alleine widder 
den Feint nicht lenger erhalten kontenn, oc Vnd nach dem 
Dieser sachen halben, mannigerlei Disputationes furgefallenn, 
Aldeweiln viele von Ihnenn dass widdertheil gehaltenn, vnnd 
etzliche vonn Denen mehr Polnisch, etlich auch Dehnisch, 
dan Schwedisch gewesenn, wegen eines besorgens, so hernach 
In dem fünften Puncte wirt angetzeigt werdenn, so hat es 
sich biss auf diese zeit, Damit verweilet, vnd nicht ehr Ins 
wergk gekahmen, Was sie nun ferner alda zur Antwort er- 
langenn, vnd aussrichten werdenn, solchs wollen wir zum vleis- 
sigsten vnns erkundigenn, vnnd E.Kon: Mt: Jederzeit vnder- 
thenigst zuwissenn thun, 

Vnnd Dieweiln dan etzliche wie gemeldett nach andernn 
Ortern getrachtett, So haben wir der meinung halbenn, Das 
solchs widderpart ahn Ihren vornehmen, mochten verhindert 
werdenn, vns befleissigt, Den Rechten grundt dem gemeinen 
Manne, vnd einwanern der Stadt, Auch Knechten auf dem 
Thumbe Jedoch In geheim eintzubildenn, vnd zwischen die- 
selbenn zusehenn, Weichsso weit gerathenn dass dieTeutschenn 
knechte mit den Polenn vneins gewordenn, vnd den negsten 
verschienen 8 Aprilis gegen einander kommen In welchem 



auäauflTe Sieben Polen, vnnd drei Teutsche Knechte, vmb- 
kohmen sein, vnnd wharen dartzu auch etzliche, von der Burger- 
schafft gelauffenn, die da ryeffen vnd schreitenn, Dass man 
alle Polackenn erschlagenn solte, Wiewol sie letzlich gleichwoU 
vonn einander kommen, Derwegen sie nun also verschrockenn, 
Dass der keiner mehr auf der Gassenn, sich sehen lassenn, 
oder gehenn durffenn, vnnd wollenn hir eins teheils sagenn, 
Dass Ihr der Polen hauptman sich sol habenn vernehmen 
lassenn, wie sie gerne von hir wehren, wan sie man mochten 
sicher vnd frei auf dem wege sein, Dan sie eins gleichenn 
Oster gastebots, wie mit Ihnen Jetzt gehaltenn, sich be- 
(ruchtenn oc. 

Wir mugenn auch E. Kon: Mt; vnderthenigst vnange- 
tzeigt nicht lassenn, Dass die Polen daruon In vnserm vorigen 
schreibenn gedacht vnnd auf dass Schloss mit behendigheit 
gebracht wahrenn, Jetzt biss auf zehen personen, Daruon 
getzogen sein, vnd wir vernohmen, wie man fünf Schiffe vonn 
Dantzigk älhir mit Victualienn, vnnd ander Notturfft, zu ent- 
setzung dieses Schlosses (:weiln die darauf wie E. Kon: Mt: 
bewust, mit denn Domischen Knechten nicht vberein Stimmen:) 
Auch die Schiffartt, vnd Hantierung auff Reuschlandt zuuer- 
hindemn, vermuttett werden, Wan wir aber solche zufuhr 
vnd entsatzung der Dantzker Schiffe dem vorgenohmen han- 
dell weinig befurderlich zusein erachtenn, Demnach haben wir 
den Knechtenn ditz zuerkennen geben, vnd Ihnen gerathen, 
dass sie auf alles fleissige achtung haben, vnd was also ge- 
fuhret werden mochte, fürs erste auf Rechenschaft annehmenn 
soltenn, Damit der anschlag auch zu Boden gehen muge, 
Desshalbenn vns auch vnsern geringen bedenckende nach, 
nutzlich vnd bequem bedeuchte dass die Gallehen (:darumb 
wir hiebeuornn In vnserm schreibenn vermeldett,:) mit gutem 
Volcke Victualie, geschutz, vnnd allerlei notturfft versehenn, 
zum furderlichsten ditz orts ankammen, vnnd abgefertigt 
bleibenn mochten, wie die Burgers Theils selbs begehrenn, 

1* 



i 

dan weil wir wegenn ertzunten Zwietracht, vneinigkeit, sowol 
dem Polnischenn anhange, Inn grosser gefahr sitzenn mussenn, 
vnnd sonsten keine hulff vnd Zuflucht habenn, So hettenn wir 
vns desto weiniger zubefruchtenn, vnnd wurde vnser wider- 
theil, wan sie den ernst sehenn. Auch desto ehr von Ihrem 
vornehmen abgehaltenn werdenn dc. Nach deme auch zur 
Naruen, Sieben Lub. Schiff mit allerlei wahrenn (: welche die 
Burgers gerne gehindert sehen :) sollen zugericht werdenn vnnd 
vns vermueten, dass sie alhir wann die Galehenn, vor der zeit, 
ehr dieselben Lubischen Schieff ablieffenn, anquemenn, vns die 
zuuerhindern, anlangenn mochtenn, vnd aber woU zuerachtenn 
habenn, Dass E. Kon: Mt:, die Lubischen noch zurzeit nicht 
gesonnen antzugreiffenn Als gelangt ahn E. Kon: Mt; vnser 
vnderthenigs fleissiges bittenn, Dieselbe wolte vns gnedigts 
wissenn lassenn, Wie wir Ihnen darauf do sie desfals ferner 
anregung, thun wurdenn, begegenen vnd aufhalten mugen. 
Damit es der Sachen Keinen vmbstoss geben mochte, Im- 
gleichenn weiln Dieser vorgenohmener handell, vast wichtig 
vnd hoch, vnd do ehr einen yortgangk wie wir noch zur 
zeit verhofftenn, gewönne, viele beide zu Lande ausserhalb 
der Stadt, sowol In der Stadt alhir auch auf der Sehe, zube- 
stellen vorfallen wurde, etzliche verstendige ansehentliche vnd 
gute Leute, vns alsdan mit zuhulff schicken vnd was dan 
weiter vortzunehmen, Auch do der Reusse diese Stadt be- 
ronnen wurde, Ehr E, Kon: Mt: mit dem Reussen dieses 
handeis sich was hette eingelassenn , wie men dan sich 
verhaltenn solte, In gnadenn verstendigenn wolte. Damit 
alles desto besser vnd stadtlicher nach E. Kon: Mt: eigenem 
gncdigem gefallen bestellet vnnd aussgericht w^erdenn mochte 
oc. Auff" vnser schreibenn ahnn den hernn Meisternn, Die 
Restitutionn vnnd ander belangend, habenn wir noch zur zeit, 
keine Antwort erlangt, Ma'n will hir sagenn, Dass ehr der 
hermeister gantz schwach vnd bis? Inn den Todtt kränck 
liegen soll. Auch sich gar vnter die Kon: W: zu Polen er- 



geben haben, Also das dieselbe ohne dess willenn, vnd Con- 
sent nichts vornehmet, Wie es aber In diesem allem, weiter 
sich zutragen wirdett, wollenn wir E. Kon: Mt: Jedertzeit zum 
treulichsten vermelden, 

Letzlich mugen wir auch nicht verbei gehen Wie der 
Adel vnd Die Stadt bei vns etzliche gehabtt, vnnd Insonder- 
heit gefraget, wie E. Kon: Mt: mit der Kon: W: zu Denne- 
marken stundenn, vnnd wie wir darauf angetzeigtt, nicht 
anders dan Nachparlich vnnd wol, Auch der eine sich zum 
andern, wie zwischen Vettern vnnd freundenn, gebreuchlich, 
alles guttes versehe, Habenn sie weiter geandtwordet, Dass 
sie sich befurchtedenn, Do sie sich vnter E. Konn : Mt : vnnd 
dass Reiche zu Schwedenn, bfegebenn vnnd Dieselbenn mit 
Dennemarcken vneinig wereun, Ihnen desshalben der Sundt 
geschlossenn, vnnd sie also Ihrer gantzen hantierung vnnd 
Sigellation gentzlich beraubt werdenn mochtenn oc zu deme 
haben auch genante Harrische vnd Wirische, vorgebenn, vnd 
etzliche mahle nebenn Radts personen erforschett, do sie 
E: Kon: Mt: huldigten vnd schwören vnd dieselben mit dem 
Muscowiter durch Ihre Gesandtenn, Ihnen mit freuntschafft 
auf Ihre hoffe vnd Gutter keinen friede erlangen konten. Ob 
dan E : Kon : Mt : auch sie wol mitt macht, vnd gewapeneter 
handt, vertretten vnd beschutzenn wolte, Welchen wir ge- 
andtwortett, Dass E: Kon: Mt: zu der zeit, wan sie sich 
vnter dieselbe ergehbenn betten, Ihrer wol annehmen, vnd zu 
den wegenn, gedencken, dardurch sie errettet wurdenn. Welche 
meinung wir Ihnen treulich vorgehaltenn Also dass dass be- 
fruchtent Itzt nicht mehr angezogen, 

Vnnd Dieweiln dan gnedigster Konig vnd here In diesem 
Allen Johan Schmideman, Rathman hirselbst auch wol ver- 
haltenn, vnd aufE: Kon: Mt: seitenn, vnnd besten gestandenn 
vmid solchs hinfurder zuthuen, sich erbietet, wir auch dass 
Jegen E: Kon: Mt: zuberuhmen gelobt. Demnach habenn 
wir E: Kon: Mt: ditz auch In vnderthenigem gehorsam ver- 



melden wollenn, Do nun dieselbe was ahn Ihme, so wol die 
Ritterschafft schreiben lassenn weite, wollen wir E:Kon:Mt: 
so Ichs hengestellet haben, solte vnsers erachtens den sachenn 
nicht vnbeforderlich seinn oc 

Vnnd worinit wir E: Kon: Mt: eusserstes vermugens, 
vnderthenige pflicht schuldige dienste ertzeigenn kontenn, 
wolten wir semptlich vnnd sonderlich, vns wie die treuen 
vndersassenh vnnd Diener, Jedertzeits vngesparts vleisses, In 
aller Demut, willig vnnd gehorsamlich befindenn lassenn, In 
dero gnaden wir vnss vnderthenigst emphelen, vnd Ihr ant- 
wort erwartenn, Die wir Gotlicher Almechtigkeit, zu Lang- 
wiriger frischer gesundtheit, gluckseliger fridlicher Regierung, 
vnd zeitlicher vnnd Ewiger wolfarth treulich emphelenn, zu- 
erhalten, Datum Renal den ii Aprilis A^ dc 6i. 

Adär. 

E: Kon: Mt: 
vnderthenige vnd Jedertzeit gehorsame vndersassen 
vnnd Diener 

Clauss Christiernson. Hanss Larson 
vnd Harman Bruser, 



91t9. 1561. April 11. RevaL — Claus Cliristiernssoii, 
Hans Larsson und Herman Bruser an den 
Herzog Johann, 

Orig, (Verz. I, 1248.) 

Von ihren Verhandlungen mit Stadt und Land und der schriftlichen Beför- 
derung seiner Aufträge an den OM. 

Uurchleucluiger Hochgeborner Fürst, gnediger Herr, E. F. 
Dht. seint vnsere pflichtige schuldige vnnd bereitwillige Diennste 
eusserstes vormuegens Inn aller vnderthenigkeit Jeder Zeit 
beuhor, Gnediger Fürst vnnd herr, Wyr wollen E. F. G. De- 
mutigk nicht vorhalten, Das alhier den nechst vorschienen 
8 Aprilis zwischen den Polnischen (: deren ein Feinlein Ist :) 
vnnd den Teutschen knechten ein schermutzel Inn der Stadt 



Jegen den Abent sich erhaben, Inn welchem auflauffe 7 Polen 
vnnd drey Teutsche Knechte vmbkommen sein, vnnd Wiewol 
etzlige von der Burgerschafft auch hinzugelauffen, vnnd das 
mhan die Polen alle erschlagen soltte gerauffen vnnd ge- 
schreyhen, Die Knechte auch Dermassen ertzundet wharen, 
Das sie ihre vbristen, so sie zufrieden zustellen bedacht, nicht 
vorschoneten, Sondern darauf schlugen, So Ist Jedoch zuleczt 
dieser Allarm den Abent gestillent, Derowegen die Polen nun 
also vorschrocken, Das derer keine mehr auf der gassen sich 
dissmhaln sehen lassen oder gehen durffen, vnnd wollen hier 
eins theils sagen, Das Ihr Hauptmhan sich soll hab^n vor- 
nhemen lassen. Wie er mit Ihnen gerne von hier where, Da 
sie mhan auf dem wege sicher sein möchten, Dieweiln Ihnen 
vhor gleiche Oster Hochzeit, wie mit Ihnen dissmhaln gehalten, 
leith oc 

Der Adel von Harrien vnnd Wierlandt, mit der Stadt, 
haben heutiges tags Ihre gemeine gesandten mit vollekom- 
mener volmacht vnnd Befhelich ann den herrn Meistern ab- 
gefertiget, das sie sich bey Ihnen erkundigen sollen, was der- 
selbige bey Ihnen thuen wolle oc Vnnd da er sie lenger mit 
vielen vortrostungen, vorheissungen vnnd blosser hoffnungk, 
wie bisshero geschehen, aufhalten wurde, Sie Ihme wegen 
der gantzen Ritterschaft, Des Rhadts vnnd der gemeinen 
dieser Stadt Ihre pflicht vnnd eyde, damit sie Ihme biss auf 
diese Zeit vorwhant gewessen, aufsagen vnnd Renuncieren, 
Im vhal aber er nicht zu Riga, Sondern nach der Wilden, 
vorreiset where, Aissdan mit einer öffentlichen Protestation 
solche Renunciation kundt thuen, vnnd Insinueren soltten. Mit 
vorgebungk Ihrer vrsachen. Das sie mit hulffe, trost vnnd 
entsatzunck so ghar vorlassen, vnnd sich lenger alleine wieder 
den feindt nicht schützen köntten dc 

Weiln nun die sachen dermassen geschaffen. Auch die 
Knechte auf dem Thumbe mit denen auf dem Schlosse, Inn 
deme das sie dieselben van Ihrem pfände (: dem hause :) ge' 



8 

drenget (: darzu dan Doctor Matheus Friessner geholffen, 
welcher sich Inn allem Dem was vnserm vornehmen zu- 
wiedern sein magk tapffer lest gebrauchen :) vbel zufrieden, 
zu deme ein gemein geschrey hier gehet, das der herr 
Meister einen tagk drey Pöste nach sich bekomen, vnnd dar- 
auf nach Letthawen vorreiset soltte sein, So haben wyr der 
vrsachen halben von hier nicht vorreisen mugen. Sondern 
Ansere auferlegte gewerbe ann den hern Meistern, neben E. 
F. Dht. mitgegebenem Brieffe, schriftlich gelangen lassen, 
Aber nach zur Zeit kein Antwort erlanget, Das erste wyr 
das bekommen, Soll E. F. Dht. solchs zum schleunigsten Inn 
aller vnderthenigkeit von vnss zugeschicket werdenn, Dan 
whormit wyr E, F. Dht. vnderthenige schuldige vnnd willige 
Diennste Jeder Zeit eusserstes vormuegen ertzeigen kontten, 
woltten wyr ann vnserm trewen fleis nichts erwinden lassenn, 
Inn welcher gnaden wyr vnss Demutigk entpfhelen Dat. 
Reuel Den ii Aprilis A® oc 6i. 
E. F. Dht. 

Vnderthenige vnnd Jeder 
Zeit Bereitwillige 

Clauss Christernsson 
Hanss Larson vnnd 
Herman Bruser. 

Dem durchlauchtigen Hochgebomen Fürsten 
vnnd Herren, hcrrn Johan, Erbfursten zu 
Schweden , vnnd Hertzogen zu Finlandt, 
vnserm gnedigen herrenn. 



939« 156L Aprü 12. Bauske. — EB. Wimelm an 

den OM. öothart. 

Orig. 

Von Aufnahme polnischer Präsidien in Riga und Verbot der Ausfuhr. 

Vnsere freundtliche dinste, vnnd was wir sonst mher liebs 
vnnd guts zuthun vormogen zuuorn, Hochwirdiger Grossmech- 



tiger fürst, Inbesonder geliepter freundt vnnd Nachpar, Wir 
haben zwei E, L, schreiben dass eine den Neunten dass 
ander den zehenten dieser Monats zur Mitau datirt, entpfangenn 
Souiell nhun dass erste anlangen thut Ist vns gantz frembt 
das die Rigischenn sich dergestalt gegen E L Rethen wegen 
einnhemung der presidienn, erkleret, Do sie dach zuuorn auff 
zwei hundert pferdt einzunhemen gewilligt, Vnnd man die 
Zeit von dess heiligen Romischen Reichs presidien noch nichts 
gewust, sieh auch albereit von vns vnnd E L gnugsame 
Cautionn entpfangen Vnnd weren nhun woU nicht vngeneigt 
darauf an sie zuschreibenn, vnnd sie solcher handlung allent- 
halbenn zuerinnern, Weil wir aber keinenn bericht haben, 
Wass für ein konniglicher Hauptman zu Riga ankommenn, 
oder wie ess sich Ihm gründe darumb erhelt haben wir ess 
auch anstehenn lassen n^ugen, Vnnd bitten freundtlich E, L, 
wolten vns mit dem furderlichsten allen bericht notturftiglich 
mitzutheilenn vnbeschwert sein, Aisdan seint wir geneigt E, L, 
furderlichst vnser bedennckenn, widderumb mitzutheilen, So- 
uiell dass ander betreffende Achten wir nebenst E, L, hochnotig 
vnnd geraten sein dass die aussfhur mit Ernst vorboten werde, 
Wie wir dan derwegen ein Ernstlich Mandat nach Riga ge- 
fertigt vnnd dem Radt Ernstlich auferlegt vnnd beuholenn, 
derowegen gute aufsieht zu habenn, Zweifeln nicht, E L werdenn 
solchs gleicher gestalt auch vngeseumbt vorstellen lassenn, 
Vnnd seint nochmals E L erklerung wegen der muntz freundt- 
lich gewertigk Derselbigen In alle wege freundt vnnd Nachpar- 
liche dinste .zuerzeigenn, seindt wir geneigt Datum Baussko 
den Xil*®«» Aprilis Anno dc Lxi*«" 

Vonn godts gnaden Wilhelm Ertzbischofi* 
zu Riga Marggraff" zu Brandenburgk dc 

Aädr. 



10 

030« 1561. April. 13. Moskau. — Der gefangene 

OM. WiUielm Flirstenberg an den König 
Ericli XIV. 

Cop, (Verz, I, 1252,) 

Klagt sein Loos, schildert die innem Unruhen in Russland und ruft die Fürsten 

des Abendlandes zum Einfall auf« 

Schreiben ahn Kon: Mat: Wilhelm Furstenberger, 
gefangener Hermeister In Reussland t, seine trüb- 
selige gefengnus beclaget, betrift oc, 

Grossmechtiger In Godtt, Durchleuchtiger hochgeborner 
Konig, gnediger vnnd geliepter her, E Kon: Mt: sei vnser 
gefliessen, nebenn Wunschung vnnd Bitt, von Godt Dem Al- 
mechtigen eines gluckseligenn gesundes Langes lebens, König- 
licher fridlicher Regierung, mit Verfassung allerseits wolfarth, 
In allerbereit willigheit zuuornn, Gnedigster vnd geliepter her 
vnnd Konig E Kon: Mt: mugen wir auss obligender gefeng- 
licher beschwerung gantz wehmutiglichenn nicht verhaltenn, 
Dass wir den tag den 20 Augusti von dem Muscouiter auf 
vnserm hause Vellin gantz hart mit einem vntzelligen Krieges 
Folcke, vnnd zugehorender kriegs Rüstung, belagertt wordenn, 
In welcher schwerer belagerung wir keinerlei hulff trost ent- 
sats noch errettung gescheen, allein von denn gantzen Landen 
vnnd allen so denselbenn hulff vnd Entsatz verheischenn, 
gantz trostloss vergessenn, nicht allein Trostloss vergessen, 
sondern vnss In die to Tausent Mahn, Gewerde, an allerlei 
Prouiande, damit wir vnser hauss habenn woUenn aufhaltenn, 
von dem hertzogenn von holsteinn, vnnd seinen Kriegsleutenn, 
Wider Godt, Recht vnnd alle pilligkeit zur pernow gewaltig- 
licher weise genomenn, Wiewol wir den Ehrlichenn frommen 
Furstenn keine schuldt gebenn können, Sondern seinen Rat- 
gebern, vnd Kriegsleuten, so seiner Lieb angenohmenn, vnd 
vns so vnsern hern Sohn gedienet vnnd auss dem Felde 
verretlicher Weise entredenn, Darop dan der Feint desto hef- 



11 



tigcr gefreimötigt Im besatter beschwernus vns vnaufhorlich, 
mit schiessen vnd Brennen zu Engstigenn. Vnnd ob wir wol 
mit gantz geringer Antzall als mit 300 Knechten, vnd et- 
wann 50 der Landsassenny vnd vnsere Diener, ahn etzlichenn 
Burgern In der besatzzunge gewesenn, So hatten wir vns doch 
sampt den Ehrliebendenn Landtsassen, vnnd Dienern gantz 
versetziglichen vereiniget, vnser sampt der vnsern, Leib, vnd 
Leben, wie billig, auf vnnd ahn zusetzenn, vnd solch vnser 
hauss dem Feint, In keinerlei wege wider auss zwang, ge- 
dreng, Noth oder gutlich zu vbergebenn, So haben doch die 
Knechte, mit denen wir die vorstadtt besatzt, ohne vnsernn 
wissenn, willen, vnnd einigen Consent mit dem Feint ge- 
handelt, vnnd In die Stadt vnangesehen wir Ihnen, Ihren, 
Ehren, gelubtenn, vnnd pflichten vermanet, gantz treulosenn, 
vnd vnredlichenn vbergebenn, Seint also durch der Schelmer 
aufgebung betzwungen, gantz elendigen gefenglich'enn, alle 
dass vnser berobet biss anhero In die Muskow gefuhret. Wie 
wir aber vnser Hertze, In vnsern sorgfeltigen Drubseligenn 
Elend, vertzehren. Das Klagenn wir teglichenn dem Almech- 
tigenn Gade Im hogsten Trone, Der verlehne vns vnnd alle 
andere mitgefangenen, In diesenn Landen eine Gnedige er- 
lösung, Der Almechtige Got wirt dieselbigen, so dar schuldt 
ahn haben, zu seiner zeit wol Richtenn. Weiln wir dan alhir 
gcfenglichenn erhaltenn, können wir E Kon: Mt: wehmutiger 
Meinung nicht verhaltenn. Wie vonn Dagenn zu Dagenn alhir 
vber Dass Hey: Rom: Reich, oder der Christenheit, Jo be- 
namenn, Das Arme Landt zu Liflant, als die Stadt Reuall, 
gantz hart getirannisereth, vnnd bedrowet, Dass sich der 
Muscouiter sus lang hat ludenn lassen sich dessenn Sommer 
mit seiner gewalt, vor die Stadt Reuell, mit seinem grafen 
geschutze vnnd zugehörender Kriegs Rüstung zu Lagernnde, 
Wiewol der Almechtige Godt, kan sodan vornehmend, Dorch 
seine Götliche gnade weren, Auch ist es Itzt gantz still, Dass 
man so sonderlichs, wider dauonn nichts vornehmen kann. 



la 

Aber auss vhrsachenn, Dass alhir zwischenn dem Grossfurstenn, 
vnnd seinen Hern, vnnd Landtschaftenn, grosse vneinigkeit, 
vnd zwiedracht Itzt Im schwänge, vnnd Nühe nicht gehört 
wordenn, Ist so wol mit denn vornembsten, als denn Ge- 
meinen Mahnn, Das der Gros fürst seine obristen Hernti, vnd 
befehl habernn, etliche In grossenn vngnadenn geworffenn, 
alle Ihre Güter genohmen, vnnd langes die Strassenn Pitschen 
lassenn, Vnd In der gefengnus werffenn lassenn, Es Ist schein- 
barlich verbanden, Das der Almechtige Godt ditz Lanndt be- 
ginnet zu Straffenn, vnd hinfurter gewisslichenn für denn 
vbermut, Straffenn wirt, etzliche hunder, szerkassenn seint dem 
Grossfurstenn so gut als In Achte Dagen mit gewalt ent- 
rehdenn, nach Polen, weiln ehr nun durch seine Tirannei Vor- 
namen, dass Ihm das Folck oder Landtschafft entgegenn, 
Weis ehr nicht wo er auss oder ein soll, Hat ehr diesee selbige 
wedder etwa zu gnadenn Im scheine genomen, vnnd sie widder 
In Ihre vorige befehl oder Empter gesetzt, geschieht aber 
vmb der andernn vnwilligen willenn. Ob ehr nun seine Ti- 
rannei wol zu vollenbrengen geneigt dess ehm der Almechtige 
Godt wol wehren vnnd den weg wol vntergehen kan. Hoffen 
vnd treuen vns zu Godt dem Almechtigenn dem gantzen 
heiligenn Rom: Reiche, als E Kon: Mt: derselben negsten 
benachparten Krohne neben Kon: Mt: zu Polen, gleich messig, 
Die Lobliche Christliche Kirche, so jemmerlichen widder ver- 
heren, verwosten, vnnd Tiranniserenn in woetenn lassenn, 
Dan E Kon: Mt: sich ohn allenn zweiffell ahn vnser schreibenn 
die Nodt der Armen Christenheit bedencken vnnd behertzigenn 
werdenn, Wan ehr do der Almechtige Godt vor sei, die Stadt 
in kriege, was Jammer vnnd Not, Ehr denn Rom: Reich, als 
do E Kon: Mt: vnd die anderen negsten benachbartenn 
Potentaten auch ferner <Jass Arme Landt zu Liflandt zu 
triebenn vnnd beengstigenn wurde, Wiewol wan E Kon: Mt: 
Itziger zeit etwan darbei. Durch Gottes gnade, vnd zuthun 
E Kon: Mt: wolbedachtenn Rahde, es were keine besser zeit, 



■ ■ ■ - - --— 

nach vnserm verstände nach zu rahmenn, stellen Aber solchs 
zu E Kon: Mt: gut dunckendenn eigenen gefahllen, So fiel 
dess Graffenn geschutzes leth ehr mit Armen Nackten Leutenn, 
schlepen, vnd stehet Itzo zu Dorpt vnnd Pleskow, vnnd wehre 
ehnenn mit lichtem Deutschen Kriegsfolcke affzujagenn, 
Men wehre auch eigentlich vermuten wan ehr etwa beengstieget 
wurde, Das die Naugarder vnnd Pleskower sich geben wordenn, 
angesehen es ist Ihnen vnmoglich, das widder ader ferner 
ausszuharren, Dass sie susslang aussgeharret habenn, beide 
die zehrung nebenst die trettung^ von Taterien nach Lifflandtt, 
vnnd die beiden Stifte von dar äff zu zehrenn, nach Taterien. 
von Jahren zu Jahrenn, eine Zeitlang gescheen^ Also wan nun 
der Reusse das gluck eine Zeitlang gehabt muss sich dasselbe 
einmahl, nach Gottes zusage der vmb vnser Armer Sunc^er 
willenn nicht legen wirt, als die schrift vermeldet demselben 
wir alle semptlichenn nicht verlassenn wollenn, Vnnd E Kon : 
Mt: In seinen gnedigcn schütz vnnd schirm, neben Verleihung 
Inn E Kon: Mat: Christlichen Gotseligenn vorhabend, vieler 
gluckselige Königlichen Regierung vnnd Stedter wolfart gantz 
getreulich thun entpfelenn, Datum Eilich, In vnserm Drub- 
seligenn gefenglichenn Kreutz Muskow den 13 Aprilis A® dc 

Lxj. 

Vonn Gades gnaden Wilhelm Fursten- 

bergjc, entsatzter her vnd Meister Teut- 
sches Ordens zu Liflandt Itzo gefangener, 

TUtUl: 

Insonderheit können E Kon: Mt: sich wol erinnernn, 
Der schrift, so E. Kon: Mt: mit der Post, so diesen winter 
hir gewesenn erlangt, Also das alhir noch mannich ehrlich 
Man auss E Kon: Mat: Kunigreich verbanden Die E Kon: 
Mt: vnnd Ihren Lantschafftenn, mit allen Ehren vnnd treuen 
Meinen, werden auch Ihre zeit vnnd gelegenheit Rahmen Ihre 
Leib vnnd Lebenn, Darahn setzen, sich weg zu Stelenn, Auch 
so menn einen zugk vortzunehmen gewilligett, wer es nichts 



14 

bessers, Dass man die Munche Closter zu Züge, Dan dieselben 
für erst geplundertt, Da man In diesen Landen Ihre macht In 
findenn wirt, ahn allerlei Profiandt, Gelde vnnd gude, Auch 
die Munche bessere gutter, vnnd Lande Inne habenn, wie 
der gemeine Mahn geloben hat, Sie selbst seint aber 
Denn Teuffein gleicher wie Gottes Ebenbillde, es ist noch 
heutiges tages einer bei vns gewesen, De doch öffentlich be- 
kant so balt dass Landt mit etwa gewalt angegriffenn wert, 
seint hir zwei Tausend pferde die sich zum frembden hauffenn, 
versehenn willenn vnd einenn andern hernn suchen werdenn, 
Der dann viell mehr seinn werdenn, Actum vt in literis, 

üEm Durchluchtigenn Hochgebomenn Grossmechtigenn 

hernn, Hern Erigk zu Schweden Gölten vnd Wendenn 

Kuningk, vnserm gnedigenn vnd geliebten Hern, vnd 

Kuning Denstlichenn oc 



O3I4 1561. April. 15. Mitau. — OM. öotliart an 
den Eath zu Wenden. 

Conc. (Verz. /, /^JJ.) 

Vertröstet auf polnische Kriegshilfe und stellt mittlerweile sechs Last Roggen 

in Aussicht. 

Gothart Meister oc 
Vnsern gnedigenn gruss zuuorn, Ersame vnd weise liebe 
getreue, euer schreiben welchs den xj dieses Monats zu 
Wenden datirt haben wir entpfangen, Vnnd den Inhalt welcher 
vnnss vom Koniglichenn heuptman zu Wenden wegen dess 
Feindess vornhemen oc ebenmessig zugeschriebenn , mit 
schmertzenn vornhommen vnd vorstanden, von dem lieben 
Gott wunschende vnd bittende, er wolle dem Feinde In seinem 
vnchristlichen vorhaben gnediglichen wheren vnd steurenn, 
Damit Ime dem Veinde aber souiell menschlich vnd muglich 
sein wille nicht gelassen sondern diese Arme Lande vor Ime 
vortretten werden mugen haben wir solche vnd der gleichen 
erschreckliche Zeitunge hiebeuornn Ko. Mat. zu Palen oc Als 



IS 

■ -- - t 

dieser Lande Schutzherrn, durch vnsere Gesanten erotfenett, 
vnnd darvffvmb hulff vnd Rath wider den Veindt bitten vnd 
anlangen lassen, welche euere Itzo vnss zugesandte Zeitunge 
wir Irer Mat. auch kundt thuen \Yollen, Zweiffels frei, Ire Ko. 
Matt, alss ein protector dieser lande werden die mittel vnd 
wege treffen vnd finden, dass dem veinde mit zeitlicher gegen- 
wher vnter Augen gegangenn werdenn muge, Wozu der liebe 
gott Irer Ko. Matt vnnd vnss gluck heil vnd segenn verleihen 
vnd geben wolle dc Wir haben auch dem mangell vnd not- 
turfft kraut vnd lots gleichmessig der Konig. Mat. vorge- 
dragen^ nicht zweiffeinde, Ire Mait. werden vff solche vnsere 
gethone anforderung vnd bitte kraut vnd lot vnd andere 
notturfft dahin verordnen lassen Letzlichen haben wir dem 
Hauscumpthur zu Wenden mit funfizehen lest roggen ver- 
tröstet, vnd wenner die von Riga wirt holen latten, haben 
wir Im beuoln, das ehr der HausCumpthur dem Stetlin zu 
Wenden sechs lest solle vberantworten, vnd weiln wir dan 
von der Rho. Keiser: Mait. vnd dem Konig tho Poln dc 
eigentliche vnd gewisse hulff widder dem feindt gjewertig, 
where der gethonen angezogenen protestation nicht nottig 
gewesen, Ihr werdet euch daran wir dan gar nicht zweiffein 
als die getreuen vntersossen Jegen vns wissen zu verhalten, 
was vns hinwiderumb geburendt, in dem sollet Ir euch aller 
gnaden Jegen zugetrosten haben Diess haben wir euch vft 
euer schreibenn nicht vorhalten wollen, Dat. Mitau den 15 
Aprilis A^ Lxj. 

An Rat zu Wenden, 



16 

03^. 1561. April 16- Mitau. — OM. Öotliart an 
den EB. Wilhelm. 

Conc. (Verz. L I2ß6.) 

Bringt eine von den Ständen an das Reich zu richtende Verwahrung fiir den 

Fall einer durch die Noth etwa erzwungenen Verfassungsänderung in Vorschlag 

und bespricht ein gemeinsam zu erlassendes Münzmandat. 

In dorso: An denn Ertzbischoff oc Mitaw den xvj Aprilis A^ Lxj. 

An den Ertzbischoff zu Riga 
Mitau den xvj Aprilis A® Lxj. 
Inbesonder geliebter herr vnd freundlicher Nachbar, Euer 
L mugenn wir hiemit freundlichenn nicht vorhaltenn, dass 
vnss vnsere zu Riga helmgelassene Rethe vff die Zeitunge so 
vnnss Ewr L vnlangst hiebeuorn zugesandt, wofür wir gegenn 
dieselbte nachmalss freund vnd Nachbarlich dannckbar sein, 
Ire wolmeinende bedencken eroffenet, Nemlichenn, Nachdem 
man sich auss dem heiligenn Romischen Reich fast einem 
verzuglichen trost gewertig, vnnd ob schonn derselbig entsatz 
daher erfolgete Das Jedoch zubefurchten, dass derselbte sich 
noch eine lange Zeit erstrecken wurde, vnd aber diesenn 
Armen betrübten Landen schleunige vnd eilige hulff wider 
das Jegenwerüg des feindes einbrechen von notten sein wolte, 
dass nicht vngeraten where, dass sembtliche Rethe, Stedte 
vnnd Stende dieser Prouintz, nicht alleine Euer L vnd vns 
dann Auch an dass heilige Romische Reich supplicirtenn, 
erstlichenn an vnnss vnd Euer L, darinnen sie vnser, dieser 
sembtlichen Lande vnd Irer selbst nott vnnd gefahr dc ent- 
deckten, der gestalt das sie so lange Zeit her mit vergeb- 
lichem trost vffgehalten vnd keine rettung widder dem feindt 
bekomen hetten, vnd weiln dan biess hehr vff vergebliche hoff- 
nung des vormutlichen entsatze, sie die Stende, der lande vom 
feinde vberzogen, des Im als hab vnd gutter, auch vieler 
weiber vnd kinder gantz kleglichen vnd Jemerlichen beraubet 
vnd viel dausent menschen vnschuldigs Christiichs blut ver- 
lessen vnd vergossen, vnd aber der feindt wider vmb seine 




17 

gantze macht, die er nuhn beienander versamlet, vnd 
in vorhobens die vbrigen lande vnter sein Joch zubringen 
Derhalben so die lande Ilich nicht entsetzet vnd einige ver- 
seumniss oder enderung aus vnuernieidlicher dringender nott 
ervolgen, das der Christenheit ader dem heiligen Reich zu 
abbruch gedeien, wolten sie die Stende sich erstlichen für 
got darnach für der Rhoniischen Kais : Mait : vnd E L vnd vns 
entschuldigt haben, welchs E L vnnd wir ann die Kai. Mat. 
nebenst Ihren Supplication Schrifften alssdan auch gelangen 
lassen solten, Ob aber solchs geraten sein mochte Bittenn wir 
dannoch Euer L hiemit freundtlichen , die Itzo Ire Rethe 
beisammen habenn sollen, vnnd wie wir berichtet Der hochwir- 
digste durchleuchtige hochgeborne Fürst vnd herr, herr 
Christoff Erweiter Coadiutor dess Ertzstiffts Riga, hertzog zu 
Meckelnburgk oc vnser Inbesonder geliebter her, freundlicher 
Nachbar vnd bruder, bei Euer L auch ankommen sein soll, 
Dieselbenn wollen in diesen Dingen Irenn treuhertzigenn wol- 
meinenden Rath vnd bedencken freundtlichen mitteilen Vndweiln 
auch diese Lande fast vonei7iander getrennt vnd es E L für 
radtsam ansehen wurdefiy Bittenn zuir E L hiemit ebenmessig 
freund vnd Nachbarlichen, Dieselben wolUm vnsettmlichen in 
beide Stiffte Osel vnd Churlandt schreibenn ergehenn lassen, 
darinnen Ire erklerunge zubegerenn. Ob sie Auch gewilligt, 
der altenn vorbuntnussc fiach, Wan diese Lande ivider de?i 
veindt vffziehenn, Ire handt mit dabei zuhalten. Darum 
wolten wir E L freundtlicheti gebetten haben, Item ob auch 
von der Konig, Mait, zu Polen ehenmessige schreiben an solche 
bede stifft solten ausgebracht werden, dasselbig wollen E L 
gleicher gestalt entlich erwegeii vnd vns daruj^ Ire gemuts 
meinung eroffenen lassen oc. Souiel die Muntz betrifft, wolten 
wir nichts lieberss wünschen,, dan dass solchem vorterblichen 
vnheill vorlengst mochte abgeholffen worden sein, Dan wass 
beschwerunge biss daher an solcher Muntz vnordnunge ge- 
wesen. Auch wie betruglich die eigen Nutzigen Kauffleute, 

2 



18 

nicht allein die vbrige Muntz vorfuret, sondern Auch die 
Armen Leute beforteilet, Dass Ist warlichenn zubeklagen, 
Nachdem aber der Negsten Rigischen beratsohlagunge nach, 
dieser landt Muntz mit dem Littauischen schrot vnd körn 
solte vorglichen werden vnd man noch, dess von der König- 
lichen Mat zu Polen, keinen eigentlichen bescheidt hatt, Der- 
wegenn so femne ess E L vor Radtsam Ansehenn, konte 
man hiervf bescheits vonn Ihrer Mat erwarten vnd weiln wir 
etzliche der vnseren zum ausschus in kurtz zu Riga haben 
werden, als dan kontte In der Muntz einhelliglichen sampt 
E. L. darzu verordneten geschlossen werden, Damit aber vnter 
dess nicht geseumet, Bitten wir freund vnd Nachbarlichen 
E. L. wolten ein vornottlung, wie etwan das Mandat der 
Muntz halben zu publiciren stellen vnd vnss dieselbte zusenden 
lassen, Weiln wir aber ein merglichs hin vnd wider gelehnet, 
musten wir nebenst den andern, so vf eigenthumb Lant- 
guter Rent Pfende vnd heuser geldt gethan vnd entpfangen 
also nemlichen wie ein Itzlicher nach schrodt vnd körn goldes 
vnd sielbers das sein ausgelegt oder entpfangen, das solchs 
dergestalt widerumb erlegt ausdrucklichen verwaret werden 
Zu dem, ob auch den Rigischen vf ein zeit vnd reuocation 
vnd vorbeHaltung des Schieschatz doch vnnachteilig der 
habenden Regalien der mitstempel, weiln sie sich erbotten In 
die Muntz silber nach notturfft zuuorschaffenn, solte gegunt 
werdenn, Inn deme woltenn E L vnss Auch Irenn treuen 
Nachbarlichen Rath mitzuteilen keine beschwernuss tragenn, 
Dass wollen wir vmb E. L. Ingleichen vnd mherem hin- 
widerumb zuuordienen nicht vnterlassen, vnd bevhelen E. L. 
hiemit Inn den gnadenreichen schütz Christi gantz treulichen, 
Dat. vt supra dc 

Gothart Meister 

Der Polnisch hauptman, welchen die Konig: Mait: in 
Riga zu legen entschlossen ist ein behem, Idoch ein ver- 



19 

suchter kriegsman, Die andern wie vns beikumpt, sind auch 
behemen, Wir haben noch zur Zeit nichts gewisses von der 
Will bekomen, Sobald wir aber etwas daran gelegen auss 
demselben ort erlangen werden, solle es E L vnuorhalten 
bleiben, vnd so E. L. mitler weil was glaubhafftigs vorfallen, 
Bitten wir E L hiemit freundt vnd nachtbarlich Dieselbig 
wollen vns solchs hinwiderumb verstendigen lassen. 



933^ (1561.) April. 17. Reval. — Frau Katharina 
Friesner an ihren Mann, Dr. Matthäns Friesner. 

Orig, {Verz, /, 1260,) 

Von Wohlfahrtsangelegenheiten ; von der Belagerung von Padis ; von einer 
bevorstehenden Reise ihres Mannes nach Wilna u. a. m. 

Ihs 
De Frede des herenn si mith jw vnnd mith vns allen 
amen minn hertz allerleueste mann jwe gesuntheit vnd ge- 
luckselige wollfarth dar vorlanget mi gans harth na vnd kann 
mi nicht genochsam forwunderen dath wi keine tidinge vann 
jw krigen noch schriffllick edder munthlik svnder vann der 
pernowen ick kann gedencken m g h hefft se nu alle bi sick 
vnd will vns hir in der bogen prester hende geuen offl si gi 
mith na emauus gegann vnd sitten inn beslotener dore vorrn 
fruchten der joden als den tröstet vns dan noch mith jwem 
Schriuende als de here cristus suluest dede vnd forgetet vns 
doch nicht inn disser fare dar wi alle dage werden gedrouwet 
mith dem bloth hunth den russen will egentlik komen vnd 
dissen armen luden den ploch weren godt vann hemmel will 
vnd moth em sturen godt geue jw dath geluke dath gi men 
erst tho hus weren ick hebbe de treidensche gesprochen vnd 
er forgehalden jwen begere so se idt vns wolde laten einn 
20 eflfte 30 jar tho stann vnd dath se vns dath gelt nicht 
forhogen wolden vnd geben mi dar ein bewiss vp als den 
will gi jw mith er wider fordragen dath dede gi der haluen 

2* 



20 

dath de bure dar gewonen were dar wolde se nicht ann 
dath se nii dath lanth dar vp wolde forsegelen de bur konde 
dar woU vp wonen se effte de eren jageden em nicht do gaff 
ick idt er inn bedenck vnd dath se sick mith inegen treiden 
wolde dar vp besprecken dath hefft se gedann vnd hefft mith 
mi geredet dissen dach dath se will hebben 500 mrk. vnd 
vor de 500 mrk rente möge gi dath lanth gebruken so lange 
als gi denn mith er konen ens werden vnd frie holtinge tho 
buholt vnd berne holt vnd so gi wolden gelt vp rente don 
wolde noch woll i hundert nemen vp rente dath weren 6 
hunderth mrk. tho samende so jw dath nicht gefeit möge gi 
mi schriuen wes ick er thom antworth geuen schall min leue 
mann gedencket doch bi m g h dath gi de schult bi schol- 
mann de burschult belangende affschaffen vnd dath lanth 
dath mekes voll 9 jar hefft gebruket dar scholde gi nu vmmc 
spreken vnd dath ander stucke landes dath he jw tho jar 
afftoch vnd worth forgangen heruest vann mekes beseiget so 
Jw duncket geraden sinn wolde gi ann kuddelenn schriuen 
de wile he de lanthrechte weeth dat he jw beste will wetenn 
offte will gi idt noch stann laten bcth dath gi mith leue suluest 
komen tho reden mith em ock hefft mi einer gesecht dath 
meckes sick scholde beklaget hebben vnse bueren hedden 
em inn siner holtinge grotcn schaden gedann vnd wüste 
nicht wo he idt mith jw maken wolde sulckes hebbe ick 
nicht konen vnvormeldet laten vp dath gi jw weten hir inn 
tho schickken vnd holdet mirth tho dem besten vnd alle 
min schriuent vnd hodet jw min leue mann vor drunckenheit 
vnd nemet idt nicht vorvngudt godt weth dath ick jw meine 
als mi suluest hir mith wünsche ick jw vann godt alles wes 
jw nuth vnd selich is denn 14 aprill binn ick gefaren mith 
Johann kuddelin vnd melger vnd anders dobbin sampt mine 
junckfrouwen na uxsinorum vnd hebbe dar den entfothlinck 
arent sinn lanth dar tho he gesinnent was vns vnd em dreglick 
is geuen de sacke mit bertolt vnd des kubbias broder is ock 



21 

äff gescheden mit pounen (?) will idt kein radt sinn dath 
men em einn lanth hedde gedann de is forordent dath he 
forder denen schall denn anderen bueren inn dem wolde ick 
na huess faren do was idt tho spade dath wie dar de nacht 
mosten bliuen do warth ick kranck vnd mende nicht anders 
ick moste dar fann dar was hulent vnd wenen dem leuen 
gode si ewich loff idth is jo wedder gudt ouerst der flage 
mosten nicht feie komen sus befruchte ick mi idt worde mi 
dar nicht tho komen dath ick jw noch ens mochte spreken 
feie weiniger de anderen sake vthrichtenn dissen dach binn 
ick tho hus gekomen vnd erfare vnder wegen dath de Russe 
wedder tho vns kumpt vnd geith hir dath gesegge idt kumpt 
vann dem padeschen krige her dar licht her olden bocken 
for mith idtlike ruter vnd will de landesknechte dar vann 
smechten 2 ruter sinn vann dem huse geschoten vnd engel- 
brecht van der lippe sittet tho pades im torne wes dar mer 
fann is werde gi woU horenn vann dissem breuetoger godt 
foge alle dinck tho dem besten minn hertze alderleueste 
man ick dancke godt vnd jw jwes schriuendes vnd hebbe bi 
matze bruhann entfangen den 15 aprill einen breff fann jw 
geschreuen den 8 aprill dar ick jwe grote moie vnd arbeit 
vnd liffes far vthe spor des ick dem leuen gode dancke dath 
idt alles tho dem besten geraden is wes minen g h belangende 
mith der reise moth vnd will ick gerne tho freden sinn godt 
geue m gh vnd jw geluck vnd heil vnd sinen hilligen engell 
thom genedigenn leides mann ick vornem ock dath gi gude 
fortrostinge vann minen g h hebben der schult belangende 
vnd willen mi thor wille einen damasth kopen begerenn minen 
willen tho weten wer ick kleine offte grote blomen hebben 
will min leue man ick do mi iegen jw bedancken geueth 
vmme minent willen keinn gelt vth for siden gewenth dath 
gelt iss doch duer im lande idt were den dath jw wes ge- 
schencket worde als denn will ick idt jw tho gefalle gerne 
dragen vnd welke ferue jw an dem besten gefeit sali mi ock 



22 



gefellich sinn ick wolde minem genedigen heren geschreuen 
hebben^ itzundes will idt nicht sinn de tidt feit mith tho 
korth vnd ick wolde mi dar beneuen erkennen mith dem wes 
ick formochte als einn gehorsam kinth kegen sinem fader 
dar bydt ick jw vmme gi willen mi kegen m g h vp dith 
mall entschuldigen vnser fische rige belangende isset noch 
redelich ouerst mine wade slachtet mi de kule ann der 
waden is vnfruchtbar vnd kann nicht entfangen ouerst wath 
godt vnd dath gelucke gifft inn den flogelen dar mote wi 
wol mith to freden sin dar krigen wi kreuent vnd ock fine 
heckede vnd dancke godt ick draff tho marckede nicht 
senden dirick is dar mith int werck vnd will idt laten anderen 
de wade mochte woU groter sinn secht kuddelenn mith dem 
muntzemeister dath hebbe ick alles entfangen vnd jw tho 
geschreuen inn minen forigen breffen mith dem gelde mar- 
greten belangende will ick fortstellen mith denn ersten hebbet 
keinn sorge mion leue trauwes hertze dat ick gelt vp pande 
edder sunst vorschitteren schalde gi weten jo woU wath gi 
ann mi hebben wes wider vnser huss holdinge belangende is 
will godt vnns ferner beschütten sus begere ick nichtes negest 
godes genade als jw de wile idt nicht sinn mach so forlene 
mi der leue godt gedult vnd einn godtselige froude inn vnser 
beider hertzenn gelicker wise als wi ein broth eten vnd kelck 
drincken vnd mith godt dar dorch warhafitich forsonet sinn 
dar tho mith vnsem negesten dar erholde vns godt vnder 
einn ander inn einhelliger leue vnd godes loff vnd priss tidt- 
lich vnd ewich tho formeren inn godes fruchten bi einn ander 
tho leuen vnde gesuntheit w edder tho samende tho komen 
hir mith dem genaderiken schütze godes befolenn geschreuen 
inn reueil denn 17 aprill adde adde m 1 h anne fegesack 
wünschet jw 0001 guder nach vnd melger bidt forgetet siner nicht 

J h 1 w 
k f 
Min alder 1 man de arme buere is noch nicht wedder 



23 

gekomen vnd matze secht mi tho dunemunde is he nicht 
gewesen leue man hir sinn gesellen gekomen inn dem pasche 
hillige dagen de hebben gesecht de bure is en bemodet 2 
mile vann dunemunde vnd se hedden en gefraget wor gi 
weren de bure gaff em thom antworth vp dune munde hedde 
gi em bescheden dath is schir 3 weken latet doch den armen 
bloth äff ferdigen dar bidt ick vmme is he dott geslagen so 
si em godt genedich 

Dem Achtbarnn hochgelerten heren dockter 
matteo fresener thor mitau efile wor he is 
kome disse breflf f g. 



034r« 1561. April 18. Reval. — Claus Gbristiemssoii 
00- an den König Ericli XIV. 

Cop^ 

Von seinen Intriguen gegen Oldenbockum, seinem heimlichen Einverständnisse 

mit den Knechten auf dem Schlosse und den fortgehenden .Verhandlungen mit 

Mitgliedern des Raths, namentlich in Betreff der von denselben angetragenen 

und gewünschten Durchsicht der städtischen Privilegien. 

Ötormectigiste Högborne Furste A: N: K: och Herre, 
War aller vndanigeste Hülle troplictige tieniste E: K: m 
Sä lenge wij leffue altidh tillförende etc. Thernest A : n : K 
och Herre Säsom wij vdj all vnderdänigheet Screffue E 
K: m: senest tili, Hwad legenheter Her dhä opä färde wore, 
Sä haffuer thet inthet synnerligit förefallet, vtan att then 
Jasper wan Aldenbokumb Haffuer vdj tesse dager vdj Her- 
mesterens nampn vpaskät thet Hooss tho padis som the 
domeske knechter är före scriffuit och pantsat, Hptendes 
them att the och skule medh thet forste ryme vdaff domen, 
medh safframpt the icke wele förmode, att han skall göre 
ther naget annet tili: Ty han föfmodede sigh annet krygz- 
falck N: en hopp pälacker, ther han samme huss och be- 
festning wäl wiste tili att besettie, Doch haffue samme 
Knechter honum sädant enrymdt eller I sä matte welet wäre 



24 _ 

tili willie, effter the icke Haffue fäth eller kunne fa theris 
nästendige Restans och bettalning, vtan bemannet och för- 
starckt padis thet beste the Haffue Kunnet oc Dherföre 
haffuer för^® Aldenbockumb med nägre Rythere sielff draget 
ther hen tili att beränne husset, och vpbracht en hoop bön- 
der som skulle löpe tili och med väldt tage in, Huilcke sä 
bleffue affwiste vdaff the knechter ther Inne äre att en part 
komme med blä ogän och blödige panner tilbacke, nägre 
äre och bleffne I lopet som Inthet finge seije vdaff ressen oc 
När wij dhä sädane anslagh och twispalt haffue förnummet 
befructede wij att samme knechter skulle bliffue förraskede 
och trängde iffrä sädane fordeil :) haffuer förthenskuld giffuit 
oss I handell met Rädet her I Staden, och rädt them stelle 
sädant obestand vdaff, All then stundh nogh är witterligit, 
hurudane fahre the haffue tili att förmode och vth stä äff 
Rydzen som nu pä nytt igen skall sigh emott thenne land 
sampt Kongen äff pälen Rüste och förstärcke oc Och ther 
med kommet sä widt att Rädhet Haffue affrädt och kallet 
Aldenbockumb ther iffrä, sä att han bräckt belegringen vp 
och är kommen hijtt tili Slättet igen vdj midtJertidh haffue 
samme domeske knechter hafft theris budh, först til Rädhet 
och budeth them theris pantebreff tili lössn sampt then pant 
och foordell the en nu haffue inne N: domen.och padis 
med thet län ther vnder ligger oc Huilcke sä Haffue 
swaret the för mistancker skull icke künde sigh vnderstä att 
lösse sädane breff och panther tili sigh för en the finge swar 
igen medh theris sendebudh tili Hermesteren sä att the wäre 
edh quitte oc Dherföre haffue wij nogsampt Rädt och för- 
manet them, att the Ingelunde skole lathe samme knechter 
bliffue tröstlösse eller trängde iffrä sädane theris pant och 
foordell synnerligen iffrä domen, ther medh man best kan 
twinge thet slätt, Förtröstendes them att huad som helst 
Staden I sä matte vorde samme Knechter förleggendes, thet 
wille E: K: m: (: när war handell künde lyckes them tili 



25 

fyllest nädeligen vnderlegge, doch haffue wij icke wijdere 
kunnet komme them Vtan the haffue tilsagdt för^® knechter 
en open Stadh frij vth och in, effter theris nödtärfft, Sä her 
effter som her tili, Sä lenge the kunne fa yterligere besked 
Dc seden äre äffte be'*® domeske knechter kompne tili oss 
och haffue vdj lijcke matte vpbudet E : k : m : samme breff 
och panther, opä thet the matte komme tili theris nästäende 
betalning oc ther opä wij them haffue sä swaret, Att ther 
the wiste Rädh och künde wäre machtige tili att fä Slättet 
in igen Och leffueret oss I hender, dhä wille wij anname 
them vdj E: K: m: Eedh och ther hooss tillseije them theris 
fülle bettalning för alt thet Hermesteren är them skyldigh 
och seden, trade med them In opä Slättet och domen tili 
täss wij finge vndsettning Iffrä E: k: m: Huad thet wore 
Staden emott eller medh oc Ther tili the haffue sä swaret, 
att ther the wiste sigh en wiss Herre och att nagen 
förtröstning wäre opä ferde eller nagen örligz skep 
skytt och annet sädant strax förhanden ther the kunne 
förmode sigh biständ och vndsetning äff, dhä wille the nu 
strax ssee tili och winlegge sigh Huru the künde fä Slättet 
In igen, ther wille the alles theris huffuet ansettie och göre 
then Oldebokumb ett slicht stycke igen som han haffuer 
giordt them, men effter sädant icke är förhanden künde the 
sigh ingelunde vnderstä naget sädant att företage, The haffue 
och lathet oss förstä (: sosom och I sanningen är :) att the 
inthet lenger künde halle sigh opä domen vtan moste platt 
fbrlöpe all then stund the nu platt inthet mehre haffue att 
Hielpe sigh medh, Icke Heller naget förmode opä theris pant 
och breff äff Staden dc doch Haffue wij med stoor mödhe 
sä kunnet handle medh them, att the an nu wele opä 8 
dagher enthälle sigh vdj theris fördell huru the kunne, För- 
tröstendes them att wij vdj midlertidh förmodhe mehre hielp 
och vndsettning, Iffrä E: k: m: dc Men huar wij tessförinne 
ingen swar Iffrä E: k: m: bekomme kunne, Icke heller 



26 

iiägre Galleijder komme, som vvij tillförende Haffue, vndcr- 
dänigest vm scriffuit, oc Dhä achte och moste wij opä 
E: k: m: tröst och nädige behagh gä tili och göre 
samtne knechter en föreringh, eller och förstrecke tbem 
medh i daler hwar knecht opä handen (: mere haffue wij 
icke rädt tili äff wäre thäre peninger:) efller Erich Spare 
Haffuer en nu för ijss icke kunnet komme hijtt med penin- 
gerne iffrä Helsingefars pä thet wij kunne hälde them tilhope, 
sä att the icke matte förlöpe, vtan halle sigh thet lengste 
the kunne, sälenge wij finge ytterligere swar och besked oc 
wij kunne E: k: m: och vnderdänigest icke förhälle, att her 
I Staden äre mänge ärlige och gode men bade Ibland Rädet 
och menighe bärgerne som E: k: m: med all vnderdänigheet 
och ödmiucht Bewogne äre, the och ganske gerne säghe att 
all ting matte lyckes och gä effter E: k: m: n: sinne och 
wilie oc Förthenskuld oss (:opä E: k: m: Högre och nä- 
digeste förbettrende :) icke oradeligit syntes, vtan tili handele 
ganske nyttigdt och fördeligit att E : ko : m : (: thet forste 
mögeKgit kunne wäre:) wärdes lathe nägre Galleijder löpe 
hijtt, In för. Hampnen med fälck skytt, fetalie och andre not- 
tärffter wäl vthrustede, vtaff Huilcke förbe^® domeske knechter 
sampt the I Staden som E : k : m : vdj sä matte bewogne äre, 
täss tröstere och frimodigere warde kunne, Item att E: k: m: 
wärdes strax medt thet samme förskicke hijtt En Summa pe- 
ninger eller daler iffrä Swerige, Ty the peninger Erich Spare 
Haffue wele icke längt slä firampt vm gudh wille att Handelen 
ginge för sigh oc Item A: N: K. och Herre wele eller kunne wij 
E: k; m: opä thet vnderdänigeste icke förhälle att oss äre al- 
rede mött och bleffuet fraget, när Rädet haffue handlet met 
oss vm och Swerigis Rickes Rädh, haffue her vdinnen be- 
williget om theris priuilegier, och them aldelis är wetterligit 
att E: k: m: lather sä handle med thenne Stadh dc Huilcket 
som wij förmercke sigh ther äff haflfuer förorsaket att salige 
k: m: högläffligh i hugkommelse hadeoch tilsagdtthelybeske 



27 

Store frijheter och priuilegier thet dem dhä sedan icke aldelis 
bleff hollet vtan en part Rewäceret och ther med förswaret 
att menige Ricksens Rädh och Ständer hade ther vdj icke be- 
williget oc Ther tili wij them sä haffue swaret thet the nogsampt 
kunne tencke att E: k: m: och Swerigis Ricksens Radh Her 
vm wäll wäre wetterligit, All then stund, her Swante Sture, 
Her Steen Erichsson och her peer Brae hade warit ther 
vtöffuer och handlet med theris Sendebudh som senest wore 
hooss E: k: m: oc Thervdinnen the inthet tuiffuel haffue 
kunne, vtan att E: K: m: Säsom en Cristen och wprichtigh 
Herre och konung warder them lu hallendes hwäd them I sä 
matte tilsagdt bleffue, Ändoch E: k: m: likuel sedhan han 
haffue Rädt tili att göre och lathe huad E : k : jn : syntes. 
Aller nädigeste konung och Herre, Seden thet breff war be- 
slutet komme the domeske knecht^r tili oss igen och goffue 
tilkenne, att the hade fäth en theris päst igen, med sädane 
besked, att kongen äff polen skal haffue begäret, them vdj 
sin edh och läffuet them all theris nästaende Restis tili minste 
peningh oc Doch att icke gerne wele ther an, vtan heller 
vpbiude och vpdrage E: kf^m: theris breff och pant oc Dher- 
opä haffue wij begäret Respit tili I märgän och sedan hand- 
let med Rädet, att Staden wille stelle them tilfridz och halle 
them wppe nägre dager, Hwar och icke, thet dhe dhä 
wele städhe oss att handle med them och vnne oss med 
them en frij open Stadt och inthet biständ göre them som 
pä Slättet äre Huad swar wij ther opä bekomme kunne wele 
wij E: K: m: offorssumeligen förstendige, men om Rädet Inge- 
lunde wele tage sigh samme knechter an, dhä haffue wij ingen 
annenRädh, vtan mäste sse huru wij kunne stelle them tilfridz 
opä thett man matte behälle them fordell en nu är förhanden 
förhoppendes.E: k: m: werdes oss sädant vdj all gunst och 
näde I then beste mening vptagendes. 

Säsom wij A: n: k: och Herre vdj all vnderdänigheth 
goffue E: k: m: senest tilkenne, huad alarem och wproor 



28 

her war I nest förledne päske helg emellen pälackerne och 
tyskerne bade knechter och annet partij som sigh släge til- 
hope äff dornen och Staden, Sä Haffuer sigh vdj lijcke matte 
et sädant perlementhe alredhe tildraget med the pälacker vdj 
pernow äre, Strax the Tysker ther äre bade Bärgere och krigz- 
män finge en lithen röök vtaff oss och the tidender wij haffue 
med fare sä att ther haffue wanket sköne hugg, Doch är 
thet sedan bleffuet affstyrdt och stillet oc 

Wij kunnet E: k: m: och vnderdänigest icke förhälle 
att her are en nu en hopp pälacker förhandenn sampt nägre 
äff Beemen med opä wegen emellen pernow och her som 
achte sigh hijt tili att besättie Slättet och tili effuentyrs 
trenge knechterne vdäff domen oc Doch wele wij oss win- 
legge att stemple med bärgerne her I Staden thet mäste oss 
mögelickt är, att samme pälacker icke skole slippe her in, 
Sammeledes medh knechterne opä domen att the icke heller 
skole komme ther In oc Men Slättet kan man icke wäll 
förmene them, Ty the kunne vm nattetidh winde sigh vth och 
in öffuer muren sosom them Sielffue synes oc 

Till thet Sidste A: n: k: och Herre kunne wij E: k: 
m: vnderdänigest icke bärghe att sedan thette förscreffne 
haffuer sigh tildraget haffue nägre äff rädet kommet tili oss 
och giffuit tilkenne, att the gerne wille lafhe oss öffuer ssee 
theris priuilegier, effther thet will nageth lenge fördrages för 
en theris Ammesather kunne iffrä Hermesteren komme til- 
backe igen, Förhäppendes att E: K: m: (: sosom wij them 
tilsagdt haffue :) wärde Ju nädeligest lathe them ther wedh 
bliffue och wedh samme wilkär sosom alle andre E: k: m: 
vndersather ther the sigh vnder E: k: m: och Swerigis Crone 
giffuendes warde, Ther tili wij sä haffue Swaret, att wij hade 
gerne ssedt, the lenge sedan hade ther kommedt fram medt, 
opä thet wij hade kunnet tili nagett entligit beslut komme 
och wethet skicke wäre saker ther effter, Thervdinnen wij 
nu sä widt haffue kommet att the I märgän wele komme tili 




29 



oss igen med samme priuilegicr, och elliest vm alle vm- 
stendigheeter sigh hooss oss förwethe och ärkyndighe dc 
Huad wijdere theris ämwerffning kan warde och huad suar 
wij ther opä giffue wele wij E: K: m: vdj all vnderdänigheet 
ofiörssumeligen giffue tilkenne, Doch för allting är wärt 
ringe doch trogne och wälmenthe betenckende att E: k: m: 
med thet aller forste wille lathe komme the Gallcijder hijtt, 
sedan künde war handell nest gudz hielp vinne en godh foort 
gängh Ty ther roper alleman cffter, sä wäl Rädet och 
Bärgerne sosom knechterne, Ther och allcting effter E: k: 
m: n: wilie icke lyckedes, vtan att kongen äff palen finge 
öffuerhanden med Staden, Säsom han alrcdhe haffuer Slättet 
dhä willet Stä fast sielsindt och farligen tili, med oss effter 
wij sä widt haffue oss theremott, bade med Staden och do- 
meske knechterne inlathet medh mindre wij hade nägre sädane 
Skep och fölck tili hielp, doch then alzmcctigcste gudh all 
farligheett affwende, vdj huilckes skyd och beskerm wij E: 
K: m: tili helsc sunheett och all lyckesaligh rcgerung ganske 
vnderdäneligen bcfalc. Datum Reucl i8 AprilisAnno oc 1561. 



935. 1561. April. 22. Bauske. - EB. WiUielm an 
den OM. Gothart. 

Orig, 

Stimmt dem Vorschlag des OM. in Betreff der dem Reich gegenüber ein- 
zuhaltenden Politik bei, meldet, dass er in solchem Sinne bereits mit den 
rigischen Gesandten verhandelt habe und überschickt ein Münzmandat. 

Vnsere freundtliche dinste, vnnd was wir sonst, mher liebs 
vnnd guts zuthun vormogen zuuorn Hochwirdiger Gross- 
mechtiger fürst, Inbesonder geliepter freundt vnnd Nachbar, 
E, L, schreiben, welchs zur Mitaw denn i8*^" (sie) Aprilis 
datirt, haben wir entpfangen, Vnnd was E, L, Radt vnnd 
Wolmeinungj wegen dess hciligenn Romischen Reichs hulff oc 



30 

sowoll der Jungst zu Riga vorglichenen muntzordnung dc 
daraus freundt vnd Nachparlich vernhommen, Souiel nhun dess 
heiligen Romischen Reichs hulff anlangt, lassen wir vns 
E L Radt freundtlichenn mit gefallenn, Wollen auch bei den 
vnsern, solchs zuvnderbauen wissenn, Wie wir dan auch 
solchs. albereit bei den Itzigen Rigischenn gesanten ge- 
thann, Nicht zweifelnde E, L, werden ess gleichergestalt auch 
zuthun vnbeschwert sein, Wir vbersenden auch hirmit bei 
gedachten gesanten E, L, zwo Notein, wie die eingerissene 
muntzvnordnung abzuschaffen, vnnd die Jungst zu Riga vor- 
glichene guete Ordnung, widder anzurichten, vmb mhererss 
bestandess willen, In ein oflfen Recess zubringen, Auch 
menniglich durch Mandat zupubliciren , Freundtlich hirmit 
Bittende E L dieselbigen mit denn Irigen vbersehen, vnnd 
vns förderlichst, Ire wolmeinung, darauf eroffnenn wolten, 
damit wir ess, mit dem ersten, publicirenn, vnnd also 
die grosse beschwerung, van dem armen gemeinen mhan, 
nhemen. Ja den vnvberwindlichen schaden, vnnd vorterb, der 
gantzen Lande, vorkommen mögen, Dan wass nodt Itzo In 
vnser Stadt Riga wegen der kleinen muntz, vorhanden, werden 
E, L, von/ Jegenwertigen gesanten vornhemen. Wollen der- 
halben nicht zweifelnn, E, L, werden, zu abschaffung solches 
vnwiderbringlichen Schadens, nicht weniger, als wir, geneigt 
sein, vor allen dingen aber den Goldt Stempell, Cassiren, 
vnnd Ihr etwa einen geringenn vnnd kleinen vortheil, nicht 
lieber sein lassen, dan der gantzen, algemeinen Landen, gedei 
vnnd wolfart, Vnd wiewoU vns gantz beschwerlich nebenst 
E L den Rigischen zugestatten. In dieser neuen muntz, Iren 
Stempel mit gebrauchen zulassen, weil ess die höchsten 
Regalia betreffen thut, vnnd onhe schmelerung derselben 
nicht zugehen kan, Weil sie sich aber einess sonderlichen 
priuilegii vber solche muntz freiheit ruhemen, haben wir Inen 
solchs biss zu erster vnser ankunft In Riga zugelassen, Do sie 
vns alssdan solch gerumbt priulegium zeigenn vnd wo wir 



31 

ess kreflflig befindenn zugeniessen haben sollen, Bitten vnnd 
raten freundtlich E L wolten ess Inen auch nicht weiter zu- 
lassen, oder gestatten. Dass wirt E L mit zum besten ge- 
reichen, vnnd wir seindt ess freundtlich zuuordienen, geneigt, 
Auch schleunige vnnd vnuorzugliche andtwart gewertigk, E L 
hirmit gotlichen schütz beuhelende, Dat. Baussko den 22 
Aprilis Anno oc Lxi*®° 

Vonn godts gnaden Wilhelm Ertzbischöff zu 
Riga Marggraff zu Brandenburgk dc 

Was die Littauischen groschen anlangt mus mhan be- 
ruhen lassen, biss man vonn Ko: Mat: zu polen oc bescheidt 
erlangt Wie wir dan auch denselben bei Itzigen vnsern ge- 
santen zubekommen vorhoffen, Bitten freundtlich E L wollen 
allein diss Itzig Mandat nebenst vnss furderlichst publicirenn 
lassen, Dan wir gentzlichenn bei vns geschlossen, dasselbe 
erstes tages zublicirenn vnnd die beschwerung der armen die 
von tage zu tage zunimpt vnnd grosser wirt abzuschaffen oc 

Addr. 



030. 1561. Aprü. 22. Mitau. - OM. Gothart an den 
eingessenen Adel von Banske. 

Conc. ( Verz. 1, 1261.) 

Auf ihre Anfrage rälh er ihnen, dem EB. den Rossdienst, dessen der OM. sie 

nicht entlassen werde,' zu verweigern. 
In dorso: Inlcndisch. Mitaw den 4. Maij. AP oc LXI, 

An die samptlichen vam Adell des gebiets Bowsken. 

Mitaw den 22 Aprilis A^ 61. 

Lieben getreuen. Wir haben euer schreiben, welchs 
zum Bowske Fridags nach Quastmodogeniti datirt worden 
entpfangen, vnnd darauss vernomen welcher gestaldt der 
Hochwirdigster Durchleuchtiger vnnd hochgeborner Fürst, 
her Wilhelm Ertzbischöff zu Riga oc Vnser inbesonder ge- 



32 



liebter her vnd freundtlicher Nachtbar, mit euch beredung 
halten lassen, nemlichen, weiln s. L. durch wechslung des 
hauses Kokenhausen, das Gebiett vnd hauss Bowske von der 
König: Mat Zu Po In oc erlangt, das s L wissen wolten, 
Nach dem euch semptligen an dem Hause Bowske gelegen, 
ob Ir geneigt euer euserst vermugen vff des feindts andringen 
bei s L. vnd dem hause Bowsko vffzusetzen vnd als Ihr von 

vns, wie Ir etwan dem hcrn Ertzbischoff, vff solche s L. be- 

* 

schehene ansuchung mit widder antwort bejegnen einem 
gnedigen bericht gebettcn Derhalben begern wir hiemit 
gnediglichen das Ir s. L. erindern wollet des Polnischen 
Schutzhandels, also, das sich s. L. woll zu berichten, vff was 
puncten vnd artickelln derselbig geordnet vnd gestalt worden, 
vnd ob woll wechslung dieser beiden Heuser halber ge- 
schehen, so wehre es doch an dem, das die konig. Matt: 
s, L. nicht mehr den als sie Inhalt vnd besag vffgerichter 
Contracten mechtig zu thun gewesen, vberlassen, nebenst 
diesenn, wehret Ir vns auch denn geburlichen rosdienst schul- 
dig vnd pflichtig, wie wir euch Dan demselben keinesfalls nicht 
erlassen können sondern wollen viel mehr, das Ihr euch 
samptlichen, sobald es nottig, mit Dienern vnd pferden neben 
vns zu felde gleichs den andern erhebet, Derenthalben sollet 
Ir bitten s. L. wolten euch mit Dieser annmuttung, bouen 
dem Vilischen Contract vnd geburlichen gehorsam, >den Ihr 
vns vnd vnserm Orden zuthun schuldig in keinem wege be- 
schweren, oder sunsten durch andere beschweren lassen, 
Wurde es sich aber zudragen. das der Vheind mit so eylender 
belagerunge gedachtes vnssers hausses verfaren wurde, das 
man derwegen oder ssonsten Inn feldt nicht kommen kunthe, 
Dan were vnss nicht zukegen das Ir euch, mit dem euer, 
nach dem alten by seiner Licbden ewers Pesten vermugen 
finden Hessen vnd euch der orther als die getreuen liebhaber 
des Vatterlandes beweiseten Doch sso bescheidentlich da wir 
ewer ein ader mher In vnssern geschefften nicht endradteu 




33 



konthen Das dieselbigen gleichwol Irer pflichten nach ahne 
alle hinternuss sich An vnss als die Ehrsamen dc bezaigten oc 
Welchs wir euch vflf euer schreiben zur hinwiderantwort in 
gnaden nicht haben verhalten sollen, euch darnach zurichten dc 



9SV. 1561. April 24. ¥iliia. — Uicolaus Eadziwil, 
Palatm von Wilna, an den OM. Gothart 

Orig-, {Verz. /, 1262.J 

Fürsprache in Sachen einer Geldforderung. 

Illris et Magce dne dne Amice & 
vicine plurimum charissime et,obseruand* 

Hie nobilis et spectatae probitatis vir dns Cornelius 
subditus Cels. vrae humiliter suppliciterque a me praecibus 
suis contendit vt intercedere & partes meas interponere pro 
illo apud Cels: vram dignarer, quo illius dementem et be- 
nignam rationem habeat, hoc praesertim eius perdificili tempore 
quo res et fortunae eius admodum accisae sint, Nam et in 
Masovia apud creditores suos nihil recuperare potuit, creditore 
videlicet vita functo et minorenibus quos reliquit dilacione ad 
annos discretionis gaudentibus, Narrat praeterea se in Ciui- 
tate Gnesnensi in maiori polonia oppignorasse certas res suas 
praecium mille florenorum excedentes quae nisi ante con- 
stitutum tempus pro quadringentis et quinquaginta florenis 
redimat magno se damno affectum iri posse putat. Cum 
autem fideliter 111 Cels. vrae inseruierit et aliquot milia flore- 
norum sibi deberi ad eum equitatum quam aluit existimet, 
magno se beneficio a Cels. vra affectum iri existimaret, si 
illi ad rationem eius quod debetur tantum saltim numerare 
iubeat quantum ad redemptionem rerum suarum sufficiat ne 
irrecuperabili damno afficiatur. Quo nomine iterum atque 

iterum Cels. vram pro ipso D. Cornelio compello ac illam 

3 



34 

firmiter valere et omni foelicitate perfrui cupio Datae Vilne 

XXIIII Aprilis Anno Domini MoD<>LXP 

III. Cels vrae 

Bonus Amicus 

et flfrater obsequens 

Nicolaus Radziwijl. 

in. &, Magco clno dno Golhardo Kethlero 

Equestris Ordinis Teuthonici in Liuonia Mgro 

Dno Amico & vicino plurimum Charissimo & 
obseruanTOO. 



939. 1561. April 24. Reval — Claus Christiemssoii 

IL A. an den König Brioli XIV. 

Cop, 

Uebersenden die Resolution des OM. und ein von ihnen erbrochenes Schreiben 
von Joachim Burwitz; melden, dass sie seit ihrer Ankunft kein Schreiben vom 
König bekommen, dass sie bei den Bürgern Gelder für die Knechte auf dem 
Dom aufgenommen, von ledigen Reitern Dienstanerbietungen erhalten haben 
und von Stadt und Ritterschaft wiederholt nach dem Verhältniss Schwedens zu 

Dänemark befragt worden sind. 

Dtormectigeste Högborne furste A: N: K: och Herre war 
aller vnderdänigeste HuUe troplictige tieniste. A : N : K : och 
Herre, Säsom wij vdi all vnderdänigheet med war forste 
scriffuelse Heden iffrä Reuell, lathe E; K: M: första at wij 
för the legenheter Her opä färde wore icke künde oss förfoge 
tili Hermesteren, vtan hade afferdiget Anders Biörnsson 
ther heden medh the wärff E: K: M: oss opä lagdt och 
medh giffuit haffue. Szä är han nu kommen tilbacke igen 
Vij haffue och ther hooss bekommet swar iffrä Hermesteren, 
Huilcket wij E: K: M: her med genom A: B: vnderdäniget 
förskicke tilhände. Ther äff E: K: M; nädeligit haffuer tili 
att förnimme, huru widt förberte Hermester är tili sinnes 
sigh hooss E: K: M: I thenne handeil att inlathe. Oss är och 
ett breff tillhände kommet som Jochim Burwitz E: K: M: 



iL 



36 

sampt then Högborne Purste E: K: M: käre her Broder W: N: 

Herre Hertugh johan. haffuer tili scriffuit Huilcfeet wij opä 

E: K: M: sampt Hans F: N: tröst och Nädigeste behagh 

haffue wpbrättet täss inne häld aldeles förnummet och nu 

her med vnderdänigest för skicket E : K : M : tilhände Ganske 

vnderdäniigen Bediendes att sadant matte oss I then beste 

mening vptaget och tillgode nädeligit hallet warde, Sä' effter 

then arttcull vm the tidender och vmstender emellen palen 

och lijffland vdi samme breff är oss tili war Handell med 

thenne Stad naget tieneligh, haffue wij honum Excopieret och 

Rädet her I Staden tili hande kommet lathet, wij haffue och sä 

I lijcke matte samme tidender och legenheter ibiand them 

menige man sampt knechterne opä domen vtsprijdt och for- 

kunnet, opä thet the matte wethe huad the sigh tili kongen 

aflfpälen sampt theris Hermester (och) ordens Herrer haffue att 

forlathe, Huad älliest för legenheter hooss Hermesteren opä 

iarde äre bade vm Keijsserens Sendebudh och annet som han 

begärer, haffue E : K : M : wijdere äff hans eghet breff näde- 

ligest tili fbrnummendes, men huad war handell med Staden 

betreffer, wele eller kunne wij E : K : M : vnderdänigest icke 

fbrhalle, att wij en nu inthet wijdere haffue kunnet komme 

ther med eller tili naget entligit besluth (: endoch noghsampt 

ther vm giordt och förhandlet är :) vtan Rädet haffuer alt 

skätzmäl opä theris afferdigede tili Hermesteren. Doch vm 

her wäre nägre skep, Galleijder, eller Jächter for banden som 

wij äffte tili förende haffue nägre resser vmscriffuit sä att the 

säghe nagen tröst med alffuar, wäre opäfarde, Dhä skulle 

samme war handell wäl fä eth annet gestaldt och (: nest Guds 

hielp:) snart grijpe en godh ende. 

Wij äre och en nu A : N : K : och H : icke aldelis mycket 

wäl wpsatte, all then stund wij platt inge tidender eller wijdere 

beskedh iffrä E: K: M: sedan Wij hijt komne bekommet 

haffue ther äff wij künde wethe vm wij nägere mere hielp 

och näsovre med falck, Skep, Skyt, peninger, och annet sä- 

3* 



».: 



»' 



36 

dant Skale haffue att förmode, Icke är heller Erich Spare an 
nu framkommen medh the peninger han haffuer I Helsinge- 
färs Endoch wij honum nogsampt och atfte ther vm haffue 
tilscriffuit och förmanet att han skulle skynde sigh hijt med 
samme peninger opä then Jacht ther är sampt thet meste 
fälck, skyt, fetalie och andre nottärffter han vdi Helsingefars 
och ther vm kring vpbringe künde, Vdi Ucke matte haffue 
wij scriffuit tili Jacob Hendriksson pä wijbärg vm the Jachter 
ther äre, Dock ingen swar eller besked an nu bekommet, 
Vtan kunne tencke att Issen i skären haffuer förhindret en 
her tili sä att the icke haffue kunnet framkomme, Doch äre 
wij them alle dager förmodendes thet forste nagen tidh kan 
wäre mögeligit. Sosom tesse legenheter högeligen fordre och 
kreffue. Ty alle man roper her ther effter att sädane skep, 
Galleijder, och Jachter, matte komme fram sedan skullet wäl 
wäre gäth att medh göre, The domeske knechter löpe oss 
och alle dagher öffuer effter peningar och förtröstningh me- 
nendes att the mäste slät förlöpe all theris fordeell och pant 
Bade domen och padis Cläster för hunger skuld hwarthe icke 
snart fä nagen vndsettning Ty Rädet her I Staden haffue en 
inthet annet giordt tili sacken vtan vppehället och förhalet 
them dagh frä dagh med theris beskedh, Thermed the dhä 
ingelunde haffue welet eller kunnet lattut sigh äthnöije, vtan 
alt hallet sigh in tili oss och trenckt opä besked. Szä effler 
wij haffue förstädt äff A: B: att her äre 400 päler opä wegen 
som achte sigh hith Huilcke gerne icke wele städie in opä 
domen och trenge Knechterne vdäff Therföre haffue wij mäst 
gäth tili och länt, En hoop peninger tili 4 eller 600 gylden 
äff nägre gode man her I Staden som E: K: M: och Sweriges 
Crone wäl benegne äre Huilcke peninger wij haffue leffuereret 
Rädet att the samme knechter opä theris bettalning vdi theris 
egen nampn och Hermesteren tili gode ther medh förstrecke 
skole förhäppendes att knechterne skole ther med wäre til- 
fridz och behälle theris fordeell tili täss Erick Spare kommer 



37 

och wij nagen yterligere beskedt iflfrä E: K: M: vnder dänigest 
bekomme kunne förberörde päler haffue och mest warit or- 
sacken ther tili att wij sä haffue stunget oss in medh Knech- 
terne och lathet giffue them peninger opä thet the päler icke 
matte fa then foordeel in medh vm then Alden böckumb an 
fast wille tage them in opä Slättet, wij haffue och opä E: 
K: M: wegne tili skicket och befalet Hans Krafft att han 
altidh skal wäre, hooss samme domeske knechter och ssee tili 
huru alle saker förtagne och bestehe bliffue, ther tili han sigh 
flitigh, trogen och öffuerflödigh haffuer brücke och befinna 
lathet Ganske ödmiuckeligen Bidiendis att E: K: M: wärdes 
Honum sädant vdi all gunst och näde wptage, sä att han 
künde then behäldning niuthe och behälde som han vdi salige 
K: M: högläffligh I hughkommelses tidh haffuer hafft vdaff 
huilken honum för nagen tidh sedan noget är förminsket och 
affdraget. Theremoth han sigh med all flitigh tro tieniste 
E: K: M: pä thet Högste och vnderdänigiste förplickter etc. 
Thernest A: N: K: och Herre kunne wij E: K: M: vnder- 
dänigest icke förhälle, att en hoop äff the säld Rythere her 
I landet nu are tienist lösse haffue warit hooss oss och til- 
budhet sigh vdi E: K: M: tieniste, med 200 bester och naget 
mehre, Huilcke wij dhä ingen annen beskeed haffue kunnet 
giffue, Vtan bedet them haffue tälamodh ssä lenge man finge 
sse hwart vth handelen wille lande och wij nagen wijdere be- 
sked iffrä E: K: M: bekomme künde. Bidendis E: K: M 
förthenskuld opä thet aller vnderdänigeste vm ett gunstigdt 
och nädigt swar, Huru E: K: M: med sädane Rythere kan 
nädeligit wäre tili sinnes oc Item vm handelen wille gä för 
sigh huru E: K: M: wille lathe handle med tesse knechter 
anten the skole antages opä mänetz peninger eller ärslön, 
Item vm wij nägre flere knechter en the domeske alenest an- 
tage skole effter her kommer alle dagher smuckt fälck tili 
oss som nu ingen Herre eller tienist haffue, vtan tilbiudhe 
sigh, Hwar man them behoff haffuer at brücke. Tesliges Huru 



J8 

: M: kan nädeligest wäre til sinnes med thet huuss tho 

som knechteme an nu haffue inne Huilcket skal wäre 
asseligeti fast wäl beläget huss och med thet län ther 
' ligger Ju sä glth och en bettre som Knechtemes nä- 
de Restir tilUtegher ther wij oss aldelis gerne wele och 

effterrätte. Till thet Sidste A: N: K: och H: foge wij 
': M: vnderdänigest tili wetcndes att oss är nägre resser 
et föreslaget och fraget när wij haffue handlet med RAdet 
hen menighe man her I Stadcn sampt Rjdderskapet aüT 
:n och Wijrlandt. Huru E; K: M: och Ko: äff Dan- 
k stä med huar annen, heller huru honum künde behage 
l: K: M: nideügest wille sigh thenne Stadt och vm- 
ide länder antaghe. All then stund han opa Danmarcksens 
;s wegne och naget angpräck ther tili haffue skal etc. 
Dpi wij si haffue suaret att E: K: M: sampt kongen 
lanmarck äre (: gudh tess läfT :) wäll tili fridz bade her 
•ch alt annet som Begge Rikeme anliggende är, sä att 
therudinnen inthet tviffuel mä haffue. Vm E: K: M: 
;nskuld nädeligest tecktis tage denne hande) vdi be- 
ende (; och vm mögeligit wore :) att^ sädant och matte 
e foordtstelt och fulfölgdt med kongen äff Danmarck 
ä widt komme att thet wille lyckees. Synnerligen för 
ens skuld vm han ingelunde wille giffue sigh tüfridz och 

sigh affhandle iffrä thenne Stadt och vmüggende länd 
m then legation E: K: M: nu achter tili honum afferdige 

att then hertugh Magnus Biskäp tili Össell matte och 
: annerlunde stelle sigh Emot E: K: M: och Sweriges 
e en säsom her tili skedt är. Ty her komme alle dager 
der och kundskaper att Rydzen ruster och färsterker 
emott thenne Stadt och land med alle macht. Thette 
I: Ko: och Herre wij vdi en trogen mening icke haffue 
et E: K: M: vndänigest forhallet, ganske vnderdäneligen 
ndes E: K: M: wärdes för Gudz skuld nädeligest hallet 
ill godhe Huad legenheter her elliest opä farde äre weth 



39 



Anders Biornsson E: K: M: vdi vnderdänigheet mündigen 
att berätte. Men huad her framdelis för tidender och legen- 
heter förefalle kunne wele och skole wij E: K: M: offbrssumme- 
ligen genom dagh och natt vnderdänigist giffue tillkenne och 
elliest oss vm E: K: M: sampt menige Sweriges Rickes gagn 
och beste I thenne handeil och alle andre matte opä thet 
troligiste beilijthe brücke och befinne lathe, Thet Gudh kenne, 
Huilcken wärdes E: K : M : widh helsse och sunheet vdi lycke- 
saligh regerung altijdh nädeligen behälle och Beware. Datum 
Reuell 24 Aprilis Anno 1561. 



939« 1561. Aprilis 24. Eeval. — Claus Gliristienissoii, 
Hans Larsson nnd Herman Bmser an den 
Herzog Johann. 

Orig. (Verz. /, 1263,) 

Berichten von des OM. Antwort und von der Lage in Reval. 

liögborne Purste och Nädig*® Herre. War vnderdänige 
Hülle troplictige tieniste E. F. N. altijd tilförende Thernest 
Nädige Fürst och Herre Szäsom wij senest I vnderdänigheet 
Lothe E. F. N. förstä, att wij hade förskickat E. F. N. breff 
och scrifTuelsse oss medgiffnen, med Anders Biörnszon Her- 
mesteren i Lijffland tilhände. Effter wij (: för the Legenhet Här 
opä färde wore :) icke künde sielff begiffua oss therheden 
Szä haffua wij nu bekommet swar tilbaka igen Huilket wij 
then Stormectig** Högborne Furste E. F. N. käre Her Broder 
war aller nädig*® Herre och konSng vnderdänig* förskicke 
Her med til bände Förhoppende E. F. N. warder Ju äff Hans 
ko . mt täss Innehold wäll förnimmendes Doch sä mycket 
E. F. N. scriffuelse belanger, kunne wij E, F. N. icke förholle 
att wij ingen annen beskedh haffua bekommet, vthan Her- 
mesteren Refererer sig opä sine seneste scriffuelser som han 
In vdi Swerige sedhen wij komme hijtt Hogbe*® ko: mt och 



■'- 



40 

E. F. N. med sin egen tienere haffuer förskicket, Menendes 
sig therudinen haffua lathet fathe, beröre och scriffue vm 
alle Deler, sa wijdt han sig med Hans ko: mt och E. F. N. 
will Inlathe. Huilke breff wij förmode ko. mt. och E. F. N. 
Lenge seden wäre kompne tilhande. Wij haffua och sa be- 
kommet Jochim Burwitzes scriffuelsse tili hans ko: mt och 
E. F. N. samptligen, ther vdinnen han giffuer tilkenne vm näger 
vmstender och Lägenheter emellen kongen äff palen och 
thette Land Huilken wij och haffue ko. mt hermed vnder- 
dänig* förskickat til hande förhoppandes E: F. N. warder och 
sä täss Innehold och Lijdelse äff H. ko, mt wäll förnimmendes. 
Ganske vnderdäneligen bediendes E. F. N. wärdes för Gudz 
skuld oss sädant icke anners änn vdi gunst och näde for- 
tencke och vptage tili thet bäste oc. Men hwad opälagde 
och företagne handell belanger med thenne Stadt sampt the 
knechter pä Domen ähre, wele eller kunne wij E. F. N. i all 
vnderdänigheet icke förholle, att wij änn nu tili inthet entligit 
beskedh eller beslut haffue kunnet komme, vthan Radet 
haffuer begärt Respijtt och förtogh ther med tili täss the 
kunne fS nagen beskedh tilbake ifrä the gode man bade 
Staden och Ridderskapet tili Hermesteren afferdiget haffue. 
Men med the dommeske knechter äre wij sä wijdt kompne 
i handell medh, att the haffua vpbodet oss theris pantebreff 
sampt Domen och padis Closter som the änn nu haffue Inno 
ändoch then Jasper van Aldenbokumb, som her är opä slottet 
haffuer sig nog beflijtet sompt med List och sompt med trug, 
waldt och Hotende att tränge them ther ifra; Men effter wij 
änn nu icke äre wisse pä Staden för an förbe^* Sendebud 
anthen sielffe komme eller och schriffue nägot hijtt tilbake 
igen Eller wij kunne nagen mehre hielp och vndsetning be- 
komme ifrän Swerige och Finland, med Skep, Galleijder, 
Jachter, Folck, Skytt, Fetalie, peninger och andre nottorffter, 
haffue wij inthet synnerligit kunnet ingätt med samme knechter 
vthan opä theris Hefftige begären och anfordrung förstrecht 



41 

them med 4 eller 5CX) gylden opä banden opä thet the icke 
motte fbr Hunger skuld, som them mäst tuinger, förlope 
Domen som är theris och war bäste fordeell tili att tuinge 
Slottet. Effter wij förnimme, att En Hoop pälacker äre opä 
wägen Hijtt ifrä Rijga, tili att Intage och besättie Domen 
igen sa wäll som Slottet oc Hwad Här yterligare wancker för 
tijdender och Lägenheter N, Purste och Herre, warder E. F. 
N, äff war vnderdänig*« scriffuelsse tili Högbe** ko: mt. war 
aller nad** Herre sampt Anders Biörnsson wijdere wäll för- 
nimmendes Hwad och framdelis kann förefalle, welle wij E. F. 
N. altijd i vnderdänighet oförssummeligen giffue tillkunne och 
oss vm E. F. N. gagn och beste effter war yterste förmo- 
genhet altijd bruke, winlegge, och flitige befinne lathe. Thed 
Gud känne Hwilken wärdes E. F. N. tili Helsse och svnheet 
wedh all Lijckesalig regierung altijd nädeligen behoUe och 
beware. Dat Reuall 24 Aprilis Anno oc 61 
E. F. N. 

Vnderdänige 
Tienere och 
Vndersäther 
Claus Kristiernsson 
Hans Larsson 
Herman Brusser 

Then Hogborne Furste och Herre Her Johan 
Swerige Rijkes Arffurste och Herlug tili Fin- 
land 3c war nädige Landzfurste och Herre 
vnderdäneligen tilhande. 



42 

94LO. 1561. April. 24. Eeval — Claus Glirlstiemsson 

an Swanto Sture. 

Ortg-, 

Uebersendet Zeitungen von Joachim Burwitz und bittet die Absendung einiger 

ko. Schiffe nach Reval beschleunigen zu helfen. 

ridler gestrenger gunstiger herr, Ewern herligheiten seint 
meine gantzwillige vnuordrossene Diennst Jeder Zeit beuhor, 
Gunstiger Herr Dar es Ewer her: vnnd alle Den Ihren ann 
gesuntheit Ihrer Personen vnnd sonst allenthalben glucklich 
vnnd woU erginge, horete Ich gerne, vnnd where solches 
zuuornehmen erfrewet, Meine Person belangende, will Ich 
derselben meyne leybs wolmugenheit nicht vorhalten, Vnnd 
dieweiln myr dan von Joachim Buruitzen ein schreybent zu- 
khomen, Inn welchem er von etzligen newen Zeitungen vor- 
meldet, habe Ich solchen Brieff hiemit ann euch, Damit 
Ewere her: solches Darauss zuuornhemen haben mugen, 
schicken wollen, Vnnd Ist sonst auf ditz nihall nicht Be- 
sonders newes vorhanden, Dan Alleine, Das die Knechte auf 
dem thumbe sich entschlossen hetten zuuorlaufTende, weiln sie 
von dem Meistern abgedancket, vnnd sich nicht lenger gelts 
halben halten können, Welchs wyr dannoch abgewhandt, Inn 
deme das wyr mit dem Rathe ein mittel gefunden, Das der 
Rhadt sie mit etzligem gelthe (: welchs wyr Ihnen heimlich 
zugestellet :) vhorgestrecket, damit die knechten bey einander 
plieben, vnnd das vhorteil nicht Inn die Polnische gewalt 
queme, Von dem Rathe aber dieser Stadt haben wyr noch 
zur Zeit kein entlich Antworth erlanget, vnnd dieweiln die 
Burgers alhier vhast zaghaftigk vnnd wanckelmutigk, Die- 
weiln sie keine hulffe vhor äugen sehen. Auch alhier ein ge- 
mein geruchte dass Sic gerne etzHge Schiffe vhor der Stadt 
sehen, So haben wyr ann die Kon: Mt: oc Meinen Aller- 
gnedigsten herren, vmb etzlige Galleyhen geschrieben, die 
noch zur Zeit nicht angekomen, Whan aber vielerley vrsachen 



43 

halben nötigk Das solche Galleyhen zum schleunigsten ab- 
fertiget werden, Alss Ist ann Ewere her: mein Dienstlich 
vnnd vleissig Bitten, Ihr wollen bey hochstgedachter Kon: 
Mt: helfTen befurdern, Damit Die mit dem allerersten ann 
vns hieher mit allerley notturft woll vorsehen abgefertigt 
werden mugen, Imgleichen vleissigk vnnd Diennstlich Bittende 
Ewer her: meyne sachen sich auch Im besten entpfholen sein 
lassen, vnnd die gebetene vnnd begerte hulff bey der Kon: 
Mt : meynem vortrawen nach befurderen vnnd zuwege brengen 
woltte, Dess will Ich hinwiederumb Jegen Ewer her: vnnd 
die Ihren, Jeder Zeit mit den meynen hostes vormuegen Inn 
aller Danckparheit zuuordienen mych befleissen, vnnd whomit 
Ewern her: Ich hinwieder wilfharen vnnd zugefallen sein 
kontte, woltte Ich ann mych nichts erwinden lassenn, Die 
Ich sampt alle den Ihren dem schütz des Allerhöchsten zu 
zeitlicher vnnd ewiger wolphardt trewlich vnnd von hertzen 
entpfhele Dat. Reuel den 24. Aprilis Anno dc 61**^ 

Ewer her: gutwilliger 

Clauss Christernsson 

D£m Edlen vnnd gestrengen, heim Swanto 
Sturen, der Kon: Mt: zu Schweden Secrete 
Rhadt, vnnd her auf Hörningessholm, Meinem 
gunstigem herren vnnd Befurderenn 



041« (1561. Vor April. 25.) - OM. Gothart an seine 
Gesandten in Wilna. 

Conc. (Verz. 1, iz^y,) 

Von der Meuterei der Knechte zu Reval und von einer in Wilna aufzu- 
nehmenden Summe von dreitausend Thalem. 



Achtps 



►are Rethe vnd libe Getrauen, Wir wissen euch gnediger 
meynung nicht zuuorhalten, das wir ongefeer vor eynem 
Monadt den Erenfesten vnseren Feldtmarschalck Ditrich von 
Galen nach Reval abgefertigt neben anderen anligenden, vnd 



sonderlich Ihn der Werbung, Das ehr vns der beschwerung 
vnd besoldung so vns daglich vnd Monadtlich auf dy krigs- 
leut aldar ergangen abzugschaffen sich befleisigen also vnd 
mith solchem bescheidt Das ehr vors erste eynen Iden nach 
Icziger Zeit geligenhait eyn Stadtliche lehnung thun solt, auch 
so sy Ihre gewher etwan hin vnd wider Ihn der Stadt vor- 
pfandet, solt Ditrich von Galen neben vnserem aldar ver- 
ordenten Stadthalter bey den Creditoren vorschaffen thuen 
dy selbigen zu entfreien Darnach was Ihnen nachstillig von 
Ihrer besoldung ahn vns nach Riga da wir dan gelt gewandt 
vnd seidwerck zu solcher notdurft darzu vorschaft vorweisen, 
das also nichtes gefarlichs sy von vns solten haben zuer- 
warten Ihm vhal aber sy mit solchem vnserem befelch nicht 
zufride sein wolten, solt vnser feltmarschalck neben dem 
verordenten Stadthalter Ihnen abdanken. 

Whi nhu Ditrich von Galen mith solchem abscheidt 
fort gezogen, ist eben Ihr hauptman Plate bei vns zu kerk- 
holm gewesen vnd an gehalten, Das Ditrich von Galen wan 
ehr zu Reuel anqueme, nicht ehr dan der hauptman selbst 
dar gegenwärtig etwes mith den knechten zu handelen an- 
fangen solt, welches Ihm, dem hauptman von vns vorsprochen, 
auch vnserem befelch nach trau vnd fast gehalten worden. 

Als nhu Ditrich von Galen abgezogen, vnd der haupt- 
man hir gebliben vnd treflich vmb Munstrung der knechte 
vnd fülle bezalung angehalten, haben wir vns so viel muglich 
beflissen gelt auf zuwringen, endtlich gewisse vortrostung 
(: dy vns vber zuuersicht gemangelt :) erlanget, der halben den 
hauptman förderlichst nach seynem fendlein vnd knechten 
zu zihen beuolen, darneben Ihm 600 gülden den knechten 
zulehnen so lang das ander gelt folgen mocht ahn dy knecht 
schriftlich abgefertigt. 

Ditrich von Galen aber wy ehr zu Renal ongefeer 14 dag 
vor dem hauptman komen heben dy knecht welche auf vnserem 
Schlos Dag vnd nacht wacht gehalten vber gebuer, gebrauch, 



45 



auch sonder wissen vnsers Stadthalters dy wacht vber 6 
personen gesterckt, sich auch neben solchem van den 
schwedischen hauptleuten , Ja auch durch Ihre Ambasaten 
welche sy ahn vnseren Feltniarschalck vnd alda vorordenten 
Stadthalter abgefertigt fast allerlei vornhemen lassen, Waraus 
beide vnser ordens verwanter auch Ditrich von Galen vor- 
vrsacht Ihrer dyng acht zuhaben, der halben Ihnen zu etlichen 
malen beuolen dy wacht nach dem alten, vnd nicht stercker 
zubestellen Ihm fal solches nicht geschee, musten sy zu 
anderen wegen dencken. 

Sy aber dy knecht seindt Ihn Ihrem trozigenn vor- 
nhemen gebliben, wor durch oft genante vnser Stadthalter 
vnd Feldmarschalck schimpf schaden vnd spot zuuorhinderen 
vor vrsachet dy wacht durch glimpff, vnd gutem bescheidt 
(: wy hir zu lang zuerzelen :) genzlich von vnserem Schlos 
abzuweisen, vnd danoch weiter nichtes was Ihrem hauptman 
(:wy obengemelt :) versprochen, vbertreten. 

Wy sich weiter aller handel vorlaufen habt Ihr aus 
vnsers aldar Stadthalters ahn vns eyngelacht sehreiben 
zuuornhehmen. 

Vber solches alles haben sy dy Custodia vnser Haus 
Padis so wir darauf vorordent, heimelich aus Freuel vnd 
eygen geschafften- muthwillen gestercket, welches sy vns 
auch noch Iczt, Ihres gefallens voer enthalten, 

Vnd wy whol wir solchen frefel vnd muthwillen keynes 
weges dulden ader vortragen konen vns auch, solches, ampts 
halben nicht geburen wil, besonder wollen vnd müssen zu 
geburlicbcn mittelen gedencken, haben wir demnach vor guth 
angesehen, das solches durch euch der Ko. Mayt. oc auch 
den Woywaden vngeseumet erkleret, vnd was darauf beider 
der Ko. Mayt. so wol der heren Woywaden Raeth vnd 
meynung sei, vngehindert vns vorstendigt werde 

Vnser meynung aber ist, das beide heren ahn dy ge- 
meynen knecht, hauptman, vnd befelchs leut, erenstlich 



46 

vnd schleunig schreiben ergehen lisen, Das sy samptlich vnd 
sonderlich von Ihrem vorgenomen frefel vnd muthwillen ab- 
treten, vnd sich vnserem ersten vnd nhu letztem schriftlichem 
befelch nach halten sollen Ihm fal aber sy weitere Meuterei oc 

So viel des polnischen alda krigsvolcks hauptman Ta- 
lisschki betrift, das ehr auf der mutwilligen anwringen, dy 
schwedischen hauptleut belangen ahn dy Ko. Mayt. fast 
allerlei geschriben wissen wir euch gnadigst nicht zuuorhalten, 
das vnser Stadthalter vnd Feldtmarschalck dy selbigen darvmb 
hart beschuldigt, sy aber haben Ihren entkegen bericht wegen 
Ihres heren auch Ihrer selbst personen der masen gethan, 
das wir da mith gnedigst zufriden, vnd Ihnen sothans nicht 
zumessen viel weniger zutrauen konen. 

Wir wollen auch mitler zeit keynen fleis sparen solchen 
Widerwillen durch obgenante personen auch andere meer so 
so viel muglich abzuwenden, dan sich warlich beide neben 
anderen ehrlichen leuten Ihn allem der masen gehalten, das 
wir hillich müssen vnd wollen solches Ihn G. erkennen Weil 
mhan aber Ihn solcher handlung allerlei zuerwarten begeren 
wir gnediglich Ihr wollet sonder vorzuck zukomenden 
schaden zuuerhuten 3000 Daler aufnhemen dy selbigen zu 
Riga, oder Reual vberschreiben vnd vns auf alle puncten, auch 
was sonst vorhanden vngeseumt alle*gelegenheit zuschreiben. 

Das Concept ist von Dr. M. Friesner' s Hand. 



04S« 156L April. 25. ¥ilna. - Justus Clodt und 
Salomon Henniiig an den OM. &otliart. 

Orig. (cf. Verz, /, 1264.) 

Besprechen die schlimmen Nachrichten aus Reval, das ergangene litauische 

Aufgebot, die verbotene Zufuhr auf Narva, die Aufnahme polnischer Präsidien 

in Reval und Riga, die Restitution Caspars von Münster u. a. m. 

> nsere vnderdenige gehorsame trewe denste nach allem ver- 
mögen hochwirdiger fürst genediger her wes abermall e f 



47 

genade ahn vns gelangen lassen haben wyr mit geburender 
Reuerens entphangen vberlesen vnd vol verstanden, Vnd an- 
langendt das perloment mit den Reuelischen vnd Padischen 
knechten haben wyr warlich mit beschwerunge gehöret an- 
gesehen wyr beide mundtlich sso woll schriftlich die konich- 
licben Maiestet den^ hern Weywoden sampt allen heren be- 
richtet Das die knecht zum mehreren teil! abgedancket, be- 
zalet vnd auch von dar verreiset, wissen derwegen nicht woll 
wie man mit fugen der königlichen Mt die beschwerunge 
vorbringen ssolte Idoch haben wyr nach notturßt mit dem 
heren Weywoden de dinge beredet vnd das begerte schreiben 
ahn den hauptniann plate auss gebracht, Es werden aber 
e f g die dinge wissen yn acht zuynemen damit der orter 
kein vnheill ynnerlicher zwist auch einige gefahr ahm hause 
Padiss muge zubefaren 3ein,"Das aber wyr disser orter gelt 
auffnemen vnd zuwege bringen sohen befynden wyr alle ge- 
legenheit alsso, Das man ahn allen orten damit vmgehet wie 
man zuy einiger notturfft sso vilJ auffbringe darmit man das 
polnisch volck zui velde bringen muge, Wyr haben auch mit 
vleiss der Wendischen vnd aller heuser nott vnd gelegenheit 
gedacht vmb mehrere vnd sterkere presidia kraut lot ge- 
schutz proviant angehalten, vnd darbey des hauses Riga 
nicht vergessen, Nu gibt man vns auff alles trostlichen be- 
scheidt machet vns auch hoffnung das allem ssoUe nach- 
gesetzet werden, was drauss erfolget gibt die Zeit Man 
dringet aber fest vnd hart das man gern vile vnd starke 
presidia in Riga hctte zui ross vnd fuss, vnd da auch die 
von Reuell yre volck beurlaubet vnd Tatern vnd polen eyn- 
nemen wolten sege man gerne (worzu es aber) numer gereicht 
vnd zu , . ei können ivir nicht wissen gibt vns' ^var (eben) 
mancherlei bedencken Das aber die von Riga mit allem ernst 
vnd vleiss crmanet Das ssie die konnicklichen presidia nicht 
ausschlahen. Damit ssie 'io ehr io Über auss dem verdacht 
kernen, Darynnen ssie bey vilen seyn vnd noch dechlich bey 



^ 



48 

der Ko: Mt. angeben werden, Das ssie besser Reussich als 
ssunst anderen zugethan sein sollen, Dan der viant darmit 
vmgehet wie ehr die ehrlichen leute ahn allen orten verhasset 
mache vnd yn verdacht bringe, wie ehr auch öffentlich an- 
hero hat sprengen lassen die von lubeck beneiget sich vnter 
seynen schütz zubegeben, vnd das ssie die von lubeck dess- 
halben ssolches auch denen von Riga raten ssollen, vnd ob 
wyr ssolches nicht gleuben konen auch die Stadt Riga wie 
sichs geburet sso vil muglich mit vleiss vertretten dannoch ist 
radt ssie sich vnd den landen dienen, vnd auss dem argwon 
selbst bringen, Es will auch die notturft erforderen das man 
den guten leuten zui Reuell eyne hoffnung vnd trost mache 
Das da der vient andrunge sse vnentsatzt nicht werden pleiben, 
Dan gisteriges dages hat der weywode selbst yn eigener 
persson abgerufen zui schloss Das alle sso der königlichen 
Mt mit eiden verwant vnd yn lettawen besitzlich sich zerstunt 
auff machen vnd rüsten ssolten, kegen den vient Damit ssie 
auff bescheidener malstatt zusamen komen vnd dahin zihen 
mugen worhin man ssie wurde füren Es durffte auch henfurder 
keiner hir auffs recht wachten syntemall das henfuro ge- 
schlossen sein ssolte, Die Zeit vnd maistat befynden wyr das 
sein ssoll vreitages vor pfinxten (Mai 23.) zui Selburgk Da 
Wirt man mit e f g vnd herzoch Christofferen radtschlagen 
vnd handelen worhin man fuglichst zihen werde. Ess ssollen 
auch ii posten abgefcrtiget sein zugleich den Tatern auffzu- 
bringen. Die Dansiker haben denen so zur seewart auff den 
inent vnd die Lubischen lauffen wollen nicht gestaten wollen das 
ssie yre vorneinen volnbringen mugen Seyn der halben hir vnd 
haben sich des kegen die königlichen Mt mergklich beclaget. 
Aber iverden mit gutem absctieidt abgefertigt iverden darzuy 
wir SSO vill helffen alss muglich Dann ivanner die Ko. Mt. bey 
den Dansikeren das nicht erhalten ssolte wie ssolte man dan eines 
grosseren vermuten, Es haben die von Lubeck wiederum schiff 
nach der Narue aussgemachet, geben für ssie nichtes änderst 



49 



füren als kram gut Auch deweill vrey gegeben die schiff 
zuynemen sso wollen ssie mit nemen, Ist die meynunge das 
ssie durch das mitteil yre schiff gern zu hauss haben wolten 
die zur Narue mit grossem gutt geladen, Wes wyr auch ewern 
f. g. zugesant vnd zugeschrieben des alten Lantmarschalkes 
Munster halben werden e f g ahne zweiffell nach notturfft 
erwogen vnd bedacht haben, Weill dan nu der alte zur frawen* 
burgk gestorben vnd man hart vmme restitution bey vns an* 
hilt, vnd man e f g keynen friden lassen wirt, wolten wyr 
raten das man zur Wyndawe etwa ym die frawenburg ge- 
lassen hette zuy seynem leben, Damit e f g des vnruhigen 
mans halben einmoU mochten fridt haben Dan man hat hir 
warlich verdross drob vnd hilt hart vber yme Es wirt e f g 
SSO vil deste mehr giimps auch rhums vnd freuntschaft bey 
der Ko : Mt. vnd dem hern Wey woden sampt allen hern geben 
bey denen ehr vnablesslich anhelt, Wes auch die Romische 
kaiserliche Mt ahn e f g auff bericht der Ko : W : zui Schweden 
geschriben haben e f g auss bey verwarten zuersehen will 
vnssers bedenkens beantwortet sein mit warheit, Es haben 
auch die konnichliche Mt begeret e f g denen auff Weissen- 
stein etzlich körn sso dar sein ssoll wolten volgen lassen, das 
will ore Mt an anderen orteren gern erstaten Was auch vor 
ein seltzames schreiben ahn Christofferen von Munchausen 
ergangen und von Antoni Mora her gesant, werden e f g 
auss inliggender Copia zuersehen haben, Weill dan die ko: 
Mt sampt dem hern Weywoden vnd allen hir vast besturzet 
vnd wyr auch schir nichtes mehr wegen der Stadt Reuel be- 
furderen konen noch mugen, vnd ie vns von den dyngen 
nichtes bewust mehr als der Domischen knechte halben e f g 
ahn vns geschriben Seyn wyr warüch warlich nicht weninck 
bekümmert, Dan man sso vil deste langsamer mit den hen- 
delen vmgehen wirt Drum e f g io ehr io besser die ko: Mt 
vnd den hern Weywoden desser dinge berichten auch an- 
halten werden, Das der her von Don io ehr io besser mocht 

4 



60 

dahin abgefertiget werden Damit das arme trostlose volck zui 
Reuel mochte gesterkct werden, Dan wyr haben yn e f g 
brifen des Stadthalters von Reuell schreiben nicht befunden, 
daran vns dan warlich leidt geschehen, 

Wir vernhemen auch vnter andern aus dem schonen 
herlichen trostbriefe an Christoff von Monnichusenn ergangen 
was gestalt der Stadt Reuall verordnete numehr an e. f. g. 
abgefertiget, vnnd vngezweyfelt bey derselben werden sein 
ankommen. Nu zu schicken wir e. f. g. hier bei verwart ett- 
liche briefe welche der guthen Stadt vnd derselben betrübten 
Inwonern, so wol dem hern stadthaltern doselbst zwm trost 
vnnd ergetzlikeit von vns zugeschrieben, gantz vntertheniglich 
bittende e. f. g. wolte sie den Reualischen gesandten, so ferne 
sie der orther zw Riga verhandenn, vor erst zuuberlesenn zu- 
stellen, vnnd als dan nebenst dem andern königlichen schreiben, 
durch eilige schnelle post durch tagk vnnd nacht nach Reuall 
vortschickenn. Den doran e, f. g, ihre wolfart vnnd das 
eusserste gelegenn, Der herr von Don wirt balt nachfolgenn, 
Ehr hat vnns im vertrawen gewisslich vermeldet, das sich ihre 
Mat eigener person im felde wollen finden lassen, vnnd 
vieleicht bey ihrer Mat: der guth alt herczog aus preussen, 
welcher iczundt neulich alle sein volck mustern soll. Der 
liebe got wolle an allen orthenn sein gnadt gluckseliglichen 
verlehnen, Welchs e. f. g. wir abermals als die vnterthenige 
nicht haben verhalten sollen, Der liebe got wolle e. f. g. bey 
starcker leibes gesundtheit vnnd aller zeitlichen vnd ewigen 
wolfart erhalten. Dat eilich Willa 25 Aprilis Anno ac LXi 

E. F. G. 

Vnderthenige 

Jost Clott 

^^^' Salomon henningk. 

Der Brief f bis auf den zweiten kurzem von Salomon Henning geschriebenen 

Absatz, ist von yustus Clodts Hand» 



51 



943. 1561. April. 30. Stockholm. — König Erich XIV. 
an Eltterschaft und Adel von Hamen nnd 
Wirland. 

Cop. (Verz, /, 1266.) 

Aufforderung zur Subjection. 

Kon; Mt: schreibenn ahn Ritterschafft vnnd ge- 
meinen Adell, In Harrien vnd Wirlandtt, sich vnter 
Kon: Mt: zubegebenn betrieff't. dc. 

Erich der viertzehend von Gottes gnaden zu 
Schweden derGotten vnd Wenden etc. Konigk dc. 

Vnsernn gnedigen gruss vnd alles guts beuohr Gestrenge, 
vnd Ehrenueste, Liebe Besondernn Ihr werdet ohne zweiffei 
gute wissenschafft tragenn, Wassergestalt die wolweisenn 
vnsere Liebe Besondernn, Burgemeistere vnd Ratmanne der 
Stadt Reuall, durch Ihre Gesandtenn vns vmb hulff" vnnd 
Rettung . der betrubtenn Lande, vnnderthenigst kurtz hir- 
beuohr ersuchen vnnd anruffen lassen, Darauf wir gedachtenn 
Ihren Gesandten vnsere Meinung vnnd durch wass mitteil, 
vnnd gelegenheit, wir den Landen zu entsatz vnnd trost zu 
kohmen, gedechten vnnd Kontenn gnedigst Angetzeigt, vnnd 
zuerkennen geben, Do vns aber die Gesandtenn mit keiner 
zuuerlessigenn entlichenn Andtwort , versehenn konnenn, 
Sondemn die Sachen so lang aussgeschoben, biss wir vnsere 
Stadtliche Volmechtige, vnnd Gesandtenn, an sie ferner hand- 
lung vortzunehmen, abfertigenn wurdenn. So haben wir die 
Ehrenuestenn vnnd Erbarn vnsere Rethe, Diener vnnd Lieben 
getreuen Clauss Christiernsonn, Hanss Larsonn, vnnd Har- 
mannum Bruser, ahn die Stadt Reuall so wol euch ver- 
schickett, mit euch zu handien vnser zugethanes gemut, vnd 
Zuneigung zuuermeldenn, vnnd die sachen zu einem schliss- 
lichenn Ende zubrengenn Ihnen macht vnnd gewalt gegebenn, 

Nun seint wir von gedachten vnsern Gesandten berichtet, 

dass Ihr zu den sachen nitt vnbewogen, Vornemblich do Ihr 

4* 



62 

vnsere grundtliche Meinung hirin, Darnach Ihr euch gewiss- 
lichenn zuuerlassenn, vnnd zutrosten wissen mochten Als 
mogenn wir euch gnediger meinung nit verhaltenn, Dass alle 
dass Jennige, was vnsere vertraute diener vnd Lieben ge- 
treuenn für euch geworbenn, vnsere Meinung befehlich vnnd 
gemuet sei, Welchenn Ihr hinfurter hir Inn, volnkohmen 
glauben geben vnnd beimessen wollet, gleich wir selber zur 
stette wehrenn, Wir können doch gleichwoll nit vnterlassenn, 
euch vnsern willenn vnnd zugethanes gemuet hirmit schrifft- 
lichenn, auch zuentdeckenn, Vnd ist nit ahne dass die Lande 
zu Liflandt bissher wie dass weitleufftig zuerhdlenn vnnotig, 
betrenget, beengstigt, vnnd hart bekriegett, vnnd noch In 
höchster gefahr stehen, sich auch hinfurder keiner sonder- 
lichen hulff mehr zugetrostenn, Dan die Jennigen, welche die 
Lande billichenn, vnd auss pflicht beschützen soltenn, Dess 
vermugens nit sein, Die andern aber welche sich der Pro- 
tection anmassenn vnnd euch damit aufhaltenn, mit keinem 
ernst dartzu gedenckenn. Vnd mitler weile gleichwol die 
Lande, In grundt verderbt vnd also Jemmerlich verheret 
wordenn, Dass, wo Ihr nit mit zeitlichem Radt dartzu ge- 
denckett, euch vnnd euren nachkomen, zu entlichen vntergang, 
vnnd Verderb, gereichenn wirtt, Derhalbenn weiln wir nun 
solchs augenscheinlich sehen, vnnd dass die Lande so vbel 
gemeinett, vnnd teglich Je mehr vnnd mehr geschwechett 
werdenn. So seint wir auss Christlichem gemuet, vnnd mit- 
leidenn, Dahin bewogenn, Dass wir euch zu hulff vnnd trost 
nit lassenn . vnnd do es die wege erreichenn mocht, Dass Ihr 
auf billiche Conditiones, euch vnter vnsemn schütz, schirm vnnd 
gewalt ergeben wollett, euch auss königlicher macht vnnd 
gewalt, Jegen menniglich so wider fueg vnnd Recht, euch 
beleidigen woltenn, so viel muglich, zuentsetzen vertedigenn, 
auch wol vortzustehenn, vnd zu Regierenn, Dass es euch zu 
Nutz vnnd gutte gedeienn möge, Derhalben wollet eure 
grosse not vnnd gefehrligkeit in zeit betrachtenn, vnnd vnser 



53 

Itziges gnediges erbittcnn, vnd zugesagte hulffleistung (: weiln 
es euch angebottenn :) nit abschlagen vnd die so eure be- 
schützet sein sollenn, euch nit helffenn, noch dess vermugens 
seinn, Dass Ihr also keine bestendige ansehentliche hulff 
entsatz, vnnd nachdruck, von Ihnen zuuermuetenn , Auch 
welche sich der Protectionn, vnderstandenn, mit keinem ernst 
(: wie Ihr ohne euren grossen schaden nit Inne worden :) 
dartzu thuen, vnnd die Lande vnterdess ohne allenn widder- 
standtt vbergewaltigtt zerschleift mit mort, Raub vnd Brandtt, 
verheret wordenn, Vnnd dann ditz Reich zu Schwedenn, von 
vielen Jahren her mit Lifflandt nit alleine In freuntschaft 
zuuersicht vnnd Nachbarschaft, gestandenn, Sondern auch 
zuuor von einem hernn, beide Reich vnnd Landtt, ohne be- 
schwer loblich vnnd wol regierett wordenn seint, Demnach 
Ihr viel mehr, vnsere erbietenn annehmen muget, Weiln wir 
euch als der gelegenste Nachpar In euer Nodt errettung hulff 
beistandt entsatz leistenn vnnd thun können, vnnd wollenn, 
Vnnd seint hirauf in gnaden erbottig vnnd geneigt, Wan wir 
hirauf eurenn entlichenn bestendigenn willenn vnnd bescheidt 
erlai^enn, Euch In vnsernn Koniglichenn schütz vnnd be- 
schirmung gnedigst aufzunehmen vnnd mit entsatz vnnd 
anderer Notturffl, euch zuhelffen zukohmmen Vnd furnemlich 
mit allem ernsten fleiss dahin zutrachtenn, Dass das wort 
Gottes lauter vnnd Clar gepredigt vnnd aussgebreitett Dar- 
negst wie Ihr auss dieser Itzigen nott so uiel Immer muglich, 
muchten errettet getröstet, vnnd wider die, so euch wider 
Recht vnnd pilligkeitt, beschweren oder bekriegenn, geburlich 
vertrettenn werdet, Auch euch bei eurenn Priuilegienn vnnd 
gebreuchenn zuerhaltenn, Dass Ihr darüber nit bekohmmeert 
werdenn soUenn, Dartzu Ihr euch gentzlich verlassenn vnnd 
getrostenn mogenn, Wollen vns nun versehen Ihr werdet 
hirin euch selbst zu Nutz, eher, trost, vnd gedei gutwillig 
ertzeigen, Auch vnss aller gelegenheit, vnnd euer gemuet mit 
dem erstenn verstendigenn, vnnd wissenn lassen, Darnach wir 



54 

vnss ferner gegen euch, vnnd In den sachenn, gnedigst 
werdenn zuuerhaltenn wissenn, Welchs alles wir euch, auss 
gueter zugethaner vnd gnediger wolmeinung, nit haben 
verhalten wollenn, Seint euch mit sondern gnadenn bewogenn, 
Datum Stockholm den letstten Aprilis A^ ac 6i. 

DEnn Gestrengen vnd Ehrenuestenn vnsernn lieben 
Besondern, gemeinen Stendenn In Harrien vnd Wirlandtt, 



044. 1561. Aprü. 30. Stockholm. - König Erich XIV. 
an die Eevalscheii. 

Cop, (Verz, /, i26y.) 

Aufforderung zur Subjection. 

Ahnn die von Reual das sie sich vnter Kon: Mt: 
In Ihren schütz begeben wolten belangendt, 

Erich der viertzehend von Gottes gnaden zu Schweden 
der Gotten vnd Wenden dc Konigk, 

Vnsern gnedigenn gruss, vnnd geneigten willenn, Wol- 
weise liebe Besondern Ihr habenn ohne zweiffeil euch wol 
zuerinnernn, Wassergestalt Ihr verlangst eure Gesandtenn, 
ahn vns mit auferlegtenn, Werbungenn abgefertigt, vnd durch 
sie ahn vnss, vnderthenigst gelangen lassenn, Darauf wir ge- 
dachtenn euren Gesandtenn, vnsere Meinung, vnd durch was 
mittel vnnd wege, wir euch zu entsattz hulff vnnd trost 
zukohmmen gedechten, gemeldet vnd bericht, Sie haben vns 
aber für dasselbe mahl, mit Entlicher zuuerlessiger vnnd 
schliesslicher Andtwortt, zubeiegenenn keinen befehlich gehabtt, 
Sondern die Sachen so lang aufgeschobenn, biss wir vnsere 
stadtliche Volmmechtige , Gesandtenn, vnd Rethe ahn euch 
verschickenn muchtenn, ferner In den sachenn mit euch 
handlung zu pflegenn, 

Darauf wir solchs (: dieweiln wir, dass die Lande so 
erbermlich ohne vnterlass bekriegett ein Christiichs mitleidenn 



55 

trag^nn :) für die hant genobmenn, Vnd die Ehrenuestenn vnnd 
Erbarn, vnsere Rethe, diener vnd Liebenn getreuenn, Clauss 
Qiristiemson, Hanss Larson, vnd Hermanum Bruser, ahn euch 
abgefertigt vnnd die sachenn zu einem schliesslichenn Ende 
zubrengenn Ihnen aufferlegt, Auch volnkomene macht vnnd ge- 
waldt gegebenn habenn, So seint wir nun von gedachten vnsernn 
Gesandtenn bericht . dass Ihr zu den sachenn nit vnbewogenn, 
vomemlich do Ihr vnsere grundtliche Meinung, hirin darnach 
Ihr euch gewisslichenn zuuerlassenn, vnnd zu trostenn wissenn 
mochtenn, Mugen wir euch gnediger wolmeinung nicht ver- 
haltenn, Dass alle dass Jennige, wass vnsere vertraute Diener, 
vnd lieben getreuenn, für euch geworbenn, vnsere meinung 
befelcb vnd gemut sei, Welchenn Ihr hinfurter hir In voln- 
kohmen glauben gebenn vnnd beimessenn wollet, glechst wir 
selbst zur Stedte wehrenn, Wir können doch gleichwol nit 
vnterlassenn, euch vnsern willenn, vnnd zugethanes gemuet, 
hirmit schrifftlich zuentdeckenn, Vnnd ist nit ohne dass die 
Lande zu Ltflandt, bissher, wie dass weitleuiftig zuuerholen vn- 
notig betrenget, beengstiget, vnd harte bekrieget vnnd noch In 
höchster gefahr stehenn, sich auch hinfurder, keiner sonderlichen 
hulff mehr zugetrostenn Dann die Jennigen, welche die Lande 
billich vnnd auss pflicht beschutzenn soltenn, Dess vermugens 
nit sein, Die andern aber, welche sich der Protectionn an- 
massenn, vnnd euch damit aufhalten mit keinem ernst, dartzu 
gedenckenn, vnd mitler weiln gleichwol die Lande, so wol 
Ihr Inn grundt verderbet, vnnd also Jemmerlich verheret, 
werdenn, Dass wo Ihr nit mit zeitigen Rath, Dartzu gedenckett, 
euch vnd euren nachkohmen, zu Entlichem Verderb vnd 
vntergang gereichenn wirt, Derhalbenn weiln wir solchs augen- 
scheinlich sehenn, vnnd dass die Lande so vbell gemeinett, 
vnnd teglich Je mehr vnnd mehr geschwechet werdenn, So 
seint wir auss Christlichem gemuet, vnnd mitleidenn, auch 
vmb euer vielfaltigs ersuchen dahin bewogenn, Dass wir euch 
zu trost vnd hulff nit lassenn, vnnd do es die wege erreichen 



56 

mocht, Dass Ihr auf billiche Conditiones euch vnter vnsern 
schütz vnnd schirm ergebenn wollet, euch auss königlicher 
macht vnnd gewalt, Jegen menniglich, so wider fueg vnd 
Recht, euch beleidigen woltenn, so viell mueglich zuentsetzenn, 
vertredenn, auch wol vortzustehen, Dass es euch zu nutz vnnd 
gutem gedeienn muge, 

Derhalbenn wollet Ihr eure grosse not vnnd gefahr In 
zeit betrachtenn, vnd vnser Itziges gnediges erbietenn, vnnd 
zugesagte hulffleistung, (: Weil es euch angebottenn :) nit ab- 
schlagenn, Dan Ihr einen gewaltigen Feint für augenn, Vnd 
die so euere beschutzer sein sollen euch nit heliTenn noch 
dess vermugens sein, Dass Ihr also kein bestendige ansehent- 
liehe huliT, vnnd nach druckenn von Ihnenn euch zuuermuetenn, 
Auch welche sich der Protectionn, vnnderstandenn, mit 
keinem Ernst, (: wie Ihr ohne euren grossen schaden nit Inne 
worden:) dartzugethann, vnnd die Lande ohne allenn wider- 
standt, vnter dess vbergewaltigtt, zerschleift, mit Mort, Raub 
vnnd Brandt, verheret wordenn, Vnd dan diss Reich zu 
Schwedenn, von vielen Jahrenn her, mit Lifflandt nit alleine 
In freuntschafft, zuuersicht, vnnd Nachbarschaft gestandenn 
Sondernn auch zuuornn von einem hernn beide Reich vnnd 
Landt, ohne beschwer loblich vnnd wol Regiert wordenn 
sein, Darumb ihr vielmehr vnser anbietten annehmen moget, 
Weiln wir euch als der gelegenste Nachpar, in einer Nott 
Rettung hulff beistandt entsatz, leisten vnnd thun können vnd 
wollenn, Vnnd seint hirauf In gnaden erpottig vnnd geneigt, 
Wan wir euren entlichen bestendigen willenn, vnnd bescheidt, 
erlangen Euch In vnsern koniglichenn Schutz vnnd beschir- 
mung, gnedigst aufzunehmen, vnnd euch mit entsatz, vnnd 
anderer Notturft, zur zeit zu hulff zu kohmenn, vnnd vor. 
nemblich mit allem ernstenn vleiss, dahin zu trachtenn, Dass 
das wort Gottes, lauter vnnd Clar gepredigt vnnd aussgebreitett, 
Darnegst wie Ihr auss dieser Itzigenn Not, souiel Immer 
muglich mochten errettett, getrostett, vnnd wieder die, so 



57 

euch wider Recht vnnd billigkeit beschwerenn oder bekriegenn 
woltenn, geburlich vertrettenn werdett, Auch euch bei euren 
Priuilegyen, Als kaufmanschaften. Freienn handell, Communi- 
cationn, vnnd Sigillationn dadurch eure Stadt bei macht 
bleibenn möchte, zuerhaltenn. Dass Ihr darüber nicht be- 
kümmert werden sollett, Dartzu Ihr euch gentzlich verlassenn 
vnd getrosten mogett Wollen vnss nun versehenn, Ihr werdet 
hirin euch selbst, zu Nutz, Ehre, Trost, vnd gedei, gutwillig 
ertzeigenn. Auch vnss aller gelegenheit, vnnd euer gemuett 
mit dem erstenn verstendigenn, Darnach wir vns ferner Jegen 
euch, vnd In den sachenn gnedigst werdenn zuuerhaltenn 
wissenn, Welchs alles wir euch, aus guter zugethaner, vnd 
gnediger wolmeinung, nit haben, verhalten wollenn, Seint 
euch mit gnadenn bewogenn, Datum Stockholm, den letzten 
Aprilis A® Lxj. 

DEnn wolweisenn, ynsem Lieben Besondem Bargermeistern, 
vDd Katmannen der Stadt Reuall sc 



945. 1561. Apr. 30. Stocklioliii. — K« Erich XIV. 
an Claus GliristienissoiL und Hans Larsson. 

Cop, 

Sendet einige Schiffe, ein Fähnlein Knechte, Geld u. a. m, ; weist sie an, 
nunmehr die Unterwerfung von Stadt und Ritterschaft zu Wege zu bringen und 
andern Falls die Schiffe zu Kapereien zu verwenden; instruirt sie über ihr 

Verhalten zu Polen, Dänen und Moscowitern. 

Till Claes Christersson och Hans Larssonn medtt 
Peder Twrsson, Datum Stocholm 30 Aprilis. An® 
Dc 61, 

Wij haffwe bekommitt trenne ederss schriffuelsser trogne 
vndersäther, thervdinnen I lothe Oss förstä, huru säsom lägen- 
heeterne sigt anstaue vdi Lijfflandh och hwadtt säsom I ther 
pä wäre wägne förhandlett hafTwe medh the Räffwelske. Sä 
är.Oss sädantt wäll behagcligitt, äre och wäll tilfrijdz, att 



58 

f 

I ther qwar förtöffwedtt haffwe, efflher I doch likewäl haffwer 
förschickedtt breffwenn ifrä eder tili hermesteren om Re- 
stitutionen, sasom I sielff giffwe tilkänne, Och schole I wctthe, 
att wij för näghen tijdh sedhenn haffwe bekommitt schriff- 
weisser ifrä hermesteren. therudinnen han förmeener sigh 
wele skräme Oss if!rä wärt förehaffwendei I thett hann sä 
pucker pä thett Romerske rijke, samptt kongen I Polenn, 
Och tagher Ryssen och slär Oss medh. efiler hann I thett 
vtaff thenne Copie wijdere warde förnimmendes huilcken wij 
eder här Innelucht tillschicke oc Sammeledes gifTwer han och 
Ingen godh bescheedh om Restitutionen, att han vm S. Jo- 
annis tijdh will komme tili Raffle, thä will han laihe Oss 
bekomme, hwadtt säsom rätt och tilbörligitt kann wäre oc 
Szä kunne wij wäll fömimme, att sädantt är Inthett 
annett, an lösse förhalninger, ther medtt han will fördröye 
tijdh frä tijdh och Ingen Restitution Oss göre, Tesliges och 
att hann föge rädh eller willie haffwer tili att göre Restitution, 
hwarföre will wäre förnödhenn, att wij annerledes fa wäre 
förtenchtte tili saken. Och synes Oss lijkest wäre, att I tage 
handelen alffwarligen före, säsom I pä begynt haffwe bädhe 
medtt Raffle Stadh och knechterne pä dornen, leggendes edher 
all winn vm, att I medtt skickeligheett, heller hure I kunne 
komme them ther tili, att the loffwe Oss hulschap och Man- 
schapp, pä thett wij matte nägett bekomme för wäre vnder- 
säters lijdne schade oc. Sä opä thett att thenne saak, taste 
bättre mätthe bliffwe befoordrett, skicke wij effther edherss 
eighenn begärenn try galeyder och en barck tilhände, medt 
en Fänicke wäll vttrustede knechter, föruthen annett skipz- 
folck och bässmän, effter wij sä ijlende Icke haffwe kunnett 
kom medtt flere tili wäge, tesliges skytt, kruutt, oc lodh samptt 
Victualie, ther pä är hans Kyle förordnett tili höffuidzman, 
samptt medtt tre andre, nempligen Erich Tönnessonn Vild- 
man, Casper Wittenbergh och lille Märthen, Och wele wij 
sää lagett, att siw andre Skipp och galleider schole medtt 



59 _ 

thett aller forste ännw bliffwe afferdigede och tijtt förschickede, 
Hwar I och nw hasteligen nägre flere knechter behöffde, för 
änn samme Skipp komme tijtt, kunne I thä anamme, sa 
mänge som I behöffwe, vdafl the borgelägers knechter som 
vdi Wijborgz och borgo Ihäenn äre, Inn tili the Skepp 
kunne framkomme 

Wijdere sände wij eder pä samme Skip icxxx) daler, 
them I vdi thenne Räffwelske handeil til wärtt gagn och 
bäste anwände kunne, Seendes eder wijsligen före att samme 
peninger Icke matte Oss försnelle, Icke heller att I them 
vtgiffwe, för an wij wette Oss nägett ther emott igen. 

Ytterligere effter som I schriffwe om thenn störe bräck 
som är pä Spannemäll vdi Räfße, Sä sände wij edher nägre 
Skuuter ladde, bädhe medh Rogh och Maltt, Och förhoppes 
att wij framdelis nägre flere schole tijtt öffwerschicke, huilken 
Spannemäll I mäge föryttre och wände I Penninger Oss till- 
godhe vdi thenne handel Thette här altt sammens som är 
Skipp Skytt Penniger, Fettalie och folck, haffwe wij befalett 
att draghe tili Porckale vdd, tili att ligge ther och förtöffwe, 
sä lenghe the wijdere bescheedh iffrä edher bekommendes 
wardhe, Ingelunde för begiffwendes sigh tili Raffle. I wele 
förthenschuldh betenckie edher wijsslighenn , hwre säsom 
sakenn bästh kunne företages. Ther som I sse edher nägett 
fruchtbarligitt kunne vträtthe, thä schole the wäre tili samme 
handell wedherredhe, hwar wij och Inghen godh eller wiss 
bescheedh bekomme, antingen medh eedh, löffle, breff eller 
s^ell tijckes oss Icke rädeligitt wäre, att the skole förkomme 
tijtt, Vpä thett, att Skipp och godz Icke motte blifiwe för- 
warlössett, eller och folckett offratt pää Fleiskbäncken, effter 
the äre fasth swaghe, att rätthe ther nägett vtt, för änn 
thenn andre fläthen kommer them tili vndsättningh. Haffwe 
I Icke heller behooff", att lathe hwar mann wette, hwarföre 
the tijtt dragne äre, för änn I see, att nödtorfflhenn thett sä 
kräfiwer, Vthenn I mäghe giffwe före, att the liggie ther tili 



n 



60 

att holle siöenn renn, heller nägett annett hwadtt säsom edher 
tyckes lijkesth wäre. 

Eflther som I schriffwe, om then Oldenbach, som haffwer 
Slotthett I förswar ther sammestedz, och att beswärligitt 
wäre will, att föa thett Inn, medtt mindre I faä nagre Muur- 
bräcker ther hädenn, Szä äre wij förtenchtte tili, när som 
thenn andre skippzfläthenn kommer tillstädz, sändhe ästadh 
Siw eller Otte stycker groff skytt, bade heele och halffwe 
karttogher, föruten felttslanger och andre oc Och ther som 
I bekomme dornen Inn, kunne I thä lätteligfaenn beskiutte 
samme Slott, Will therföre stoorlighenn wäre fömödhenn, att 
bewecke the knechter ther äre, att the wele wäre vnder Oss, 
Och om thenn halffwe betalningh änn stracker sigh tili icxxx) 
daler och the wele förthensculdh öffweranttworde Oss samme 
doom, medtt the panttbreff the haffwe ther paä Padijss 
Clöster, kunne thet föge schade. 

Hwadtt som thenn försträckningh belanger som Staden 
begärer, mäghe I gifTwe them sa för swaer, att när som the 
haffwe begiffuitt sigh vndher Oss, schole the thett wäll be- 
komme. 

Ridderskapett äff Haryen och Wijrlandh, äre wij och til- 
sinnes anamme vnder Oss om the thett begäre, säsom I 
schriffwe medtt samme Condition och wilckor som the andre. 
Wij haffwe och förthensculdh schickett wäre breff . bädhe 
tili Stadhenn, tesliges och Adelen theregenum wij achte änn 
ytterligere kunne beweke them tili sakenn etc. 

Om thenn Sechreterer som I schriffwe om, wette wij 
pä thenne tijdh Inghen rädh tili, vthen I mä hielpe edher 
medtt thenn ther nw är, doch wele wij sää snartt wij nagen 
schickeligh kunne bekomme, thär hädenn afferdige. Ther 
som nagen disputation I midlertijdh förefaller, hwarföre wij 
haffwe samme sak företagett, thä är thett lätteligitt nog tili 
försware, att thenn stundh the haffwe tastedh pä wäre Vnder- 
säther, Och effther wij sä offte haffwe fordrett opä en Re- 



61 



stitutionn, och doch ligewäll Inthett kunnett then bekomme, 
hwarfbre haflfwe wij mosth göre them nägett tillgodhe ighenn. 

Hwar the och wele seije, att thenn Romerske Keyssere 
haffwer giortt förbwdh, att mann Ingen tillföringh schall göre 
Ryssenn, thä mi I sä sware, att wäll mänghe finnes the som 
mere tillfbringh haffwe giort Ryssen, änn som wij, Ther tili 
medtt att wij wetthe Oss Icke wäre vnder thett Romerske 
Rijke. Thett the befruchte sigh för kongen I Danmarck, och 
meene att hann schall besluute sundett för them, sammeledes 
att wij Icke staa wäll medtt honum. Försee wij Oss, att 
effter thett nogksamptt är äff edher tillförenne förlagdtt, 
schall ingen wijdere endttskyllingh thervdinnen behöffwes, 
Och kunne I ännw bliffwe wijdh samme meeningh och seije, 
att wij inthett haffwe medh honum vtestäendes, effter han är 
Oss sä när förwantt. Och ther som hann eller nagen annen 
wele göre them nägett öffwerwäldh, thä äre wij tilsinnes, att 
försware them, lijlce som andre wäre vndersäter. 

Mann thett wij schole taste pä the lybeske för then 
seglattz schull, kunne wij thett Ingeledes göre pä tenne tijdh, 
Vthenn när som the haffwe giffuitt sigh vnder Oss, Förhoppes 
Oss, att wij tröste wäll sää wijdtt bringe thett tillwäghe, medh 
the lybeske, att the af sigh sielffwe schole offner giffwe 
thenne seglattz, effther the bättre lägenheett haffwe tili 
att bruke theris handell och wandeil I Raffle änn som I 
Narffwenn. 

Vm the Pälniskes förehaffwende, Mä I wette, att wij 
Icke gärne säghe, att the schole fää Raffle Stadh och Slott 
Inn, sasom the wäll tilbiwdhe, Och hwar the iffrä dansche 
näghen försträckning wele göre ther hädenn, och elliest för- 
nimme kunne, att thenne handell för edher wille lyckes, thä 
mä I legge edher win om att göre them affbräck, doch sä, 
att I granneligem förfare, om I äre sä «tarcke, att I förhoppes 
eder nägett kunne göre tili sakenn. Altt thette, säghe wij 
gärne, att I sä bestelle wele, säsom förtaldh är, effter säsom 



n 



62 

I see, att tijdzens lägenheeter sigh skicke wele, Och ther 
Gudh förfogede sakenn ther hädenn, att I bekomme bade 
Slottedh och Stadhen Inn, att I thä lathe holte opä, och be- 
taste samme Slott thett häfftigeste som I kunne, ther före 
att I thä taste bättre tillfälle haffwe att försware, thett I vdi 
sä motte bekommett haffwe Ther och Ryssen wardhe dra- 
dragendes therföre och sigh ther belägrendes. thä schole 
I strax sticke opp enn hatt , och begäre att I komme tili 
taels medtt them, och sedhen begäre, att han lothe edh^r 
bliftwe oahntastedh, effter samme Slott och Stadh hörer Oss 
tili och Icke the Lijfflenske, Wij wette Oss Icke heller nägett 
haffwe vtestäendes emott Storfurstenn, hwar the thett elliest 
Icke wele göre, att the thä tili thett minsthe, wele sijnn bwdh 
tili Storfurstenn, och sigh försth bespörie hooss honum, om 
thett och är hans willie och befalningh. Effther edher för- 
hoppes, att ther Storfurstenn finghe wetthe, hwadtt för orsack 
wij haffwe tagett samme Slott och Stadh Inn, wardher hann 
Inthett obehagh ther tili haffwendes, Hwar thett Icke kan 
hielpe, thä mäghe I biwdhe tili och försware edher, thett 
bäste som I kunne, Om och sä bände, att hann Inthett 
komme therföre, vthenn droghe elliest vmkringh och ströffede 
I landhett, säsom tilförenne, thä mäghe I hoUe edher stille, 
och -Inthett befatte eder medtt them, Och hwar Ridder- 
schapett och the som pä landzbygden äre, beclagede sigh 
thervdöffwer, och begärede vndsättningh äff eder, kunne I 
giffwe före, att ther som the kunne haffwe tolemodh pä enn 
lithenn tijdh tillgörendes, thä schulle sädantt wäll bliffwe aff- 
stelledtt, effter wij haffwe nw wäre fuUmyndighe Sänningebwdh 
ästadh-till Storfurstenn, som schole förhandle om fredhenn 
hooss honum oc. 

Till thett sijdzste, hwar I säge edher platt Inthett 
fruchttbarligitt kunne vträtte, antingen tili att bekomme 
Slotthett Inn, eller och att Stadhenn wille och Icke begiffwe 
sigh vnder Oss, thä mäghe I bruke samme Skipp, Skytt och 



63 

folck tili siöss, och tasthe the Lijflennsche ahnn, tili tess I 
kunne bekomme sä mygett ighenn som the iffrä Oss och 
wäre Vndersäther tagett haffwe. oc Hwadtt som ytterligere 
tillgörendes är, och här Icke sä vttryckeligen är wardett för- 
fattedh, haffwe wij giffuitt Oss elskeligh hans Kijle munndtt- 
lighenn bescheed om, ther effher I eder rättendes warde, Och 
försee Oss I wardhe Inghenn mögeligh flijtt sparendes tili 
att wette wärtt gagnn och bästhe, effter som wij eder ther 
vm betro 3C Datum vt in literis. 



040. 156L Mai 3. Wilna. — Mcolaus Äadziwü, 

Palatin von Wilna, an den OM. Gothart. 

Orig. (Verz, /, 126g,) 

Credenz für den Herrn von Dona und Justus Clodt, nebst Uebersendung zweier 

Zelter. 

Ulis & Magce dne dne amice & vicine 
plurimum charissime & observan® 

Deditissima studia & officia mea ac omne genus fraternae 
obseruantiae Cels. vrae defero et deferet coram sermone suo 
generosus dominus Henrichus Burgrabius liber Baro a Don 
aulicus Mtis Regiae qui Reualiam ita volente et postulante 
Cek. vra a Mte Regia mittitur deferet et dominus Justus 
Claudius orator illius ex cuius sermone cognoscet reliqua 
quae cognoscenda sunt tum etiam quid mihi videatur ex re 
fore Cels. vrae et totius provinciae Cui fidem in eis quae 
meo nomine referet adhibere dignabitur, indicauit etiam mihi 
idem Dns Justus Cels. vram non abundare equis gradariis 
Quamquam et ipse ego non vsque adeo hoc tempore abundo, 
quod paulo ante in aulam Imperatoriae Mtis tam ipsi Cae- 
sareae Mti quam Serenissimis filiis suis regi Bohemiae et 
Archiducibus Austriae tum et nepoti meo ex sorore illustri 
domino Georgio Ilynicz Comiti in Myr pocillatori Serenissimi 



64 

domini Caroli vnum forte decenarium gradariorum misi 
Tarnen Cels vrae mitto duos per eundem D. Justum Claudium 
quales in stabulo meo hoc tempore meliores habere potui, 
idque mutui amoris nostri et benevolentiae fraternae ergo. 
Quod restat cupio Cels. vram optata incolumitate et florentibus 
rebus omnibus perfrui. Datae Vilne Xlll Mali Anno dni 
MODOLXP 

111. Cels vrae 

ffrater obsequentissimus 
Nicolaus Radziwijl 

lUri & Magco dno Gothardo Kethlero Equestris 
ordinis Teuthonici in Liuonia Mgro dno Amico 
et vicino plurimum charissimo et obseruandissimo. 



049« 1561. Mai. 3. (Eeval). — Claus GliristieriissoE's 
Yerhandliiiig mit dem Bath zu Eeval. 

Coric. 

Wiederholte Forderung endlicher Resolution. — Ausweichende Antwort. 

In dorso: Das 3 antragen vhor dem gantzen Rathe geschehen den 3 Maj 
Anno 3c 61 zu Reuel, 

rjrbare Wolweise Fhursichtige gunstige herren vnnd guten 
freunde Wyr seint zweiffels ohn, Ewere Erb : W : werden sich 
gnugsam haben zuuerinnern, Wass massen diesselben Durch 
Ihre abgefertigte Gesandten bey dem Durchlauchtigsten 
Hochgebarnen grossmechtigen Fürsten vnnd herrn, herrn 
Erichen dem 14, zu Schweden, der Gotten vnd Wenden oc 
Konige, vnserm gnedigsten herren vnderthenigst anlangen 
lassen, Das Ihre Kon: Mt: sie mit Rhadt, trost vnnd hulffe 
nicht vorlassen woltte dc Wass auch Darauf Ihre Kon: Mt: 
beyde eigner Person, sowall durch etzlige Ihrer Reychs Rethe, 
vnnd darnach durch vns, auss Christlichem nachparlichem 
mitleydende sich Resoluieret vnnd erkleret, vnnd wyr nach 



66 

vberreichter Creditiuenn E: Erb: W: angebotten, Welches 
alles dan Eins Erbaren Rhadts mitvorwhanten, so auf vnser 
begehrent ann vns geschicket, mit mebrem vnnd weitleuftigerm, 
E: Erb: Weiss, gnugsam woU werden berichtet haben, Vnnd 
Wiewall Ihre Kon : Mt : auf gedachtes Ihres Christliches Nach- 
parliches mitleydendes erbietent ein schleuniges entlichs Ant- 
worth erwartend gewessen. So haben wyr Jedoch alhier Inn die 
sexte Wochen stille gelegen vnnd Ist nichts entlichs aussgerichtet 
worden, Alleine das der Feindt vhast hierankunft vnnd her- 
nachmalss sein fhurteil gebrauchen können, Auch von etzligen 
andern vhast seltzame vnnd geschwinde Practicken (: so 
dieser guten Stadt vnnd Landen mehr schedlich dan fhurder- 
lich sein :) gestiftet werden Auch die beste Zeit allenthalben 
vorseumet Whan aber zu allem, das zu dieser Stadt vnd 
Landen nutz vnnd gedey gereichen soll Inn der Zeit mus 
gedacht sein, vnnd die lange vorzugerung sehr schedtlich Auch 
Der Kon: Mt: stadtliche Botschaft, so ann den Reussen ab- 
zufertigen entschlossen Itziger zeit vhast fertigk, vnnd auf 
vnser abscheit so wyr teglich alhier erwarten, vorharren 
müssen, Damit dieselben Inn der handlung dieses orts Auch 
gedencken, vnnd den mith Inn den Frieden ziehen, oder Ihre 
Mt: alssdan andere wege Jagen Ihme Inn der Zeit vornehmen 
mochten^ Alss Ist ann E: Erb: Weiss: vnser gutlichss Be- 
gehrent vnd Bitten, dieselben woltten vns zum schleunigsten 
mit einem Antworth vorsehen Wass die Kon: Mt: betrieffet, 
Seint Ihre Mt : noch auf der vorigen Meynungk beruhen, vnnd 
damit derselben trewer ernst. Auch das die dieser Stadt vnnd 
gemeinen einwhonern vhor andern mit Besondern gnaden be- 
wagen, zusehen , haben Ihre Mt. vhors erste zwene Jachten 
mit etzligem vorrathe vorgestriges tages ankommen lassen, 
Vnnd Ob vieleichte, etzlige Spöttisch desshalben wheren, so 
woltten sich Jedoch E: Erb: Weiss: ann dieselben nicht keren, 
dan wyr eigentlich wissen, das mit dem ersten wyr einen 

bescheit, das diese vorgenhomene Sachen einen furtgangk ge- 

6 



n 



66 

wunneit, erlangen, andere vnnd mehre hulffe nicht lange auss 
plieben werden. Derowegen vns nutzlich vnnd nötigk be- 
deuchte, Dass wyr zum ersten mit bescheide vorsehen werden 
mochten, Damit Ihre Kon : Mt : wie gemeldet sich ferner Inn 
diesem notturftiglichen zuuorhalten, vnnd hernachmales viele 
Vorgebliche vnkhosten vormitten werden mugen Dan wyr 
gentzlich erachten, E: Erb: Weiss: numehr wall sich werden 
entschlossen, Auch vomhomen haben, was vhor hulffe die 
von andern frembden örtem zuerwharten.*) 

Vnnd wird solchs Ewern Erb. W. vnnd der gantzen 
gemeinen Stadt zu Ihrem eignen nutz vnnd besten, vnnd der 
Kon: Mt: zu Schweden, vnserm gnedigsten Herrn, zu gnedigem 
angenehmen gefallen gereichen, Vnnd wyr seindt es hin- 
wiederumb Jeder Zeit zubeschulden vnnd zuuordienen erbötigk 
vnnd gewilliget oc 

Antworth 

Ein Erbar Rhadt wüste sich wol zuerinnem, das sie 
solchs wie von vns gemeldet von der Kon: Mt: vnderthenigst 
begehret, vnnd das Ihre Kon: Mt: sich so ghar gnedigst 
Jegen sie gestellet, vnnd erbotten, woltten Ihrer Kon: Mt: 



*) In dem stark abgeänderten und ctnrigirten Concept findet sich unier 
Anderm folgender ^ durchstrichener Passus : 

Wan auch Ewere Erb: Weiss Inn der letzten gehabten vnterredung 
vhor 14 tagen vnder andern vns antzeigen lassen, Weiln die Kon: Mt: die 
Stadt bey allen Ihren Priuilegien vnnd gerechtigkeiten, Do sie sich vnter Ihre 
Kon : Mt : begeben wurden, zu schützen vnd zu handthaben sich gnedigst er- 
hotten oc So where Ein Erbar Rhadt nicht vngeneiget, vns Ihre Priuilegia zu- 
zeigen whan vnss solchs gelegen, Damit die Zeit so lange Ihre abgefertigte 
Gesandten nach dem herm Meistern wheren, nicht vnfruchbarlig abgehen, 
Sondern darinn was vorgenhomen, vnnd wyr auch wissen mochten, was vnnd 
wie Ihre Priuilegia wheren. Demnach haben W3rr solch erbietendt zu Dancke 
aufgenhomen, vnnd mit dem ersten dasselbe Ins wergk zustellen gebetten, 
Weiln aber solchs bissanhero vorplieben, vnnd vhor vnsere Personen woll 
leiden mochten, Das diss dermassen mochte beginnet werden, Alss Ist Im- 
gleichen vnser freundt vnnd Dienstiichs bitten, E: Erb: Weissheiten sich des- 
falles auch Jegen vns, vnnd whan es Ihnen gelegen das dieses mochte furt- 
gestellet werden, erkleren woltten, vnnd wollen hierauf E. Erb: Weiss: be- 
scheit erwarten. 



67 

sie zum demutigsten Dancksagen, Auch solche gnade so 
Ihtien wiederfhure Jegen Menniglich rühmen, vnnd eusserstes 
Ihres vormugens wiliiglichen vordienen Dass ess aber sich 
mit dem Antworth so lange vorzogen, where die vrsache, wie 
wyr zuuorne gehöret, Das Ihre Gesandten noch nicht wieder- 
kommen, vnnd sie zu dieser Sachen entschaft nicht gelangen 
köntten, er sie von Ihrem Itzigen gnedigeri herrn (: deme sie 
noch zur zeit mit eyden vorwhandt wheren:) Ihres eydes 
erlassen, Nichts destoweniger woltten sie vns nicht vorhalten, 
Das sie Innen kurtzes eine Post von Ihren Gesandten er- 
wartende wheren, was alssdan sie vhor bescheit bekemen 
. soltte vns vnuorhalten pleiben Derohalben sie abermales 
fleissigk Bieten, wyr noch eine kleine weile des Vorzuges 
keinen vordriess haben woltten, 

Der Jachten halben das etzliche spottisch wheren , das 
wurden ahne zweiffei vnuorstendige leuthe, sein, Ein Rhadt 
wheren Gott lob Inn dem vorstendiget Bitten auch wyr vns 
ami solche grobe Leuthe nicht kheren wolttenn, 

Das etzlige geschwinde Practicken Jegen diese Stadt 
vnnd Lender gestiftet woltten sie wol glauben, Aber sie 
woltten mit Götlicher hulffen dem vorkhamen, wie sie alrede 
dan darzu gedacht, 

Ist auch eine frage gethan wie die Kon: Mt: zu Schweden 
mit dem Dehnen stunde, Anthwort dan sie wurden beyde zu 
hauflfe khomen, vnnd sich freuntlich vorgleichen oc 




1561. Mal 4. Eeval. — Claus GliristieriissoE 
TL A. aa den König Eriol XIV. 

Cop, 

Berichten von ihren Verhandlungen mit Stadt und Ritterschaft; vom Zustand 
des Schlosses; von der schwedischen Gesandtschaft nach Moskau; von den An- 
stalten der Polen und Moskowiter und dringen auf Verstärkung und weitere Ordres. 

Stormectigeste Hogborne Purste A : N : K : och Herre E : K : 

M: nädigiste scriffuelse dateret pä UlfTuessund 5 Aprilis, Haffue 

6» 



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wij vnderdanigest vndfanget den i dagh maij Ther wij oss 
I vnderdänigheet aldelis gerne wele och skole effter rätte, Och 
säsom E: K: M: för gäth ansseedt, och nädeligist befalet haf- 
fuer, att wij skulle giffue oss I handell med the Reuelske för 
en wij droge tili Hermesteren. Szä förhäppes oss att alle 
wäre vnderdänigeste scriffuelser seden wij hijtt komne äre E: 
K: M: alrede kompne tillhände Ther äff E: K: M: nädeli- 
gest haffuer fÖrstätt Huad legenheter her opä Färde äre, och 
Huru wij handelen bade med Staden och the domeske Knech- 
ter Ibretaget Haffue, Tesliges förskickede wij E: K: M: och 
senest med anders Biörnsson all then beskeed wij bekomme 
iffrä Hermesteren sampt alle the vmstender och legenheter 
Jochim Burwitz haffuer E: K: M: tilscriffuit Huilcket wij 
förmode E: K: M: och widh thette pass wäl wäre kommit 
tilhände, Szäsom wij och pa sanime tidh, sä wäl I alle wäre 
förre scriffuelser vnderdanigest lothe E: K: M: förstä huru 
widt wij wäre kompne I Handelen och hwaropä meste sacken 
stoodh, Nempligen theropä att her matte komme nägre Örligz 
skep Galleijder och Jachter, therutaff Staden sampt the do- 
meske künde haffue nagen tröst, och ssee att man meenthe 
sacken med alffuar. Szä hänger och grunder all ting an 
nu opä thet samme sä att alle man bade rijcke och fatighe, 
sä wäl I Staden som pä domen vnske och begäre, att her 
nagen sädane tröst och tilförlatlige presidia, iffrä E. K: M. 
och Swerigis Crone komme künde, hwar och mögeligit hade 
warit sosom wij äffte hade scriffuit att sodane tröst och Pre- 
sidia hade her kunnet komme lenge sedan, dhä för häppes 
oss att wij alrede hade hafft all then fordre Inne som wij 
sielffue haffue welet begäret Ty then menige man haffuer 
nogh sampt warit, och en nu äre, ther tili willighe och E: 
K: M: bewägen, sä och mesteparten äff Rädet och Riddcr- 
skapet äff Harijen och wijrlandt, dock Hemeligen och oför- 
mercht för then Edh skuld, som the Hermesteren med för- 
wanthe äre Therom the nu (: sosom äßle berördtt är :) Haffue 



^9 

theris Sendebudh tili Righa eller huar the honum finna künde 
samme Edh, att wpseije, Doch hafifue the alt studzet och för- 
halet med the suar och beskeed wij begäre All theh stund 
beer ingen mere tröst haffuer eflfterfölgdt, vtan allenest twä 
smä Jachter, Ther med Erick Spare I tässe dagher är hijtth 
kommen med penningerne iffrä Helsingefars. Theröffuer the 
som her gode pälniske äre haffue lathe'sigh naget spätske 
förmercke, all then stund her synes inge större och mehre 
trösth wäre förhanden, welendis ther medh affräde och öffuer- 
tale the andre som E : K : M : benägne äre att the ingen tro 
eller läffüe skole stelle tili war handell» Thertill äre her och 
wisse tidender kompne att en hoop pälacker widh nägre hun- 
dret skole wäre opä wegen emellen pernow och Här som 
hijtt äre beskedde, sa att theres förbudh och breflfdragere 
komme alrede 4 dager seden her In, Therföre wij strax 
Haffue vnderstunget och förhandlet med Rädet, Sä att the 
Ingelunde wele städhe samme pälacker her In, icke Heller 
pä domen, Vtan Haffue them aldelis vthslaget och affwist, 
Tesliges haffue the haffl theris budh, Bade äff Rädet Ridder- 
skapet och menigheten tili then Jasper van oldenbockumb som 
Blattet haffuer Inne, och lathet honum alffuarligen tilseije att 
han Ingelunde skall nägre flere pälacker taghe ther In, för 
en the kunne fa swar iffrä Hermesteren och theris Sendebudh, 
Sä fframpt the icke skole bliffue förorsackede att samptligen 
göre ther naget annet tili Ther vdinnen han sä Bewilliget 
haffuer att han inge pälacker will tage ther in, emott theris 
wilie och wethskap, effter the ikke künde then ration lijdhe, 
Men vm kongen äff pälen vdj Hermesterens nampn vorde 
naget annet slagh krijgzfalck hijt förskickendes , dhä künde 
han thet icke vthslä vtan taghe them In, när the komme thet 
mäste Staden sampt Ridderskapet och wäl lijdhe sä lenge 
the wäre vdj Hermesterens Edh. Szä haffuer thet sigh nu 
A : N : K : och Herre med alle vm stender och legenheter so- 
som her förebemelt är, Men wille gudh och E: K: M: att 



70 

her künde nagen mehre hielp komme med skep fölck, och 
andre nöttärffter, som man künde förlathe sigh tili, Dhä wille 
man (: nest Gudhz hielp:) icke allenest Anne Rädh tili att 
halle the pälacker vthe som tilkommendes äre, Vtan och Jem- 
wel komme them, vth som her alrede äre Inne och sedan 
Hylde Staden och domen tili oss medh Slattet wille man och 
wäl fa Rädh Efiler then Oldenbockumb är icke öffuer 40 euer 
50 man starck Theropä ther under äre 12 pälacker, Och 
haffuer dhä fast föge ting tili att förtäre, Vtan Haffuer nu 
för nägre dager seden förskicket eth skep her iffrä tili Sone- 
bärgh efiler Spannemäl och annen fetalie som han will be- 
spijse sigh med opä Slättet, Huilcket skep wij (: opa E: K: 
M : nädigiste tröst och behagh : ) achte lathe vptaghe opä en 
räth, vm wij Elliest kunne blißiie sä starcke tili siöss innen 
täss thet kommer hijt tilbacke igen. Ty wij förmodhe hijt 
nägre Jachter, iffra Wibärg, som Jacob Henricksson oss med 
förtröstet haffuer, Doch kunne sädane ringe Skep och thet skyt 
the före föge vthrätte icke heller naget sädane ansseende haf- 
fue sosom Galleijder eller andre Örligz skep, Ef!ler thet äre 
mesteparten the frijbytere Jachter man vdj tässe förledne är 
vptaget haffuer, E: K: M: wärdes forthenskuld, vdj tijdh och 
med thet allerförste wäre förtenckt att lathe nägre sädane 
skep och Galleijder komme hijtt med skytt, och alle andre 
nottärffter som tili handelen tiäne och behöffue wele Szä frampt 
E: K: M: som oss inttet tuiler nädeligest will at wij her na- 
get gäth och fruchtbarligith skole kunne vth rätte och ju 
förre thet künde ske ju bettre thet wäre för en Slättet künde 
naget bettre bliffue bemanet och bespijset, Ty när sädane 
tröst wore förhanden, künde man letteligen beweke Staden 
sä att Släteske icke finge nagen vndsetningh ther vth med 
fetalie eller annet, När thet och sä widt komme att man be- 
gynthe grijpe thette Slättet an medh alfluar, sä künde man 
seden guudh foog giffue sigh I handell medh Sonebärg sampt 
padis kloster och annet mehre som her vmkring och vnder 



71^ 

ligger Förre kunne wij tili ingen ting komme anthen med eth 
elier annet och förnymme doch bade äff knechter och amiet 
iälck att the thertill wäl äre willige, giffue tässliges godh tröst, 
att samme huss letteligen stode tili att föröffwre och intage 
när man hade naget tili att göre medh sä att thet ingen ynd- 
settning eller bespijssning finge, dherföre haffue wij winlagdt 
thet meste mögeligit hafTuer warit, att förhindret, sa att ther 
inthet synnerligit förrädh är inkommit seden wij hijt komne 
wele och sa her efifter ingen flijtt spare sädan^ att förhindre, 
Tesliges göre thet fälck aflspennigdt som ther är Inne och 
wij kunne komme I handelt medh. 

Wijdere A: N: K: och Herre kunne wij E: K: M: opä 
thet vnderdanigeste icke förhälle, att effter wij ingen wijdere 
beskedt iffrä E: K: M: haffue bekommet seden wij hijtt 
komme anthen scrifllerligen eller elliest med nägre sadane 
skep och Galleijder, som forberördt är, ther dhä alleman her 
I Staden och pä domen fast efiter trenckte begäre och ästunde, 
vtan att Erick Spare allenest är kommen, Doch med ringe 
Jachter och alenest med peningerne och sä mycket fälck 
bade hoffmen och knechter som opä samme Jachter rymes 
künde, Befruchtede wij att the som her tili haffue lathet sigh 
förmercke wäre godhe pä war sijdhe Bade ibland Rädet och 
menigheten skulle theregenom affalle och miströste, at man 
icke komme naget stärkere fram sasom wij them altidh ibr- 
tröstet hafTue, Dherföre haffue wij I gär som war then 3 
maij förfoget oss tili taels med hele Rädet In opä Rädhus- 
set, och giordt oss thet wärff och ärende, att effter wij nu I 
sä längan tidh haffue her leghet, och thet sä lenge fördröijes 
medh theris Sendebudh, sä att wij tili inthet entligit besliith 
och swar komme künde Item att then beste tijdh nu fast 
fbrssumes och forlöper som thette land nyttigest och profijte- 
ligest wore, att han blefTue annerlunde achtedt och brücket I 
en matte och annen säsqm nöttärfilen högeligen kreffuer. Syn- 
nerligen medh E: K: M: Fulmyndige och Stätelighe sende- 



budh tili Ryssen afferdigede, som nu ligge stille, och förs- 
sume theris tijdh vtaff effter then besked wij her förmodhe, 
Opa thet the och künde drage thenne Stadh och vmliggende 
land In vdj Handelen medh hooss Storforsten. Wij haffue 
them ydj like matte erinneret vm fiendernes legenheeter Huru 
theris tidh nu och flux nalkes ther vdj the medh theris onde 
och blodhtörstige företagende emott thenne Stadh och öffuer 
bleflfne landzort fortfare künde, Hwar ther emotth icke I rät- 
ten tidh annerlunde bleffue tilltänckt och föresseedt ; Begärede 
för then skuld att the wille nu strax eller med thet aller 
forste wethe oss ett wist swar och entligit beskeed huru the 
wäre tilsinnes med E: K: M: I thenne handell, Ther wij oss 
seden effter rätte skole kunne Item att E. K: M: och nade- 
ligist matte wethe sigh her vdinnen wijdere och nöttärffteligen 
tili att skicke och förhälle, Sä at mänge fäfenge och onytige 
omkostneder som opä legationer Örligz skep, krijgzfalck, 
och annet sädant mehre, thenne Stadh och vmliggende land 
tili thet beste äff E : K : M : nädeligist matte förwendes künde 
I tidh förekommes och affsteiles, Giffuendes them och sä then 
förtröstning att E : K : M : Ju nädeligist äff ett Cristeligit med- 
lijdende och konungligit bewogh mener them räth medh 
alffuar, Men att sädane swär Rusting icke strax komme eller 
fölgde, thet skulle the sigh icke äff skrecke eller bewecke lathe, 
. Ty sä snart E: K: M: förnijmme, att the wille rätte vegen 
vth medh oss warde sädane hielp och presidia icke lenge vthe 
bliffuendes, Men öffuer tässe twä ringe Jachter som komme 
med Erick Spare, behöffde the sigh ingen fremcnde mening 
göre, Vtan att vdj den beste matten, Ty thermed är och 
Gudh täss läff naget forräd kommet som man I forstänne kan 
begynne Handelen medh, Och att E: K: M: hade befalet 
när wij finge wärt afifskedh, att wij skulle tage thet lille för- 
rädh strax med oss hijtt som när mest och först wore redhe 
sä lenge thet andre och större künde folge eflter, Ther tili 
haffuer Rädet swaret och betacket E: K: M: opä thet aller 



73 



vnderdänigeste menendes sigh thervdinnen plat inthet tuiffuel 
hafiue, vtan att E. K: M: Ju nädeligest mener sacken räth 
medh alffuar. Theremoth the sigh föriäthe och beplichte sä- 
dane Cristeligit medlidende sampt kongelige tilbudh och större 
näder med alsom störste tacksamheet lydne och hörsamheet 
vdj leghligen tidh äff alt hierte ganske gerne at wele anname, 
Allenest haSue the opä thet Högste begäret förtägh och Re- 
spijt med sadane. swar och beskedh opä nägre dagher För- 
menendes sigh alle dagher förmodhe then beskedh iura theris 
sendebudh att the seden oförwiteligen künde sigh I sa matte 
medh oss opä £: K: M: wegne Inlathe, wij künde ther hooss 
och förmercke att ther nagen synnerligh och mere tröst wore 
för banden med sadane skep och krijgz Rustninger som äffte 
berördt är dhä skulle thenne hele stadh nappeligen naget lengre 
töffue effter Hermesterens swar, Ty Rädet haffue alredhe la- 
thet sigh höre, att the inthet wele lathe sigh med nägei\ yter- 
ligere förhalen och förtröstning att nöije, När dhä Ridder- 
skapet och Adelen äff Harien och wijrlandt säge att Staden 
ginge E: K: M: I sä matte tili bände skulle the och sä lette- 
ligen bcwekes tili att göre thet samme. All then stund the 
sä wäl nu som tilförende äre säsom för en man och vdj ett 
forbund med Staden hafiue, tesliges vdj alle Rädhslägh och 
Handeler altijdh warit tilstädes med Rädet, sameledes förtaget 
then Äldenbockumb att före the pälacker In opä Slättet. The 
haffue och sä widt inlatet sigh medh oss (: säsom wij til- 
förende haffue E: K: M: vnderdänigest tilscriffuit :) att the 
innen widh Staden haf!ue theris Sendebudh tili Hermesteren 
lathe förwerflfue theris eedh löss. Dherföre A: N: Konung 
och Herre (: effter wärt ringe betenckende :) synes räth nu 
wäre tijdh att sadane Presidia och krijgszrustningh matte 
komme Fram med penninger och alle andre nöttärffter sä 
trampt man naget skal haffue her vdaff. Ty hwar thet I 
thenne resse bliffucr tilbacke, och vth slaget, Dhä är befruc- 
fendes att wij nappeligen, nagen tidh mere künde her sä 



74 

letteligen tilkomme, vtan thet lather sigh sä med alle vm- 
stender ansse (: vm wij icke äre täss snarare :) att Ryss«n 
dhä haffuer thenne Stadt sä snart bärthe som pälen eller 
nagen annen. Bidiendes för then skyld opä thet aller öd- 
miuckeligeste att E: K: M: wärdes för Gudz skuld nädeligen 
anname och wptage sädane wäre ringe för slagh och enfal- 
dige scriffuelser, vdj all gunst och näde, Gudh kennet wij 
fatige man och tiänere mene saken icke anners en wäl och 
E: K: M: sampt menige Sweriges Crone opä thet aller tro- 
ligeste sä santh hielpe oss then alzmectigiste gudh huilcken 
wij E : K. M: tili Helsse sunheeth och lyckesaligith Regerung 
ganske ödmiuckeligen Befale Datum Reuel 4 Maij Anno .61. 

Zedell. 

Aller nädigeste Konung och Herre wij wele E: K: M: 
opä thet aller vnderdanigiste icke förhälle, att seden thetta 
breff war beslutet kom tili oss en then förnempste vdaff 
Rädet, Nempligen Hans Smedeman som I wintres war hooss 
E: K: M: och loth förstä att sedan wij I gär bade wäret pä 
Rädhusset haffuer Rädet bafil hele menigheten sampt Ridder- 
skapet och Adelen äff Harijen och wijrlandt tilhope och giffuet 
them wäre wärff och inbringende fulkomligen tillkenne, 
Fragendes them huru the her vdinnen wille och künde 
egentligen wäre tillsinnes. Ther opä the dhä alle sampligen 
med band och mund skole haffue swaret att the ingen Herre 
eller konung wille eller wiste sigh tili att Hellere Haffue och 
begäre vtan Gudh och E: K» M: vnskendes äff hiertat att 
thet lenge seden bade kunnet ther tili komme, Therfore the 
sigh nu vdj thenne nath alle endrechteligen sä wel Rädet 
och Ridderskapet säsom menigheten haflue sä betenckt Be- 
slutet och förenighet, att the inthet lengre wele forlathe sigh 
pä kongen äff pälen, Hermesteren eller nagen annen, Icke 
heller naget wijdere Respyt och wpskuff begäre för theris 
Sendebudh skuld som vthe äre, vtan vdj then heiige trefaldig- 



75 

heetz nampn giffue sigh under E : K : M : Samme Smedeman 
haffuer och bedet oss E: K: M: opä hans nampn läifue sa- 
dant för fult och fast frijt til scriffue, menendes thet wäre, 
sa wäl Rydsens (/• Rädets) och Adelens som Hele mennighetens, 
entlige besluth och fulkomlige meningh. Ganske ödmiuckeligen 
Bidiendes, att E : K: M: wärdes för Gudz skuld stelle then 
legation fort som achtet är in vdj Rydzeland, Och giffue 
them fulkomligh macht och befalning tili att affhandle vm 
thenne Stadt samptHarijen och wijrlandt hooss muschowiten 
lijcke som vm alle andre E: K: M: beswome vndersather 
och eigne arffland« Derföre A: n: K: och Herre Huar och 
sä är att E: K: M: tächtis lathe samme legation gä fort, 
Säsom vtan tuil, högeligen är äff nödhen wore war aller 
vnderdanigeste begären, att the dhä matte bliifue naget lithet 
liggendes vth med nylandz siden anten widh pärkal vdd eller 
anner stedz sa att en vtaff oss, anthen künde drage tidh eller 
och scriffue them tili om alle vmständer. Thereffter the 
theris sacker seden stalle och skicke künde. 

Item A: N: Konung och Herre, Haffue wij och förstät 
att Radet och Ridderskapet Her I staden Haffue I tässe dager 
fath budh iffrä förberörde theris Sendebudh sä att the mehre 
en I 8 dagor haffue wäret hooss Hermesteren, Dock icke 
kunnet komme fram anten tili audientz eller tili nagen 
handell och beslut, vtan at Hermesteren skall göre sigh 
siuck och stinge sig vndan. Gär och ther hooss för fulkom- 
ligit rychte att Rydzen er nu pä 3 orter, Infallen vdj päland, 
Huilcket en orsack och är ther tili att thenne Stadh sampt 
Rädet och Ridderskapet nu haffue giffuit sigh vnder E: K: 
M: sä aldelis Blatte, Ty nu kunne the först sse och mercke 
huru the äre vth satte och huadh the för tröst och grund 
haffue tili att Bygge opä. Hwad E: K: M: nu för then skyld 
nädeligist syntes yterligere lathe företaghe och anfa med 
thenne Stad och landzende effter sacken nu sä widt är 
kommen matte nu vdj tidh med alffuar bliffue tiltenckt och 



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förhandlet bade med kongen äff Danmarck och andre vm- 
liggende orther som nagen macht opä ligger Sammeledes vm 
Hertugh magnus af Danmarck anthen sielff komme eller 
bleffue förskreffuen tili E: K: M: huilckom thette Sticht 
wan Reuell (: som domen tillyder :) alrede i fiord bleff vp- 
draget och inrymdt, Endoch han en mungen inkompst 
haffuer hafft ther vtaff, Att E: K: M: lothe för handle med 
honum vm samme Sticht anthen med en summe peninger 
kope honum thet iffrä eller älliest Huru E: K: M: syntes, 
opä thet man künde täss mehre behielp och vnderhäld ia 
vnder Stattet Thet stelle wij vnderdänigist vdj E: K: M: 
nädige skön och böge betenckende. Ther man och künde 
vdj lijcke matte anthen nu eller framdelis lathe förhandle 
med honum, vm össell, och the andre smä land och öijer, 
ther vm kring ligge, som Hans Biskopz döme tillyde dhä 
vore thet E: K: M: och Swerigis Crone icke olegeligit ther 
man künde komme tili Handels medSoneborg och thet huss 
tho padis Säsom och förberördt är vm thet infall Rydzen 
Haffuer giordt I päland, kunne wij an nu icke egentligen 
wethe opä huad orther thet skedt är vtan ther E: K: M: 
syntes haffue naget Sendebudh tili päland, Dhä matte thet 
wäll Imidlertijdh göre sigh tili redhe tili täss wij nagen wissere 
och bettre beskeed vm samme Infal förnijmme kunne, 
Huilcket wij E: K: M: sampt alle andre lägenheter her för- 
falle kunne, vdj all vnderdänigheet wele och skole offorssume- 
ligen giffue tilkenne. 

Till thet Sidste A: N: K: och Herre Säsom E: K: M: 
Her vtaff nädeligest haffuer tili förnijmme huru wijdt wij nu 
äre komne med thenne Stadh sampt the äff Harijen och 
wijrland när gudh will thet kan komme tili ett endligitt be- 
slut. Sä befruchte wij att Rydzen warder sigh icke lenge 
förssumendes Vtan lather sine Ströffers och förlorede hoper 
medh thet forste falle her in, och förhärie thet lille her vm- 
kring Reuell an nu är offörderffuet för en E: K: M: Sende 



77 

budh künde komme tili Handels med Storforsten* Dherföre 
(:Hwar sa skeedde:) Haffue wij opä E: K: M: nädigeste 
Behagh och Högre förbetrende Satt oss före att wele Haffue 
wärt budh tili the Hoffuitz men öffuer sädane ströffende 
Rother och medh foogh andrage att E : K : M : Haffuer 
thenne Stadh med thesse nest vmliggende land vnderkuffuet 
och intaget för Hermesterens ohörsamheet skuld eller Huad 
orsak wij kunne förebere licke som E : K : M : hade nädeligen 
lathet giffue Storförstens Sendebudh swar senest I Stocholm, 
Men ther E: K: M; nädeligest syntes lathe stelle oss Eth 
sath före vdj Canselijt ther effter wij förbe: de Rydzer, tili- 
scriffue och affwisse moste, wele och skole wij oss ther 
aldelis gerne effter rätte, Ther och sadant icke sä snart künde 
skee och komme oss tillhande för en Rydzer sloge her In, 
Dhä haffue wij ingen annen Rädh vtan mäste ssee tili, Hwad 
satt wij künde finne honum opä thet fogeligeste tillfridz att 
stelle sä lenge E: K: M: Sendebudh kunne fram komme. 
Ganske vnderdänligen Bidiendes att E: K: M: wärdes oss 
vdj all gunst och näde wptage Huad som helst I sä matte 
vdj then beste mening bestelt bleffue, Och oss med ett wist 
swar och beskeed opä alle tässe puncter thet forste mögeli- 
gith kan wäre nädeligest förssörge, ther wij oss aldelis 
gerne wele och skole effter rätte. Datum ut in litteris vide- 
licet 4 Maij Anno. 6i. 



78 

OJrO^ 156L Mai. 8. Stockholm. — K<> Bricli XIV. an 
Claus Gliristiernssoii und Hans Larsson. 

Cop. 

Billigt ihr Verhalten; stellt eine Sommation und Declaration an den OM. in 
Aussicht; instruirt sie in Betreff der Annahme von Knechten und der Ver- 
handlungen mit der Besatzung des Schlosses und weist sie an, auch das Haus 

Padis zu gewinnen. 

Swar til Claes Christerson och Hans Larsson opä 
thett breiT som medt Anders Biörsson kom oc 
Datum Stock: 8 Maij An<^ dc 6i. 

The breff som I Oss nw seenest genum Anderss Biörssonn 
tillschicket haffwe trogne Vndersäther, äre Oss tilhande 
kompne thenn 3. Maij. Och säsom I göre edhers endttskyllingh 
vm the breff som I vpbrutedh haffwe och Oss samptt thenn 
högborne furste her Johann oc War kärc brodher äre till- 
stältte wordne, sä äre wij Icke allenest ther medtt tillfrijdz, 
Vthen behager Oss wäll, att I sää giortt haffwe, effüier I nw taste 
bättre wetthe, hwre I schole rätthe edre saker I handelen dc. 

Wij haffwe och beseedtt och öffwerlässedtt hermesterens 
schriffwelsse och förnimme, att han stär ännw pä samme 
menningh som tilförenne, och will Ingen Restitution göre Oss 
fbr änn moott Midsommerenn , thä segher hann sigh wele 
komme tili Raffle, Och sä mygett som rättwijsligitt kann 
wäre, schall Oss thää wederfares. Sää effter thett will wäre 
för myckett longsamptt att bijdhe ther efflher. Synes Oss 
bästh wäre, att I fullfölgde sakenn, säsom I pää begynnett 
haffwe, I künde Icke tess mindre, Jemptt och samptt schriffwe 
honum tili och förmane honum vm Restitutionen, föregiffwendes 
att wij ingeledes kunne nägett lenger vpschuuff lijdhe här 
medtt, Och medtt mindre han ställer Oss medtt thett aller- 
förste tillfrijdz, thä schall hann fuUkommelighenn wetthe, att 
wij bliffwe förursakede att göre ther nägett annett tili, säsom 
vdi sädanne saker ägner och bör, ther tili hann sigh och 
schall fuUelighenn förlathe, Och pä thett hann Icke schall seye, 




79 

att wij haffwe grijpitt honum ahn oförwarendes, och Icke 
sagtt honum först tili, för änn som wij nägett gjorde tili 
sakenn, effther som och bruk och plägseed är. Therföre äre 
wij tillsinnes, att lathe stalle honum enn Declarationn tili, 
Och pä thett häfftigeste GifFwe honum vm alle lägenheeter 
tilkänne, hwarföre wij nw äre förursakedhe tili feegde emott 
honum, samme Declarationn wele edher framdelis tillschicke 
när som thenn andre Skipzfläthe bliffwer afierdigett, huilcken 
I honum när som lägeligest wore kundhe tillschicke. 

Om the Peninger, Skip, Skytt, Prowiantt och annett 
mere som I förwäntte bescheedh vm, haffwe wij allereedhe 
schriffuitt eder tili medtt Pedher Twrsen. Och äre nw bädhe 
the Galleyder och thett krijgzfolck allereedhe pä wäghenn 
samptt medtt Peningerne som I begärenn, sä att Oss för- 
hoppes, att the medtt thett allerförste wäll warde framkom- 
mendes, Maden skall och thenn andre Skippzfläthe göres tili- 
reedhe, Och sä snartt som mögeligitt kann wäre, blifiwe 
efiterschickett. Hwar och nägett ytterligere kann behöffwes, 
Mäa I giffwe Oss ther om framdelis tillkänne oc 

Tesliges är och Jacopp hendrichssonn tillschriffuitt, att 
han schall förschicke vdöfFwer iffrä Wijborgh tili edher, the 
mäste och dugeligeste Swenske ' och Finske knechter , som 
vdi Wijborgz, Nyeslottz, Taffwestehuus och Borgoläenn äre, 
samptt medtt the Jachter, som liggie wijdh Wijborgh them 
hann medtt Fettalie och Skytt, wäll skall vttruste och 
tillflye, etc. 

Thett I och hafifwe vptagett sää mänghe Gyllen vtafF bor- 
geme ther I Stadhenn tili att försträcke knechterne medh, som 
I schrifTwe, Är Oss wäll behageligitt. Och kunne I nw taghe 
vtaff thenn Peninge Summe som wij edher tillschicke, och 
widderlegge them sä mygitt ighenn, hwar the elliest Icke 
lengre wille fortöffwe medtt betalninghen. 

Säsom I schriffwe om the Soldryttere ther I landhet äre, 
fatiilke tillbiwdhe sigh vdi war tieniste, sää är Oss föge om 



80 

them, effter wij elUest tilförenne hafiwe säa mänge badhe 
T)^ke och Swenske här I landhett som man ther^hädenn 
künde förschicke, hwar vmträngde, Medtt mindre I künde 
bekomme them för taste bättre köpp, heller och I hade them 
synnerligenn behooff tili thenne handellss förfoordringh, doch 
mä I holle them vppe, pä enn tijdh tillgörenndes. Och 
giffwe them sädanne förtröstninger, att ther som the wiUe 
nägett förtöfFwe, schwUe ther wäll bliflfwe ett speel vdaff, 
hwarföre the sä lenghe wiüe haffwe tolemoodh. etc. 

Wij säghe och helsth, att I sa förhandledhe medh the 
domessche knechter, att mann them föf enn wiss ärsslön be- 
komme kundhe, Mann hwar thett Icke kann skee, kundhe 
I thä handle medh them pä the lijdeligesthe Conditioner, 
som I kunne bästh komme tillwäghe medh, eflfther wij them 
Ingeledes kunne vmbäre, synnerlighenn mädhenn the äre the 
samme som meste handelenn päligger, genum huilke I saken 
drijffwe schole dc. Mann att antage nägre andre tyske knechter, 
huilke I schriffwe, att tijtt dageligen komme, synes Oss Icke 
wäre affnödhenn, efifter wij försee Oss, att wij wäll haflFwe 
rädh att sände edher sä mänghe, bade äff Swenske och 
Finske knechter, som I schole behielppe edher medh etc. 

• Thett huuss tho Padijss, hade wij och gärne medtt 
thett andre, effter thett är Oss sä wäll belägett. Wij hade 
och fülle giffuitt edher bescheedh vm, hwre säsom I eder 
thermedtt förholle schuUe, ther säsom wij wijsthe hwre högtt 
thenn Summe sigh belöper, som knechterne therföre begäre, 
hwarföre wetthe wij inthett annett sware ther tili pää thenne 
tijdh, vthenn ther som I säghe, att wij hade ther näghenn 
foordeell vtafiF, thä mäghe I therudinnen handle och laghe, 
och wetthe wärtt gagn thett bästhe som I kunne, effther 
som wij edher ther vm betroo etc. 

Hwadtt thenn sack belanger medtt Kongen I Danmarck, 
förhoppes Oss att thett föghe ächall haffwe opä sigh, efifther 
hann haffwer gifiuit altt sitt krijgzfolck orloff, haffwer och 



81 

Icke annerledes latedh sigh emott Oss, änn wänlighenn härtill 
förmerckie, Mann hwar sä wore, att hann nägett annett will 
sigh företaghe emott Oss, thä wele wij wäll finne pä the 
wägher sonli ther tili höre, Thette wij edher för swar pää 
thenne tijdh Icke haffwe weledtt forholle dc Datum vt supra. 



950^ 1561. Mal« 10. EeraL — Claus Gliristiemsson, 

Hans Larsson und Hermann Bruser an Dr. 
Matthäus Friesner. 

Orig. (Vers, /, J270.) 

Bitten um Angabe, wann des OM. Gesandte zu ihnen aufbrechen werden und 
melden, dass keine der von ihm ausgegangenen Briefe in ihre Hand gekommen. 

V nsern freuntlichen gruss, mit wunschung vieles guten beuhor, 
Hochgelarter Inbesonder Bekanter vnnd zuuorsichtiger gutter 
freundt, wyr wollen nicht zweiffein, Ihr werdet vnser voriges 
Schreyben entpfangen haben, Weiln wyr nun aus des herrn 
meisters erlangter Antwort vornliomen, Dass Ihre F: G: etz- 
lige Gesandten, wegen vnser zugeschriebenen Werbungen, 
nach Reuel vmb volnziehung derselben abzufertigen entschlos- 
sen, Demnach gelanget ann euch vnser freuntlich bitten, Ihr 
wollet vns wissen lassen, whan vnnd auf welche zeit dieselben 
abziehen, vnnd ankommen werden, Damit wyr vns auch Inn 
den Sachen zuschicken, vnnd der erwartten mugen dc 

Als Dan auch Ich Clauss Christernsson von ewer ge- 
liebten tugentsamen hausfrawen vornhomen, das Ihr zuuorn 
etzlige Brieffe ann mych geschicket, sie mych auch eine 
Zettel von euch geschrieben, dar Inn dasselbe vormeldet, ge- 
zeiget, so magk Ich euch Jedoch nicht vorhalten, das myr 
keine zuhanden kommen, Ob die vieleicht von Jhemande 
vntergeschlagen, Ist myr vnwissentlich, Wyr wollten aber nicht 
Liebers, dan das wyr Auch ewer Schreybent alhier von euch 
bekommen, oder aber muntlich mit euch vnderredung haben 

mochten, Vnnd dieweiln wyr dan ann ewerm getrewen gemute 

6 



82 

nichts zweiffein, So wollen wyr vnss vorsehen, Ihr vns zum 
wenigsten mit einem Antworthe vorsehen woltten, Whomit 
wyr hinwiederumb euch wilfharen vnnd zu gefallen sein moch- 
ten, soll ann vns kein mangel gespueret werden, vnnd wollen 
ewere Brief fe hierauf erwarten. Auch Inn ewerm hause, Dar 
Inn wyr letzt gewessen, vnnd nach euch gefraget, darinn es 
Gott lob woU gestanden, Auch ewere geliebte ha\isfrawe frisch 
vnnd gesunt gefunden, darnach forschen lassen, Den wyr Inn 
den beschütz des Allerhöchsten entpfhelen, Dat. Reuel den 

lO Mai Anno oc 6i. 

Clauss Christernsson 

Hanss Larson vnnd 

Herrn an Bruser oc 

DEm Achtparn vnnd Hochgelarten, Matheo 
Fricssner, der arztney Doctori, vnserm Ins- 
besonderm guten vnnd zuuorsichligenn freunde 



051^ 156L Mai. IL Mitau. — Hemorial für des 
OM. Gesandte an den Eath zu Biga. 

Conc. (Verz, 1, i2yi,) 

In Betreff eines mit dem EB. vereinbarten Münzmandats, welches zur Publica- 
tion und Nachachtung zugestellt wird; so wie in Betreff der gegen den Feind 
aufzubringenden Rüstung und der den Kriegsverwandten gcgeo billige Preise 

zu leistenden Zufuhr. 

In dorso: Memorial an die Stadt Riga 

von der Mitaw den xj Maij A° Lxj. 

Memorial des Jennigen, wes Im nhamen des Hoich- 
wirdigen grossmechtigen Fürsten vnd hcrn oc Die 
Erwirdige Achbarn Ernfesten vnd hogelarten her 
Commenthur Matts hewroth Valtein han Jochan 
Vischer an ein Erbar Rath der Stadt Riga werben 
vnd aussrichten sollen, 

Negest gnediger erpietunge 

vnnd begrussunge 
Sollen die heren gesandten eynen Erbarn Rath Irer f. g. 
Mandat dessen sich Ir f g mit meynen gnedigsten hern Ertz- 



83 

bischoff vorglichen vber reichen vnnd erstlichen bemelthen 
dasselbig In aller niassen zu publiciren vnnd anzuschlagen wie 
geordent, vnd das darüber mit stracken ernste gehalten vnd 
gar die geringsten versprechunge nicht zugeschen dan viel 
mher auch vberauss gestrafft werden muge, vnd das Iren f. g. 
alss der obrigkeit deren es geburt Jederzeit darfon redte vnd 
bescheidt gegeben werde 

Zum andern weilen sich daher zu tragen das sich ein 
Jeder vnterstanden der Muntz halber seyn eigenutzigen vngot- 
liehen wucher, vnd vbertewrunge nicht allein In allen waren 
vnd Kauffmanschafften dan auch bey allen handwergen nach 
Jeders eign vfsetzlichen gefallen furzunhemen vnd anzurechnen, 
sollen die gesandten den Rath vermanen erinnern vnnd be- 
uelen dasselbig abzuschaffen mit gantzem ernste vnd das sie 
sich In dem dermaln einst erzeigen vnd beweissen wie sich 
geburet, vnd alss sie dass gegen Ire oberigkeit zuthun schuldig 
vnd pflichtig seyn vnd wass sie In selbem zu christlicher ver- 
pesserunge guther policey furzunhemen bedacht ader furge- 
nhamen das Iren f. g. sampt den hern Ertzbischoffen alss der 
obrigkeit zuforderst zuerwegen zuschicken, Irer beyde f. g. 
willen vnd beuelich weiter darauff haben zuuormergken Dan 
ab sie der geitz vnd eigennutz sso gar verplendt sso geburt 
Iren f. g. darauff zusehen wie ssie das vor got zuuerandtworten, 

Zum dritten sollen die gesandten wie sie allen bescheidt 
wissen Inen - vermelden wess die Ko. Mat. mit gantzen ernst 
In Krig wider den Musscobiter geschlossen, vnd sie vermanen 
auch Irer gnaden wegen an sie ernstligst begern das sie sich 
rüsten vnd nicht nach Iren vermeynten alten pro vetusto er- 
rore suo ssondern nach pilligen vnd schuldigen trewen pro 
iusta et debita fide bey Irer f. g. hauffen mit allem Irem ver- 
mögen sich finden lassen, wie sie des nicht allein von Iren f. 
g. dan viel mher auch der Romischen Kay. Mat. vnd loblichen 
Konige zu polen vnd allen mit krigs verwanthen die sich dies- 

ser lande vnd Irer so christlichen angenhommen rumb ehr vnd 

6* 



^ 



84 

wider befurderung nun vnd in konnfftigen Zeiten haben vnd 
erwarten wollen, vnd achten Ir f. g. das zusampt der gebur- 
niss In dem beschege was gotlichen recht vnd pillig ist Das 
auch dem gantzen Her, Irer f. g. ssowol alss der Kon. Mat. 
allerhand Commeatus aus der Stat zugefurt vnd nicht nach 
der gewonheit einem Jeden seyn eigennutz mit vbertewrunge 
gestadtet werde geburt Inen vorczusehen, Das sie nicht die 
Jennigen zu achten seyn mugen willich sich auch auss deren 
fleisch vnd bluth zu bereichern gedechten die da vor Ir leib 
vnd leben weib vnd kyndern sso christlich vnd trewlich wider 
gemeynen vheindt das Ire darstrecken vnd vfsetzen werden, 
Darumb werden sie auch In dem die pillige masse zuvben 
wissen des Ir f g dessen Irenthalber verweiss nicht haben muge. 

Letzlicheti bien zimormelden das Ire f, g. zusampt dem 
kern ertzbischoff ^ alle gericht vnd recht beuolhen zu schliessen 
vmt sontags exaudi {Mai, i8.) an sso lange diesser krieg wer et 
doch solle damit niemandt an seynen 

Vnd sollen sich die gesandten dieser vorgeschriebnen 
puncte mit des hern Ertzbischoffs seynen zu Riga anwesen- 
den Redten, bereden, vnd also semptlichen eynen Erbam radt 
solliche Sachen vertragen oc. 



0»J8^ 1561. Mai. 12. Wilna. — Ko. Sigismund 
August an den OM. ßothart. 

Orig, (Verz, /, 1272.) 

Credenz für den Herrn von Dohna. 
In dorso: 12 Maij. A^ oc 61. 

SIGISMVNDVS Avgustus Dei gra Rex Poloniae 

magnus Dvx Lithuaniae Russiae Prussiae Masoviae 

Samogitiaeque etc. dns et hrs. 

RNde et Magce dne Amice et vicine nr charissime, 

Salutem et prosperrimos quosque rerum successus Ita vt 



85 

volebat et egerat nobiscum per internuncios suos Magtia vra 
ablegauimus hunc generosum aulicum nrum Henrichum liberum 
Baronem a Don, in Ciuitatem Reualiensem. Dedimus autem 
Uli in commissis vt ad Magtiam vram ex itinere deflectat, et 
quaedam coram oretenus nro nomine cum illo communicet, 
cui fidem habebit et vti se isthic gerrere debeat consilia sua 
subministrabit Siquidem Uli mandauimus, vt eo omnia sua 
studia et consilia dirigat, quo dirigenda esse censuerit Magtia 
vra. Quae vt recte valeat optamus Datae Vilne XII mensis 
Mail ANNO DNI M^DLKP Regni vero nri XXXIP 

Ex commissione Sacrae 
Regiae Mtis propria 

RNdo et Magco dno Gothardo Kethlero 
E^aestris ordinis llieYtonici in Livonia 
Mgro, Amico et vicino nro charissimo. 



953# 1561. Mai. 13. Eeval. — Clans Christiemsson 
TL A. an den König Ericli XTV. 

Cop. 

Berichten von fortlaufenden Verhandlungen mit der Stadt; von Justus Clodts 
u. A. Intriguen ; vom Ansuchen der Harrischen, Wierischen und Jerwischen 
um ein ko. Gelddarlehn; von der nunmehr ergangenen Resolution des OM. 
auf das Anbringen der Stadt und bitten um Beschleunigung der Zufuhr von 

Getreide, Knechten, Geld u. a. m. 

ötormectigeste Högborne Purste A: N: K: och Hcrre. War 

aller vnderdänigeste. A: n: Konung och Herre, Säsom wij 

vdi all vnderdänigheet senest gäffue E: K: M: tilkenne Huar 

opa Saken stoodh och Huru widt wij dhä wäre kompne tili 

handeis med Rädet och menigheten her I Staden sampt 

Ridderskapet äff Harien och Wirland n: att the alle vnd- 

vetteligen wille giffue sigh vnder E: K: M: Sä stär thet en 

nu (: Gudh täss läff:) widh samme beskedd dock äre inge 

synnerlige tidender eller besked kompne iffrä the Sendebudh 

nu äre tili Hermesteren vtan allenest en Benempd Jost kloot 

som skal fare medb at wäre tesse Reuelskes Sindicus sampt 



86 

then Doctär matheus fresener Huilcke nu bade twä äre hooss 
Hermesteren för hans Innerste och näste Rädh, Dach fast 
bettre pälniske en Hermesterske, hafifue sammensatt och för- 
skicket hijtt en heel hoop breff fülle med ijdell Logn och 
bedregerij, Nempligen att kongen I palen sampt Hertägen I 
Littäwen och then tater som grentzer med palen, skäle nu 
alle tili lijcke vdj ett swär och drefflich krijgz rustning wäre 
oppe emot Rydzen, Item att the Astarakanske skole wäre 
iflFrä muschawiten ^ffalne. Welendes ther medt förtröste 
tässe Reuelske och affrädhe them att the ingelunde skole 
Inlathe sigh med E: K: M: vtan förwachte och förbijde 
pälackcns hielp. Therhoss är ochsä etth Hermesterens breff 
kommet lydendes widh samme mening dhä icke aldelis sä 
grofft och wijdtlyftigdt förhögdt saken vtan han allenest 
Reffererer sigh opä däctärens och sindici scriffuelser begären- 
des att Staden wille settie ther fulkompligh tro och läfiue 
tili sosom thet wäre thet Heiige Euangelium, Huilcket Staden 
alt haffue hallet för spätt all then skund han förmodher 
mehre tro och läffue skole steiles tili sädane lösactighe 
menniskors och lösse fiskers scriffuelser, an hans egne breff. 
Samme breff och lögner äre och sä smyckede och blomerede 
medh then heiige scrifll Synnerligen thet som ther Sindicus 
driffuer, nempligen att then Euige reth sinnige, och gode 
härden som Cristus vdi evangelio omtaler, then sitt liff läther 
för fären nu är för banden, och thet skal wäre Kongen af 
polen, Sä att Rädet haffue lathet them hele menigheten vdi 
alle trij gilden före lasse, ther vdaff nästen Halff parten äff 
Staden hade welet falle oss iffrä och satt ther tro tili, endoch 
then minste prick eller Boockstaff, icke ther san vthi, dher- 
före (:sä snart wij thet förnumme :) haffue wij oss opä thet 
Högste, Beflijthet anhäldet och vnderstunget Bade med en 
och annen sä at wij med alsom störste pladz och möc}e 
haffue kommet them pä rätte wegen igen, och sä widt att 
the ingelunde haffue samtyckt ther vdj eller satt ther tro 



87 



tili utan wele alt bliffue widh thet beskedh the oss tili 
förende tillsagdt haffue, Thervdinnen haffuer och war wärdt 
Hans Smedeman all sin störste flijtt förewendt och manne- 
ligen Stadt oss bij, Sä att oss förhäppes wij wele I thenne 
weke komme tili och begynne opä att yterligere handle vm 
saken effter nöttärfften och bessee theris priuiligier, och 
annet sädant mehre huad her är tillgörendes, Rädet haffue 
och vdj thenne dagh afferdiget en päst heden emott Righe 
tili att fördre theris Sendebudh tillbacke igen ehuad the 
haffue vtrettet theris ärender eller icke. Thernest A: n: K: 
och H: Säsom tillförende Berördt är vm then harieske och 
wijrske Adell att the med Staden wele giffue sigh vnder 
E: K: M. Szä haffuer then Järffueske Adeel (:thet äre the 
som haffue bodt vdj thet län tili wittensteine :) vdj lijcke 
matte I thenne dagh hafft theris budh tili oss och lathet 
förstä att the ingelunde wele syndre sigh iffrä thenne Stadt, 
heller an the Harieske och wijrdske, vtan tilbudet sigh ender 
E: K: M: skyd och beskerm, Ganske ödmiuckeligen Bidi- 
endes att E: K: M: wärdes them för gudz skuld icke tröst- 
lösse förlathe effter the altidh haftue wäret vdj ett förbund 
med Reuelz Stadt sampt the aflFHarien och wijrlandt Huilkäm 
wij opä E: K: M: wegne haffue giffuit samme förtröstning 
sosom the andre. Thernest lathe samme Harieske wijrske 
och Jerffueske alle samptligen opä thet vnderdänigeste och 
aller ödmiuckeligeste bidhet E: K: M: vm en Summa pen- 
niger I förstreckning opä theris arffue godtz (: tili täss Gudh 
wille thet künde komma tili fredh igen :) eller elliest lathe 
tage them vdj Besäldning sä lenge the künde komme sigh 
före medt best Rustninger och annet sädant ther medt the 
künde hielpe tili att intage theris fadernes land igen och 
elliest vnderhälde sigh och sine fatighe Hustruer och barnn 
med, Ty the äre her nu sä platt i grund förderfluede och 
vtharmede att the slätt inthet mehre haffue tili att förtäre 
eller hielpe sigh medt, vtan man sseer then Störste yncke 



88 

och armodh medh them som Gudh alzmectigeste sigh öflfuer 
förbarme, Theropä haffue wij giffuet them then förtröstning, 
att när the hade hyldet och sworet E: K: M: och wille 
sedan sielffue besöcke E: K: M: Dhä förhäppendes oss att 
the sadane förstreckning wäl wärde bekommendes, Huad och 
huru E: K: M: kan nädeligest her vdinnen wäre lideligit och 
behageligitt an them med E: K: M: scrifiFuelse lathe förtröste 
förbe : de Harieske, wirske och Jerffueske alle tili hope med 
sadane hielp och förstreckning eller annet thet stelle wij 
vnderdänigest tili Gudh och E: K: M: nädigeste behagh, 
Samme ledes är och en gammell Städteligh ädelman vdj 
wijken vnder hertigh magnus Be: Reinhert wan Rossen, 
Huilcken tilförende haffuer bodt Her vdj Harien then samme 
haffuer scrifiFuit hijt tili hele Ridderskapet ibland huilcke the 
förnempste äre hans Swägrer och blodz förwanther, them 
han opä thet troligeste Rädher och förmaner^ att the ingelunde 
slä thette gode och nädighe tillbudh uth som them nu är 
förhanden och äff E: K: M: stär tili budt. Doch är 
samme Reinhert wan Rossen nu öffuer vth godh dansk och 
Hertugh magnusses näste Rädh. hvad och then wikeske 
Adell belanger haffue wij vdj sanning förnummet att the alle- 
sammens haffue Sworet och gifiue sigh vnder Danmarckz 
Crone och Hertigh magnus oss syntes förthenskuld, Ehuru 
man lagedet, nyttigdt wore att E: K: M: werdes lathe äff- 
handle med honum vm thette Sticht wan Reuell, Sä att man 
künde fäet her tili Slottet, Ändoch thet är inthet besynner- 
ligit sä holpet da lickuel huad the künde all then stund thess 
äghär ligge her hardt vnder Slättet, men huru stoort mantal 
thet kan wäre och huad thet kan drage vm ähret wele wij 
oss beflijthe med thet forste att wethe E: K: M: beskedt 
effter wij en nu icke haffue kunnet komme tili med att handle, 
vm sadane legenheter eller spordt ther effter. 

Wijdere A: N: K: och Herre Haffuer Rädet her I 
Staden fast beclaget sigh att the äff thenne theris Hermester 



89 

altidh haffue wäret förachtede sä att the aldrigh haffue moth 
kommet eller bleffuct kallede och äthsporde vdj nägre Rädh- 
slagh och handlinger som han vdj förledne ähr (: seden han 
kom tili regementhet :) badhe hooss Salige K: M: högläffligh 
i hughkommelse E: K: M: käre her fader H: K: M: Romerske 
ricket, pälen^ och andre haffuer hafft för hender menendes 
sigh ther öffuer wäre kompne (i) thenne yterste nödh och vdj 
sware betryck. vm E: K: M: förthenskuld nädeliget syntes 
lathe scriffue them tili sampt Ridderskapet som formeldt är 
och göre them then hugnet, och äre att the naget matte 
wäre vdj Rädet medh, och vm theris betenckende I thenne 
landortz, anliggende nöttärffter (:när sä behoflf giordes:) äth 
sporde och berädh frägede bliffue sä att the naget künde 
wethe, Hwad som I sä matte förhandlet och beslutct bliffue, 
dha künde thet sä I förstänne mycket hielpe tili sacken och 
göre them E: K: M: täss willigere. Desliges A. N, K. 
och Herre, Szäsom E: K: M: nädeligest haffuer förstätt 
äff war vnderdänigeste scriffuelse med Anders Biörnsson vm 
the Reuthere sigh haffue tilladet vdj E: K: M: tieniste 
Szä komme her alle dager flere tili Bade Reuthere och 
Knechter sigh vdj lijcke matte tilbiudhe och synes meste- 
parten wäre gäth dugeligit fälck. Bidjendes förthenskuld 
ganske vnderdäneligen vm ett gunstigtt swar thet forste 
mögeligit wore, anthen E: K: M: kan nädeligest wäre til- 
sinnes samme Reuthere och knechter antaghe lathe eller och 
Huru mycket E: K: M: täckes giffue them opä Hester. 
Sammeledes och knechteme anthen I mänetz. eller ärss 
peninger huru man kan bäst komme öffuereens med them, 
Item Huru mänge wij affthem antaghe skole sammelunde 
huadt E: K; M: theris Rytthmestere vdj besäldning efiler- 
lathe will, Tesliges effter bade Rythere och knechter wele 
bliffue en passeligh hoop att E: K: M. wille lathe stelle och 
förskicke hijtt nägre artickler som samme krijgz fälck sigh 
effter rätte och halle skole älliest will bliffue mödhsampt och 






90^ 

beswärligit att vmgä medh them etc: Sammelunde A: N: 
Konung och Herre, Foge wij E : K : M : pä thet vnderdänigeste 
tili wetendes att wij then lO Maij vdj all vnderdänigheet 
Haffue undfängit E: K: M: n: scriffuelse med Per Turessan 
och ther vtaff förstät Huad hielp och tröst wij nu äff E: K: 
M: med the skep, Skytt, peninger och falck sampt Spanne- 
mäl och Fetalie som hijtt är förskicket haffue tili att förmode, 
Therföre wij E: K: M. opä thet aller Vnderdänigeste Ganske 
ödmjuckeligen betacke wele oss och sä alle förscriffne puncter 
och artickler aldeles gerne effterrätte. Effter her och sädane 
tuist och oenigheth war vpkommen ibland them menige offuer 
förberörde doctäris och Sindicis lögnactighe scriffuelser, 
Haffue wij vp tackt först Rädet och sedan menigheten the 
beste och mäste articlar äff samme E : K : M : nädigestc 
scriffuelse som wij künde täncke tili handelen tiäne, Huilcket 
och mycket haffuer holpet tili saken, sä att the med alsom- 
störste tackeseijelse haffue opä wäre sijde stadgeth sigh igen, 
Men för en per Turessan kom med samme beskedt haffue 
wij warit ganske illa vndsatte och tili inthet entliligtt beslutth 
kunnet komme eller naget företaghe All then stund wij plat 
ingen beskeed hade bekommet iffrä E: K: M: I sä long tidh 
wij her leget haffue, Huru E: K: M: wiUe lathe yterligere 
lege sacken före, Effter the legenheter her dhä wäre opä 
färde, Dherföre achte wij nu tage sacken före med alffwar 
bade med Staden, domen och Slättet, haffue tesliges scriffuit 
och skicket bodh tili Hans Kyle, att han thet forste möge- 
geligit kan wäre skal förfoge sigh genest hijth med all then 
munition och krigz Rustning han haffuer medföre Ganske 
vnderdäneligen Bidiendes att E: K: M: Werdes lathe the 
andre skep, skytt, peninger och annet sädant sampt the 
Spanmälz skutär E: K: M: oss nädeligest med förtröster 
sä och then meste fetalie man kan vpbringe strax folge effter, 
Ty när man (: sosom oss förhäppes :) kan fa thette Slät in 
Dhä är platt inthet tili fetalie oll eller brödh I förrädh ther 



91 

man kan halle flicket med, Icke kan man heller naget en 
nu bekomme vtaff landet all then stund bönderne äre nu 
mesteparten alle förheriede och vtharmede sä att the inthet 
haifue tili att ethe sielfTue. Säsom E : K : M : theris legenheet 
kan nädeligest och bäst besinne will för then skuld wäre för 
näden att alle nöttärffter matte med thet forste förskickes 
ifTrän Swerige sa frampt thet skal naget bestand kunne haffue. 
Wdj licke matte A: N: K: och Herre Bedie wij opä 
thet aller vnderdanigeste att E: K: M: werdes lathe för ärdne 
och förskicke hijtt nägre förtrogne personer med peningerne 
som wore vtöffuer löningen t)ch hade all then vttgifft Her 
wille falle sä att E: K: M: ther vdinnnen künde skee räth 
och skiäll. Therom wij oss och effter war yterste förmögen- 
heet opä thet troligeste wele och skole winlegge och beflijthe 
Conclusione solita. Datum Reuell 13. Maij Ar 61. 

ZedelL 

Yterligere A: N: K: och Herre, Sedan thette för"« 
breff war beslutet, komme the Sendebudh heem igen som 
vdafF Rädet tili Hermesteren wore för skickede och haffue 
dhä icke vthrättet theris opälagde warft eller fath theris eedh 
löss, vtan haffue lathet sigh affwisse med en hoop lösse frat- 
zer n: att kongen äff polen skall nu wäre vdj en groffueligh 
swär rustning emott Rydzen, lijcke som förberörde dochtoris 
Sindici breff förmelde. Thet man dhä fast anners haffuer 
förstätth wäre I sanningen. Haffue och samme Sendebudh 
bracht' hijtt en Copie vtaff ett breff som Hermesteren skall 
haffue lathet scriffue tili Rom: Keijsseren sä lydendes att han 
inthet lengre forma skydde och beskerme tess oföröfwrede 
land Slät och Stader I Liffland vtan begärer att Hans keij: 
m: wille effterlathe attK: äff pälen matte sigh thette ganske 
land antage. Huarfore han icke haffuer welet eller kunnet 
Giffue tässe Reuelske eller Ridderskapet äff Harijen och wijr- 
land theris eedh löss, Vtan att the mäste bijde tili täss nagen 



92 

swar künde komme tillbacke iffrä Keijseren. Thertill haffuer 
Hermesteren afferdiget och förskicket hijtt sin feldt marskak, 
B: d: v: galen sampt otte Tuflfue med 200 Hester som skule 
vndsettie Slättet och intage domen sä att the alredhe äre 
kompne tili pernow. Szä haffuer Rädet och Ridderskapet 
I dagh som är then 13 Maij waritt, tilhope pä Rädhuset och 
mänge disputazier hafft her om huad the företaghe skulle. 
Ty sendebuden haffue och flux Stadt theropä att Rädet och 
Staden skulle ther bliffue widh, ther äff man kan tencke och 
gisse the haffue lathet köpe och bewacke sigh ther tili an- 
then medt nägre stätelige skencker och förloninger sosom 
sedhwanen nu är Her I landet eller huru her vm mä wäre, 
Doch är then menige man och snarest sagdt hele hopen, ther 
twärt emoth och wele ingelunde wäre under kongen af polen, 
Hermesteren, eller nagen annen, Vtan allenest bliffue widh 
E: K: M: theropä wele the wage alles theris lijflf och wel- 
färdt, är och sä widt kommet och bewilliget att the nu strax 
i dagh wele vthskicke nägre afT Ridderskapet Rädet och 
menigheten emott samme feldt marskalck och halle honum 
vppe sä han icke skal Rycke hijtt med förbe*® Rythere 
skole och samme Ammijssater fordre then Otte Tuffue vdaff 
sä ath han skal drage hijtt och sielff höre huad her är opä 
färde All then stund han är och een afif Ridderskapet som 
sigh med oss inlathet haffue. Ridderskapet haffue och sä be- 
gäret nägeth lithet förtägh med saken , Sä lenge theris Sende- 
budh N: Roberth wan Gilssen och Her man Söge och künde 
komme tilstädes. Ty the hade I förgär bleffuet effter I per- 
now. Sedan giffue the then förtröstning att all ting skole 
bliffue godh. Allenest the Galleijder her komme skole ästvn- 
der och trengter alle man effter, Szä att the matte ssee then 
tröst wäre för banden, Ty wij kunne Inthet anthen med 
knechterne pä domen eller Slottet företaghe för en wij finge 
them til hielp Doch haffue wij ingen nödh med domen, Ty 
knechterne wele gerne gä oss tilhände hwad tidh wij helst 



93 

wele. Oss tuijfler och inthet att hans Kyle warder herkom- 
mandes med thet aller forste. Staden wele wij begynne att 
handle med them vm theris pantbrefT och nästäende Restans 
winleggendes huru wij kunne (a Blattet in. Ganske ödmiucke- 
ligen bediendes E: K: M: wärdes nädeligest lathe skynde 
opa att Spanemalz och fetalie skuthärne sampt the andre 
örligz skep matte och strax folge efifter med peninger, fälck, 
Fetalie, och alle nöttärffler wäl försörgde och vth rustede 
iffrä swerige. Ty vdj finland är plat inthet förrädh opä fetalie, 
Hvarcken widh Helsingefärs eller annerstedz widh siö sidhan 
sa att the twä smä Jachter som komme medh erick Spare 
kunne nappeligen bekomme sa mycken fetalie vdj Helsingförs 
och Bargä, som the kunne hielpe sigh medh I tree wecker, 
AUenest huad wiborgz Jachterne belanger, haffuer Jacob hen- 
dersson giordt thet beste och fetaliet them vth pä tre mä- 
nadher huilcke Jachter thenne breffuissere anders nielsson 
haffuer fördt oss tillhände Doch haffuer Jacob hendersson 
ingen Rädh tili att flere skep vthfetalie för the myckle fälck 
och Store Bärgelegre han haffuer vtan skal nöge ssee tili vm 
han thenne Szämmer kan halle vth medh förberörde Jacht er, 
oss synes förthen skuld inge andre medell och vtwäger wäre 
opa färde, vtan att hijtt matte skyndes then meste fetalie 
iffrä Swerige som mögeligit är att vpbringe, sä frampt war 
handell skal nagen framgäng winne. Ty wij haffue förstett 
aif peer Turessän att the skep och Galleijder E: K: M: hijtt 
forskicker skole icke wäre vthfetaliede lengre en tili 3 
Wecker, thet dhä icke wore alztingz gäth.för oss, effter her 
är platt inthet tili att taghe, vtan ett vth härijet och för- 
derfifuet land alt vmkring är och befructendes att then gierd 
I finland skal vth göres tili Cröninget , icke kan komme vth 
eller bliffue tilredhe för Johannis eller widh thet pass* E : K : 
M: wärdes forthenskuld lathe pä Biudhe och Befale alle sine 
trogne vndersather Bade frelsissmän Bärgere och andre som 
tilfalle hade, att the giorde hijtt tilforning med alle handc 



1 



__^4 

fetalie, miöll, malt öU och Brödh, sä att her matte altingh 
wäre til kiöpz, ther fälcket künde hielpe sigh med när sä 
widt komme att fetalien pä skepen icke mehre tilrechte vtan 
man matte giffue fälcket mänetz peninger. Andre vth weger 
aller N: H: och Konung, Kunne wij fatighe man och tiänere 
icke wethe eller vptencke, vtan Bidie opä thet aller vnder- 
dänigeste att E: K: M: wärdes nädeligest lathe oss bekomme 
en wiss Ordnung, Huru mycket E: K: M: täckes lathe giflfue 
knechterne vm mäneden, Synnerligen the Swenske, men för 
the tysker, man her antager matte man haffue bestelning 
och artickels breff , eller huru E : K . M : kan her vm nädeli- 
gest wäre tilsinnes. Item är och war aller vnderdänigeste 
bön och ringe betenckende att E: K: M: (: thet forste möge- 
ligit kunne wäre :) wärdes lathe afferdige thenne Anders 
Nielssän tili Wiborgh igen tili the rythere han haffuer I be- 
falningh. Ty the äre ett sädant partij, som wäl haflFue behoff 
nagen som haffuer vpseende med them vdj alle Bärgelägher. 
Datum vt in litteris videlicet 13 Maij Anno. 61. 



054. 1561. Mai. 14. Stockholm. - K^ Ericli XIV. 

Instruction für seine Gesandten an den öross- 
färsten Iwan. 

Cop. 

Speciell in Betr. einer Vereinbarung über Livland, nebst Entwurf zu derselben. 

Copie vtaff thenn lijffzlenske Contractz saak emellen 

kong:e Mtt: och Storfurstenn I Rydzlanndh etc. 

Datum Stockholm 14 Maij Anno oc 61. 

Wij Erich thenn fiorttonnde, medtt Gudz nädhe Sweri- 

gis, Götis och Wenndis etc konungh, Göre witterligitt, Att 

effther wij haffwe vttschickett thesse wäre godhe Mann, Rädh 

och tiennere Nilss krumme tili Oörboholm M. Erich Falck, 

biscopp vdi Linköpungh, Johann Pederssonn tili Fijtuna, Nilss 

Ryningh tili Tyressöö, Ol uff Larson Sechreterer och Bertill 



95 

Jörenssonn tolck tili thenn Stormechtige Fürste herr IfTwann 
Wasiliessonn keyssere och herre öffwer altt Rydzlanndh, om 
nägre synnerlighe wärff tili att förhandle, och ennkannelighen 
belangendes thenn lijfüensche saak, och hwadtt wij achte 
therudinnen att göre oc Sä haffwe wij förthenschuldh giffuitt 
förbe*® wäre godhe Mann fuUmachtt och befalningh, och nw 
medtt thette wärtt öpne brefif göre them fuUmechtighe 
therudinnen att förhandle och besluute, effther som wij Oss ther 
vni medtt the förnempste äff Rijgessens ledemott och Ständer, 
tesligeste wäre högbetrodde Mann och Rääd haffwe beräd- 
slagett, bewilligett och samptychtt, wijdh thenn forme, satt 
och mennigh, som här effterfolger, om thett nägerledes ther 
saa tili att bekommendes wäre kann oc Effter Gudz willie, 
och thenn Stormechtige Furstens befalningh her Iffwan herre 
och keysseres öffwer altt Rydzlanndh oc Göre wij.N. N. pä 
thenn eene sijde kunnigtt, Och efflher thenn Stormechtigeste 
högborne förstes och herres befalningh, her Erichz thenn 
Fiorttonde, medtt Gudz nädhe, Swerigis, Götis och Wendis etc. 
konunghz, Wij uttschickede fuUmechtige Sänningebwdh göre 
här medtt witterligitt pää thenn annen sijdhe, Att effther 
thett, alttreedhe är kommitt tili feegde och angrljp medtt the 
lijfflensche, thett Romerske Rijke, kongen I Polenn och andre 
theres medtthielpere och anhangh, och medh thenn Stor- 
mechtighe keyssere her Iffwann, Storfurste och herre öffwer 
altt Rydzlanndh, och nogitt sädantt kann tili effwentijrss 
sammeledes företages äff för"® eller näghenn äff them emott 
thenn Stormechtige konungh her Erich vdi Swerighe för 
förbe*® lijfflenske saak schuldh. Sä haffwe wij Oss pä begge 
wäre stoore herres wägne och effter theris befalningh vdi the 
helghe TreefoUighettz nampn, theremott föreenett och samp- 
tychtt, att hwar the för**« wele tillfooghe hög** wäre herrer 
näghenn schade och förderff för offtebe^® Lijfflensche handeil 
schull, eller göre them nägett fiendligitt ahngrijpp, dhä schall 
samme theris owänner skee emottständh och affbrwck, äff 



96 

begge böge berres ^krijgzmacbtt ocb bieipp. Wijdh tbett 
satt, ocb pä sädane meninger, som bär effter scbriffuitt stäer. 
Nempligen att tbe stoore berrer ocb böge buffuudh, ber 
Iffwan Wasiliessonn, Storfurste ocb keyssere öfFwer altt 
Rydzlandb oc ocb tbenn Stormecbtige koningb Ericb^ vdi 
Swerigbe oc samptt tberes Vndersätber ocb tienere, scbole 
buar annen tber vdinnen som är tili emottständb ocb emott- 
wärn äbrligbenn trooligbenn ocb wäll meene, ocb göre for"* 
tberis owänner ocb Fijender förderff ocb scbade, bade tili 
lanndb ocb watnn, sä myckett Gudb wärdiges tbem giffwe 
lyckenn ocb nädhenn tili. Ocb komme bwar annen tili bieipp 
ocb vndsättningb, sä mygett samme mottständb ocb nödwärnn 
belanger, Docb efftber bwar ocb eenss rädb ocb lägenbeet, 
ocb sää mygett tbett bonum kann mögeligitt wäre, ocb Icke 
bliffwe tbeiltdöffuer I nägben matte förbundenn eller för- 
plicbtedtt Dc Mann om nägenn wil tbess förutbenn för sigb 
sielff tagbe sigb nägett fijendttligitt före emott för"® fijender, 
eller nagen aflf tbem. Dbä mä bann tbett göre , pä sijnn 
eigenn effwentyr, vmkost ocb faare, ocb Icke baffwe macbtt 
att foordre eller äske tbenn andre tber tili medtt mindre 
bann sielff will, ocb giffwer tber samptycke tili. Sä scball 
ocb Ingen partt göre medtt för"® Fijender samptt ligbenn, eller 
nägben n äff tbem ocb tberes anbangb ocb tillbielpere synner- 
ligbenn nagen föreeningh, frijdb eller fredeständb vdi tbenne 
bandeil, som tili mootwärn alleneste scball förständett bliffwe, 
emott tben andres wettscbapp eller willie, ocb medtt mindre, 
att tbenn andre partt bliffwer vdi samme frijdb medtt Intagen 
ocb I sää matte förwaredtt, att bann giflwer tber tili samptycke. 
Item bwadtt Slott, Städber, landb eller annett, eebwadtt 
tbett belst kann wäre, som bwar kann medtt sijnn eigbenn 
krijgzmacbtt Intage ocb eröffre, eller elliest bekomme egenum 
dagtingen, förbandlinger, beller bwre tbett skee kundbe, tbett 
samme scball tbenn eene godwilligbenn tillstädie ocb effter- 
latbe tbenn andre, ocb bonum tberudinnen Intbet binder eller 



:t 



97 

förfängh göre, Icke schall eller nagen befatte sigh medtt 
nägett thett, som aflf thenn andre tillförendhe alttreedhe är 
Intagett och bekommett, medtt mindre the kunne sigh ther 
om medtt godh willie och wänlighenn wäll förlijke och 
föreene medtt hwar annen. Thenne wänlighe föreeningh 
och tillsammens sättningh, är effther thenn Stormechtige 
keysserens och herrens öffwer altt Rydzlanndh her Iffwanns 
och thenn Stormechtigeste Forstes och herres her Erichz dc 
befalningh, äff Oss fbr°® theris högmechtigheeters Räädh och 
Sändebudh, nw bliffwen giordtt och förhandlett vdi Mu- 
skoffwenn then N. dagh och thett ähr, huilckenn förhandlingh 
wij fbr**® hafiwe förseglett öch sedhenn ytterligere äff bägge 
höge Potentater, medtt theris Sechreeter schall wardhe stad- 
fastedh och bekräfftigett, opä thett godh tillförsichtt och 
wänschapp emellen begge theres lanndh och Inbyggere, mä 
holles wijdh machtt och stadigh bliffwe dc. 

Wijdh thenne för**® meningh, haffwe wij Erich befalett 
fbr"* wäre godhe Mann och vttschickede, att the om för- 
berörde tiUsammensättningh medtt then Stormechtige keyssere 
vdi Rysslandh schole förhandle och sigh beflijte, att thenne 
handell, hwar sa mögeligitt künde wäre, matte sä bliffwe I 
thenne reesse giordtt och vprättedh, sä myckett tili sammen- 
sättninghenn, emott begges wäre emottständere belange kann, 
Hwadtt the andre Punchter och ärender är belangendes, som 
wij them vdi befalningh haffwe medttgiffuitt ther til att för- 
handle, schole the sigh rätthe, effter then Instructionn och 
vnderwijssningh, som wij them haffwe giffwe latidh oc Datum 
vt supra. 



_ 98 

95»^ 1561. Mai. 14. Stockliolni. — K« Ericli XIV. 
an Clans Gliristiemsson und Hans Larsson. 

Cop, 

Ihrem Verlangen nach Zufuhr und nach einer Besendung des Grossfursten ist 
bereits willfahrt; in Betreff Dänemarks und des Herzogs Magnus soll weiter 

tiberlegt werden. 

Swar tili Claess Christerssonn och hans Larssonn 
medt Jören Mäensson Skijttere ifrä Claes Christ: 
schickedt. Datum Stock. 14. Maij. Anno oc 1561. 

Wij giffwe eder här medtt gunsteligenn tilkänne trogne 
Vndersäther, att wij thenn 11. Maij haffwe bekommitt ederss 
schriffwelsse, thervdinnen I lathe Oss förstää, hwadtt foort- 
gängh wäre saker bekommett haffwe I lijfflanndh, Och hwsidtt 
säsom I ther sammestedz, bädhe medtt Raffle Staedh och 
Adelenn ther äre, haffwe vtträttedh, Sä är Oss sädanne 
tijdender behagelige tili att höre och förnimme, Wele edher 
och här medtt gunstelighenn haffwe betackett för sädanne 
ederss trooheett och flijtt. 

Och säsom I ther hooss begäre wetthe bescheed, om 
then hielpp och vndsättningh, som wij tili för^® handelss för- 
fordringh tijtt öffwer schicke schole, Sää försee wij Oss, att 
I alreedhe wäll haffwe bekommett sware tilbake ighenn, pä 
the andre edherss schriffwelsser, som Oss tillstältte äre, ther- 
vdaff säsom Oss förhoppes I nog samplighenn wardhe för- 
nimmendes, att wij Inthett haffwe latidh tillbake, som wij 
kunne tenckie, ther nödtorfftelighenn behöffwes, Wij schreffwe 
edher tili seenesth, och gäffwe tillkänne om the Skipp, Skytt, 
folck, Prowiantt, Peninger och andre tilbehöringer, som wij 
allereedhe haffwe schickedtt ästadh tillwägz, hwilcke wij för- 
modhe nw I thett närmesthe wäre framkompne, hwar the 
elliest Icke vtaff owädher äre förhindredhe wordne, Szä sände 
wij ännw ytterligere edher tili änn 5. uttrustedhe Skipp, 
föruthen the andre fem, som nw seenesth bleffwe afferdigede, 



99 

tesHges sände wij edher the Mwrbräcker och andre till- 
behöringer, ther vm vdi war förre schriffwelsse beröres. Och 
fbrmodhe, att the nägett schole kunne göre tili sakenn. 

Vm then Legation som I begäre, att wij wele fortt stelle 
tili Storfurstenn, är och allereedhe sä besteht wordhett att 
the nw haffwe bekommett theres affscheede iffrä Oss, och 
haffwe nw Inthett mere effter töffwe, allenest stär sakenn 
ther pä, att the vthenn all försumelsse matte skynde sigh I 
wäghenn, Och opä thett the om alle lägenheeter kundhe 
taste bättre bliftwe förwissede för änn sasom the droghe Inn, 
haffwe wij och tillsagtt them, att the schole draghe vtt medtt 
then Nylensche sijde fram att Porckale vdd, giffwendes eder 
vdi midier tijdh vm theris tilkumpsth tillkänne, sä künde en 
äff edher begiffwe sigh vdöffwer tili them eller I künde elliest 
schriffwe them tili, hwre säsom sakerne sigh hade, ther effther 
the och wisthe sigh rätthe och förhoUe, när Gwdh will the 
framkomme. 

Hwadtt säsom wij them medtt giffwitt haffwe vdi be- 
falningh tili att andraghe hooss Storfursten, vm then Lijff- 
lendzke saak, hwadt Oss thertill förvrsakedtt haffwer tili att 
taghe henne före, och hwreledes the henne förlegge schole, 
wordhe I äff thenne Inneluchte declarationn wäll fönimmendes, 
huilckenn wij edher här medtt tillschicke, opä thätt I och 
kunne edher och ther efifterrätthe, hwar sä behöffdes, ther 
som I kunne nägett wijdere sielffwe betenckie och förbättre 
sakenn effther tijdzens lägenheett, see wij thett myckett 
gäme etc. 

Sä myckett som kongen I Danmarck, Lübeck och 
andre vmbliggende orther belanger, medtt huilke wij Oss 
schole föreenighe, säsom I rädhe, synes Oss och gätt wäre, 
Wele wij och wäll tenckie tili the wägher som ther tili höre oc 

Om thett Stifftt tho Reuell, som hertugh Magnus är 
ahndragctt, tesliges och om Össell och the andre smä landh 
och öyer honum tillkomme, kunne wij pää thenne tijdh In- 

7* 



100 

thett annett swaer giffwe thcr päa, Vthen när som wij sä 
wetthe om landzens lägenheeter ther sammestedz, hwre widtt 
thett kann wäre och hwadtt thett räntter, Wele wij sedhen 
giffwe edher bescheedh ther om dg. Mann att förhindre thett 
Skipp som är lupett ätt Sunneborgh tili att hämptte fettalie 
in pä Slottedh thär I Raffle, kunne wij wäll lijdhe, att I bruke 
edherss bäste I sakenn, Och ther som I nägett wijdere aff- 
breck, kunne them göre, som ther Slottedh Inne haffwe, 
mäghe 1 edher ther vm beflijte. Thette wij eder för swar 
pää thenne tijdh Icke haffwe weledtt förholle. oc Datum 
vt supra« 



050« (1561. ZU Mai- 14.) — Instrnctionspirnkte für 
die kön. scliwed. Gesandten in Livland. 

Cop. 

Sorge zu tragen, dass der König berechtigt sei, ein festes Schloss in Reva] zu 
haben; dass die schwedischen Knechte ausreichend gespeist werden; dass die 
Grenzen der russischen und dänischen Stellung genau ermittelt und die Esten 
durch Versprechen derselben Freiheit, wie die Unterthanen in Finland geniessen, 
zum Wiederanbau des Landes bewogen werden. Auch gute Kundschaft über 

Russen, Polen und Dänen einzuziehen. 

JM ägre nödtorfiftige bewogh och Artickler stältte för Ko:Mttz. 
war Nädigeste herres vttschickedhe, som nw äre vdi lijfflanndh, 
ther effther the mäghe wetthe sigh att förholle, och giffwe 
hans ko: Mtt: bescheedh vm tilbake ighenn, medh thett 
aller försthe. 

Försth schole the taghe sigh tili wäre, att the Icke sa 
wijdtt lathe sigh Inn medtt the Räffwelske, att hans Ko: Mtt: 
Icke matte wäre frijtt, att haffwe ther ett fast huuss hooss 
them, tesliges och hoUe enn hoop ryttere och knechter vdi 
Stadhenn, som ther dagelighenn schole wäre tillstädes, doch 
medtt hans Ko. Mttz. eighen bekostningh etc. 

Och ther som Gwdh goffwe hans ko: Mtt: thenn lycke, 
att the Slottedh samptt medh domen bekomme, schole the 



101 

thä medtt all machtt lathe holle opä och thett förbygge och 
befästhe. medh wällighe Posteyer och twinger thett bästhe 
som the kunne, synnerlighenn pä thenn ortt, som mästh 
machtt paa ligger, ther och Fijenderne först wordhe till- 
fallendes, Och fbrseer hans ko: Mtt: sigh, att the wäll för 
Peninger schole bekomme dagzwerckenn , och hwadtt man 
mere schuUe holle opä tili samme bygningz förfordningh. 
Hans ko: Mtt: är och tillsinnes medtt thett allerförste affer- 
dighe Anderss Malere eller näghen annen ther hädenn, som 
samme bygningh schall haffwe förhänder och förestaä. 

Till att holle the Swenske och Finske knechtcr vpp 
medh, synes hans k: Mtt: bästh wäre, att mann spijssedhe 
them äff thenn gärdh, som vdaff'Finlandh är vttgiordh, efflther 
som Jacopp hendrickssonn haffwer bekommedtt bescheedh 
vm, Och ther som samme fettalie Icke tillrecktte, och man 
annerledes kann stalle them tillfrijdz, mä man inryme them 
5. mrk ortiger tili Mänedtt Peninger och lathe them holle 
sigh sielffwe. Och opä thett hans ko: Mtt: mätthe fäa 
wetthe och fönimme, hwre säsom landzens lägenheetter sigh 
ther haffwe, Therföre schole the som vttschickedhe äre, be- 
flijte sigh ther vm att the mätthe bekomme en beskeedeligh 
description, hwre wijdtt thett sigh stracker som Rydzenn Inne 
haffwer I Lijfflanndh, tesliges hwre longtt thet är emellen 
thett hertugh Magnus tilkommer och Storfurstens ägor äre, 
hwre mänghe Slott som Kongen I Pälenn haffwer Intagett, 
hwreledes the nempnes, Om mann och kann komme ther 
hädenn, medt mindre man schall draghe igenum then landz- 
ortt som Ryssenn tillhörer, Tesliges hwre myckett thett är, 
som an är behoUedtt, hwre mänge Slott och hwadtt the 
heete. Altt thette begärer hans ko: Mtt: att thett mätthe 
sä beskeedelighenn bliffwe vptecknett describerett och limi- 
teredtt, sää att mann ther hooss hwar mögeligitt wore, wiste 
hwre mänghe mijler hwar och enn partt för sigh bädhe vdi 
lengden och bredden Innehölle oc Hwar och nägre befast- 



102 

ninger wore, som Rydzenn ännw Icke hade föröffredtt, eller 
och nägre flere ther I landett hade lusth tili att begiffwe sigh 
vnder hans ko: Mtt: thä schole the them anamme, som 
mänge som the lijfflenske ännw Inne haffwe. 

Will hans ko: Mtt: och, att hwadtt säsom här tili för- 
häryedtt är ther I landelt, motte medtt tijdhenn blifiwe 
vpbygdtt och wijdh machtt holledtt, Och kunne man sä för- 
handle medtt Eesterne ther vm kringh, att the wele taghe 
sigh sädant ahnn, tillseyendes them sädanne frijheetter och 
wilkor som andre wäre Vndersäther haffwe vdi Finlandh. 

Tesliges will och wäre affnödhen, att sä mänghe 
AfFwelssgärdher som ödelagde äre, matte och vpprättes och 
besätties, bädhe för fettalie schuldh och andre nödtorffter, 
Synnerlighenn wore gott, att mann lothe vphegne theEngier, 
och holle them widh machtt för höö schull, opä thett mann 
künde holle ther en hoopp bester, när man wille och sää 
behöffdes. 

Ligger och stoor machtt opä, att Commissarij haflfwe 
theris wisse kunschaper vthe pä alle sijder om sigh, huilke 
kunne granneligbenn förfare, om Ryssen, kongen I Polenn, 
eller och the Dansche, lothe sigh sä förmerckie, att the hade 
nogett I sinnedtt emott Ko:Mtt: och sä snartt som the thett 
fönimme, att the thä Ilendhe, giffwe hans ko: Mtt: ther vm 
tilkänne oc Schall och förfares, liuilke som äre gode Pälniske 
eller Danske ther I landhett. Och ändoch hans ko. Mtt. 
Icke will, att man nogett schall taghe sigh före emott them, 
sä är doch lickenwäll gott att wetthe, huilke the äre, pä thett 
man teste bättre wiste taghe sigh för them tili whare etc. 
Mä man och förfare, hwre Erekebispen tili Rijghe samptt hertigh 
Christoffell tho Mechelborgh äre vm thenne handell tillsinnes. 
Hwar the uttschickede nogett wijdere betarffwendes 
wardhe, anthen I Peninger, eller annett mere, thää mäghe 
the giffwe hans ko : Mtt : här vm tillkänne oc Datum vt in literis. 



103 

959« (1561. Mai. c. 15.) — OM. Gothart an Caspar 
von Oldenbocknm. 

Conc. 

Auf sein Schreiben aus Padis mit der Nachricht, dass er dieses Haus dem 

Orden wiedergewonnen, ergeht Anzeige von der Abfertigung Taubes und Galens 

mit etwas Geld zur Löhnung der Knechte in Reval und von bevorstehender 

Absendung des kön. pofn. Gesandten von Dohna ebendorthin. 

Gothart Meister D O z L. 

Vnsern gnedigenn gruss zuuorn Wirdiger vnd Ernuester 
Lieber getreuer, Euer schreibenn welchs zu padiss datirt 
habenn wir In dato entpfangenn vnnd darauss, dass Ir durch 
der Harrieschenn vnd Wierlendische sowol vnser Statt Reuhel 
vleissige behandlunge dass hauss Padiss einbekommen vnd 
also hinwiderumb an vnss bracht gantz gerne vornhommen, 
vnnd zweiffein gar nicht, Ir werdett hinfuro vm solcher vnd 
dergleichen Vorsichtigkeit Damit Jhe vnnd allwege vnser 
bestes befordert werden muge, nichts erwindenn lassenn, Vnnd 
damit die Knechte vffm thumb zu Reuhel auch vonn Irem 
vorhabenn mugen gelencket werdenn, haben wir Die Ernueste 
vnd Achtbar vnsern Rath vnnd, liebe getreuen Otto Tauben 
vnd Dirich von Galenn {ad marg. Fellin) mit etzlichem gelde 
zubefriedung derselben Knechte, gein Reuhell abgefertiget, Die 
auch daselbst balt ankommen werden, zweiffelss frei, Dieselben 
Knechte werden sich auch der gebuer zuerzeigen wissenn, 
Wass betrift Maltz gersten haber Rocken hoppen oc so vffm 
hause zu Reuhell mangeln vnd gebrechen thutt wolten wir 
nichts lieberss wünschen dan dass disfalss daselbst kein 
mangel erscheinen mochte, weiln wir aber Itziger Zeit zu 
solchem allem nicht gelangen noch kommen mugen, begeren 
wir hiemit gnediglichen , Ir wollet von etzlichen guten leuten 
etzliche tausent mark, die wir vormittels gotlich hilff hin- 
widerumb balt erlegen lassen wollen, gegen gnugsame vor- 
schreibunge so wir euch furderlichst auss Vnser Canzlei 
zuzufertigen bedacht, vffnhemen vnnd lehnen wollet, zudeme 



1 



104 

haben wir auch an Rohmerssonen euch mitt etzlicher last 
gersten vnd haber zu entsetzen, geschriven Nicht zweiffeinde, 
Ir wurden euch vmb vnserent willen damit vor diss mhal 
vnentsetzet nicht lassenn, hiebeneben Können wir euch auch 
In gnaden nicht bergenn, dass In wenig tagen Königliche 
Mtt. zu polen oc den herrn von Dona nach Reuhel zuer- 
kundigunge wess doselbst nicht alleine aufim hauss dan auch 
In der Stadt an allerlei notturffl, Itziger Zeit nottig mangel 
abgefertigt, der auch ferner bevhelich, nach besichtigunge der 
mengel von wegen hochgedachter Ko M In polen die vor- 
schrifften zu thun dass nicht allein von Dantzig sondern 
auss andern mher preussischen hafen gein Reuhel vnd Andere 
festunge In diesen landen allerlei notturffl muget gebracht 
vnd geschiffet werden, wan dasselbe geschieht daran wir gar 
nicht zweiffein, wirdt alssdan der Ortter aller mangel gestillet 
werden, welchs wir euch wissen (Ende,) 



0»S^ 156L Mai. 16. Stockholm. — K« Bricli XIV. 
Instruction für seine Abgeordneten an den 
Qrossfürsten Iwan. 

Cop, 

Sie haben des K^' Freundschaftsgesinnung zu declariren; seine Beschwerden 
über die Livländer und den Ordensmeister vorzutragen ; die Unterwerfung Rcvals 
und der Nächstumgesessenen anzuzeigen; aufdirecte diplomatische Beziehungen, 
statt der bisher mit russischen Statthaltern geflogenen, auf Abstellung der 
Grenzhändel, ev. auf Alliance gegen die Feinde in Livland, gegen das röm. 
Reich, den König von Polen u. A. anzutragen, andernfalls den vorigen secl)£ig- 

jährigen Stillstand zu erneuem u. a. m. 

Instruction och befalningh som wij Erich medtt Gudz nädhe 
thenn Fiorttonndhe, Swerigis, Götis och Wenndis etc. konungh, 
haffwe medttgiffuitt och befalett Oss elskelighe Ährlighe, 
Wällbördighe, Wördelighe godhe Mann, Räädh och tienere 
som tili Storfurstenn herr Iffwann Wasiliessonn, Keyssere 
öffwer altt Rydzlanndh, draghe och wärffwe schole, som äre 



106 

Nilss krumme tili Örbooholm M. Erich Falck biscopp I Lin- 
köpungh, Johan Pedhersonn tili Fijtuna, Nilss Rynningh tili 
Töressöö, Oluff Larssonn Sechreterer och Bertill Jörenssonn 
tolck, lijke som här effther fölgher etc. Actum Stockholm 
thenn i6. Maij. Anno oc 6k 

Sedhenn wäre vttschickedhe Sändebwdh komme för 
Storfurstenn vdi Rydzlanndh, tili audienntz, och medh til- 
börligh Rewerenntz, haflfwe giortt lijcke önskninghenn, och 
öfTueranttwordett theris medtt giffne Credentzbreff, schole 
the wydh thette satte begijnne framsättninghenn , Effter then 
Stormechtigeste högborne furste och herre her Erich then 
Fiorttonde medt Gudz nädhe, Swerigis, Götis, och Wendis 
etc. konungh War nädigeste herre, är nw äff Gudz försyynn 
och skickelsse Inträedtt vdi thenn kongelighe regerungh vdi 
Swerigis Rijke, och alle the andre landschapp, som hans ko: 
Mtt: tillyde Sää achter hans ko: Mtt: myckett wäre affnödhen, 
att hoUe willie och wänschapp, medtt alle vmbliggenndhe 
Christne herrer 'och Potentater, säa mygett hans ko: Mtt: 
stäer tillgörendes, Sä är och hans ko. Mtt. wäll benäghenn 
att wäre medtt Edherss keysserligh högheett vdhi synnerligh 
wänschap och godh tillförsichtt, hwar thenn Alzmechtigeste 
Gwdh, som all wänschapp och enigheett aßkommer, thett 
elliest sää vttförseedtt hafifwer. Förthenschuldh äre wij hans 
ko : Mttz : fullmechtighe Sändebudh nw tili edher Stormechtige 
Keyssere öfifwer altt Rydzlanndh herr Iffwann vttschickedhe, 
att wij schole förhandle medtt E: Key: hög:" och hans ko: 
Mtt: Sä att thett motte wäre emellem E: key: högtz och 
hans ko: Mttz: lanndh och vndersäther, och medtt noghenn 
yttermere bescheedh och wijdere förclarinngh, änn som thett 
tillförenne waritt haffwer, hwar thett elliest E: key: hög:tt 
sä behageligitt wäre kundhe, Besynnerlighenn effter vdi the 
frijdzbreff", som äre tillförenne vpprättedhe, finnes nägett, som 
war herre och Konungh synes wäre affhödenne förmeres och 
förandres schulle, Sä will hans ko: Mtt: och tili E: Key: 



106 

hög:tt försee, att I wardhenn edher therudinn^n effther til- 
börligheett, benäghen och vthenn beswäringh befinne lathe, 
Wij achte och Icke nägett thett begäre pä war herre och 
konungz wägne, som E: Key: hög" schall wäre för nhär 
eller tili näghen schadhe, Vthenn heller thett, som begge 
edre Maiestetters lanndh och Rijker kann wäre tili gagnn, 
godhe och längligitt bijstänndh, och komme begge Edre 
Mtter tili yttermere willie och wänschapp, änn thett näghenn 
tijdh tillförendhe här tili waridtt haffwer, Hwarföre äre wij 
pää war herre och konungz wägne, äff E: Key: högrtt be- 
gärenndes, att I Oss ther vdinnen wille nädelighenn höre och 
wäre framsättningher vdi en godh meningh förstä och vptaghe 
(: och Oss sedhenn medtt thett aller forste mögeligitt kunne 
wäre:) afferdighe tili war herre och konungh ighen, medtt 
godhe och behagelighe swaer. Thett warder war herre och 
konungh, medtt all tillbörligh wänschap emott E: K: hög**^ 
vdi lijke motthe ighenn, Naborligen och wänlighenn för- 
skyllendes etc. 

Och haffwer war herre och konungh befaledtt Oss edher 
Stormechtighe Keyssere, att sedhenn thenn tuisth, som war 
för nägre är sedhenn vpkommen mellenn war herre och 
konungz och E: Key: hög^*' landh och Vndersäther, bleff 
stillett och kom tili enn godh förlijckningh och ändhe (: tess 
Gudh skee prijss:) thä haffwe the Lijfflenske altijdh effther 
thenn tijdh, bewijsth sigh fasth otilbörlighenn emott war herre 
och konungh, och hans ko: Mttz: landh och Vndersäther, 
vdi alle the mätther, som them haffwer mögeligitt waredtt 
och stäett tilgörendes, Forst tilfoogede the E: Key: hög^** 
köppmänn, som draghe tili Wijborgh medtt theris köpen- 
schapp stoor schade opä war herre och konungz faarwatnn, 
pä thett, att the gärnne wildhe vpwäckie näghen ny owillie 
emellenn E: Key: hög" och war herre och konungh Ighenn, 
och borttoghe och röffwedhe myckett godz iffrä E: Key: 
hög:ttz Vndersäther pä (.Lücke) Ther och mänghe äff E: 



Key: hög** Vndersather bleffwe fangedhe, drängtte och 
Ihielslagne, Mann när the säghe, att the lickewäll medtt 
sadane theris ähnslagh Intedh kundhe vtträtthe, tili att 
vprätthe oenigheet och owillie emellem E: Key: hög:tt 
och war herre och konungh, som the achtedh hade, lott her- 
mesterenn besöke medtt sitt Sändebwdh then Stormechtighe 
konungh saligh Ihugkommelske konungh Göstaff oc och be- 
gäredhe, att hans ko: Mtt: wille komme honum tili vndsätt- 
ningh och taghe sigh nagelt Fijendtligitt före medtt honom, 
emott E: Key: hög:tt Giffwendes mänghe stoore förtröst- 
ninger före, om hielp och bijständh, bade Iffrä thett Romerske 
Rijke, och iffräa koninghenn äff Polenn, samptt myckett 
annett mhere, som hans Sändebwdh dhä föregäffwe. Hann 
förschaffedhe thett och saä, hoos thenn Romerske Keyssere, 
tesligest hooss konghenn I Polenn och nägreTysche Purster, 
att the vdi lijke mätthe, lothe besökie hög*® salighe konungh 
Gustaff, sammeledes War Nädigeste herre nw regerendes 
konungh Erich, bädhe medtt bwdh och schriffwelske. Sä att 
hans ko: Mtt: wildhe taghe sigh een feegde före, emott E: 
Key: hög:tt Mann war herre och konungh haffwer ther tili 
swaredtt rättwijsslighenn och tilbörlighenn , att thett stäer 
Inghenn wäll tillgörendes, Och besynnerligh böge Perssoner, 
som theris härkumpsth haßwe, äff gammell keysserligh och 
konungzligh slechtt och bördh, att handle emott breff och 
seegell, frijdh och korsskijssningh som är vprättedh och stad- 
festedh wordhenn, effther som emellen E: Key: hög*" och 
hans ko: Mttz: lanndh och Vndersather, är scheedtt och 
giortt, huilkenn war herre och konungh, will Icke allenesthe 
hoUe wijdh machtt obruttzlighenn. Vthenn achter nw honum 
yttermere förbättre, bekräfftighe och stadfästhe lathe, sä 
mygett hans ko: Mtt: stäer tillgörenndes, Och effther för"® 
hermestere vdi lijfflandh, künde Icke heller medtt sädanne 
ahnslagh hoos war herre och konungh haffwe nägenn fram- 
gangh, sedhenn haffwer hann och the Lijfflenske tillfoogett 



108 
war herre och konungz Vndersäther, bädhe Stocholms, 

o 

Wijborgz, Abo, helsingeforss^ och andre Städhers borgere, 
stoor skadhe tili siööss, som tili Narffwenn och iffrä, haflfwe 
medtt theris köpenschapp faritt, tesllges fangett nägre köp- 
männ, som komme iffräa Lundhenn vdi Engelandh, och sigh 
tili Muschouffwen achtedh hade, Och belöper thett sigh tili 
mänghe tussendh robler, som the haiTwe borttagett och 
röffwedtt, thervdöffwer skutedh myckett folck Ihiell, och enn 
partt hafftt altt här tili fäncklighe ther I Lijfflanndh. Sä 
haffwer war herre och konungh, nägre reesser latidh schriffwe 
ther häden om samme theris orättfärdighe handell, och be- 
gärett vprättelsse, för then schade som the war herre och 
konungz Vndersäther I sää mätthe giortt haffwe. Man hans 
ko: Mtt: haffwer doch Inthett annett, änn lösse skottzmäll 
och onyttighe fÖrhalningher, therupä Ighenn bekommitt, och 
nw pä thett sijdzte großwe hogmodige och trätzighe schriff- 
weisse, Sä att hermesterenn meentte sigh haiTwe giortt rätt 
och wäll I thett styckett att han kundhe göre them schadhe, 
som eflfher theris bärningh tili E: Key: hög** Vndersäther 
seglett och faritt haffwe, Therföre sedhenn war herre och 
konungh, haiTwer haßtt sijne Sändebwdh hooss honum om 
sädane orättfärdighe handell, och hans ko: Mtt: hafTwer för- 
nummett, att hann ther IfTrää Inthett will affstää, haffwer 
hans ko : Mtt : vtaff sijnn rättfardigheett, moost lägge sijnn 
wredhe pää för"® Lijffländer för theris orättfärdigheett schuldh, 
och fbrschickett nägre sijne Skipp och Folck Inn I Lijff- 
lanndh, Och dhä the Räffwelske säghe, att the Icke formätthe 
stää, emott hans ko: Mttz: krijgzmachtt, haffwe the samptt 
nägre andre ther om krinngh, och giffuitt sigh vnder war 
herre och konungh, och moste bekänne theris orättfärdig- 
heett, Förthenschuldh haffwer hans ko: Mtt: nw säntth Oss 
tili E: Key: hög", att wij E: Key: hög:tt ther vm schole 
förstää lathe, Och giffwe E: Key: hög:tt tillkänne, att h: 
ko: Mtt: är benäghen, tili att wäre medtt E: Key: hög:tt 



_ 109 

vdi synnerligh wänschapp, och godh Naborligh tillförsichtt. 
Inthett tuifflendes att E: Key: högrtt wardher hans ko: Mtt: 
wäll vnnendes, att hans ko: Mtt: godh lycke och framgängh 
emott begge edre Maiesters Fiender och owänner haflfwe 
mätthe, Och är war herre och konungh begärendes, att then 
frijdh som vdi hans ko: Mttz: käre herr Faders tijdh, är 
giordh och vprättedh, mätthe Icke alleneste här effther hälles 
wijdh machtt, Vthenn, och sää yttermere bliffwe förbättredtt 
och fbrmeredtt, om thett E: Key: hög:tt sää elliest be- 
hageligitt wäre kann. Och pää thett, att hann tess stadigere 
bliffwe och wäre kundhe. Begäre wij pää war herre och 
Konungz wägne, att nägre fää meningher, mätthe thervdinnen 
bliiTwe förandredhe, som förandringh kräffwe, Som är att war 
herre och konungh, matte niute then härligheett och ähre 
hooss E: Key: hög:tt som hans ko: Mtt: bekommer äff then 
Romerske keyssere , kongen I Frankrijke , hispanien, och 
andre mechtighe herrer och Potentater och forhandle och 
besluute medtt E: Key: hög:tt sielff, och vnder E: key: 
hög:ttz eigett nampnoch Incigell, Hwadt wichtige saker och 
ärender, som hans ko : Mtt : haffwer medtt E ; key : hög : tt 
att forhandle, och Icke medtt StädtthoUerne pä Nogärdh som 
Inthett annett an Vndersäther och tienere äre etc. 

Thernäst effther war herre och konungh dageligen 
kommer vdi förfarenheett, hwre säsom E: Key: hög:tz 
Vndersäther, tränge sigh mängestedz öffwer the gamble 
gräntzer och Räämercker, och tilleegne sigh myckett, bädhe 
tili landh och watnn, som Sweriges Chrone äff äldher tillydtt 
haffwer, säsom är wijdh Rytemaa och flerestedz. Therföre 
pä thett, att trätte och osämie mätthe bliffwe tilbake, och 
Vndersätheme kunne tess bättre leffwe tillhoope vdhi frijdh 
och enigheet Sä är war herre och konungh begärenndes, 
att then Stormechtige Keyssere wille ther pää lathe haffwe 
ett tillbörligitt Inseendhe. Och sää förschaffedtt medtt be- 
falningzmänneme wijdh gräntzenn, thett war herre och 



110 

konungh vdi lijke mätthe göre will att sädantt matte här 
effther haiTwes fördragh och Vndersätherne künde pä bädhe 
sijder niute och bruke thett landh och fiskewattn som Innen 
the gamble räer och gräntzer belägne äre, effter som the 
them tillförenne hafftt haffwe. Till tess, att thett kann blifFwe 
lägligitt pä bädhe sijdher, att lathe ther om wijdere syne, 
ransake och förhandle, effther the gamble frijdz breff, som 
ther pää giordhe äre, Och tuiffler war herre och konungh 
Inthett, att effther som thenn Stormechtige keyssere ther vm 
tillförenne schriffuitt haffwer, att hann och wardher be- 
tenckendes war herre öch konungz lägenheett, när Räägonghen 
schall hoUes. Sä att ther opä Icke matte bliß\;^ foordrett 
och trängdtt vdi obelägligh tijdh, Vthenn ther vm wordhe 
förhandlett, när hans ko: Mtt: kann beqwemligitt wäre, effter 
som och thenn Stormechtige Keyssere ther vdinnen tili wfUie 
tillförenne scheedtt, är, Och att samme ransakningh mätthe 
skee, äff godhe owildhe Perssoner, som Icke äre boendes när 
wijdh gräntzenn och medtt sä mänghe, effter som thett frijdz- 
breff Inneholler, och nw senesth är vprättedh wordett* Thette 
för"® är nw thett som war herre och konungh haffwer Oss 
tili thett förste befalett för E: key: hög:tt att ahndraghe, 
Och begäre wij her upä äff E : Key : hög : tt ett gunstigtt och 
behageligitt swaer oc. 

När the vttschickedhe komme sedhenn tili handelss och 
wordhe förnimmendes, att Storfursten är tili wänschapp och 
sammensättningh emott Lijfflenderne medh theris anhangh be- 
näghenn, schole the thä ytterligere förclare om war till- 
benägenheett emott honum, och hwre wij haffwe förnummett, 
att thett Romerske Rijke samptt kongenn I Polenn achter 
göre Lijfflenderne vndsättningh emott Storfurstenn, Och ther 
han wille sigh vplathe, och giffwe wäre utskickedhe tillkänne, 
hwadtt wij Oss tilhielp och vndsättningh, äff honum schuUe 
tili att förmode haffwe, kundhe wij bliffwe tillsinnes, att Icke 
alleneste wedergöre Lijfflenderne thenn schade som the Oss 



111 

och wäre vndersäther haffwe tillfoogett. Vthenn och medtt 
enn stäteligh krijgzmachtt hielpe tili, och sättie Oss emott 
hans Fijender. Som är thett Rommerske Rijke, koninghenn 
I Polenn, och tillefTwentyrss nägre andre flere, doch medh 
sädanne bescheedh och effter thett satt och sää wijdtt som 
the limiteredhe Arlickler vttwijsse och wij war Sändebwdh 
schrifitelighenn och försegledhe haffwe medttgiffwitt oc Man 
hwar the förmercke, att Storfursten Inthett tili sädantt är be- 
nagen, schole the dhä Inthett heller ther vra röre, vthenn 
sigh winlägge, att thenn Artickell som stär vdi frijdzbreffwett, 
att Swerigis herre och konungh schall Icke göre kongenn I 
Polenn, hertigen äff Littoffwenn, och hermesteren äff Lijff- 
lanndh, näghen hielpp eller bijständh, emott Storfurstenn äff 
Rydzlandh, att han mätthe anthen bliffwe förandrett och 
lijke lydendes, sää att Storfurstenn motthe Icke heller göre 
them näghenn vndsättningh, som Swerigis Fijender wäre 
künde heller och platt vtesluutes och casseredtt wardhe vtaff 
frijdzbreffwett 

Vdi lijke mätthe schole the sigh och beflijte om the 
andre beswärlighe Punchter, effter som för'*^** stäer, att the 
och künde bliffwe förandredhe. Man hwar the Inghen för- 
andringh ther kunne bekomme, Icke heller näghenn ny 
handeil, som för är berörtt. Dhää mäghe the stadfäste then 
gamble Sextije ärss fredh, effter som tillförendhe är scheedtt, 
och Icke draghe med ofredh tilbake ighenn, för näghenn ny 
förandringh sculdh. Hwar Sändebudenn kann oeh wardhe 
föregiffwitt widh thette sättedh, hwarföre haffwer edhers herre 
och konungh, loffwett och tillsagtt the Lijfflender förstreck- 
ningh emott frijdzbreffwens lydelsse, thä schole the sware, att 
thedtt aldrigh scheedtt är, och the som thet haffue giffuitt 
Storfurstenn tillkänne, the haffue giortt war herre och 
konungh oppenbar woldh och orätt, sää wäll härudinnen som 
I thett annett, och tillförendhe sagtt är. Och wele wij thett 
bewijsse medtt Stoorfurstens eigne Sänningebwdh, som nw 



_ 112 

senesth här tillstädes haffwe waridtt, effter the och wäll för- 
numme, hwadt för swar och affscheede, bade keysserens, 
samptt kongen I Polens, saä och the lijffländerss Sänninge- 
budh här finghe seenesth the bleffwe iffrää Swerighe affer- 
dighede, Och effter wij wäll förnimme kunne, att the som 
sädantt uttkommedtt haffwe, the stämple altt ther effther, 
gärne seendes, att thett mätthe komme tili näghenn oenig- 
heett, emellen then Stormechtige keysserenn, och war herre 
och konungh, Therföre föresee wij Oss, att thenn Stor- 
mechtige Keysserenn, Icke wardher ther mere troo tillställendes, 
änn säsom tili altt annett, hwadtt sasom wäre missgynnere 
vpdichtte, ther medtt the achte wäre saker förderffwe oc 

Om och nägett bliffwer föregiffuitt om Gifftermälss- 
handell och Echtenschappz stiffttningh emellenn Swerighe 
och Rydzlandh, thä mää man sää sware ther tili, att ther 
som thena Stormechtige keysserens Sänningebwdh, hade 
öffweranttwordett och latedh seedtt war herre och konungh 
theris medttgiffne Creditijff och Instructionn pä samme 
ärende, säsom hans ko: Mtt: begäredhe, thenn tijdh the här 
wore thä hade the vthenn tuiffwell bekommitt ther godh be- 
scheedh opää, Mann effther thett Icke är scheedtt, och the 
sadhe sigh Inghen befalningh haffwe ther pä att förhandle 
medtt war herre och konungh om thenne saak, Therföre 
haffwer hans ko: Mtt: latidh bliffwe thett thcrwijdh, och In- 
thett mere kunnett giortt tili sakenn, doch försee wij Oss, 
att ther som thenn Stormechtige keysseren, sä techtes änn 
wijdere lathe wärffwe här vm, anthen genum Oss, eller och 
genum andre, hans eigett Sänningebwdh, them hans k*ey: 
hög:tt teckes förschicke tili war herre och konungh, wäll 
giffwendes thenn Stormechtigeste Keysseren sädanne swar, 
som ther tili höffwes och tillbörlighe äre. 

Hwar the och nägett wijdere fragendes wardhe, och 
begäre wetthe, hwadtt Legatherne the ther vm förstäett 
haffwe. Thä schole the sää sware, Wij haffwe vtaff war 




113 

herre och konungh Inthett annett fömummett änn att hans 
ko: Mtt: är benäghenn tili att wäre I willie, wänschapp och 
Naborschafftt, medtt alle vmbliggende . Christne herrer och 
Potentater synnerlighenn medtt then Stormechtige keysseren 
vdöffwer altt Rydzlanndh. Wore och Icke obenägen att 
sökie the medell, ther egenum sädanne godhwillie mätthe 
bliffwe förmeredtt och förbättredtt. Och ändog wij pä thenne 
tijdh Inghen befalningh haffwe vtaff war herre och konungh 
bekommett här opä. 

Sä kunne likewäll vtaflf Oss sielffwe wäll sä myckett 
förstää, att ther som samme handell schulle gää förr sigh, 
thä wille thett skee medtt sädanne Conditioner som hooss 
andre herrer och Purster plägseedh är och vdi sädanne 
Contrachter wäre böör, och att man warde ther tilbörligh 
swaer wäll bekommendes. Att akt thette för*^^ mä sä bliffwe 
I thenne reesse iorhandlett som för'**** stär, eflfUier som wij 
thett och befalett och samtychtt haffwe, lathe wij thett be- 
kräfftighe medtt war kongelige Sechreett och medtt eighenn 
handh vnderschrifiuitt etc. Datum vt supra. 



959^ 156L Mai. 16. .Stockholm. - K^ Ericli IIV. 

ÜTacliträ^e zu der Instruction für seine Al)- 
geordneten an den &rossfarst Iwan* 

Cop, 

Sie haben eventnell Schadenersatz bis zu lo/m Thalem fUr die von den Rc- 
▼alischen geschädigten russischen Kaufleute anzubieten; auf Freigebung schwe- 
discher Gefangener, auf Verbesserung des vorige|i schwed. Kaufplatzes p 
Nov^orod anzutragen und im Nothfall die bisherige Form der Tractatschlüsse^ 
d. h. zwischen dem König einerseits, andererseits dem Statthalter von Now- 
gorod, sich gefallen zu lassen. 

Information och vnderwijssningh hwadtt wij Erich thenn 
Fiorttonde, med Gudz nädhe, Swjsrigis, Götis och Wendis etc. 
Konungh, wele, att wäre gode Mann, som nw tili Storfurstenn 
vdi Rydzlanndh försände wardhe, schole sware tili nägre 

8 



\ 



114 

förefallendhe meningher, och sigh elliest förhoUe vdi nogre 
ärendher som Icke äre författedhe vdi Instructionen. Actum 
Stockholm then i6. Maij. Anno etc. 6i. 

Hwar Storfurstenn lather beröre om then schade som 
the Räffwelsche haffwe tiifogett hans köppmenn och vnder- 
säther, och will att wij schole förschaiTe honum therföre 
wederlegningh, effter samme Räffwelsche sigh nw vnder Oss 
begiffuit hafTwe, Schole the vttschickede dhäa ther tili sware, 
att wij Icke äre obenägne tili att lathe förschaffe them 
näghenn wederlägningh ighenn, när thett kann skälighenn 
bewijsses och certificeres, hwadtt hans köpmän ther misth 
haffwe, Doch sä att Summen Icke stijger högre tili thett 
mäste, an tili Tijetusendh daler, Theremott schole the vtt- 
schickedhe sigh winlegge, att the frijbytere och fanger, som 
ännw äre I Finlandh, och haffwe tagett pää the Ryske köp- 
männ, matte wardhe befrijedhe för altt yttermere tiltaell, 
effther wij tili Restitutionn äre benägne. Och elliest föregiffwe 
medtt wijdere vmbständigheeter, att thett the haflfwe giortt 
är scheedtt äff theres herres som the wore yndergiffne, be- 
falningh, nämpligen äff hermesteren. 

The schole och bestalle om för"® fanger, att the matte 
bliffue tillstädes ther I Finlandh och Icke förstinge sigh, 
Sä schole the vtschickedhe sigh och befltjte, tili att komme 
the fanger löösse, som ännw äre I Rydzlandh* Och hwar 
thett annerledes Icke skee kann, schole the lösse them ighenn, 
sä wijdtt the Peninger kunne räcke, som wij them ther tili 
haffwe latidh medttgiffwe. 

Om Storfursten will effterlathe oss, then gärdh och 
handellss plattz, som tillforenndhe haffwer waridh vdhi Nogärdh 
för the Swenske köpmänn, schole the vttskickedhe sä lagett, 
att hann nw bleffwe Intaghen, och med the köpmänn, som 
the nw niedtt sigh haffwe, strax wardhe besitten. Hwar 
Storfurstenn elliest wordhe latendes föregiffwe om Seglattz 
här iffrä Swerighe, och tili att frachte skipp tili Fremmende 



116 

landh tili hans behooff, schole the vttsändhe seije sigh ther 
vppa Inghen befalningh haffwe, att förhandle ther vm pä 
thenne tijdh. 

Till thett sijdzste om man Inghen ny handell, eller 
nogre bättre wilckor, kan ther vm bekomme, an thett som 
tillförendhe waritt haffwer, ther vm wäre vttschickedhe godhe 
Mann sigh doch beflijte schole, som Instructionen InnehoUer, 
och Storfursten will ändelighen, att handelenn schall besluutes 
medttOss, vnder StadtthoUerens nampn pä Nogärdh, och att 
wij sielffwe schole ther vpä göre korsskyssningh medtt them 
effter som tillförende är scheedtt, dhä mäghe the heller thett 
Ingää, änn att wij schole komme pä thenne tijdh tili näghen 
feegde medtt honum, ther wäre vttschickedhe haffwe sigh 
fuUkomplighen effterrätte. Datum vt supra. 



OOO« 1561. Mai 17. B^val. — Claus Gliristiemssoii 

IL A. an den König Ericli XIY. 

Cop. 

Berichten von den noch immer schwebenden Verhandlungen; von der Ver- 
eidigung der Knechte auf dem Dom und deren Restforderungen; von neuen 
Schwierigkeiten mit dem Schloss ; von der Aussicht auf guten Erfolg mit der 
Stadt, da der Rath das Volk fürchtet, welches durchaus fiir den König ist, 
so dass alles nur noch auf Bewilligung der von der Stadt erbetenen Geldsumme 
und auf Anhersendung bewaffneter Schiffe ankomme u. a. m. 

Otormectjgste Högborne Purste A: n: konung och Herre, 
war aller vnderdänigste tilplichtige tilförende. A: N: Konung 
och Herre, oss förhäppes att war vnderdänigste scriffuelse tili 
E: K: M: med Anders Nielson senest afferdiget är alrede 
fram kommen, Ther äff E: K; M: nadeligest Haffuer tili för- 
nijmme Huru widt wij dhä wäre kompne tili Handels med 
thenne Stadh, Sampt Adelen äff Harijen och wijrland och 
Jerffuen. Sä Haffue wij sedan tili ingen wijdere foortgäng 
kgnnet komme effter Hans kijle och the andre med honum 
icke äre en nu med Galleijderne eller Barcken fram kompne, 

8* 



1 



116 , 

Vtan haffue I förregär (: som oss är berättet :) leget I Jungfrusund 

och töffuet effter fetalie ifFrä äbbo, Doch scriffue wij honom 

tili för otte dager seden, sasom vdj wärt neste breff förmeldt 

är:) att han oförssumeligen skulle skynde sigh genest hijt 

med förberörde skep och krijgz munition Huilcket budh och 

breff honum lenge seden är kommet tillhände, Sä * effter wij 

förmerchte, att the opä Blattet äre flux förstärckte sigh vm 

nätterne bade med fälck och fetalie som the hemeligen lathe 

hijtze In offner muren* Tesliges effter her I Söndagz kom 

eeth skeep iffrä Sonnenbärgh med Rägh och malt sampt 

nägre sijder flesk och annet sädant som och skulle vndsättie 

thette Slät. Dherföre Haffue wij förberörde skep arresteret 

pä en rätt med alt thet ther Inne är och fort thet vtur 

Hampnen tili Jachterne som her ligge opä wijken. Och 

sedan I gär mustret the domeske knechter och I dagh aff- 

bettalet them med en mänetz Said, Effter som huar och ens 

Besäldning war giordt tili förende äff Hermesteren. Ther- 

öffuer the först Haffue mäst Sworet E: K: M: och Sweriges 

Crone förplictendes sigh Henne sä lenge troligen att tiene 

och tili land och watn Brücke iathe som E: K: M: them 

kan behöffue. Men Huru wij med samme knechter Haffue 

kommet öffuer eens och tili ende, wele wij E: K: M: opä 

thet aller Vnderdänigeste kärteligen förtälie, Säm är, att 

effter the sä hardt beclagede, sigh vm theris Nästäende Restis, 

och hade doch icke pantherne vnder Hendeme, Vtan aUenest 

then ene fordeel n: domen, Ty padis Clöster äre the och 

Quitte, Sä att Engillbrecht wan der Lippe Haffuer trencht 

them ther iffra^ med Oldebuckumbz tilhielp, Och Her konmie 

sädane föke tidende med en Benempd Vilhelm Wifferlinck at 

för: de feldt marskalck skulle haffue en Summe peninger medt 

sigh tili att Bettalle samme knechter, Huilcket en part wäl 

wille tro etc. Dherföre wij anners icke kunne beweke them, 

Vtan mäste gä tili och skencke them the 250 daler som wij 

them för 3 wecker seden genom Rädet vtaff wäre, There- 



117 

peninger opä E: K: M: n: Behagh lothe försträcke Effter 
the dha älliest hade för nödh och hunger skuld mäst förlöpe 
och ther tili med nu I förstänne giordt theris besaldningh 
naget stoor moste täsliges skencke them otte dager frij vdj 
thenne forste mänet, Opä thet the skulle gifiue sigh tilfridz 
vm för: de Restis Sä lenge man finge them vdj E: K: M: 
Eedh etc. Effter wij och ingen Bestelling hade vtaff E: K: 
M: samme knechter til att antage, ther the dhä fast stode 
effter och begärede höre för en the wille Swärie Dherfore 
haffue wij giordt oss en bestelling sielffue. Thesligis artikels 
breff ther the sigh skicke förhälle och effter rätte skole Dher 
afi wij E: K: M: och her nest wele vnderdänigest förskicke 
Copier tilhände, Haffue oss och sä förbehället, (:som icke 
anners tilbörligitt :) att E : K : M : skal haffue wäld och macht 
samme bestelling och artickler att förandre effter sitt eghet 
gunstige behagh och Kongl. Wälgefal, Ganske vnderdäneligen 
Bediendes attE:K:M: wärdes sädane Beställing och artikels 
breff effter sitt nädige Behagh förandre och sedan med sitt 
Kongl. Secretis bekrefftige lathe. Sä att the thet forste moge- 
ligit wäre künde komme hijtt tilbacke men huad E: K: M: 
synes samme knechter synnerligen the dubbelde säldenären 
I sä matte formycket wore tillsagdt n: twä Halfftridie och 
nägre faä tree salder thet kan man them med tiden anten 
vdj then näste eller andre trijdie och fiärde bettallning sä 
sachteligen affkärte och affdrage Eller och giffue nägre the 
Högste Säldenerer förläff när Gudh will E: K: M: eghet 
fälck kan komme hijtt. Huad theris Restis Betreffer Haffue 
wij mäst giffuet them then förtröstning när the framdelis wille 
vttgöre theris egne Ammissater tili E : K : K : och vdj vnder- 
danigheet Clageligen giffue theris bräck och nödh tilkenne 
attE: K: M: dhä worde thervdinneh haffuendes ett Cristeligit 
bewogh och Kongl. medlijdende och bewogh tili att legge 
them äff med nägon skenck och foräringh för sädane theris 
ledne skade sampt then störe tilförsicht och förhäpning the 



n 



118 

tili E: Kongl. M: haffue och drage, När E: K: M: theris 
wälluilligheet och Hülle tro tiemste vdj alle matte först 
spöriendes och förnimmendes varde, Medh sädane tilsagen 
och gode ordh haffue wij stelt them tilfridz. Ganske vnder- 
däneligen bediendes E: K: M: wardis oss thette och alt annet 
som vdj then beste och troligeste mening (: thet Gudh kenne :) 
vdj all gunst och näde vptage och behage lathe. Thernest 
A: n: Konung och herre Säsom E: K: M: af förberörde 
must Zedell nadeligest warder förnimmendis huni högt äflf- 
tebe:te knechters besäldning will resse vm mänaden Sä att 
the peninger Erick Spare hijt forde Ingelunde kunne Recke 
tili twä manedz bettalninger all then stund wij älliest haffue 
hafR ther mycken annen vthgifft vdaff bade opä kundskaffter. 
Stöckgelt och annet sädant ther med wij haffue köpt naget 
Sälskap til oss Huilcke sedan Hafiue bevecket mänge andre 
med sigh bade I Staden, pä dornen och ibland Ridderskapet. 
Tesliges Haffue wij och icke Heller an nu bettalet oss 
vtaff herberget, Ther wij dhä med ingen liten Summe kunne 
affkomme, Efiler alle ting äre her dyre som man skal opahalle 
och wij dhä plat inthet annet haffue at lijthe tili Vtan pä 
pungen. E: K: M: wärdes forthenskuld thet forste nagen 
tidh mögeligith kan wäre lathe forskicke hqtt then deell her 
tili tiener, som äre, Flere Skep, Skyt, falck, kruth och lodh, 
Item tilförning med allehande, med fetalie, Sammeledes 
peninger ther man mest kan göre medh huad som behöffues, 
sä frampt, thet alt icke skal wäre förgeffues och vm sunst 
förspilt som wij alrede foretaget hafüie Ther man dhä inthet 
annet hade en stoor härm och änger för möden. Ty sä 
snart wij I gär hade mustret knechterne pä domen och wore 
nedgängne I Staden igen, kom feldt marskalck oförwarendes 
her för Slättet och Ryckte vdj medzhast ther in, 20 eller 30 
bester sampt en hoop wagner medh miöU, malt, fetalie och 
andre nöttärffter Huilcket domeske knechter icke affwerie 
künde all then stund then Jasper wan Oldenbockumb, hade 



119 

nagre dager tilförenne n: then lo Maij skutet och afftaget 
them iffra then wacht the ther tili hade hallet vdj then port 
som wegh er ifTrä dornen och Slättet vtj marcken sä att the 
nu ingen Wacht vdj samme port halle mä vtan allenest pä 
dornen, Sä att the opä Slättet äre haffue I tässe otte dager 
draget ther frijt vth och in, huru the sielffue haffue welet, 
men vtan för samme port En wal och graff med en Tägh 
brygge ther alle matte vth öffuer som wele vth och in pä 
Slättet derföre haffue wij I thenne nestförledne nath lathet 
en hoop bätzmen och annet selskap som ligge pä Jachterne 
gäth tili och hugget samme brygge vm kul och med en hoop 
tiäre sticket ther eeld opä och brent henne vtaff sä att the 
nu med inge bester eller wagner künde komme anthen vth 
eller in, Doch haffue wij icke mehre fälck vndentagendes 
thet pä Jachterne äre en som wij kunne halle them Inne 
widh then post och sijdhe medh emot domen. Sä är ther 
en lönport pä then annen sijde som wether vth iffrä Staden 
och domen emoth landet then the I dagh haffue vpbrättet 
sä att the künde fä ther vth och in vm nattetidh huad the 
behöffue. Therfore haffue wij anhäldet hoos Radet att the 
wille icke sädant tilstädie vtan af!werie äff the böge torn och 
twenger Her vm kring Staden äre och älliest medh then 
macht, the haffue vndsättie oss sä lenge Hans Kyle och flere 
Kunde komme oss tili hielp, Doch wele the inthet synner- 
ligen befathe sigh ther medh för En the finge theris Edh 
löss Ty the vele nyt nu pä annen ressen haffue theris budh 
ostadh och lothe seije samme Edh vp. Eßler the andre 
som nu senest igen komme icke haffue sä fulkomligen för- 
richtet och vträttet hwad them I sä matte befalet war, 
Allenest effter the Släteske stelle sigh nu sä mothwillige an 
I thet the alrede haffue skotet twä äff the Domeske knechter 
och eth bam ihiele Skiuthe tesliges in vdj Staden alt thet 
the kunne, Endoch the inthet vträtte vtan allenest skamfere 
nägre tack och gaffler pä Hussen, Haffue Borgmesteren n: 



120 

« 

her Johan pepersack som ordet förer lathet ägh höre emoth 
oss, att ther the galleijder wäre her sa att man künde styre 
thette huss. Dhä skulle inthet mangle wäre hooss Staden 
Vtan alt wäre en dar och afftalet sack, Ther äff man 
kan mercke att the för Eden skuld wele sittie alt stille och 
ssee egenom fingren medh huadh som skeer tili tess wij finge 
samme huss In* Och lijcke sosom wij sedan skulle hetes 
med wäld tuinge them tili att gä E: K: M: tilhände ther 
med the förmene sigh framdelis wele kunne försware» Thet 
dha oss är omögeligit med blatte hender att intage, Doch 
haffue Rädet tilsagdt oss en frij open Stadh sampt alle not- 
tärffler för the knechter wij intaget haffue. 

Wijdere A: n: Konung och Herre, Huadh thenne Stadh 
belanger, Kunne wij inthet annet mercke, vtan att han Ju 
stäär E: K: M: open och tilhände, Ehuru thet gäär vm alt 
annet Ty menigheten trenger ther sä hardt opä, och will 
ingelunde nagen annen Herre haffue, vtan E: K: M: ther 
dhä Rädet mäste lathe sigh med nöije ehwad thet är them 
mehre liuffl eller leedt sä frampt the icke wele förmodhe 
an sädane vplop och Rummur, att en part äff the grothe 
hansser (: och synnerligen the som senest wäre förskickede 
tili Hermesteren vm Eden, skal siude I halssbenet etc. . 
Allenest ther stää meste sacken opä att Staden matte bliffue 
undsätt äff E: K: M: medh Summa peningar som tilförende 
är vm Handlet wordet. Ther med the kunne komme sigh 
vtur theris skuld, Item att flere, Skep och Galleijder med 
fälck och Skyt matte komme, sedan skulle wäl alle ting 
bliffue godh, Tesliges haffuer thenne stadh ett stoort bewogh 
vm then Engelske resse E: K: M: (: Gudh giffue tili lycke, 
hugnet, och gledie som oss förhäppes:) achter företaghe, 
Effter the icke wethe Hwem E: K: M: N: teckes tilbetro 
och befale thenne handell Stadh och vmbliggende landorth 
vdj alle matte Effter nöttärfften att förestä, och Regere vdj 
E: K: M: fräwaren ther opä wij haffue giffuet them then 



121 

förtröstning, att E : K : M : warder när sa widt kommer, effter 
nöttarfften ther tili tenckendes och sä bestellendes att then 
skal nest gudz hielp kunne haifue et godh gestalt och bestand 
vm älliest alle ting medh them en resse künde blißue clart. 
Huem nu E: K: M: nädeligest syntes ther tili förordne anten 
afif the Edele gode Herrer E: K: M: Elskelige Ricksens 
Radh eller andre thet stelle wij ganske vnderdäneligen vdj 
£: K: M: nädigste skön och behagh, Inthet tuifflendes att 
ther vm warder Ju fulkomligen beslutet och bestelt för en E : 
K: M: drager vtaff Ricket sin Kosse. är och war aller vnder- 
dänigste bön och begären sa nu säsom senest att the 
peissoner matte och bliSue tiltenckte förärdnede och hijt 
skickede som künde haffue then vtgifit her will falle effter 
thenne dagh medh löningen och annet sadant mehre, Samme- 
ledes the som skole wäre vttöflfuer mustringen och andre 
Embether, Ty oss är omögligit allene alt sadant bestelle 
sasom E: K: M: thet nädeligest öfftierwäge och nädeligeste 
kan besinne. Tesliges A: n: Konung och H: förskicke wij 
eder K: M: her med tuenne missiuer En iffrä Hermesteren 
och then annen iflfrä them som her nu äre opä Slättet oss 
tillscriffne, Thervtaff E: K: M: nädeligist kan förnimme och 
tnärcke Hwad grund och practiker thet partij driffue och 
omga medh, Doch hafFue wij en nu inthet swaret ther tili, 
Hvarken then ene eller then annen vtan wnske att the Gal- 
leijder Skyt och fälck matte komme sedan wille wij sse huru 
wij taledes widh. Thet wore och icke gäth eller nyttigdt att 
med samme skep och Galleijder drögdes nu lengre vm man 
älliest wille tage sacken före med alfiuar vtan att man 
skyndede sigh I tijdh bade för an the finge mehre Räderum 
tili att förstrecke sigh pä Slättet, Sä och att man icke för- 
geffues förspilte nagen swär Summe peninger opä the knechter 
wij nu haflfue antaget. Wij achtede och opä E: K: M: wegne 
antage En hoop Rytere som sigh her haffue tilbudhet Dher med 
wij kunne halle then inne pä Slättet och älliest förmene 



122 

them all tilförning vtaff landet, Doch haffue wij ther tili inge 
peninger Icke kunne Bärgerne heller sättie nagen fulkomligh 
tro och lijt tili oss effter the icke ssee then tröst och hielp 
wäre förhanden säm wij them en tijdh lang haffue med för- 
tröstet. Älliest wäre thenne handell all Clar lenge sedan 
Hwar her wore then deel man skulle opä halle Ther E: K: 
M : dha vtan tuill medh thet aller forste elfter nöttarfften nade- 
ligest werdis tiltencke vdj alle the matte wij kunne och förmä 
all flijt före wende wele wij ingen deel förssume sä mycket 
oss mest mögeligith kan wäre. Thet gudh kenne. Conclu- 
sione solita. Dat Reuell 17. Maij Anno — 61. 



901« 1561. Mai. 17. Keval. — Otto Taube nnd 
Dietrich von &alen an den OM. &otliart* 

Orig. (Verz. /, 1273.) 

Von dem Abfalle an Schweden und den etwa noch dagegen zu ergreifenden 

Massregeln. ^ 

In dorso von Justus Clodts Hand: Otto Tauben vnd Deiterich von galen brib 
da ssie der Reuelischen knechte abfallen anzeigen vnd wes zuy 
Reuel vorhanden. 

llochwirdiger Grotmechtiger Purste, Id sint Iwen h: f: g: 
vnse vnderdenige vnd bereitwillige dienste, hogestes vor- 
mogens stedes thovorahn bereit, gnediger herre oren h : f : g : 
mögen wy dienstligen nicht vorhalten who wy gistem vor 
dato, Gott lof vnd danck, alhir ahngekamen, vnd wie woll 
wy vns vorhopett, die Domischen knechte, sich wente vp 
vnse thokumbst, scholden geduldett, vnd nichts wedderwilliges 
ahngefangen hebben, So befinden wy Idoch bauen thouorsicht 
dat meistedeil derselbigen, oren H: f: g: af, vnd denn 
schwedischn gesanten thogefallen, die ock gistern vor dato, 
durch Jürgen Leutener, meistdeil gemunstert vnd ahngenamen. 
Den hauptman Platen hebben wy beschickt, mit vormeldung 



123 

dat von oren H: f: g: wy mit gelde vnd bescheide hirher 
ahn die krigessleute afgeferdigett, Derhaluen scholde he 
Ihnen antzeigenn sie sich tho freden geuen, vnd biss vp den 
folgenden dach gedult hebben, als dan scheiden sie einen 
gneden bescheid erlangen, Darup thor Antwort erfolgt/ dar 
scholde men vor langest tho getrachtet, Id wehre nun tho 
lathe, ^ngesehn die knechte den schwedischn gesanten tho- 
gefallen van Ihnen ock gemunstert, vnd orer betalung ge- 
wertich wehm, Thodem hebben die schwedischn gesanten, 
dem hem Stadtholder ein schip, welchs he van der Sonnen- 
borch etzlich körne vnd prouiandie nha dissem huise vnd 
Wittenstein tho haiende, erlangt, vnd solchs vorgangen Mid- 
wecken (Mau 14.) hir In die haue gekamen, gistem nacht 
vth der haue wech halen, vnd by ore Galleyen vnd Jachte, 
welliche hart by der haue liggen vnd mit geschutte woU 
vorsehn, brengen latenn, der Meynung kein kome ader pro- 
uiandie vp dit huis thogestaden, vnd Idselbe vth tho 
schmechtigen Thodem sint wy glofwerdich berichtet, Who 
die Meisten Inwonere der Stadt Reuall, Ihren gesanten, 
welliche vnlangest hirbeuorn by Iwen H: f: g: gewesen, 
der Ingebrachten Antwort haluen, keinen glouen thostellenn, 
vnd gedencken henfurder ore h f: g: keines weges vor Ihren 
herrn thoerkennen, besundern scholen des eigentligen vor- 
hebbens sin, sich vnder die kröne tho Schweden thoergeuen, 
hebben ock alrede wie wy berichtet twe alse her Johan 
Winter, vnd hans Bossman, vorordent, die sich ahn Iwe h: 
f: g: bogeuen, vnd den Eidt kort äff vpseggen scholen, 
Welchs ore h: f: g: keines weges annehmen werden, ahn- 
gesehn sie keine foglige orsacke dartho, Id werden Iwe h: 
f: g: die gesanten ock In gude vorwarung tho nehmen vor- 
schaffen, ock die Vorsehung thogescheende beuehln, Damit 
sie so gewachtet, dat sie nichts van sich schriuen, Thodem 
loss kamen mogenn, Id sy denne, ore h: f: g: weten eigent- 
ligen die Middell, dar Iwen h: f: g: mit gedienett, wy andern 



124 

erreddett, vnd dissem vnglucke beiegent werde, Id geit ock 
dat geschrey, who die schwedischn gesanten Im körten noch 
achteyen schepe, mit volcke vnd aller Nottroft vormodende, 
so balde dieselben ahnkahmen willen sie den doem besetten, 
vnd vormeinenn dit huis In allen ordern thobelegem tho be- 
engstigen vnd solchs, in Ihre gewalt thobrengen, Nachdem 
nun alhir allerlei vnenicheit vnd wedderwille vorhanden, vnd 
die schwedischn gesanten, Die Stadt Reuall meistpart» sambt 
den Domischen knechten ahn sich gebracht, künden ore H: 
f: g: den Sindicum so die weddergekamen, vnd Salomon, 
nefFenst (lem Hern von Don, nochmahln, mit mehrem berichte 
von der kon: Mat: tho Polen, durch dach vnd nacht hirher 
vorfertigen, wehre woll geraden, erachten ock vor Radsam 
ore H f: g: sich thom schleunigsten, mit ein hundert perde, 
twe ader drie, hirher vorfogede, vnd kondenn Iwe H f: g: 
Hertzogk Christoßer vmb etzlige Rutere woll begroten, ock 
ehm dissen handell vnd twispalt entdecken laten, die he oren 
h: f: g: vngezwiffelt nicht vorseggen, dar sine f: Dt: ock 
eigener persone sambt Iwen H: f: g: Idoch vp vorbedenckent, 
orer h: f: g:, sich hirher vorfogen vnd disse twispelt dempen 
helpen wolde, wehre nicht vngeraden, Thodem wolden ore 
H: f: g: glicksfals drie ader vier dusent Perde Polen, hirher 
thom alder ersten vorordnen, damit dat fuir so alhir ent- 
fengett gedempett, dem vnglucke In tiden beiegent, vnnd 
Iwe h: f: g: disser Stadt wedder mechtich werden möge, 
Wy willen aber dit huis neffenst dem Stadtholder, so lange 
vittalie vorhanden , (: welchs gantz geringe , durch bystandt 
des Almechtigen vor dem viende vortreden Vorhapen vns 
ock Iwe h: f: g: vns keines weges trostloss vorlaten, be- 
sundern dit huis thom furderligsten entsetten vnd vns erredden 
werden, Vnd dar es Iwen H: f: g: geraden geduchte, er- 
achten wy woll nodich, der herre Woywade von Trock, sich 
nha Wesemberge bogeuen muchte, so erforn sie hir den 
Ernst, vnd ahntoch, vnd wehre velichte desto beter mit ehn 



125 

tho handeln, Denne sie schweuen wie dat röhr vor dem 
winde. Der erste wilkame so wy hir gehatt ist gewesen, dat 
die affelligenn Schwedischn knechte, In dem Inuarende tho 
Schlate Diderich van Galen vor dem wagen, ein perth tho 
dode, vnd sinen Wagendriuer durch die schuldern geschaten, 
Wie disser briff geschreuen ist hir glofwerdige tidung ge- 
kamen, Who man hir mit dem ersten etzlige schepe vor- 
modende, die vif venlin knechte, etzlige kartouwen, vnd allent 
wes thom kriegesshandell nodich, mit sich brengen werden, 
Derhaluen, willen sich ore H: f: g:, sowoU ock etzlige 
dusent perde polen, thom ersten hirher tho kamen, keines 
weges nicht sumen, ader etwes darin vorhindern latenn, 
sunst ist thobesorgen, Dat disse Stadt vnd gantzer orth. In 
andere herschoppie geraden wurde, vnd hebbenn solchs alles 
gantz beschwerts gemots, Iwen h: f: g: vth dragender plicht 
dienstlichen nicht geweten thovorhalten , Mit Dienst vnd 
flitigem biddende solchs In allen gnaden, vnd wes die hoge 
Nodt vnd glegenheit erfordert, vns by thometen, Iwen H: 
f: g: (:die wy hirmit In den schütz des Almechtigen tho 
langer liues gesuntheit vnd gluckseliger Regierung thoentfristen 
beuehle:) ahngenehme vnd bereitwillige Dienste thoertzeigen 
erkennen wy vns Ider tidt schuldich, Datum Ilich Ilich II ich 
vp dem Schlate Reuall den 17 Maij Anno oc Lxj®. 
I: H: F. G: 

Bereitwillige 

Otte Tuue vnnd 
Diderich von Galen, 

Addr. 

Dich nich Ilich 



126 

96!3* 1561. Mai. 18. ITesselrode. — Wilhelm Eetüer 
aa den OM. 6k)thart. 

OHg. 

Weiss von der Reichssteuer nichts Tröstliches zu melden und bespricht die ihm 

räthlich scheinenden Bedingungen, falls es zur Subjection unter eine andere 

Macht, insbesondere den König von Polen, käme. 

In dorso : Frater mei principis ; und auf dem Siegeldeckblatt: Vor dieser Ver- 
enderunge. 

Jlochwirdiger Hochvermugender Fürst E. f. g. seien mein 
gantz willig dienst allzeit zuuor, Gnediger Herr, Als E. £ g. 
am negstvergangen Sontag I-,etare (März^ i6,) aus Riga an 
mich geschrieben, vnnd vnnder anderm angetzeigt, das sie 
allen Zustandt der beschwerten Lyflanden an den Eher- 
wurdigenn vnd Ernuesten Herrn Georgen Syberch zu Wiss- 
lingen, Comenthumn oc schriftlich hatten gelangen lassen, 
mit beuelch meines rhats, wes In den hendlen vortzustellen 
nötig« darüber zu pflegen, Demnach so soll E. f. g. Ich In 
vnderthenigkeit nit verhaltenn, wie das Ich am negstliedenn 
freytag (Mai. i6.) bei gerurtem herm Comenthur gewesen, 
vnnd die gelegenheit allenthalben mit höchster beschweemuss 
angehoirt, vnd verstanden, Vnd ob Ich mich nu wol schuldig 
erkenne, auch geneigt vnnd willig bin E. f. g. vnnd derselbige 
beschwerte Landtschaft, In allem dem, das denselbigen zun 
ehernn, gutem vnnd wolgefallen möchte gereichen, zu dienen 
vnd zu wilfarn, So wissen sich dannocht E. f. g. gnediglich 
zuerinnernn, das Ich In anfanck dieser hochbeschwerlicher 
gantz gefherlicher, vnnd In vilweg bedencklicher hendel nit 
gebraucht, vnnd das Ich auch zu geiner Zeit aller vmbstende 
der Landen vnnd andern zufelligen vnnd furgelaufnen sachen, 
gruntlich sei berichtet vnnd das Ich auch derhalben In Itzigen 
eussersten noeten, vnnd da schon albereitz villerhand Sachen 
vflTm Sprung der verenderung möchten beruwen, nach meinem 
geringen einfalt nichts stätlichs, vnd dardurch die obliggende 




127 

beschwernuss kundte abgewandt werden, wüste zu rhaten 
oder furzuschlagen 

So weiss Ich auch vber das Jenige, so Ich hiebeuorens 
an E. f. g. von den eingewilligten Reichssteuren vnnd die 
hilff so damit solte geleistet werden, geschrieben, nichts be- 
sunders tröstlichs zuuermelden Dan wiewoll mir die Reichs 
hendel nit bewust, Ich auch dauon zu schreiben nit gemeint, 
Vnnd ohne das sunst, vf zukunftige feile niemantz weiss 
zuuertrösten, oder abzuschrecken, so kan Ich d^nnocht bej 
mir nit ausrechnen, Das dieselbige steuern, In alsolcher kurtzer 
zeit, als es E. f« g. notturfft (.wie Ich es aus derselbigenn 
schrifiten vermercke.) erfordert, kundten zusamen gebracht 
werden, Ich wil nit s^en ob derselbiger entlich damit ge- 
dienet möchte sein, derhalben Ich bej mir nit weiss zu be- 
dencken das In Itziger höchster noit vnnd eil E. f. g. vnd 
dero Landtschafit zum besten vnnd guten durch gerurten 
Herrn Commenthur vnd mich dieser ort Icht was kunne ver- 
richtet werden, Wie Ich auch dienstlich wol bitten, sie wollen 
mich In deme gnediglich entschuldigt halten, 

Vnnd ob Ich mich nu gentzlich wol verhoffen, Gott der 
Almechtiger wurde mit den äugen der barmhertzigkeit 
heraber sehen, vnd das zugeschickte Creutz (• so fern es zu 
vnserer sehelen heil nutzlich vnnd dienlich Ist .) hinwegnemen, 
E. f. g. vnnd die Ire aus der angst, noit vnnd höchster be- 
scbweemuss, In rouw, fridden vnd gemach setzen, vnd sie bei 
dem hey* Reich erhalten, so stehe Ich dannocht auch In der 
sorgen, Da der Viandt abermals mit gewalt vnnd heerskrafft, 
die Lyflanden wurde vberziehen, das alsdan die vnnderthanen, 
In mangel des Reichs hilff möchten getrungen werden, bej 
andern Potentaten vnd Insonderheit bej der Kon : W. zu 
Polen vmb hilff, schütz vnnd schirm anzuhalten, vnnd also 
auf eine verenderung dringen. 

Da nu solche Veränderung (. dessen Ich mich doch nit 
wil verhoffen . ) notwendig an die handt moeste genomen 



128 

werden, E. f. g. auch Iren willen dazu selten geben, So 
mach Ich mir geinen zweiuel, man werde wol zu allen theilen 
souil möglich darauff vertacht sein, damit solchs mit dem 
wenigsten vnglimpf furtgesatzt werde, Vnnd wil vf den fall 
In E. f. g. gnedig bedencken gestalt haben ob es auch 
gerhaten vnnd dienlich das neben andern Puncten vnd 
articulen dahin getrachtet, Das E. f. g. vnd derselbige ver- 
wanten vnd vnnderthanen bej der reiner wharer leher Christi 
vnnd seinem heilsamen Sacramenten nach desselbigen In- 
Satzung vnuerhindert solten verbleiben, vnd dauon vnder 
geinem schein abgetrungen werden, Item Das Lyflandt wie 
biss daher geschehen vom Reich zu Lehen empfangen , vnnd 
getragen, vnnd das auch derhalben die Landtschafft nit solten 
schuldig sein, widder das Reich zu dienen, oder dagegen 
Ichtwas furzunemen. Item, Das ein Jederer bej ordentlichem 
gewonlichem rechten gelassen, Item, Das ein Jederer bej 
seinem alten herkhomen gebrauch, recht vnnd gerechtigkeit 
gelassen, Item Das geine neuwe Zoll, weggelt, accysen oder 
andere Imposten Im Landt angericht, Item das geine Schätzung 
ohne bewilligung gemeiner Stende angeschlagen, oder aus- 
gefordert, Item das dieser vertrag auf des Konings, desselbigen 
eheliche Kinder, vnnd dero Erben gestalt, vnnd wannehr 
seine Kon. W. ohne verbleibende leibsgeburt, ableibich wurde, 
das es auch alsdan E. f. g« vnnd dem orden solte frei stain, 
ob sie sich bei Polen wulten verhalten, oder nit, Vnd 
letstlich (. dweil Ire Kön. W. villeicht noch zur Zeit einen 
geringen Vnkosten gegen die gebiet, so Ire Kön. W. von 
dem Orden bekhomen. In diesem Krieg aufgewandt, vnd 
ohne das noch zur Zeit nit allenthalben vollentzogen, das 
Im Vertrag begriffen •) das auf den fall, da Ire Kön. W. sunder 
verbleibende leibs Erben mit todt abgienge, gerurte gebiet 
widderumb dem Orden ohn einiche erstattung furbeheltlich 
dem Konning den schütz vnnd schirm darüber, oder anderer 
Lehen empfangnusse, mochten folgen Jedoch alles zu E. f. g. 



129 

gnädigen weitern bedencken, Mit dienstlicher bitt, dieselbige 
wollen dieses alles nit anders als In gnaden von mir ver- 
mercken, Solchs vmb E. f. g. (.welche der Almechtiger 
Widder seine Viandt In Christlichem Regiment langwirig wol 
verhalten.)* In vnnderthenigkeit zuuerdienen, kenne mich 
schuldig, Datum Nesselroidt am xviij Maij Anno 3c Lxj. 
E. F. G. 

Dienstwilliger 

Wilhelm Ketteier. 

E. f. g. wollen doch diss mein einfeltig Jedoch treuhertzig 
schreiben, nach Verlesung desselbigen, dem feuer beuehlen. 

DEm Hochwürdigen Hoclivermfigenden Fürsten vnnd 
Herrn Herrn Godharten Meister Deutsch Ordens zu 
Ljüandt meinem gnedigen fursten vnd Herrn 

zu eignen Händen. 

DU Namensunterschrifl und das IS. sind viit schwärzerer Dinie über^ 
krituUf um sie unleserlich zu machen; doch ist das nicht gelungen^ 



003* 1561. Mai. 21. HevaL — Claus Ghnstiemsson, 

Hans Larsson und Hermann Bruser an 
Caspar von Oldenbockum, Statthalter der 
Häuser Eeval und Wittenstein. 

Cop. (Verz. /, 1273.) 

Aufforderung zur Capitulation. 

Wyrdiger, Ernvhester vnnd Achtpar, gunstiger herr vnnd Be- 
sonder guter freundt, Ewern Achtparn Wirden, seint vnsere 
freuntliche muglige Diennst beuhor, Vnnd Aissdan Inn gestriger 
gesehener freuntlicher vnderredungk beschlossen, Das wyr 
vnss heutiges tages Jegen E: Acht: W: weiter erkleren 
woltten, Demnach mugen wyr derselben nicht vorhalten, Das 
sich die Sachen dermassen bein vnss ansehen lassen, Das 
vieleicht zu weiterm ernst wirdt getrachtet werden, Damit 



9 



130 

wyr aber alle Dingk ersten Inn freuntschaft nochmales er- 
suchen möchten, Alss haben wyr nicht vnterlassen wollen 
E:Acht. W: hiemit freuntlicher Meynungk zuersuchen, Vnnd 
da es so geschehen köntte, Das E: Acht: W: mit vns 
oder auf Leitliche Conditiones oder sonst, vbereinkammen 
mochte, Sehen wyr nicht Liebers, Vnnd woltten Darumb 
gebetten haben. Das E: Acht. W. gedencken woltte, was 
Letzlich, so das nicht geschehe, daraus entstehen, vnnd 
sich erheben mochte, auf das dem Feinde desto Stadtlicher 
vnnd eindrechtiglicher beiegnet vnnd gewheret pliebe oc 
Welches dan derselbigen nicht alleine vnuorweisslich sein, 
Besondern zu mehrem rhumb gereichen wirdt. Das die keine 
fernere vrsache zu anderm vnwillen geben. Das wyr aber dass 
hauss zubespeisen vnnd zustercken nachlassen soltten, Des 
haben wyr kein vnpilliges bedenckent, Dan Weiln Jhe vnnd 
allewege, Stadt, Thumb vnnd Schloss, biss auf diese Zeit 
zuhauflfe gewessen, woltte sich vbel schicken, das das Schloss 
nun von denselben alleine soltte abgesondert sein, Derowegen 
wyr abermales freunt vnnd Diennstlichen Bitten, E: Acht. W. 
Inn dem sich eines bessern bedencken, vnnd mit einem ent- 
lichem Antworthe vnss bejegnen woltte, Darnach wyr vnsss 
weiter zurichten, Wormit wyr sonnst Derselbigen Inn andere 
wege freuntliche angenehme vnuorweissliche Diennst vnnd 
gefallen erzeigen möchten, Soltte Inn deme anri vnss kein 
mangel gespuret werden, Welche wyr hiemit dem Lieben 
Gott entpfhelen Dat, Reuel Den 21 Maj, Anno dc 61. 

Gauss Christemsson, 
Hanss Larson vnnd 
Herman Bruser. 

DEm Wirdigen Ernvhesten vnnd Achtparen 
Herrn, Casparn von Oldenbockum , Stadt- 
haltern der heuser Reuel vnnd Wittenstein, 
vnserm B^sondem guten freunde 



131 

064. 156L Mai. 25. Mitan. - OM. üothart an 

den EB. Wilhelm. 

Conc^ (Verz, 1, I2yß.) 

Bitte um Meinungsäusserung in BetreiT des unabwendbaren Abfalls von Reval. 

Nach dem grus 

Welcher massen vnd gestalt vnsere Vnterthanen die 
von Reuhai durch Ire an vnss abgefertigte gesanten vormeint- 
lichen vnd ohne Jenige erhebliche vnnd billiche vrsachen vnss 
Iren eidt vfkundigenn lassen, vnd sich von vnss an die 
Königliche Mäiestad zu Schweden zuwenden entschlossen, 
Dass werden E L sonder Zweiffell auss gemeinem geschrei 
Vornohmmen vnd vorstanden haben, Ob wir nun woU etzliche 
der vnsem nebenst dem herrn von Dona gein Reuhel ab- 
gefertigt mitt bevhelich, sie Ihrer treue Pflicht vnd gehorsam, 
damit sie vnss vorbunden, dessen wir Inen auch keiness 
wegs zuerlassen bedacht, zuerinnern vnd sie also von Irem 
Vngotlichen vnbillichen vnd vnerhorten wegen, vff Christliche 
vnnd billiche ban die getreuen vnterthanen zu wandeln 
geburet zu lencken, So kommen wir Jedoch In erfarunge, 
dass eine gallei mitt volck geschutz Krutt vnd lott vber die 
Ander daselbst zu Reuhel auss Schweden ankommen sollen, 
Welchs dan Inen den Reueischen In Irem vnbillichen vor- 
nhemen nicht wenig nutt gebenen wirdt, das wir dan In 
Itzigem vnserm Ungemach vnd beschwerten Leibs schwacheit 
gantz schmertzlichen vornhomen, müssen es aber dem lieben 
Gott vor diessmhal beuhelen vnd solchs an seinen ortt stellen, 
Weiln Aber E L mitt vnss In der vorwantnus stehen, daher 
wir In solchen vnd dergleichen vnseren beschwernussen nicht 
wenig trostes zuerwarten, Alss gelangt demnach an E L 
vnser freund vnd Nachbarlich bitt, die selbte wollen keine 
beschwernuss haben, Dieselben sachen bei sich zu bewegen, 
vnd vnss hierinnen Iren treuhertzigen Rath vnd wolmeinen wie 

dan zu E. L. vnser vertrauen stehet, zum furderlichsten mit- 

9* 



132 

teilen, Solchs vnd mheres vmb E L die wir oc hinwider 
freund vnd Nachbarlichen zuuordienen seindt wir geneigt vnd 
erpottig, Dat Mitaw den 25 Maij A® Lxj 

Gothart Meister. 

An den EitzbischofT In Riga. 
Mitaw den 25 Maij A^ Lxj. 



905« 156L Mai. 25. Königsberg. — Der Herzog von 
Preussen an den Palatin von Wilna* 

Cop, {Verz. /, J2y6,) 

Berichtet von Rüstungen im Reiche zum Entsatz Livlands. 

Literae Ducis prussiae ad palatinum Vilnensem. 
Offitia nostra amica et fraterna ac quicquid grati 
prestare possumus Illustris princeps amice et frater nobis per- 
chare. Latere illustritatem vestram nolumus significatum 
nobis esse. S. imperatorem edito mandato statibus 

Romani Imperii contributionem ducentorum millium florenorum 
pro auxiliis liuoniensibus ferendis, imperasse, iamque ad eam 
rem equitum peditumque ductores ex parte aliqua designatos 
et conscriptos esse, legionem autem vnam militum germa- 
norum, aliquos (sie) peditum signa continentem propediem in 
Liuoniam traiecturam, praesidiis castrorum istic et munitionum 
itinerumque custodiae destinatam esse. Porro dum haec ad 
illrtem vram scribuntur, nuntiatur nobis principes quosdam 
orae maritimos vicinos conuentum Luneburgi habuisse ibique 
de ferendis auxiliis Liuoniae deque defendenda ea consilium 
vnanimi consensu iniisse. Exercitus eam ad rem deputandus 
in regno Daniae conueniet indeque traiiciet in Liuoniam, 
Ductorem seu supremum ducem habiturus est illustrem D. 
Adolphum Holsatiae oc ducem oc. Haec ita vt a fide dignis 
et non infimi ordinis amicis nobis communicata sunt, ita ad 
ill : tem vram perscribenda esse duximus idque pro fide nostra 



133 

Sacrae R. Mti debita fecimus. Cui et Illtas vra haec ipsa 

(: siquidem scire illa plurimum refert:) porro indicare ne 

grauetur, amanter fraterneque petimus. Factura S. R. Mt^ 

Illtas vra procul dubio rem acceptam Nobis vero gratam, 

amanterque et fraterne compensandam Cupimus tandem illtem 

vram rectissime valere Datae ex monte regio die 25 Maii 

Anno 1561 

Albertus senior oc 

manu ppria 



966. 156L Mai 27. Wilna. — Meolaus Radziwü, 

FalatiiL von Wilna an den OM. &othart. 

Orig. (Verz. I, I2yy,) 

Uebersendet ein Schreiben des Herzogs von Preussen und bespricht die von 
Dänemark und Schweden so wie vom Moscowiter und auch im Innern drohenden 

Gefahren Livknds, 

In dorso: 27 Maii A^ oc Lxj. 

Illrs et Magce dne dne amice et uicine 
plurimum charissime et obseruandissime. 

Uuae noua mihi Illmus dnus Dux Prussiae proxime in Iris 
suis in hac cedula adscripsit, ex eadem ipsa quam mitto Ulris 
Cels. vra intelligere dignabitur. Haec eadem etiam aUunde 
perferuntur ad Mtem Regiam in hocque uicinos Reges Daniae 
et Sueciae animis et voluntatibus suis incumbere, ut si non 
occupent totam Liuoniam, saltem dismembrent, et praecipuas 
ciuitates iuris et potestatis suae faciant. Nam etiamnum le- 
gati Sueciae Reualiae esse dicuntur, et milites hinc inde per 
alias arces, ciuitates et oppida clam uagari, sollicitantes 
plebem ad defectionem. Quae quam sint vera quamque 
certa, ego quidem non ausim affirmare, sed tamen qui hie 
rumores sparguntur, uolui illa ei cognita esse, Praeuisa enim 
lacula minus feriunt. Ex aula autem Imp^ Mtatis summo in 
silentio sunt omnia. Tametsi Mtati Caesareae diligenter 
humiliterque supplicauerim, ut ad eas Iras quas circa festum 



134 

solennis paschae (ApriL 6,)^ una cum uestris misi, dementer 

et benigne, idque citra moram, responderetur. Ex Moscouia 

uero ad nos perfertur, magnos Moscorum ducem exercitus 

coegisse, et iam adesse magnam eorum partem circa Ples- 

couiam. Deinde et exploratores nobis nostri significant, diuiso 

exercitu in tres partes, duas ad oppugnationem Rigensem 

diuerso itinere ituras esse, et tertiam oppugnationem arcium 

tentaturam. Proinde fecerit Iuris cels: vra rem pernecessa- 

riam, ut suos omnes praesto iubeat esse in armis, et in 

statione, ad quamuis hostilem impressionem reprimendam 

comparatos. Quanquam S R Mtati non minus suspectae 

sunt occultae istorum practicae, quam Mosci aperta hostilitas« 

In tarn enim perturbata Republica, ubi tot sensus, quot capita: 

tot voluntates, quot homines, nihil tuti, nihil firmi et solidi 

esse potest. Nam hoc quoque ad Mtem Regiam perfertur, 

nobilitatem Reualiensem, tum Derptensem, quae partim 

Reualiae, partim alliis in locis uersatur, pertaesam diuturnarun^ 

calamitatum, noua quaedam, et parum ad salutem pertinentia 

eam moliri. De qua tota re, deque omnibus negociis, 

cuiuscumque tandem generis sint illa expecto responsum ab 

Illri Cels» vra, et a generoso dno Henrico a Don, aulico 

Mtatis Regiae, qui haud dubie ibi non.aget mutam personam 

sed de uoluntate lUris Cels. vrae, et aliorum hominum studiis 

et practicis (: quae utinam eaedem sint pacate non turbulente :) 

me certiorem reddet ac hoc ipsum ab Illri Cels. vra expecto, 

illamque diu optata incolumitate, et felicissimis rebus perfrui 

cupio. Datae Vilnae xxvil mensis Maii. Anno Domini W, 

D^ LXI«. Iuris Cels. vrae. 

(Eigenh:) Bonus ffrater 

et sincerus amicus 

Nicolaus Radziuil 

Illri et Magco dno dno Gothardo Ketlero, Equestris 
Ordinis Teutonici in Livonia Magistro, dno amico 
et uicino plurimum cbarissimo et obseruandissimo. 



135 

909. 1561. Hai. 28. Mitau — OM. Qotliart an den 
Hanscomtliiir von Riga Georg Siberg und den 
Vicecanzler Maim ilsolier. 

Orig. (Verz, I, 1278.) 

Ordre, mit dem Herrn von Dohna sofort nach Reval aufzubrechen. 

Vonn Gots gnadenn Gothart Meister 
Teutsches Ordennss zu Liefflanndt, 

Vnnsern gnedigen gruss vnnd geneigten willenn, zuuorn, 
Wirdiger, Achtbare vnnd Hochgelarter liebe getreue, Nachdem 
vnnss allerhandt vrsachen vnd warschauen beikommen vnnd 
noch teglichenn anlangt, Darauss zuermessenn, dass mit dem 
Reueischen handell nicht zuseumenn sein will, Demnach be- 
geren wir hiemit gnediglichenn, Ir woltenn euch nebenst dem 
Herrn vonn Dona vngeseumbt gein Reuhel vorfugenn, vnd 
mit allem vleiss darob vnd an sein, Damit dass angegane 
feur hinwiderumb muge gedempffet vnd geloschenn werdenn, 
vnnd vberschicken euch hiebei vorwardt der Koniglichenn 
Matt zu Schweden, Alss wol dess Hertzogen oc zu Vinlandt, 
CreditifF, schreibenn vnnd Werbungen, so sie Irenn gesandtenn 

freund vnnd Nachbarlichenn, sich Ire Königliche 

Maiestedt vnnd liebdenn, gegen vnss vnd vnsere vnterthanenn 
erbieten thuenn. Dasselbe alless werdet Ir nach erforderung 
der sachenn gelegenheit, euerer bescheidenheit nach, wie dann 
vnser vortrauen zu euch stehet, zugebrauchenn wissenn, oc 
Vnnd woltenn mitt dem herren von Dona vnterredunge 
Pflegenn, ob ess nicht geradtenn, dass mann die Knechte, so 
Inn Preussenn vnnd vnter vnss geboren, vom Thumb ab- 
forderte, oder nicht, Inn welchem Ir auch euerenn vleiss nicht 
sparen woltet, Wess auch die Königliche Maiestedt zu Polen 
oc wegenn dess Itzigenn vorhabenden Feltzugs ann vnss so 
woll vnsere Gebietigere vnnd sembtliche vnsere vntersassenn 
durch offene Mandata ergehenn lassen, Dass habet Ir vom 
Vnnd begerenn, Letzlichenn wolten vnss dass 



136 

Jenige wass euch Itzo bewust oder sonsten teglichenn vor- 
fall^nn wirdt, vnss bei gegenwertiger vnser Post, so wir dcr- 
wegenn ann euch abgefertigt, vnseumlichen zuerkennen 
gebenn, Doran thut Ir vnss zu Dancknehmenden gefallen» 
vnd wir woilenn ess hinwider In gnaden zuerkennen nicht 
vnterlassenn, Vnnd wünschen euch hiemit von dem Ireben 
gott, zu glücklicher ausfurunge der sachen, viell glucks vnd 
heilss Amen Dat Mitau den 28 Mail Ao Lxj 

(Eigenh:) Goddertt M . . . . 

Den Wirdigenn Achtbam vnnd Hochgelartenn, vnsemn 
Rethenn vnnd liebenn getreuen, herrn Georgio Siberch 
zu Wisslingenn Hauss Chumbter Teutsches Ordenss zu 
Riga vnd Johann! Vischem Vicecancellario , sambt vnd 

sonderlichen. 

An zwei Stellen sind je drei bis vier 2^iUn vom Mäusezahn zerstört. 



969. 1561. Mal 28. Wilna. - Moolaus Radziwil, 
Falatin von Wilna, an den OM. Qotliart. 

Orig, ( Verz. L I2yg,) 

Erörtert die gegen Pernau und Riga zu befolgende Politik, damit das Beispiel 
Revals nicht auch dort Nachahmung finde und macht Mittheilung von polni- 
schen Truppenbewegungen. 

Illris et Magce dne dne amice & vicine 
plurimum charissime et obseruantissime. 
Non satis a me verbis expHcari potest quam grauem 
dolorem defectio ciuitatis Reualiensis Mti Regiae et omnibus 
nobis attulerit videmus enim pessundari in vniuersum statum 
istius prouinciae laboresque studia conatus et sumptus nostros 
in nihilum redigi quos Mtas. R. in defendenda hac prouincia 
frustra et prorsus incassum sumere videtur quandoquidem 
illius cönsilijs sententijs et suffragijs ibidem non subscribitur 
Etsi autem Ulis Cels. vra satis abunde intelligere dignabitur 
ex literis Mtis R. quid tali rerum statu facto opus fore cen- 



137 

seat Mtas cius, Tarnen et ego pro meo in cels. vram fraterno 
et eo quidem intimo pectoris mei afTectu oro rogo atque ob- 
testor velit alia ratione rebus suis et communi tranquillitati 
consulere. Nam si stantibus rebus dum et parui fit authori- 
tas Cels. vrae apud suos et leui quaque ex causa fluctuent 
animis ciues, et incolae veteribus non contenti, nouos dnos 
meditantur quotidie et nouis rebus studeant, quid aliud ex- 
pectandum est .quam extremus istius provinciae interitus dis- 
tractio dismembratioque vnius corporis in longe diuersas par- 
tes Meminit enim Illris cels* vra quam fidelia quamque prae- 
clara illi de Reualiensibus promittebantur Verum euentus 
declarauit quam vana quamque frustranea fuerint eiusmodi 
promissa, quibus certe si non excitatur Ulis Cels. vra nescio 
quid eam magis excitare debeat ad consulendum rationibus 
suis ad collocandum eas in multo tuciore firmioreque portu 
quam hactenus collocarat Nam tametsi Regia Mtas non satis 
exploratum habet, quo consilio haec Sueciae Rex fecerit Ta- 
rnen certum est et negari non potest fere totam nobilitatem 
Wirlandicam et Estonicam in eandem quoque defectionem 
propendere De Pemauia vero et Riga nuUum quoque est du- 
bium, isti vero tam sunt ambigua et ancipiti fide si quiquam 
alij ciues et incolae in tota ista prouincia, et apud quos non 
magna authoritas nominis Theutonici ordinis esse dicitur, 
Quare summopere necessarium esse iudico, pro quo fraterno 
meo in Cels: vram studio et affectione hortor moneo et re- 
quiro, tam per salutem communem per otium et tranquillita- 
tem in istis prouincijs aliquando tandem parandam si ex his 
tumultibus et ancipiti rerum statu eluctari cupit, seque ac nos 
pariter seruare contendit, neque nos vna simul in magnum 
discrimen adducere aliam rationem cum Mte Regia ineat de- 
fendendae istius provinciae recuperandae pacis et Status pu- 
blici misere conquassati restitutionis, ad eam autem rem sicut 
per generosum D. Henrichum a Don Cels. vrae significaui 
si magnum momentum adferre et publicis vsibus tum etiam 



'-.ippTS-^'-r».: 



138 

Cels. vrae priuatis rationibus, prodesse potero nulluni defugio 
laborem non perperam et subitaneam profectionem hoc ipsum 
videtur Mti Regiae et suadent ingruentia mala vt Ulis et 
Magcus Dominus frater meus Dns Nicolaus Radziwil Palatinus 
Trocensis cum exercitu aduersus hostem in Estoniam et Wir- 
landiam progrediatur ego vero vna cum Cels. vra Riga Per- 
nouia et alijs locis in fidem Mtis Regiae receptis presentia 
mea vna cum Cels. vrae assistentia istos vna in solidum con- 
firmemus, et retineamus in officio Ita ut ad Moschos Suedos 
& Danos celebri fama perferri possit Mtem Regiam celeber- 
rimo totius Liuoniae portu et emporio et adeo tota Liuonia 
potiri Nam hac ratione non nutabunt amplius isti, illi vero 
non inhiabund seque cum practicis et machinationibus suis 
repriment retrahentque Qua in re promptum celere et indu- 
bitatum responsum a Cels. vra mihi dari peto vt me in eam 
profectionem quam primum accingar Nam tanto ocius inse- 
quentur tarn ex magno Ducatu Lithuaniae quam ex regno 
Poloniae homines militares clari nobiles et generosi viri, cum 
equitatibus et comitatibus suis quorum aliqui mercenariam ali- 
qui voluntariam militiam in gratiam Mtis Regiae susceperunt 
et istis proximis diebus ad fines regni Poloniae et magni 
Ducatus Lithuaniae nomina et equitatus suos apud Impera- 
tores exercituum Mtis Regiae profitebuntur Devs testis est 
immortalis immortali conscientiae meae fideliter me rationibus 
Cels: vrae consultum cupere de illiusque periculo non minus 
anxii et soUiciti sumus atque de nostro proprio Quod restat 
cupio Cels. vram firma valetudine perfrui et in multo tuciori 
firmiorique portu res eius collocari. Datae Vilne xxvin Maij 
Anno Domini MDLXI« 



Ulis Cels. vrae 



Bonus et integer 

ffrater 
Nicolaus Radziwyl. 



139 

Einlage : Hae literae cum istis nouitatibus ab jllmo dno 
duce Prussiae missis paratae et cönfectae erant anteque hie 
seruitor Cels vrae cum literis illius venit Etsi autem non tarn 
de Danis quam de Suedis euentus istis novitatibus corespondit, 
Verendum tarnen est ne haec eadem Dani meditentur machi- 
nenturque, quod de illis publicus rumor iam hinc inde spargit 
nisi Cels vra mature suis pariter et nostris rebus consuiere 
satagat, in nobis quidem nulla erit mora si voluntatem et con- 
silium Mtis Regiae Cels. vra sequi voluerit. 

Einlage : Nolui et hoc celare Cels. vram : S. R. Mtem vna 
cum toto Senatu suo non probare, quod se sub id tempus 
tumultuosum Cels : vra non potius in Ciuitate Rigensi quam in 
alijs locis cootineat, ne per absentiam illius aliquid eius generis 
machinentur isti quoque, quod et Reualienses, Ideo fecerit ex 
vsu et necessitate presentis temporis si se in ciuitatem Rigen- 
sem conferat 

Einlage von anderer Hand: Noua. — Fama constans est 
Regem Daniae occupaturum Liuoniam, aq hoc nomine equi- 
tum ac peditum capitaneos jam coUigit, Praeficietque illi ter- 
rae fratrem, Ducem Magnum, Hoc an Suetiae vel Poloniae Rex 
Sit concessurus, tempus docebit oc 

Iliri et Magco dno dno Gothardo Kethlero 
Equestris ordinis Teuthonici in Liuonia Mgro 
Dno amico et vicino plurimum charissimo ei 

observandissimo . 



140 

060. (1561. Mai. 29. Eeval) — Eltterschaft von 

Harrien, Wirland und Jerwen und BÄth von 
Eeval an Caspar von Oldenbockmn. 

Cop. (Verz, /, 1280,) 

Fordern ihn auf, von seinem feindlichen Verfahren abzustehen und sich, gleich 
ihnen, unter Schutz und Herrschaft des Königs von Schweden zu begeben. 

Rethe Ritterschafft vnd Adel der Lande Harrien, 
Wirlant vnd Jemen, sowol eins Raths vnd ge- 
meinen der Stadt Reual an Aitenbockumb 

m 

Vnsernn grut, Werdige vnd Achtbarn gude freunt 
Welcher gestalt, sich E: Acht: W: nun mehr bAuen vnsernn 
allersitz vorigen guten wolmeininge, bauen tho Schlate Jegen 
vns. sambt vnd sonderlich, gantz vnd gar tho weddern, 
mit Furwerpen. vnd scheten, na dem Dohm vnd der Stadt, 
so ein part vorhenne, vnd nu noch dussen Dach durch die 
Heuser gescheen, erkleret is gnugsam am Dage, Darher 
wir vns dan keiner sondern freuntschop lenger, sondern 
opentlicher feintschop, vele mehr tho bevaren, sintemal durch 
solck furwerpen, vnd scheten, vnser Erue hüse vnd herlic- 
heiten, Leider vp dem Dhoeme In denn Brant gebracht, Vnd 
des vnse als was wir noch darinne gehat, berouet vnd Quit 
gewordenn, wie it den an dem guten willen vngetwifelt ock 
nicht gemangelt, so man der Stadt Jennigen schaden hette 
thofogen können, wes man gerne vnd nicht leuers gedann, 
doch der Leue Got die dar bauenn so4chs scheinbarlich ver- 
hindert, vnd gnediglich bewahret wie er vns noch ferner in 
gnaden bewahren wirt, dat solchs nicht gescheen. Wenner 
idt aber dusse Meinung als sich E: Acht: W: vorhenne ver- 
nemen laten, so man In diesser Manglinge dat Huss tho 
Wittens tein quit werdenn solde, wolde gi wol dat die Russe 
Queme, gi wüsten wol wat gi don wolden, war Datsulue 
henne suhet Iss leychtlich tho ermeten, also dat idt vele 



141 

mehr einer frembden Herschop, als sonst Jemande anders 
thom bestenn geschuet, Diewiln wir aber nun vth hoch- 
drengender vnuerbigengklicher noth, vnd schir In der vtersten 
gefahri Dat wy ohne Jenniges Menschen trost vnd Hulpe, 
vhon dem Veinde harte vor der Pfoertenn bescheidigt, vnnd 
alle thofor dardurch verhindertt vnsern Hernn, Dar wir bet 
her tho. trostloss van verlaten, vnd noch vp diese heutige 
stunde vnentsetzt von gebleuenn, den Eidt vpgeschreuen vnnd 
ankundigen Laten, vnnd vns wedderumb an einen Christlichen 
Potentaten. Nemlich die Kohn: Mt: zu Schwedenn. Vnsern 
gnedigsten Hernn, gelenet vnd In derselben Schutz vnd be- 
schirm unge ergeben, Godt erkennes nicht vth Jeniger leicht- 
ferdicheiti oder mutwillen, sondern velmehr vth hoher Bittern 
groten noth, Wie nun dem allem, Weiln Itziger Zeit die 
Sachen wo obstehet mit vns alle sembtlichen also geschapenn, 
Vnd dat slot so weinig vonn dem Doeme als der Stadt nicht 
mach noch kan gesondert werden, sondern ein Corpus sein 
vnnd bliuenn. Wie Idt danne von Alders hero ock gewesen, 
vnd noch so hebten soll vnnd modt. Derwegen segen wy 
nochmals vor Ratsamb. Wolde E: Acht: W: der Khon: 
Mt: tho Schweden, oder der Stadt Reuall dat Huiss In der 
gude vp drechlige Conditiones, abtreden vnnd folgen laten, 
wo dat Danne die gutliche Handlung geben mochte, so E. 
Acht W. aber diese vnser freuntliche suchung vnd vor- 
geschlagene middell bauen gude thouersicht vthschlahenn, vnd 
noch also Immer dar als die angefangen, veintlich vortfahren 
werdt vnd vns also wetenliche vhrsach geben hefft de by 
sick tho bedencken Dat wir thor kegenwehr, nach drucklichen 
wedder gripen moten, vnd des nu lenger nicht können ent- 
hauen sein, aoch bliuenn, Dan wir gedencken Keins weges. 
Diesem Ewerem Feintlichen vornehmen, also tho to sende 
vele weiniger mit vnserm semptlichen willen gescheenn tho 
latenn, Dat dat Huss an ein ander Herschop soll gebracht 
werdenn, vnterhalb den Dhom, wir vns als die semptliche 



142 

Ritterschafft der Lande, oc so wol die Stadt Reuall. vth 
ehafTten bedrucklichen vhrsachen, wo vermeldt, wedderumb 
henne begeuenn, Wes nun hir Inne E. Acht. W. entliche 
gemuthe vnd Meynung darvp, begere wir eine Eilsame be- 
schreuene oder Muntliche Antwort wedderumb bei Jegen- 
wertigenn, vnd wes dess nun also von vns geschult, wolle wi 
Godt vnnd die gantze werlt Richten vnd erkennen laten, tho 
siner thidt. Gade beuolen, Dat. Reuall, 

Rethe vnd Ritterschafft der Lande oc so wol 
Burgermester vnd Rath der Stadt Reuall, 



090« 1561. Mai. 29. Eeval. — Claus Ghiistienisson 
und Hans Larson an Caspar von Olden- 
bockum. 

Cop^ ( Verz, /., 1281^ 

Auffordening zur Uaterwerfung unter den König von Schweden. 

Wyrdiger Ernvhester vnnd Achtpar herr, Besonder guter 
freundt, Ewern Acht: W: seint vnsere vnuordrossene diennst, 
vnnd was wyr mehr vormugen beuhor, Besonder herr vnnd 
freundt, Alsse an Itziger Zeit, neben Der Edlen Ernvhesten 
vnnd Achtparn, Der Ritterschaft vnnd vom Adel der Lande 
Harrien, Wierlandt vnnd Jeruen, Ein Ersamer Wolweiser 
Rhadt vnnd die gantze gemeine dieser Stadt, sich vnter die 
Kon: Mat. vnnd das Reyche zu Schweden begeben, Vnnd 
derselbigen gnugsam zuuorn beyde muntlich vnnd schriftlich, 
Wie sich die Sachen zwischen vnserm gnedigsten herrn, 
vnnd dem herrn Meistern erhalten, angezeigt worden, Inn 
deme das Ihre Kon: Mt; zu keiner entschaft der entnhome- 
nen guetere mit gute kommen können, vnnd wyr auss Befhe- 
lich Ihrer Mt : andere wege ( : welche Ihre Kon : Mt : ledoch 
neben vnss viellieber hette vormitten, vnnd gesehen, das diss 



143 

wegk Jegen einen andern feindt hette gewendet mugen plei- 
ben, fernehmen müssen, Demnach thuen wyr ann Stadt vnnd 
Inn nhamen hochstgemelter Kon : Mt : zu Schweden das hauss 
zu Reuel, welches E: Acht: W: Itz noch Inne haben Inn der 
gute aufTurdem vnd eschen, Vnnd die vormhanen vnnd Bitten 
dass sie Inn diesem das Christliche vnschuldige Bluth vor- 
giessent^ vnnd andere thetliche handlungk vorhueten wolttenn, 
Im vhal aber solchs von Ewern Acht: W: nicht auf ditz 
vnser erfurdernt vns aufgegeben wurde, Aisdan muegen sich 
dieselbigen dess gewisslich vorlassen, Das wyr mit anderm 
ernst, Dan bisshero geschehen, dem hause nachtrachten wollen, 
Welches wyr E: Acht: W: zur warnungk nicht vorhalten 
mugen, Deren wyr sonnst, diss aussgenhomen, vhor Ihre Per- 
sone alle freuntliche mugliche Diennst zuerzeigen erbötigk, 
Dat. Reuel den 29 Maj Anno dc 61^^^ 

Schwedische Königliche 
Gesandten 

Clauss Christernsson vnnd 
Hanss Larson 

DEm Wirdigcn ErnvhesteD vond Achtparen 
heim, GisparD von Oldenbockum, Stadthal- 
tern der heuser Reuel vnnd Wittenstein, 
vnserm Besondern guten freunde. 



144 

991* 1561. Mai. 29. Eeyal. ~ Caspar von Alten- 
bockma D.O. Vervalter zu Eeval und Weissen- 
stein an Claus Christlemsson u. d. A. 

Ortg.? 

Fordert Aufschub bis zu Einholung einer Resolution vom OM. und erbietet 

sich mittlerweile zu freundlicher Verhandlung, 

xliwer gestrenckeiten vnd herschafften Brieff betrieffende. 
Who sich die Rette Ritterschaft der Lande Harlen Wirlande 
vnd Jeruen sowoU ein Erbahr Radt vnd gantze gemeinheit 
der Stadt Reuall vnder die kon: Mat: vnd das Reiche zu 
Schweden begeuen, vnd e. G. vnd hersch: ahn Stadt vnd In 
Nhamen hochgemelter ko° : Mat : das huiss zu Reuell In der 
gute aufeschen vnd furdern thuen, Damit das vnschuldig 
Christliche blott vorgessent vnd andere Dadtlige Handung (sie) 
Vorhut bleiben mochten oc hab Ich empfangen vnd allent- 
halben lesende vorstanden, Weiss darauf e. G. vnd hersch: 
In Antwort Dienst vnd freuntlichen nicht zuuorhalten, Das 
mir ditz hauiss von M. g. h. Meister zu LeifSande, Idoch 
vnwertigk, zuuorwalten eingethaen, vnd beuhaln, Das Ich nun 
solchs ahne vorwissent I. f. g. Jemant einReumen vnd vber- 
liebern solte, wurde mir solchs zu Vorletzung Meiner ehren 
vnd gedanen Eidtspflicht gereichen, Dan Ich gebe e. G. vnd 
hersch: gunstiglichen zubehertzigen. Wannehr dieselben von 
ko°: Mat:° zu Schweden, oder sonst Jemand ts ein hauss In 
werden, vnd ahne desselben vorwissent einem andern solchs 
eingereumet, Was für gnade gunst vnd Rhoem, dieselben 
dauon haben vnd bekomen wurden, hab mir auch Je vnd 
allewege nicht anders ercleret, das Ich nicht anders gewust, 
auch noch Dan das kon : Mat : sowoll dass Reiche zu Schweden, 
vnd Mein gnediger herre freunde gewesen, Worher aber diese 
Vientschafft, sowol die affall der Rette, Ritterschafft, vnd der 
Stadt Reuall sich erhaben, ist mir auch vnbewust, hette Ich 
solchs gewissen, wolte Ich woU zu andern Mitteln getrachtett, 



145 

Vnd weiln dan die sache allenthalben ahn Meinen g. h. ge- 
langt vnd die post versehenen sondage erstlich von hei ge- 
reisett, Alse bitte Ich nochmaln wie vorhin, gantz denst vnd 
vleissigen, so es mugelichen e. ge. vnd herschafften wolthuen 
wollen, vnd eine kleine Zeit stille halten biss zur Zeit, Ich ein 
eigentlich boscheidt von I. f. g. erlangen vnd bekomen muge, 
So alsdaen Ire f. g. kein Regierender herre dieser Lande 
bleiben, oder ehr dem Ertzfeindt widerstandt zu * thuende vn- 
muglich Wes alsdan mit billieheiten geschehen, vnd ahne 
Verletzung mit ehren zugehen magk, sollen e. G. vnd her- 
schaften mir In allewege nicht anderss alss bereitwilligk 
ersporen vnd befinden, Das Ich auch ditz hauiss einem andern 
Potentaten oder hern, ake Meinem g. h. Meister, wente auf 
weitern bescheidt, zum besten vortretten solte, wie mir von 
etzlichen velichte beigemessen, dar geschult mir vihl zu 
vnguetlichen ahn, Dan In der Daet vnd warheit wert vnd 
sali es sich vihle anders erfinden , vnd daer solchs Jo nicht 
anders sein, vnd M: g: h: diese Lendere vorfechten konte, 
gunte Ich ditz hauiss NEimandt lieber also der krönen zu 
zu Schweden, Das Ich aber so Hieben ahne vowissent Meines 
gnedigen hern nicht darein vorwilligen kan, wirt mir keiner 
anders alse zum ehren vordencken, Vnd derweiln die Rete 
Ritterschaft so woll ein Erbar Rath furgedacht In Irem 
schreiffende anziehn, Ich diss hauiss der ko^: Mat:** zu 
Schweden oder der Stadt In der gute auf drechlige Conditi- 
ones abtretten vnd volgen lassen. Wie solchs die freuntliche 
handelunge geben muchte, Alse sei Ich Morgens auss Iren 
Mittell etzliche vormutende, dieselben furschlege vnd Mittell 
In frcuntlichkeit anzuhören, So es nun e G vnd hersch: ge- 
legen die Iren dabei mit zu haben vnd ahn mir abzufertigen, 
stell Ich derselben zugefallen, Dan freuntliche hantlung kan 
Ich woll gedulten, hab Die auch Neiwcrle so ferne Die meinen 
Ehren nicht zu widern aussgeschlagen, vnd wes dieselben 
darin zuthuen geneigt, bitte Ich ein schriftlich zuuorlassigk 

10 



146 

antwort, Dar Ich vber ditz billigs erbietens nebenst den Jenigen 
so mit mir auf diesem hausse Vientlichen angegriffen vnd vn- 
schuldigs Christiichs bluetvergiessens vorhencket, wil Ich für 
gott dem Almechtigen den Ich dauber zum zuge anRuffe, das 
von mir kein vrsache datzu gegeben entschuldigt wissen, Mit 
dienstlichem bitten Diese meine beantwortung nicht Anders 
alse In allem besten mir bei zu messen, E, G. vnd herschafften 
angeneme dienst zuerzeigen, sei Ich mehr.dan willigk, Beuehle 
heimit dieselben In den schütz des allmechtigen Dat. auf 
dem Schloss Reuall den 29. Maij Anno dc Lxj. 
E G vnd herschafften 

Gutwilliger 
Jhasper von Altenbockumb D. O. 
vorwalter zu Reuall vnd Weissenstein. 



OÄS* 156L Mai- 29. Stockholm. — K« Erich XIV. 
an den OM. &othart. 

Mit Marginalbemerkungen aus des OM. Canzlei. 

Orig. (Verz. I, 1268,) 

(stark vom Moder mitgenommen,) 

Legt seine Beschwerden dar, fordert Genugthuung und droht mit Repressalien 

in Reval. 

Wir Erich der vierzehend von Gottes gnaden zu Schweden 
der Gotten vnd Wenden oc Konigk Empietenn dem Hoch- 
wirdigen Fürsten vnserem freunt vnd Nachparenn. Hern 
Gothart, Meistern Teutsches Ordens zu Lifflandtt vnsem 
gruss, Hochwirdiger Fürst lieber Nachpar. Wir haben E, L. 
schreiben dess dato stehet Riga Donnerstags nach In(uocavit) 
Jeczlauftenden. 61 Jahres empffangenn) vnnd darauss vnter 
anderen vernom(men Da)ss E. L. zu dem beschwerligen Zu- 
stande ob (alle) der noth vnd Drangsall darin E. L. vn(d 
d)erselben Ordenn vnd mitglieder eine Ra(ume) 2Jeit her ge- 
standenn, von der Rom: Key: Ma(y, v)nd dess heyligen 



147 

Reichs stendenn. so neulich zu Speur versamlet gewesen. 
Zum Hogsten seitt getrostett vnnd erfreuett 

• Gebenn E. L. daraufif zu Antwortt Dass denn Lendern 
In solicher langwiriger Dr(ang)sall vorlangst trost vnd errettung 
wol (ver)gunnen mugen* *)Derhalben wir eure vertr(ostunge) 
gerne vernehmen. Vornemlich. Wan (die) solche erquickung 
nicht alleine auss brieflfe vnd Zeitungen, sondern empfintlich 
geprueffenn muchtenn,*) 

Dass E. L. femer antzeigenn. es seij bei den berat- 
schlagungenn gemeiner Stend dess Ro. Reichs, vnser Konigk- 
reich oc mit gedacht w(orden). vnnd dass man meine wir 
wurden vnss v(on) solcher dess Reichs Vereinigung nicht 
leicht(lich) absondernn. vnd der geferlichkeitt so (dar)auss 
erwachsen muchte wan wir vnss an(drer) gestalt verhieltenn, 
erinnern oc Haben (wir) die Rom. Key. Matt, vnsernn 
freuntlichen lieben heren Nachparen Vnser meinung vnnd ge- 
mut Darauff schriftlich vnd freuntlich erclerett, vnnd .souiel 
antzeigung gethan. *) Dass Ihr Keij. Mat. darauss leichtlich er- 
messenn werdenn. Dass wir euch zu keiner widerwertigkeitt 
vnd empörunge die geringste Vhrsache ein gegeben haben,*) 

Dieweil aber E. L, vnserm Hoch(seligen) Hern vatter. 
für allerlei Jeder Zeit (erzei)gte vnd beweisete Nachbarliche, 
treue, freundt(scha)fftt, beistandtt, vnd allerlei gute for(deru)ng 
zum hogsten vndanckbar^) euch widder(umb) gegen I. Matt. 
vnd vnss vnnachbarlich. vnfreuntlich vnnd gantz gefchrlich 
In vielen Sachen Haben verhalten. 

Dan Anfenglich dass Ihr In Jüngster kriegsempörung 
zwischen Hochgemeiter Kon. Matt vnd dem Grosfursten von 
der Muscow die Nachpa(rliche) Vereinigung in vergessen ge- 
stelt mit dem Fei(nde) einen Löcherligen friden. vns zuwider 



i)-2) Nota. 

')-*) Aä marg, angestrichen, 

*) obijcit ingratitudinem 

10* 



148 

aufg(erichtet) vnd denn mit zuführe Waffen wehren Prouianth 
vnd ander Nutzichheiden, gestercktt habett^) 

Darnach alss hochgedachte Kon. Mat. mit Inn dem 
Grosfursten Zum verdrag vnd zu frudenn g(ekommen) E. L. 
aber Nochmals vnd die Lifflendischen Ste(nd)e mit Krig an- 
gegriffen, vnd vbertzogen wo(rden) Do haben E. L. bestalte 
Diener die Muscowitersche schiff auf vnsern Strömen beschedi- 
gett vnd be(raubt.^) Ist derwegen ein gemein geruchte In der . . 
erschollenn. Wie solchs von den Vnseren Alss (E. L.) bundt- 
genossen Dem auffgerichten fried(en) zwischen Vnserm Hoch- 
seligen Hern Vattern dem Grosfursten zuwider besehen were 
haben sich die sachen lassen ansehen als g . . . 

Darauf vmb, wie dess Grosfursten schwere bedrengnuss 
vonE. L. vnd derselben mituerwandtenn. Hinderlistig auf vnss 
vnsere Konigkreich, vnd furstenthumb*) bewegenn. Vnd 
wendenn muchte, Wie dan der Feindt sich dardurch bewegen. 
lassenn. vnd ei(n st)adtlich Kriegsuolck. Jegen Finlandt da- 
selbst widderumb eintzufallenn hat verord(net welches) sich 
auch den vnsern hat zugesichte (gerucke)tt, wer also bei nach 

zu vnschuldenn euen in vnruhe geratenn, wo wir 

v(ns dur)ch Botschafft gegen den Grosfursten (solcher ha)Ibenn 
nicht hetten zu Purgieren, (vnd zu e)ntschuldigen gewust. 

Demgleichenn haben E. L. durch (ihr)e Botschaft vmb 
eine Stadtliche Summa Geldess zu lehnen vnd furtzustreckenn 
zu etlichen mahlen vnss anlangen lassen Dass aber euer Ge- 
müt vnd . . . anschlag zu Keinem guten gerijcht gewesenn, 
vnd (ihr) anders nicht gesucht habenn. Dan vnss vmb (vil) 



^) Non est factum neque tunc praefuit regimini princeps 

neque fuit in Livonia quod factum a mercatoribus 

factum est nunc (a) subditis sweticis 

^) Non fuerunt principis ministri neque (a) principe instructi 
^) Fit iniuria principi qui illo tempore abfuit neque 
cogitatum quidem fuit a predecessore hoc. 



149 

Geldt zu brengenn. Vnd wan ihr dass erlangte (ihr) dardurch 
den Muscowiter widderumb von (Euch) vnnd den eurenn auf 
vnss alss die wir damit seine feinde hettenn gestercktt zu- 
uerhetzenn Solchs habenn Hochseliger vnser lieber Her vnd 
Vatter Vnd wir auss^) vngrundlicher (vnbe)stendigen fur- 
schlagenn* Derselben Legatenn gnugsam verstanden. Dan 
wer Inen die sach ernst gewesenn. Vnd hette man vnss m(it) 
treue gemeint So het man sonder ZweifTel (wol) anders zur 
Handlung griffen, wie besehen. Wir aber die die Sachen allent- 
halben bei der (kon.) Matt, vnserm Hern Vater seliger vnd 
(löb)licher gedechtnuss Im besten befordertt vnd die Sachen 
so weit bracht Dass die Kon. Mt. dartzu geneigt gewesen. 
Saint dardurch bei vnsern her Vatter In vngelimpff kohmen, 
Entlich damit E. L. In allem was (zu) vnfrudlicher vnnach- 
parliger Feintlicher Handlungk gehorigk nichts Hessen er- 
w]nd(en) Habenn E. L. durch Ire bestalte Diener . kurtz 
verrückter Jahrenn sich gelustenn (lassen) denn vnsern Ihre 

Schiffe deren ning sich gantz hoch erstrecktt 

Feintlich abtzunehmen. Die Leute zu zuuerstruckenn oc 

Vnd ist noch biss auf (die) Heutige stunde vber vnser viel- 
feltig (ernst)lich ansuchen vnd freuntlich begeren^) .... zu 
Rom. Key. Matt.* ernstlich Mandatt, vnd (befehl) Tratz vnd 
widderwillenn Irer Mat-^) (a)ber zu vngehorsam nicht die ge- 



^) Fit iniuria principi qui licet aequis conditionibus pe- 
cuniam mutuo dandam petierit quae cum intoUerabiles pro- 
ponerentur, gracias pro voluntate ista egit. 

*) Das will man auss meynes g. hern bestallunge mehr 
befynden haben die Reuelischen burger bouen befelch gethan 
lasse man ssie widder zun meynen hern komen so willen 
yre f g restitutionem ablatorum ynen aufferlegen et ut iniurias 
iniuste illatas resartiant 

*) Es hat sich meyn gnediger her vil ein anders erbotten 
auch die Romische Key mat worben (?) 



1 



160 

ringste erstattung gescheen. Sonnder seint von einer Ze(it) 
zur anderen vergeblijch getrost wordenn.^) Dieweil auch E. L. 
andere Benachbarte Potentatenn zu Schutzherrn angenomen. 
vnss alss den negsten gelegensten Nachparn. Dem viel an 
solcher Neuerung gelegenn. Darin nicht zuuor ersucht,*) 
Vnnd Demselben etliche Festungenn eingereumett habenn« 
Vnd E. L. Feind gentzlich entschlossenn , vnd bereit an 
gerust. seindt dass vbrige In Lifflandtt einzunehmen. Vnd 
vnt(er) Ihrer gewalt zubrengen 

Damit aber vnsere Zuspräche, vnd gerechtigkeit die wir 
zu den Landenn von wegen genommener^) Schiffe vnnd sonsten 
Habennn. wa wir (die) sachen lenger vertzogenn nicht er- 
sitzen. v(nd) andere Potentaten die Stadt einbekomen 
mo(chten) an denen wir vnss schwerlich wustenn zu ergetzenn, 
Vns auch ungelegenn vnd (mit) nichtenn zuleidenn, dass ein 
frembd(er) die Orter besitzenn*) Vnd die Zuschiff(ung in) 
vnser anreinende. Königreich bekohme(n mochte) 

Derhalbenn seint wir nochdrencklich .... Sonderlich 
weil die von Reuel hib(euor) mehrmaln vns vmb Hulff 
beistandt (vnd) errettung, alss die von al(ters) vnderthenig 

angeroffen (vnd in vnsern) schirm zubegeben freiwillig, 

vnsere Commissarien mit etli(chen Schiffen ?) gegen Reuel 

auszufertigen, vn selbenn mit Ihnen auf zimliche 

...... vnd billiche Conditionn.^) Handien . . Do aber 



^) Bellum et Morbus excusant 

^) Genuchsam ersucht auch die Ro: key. Mt. selbst. 

^) Nullum ius doceri poterit neque satis causa fuit ad 
bellum mouendum nauis aliqua a privatis inscio principe 
intercepta. 

^) Contra ista nota eiecta presidia ex Reualia expugnata 
padis postea Pernouia et Wittensteina. 

^) Dess seint sie nicht befuget gewesen, Dan stadt vnd 
Schloss dem orden vil mehr den von Reuel zukomen So 



151 

im fahal die frenntschaft (veracht) vnd der treffenliche 
schade vns(eren) vnderthanen. von E. L. vnd d(ero leuten ?) 
gefugt ohne vertzug geburlicher (weise) nicht erlegt wurde, 
Haben sie befehlich Jegenn die Stadtt weiln die Guter 
darinn werdenn enthaltenn, Derselbigen zugethane vnd 
mituerwandtenn. die mittel an die Handt zunehmenn, wardurch 
sie zu gebürtiger Restitution vnd erstattung alless aus der be- 
raubung vnd enthaltung Solcher Schiff vnd guter, erwachsenen 
Schadens vnd schadewache muchten getzwungen vnnd ge- 
bracht werden. Vnd Können sich E. L. nicht beclagenn. alss 
werenn die vnuerw(arnter) Sachen« von den vnsern vberfalienn. 
Dann euch zeitlich durch E. L. Jungst bei vns gehabte Ge- 
sandtenn. solchs zuuor Haben antzei(gen)vnnd verwarnen lassen. 
Solchs haben wir E. L. auf derselben schreibenn, sich 
darnach zurichten, nicht wo(llen) verhalten, Vnd wehren Der- 
selben so(nst) gute freuntlich Nachbarschafft (zu erweisen ?) 
geneigt. Datum auf vnserm Kon(iglichen) Schloss Stock- 
holm Denn 29 Ma(ij) Lxj» 

Ericus 
Beizettel: Auch Lieber Nachpar, Was die Lenung etzliches 
geldes belaogett, Ob wir woll (aus) angezogenen 
vrsacben die mittell vnnd (wege) furjehmen mussenn, 
So wolten w(ir) doch, do wir vormercken würden, 
das (E, L.) das vortrauen zu vns setzten : wie (die) 
woll zu andern gethan, aber wenig f(olg) vnd nutz 

entpfundenn, euch mit gu(ten) Radt mit 

von vns, In deme vnd sonsten ♦ . . . von denselbenn 
gewertigk sein.^) 

sein ssie auch nicht verlassen gewesen haben auf den Polnischen 
schütz allererst meynen g. heren geschworen auch auff ge- 
nuchsame caution die polnische presidia eingenomen 
^) Nota hanc schedulam 

DEm Hochwirdigen Fürsten vnsenn Freunt vnnd Nachparn 
Hern Gothart Meisternn Teutsches Ordens tsu Lifflandtt. 



162 

9Sf3* 1561. Mai. 30. Wilna. - König Sigismund 
August an den OM. Gotliart. 

Orig. (Verz. /, 128^.) 

Erklärt das bestehende Schutzverhältniss für völlig unzureichend; fordert Ein- 
räumung aller Schlösser in Livland mit ungetheilter Machtvollkommenheit und 
erklärt sich dagegen zu Stipulationen, Garantien und Ersatz bereit. Der Palatin 
von Troki , Nicolaus Radziwil , erscheint an der' Spitze eines Heeres , um als 

Vollmächtiger des Königs zu unterhandeln. 

In dorso: 30 Maii A® 61. 

SIgismundus Augustus Dei gra REx Poloniae Magnus DVX 
Litwaniae Russiae Prussiae Mazowiae Samogithiaeque etc 

dns et hrs. 
jj^nde g^ Mag''® dne amice et vicine syncere nobis dilecte 
Ita sane est vt Mag*^* vra scribit dolenter nos defectionem 
ciuitatis Revaliensis equidem accepisse, non modo quod in- 
dignitas nominis nri in eo vertitur sed quod magnopere vere- 
mur, ne et latius malum hoc serpat et ne ex vno hoste Moscho 
plures habeamus Nam et Riga et Pernouia eo quoque incli- 
nare dicitur, tum Wirlandia et Estonia tota, simile quiddam 
ad nos renunciatur ex Dania, adornare Regem magnam clas- 
sem, non ad vnius ciuitatis oppugnationem sed tocius pro- 
vinciae exacto in vniuersum ordine occupacionem, et iam hie 
re ipsa experimur, quam dura et difficilis provincia a Mag®** 
vra humeris nris imposita sit Cum quod caput in eo toto 
defensionis negotio est nobis non praestatur Primum et, quia 
non acquiescitur consiliis nris, et praesidiis nris non tantum 
tribuitur aut confiditur quantum merito deberet, Meminit Mag''" 
vra hortatores nos illi fuisse, vt militem Germanum ex tota 
provincia prorsus dimitat, non alat viperam in sinu et tantos 
sumptus in ea alenda non adeat, cuius fidem iam antea saepe 
et sub Derpta Marienburga et Velina experta est Meminit et 
hoc inter caetera designasse nos sexcentos equites et trecen- 
tos pedites in praesidium ciuitatis ipsius Reualiensis quae si 
non recusata fuissent et si obtemperatum esset voluntati et 



153 

sententiae nrae procul abessent practicae Suedicae, de quibus 
etiam si paulo tempestiuius commonefacti fuissemus iniretur a 
nobis ea rado quod studia et conatus illos irritos reddidisse- 
mus, et praemississemus eo longe ante bunc ipsutn aulicum 
nrm Generosum Henricum ä Donn et alios quoque adiunxis- 
semus. Sed meminit Mag''** vra cum quali response Genero- 
sum Joannen Maczinsky 111"* et Magc* dni Palatini nri Vilnen- 
sis Secretarium ad nos de recipiendo eo ipso Henrico ä Donn 
et Bonaventura Newgebawer dimiserit, non eis videlicet super- 
esse locum in ciuitate satis antea firmata et populosa, nisi 
primum inde pedites nros in arcem Padis vel Weissenstenam 
deduxerimus, Cum vero de eis ipsis practicis Suedorum et 
defectionibus, a nris inde praesidiariis literae nobis adfereban- 
tur, Legatus Mag®^^ vrae Syndicus Reualiensis vanos esse 
rumores dicebat, omnia ibi tuta omnia solida et integra affir- 
mans debere nos in vtramque aurem dormire, nihil periculi 
k Suedis ibi imminere, quod ciues erga Mag^-*'^ vram sint 
fidelissimi, solidi et integerrimi, adeo et in tantum quod etiam 
non dubitarit periculo capitis sui haec in se, quae affirmabat 
recipere, magnifica sane promissa sub quibus tum non tam 
nobis quam Mag®**® vrae latebat anguis in herba, Deinde 
centurio nr Modrzewsky non tantum non receptus est ibi sed 
responsum a Reualiensibus accepit, non in ciuitate modo sed 
in toto illo tractu locum illi non superesse, reliqui etiam mili- 
tes nri qui hinc inde per castra dispositi sunt mira ad nos 
semper perferunt de officialium et aliorum hominum Mag*'*® 
vrae erga illos affectione fide etiam et voluntate, quod nee 
libertas vlla, nee claues illis permitantur seque propterea in 
magno discrimine versari. Proinde nisi aliam rationem Mag®** 
vra de reliquis seruandis nobiscum iniuerit, nescimus quomodo 
stabit et nra defensio et vra salus, Et quanquam pro fide nra 
Regia pro voluntate etiam, in Mag®**" vram, proque pactorum 
religione nihil praetermissuri sumus, quae ad conseruationem 
reliquiarum, repressionem hostium, et recuperationem amis- 



164 

sorum, pertinent, tum nobis in primis videri et consultum et 
necessarium, vt Pernoviam Weissenstenam Wendenam 'Rigam 
et alias arces periculo et defectioni obnoxias merae potestati 
et mero dominio nro sie vacillantibus et periclitantibus rebus 
permittat, et ad pacificationem vsque fidei et arbitrio nro con- 
fidenter concredat, sicut merito si rebus suis recte consultum 
esse vult debet, Nos enim Deus nobis testis est non nra hie 
quaerimus, quod si cautiones Mag°^*® vrae a nobis factae, illi 
non satisfaciunt , non recusamus neque omnino tergiuersamur 
vt Mag®^* vra investiget et nobis insinuet vias, modos, et 
raciones mediantibus quibus se et sua nobis credere vellet. 
Nam sie stantibus rebus neque infirmiori solidiorique funda- 
mento, coUocatis ruitura reliqua esse videmus, non sine qui- 
dem discrimine et periculo provinciarum nrarum sed tum 
magis de Mag"* vra hie agitur Cum autem dei beneficio ad 
sint nobis in Livonia et in vicinis provinciis, arces, praefecturae, 
tractus, diocoeses et provinciae quos illi pro honorifice susten- 
tanda condicione eius ad horum tumultuum expirationem tra- 
dere in recompensam suarum arcium possimus, non videmus, 
cur non potius fidem nram amici et vicini Regis, integerrima 
voluntate in illam propendentis sequi, quam se dubiae fortunae 
in summo rerum periculo exponere, et nris quoque provinciis 
magna creare discrimina debeat, non enim imus inficias nra- 
rum prouinciarum salutem salute Livoniae contineri, verum 
antequam ad eum scopum peruenerimus ad quem contendi- 
mus, nempe ad otium pacem et tranquillitatem recuperandum, 
facile omnia irrita vana et invtilia fieri videmus, nisi isthic 
nobis solide obtemperetur Obtemperari autem alia ratione non 
potest nisi integra penes nos statuendi imperandi et decer- 
nendi potestas maneat, quae nisi confestim fiunt eadem 
prorsus ex reliquis ciuitatibus quae ex Reualia euenerunt ex- 
timescimus, neque etiam alia ratione praesidiarii nri in ilKs 
locis tute commode cum vita corporibus fortunis honore et 
existimacione sua versari possunt, et qui etiam sine intermis- 



165 

sipne mirificis aures nras fatigant querimoniis, quorum salus 
non potest nobis non esse carae (sie) Ideo etiam confestim 
Illrcm e^ Mag^*" Nicolaum Radziwil in Bierze et Dubinki Du- 
cem Palatinum Trocensem supremum exercituum nrorum Capi- 
taneum cum aliis Ducibus et capitaneis iam iam cum exercitu 
praemitinus penes quem integra potestas erit statuendi con- 
cludendi et generaliter omnia et singula faciendi et dispoTTendi 
quaecunque ibi praesens rerum Status necessitas et vsus ex- 
poscit Factura itaque est Mag ^'^'^ vra et pro fide et pro salute 
sua, si se eius ac adeo nris iudiciis voluntati et sentenciis vna 
cum Omnibus suis accomodet De quo Mag°^*™ vram iterum 
atque iterum sedulo diligenter et acurate commonemus et recte 
valere cupimus Datae Vilnae XXX Maii Anno Dni M D LXI 
Regni vero nri XXXII 

{Eigcnh\) Sigismundus Augustus 

Rex sst. 

Rndo et Magnüico domino Gothardo Kethlero 

equestris ordinis Theutonici in Liuonia Magro 

vicino et amico nro charissimo. 



156 

9ff4* 1561. Mai. 30. StockMm. — K^ Ericli 117. 
an Claus Gliristienissoii, Hans Larsson und 
Hermann Bruser. 

Schreibt von seinen Anordnungen in Betreff der nach Reval bestimmten Schiffe, 
Knechte, Victualien u. a. m. ; erklärt sich bereit, auch die Jerwischen in Sub- 
jcction zu nehmen; wünscht Copien der Privilegien von Stadt und Rittersdiaft 
einzusehen; ermächtigt sie jedoch im Nothfall von sich aus zu verfügen; er- 
örtert verschiedene in Betracht kommende Rechts- und Staatsfragen; beordert 
sie, wo möglich auch Sonnenburg und Pemau einzunehmen; instniirt sie in 
Bezug auf Herzog Magnus und die Russen, und trifft mehrere andere An- 
ordnungen. 

Suar tili Claess Christersson, hans Larssonn och 
hermann Brussell opa the schriffuelsser, som medtt 
Peder Turssonn och Anderss Nilssonn kong : e Mtt : 
tilhände kompne äre etc. Datum Stockholm 30. 
Maij. Anno etc. 61. 

Wij haiTwe bekommitt twenne edherss schriffuelsser 
tillijke trogne Vndersater, en medtt Pedher Twrssonn, then 
andre genum Anderss Nilsson, Och säsom I tili thett forste 
beswäre edber om the Skip och thenn krijgsmunitionn, 
samptt Peninger och alle andre nödtorffter som I schole pää 
holle, och wij edher haffwe medtt förtröstedh, huilckett altt 
som I schriffwe, ännw här tili Icke är framkommedtt, Sä är 
thett Oss högelighenn emott, Förundre Oss och sää stoor- 
lighenn, hwarföre Hans kyle Icke bättre haflfwer skyndett 
sigh I wäghenn, All then stundh han tydelighen nogh, bleflf 
hädenn iffrä Oss afferdigett, bade medtt enn deell och annen, 
som wij pää thenn tijdh künde ästadkomme, Och an doch 
att man pää sää hastigen tijdh Icke haffwer kunnett bringe 
tillwäghe, och förschaffe tili hope all thenn deel, bade Folck, 
fettalie och andre nödtorffter mere, sää myckett som wäll 
hade giordz behooff, och wij gärne hade seedtt, Sää haflfwe 
wij doch likewäll Icke thess mindre giortt thett sedhenn, och 
sä besteltt thett, att seden hans kyle war affdraglienn, haffwe 



157 



wij sändtt Anderss Pedherssonn pä Färdaell ästadh medtt 3 
galleyder, och ett Skipp Fureblässenn benempdh, ther pä äre 
3 Fänicker knechter kompne, tesliges och sä ixiycken fettalie, 
kruutt och lodh, som mann haflfwer kunnett kommett tillwäghe, 
huilke som Oss förhoppes, och schole allereedhe wäre ther wijdh 
händen, Tesliges ligge här ännw Twä galleyder och enn barck 
tillredhe, samptt nägre Fettalie Skuuter, bädhe medtt Spanne- 
mäll och andre nödtorffter ladde och tillflyedhe, huilcke sä 
snartt Gudz wäderleck sigh fooge will, äre the medtt thett 
allerförste förwänttendes medtt Erich Tönnessonn, Och hwadtt 
som änn yttermere fattes, schall thett medtt thett allersnareste 
blifiwe edher tillschickett, ther pää I heller Ingen tuiflfwell 
schole haffwe. 

Wijdere säsom I schrifTwe om fettalie och begäre wette 
hwre säsom Ther vm befaltt är, Sä haffwe wij tagett vdi 
nödtorfftigtt bewogh, Icke allenest vm fettalie, vthen och 
Jemwäll flijteligen öffuerwägett thenne heele handell, hureledes 
man schulle taghe sakenn före, sä att hwadtt säsom I sää 
mätthe är päpegijntt mätthe wäll fullfölgdht bliffwe tili ändhe, 
och att I med the nödtorfftter mätthe bliffwe förhulpne, som 
tili sakens förfordrungh behöffwes* Och pä thett I mäge 
wetthe wärtt betenckende härudinnen, och sedhen wijdere 
tenckie eflfther, hwadtt säsom eder synes I sää mätthe will 
wäre förnödhenn, haffwe wij betenchtt och öffwerwägett, hure 
myckett folck, som ther vdhi Sommer kann behöffwes. Och 
för the lägenheeter som wij nw vdaff edhers schriffwelsse för- 
nimme wäre pä färde. Kunne wij Icke annett tenckie ( : hwar I 
edher elliest Ingen yttermere Fijendschap förmode, änn hoon nw 
är :) att när som I hade aller högztt tili Fem Fänicker godhe 
warafilige knechter, tesliges och twä schwader ryttere, schole I 
wäll komme ther tili medh och behielpe edher/ Mann I wintter 
kunne wij Icke tenckie, att I thä sä mänghe schole behöffwe, 
hwar I elliest kunne bliffwe oahnfechtedhe, Och inghen wijdere 
feegde päkomme kundhe, anthenn äff Rydzenn eller näghen 



158 

annen, änn som här tili. Therföre försee wij Oss, att när 
som I beholle ther qwar wedh pass tili an Fempton hundrede 
knechter, Och aller högztt tili enn Swader ryttere, schole I 
wäll wäre starcke nogh tili att försware Stadhen, tesliges och 
bemanne Slottedh och dornen när I thett haffwe bekommedtt. 
doch mäghe I giffwe Oss, edherss betenckende tillkänne, 
hwadtt säsom edher här vm synes antingen eder tyckes thett 
wäre nogh I sakenn, heller hwadtt säsom I kunne tenckie, 
best kunne wäre härudinnen. 

Wij haflwe och ther effther latidh förslagett fettalien 
som wij achte tijtt förschicke, Och befalett Anderss Sigfrids- 
son, att hann schall förschaffe therhädenn then mäste fettalie 
han kann ästadkomme. Och föruthen thenn tillförningh som 
wij achte göre ther hädenn, haffwe wij säa latidh bestelle, att 
borgerne vtaff Städerne, bädhe häden iffrä Stockholm sä och 
flerestedz warde och kommendes medtt Spannemäli och all 
annen deell som the kunne ästadkomme. Mann ther som sä 
wore, att thett Icke kundhe förslää, bädhe för Stadhen sa 
och tili att vnderholle folckett medtt Och the foordrede 
opä Mänedtt Peninge, och wille heller holle sigh sielffwe, thä 
kunne wij wäll lijdhe, att I gäffwe knechteme pä mannen, 
tili Fem, Sex eller Siw marck, ejflfter som I bäst kunne komme 
öffwerenss medtt them föruthen theris rätte ärslöön, ther medtt 
försee wij Oss, att the sigh schole kunne behielpe Man hwar 
sää wore, att the schole draghe tili falde, emott Fijenderne, 
och täringhen sä dyr wore, att man elliest Icke künde stelle 
them tillfrijdz, medtt mindre man samme Mänedz Peninger 
föröke moste, thä mäghe I giffwe knechterne pää Mannen 8 
marck, och ryttere tolflT marck pä hwar hest, doch mää I see 
edher wijslighenn före, säsom wij eder ther vm betroo, att I 
Icke Inryme them sä högtt, medtt mindre I säghe, att störste 
nödhenn ther tili trängde, Och man elliest icke künde komme 
ther tili medh, Och huar som the sä myckett bekomme schole 
synes Oss Icke wäre rädh, att man lotthe giffwe them ärslöen 



159 

med, efftber thett elliest wille falle Oss för swärtt, att holle 
saa vtt medh them, hwar the lenghe widh then sold bliffwe 
schole. Wij förschicke eder och medtt enn war tienere Anderss 
NSssonn benempd Tretijetussendh marck ortiger tili the tijetus- 
sendh daler hans kyle hade medtt sigh» Och wele wij frem- 
delis medtt thett aller forste förschicke eder enn Siutijetussendh 
marck ther tili, ther medtt I mage eder lathe benöye, Och 
I thenne Sommer inge flere Peninger förwäntte, effter wij 
haffwe sää förslagett, att tili then bekostningh wij achte ther 
vdi Sommer att göre, schole samme peninger wäll tillräckie. 
I wele förthenschuldh haffwe ett Inseende medtt samme Pe- 
ningers vttgifftt, och medtt honum som them hafiwer vdi antt- 
wordenn, att han Icke handler och skiiftter them vtt, altt 
effter som hann will sielff vthen att hann rätter sigh effther 
thett I honum tili seyendes och befalendes wardhe, Och 
kunne I sää bestellett, att sä ofTte som nagen löningh schall 
hoUes, mätthe thä näghen, antingen hans kyle, Erich Tönnes- 
son eller och Anderss Pederssonn, wäre thervdöffwer medh, 
som kundhe holle kegenregister emott then andre, pä hwadtt 
sasom vttladis, Wij haffwe och befalett honum, att han schall 
gifiEwe Oss tillkänne hwadtt sasom vttgiiftten, pää hwar mänedtt 
kan sigh belöpe, bädhe pä Mänedtt Peninger, sä och pä andre 
vttgiffter, och pä hwar Mänedz vttgifftth, schicke Os wisse 
R^ister tillhände. Begäre wij och vdi lijke mätthe, att wij 
kunne bekomme förseglede kegenregister vtaff them, som 
thervdöfifwer medtt wäre schole. Wijdere schole I wetthe, 
att wij skicke eder tili sä mänge Ryttere, som vdi war bestel- 
lingh äre vdi Finlandh, huilke sigh kunne belöpe wijdh pass 
tili Fyrehundrede eller nägitt mere, Haffwe och sää satt then An- 
derss Nilssonn iffrä Wijborgh, tili enn Rittmestere, som schall 
skynde them tijtt medtt theris bester och rustningher ther 
som edher elliest sää synes gott wäre. Och the sigh sää förlijke 
kundhe medtt Borgerne, att the Icke giorde them Oss aff- 
spennige, Och äre wij tillsinnes vdi theris Stadh förschicke 



160 

Nilss Jesperssonn medtt sä mänghe äff the Swenske Skytter, 
som schole achte pä gränntzenn, Hwadtt säsom nw the Finske 
Skytteres ärslönn schall wäre, warder för*® Anderss Nilssonn 
edher ther vm wäll berättendes. Hwadtt säsom Skytt och 
Muurbrecker belanger, them I och begäre, haffwe I tilförenne 
bekommett bescheedh vm, Och schicke wij eder medtt thenn 
Skipzfläthe som seenest affdrogh medtt Anderss Perssonn 
Otte Muurbräcker, föruthen andre Skytt, bade smä och störe 
hwarfbre mäge I nw göre edherss ther medh opä Slottedh, 
och sökie edher foordeell Inne hooss thenn Oldenbuchum, 
thett bäste som I kunne. Och effther wij befruchte, att thett 
kruutt som wij edher halTwe latidh tillschicke, Icke schall 
tilleffuentyrss förslää och tillräckie, hwarföre säghe wij helst 
att hwadtt rädh I kunne finne ther tili, att försörie eder sielff 
ther medtt och köpett för Peninger, sää myckett som fatte- 
des, att I edher her vm beflijte, Elliest försee wij Oss, att I 
medtt allehände kloott, bade smä och stoore, schole wäre 
wäll försörgdhe, hwadtt säsom fattes, kunne I gifiwe Oss 
ther vm tillkänne. Wij förnimme och, hure säsom I haffwe 
besteht medh the domeske knechter, I thett I haffwe händtt 
eedhen äff them, tesliges och lagett vm theres bestellungh 
och annett mhere, Sä är Oss sädantt behageligett, Och fast 
thett änn nägett högtt sigh belöper som the nw bekomme, 
sä kann man likewäll Icke sä noghe räcknedtt medh them, 
all thenn stundh the äre the samme, pä huilken saken mäst 
hänger, och mann them Icke kann vmbäre I thenne handell, 
doch kann mann wäll (: säsom I schriffwe :) finne rädh tili 
framdelis effther tijdzens lägenheett sädantt förandre och för- 
minske. Och försee wij Oss, att I sä thervdinnen, som I altt 
annett, wäll wardhe rammendes wärtt bästhe, Mann att ahn- 
tage nägre flere vtaff the tyske knechter, och thett löse sel- 
schapp, som afl och tili draghe, äre wij Ingeledes tillsinnes, 
effter wij wäll kunne tenckie, att the wele haffwe, enn stoor 
besoldningh. Och kunne doch likewäll Icke mere gagn göre 



161 

Oss, änn sässom wäre Swenske. Och tili befruchtendes wore, 

att ther som man schuUe taghe them vdi näghen högre be- 

soldningh änn the andre, schuUe thett komme stortt muterij 

ästadh, iblandh them som häden effter äre, när som the 

saghe, att the Icke finge sä mygitt som the andre, Wore 

fbrthenschuldh bästh, att man midde them thett mäste som 

man kundhe, doch effter ther fattes ännu Etthundrede Tyske 

knechter tili the Fyrehundrede, som I ther haflfwe tilförenne, 

äre wij wäll tillfrijdz, att I tagee ahn vtafF thenn hoopen som 

haffwe leegett pä Wittenstein, Och när som man hade sä 

mänge som then ene Fänicke künde bliffwe vppfyltt medh, 

Synes Oss Inge flere göres behooff äff thet slagett, effther 

wij elliesth tröste wäll komme sä mänghe Swenske knechter 

ästadh. hwar flere behöffdes an the som nw äre ästad schickede 

Thett I och haffwe satt hans krafftt tili höffuidzmann vdöff- 

wer the domeske knechter, säsom wij fornimme, är Oss thett 

wäll behageligitt, Saghe och gärne, att ther som I kunne för- 

ordne näghen vtaff the gamble knechter som hädenn efller 

äre kompne tili Fänricker öffwer them, att I thett och sää göre, 

eller hwem I elliest künne tenckie, som Oss förtroghenn wore. 

Wijdere som I schriffwe vm the Soldryttere, som sigh 

biudhe vdi war tienisth, Sä äre wij Icke tillsinnes att taghe 

nägre ahnn, vtaff thett lösse partij, effter wij Icke wetthe, 

hwadtt man mä sigh pä them förlathe, doch kunne wij wäll 

lijdhe, att ther som nägre vtaff Adelenn äff haryen och Wijr- 

landh, biudhe sigh tili att wele tiene Oss medtt bester, att 

I thä annamede them och förhandle medtt them pä the lijde- 

ligeste Conditioner, som I kundhen, effter wij fornimme, att 

the sää vttarmede äre, att the Inthett haffwe, ther the kunne 

behielpe sigh medtt. Sää kundhe the thää theregenum komme 

sigh taste bättre före, och wore Oss teste mhere benägne tili 

thenne handeil. oc Hwadtt thenn Järffuiske Adell belanger, 

som sigh och tillbiudhe vnder Oss, äre wij och Icke obenägne 

anname vdhi förbundett, medtt sä mänghe som ännw Icke 

11 



162 

äre vtaff Ryssenn föröffredhe, medtt sädane bescheedh som 
the andre, doch mäghe I see edher wijslighenn före, att I 
Inge Priuilegier tillseye them mere, änn som I kunne för- 
nimme, att the tillförenne hafTwe hafftt vtaff hermesterenn, 
Och säghe wij helst, att för änn som I nägett endttligitt be- 
sluute, antingen medh the Räffwelske, eller them äff Adelenn, 
vm theris frijheeter och Priuilegier, att I tilförenne förschicke 
Oss Copier ther äff, hwar elliest tijden och tillfaliett sä till- 
sade, att I kunne komme ther medtt tillwäghe, Mann hwar 
tijdhen wille falle för kortt, Och för an som wij wele, att 
nägett gätt tillfalle schulle gää Oss ther medtt iffrähände, 
hwar man nägett lenge fördrögde, thä mäghe I göre thett 
bäste therudinnen, och besluute alle saker effther then ful- 
machtt som I vdaff Oss tillförendhe bekommitt haffwe. Wij 
säge och helst, att sää mänghe vtaff the Tyske ryttere, som 
nu bleffwe ther ahntagne, mätthe wäre vnder näghen Swensk 
Rittmestere, heller och ther som the Icke wele wäre ther 
medtt tillfrijdz, Vthenn begäredhe wäre vnder näghenn vtaff 
the Tyske, thä mäghe I förordinere näghenn ther tili äff Ade- 
lenn som förnempligest wore ther I landhett, och mästh hade 
att widerwäghe, thenn I och elliest fömimme som Oss mästh 
är benäghenn, huilken seden kundhe begiffwe sigh hijt tili 
Oss, och pä alles theris wägne, förhandle om theris besold- 
ningh, Doch schole I wette, att när som wij haffwe tillfyllest 
tili twä schwader ryttere säsom förberörtt är, bade Swenske 
och Tyske, äre wij Icke tillsinnes nägre flere ahntage, Wij 
hade och wäll sändtt edher the krijgzartickler tili bände, som 
I äre begärendes, Mann the haffwe Icke sää snartt kunnedtt 
bliffwe tilreedhe, hwarföre schole I wäll framdelis bekomme 
them, medtt thett allerförste, Vdi midier tijdh kunne I be- 
hielpe edher medh the som I sielff haffwe latidh stalle, Och 
förschicke Oss Copier ther äff, Vpä thett hwar nägett wore 
therudinnen förandrendes eller förbättrendes, künde mann thett 
sää lathe bestelle dc 



163 

Säsom I och b^röre om thenn försträckningh som Sta- 
dhen begärcr att lösse sigh vdur theris skuld medtt, sa wore 
wij ther tili Icke obenägne, ther som wij wiste huru högtt 
samme Peninghe Summe sigh künde belöpe, som the äre 
begärendes, doch mäghe I giffwe them then förtröstningh, att 
wij thetth framdeles w^U göre wcle, saa snartt som the nä- 
ghen bättre försäkringh hafTwe giortt Oss, om theris hulschapp, 
trooschapp och rätträdigheett oc 

Thett I och schriffwe om Stadhenn och Adelenn, ther 
sammestedz begäre blifFwe ättsporde och berädfrägedhe med, 
sa offte nägre handlinger schulle haffwes förhänder, belangen- 
des then landzorttz lägenheeter, pä thett the och mätthe 
giffwe theris betenckendhe tillkänne vdi sakenn, Sä kunne wij 
wäll lijdhe, att saa mygett som Staden ther sammestedz och 
theris eigne saker ahngelle, att the blifTwe ättspordhe och be- 
rädfrägede medtt, Och synes Oss, att thett schall wäre nogh, 
att I handlede och berädsläghe medh them pää wäre wägne, 
om hwadtt som sädanne saker ahngulle, sä lenge som I äre 
ther hooss them, EUiest hwar wij schole schriffwe them tili 
sä offte som man nägett wille sigh ther företaghe och for- 
wäntte eflfther bescheedh, schulle ther medtt gää förlongsamptt 
tili, Försee Oss forthenschuldh, att the wäll schole lathe sigh 
nöye ther medh, att I förhandlede medtt them pä wäre 
wägne 3c 

Thett the och föregiffwe om Rijgesens rädh här I Swe- 
rige Menendes sigh Icke nogsampligen bliflfwe försäkrede I 
handelen, som emellen Oss och them schall vprättes, Medtt 
mindre rädett schulle then medtt Oss sampttligen ratificere 
och Stadiaste, Sää försee wij Oss, att the thett Icke schole 
begäre, effther thett wore war kongelighe Authoriteett för nhär 
vdi then mätthen, att the schulle stä lijke Jemptte medtt Oss, 
lijke som wij elliest Icke hade machtt, att nägett taghe Oss 
förcy medtt mindre att sädantt mätthe altt skee medh theris 
samptyckie, Ändoch wij Icke tess mindre haflwe nogksamp- 

11 • 



164 

ligen berädfrägett Oss hooss them, för änn wij nägett vdi 
thenne handell begyntt haflwe, huilkett the Icke heller haffwe 
ogillett oc 

Thett Skipp som I haffwe Arristeredtt, tycker Oss wäll 
wäre, att I haffwe thett öffwerkommedtt, Mäge forthenschuldh 
behollett qwartt, och Ingelunde lathe gää edher iffrä hände, 
kunne I bekomme nägre flere pää samme bescheedh som thett 
andre, Mäghe I edher ther vm beflijte, Och elliest vdi all 
mätthe winlegge eder tili att förhindre then tilförningh, som 
äff Slottedh skee kann, vdi hwadtt matte I thett helst 
kunne oc 

Wij säge och gäme, att när som eder kunne wäll 
lyckes medh Slottedh, att I thett finghe först Inn, samptt 
medh dornen, att I thä beflijtede eder framdeles, att 
Intaghe nägre flere fästhe, som hermesteren tillydhe, 
äff them som han ännw haffwer Inne^ bade Sunnenborgh, 
Pernow eller nägett annett, huilkett medh thenn machtt som 
I kunne ästadkomme, mäghe beflijte edher att Intaghe Will 
och wäre förnödhen, säsom wij eder och tillförenne ther vm 
waarnedtt haffwe, att I pä alle orther haffwe eder wisse kund* 
skaper vtt medh gräntzenn, bade emott Ryssenn, Tesliges 
och om man nägett wardbe förnimmendes om hertigh Magnus 
äff Danmarck , effter wij haffwe förnummett, att han schall 
haffwe Siw Skipp ästadh, them han haffwer latedh löpe att 
Lijfflandh, hwartt han sigh achted haffwer antingen tili Össell 
eller och tili Raffle, är Oss ännw owitterligitt, HwarfÖre mäghe 
I haffwe eder wisse budh vthe. Och inthett spare ther päa, 
the som künde flijteligen förfare, om alle lägenheeter, Doch 
schole I Inthett tillfälle giffwe honum tili iiäghen feegde, Icke 
heller falle honum I hans landh, Medtt mindre han sielff will 
förföre sigh pä edher, och will biudhe tili, att taghe domen 
Inn, Mann ther som I bliffwe vdi näghen mätthe tilltaladhe 
här vm, anthen äff honum eller hans partij, tha mäghe I giffwe 
them sää för swaer, att wij Inthett haffwe vthe stäendes emott 



165 

honum, Försee Oss och, Inthett annett äff honum, änn thett 
som gätt kann wäre, haffwe och Icke heller I sinnedtt att 
falle vdi hans landh, eller tage honum nägett Iffrä, thett honum 
tillkommer, Vthenn thett wij äre förursakedbe, att wedergöre 
war schade Inne hooss hermesteren, för thett förtreett, wäld 
och orätt, som hann Oss tillfogett haffWer, begäre wij, att 
hann wille wäre ther medh tillfrijdz, Effther wij Ingeledes 
kunne afflathe, medtt mindre Oss mätthe wederfares rätt för 
wärtt. Och försee wij Oss, att effther en sädanne wänligh 
Contrachtt, emellen Swerighe och Danmarck är vprättedh, 
och wij medtt konungh Friderich sä när förwantte äre, schall 
hann Icke wäre then samme, som samme wänschap först will 
brythe och om Inthett göre oc 

Ther som och Rydzenn wille I färdh medtt edher och 
taledhe edher nägett tili, thä mäghe I göre war endttskyll- 
ningh I sä mätthe, Att wij wette Oss Inthett haffwe giortt 
honum emott, Icke heller försee Oss annedtt, änn willie och 
wänschap och all godh Naborschafftt tili honum, Mann thett 
wij haffue tagett Oss nägett före emott hermesterenn, säsom 
thenn ther begges war fijende är, Försee wij Oss att korsskyss- 
ninghenn Icke ther före schall wäre brüten, Och effler wij 
Icke äre tillsinnes nägett angrijpe, thett som honum tillhörer, 
Vthen hwadtt som wij elliest kunne bekomme, ther egenum 
wij war leedne schade, matte bliffwe vprättedhe, Försee wij 
Oss, att Storfursten Icke warder tagendes thett ille widh sigh, 
vthen heller tillstädiendes, att Oss mätthe wederfares, sä 
myckett som rätt är, Hwar the elliest Icke wele wäre tillfrijdz, 
thä mäge I begäre, att the först bespörie sigh hooss theris 
herre förän the nägett Fijendttligitt taghe sigh före emott 
edher, eller och förtöffwe Inn tili thess wäre fuUmyndige 
Sänningebudh mäghe framkomme och andraghe theris wärff* 
och ärender för theris Storfurste, Vpä thesse twä ligge störste 
machten, hure the kunne bliffwe tillfrijdz stältte. Mann om 
konghenn I Polenn och hermesterenn, ligger föge lagh opä. 



166 

hwre säsom the kunne wäre här vm tillsinnes, eflfler wij försee 
Oss, att mädhen thett är nw kommedtt tili handgrijp, emellen 
Storfursten och konghen I Polenn, schall hann wäll £aä 
mygett att schaffe att the Oss föghe schole kunne göre, 
doch hwar sä wore, att the nägett wille biudhe tili, mighe I 
förhoUe edher emott them sasom ther tili hörer. 

Wijdere är och affnödhenn, att mädhen knechteme 
liggie ther sää stille I Stadhenn, och föge annedtt haffwe tili 
att bestelle, att man lathe tillpyntte en Wagenborgh, huilken 
kundhe ligge wedderreedhe, när som man wille reesse tili 
fälde, Och effther I nw hafiwe thenn Joest Arckelijmester, 
samptt mänge andre ther hooss edher, the som wäll wetthe 
ther medtt vmbgäa, hwarföre mäghe I berädsläa medh them, 
hwre som sädantt medh thett aller försthe, mätthe företäges, 
lathendes och tillpyntte, häflwe tygh och all annen redschapp, 
ther medtt man künde lößte och häfTwe swäre Skytt medh, 
vpp för höge bergh, öffwer Moratzer och ElfFwer, Tesliges 
om man nägett landtogh skulle göre, kunne man thä bruke 
the bätzmänn som äre pä Skepen tili Skantzgräffwere. Hwar- 
före haffwe wij nw latidh schriffwe Jacop Hendrichssonn tili, 
att hann skall forschicke edher tili, bädhe Yxer, hacker 
Sköffler, skottkärrer, och annett sädantt mere. huilkett vdi 
thenn Ryske feegde bleff tillpynttedh vdi Wijborgh, och ther 
nw är förhändenn, hwadtt som fattedes, künde I sielff lathe 
bestelle och tillpyntte. När I thett nw sä wijdtt komme, att 
edher wäll lyckedes och I finghe Slottedh och dornen Inn, 
will thett falle för swärtt, hwar man Inthett schulle bekomme 
vtaff landhett ther vmkringh, ther medtt mann kundhe holle 
sigh, Vthen allenest lijthe tili thenn tillförningh och vndsätt- 
ningh som hädenn iffrä Swerighe schedde, hwarföre kunne I 
nw, effther som wij och tillförenne schreffwe edher tili vm, 
sä lagett att mann vptoghe nägre äff the Afiwelssgärdher 
ther vmkringh, som ligge ödhe, och hermesteren tillydtt 
haffwe, och sättie ther dugeligitt folck opä, anthen äff the 



167 

Eester eller och andre, som theip kunne bruke och heegne 
synnerlighena ther som godh Engeboll wore, Och ther som 
^änn tijdhen wille falle för kortt, att mann pä thette ähr Icke 
kimoe komme äkeren pä gangh sa att nian finghe hafifwe 
näghenn nytte äff sädhen pää förarett, sä kundhe man thää 
likewäll lathe berge Engerne, ther äff man sedhen kundhe 
holle en hoop bester medt oc 

Vdi lijke mätthe schall man och lägge sigh winn opi, 
att landhett ther vmkringh som förhäriett är, mätthe och 
medh tijdhen bliffwe besittedh och brukett för allehäade 
nöttorffter schuU, som man schuUe pähoUe, och künde man 
medtt schickeligheett och fooghe sä förhandle, medtt enn 
hoop Eester och Curer, them man satte Inn pä hemmenen, 
tillseyendes them, att ther som the wille w^re flijtighe och 
holle Äker och ängh wijdh machtt thä schole the bekomme 
theris nödtorfiftige vnderholdh, sä mygett som the wäll schole 
behielpe sigh medh. Och beholle helfftene vtaffÄrsswexten, 
effther som wäre Finske böndher bekomme vdi Finlandh, 
thervdöffwer schole the sedhenn wäre frije och Icke bliff\ye 
vdi nagen mätthe plägedhe och ille trachteredhe vnder sä- 
danne swär träldom, säsom the tillförenne waridtt haf!we Och 
pä thett the taste bättre kunne komme sigh före, kunne man 
och eflfterlathe them forste ährett frijtt, och lathe them be- 
holle heele Arsswexthenn och sedhenn hwartt ähr effther 
thett andre bliffwe wijdh thenn vttlaghe, som för berördtt är, 
Hwar the och beswärede sigh, och sade sigh Inthett haffwe tili 
begynne medtt, kunne man wäll vnsättie them medtt enn hoopp 
boskap iffrä Finlandh, sä myckett som man künde ästad- 
komme iffrä wäre Affwelssgärdher ther äre, Och elliest göre 
them tillförningh medt Spannemäll, ther medh the künde 
holle äkren wijdh machtt, Och är nw thette som wij edher 
pä thenne tijdh för swaer Icke haffwe weledtt förhoUe. Datum 
vt supra. 



168 

Zedula* 
Wij giflfwe edher här medtt och gunstelighenn tillkänne 
Claess Christerssonn, att thcnne breffwijsere Anderss Nilssonn 
haffwer för Oss berättedh om enn frijbytere, som tillförenndhe 
lenghe satt fangenn vdi Wijborgh, och sedhen vnslapp, huilken 
bann beslogh vtt wijdh Raffle, och fann Inne medtt honum 
nägre Peninger tili änn halffsiette hundrett marck ortiger, 
them hann vtaff Oss ödmiukelighenn haffwer begärett till- 
schenkz, Sää opä thett hann sigh teste trooligere och flijtigere 
schall lathe befinne vdi thenn befalningh wij honum vmbe- 
troedtt haffwe, hellendes wäre Ryttere vdi hörsamheett och 
lydne, och all wällwilligheet tili war och Rijgessens tienst och 
tili wärtt gagn och bästhe, Are wij ther medh gunstelighenn 
tillfrijdz, att hann samme Peninger mää niute och behoUe 
sigh tili godhe, I wele förtenschuldh lathe honum them be- 
komme, när hann ther upä fordrendes wardher oc Datum 
vt in litteris. 



0594 1561. Mai. 30. Eeval. — Claus Gliristieriissoii 
u. A. an den König Ericli XIV. 

Berichten von J>e vorstehendem Angriff auf das Schloss; von ihrer vorläufigen 
Ratification der Privilegien von Stadt und Ritterschaft; von der nunmehr unver- 
züglich zu erwartenden Huldigung; von dem Andringen der Revalischen auf 
ein beträchtliches Darlehn; von dem ihrerseits geschehenen Anerbieten und 
gethanen Vorschuss; von gleichem Anliegen der Ritterschaft; von allerlei Anstal- 
ten mit Knechten u. dgl. ; von ihrem Schreiben an den OM. u. a. m. 

Cop. 

Utormectigste Högborne Purste A: N: Konung och Herre 
war Aller vnderdänigste etc. 

Aller nädigste Konung och Herre, E: K: Ms. nädige 
scriffuelser med Henrick Fleming och Jören Mänssän äre oss 
för nägre dager kompne tili hände. Thertill äre Hans kyle 
och Anders pedersän medh theris Selskap, Skep, skytt, pe- 
ninger och andre medhafTuende nöttärffter vdj tässe dager 



169 

(:Gudh täss laflf:) Hwareffter annen wäl Framkompne, Szä 
att wij alrede HaiTue lathet vpsättie murbreckerne. Doch 
kunne wij E: K: M: vnderdänigest icke förhälle att med sam- 
me Skyt war naget feel sä att wij icke strax ther med kunne 
komme tili wercke eller fäet ferdigt I forste 8 dagerne, Vtan 
ther fattes myoküet som man skulle opähälle tili att fäet fram 
och komme tili arbetz med Säm är att her komme En hoop 
Gamble förmörckne Hiull och loder ther dhä bade Bultar, 
skenar, skuffler för satter och annet Thertill war ther och 
icke en fardigh krahn eller naget Haffuetygh hoss som man 
künde lyifte sädane skytt vp I läderne medh. Vtan man 
moste alt sädant löne och lathe göre her I Staden theregenom 
tiden haifuer sigh forlöpet Sä att wij icke för an I förregär 
som war then ^^ Maij medh swort arbete finget vp In opä 
domen, när the dhä opä Slättet äre thet förnimme kastede 
the eld in opä domen och affbrende en hoop huss och kyffer 
som närmest wäre sampt nägre Skantzer som wij ther I tässe 
dager hade göre lathet, Skote täsliges sä hefftigdt ther In 
att man wäll kunne förmercke thet the gärne hade sseet att 
samme brand hade gäth Hele domen vtöffuer och staden 
rnedh. Doch wäre Gudh laffuet som thet sä lagede att ingen 
skade skeedde Huarken pä Staden eller skyttet Vtan allenest 
pä the kyffer hardt vnder Slättet som för berördt är, Ther 
medh the Släteske noghsampt lathe förstä att the an nu 
Ingelunde äre tillsinnes med godhä at vpgiffue och Inryme 
E: K: M: samme Slät vtan man mäste gripe them an medh 
horde hender för alffwar, thet wij och sä (nest gudz hielp) 
achte foretage och göre wärt beste sä snart wij effter nöttärff- 
ten künde fätt oss medh fälck och skyt wäl igen beskatzet, 
Men Huadh Staden sampt adelen äff Harijen wijrland och 
Järffuen belanger äre wij (: Gudh täss läff:) nu sä widt kompne 
att thet land är opä thet näste alt fastbundet sä att the 
haffue lathet oss besse theris Preuilegier, Ther opä wij opä 
wärt ringe förständ och theris begären haffue steldt an 



170 

Ratification och bekräfftigung sä lenge the sulffue kunne be* 
söcke E: K: M: och förwärffue En annen Confirmation och 
ytterligere Stadfestilsse vnder E: K: M: sampt Swerigis Rigenes 
Rädz Secretis och förseglung, Sä snart the samme war Rati- 
fication öffuersseedt och bewilliget hade achtede wij halle 
them tili att hylde och Swärie E: K: M: Thervdinnen the 
och altijd haffue lathet sigh obeswärede bemercke, Allenest 
haffue the begäret Räspith, ther medh, 4 dager seden sä lenge 
the künde fa wethe att then päst the nu senest afTerdigede 
tili hermesteren tili att wpseije Eden wore framkommen, doch 
att wij inthet tuiffuell I then sack haffue skulle, Vtan att the 
Ju wille Stadigdt och fast halle thet som sagdt är och bliffue 
vnder E: K: M: Ehwad thet wore Hermesteren eller andre 
mehre liufft och leedt, theropä twä äff Ridderskapet och twä 
äff Bärgmesterne Giorde oss theris Edh och Handsträckning 
opä hele menighetenes wegne, men effter the I gär finge 
scriffuelse att förberörde theris post war lenge sedan fram- 
kommen och kunne doch icke komme tili Audientz (: effter 
Hermesteren skall wäre mehre ille siuck eller som en part 
mene, platt dodh : ) Och the dhä förmerchte, Huru then Olden 
buckumb menthe, them sä wäl som oss med alffwar, Dher- 
före haffue the nu gentzligen och fulkomligen Inlathet sigh 
medh oss opä E: K: M: wegne vtläffuendes sigh wele vpsät- 
tie med E: K: M: godt och alt thet the Forma Forst thette 
huss och sedan alt annet mehre säsom andre E: K: M: egne 
och Edz förplichtede trogne vndersäther, Sä att wij förmode 
oss Innan En dagh eller twä wele komme them sampt hele 
menigheten tili att hylde och Swärie E: K: M: öffuer alt, 
Strax thet är skeedt will En vdaff oss n : Hans Larsson sampt 
nägre äff Rädet och Adelen begiffuesigh vtöffuer til E: K: M: 
och wijdere vm alle vmstender och nöttärffler vnderdänigest 
förhandle, Allenest kunne wij E: K: M: vnderdänigest icke 
förhälle, att thenne Stadh Reuell haffuer sigh opä thet högste 
(: sä wäl nu som först wij kumme hijt och altidh sedan :) 



171 

beclaget, Huru the Igenom thenne länglige feigde sampt then 
Swore bygning och befestningh the vdj 4 eller 5 ähr vthstädt 
och förehafTdt hafFue äre medh then förrädh och platt entt- 
blättede och räth nu tili ände äff sigh kompne. Haffue för 
thenskyld opä E : K : M : wegne hooss oss pä thet HefTtigeste 
Och aller flijtigeste anhaldet och bedet vm, En summe penin- 
ger, tili länss som E: K: M: them bade munthligen och scrifF- 
teligen genom oss förtröstet haifuer, medh falck» Skyt, lodh 
och kruth thermedh the künde sädane företagne befestning 
fulborde, füllende och älliest sielffue komme sigh pä föterne 
igen, Haffue och begäret en Summa som icke swagh är n: 
60000 daler, Theremoth the dhä inthet annet wethe sigh haf- 
fue tili att sättie E: K: M: för vnderpanth, Vtan sigh sielf- 
fue sampt thenne ganske Stadh, medh, alle äghär och til- 
behör, säsom alle andre E: K: M: eigne vnderbesitne vnder- 
sather The äre och ganske ödmiuckeligen begärendes samme 
Summa frij för alt interesse, och Renthe opä nägre ähr, Till 
täss the naget matte komme sigh före igen. Sä lenge Gudh 
och E: K: M: nädeligest tächtis, Förplictendes sigh samme 
Summa E : K : M : och Sweriges Crone vdj licke gäth mynt 
afflegge, Och tili fyllest bethale wele och skole thet Forste 
them nagen tijdh kan mögeligit wäre. Thervdinnen wij icke 
annerlunde Haffue kunnet them stäldt tilfridz eller bliffuet 
quitte, Vtan mäst läfTuet och tilsacht them 40000 daler, opä 
sädane Condition som förberördt är leffuereret them 3000 
daler opä for samme Summa, och the peninger Hans Kyle 
hijth fördt haflfiier, Inthet tuifflendes vtan ödmiuckeligen be- 
diendes att E: K: M: nädeligest wärdes them sädant stadigt 
och fast hoUendes, Sa och oss fatige man vdj al gunst och 
näde vptagendes Säsom wij medh them oss tili E: K: M: 
fulkomligen och vnderdäneligist forlathe. Wm thet hoofT tho 
Kegell är och sä theris meningh, att the thet och wele E: K: 
M: ganske gerne vplathe för then Summa n: 30000 daler 
som the bade then gamble och vnge Hermestere theropä 



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172 

förskotet hafiue, Effter the wäl kunne täncke som och san- 
ningen är att samme hoff ,och ägher för ingen deel kunne 
iffrä thetta Slät wäl och vtan skade vmberes. Theropä wij 
haffue them sä förtröstet att när the E: K: M: her vm sielf- 
fue besökendes warde, dhä kunne bade sädant och alt annet 
mehre som them anleghet nyttigdt och nöttärfftigdt wore let- 
teligen förwärffue och bekomme. 

Themest A: N: K: och Herre. Säsom E: K: M: vdj 
förberörde scriffuelser nädeligest befaler att wij skole lathe 
E: K: M: första Hwadh som Helst her en nu fattes. Sä 
kunne wij E: K: M: vnderdänigest icke förhälle att hwadh 
arthelijet belanger will här behöffues en hoop feldt skyth 
bade smätth och stoort som man künde brücke pä skärmitzler 
och alliest när sä behoff giordes. Ther tili En godh arthelij 
mestere, all then stund Her an nu ingen är kommen, som 
thetta Skyt bade murbrecker och annet skulle haffue flijct 
tillredhe och rätte. Vtan wij haffue mästh ther tili läne och 
brücke Stadzens arthelijmestere sampt gemene byskytterne 
och sielffue warit ther hooss och giorth thet beste man haffuer 
kunnet, oss befruchter och att her äre icke Heller nogh 
kruth och lodh tili murbräckerne, all then stundh the opä 
Slättet äre, läthes wele halle sigh medh allemacht tili then 
Sidste man och Her skal da wäre en Swärligen starck och 
dobbel mur förhanden thet man kan komme tili att Skiuthe 
och stormme, Täsliges will her behöffue en hop körne kruth 
och bly. Ty her är föge kömekruth kommet medh tässe 
Skep mehre an ^/^ eller hwadh thet kan wäre som Hans 
Kijle hade medh sigh icke heller bly vtan hwadh som kan 
wäre opä the andre som effter komme ther wij dhä inthet 
affwethe. Szammeledes kunne wij E: K: M: vnderdänigest 
icke förhälle thet wij haffue bekommet scriffuelsse äff Jacob 
Hendricksson sä lydendes att then gierdh I finland som tili 
E: K: M: Cröning vthgöres och hijt förskickes skal kan icke 
bliffue redhe euer komme vth för an framdelis moth hosten. 



173 

Thet dhä will alt för längtt falle att bijde effter. Allthen- 
stundh fetalie opä Skepen görs nu medh tiden all och för- 
tärdh, Dherfbre haffue wij ingen annen Rädh eller vth weger 
weihet, vtan haffue mäst giffuit knechterne mänetz peninger 
n: 5 ^ Hwar afT then gemene man säsom E: K: M: nädige 
scriffuelse Innehäller. Doch kunne wij E: K: M: vnder- 
dänigest icke iörhälle thet samme knechter högeligen beclage 
att the sigh ingelunde kunne medh the 5 ^ halle och be- 
hielpe Effter här äre all ting fast dyrere an vdj Swerige, 
derföre the och akedhe haflfue sigh naget geenstreflTuige och 
mothwillige lathet bemercke när man haffuer them tilsagdt 
och behoflf haflft att brücke pä wacht och annet sädant mehre. 
Tesliges Haffue wij och hafft nägre anfechtinger äff Höffuitz 
mennerne, fenickedragere , befälithabeme , huilcke sigh och 
högeligen beswäre att the icke kunne komme tili medh 10 ^ 
vm mänaden, all then stund man mäste her giffue 3 eller 4 ^ 
för wecke kästen begäre förthenskuld ganske vnder dänCtT^.' 
att wethe Hwadh medell och förbättringh E: K: M: nädeligest 
täckes her vdinnen göre lath Item att E: K:M: wärdes lathe 
förskicke nägre förtrogne perssoner som hade all then vthgiflft 
her faller. Ty hans Kijle mener sigh ingen befalning haflfue 
naget ther om att bestelle, icke är heller oss mögeligit samme 
vtgifft att haffue och forestä, eflfter thenne handell älliest 
giflfuer oss mehre an nogh tili att skaffa thet E: K: M: och 
nädeligist wärdes betencke och oss ther medh gunsteligen 
förskone ther vm bidie wij opä thet aller ödmiuckeligeste, 
Säsom wij och vnderdänigest lothe E: K: M: senest förstä 
huru wij hade handlet medh the domeske Knechterne, som 
nu vdi E: K: M: Edh och tieniste antagne äre, Szä förskicke 
wij E: K: M: Her med en dar och oforfelsket musterzedell, 
Hurulunde som the tili thenne forste mänet äre mustrede och 
äff bethalte wordne, Wij kunne och icke annerlunde komme 
öiTuereens med them vtan mäste göre theris befaldning sä 
högh medh thet forste. Ty thet är ett themeligen wälrustet 



174 

och dugeligit fälck ther eßler sä att the hälie them vväl 
warme Säm opä Slattedt äre. Men att man skulle komme 
samme knechter vnder arhs peninger säsom E: K: M: 
scriffuer ther wele the ingelunde tili, Endoch wij oss ther vm 
nogsampt befiijtedt och winlagdt haffue doch Hwadh theris 
Restis belanger är alrede affhandlet med the 500 Gyldene 
eller 250 . daler som the for nogre wecker sedan bleffue för- 
strächte och skänckte sä att the ther vm inthet wijdere haffue 
E : K : M : tili att kräffwie all then stund the sä haffue lathet 
trenge sigh iffrä theris panth som är först thettd huss och 
seden padis Closter, Allenest Hermesterens breff Haffue the 
och Statten äre bärthe, Szä att then them will haffue, Han 
moste ther naget sättie emot Säsom wij och senest screffue 
vm then bestellung sampt Ett artickels breff, som wij opä E: 
K: M: nädigeste och högee förbettrende haffue lathet stelle 
för samme domeske knechter, Sä skicke wij nu her medh 
E: K: M: Copier ther äff vnderdänigest tilhände. Ganske 
vnderdäneligen Bediendis E: K: M: wärdes them effter sitt 
nädige behagh forändre och thet forste mögeligith är hijt til- 
backe komme lathe Ther förberörde knechter mä och skole 
sigh effter rätte. 

Wij kunne E: K: M: och opä thet vnderdänigeste icke 
förhälle att En Be: Jochim pläthe som her tili haffuer warit 
the domeske knechteres Höffuitzman är fallen ther iffrä. strax 
han förnam att the wille giffue sigh vdj E: K: M: Edh och 
tieniste, Giffuendes före, att han icke hade sin Edh löss hoss 
Hermesteren, men wij förmercke wäl Hwadh rätte orsacken 
ther tili är, n : att han sampt hans profäss och nägre befälig- 
habere Haffue theris pung füll sä att them stär inthet tilbacke 
vtan när Hermesteren haffuer vnder stundäm lathet försträcke 
knechterne nägre gyldene dhä haffue samme Höffuitzmen 
samt muster scriffueren medh förberörde partij strucket meste 
blomen sä ath them är inthet bärthe Haffue och ther 
vtöffuer medh Rädh och dädh, holpet tili att knechterne äre 



176 

bleffne theris panther quitte och iffrä trengde. Sa effter wij 
ingen hade att sättie til Höffuitzman för samme knechter i 
Staden igen som thertill nageth dugeligh künde wäre, vtan 
Hans krafft som thä med the knechter aldeles är obekend 
och hafiuer täsüges en tidh lang warit ilde siucke, Och Her 
I Staden gick dhä en gamall krijgzman tienistelös Be: Jörgen 
leuthener sam för 6 eller 28 ähr seden haffuer tienth Saligc 
K: M: E: K: M: käre her fader högh läfflig I hägh kommeise 
för en Cäncelij förwanther och nu sedan i thenne feigde 
warit Höffuitzman her I landet för en hoop knechter. Dher- 
före hafiue wij opa £: K: M: nädigeste behagh antaget och 
förärdnet honum tili Höffuitzman för äffteberorde domeske 
knechter ther the och äre wäll tillfridz medh, all then stund 
the haffue meste deels warit vnder Hans regementhe tilförende 
wij haffue och inthet närmere kunnet betinge medh honum, 
vtan mäst tilssäije och giffue honum 36 daler vm mäneden. 
Vm nu E: K: M: nädeligen syntes lathe brücke samme 
leuthener fÖr Höffuitzman öffuer förberörde knechter och 
giffue honum sädane högh besäldning att E: K: M: dhä 
wärdis lathe göre Hans beställing och förskicken honum til- 
hande Eller och förärdne och förskicke hijt nagen annen I 
Hans Stedh wele wij E: K: M: ganske vnderdäneligen Haffue 
heem stäldt. 

Widere A: N: K: och Herre Säsom wij nu haffue för- 
nummet att E: K: M: är föghe vm the Said rijtere sigh her 
vdj E: K: M: tieniste haffue tilbüdet Effter E: K: M: elliest 
tilförende hafifuer sä mänge bade tyske och Swenske som 
hijt künde forskickes Hwar vm trengde, medh mindre wij 
künde bekomme them för taste bettre kööp. Eller och att 
wij hade them synnerligen behooff tili thenne handeis för- 
fordrung. Sä foge wij E: K: M: opä thet vnderdänigeste tili 
wetendes att wij plat tili ingen ting kunne komme Hwarken 
medh kundskap wacht eller annet som sacken kreffuer icke 
Heller allenest medh footh falck halle them inne opä Slättedt 



176 

eller förmene them all tilförning EfFter the haffue ther an 70 
eller 80 Hester Inne medh Huilcke the kunne falle vth och lette- 
ligen Slä then wacht tili footh är pä fluchten medh mindre man 
hade ther en hoop Rythere medh ebland. Dherföre Haffue wij 
ingen annen Radh hafft vtan mast antaget tili 100 Hester, doch 
icke lengre en pä En mänet sä att wij haffue giffuet them 5 daler 
pä Hesten tili wardt gieldt for samme manedt, Sä lenge wij 
künde fa wijdere beskeed iffrä E: K: M: Theremoth skole 
the lathe brücke sigh opä wacht Skermytzler, kundskap och 
annet Hwar man them helst behoffue, men sassom E : K : M : 
lather förstä att E: K: M: wille lathe förskicke hijt en 
hoop Rythere iffrä Swerige Hwar sä vmtrengde wele Eller 
kunne wij E: K: M: nädige mening I then matte icke vtslä 
eller tilbiudhe, att forandre, Allenest effter war ringe bc- 
tenckende synes tesse Rythere her fast wäre nyttigere och 
bruckeligere an the som iffrä Swerige komme skole, all then 
stund the best wethe thenne landzes legenheter sampt alle 
weger och stijgher bade när och fiärran äre täsliges meste- 
deels boendes och besitne her I staden, Sä att man medh 
tiden wäl kan komme them vnder ärss peninger effter the 
lickewäl ( : bade vnge bärgere och Gamle : ) halle her gode 
hester ähr och dagh opä ströö. Doch haffue wij (E : K : M : 
oäthspordt:) icl^e wijdere welet eller kunnet inlathet oss med 
them vtan tili thenne ene mänedt, ther opä the och alrede 
haffue theris peninger bärthe n: 5 daler pä Hesten. Sä att 
wij nu brücke them bade dagh och nath brede widh knech- 
terne, Wij kunne E: K: M: och vnder dänigist icke förhälle 
att then som rythmester är för samme Rythere, är an godh, 
dugeligh och bruckligh karll widh nampn Henrich Böijssman, 
Huilcken E: K: M: medh all ähre och troheet är wäl be- 
wogen, Haffuer och sä myckit giordt ther vm och vmlagdt 
sigh vdj en hast bringe sä mänge Rythere til weghe. Hwadh 
nu E: K: M: nädeligen syntes Giffue honum vdj besäldning 
anthen han matte nagen forrdeel haffue för andre eller Huru 



177 

medh honum skal handles Bidie wij ganske ödmiuckeligen 
Att E: K: M: wärdis sädant lathe indrage vdj Hans bestel- 
ling. Förberörde rythere hade och nu achtedt aflferdige nägre 
ammissater tili E: K: M: och lathe handle vm theris bestel- 
ling och besäldning. Thet dhä seden bleff förr handlet 
sl att Rythmesteren hafiuer förskicket thenne sin egen tiänere 
Be: Hans smidt tili att allene vnderdänigist förhandle om 
samme theris bestelling och besäldning, medh Huilcken E: 
K: M: kan nädeligest lathe försöcke, Huru när man kan 
komme them vnder ärsspeninger eller Huru the medh sigh 
wele handle lathe, och Säsom E: K: M: Her aflf nädeligest 
haffuer tilförnimme, Hwadh peninge Summa opä förberörde 
rythere och knechter will löpe förvtan then Summa Staden 
begärer som formeldt är, sä att the peninger her an äre 
kompne, medh Erick Spare och Hans Kyle icke wele langdt 
tilrecke. Sä är war aller vnderdänigste begären att E : K : M : 
wärdes medh thet allerforste lathe förskicke hijt flere penin- 
ger sampt the felde skyth, kruth, lodt och bly som tilförende 
vmrördt är. Täsliges then meste Fetalie malt, och alle andre 
nöttarffter som tili thenne handell wele behöffues och möge- 
ligit är att bringe tili wege. Ty wij kunne E : K : M : vnder- 
dänigest icke förhälle att her vmkring wil i thette ähr (: thet 
Gudh bättre : ) tilstunde een swär hunger effter bönderne haf" 
fue nu icke i währ hafft Rädt tili säedz theris äcker, Hwarcken 
medh körn eller Haffre vtan theris landtknechter och plage - 
mestere haffue I förgangne vinter och alt in tili denne dagh 
skinnet och skaffet vdaff them alt thet Rydzen I höstes leeffde, 
dhä han her ströffede vmkring Staden, Dherflfore haffue wij 
vpköpt nägre pund Sedeskom som wij haffue vthdelet ebland 
the bönder her nest vmkring boo, opä thet the naget künde 
komme sigh tili brödh Sä att man och vdj tillkommende host 
naget matte haffue ther äff tili husshäld och vpbyrd, när 
Gudh witle man finge thetta Slät in, Sammeledes Haffue wij 
alrede antaget vdj E : K : M : tjeneste then som her til haffuer 

12 



K' 



178 

warit landt scriffuere her I länet, Huilcken weeth beskeedt vm 
alle the ägher bade förlanthe och oförlänthe som her vnder 
lydhe. 

Yterligere A: n: K: och Herre Säsom wij tilförende 
vnderdanigist haffue Giffuit E: K: M: tilkenne vm then Summa 
peninger Adelen her vm kring äff harijen wijrland och Jerf- 
fuen vdaff E: K: M: opä theris arffuegodz vnderdanigist be- 
gäret haffue. Sa äre the an nu fast wedh samme mening, 
Täsliges beswäre the sigh och flux vm bester att the her I 
landet icke kunne her sa mänge bekomme och vpbringe som 
the kunne sigh vpruste och göre theris tienist fyllest medh. 
All then stundh Rydzen haffuer her alle bester och mödherer 
sä wäl som alt annet (: ty warr.:) vmbracht bärt driflfuet och 
för Häriet, Begäre förthenskuld opi thet aller ödmiückeligeste 
att them matte bliffue effterlathet nagre bester at bestyre 
och köpe iffrä finlandt eller och om E: K: M: vndersäther 
och Bargere vdj äbbo Helsingefars eller annerstedz I Swerige 
hade nägre gode lethfardige redtlingen att före hijt til kopz 
wäret sä mycket bettre och närmere tili, The kunne och sä 
wäl her bliffue fbrytrede som nagen annerstedz I tijsland. 
När och sä skedde att sädane bester künde komme dha 
meenthe för: de Adell att the sa wille sigh staffiere och vth- 
ruste, Täsliges när Gudh wille the kuiide komme theris igen 
sigh sielffue vnderhälle bade Hester och karler medh alle 
nötturffter (: sä mycket theris frelsse kraffde:) att E: K: M: 
skulle haffue ther et nädigdt behagh tili och ingen vmkästnet 
anten medh besäldning eller annet mehre behöffue ther opä 
att göre och förewende. Allenest Hwadt som hester som the 
ther vtöffuer vpbringe künde wille the gerne sampt theris vnge 
Söner haffue och halle tili E: K: M: dagelige tieniste vnder 
besäldning. 

Till thet Sidste A. n: Konung Hwadh the nöttärfftige 
bewogh och artickler belanger som E: K: M: nädeligest be- 
gärer beskeedh vm, wele wij oss tili thet högste befiijthe 




179 

och winlegge, att wethe E : K : Mtt : en gruntlick berättilse och 
vnderwisning thet forste mögeligit kan wäre. Wij haffue her och 
sa bestyrdt medh en som alle thenne landzes legenheter wäl 
weth ath han nu häller opä och vthmäler thette hele land 
säsom een mappa medh alle Stedher, Slät, Län, watn och 
Strömer sampt andre vnstender och äth skilneder Huilcken 
bescriffntng Hans larsson warder medh sigh tili E: K: M: 
framförendes och v'm alle legenheter vdj vnderdänigheet munth- 
ligen berättendes. Allenest effter sacken är (: Gudh täss laff 
sa widt kommen att thenne Stadh och land orth att thet 
stäär nu allenest pä Eden och Hyldningen förutan hwadh 
Stattet belanger thet man nu achter beskiuthe och vm mög- 
ligit är ath stärme, vm the icke elliest wele giffuet op som 
ther äre Inne wäre wärt ringe betenckende och vnderdänigste 
begären att E; K: M: wärdes förskicke hijt nägre afF the 
gode Herrer E: K: M: Elskelige Rigsens Rädh eller andre 
som mehre lydne hooss thette fälck hade elliest thenne opä- 
begynthe handell förestä Regere och fulfölge künde sä att 
thet matte haffue noget ansseende Theegenom Gudh then 
alzmechtigste kunne Giffue E: K: M: nagen yterligere lycke 
tili att bekomme her naget mehre I landet, Ty wij fatige men 
beföle och bekenne oss alztingz ringe och oskickede wäre tili 
att kunne vm alle tingh sä handle och bestalle Säsom nöt- 
tärfften krefFuer och E: K: M: kan wäre wäll tienth medh. 
Item att E: K: M: endeligen ward es lathe hijt komme Flere 
peningar täsliges förärdne Her nägre tili musterherrer som 
hade vpsseende sä wäll med the tyske som swenske att medh 
mustringerne och bettalningerne , Sammeledes the perssoner 
som att vtgifTt skole haffue och förestä sä att E: K: M: künde 
bekomme ther nagen Godh redhe och Reckenskop före, Täs- 
liges att E: K: M: wärdes I licke matte förärdne the pers- 
sonner som alt vtgifft skole haffue och förestä sä att E: K: 
M : künde bekomme ther nagen Godh redhe och Reckenskap 
före, Täsliges att E: K: M: wärdes I licke matte förärdne 

12* 



180 

the perssoner som then gierde hijt är förmodendes skole 
haffue I wärie och förytre sä at lathe wärdere alle fetalie 
partzeler vdj Räckne kammaren. Sä att man wiste huru dyrt 
hwar partzell för sigh (: Säsom vdj Wiborg tilgick:) skulle 
ebland knechterne föryttres och sälies Ty thet är icke möge- 
ligith att kunne halle samme ßlck synnerligen pä thenne orth 
anthen medh mänedz käst eller dageligh bcspisning. Vtan 
man mäste Giffue them peninger ther medh the kunne köpe 
hwadh the behöffue och halle sigh sielflfue thet beste the wele, 
wij haffue och ingen annen Rädh vtan mäste gifFue the Bysse- 
skyttere mänedz peninger medh som altidh skole bliffue hooss 
skyttet pä domen Ty thet wil inthet bere äth medh nagen 
madtredning vtaflf skepen vtan wij wele tacke Gudh om ther 
är sä mycken math och ööU som man kan som nögest spijse 
och halle Bäthzmennerne och skepztälcket medh. Man kan 
och icke vtan medh stör mödhe komme samme batzmenn 
fram tili arbetis anthen medh Skyttet, Skantzerne, eller anner- 
stedz hwar behoff giors, vtan the alt rope och clage sigh 
haffue gantske litheth tili lön och moste dhä dageligen alle 
ognerblick timer och stunden stä liffz fare, Säsom alrede 
( : ty wärr : ) skeedt är att nägre badhe bätzmen knechter och 
annedh arbetz fälck äre bleffne ihiel skäthne och en part lam- 
kastede och skamfierede genom armer och been ther the som 
best haffue warit tili arbetz opä Skantzerne och medh Skyt- 
tedt. Dherföre wij ingen annen Rädh haffue hafft vtan til- 
sagdt och giffuit them Hwardere i ^ örther tili Skoopenin- 
ger thil them dhä tycker wäre lithet effter the alle ögneblick 
som förtaldt är mäste theris dödh och Sidste stund wäre för- 
modendes. Huru nu E:K:M: kan yterligere her vm näde- 
ligest wäre tilfridz eller och effterlathe förbe : de Bätzmen naget 
mehre pä thet the matte wäre täss willigere Hwar tili man 
them behoff hade stalle wij vnderdänigist vdj E: K: M: nädige 
skön och behagh Ganske ödmiuckeligen Bidiendes vm eth 
gunstigdt swar och tilförlateligith beskedh opä alle förscriffne 



181 

punchter thet forste mögeliget kan wäre, Hwadt oss möge- 
ligith är vdj ene matte och annen til E: K: M: gagn och 
bäste her at vträtte wele och skole wij all flijth modhe och 
arbethe haffue ospardt effter war yterste förmögenheet och 
sa widt the legenheeter och förrädh her äre opä färde kunne 
slä fram och tilrecke sasom wij thet för Gudh och för E: K: 
M: saropth hwar Cristen och Ärligh man tryggeligen wele 
och kunne wäre tili swars Förhoppendes bidiendes och inthet 
twifflendes E: K: M: (: afl sin infödde mildheeth och kongelige 
näde wärdes oss fatige men sädant och alt annet säsom äff 

» 

eet trogheet wälmenende Hierte och gemöthe vdj all gunst 
och näde vptage och betencke. 

Till beslutet, A: n: Konung och Herre, wele eller kunne 
wij E: K: M: vnderdänigest icke berge at wij I tässe dager 
haffue försöcht medh 2 halffue kartäwer opä en gäng som 
är muret til en tarn vth iffrä Slättet in emoth dornen ther 
äff the Släteske kunne meste skaden göre oss opä fälcket 
bade medh Skyt och fewrwärck, Welendes samme gäng gerne 
ned legge och ther medh försöcke hwadh sädane stycker 
künde drage til och vth rätte. Dock haffuer man nogh hafft 
tili at göra och snart förskoteth ther en tunna kruth opä för 
an man haffuer fäth nägeth hääl, Och dhä samme gäng icke 
offuer 1^/2 eller 2 aln tiock pä Hwar sijdhe, Ther äff man 
kan gisse och mercke att thenne mur huilcken är äff Idell 
kalcksteen och flijsser icke medh ringe kruth, lodh, och vm- 
kästneth letteligen stär tili att förskiuthe. Ty han faller icke 
sasom annen grämur vtan smäles vndan lodet säsom tegelsteen 
sä atth ther icke bliffuer större hall, en som lodet är stört 
tili therföre wij befruchte att thet loodh och krut her an nu 
är kommett icke skal wäre nogh tili att beskiuthe thetta Slät 
medh tili stärm ty her är icke alz kommet mehre en nittän 
tynner kruth och ther tili 60 lodh för hwar stycke ther äff 
en tynne är alrede sin koosse och ther til sä mänge lodh. 
E: K: M: wärdes förthenskuld nädeligest lathe tencke her 



182 

tili vdj tidh sä att her matte komme Hwadh deel man skal 
opä halle sä frampt man nägeth fruchtbarligith skal kunne 
vthrätte. Item att E: K: M: weerdes lathe haifue vpseende 
medh archelijmesterne och the som tygehusset I Stächälm 
att the hade skyttet Färdigdt medh gode starcke hiul, axler 
och leder wäl beslagne och förwarede. Sä frampt man icke 
matte bliffue theregenom förrädt när sä widt komme att man 
samme Skyt tili land eller watn brücke skulle Ty her äre 
alrede nägre stycker bleßhe oferdighe Sä at vnder en part 
ginge hiulen sonder för en the komme genom Staden in opä 
domen En part haffue slaget axlerne och lädeme sonder, med 
föste och annet skätedt, ty thet war inthet annet en Gamelt 
och förrothneth tygh, Sä att man the stycker icke kan 
brücke, för an man fäär lathe göre ther nye ladher axler 
och hiuU tili igen. Sädant A: n: k: och Herre, hafTue wij 
icke welet eller kunnet E: K: M: opä thet aller troligste 
och vnderdänigste haffue fördält, Ganske ödmiuckeligen Bi- 
diendes E: K: M: werdes för gudz'skuld sädane war vnder- 
dänigste plumpe scriffuelse och enfalde (: dock trohiertede :) 
mening vdj then beste matte nädigest förslä och anname. 
Säsom E: K: M: och nädeligist fömaner oss, att wij skule 
fulfölge sacken säsom wij opä begynt haflfue, och icke täss 
mindre jempt och sampt scriffue tili Hermesteren och förmane 
honum vm Restitution. Sä wele wij oss ther aldelis gerne 
effterrätte, Haffue och sä alrede för 8 dager seden / scriifuith 
honum til medh wärt eghet budh effter som thenne med- 
folgende Copie förmelder, Wij skicke E: K: M: och her medh 
en Copie äff ett breff som wij I tässe dager, Haffue scriffuit 
Fougten öffuer Sonnebärg tili, Hwadh swar wij ther opä be- 
kämme wele wij E: K: M: offörssummeligen Giffue tilkenne 
och skicke wäre sacker ther effter, wij haffue och sä sampt 
med Ridderskapet, Rädet och menigheten her I Staden, 
scriffuet then Olden Bockumb tili och äsken Slättet vp säsom 
tässe medh folgende Copier förmelde Theropä han oss haffuer 



183 

giffuet scriffleligen swar, Huilcket hans swar och breff wij E: 
K : M : och her medh vnderdanigest förskicke tilhände. Dhäch 
wele wij oss ther medh icke lathe äth nöije vtan tage oss 
gudh tilhielp, och gripe honum an medh all then macht wij 

■ 

haffue och äff Staden vpbringe kunne. E: K: M: her medh 
vti then alzmectigestes skyd och beskerm tili helsse och 
sunheeth lyckesaligen Regerung Ganske vnderdäneligen Be- 
fallendes Dat Reuel den 30. Maij Anno 61. 

Zedell 

A: N: K: och Herre, Hwad nye tidender bclanger 
sampt then swäre Rustning Kongen af pälen (: som sä stört 
Rychte haffuer gäth vtaff :) skal haffue emoth Rydzen, höres 
her nu inthet mehre vtaff vtan är alt stille, sä att Rydzer, 
littäwer och päler Haffue theris frije handell och wandeil 
medh hwar annen, bade I Righe och annerstedz, yterligere 
nu an nägentidh tilförenne, Sä att man weth ther äff ingen 
feigde eller vprustning, vtan Hermesteren är an vdj Kurland 
opä eth Slät Benempd mittäw, ther han skall ligge mechte 
ille siuck eller som en part mene, att han alrede skal wäre 
dödh, Inthet heller höres nu äff archebispen I Riga cller H. 
Cristäffer äff mechelnbärg, att the naget skole haffue förhen- 
der anthen medh Hertugen äff prydsen eller andre den an- 
hang vtan thet är nu alt stille wärck huru lenge thet kan wäre. 

Hertug Magnus äff Danmarck är och nu kofnmen opä 
össell vdj sitt Biskäpz dorne igen, doch icke öffuer 300 starck 
och skal haffue lathet sigh höre ath han will beiegge Sonne- 
bärgh, Dherföre haffue wij scriffuit fougten tili, som förberördt 
är. Ther wij och kunne förmercke att wille sig inlathe medh 
oss och wpdrage E: K: M: samme Slät och län, Dhä wele 
wi widere giffuet oss I handeel med honum, men vm E: K: 
M: nädeligest täcktes lathe samme fougte tilscriffue och be- 
söcke Dhä künde thet tili effuentyrs mehre frucht skaffe. 
Doch hwadh Rädh Heitigh magnus haffuer tili att besälde 



184 

och vnderhälde sitt krigzfalck, eller huru han handler med 
them kunne wij icke fuUeligen wethe vtan gisse att han haf- 
fuer welet hafil them I ärsslön, Ty hijt äre alrede en hell 
hoop knechter komne som honum haffuer fölgdt vdaff dan- 
marck, Täsliges nägre äff then wijkiske adell och Rythere 
som sigh ther een tidh läng förhället haffue Huilcke sig nu 
tilbiudhe vdj E: K: M: tieniste all then stund the hafFue för- 
nummet att her är ( : Gudh täss läff : ) nagen bettre Rädh 
tili besäldning an hooss Hertigh magnus* Doch haffue wij 
ingen beskedt giffuet them icke heller nägre ther äff an nu 
antaget, endoch the synes wäre gäth dugeligit krigzfalck. 
Vtan ther Rydzen ingelunde wille giffue sigh tilfrijdz eller 
medh sitt blottarfftige forehaffuende emot thenne Stadh och 
omliggende landzort äffta med mindre E: K: M: matte fore- 
tage eth krijgh emoth honum. Dhä stode her wäl Rädh tili 
att upbringe en godh hoop fälck I landet bade Rythere och 
knechter när man peningen wille wancke, och Her künde täs- 
liges nägre hester komme tili köpz som förberördt är. Item 
A: n: K: och Herre Seden thet breff war dateret kom her 
en post Ilendes ifirä Hermesteren medh breff til them her 
opä Slättedt äre. Doch slupp han icke för war wacht in tili 
Slättedt, Vtan mäste drage in I staden, tili Herbergz medh 
docter fresseneres hustru, ther alle the Hermesterske pleghe 
lande tili, synnerligen när doctären är icke sielft hemmö. 
Dherföre anhälle wij hoss Rädet, at the samme post lathe an- 
taste sä lenge the finge samme breff iffrä honum thet the 
seden lothe oss förelässe, äff huilcket wij E: K: M: och her 
med förskicke an Copie vnderdänigeste til bände. Och säsom 
Hermesteren fbrtröster samme the Släteske att the skole halle 
sigh faste, Item att then frijherre wan Donaw sampt nägre 
andre skole snart wäre hijt komendes medh yterligere be- 
skeedh. Sa haffue wij forstäth att the samme skole alrede 
wäre kompne tili pernow medh 30. Hester, ther wij dhä nest 
gudz hielp inthet redhes före, vtan Rädet sampt Ridderskapet 




185 

Haffuer nu scrifFuet them vnder ogenen widh thenne mening 
att ther the haffue fulkämligh macht och befalning tili att 
wpdrage E : K : M : thetta Slat lijcke som Staden sampt Harijen, 
wijrlandt och Jerfluen äre £: K: M: gängne tilhändhe sä mä 
the frijt ankomme, Hwar och icke dhä betarffue the inthet 
wijdere resse eller naget närmere komme, sä frampt the icke 
wele bliffue vndiangne elfter som theris lycke kan falle och 
sacken kreffuer Hwadh som helst her kan wijdere förefalle 
och vtrettet warde wele och skole wij oförssummeligen giffue 
E: K: M: tilkenne och vdj alle matte anwende all war beste 
och störste äijth kan mögeligit wäre, thet Gudh kenne, then 
och wärdes E: K: M: altidh nädeligen beware. Dat. vt in 
litteris videlicet 30 Maij. 



996« (1561. Mai Ende?) — Frau Eatharina Friesner 
an ilireii Mann, Dr. Matthäus Friesner. 

Orig. ( Verz. I, I2j6,) 

Schildert ihre verzweifelte Lage unter der schwedischen Herrschaft. 

Ihs 
Ach goth help vth aller nodt minn hertze a 1 mann wo 
si wi bi dith grote vngeluk gekomen ick wolde dath gi 
hertzich Johann jwe leuentlanck nicht gesenn hedden ick binn 
inn groter angest de ^esanten scheiden vp jw de gemene 
einn radt vnd de landesknechte vnd do jw dith withlick vp 
dath gi jw mögen befragen vnd bedencket jw woU den ick 
weth nicht wo jw vorplichtinnge mith dem geschenn is thom 
anderen doth woU vnd latet mi tho beden wo ick idt holden 
schall will gi dat ick mach tho jw komen edder wo gi idt 
halden willenn dath doth mi wittlick ick binn hir inn groter 
angest vnd sitte so gar elende dath idt nicht vth tho seggen 
is de gemene einn radt vnd hangen vnd wirlanth hebben alle 
gesworen dem sweden vnd dencken mi groten dwank tho 



186 

donde vmme jwent willen dath gi minem genedigen heren 
gesworen hebben vnd den anderen ock vnd hebben mith den 
polen gehalden vnd de vp dath hus gebrocht vnd feie mer 
dirick dor kum vp der Straten gann se drowen alle stunde 
vth derfi wege tho setten ick si hir inn so grotenn spotte 
dath ick mi feie leuer wünsche manck wulue vnd baren ick 
geswige hir wo wall hus vnd hoff vnd alle inngedomte is mi 
leff ouerst dith maket mi alles vp erden tho widderen dath 
ick vann jw si dath kann ick nicht donn dar for will ick feie 
leuer steruen gi weten woll mine frunde na dem flesche de 
hebben mi lange forlaten vnd tho minen frunden kann ick 
nicht einn Zeddel krigen dath hus is berendt vnd woll so 
harth mith swedenn beiecht dath dar nicht ein fogell vann 
mach vnd scheten vann frien stucken beth in vns hus fynster 
vnd bedrouwen mi i gans rodt knechte swedesche knechte 
inn tho leggen vnd fragen mi vann spoth were ick min holt 
nicht will forkopen dath vann hertzich krigen hir inn wetet 
jw tho schickken den buten dem bussche is guth dingen vnd 
seth jw woll for vmme godes willenn mith jwem schriuen 
alle breue werden den gesanten gebracht, latet doch anders 
dobbin sick for senn vnd alle Straten sinn beiecht ick hedde 
dirich gesanth tho denn swedessche gesanten vnd leth klawes 
kristerensen bidden dath he mi wolde behulplich sinn dath 
ick gefordert werde vp erkenisse mith dem holte vnd minem 
tuge do leth he mi strack tho entbeden hedde ick dar wath 
henn gesandt ane sinem befeie ick mochte idt ane sinem 
befeie ock wedder krigenn he denede dem koninck vann 
sweden vnd gi weren hertzich Johann sinn gesworen dar 
scholde gi Jw na richten do hedde sick dirick vorechtert vnd 
erick de schriuer hedde sick bi em gemaket vnd gesecht ach 
kumpt dinn her nicht balde hir wo dath nicht balde geschuetK 
so worde idt nummer gudt do trat erik wedder tho klawes 
Christersen vnd klawes sede jegen erick so lüde dath idt 
dirick harde wath menet de dockter de logenner dath he 



187 

aUene wtss is dath ick dath nicht eine merke dath idt 
is dath he mi schrifft mith«felen worden de djrick nicht 
konde ock sprack ick erick vnd baeth em dath l 
cristerens bidden wolde vann minent wegen so idt em c 
lieh were wolde ick em gerne sprecken (Jar is nicht fan 
worden dar ick mi hart vmme moie min hertze a I i 
befruchte mi gi werden so balde nicht tho hus komer 
ick wene vnd schrie dach vnd nacht vnd binn alles min 
trostes berouet dar is keinn minsche dar wi vns gude 
forsenn mögen ick bidt dorch godt vnd vmme godes w 
doth mi kundt wo ick idt maken schall hir mith goc 
ewicheit befollen geschreuen in sweden tho reueil mitt gr' 
wemodt des herten ach here godt wat bin ick tho vnge 
geborenn min hertze a 1 mann ick will nicht gelouen 
einn elender wiff vp erden leuet de so gar tho spoth i 
worden vnd vann aller aller weit forlatenn min hertz a 1 
ick hebbe grot hertzeleit mith jw gehat ouerst Jwe 
letfmodt de gi mi inn körten tiden ertogeden heft all 
ouer wunnen vnd will mi woU behelpcn wen ick men 
were godt vann hemmel mocht vns jo dath brot geuen 
J leue wiff 
inn groter angest 
vnd droffnisse 

rainem leueo maoa docktei fresenet 
Ihor mitoQwe f g tho egen haudea 



188 

099. (1561. Mai. Ende.) Aussagen ülMr die Yor- 
gäsige nnter den Enechten zu Eeval bis zu 
ilureni AbM an Schweden, mit Bandlsemer- 
knngen von anderer Seite. 

Ort^i" {Vers. I, 1235.) 

In dorso: i6. 

DEm Ernuhestenn vnnd Manhafften vnseren 
Hopmann vnnd leibenn getrewen Jochim platen. 
Vann Gades gnadenn Mester D. O. zw Lifilandth. 

Vnserenn gross gnedigen vnnd gnedigen wyllen zw vornn 
Ernuhester vnnd Mannhaßtiger Lieber getrewer, Wy können 
euch nich bergen Das wy mith gantzenn trwrigen gemuthe 
erfarenn habenn Das der Fienth kurtzes tages ynn der Wick 
vnnd so forth nach reuell soll gebrandth geroketh vnd gemor- 
deth habenn. Wy woU wy ober vorlanges Euch vnnd Ewre 
krygesluede bezalth hedden So haets aus vylenn wichtigenn 
vrsakenn bis her nich geschenn konnenn. Wy wy sempth- 
liehe krygesluede auch angezoegen vnnd hobenn dennoch de 
munstererhermn vorordennth Das eynn Fendelin nach dem 
anderen gemunsterth vnnd abezalth soll werdenn mith dem 
alder Furderlichestenn. Wylln ober durch vnfelicheth deer Stras- 
sen das gelth zw wasser vberschickth werdenn muss welches 
sick nach ethliche tage vorwylen mochte thun wy euch alse 
der trwe vnnd vleissig wy wyr yn filenn dingenn Lange ge- 
spureth vnnd erkandth gnedichlich ermanen vnd begerenn Ir 
wyllenn yn dussem vnserem Hogesten beswerenn nach das 
beste furwenden de krygesluede so wy selbest bekennenn 
müssen eyne lange • Zith mith vns gedulethen zw frede spre- 
kenn vnd stillenn das she noch die gerynge will gedulth dra- 
genn wollenn Denn goth lofT gelth vnd damit mans thun kan 
vorhandenn Do sick der fienth an de Stath vnnd Sloss Reuell 
machenn dasulby belagerenn vnnd üenthlich zw setzen worde 



189 

wolleth euch der by alse de vffrichtigenn vnnd Erbarenn kryges- 
luede haldenn dem Viende mochliche widderstandth zwthunde 
vnnd vnerschrocklich sunder herzaflf blibenn Ob goth wyll wy 
willenn euch Samph dem Polnischenn krygesfolck vnnd ganzer 
dusser Lande euserste mach enthsettenn erretten vnnd aus der 
Fiende tirannie rissenn woUenn vnnd solches ynn gerynger Zith 
Wann de krygesluede ynnige mistrwenth hoben wurden der 
bezalung halbenn hobenn wyr vnnd wollen Euch vnd ynnen 
zum vnderpfanth settenn das Ilauss vnnd gepith zu Reuell 
glich wy euch solches vortrweth vnd van vns ynn Ewre vor- 
warung beuolenn Lebenn der zuuorsicht yr werdenn alse de 
erlebthen (/. erlibenden) daby handelen vnd kegen guede 
bezalung daselbest wedder tho vnser banden stellen Des alles 
vorshe wyr vns zu euch genzlich vnnd sinth In allenn guedenn 
wider zwbeschuldenn gnegth Dat. Dunemunde . dem 14 Sep- 
tember Anno Ix. 

Mester myn egen handth 

Nach dussem breff kam Oldenbokem nach Reuell vor 
eynenn Statholder vnnd brachte fürstliche breff an de kriges- 
luede der ynholth das man en vor eynen Statholder erken- 
nenn solde 

Da solcher breff ist glesenn wordenn Do ist van wegen 
der krygesluede sempthlich vffgeschickth worden der Luete- 
nampth Fenderich velthwibell vnnd Profos. Innen enthfangen 
vnd angezegneth mith wyllcher massen vnnd gestalth she 
ynnen holdenn sollenn den de krygesluede missen ere beza- 
lung Auch heddenn she sygell vnnd breff das she zueg vnnd 
wachte vff dem Hause vorshen mochtenn vnd nich darvan 
abstann she heddenn ere bezalung vnd se gedeckenn auch kene 
fremde nation vff das Haus zunemen wider auch vff den thum 
she heddenn den ere bezalung. 

Darvff geanthwerth Ja yck wiess es woll. Das Mg h euch 
krygesluedenn de bezalung schuldich ist vnd ick hab mik 
auch hir her nich begeuen wollen den m g h hat mik zwgesacht 



.^4 



1. 



'*3 



190 

das er euch bezalenn wyll. Auch solth yr Ewer Zueg vnnd 
wachte halthen wy voer. Besunder ick will nichtes anfangen 
den mith ewer Hopmans vnd Ewer wissen vnd willen vnd 
neffens euch dath ewre helfTenn erforderen vnnd yr solt vnuor- 
kurtz syn Es soll auch kene fromde nationn uff das Haus 
koemen dann ick wyll by euch thun alse eynem erlichenn 
egeneth vnnd gepurth dc 

Anno 1561 denn 18 Februarii zoch der Hopman nach 
Riga zw m, g. h. vnd vorforderde de bezalung dc 

Denn 8 Martii Ist Diderich vann galenn nach Reuell 
gkoemenn denselbigen tag ist der velthwibell vnnd der Profos 
zw Diderich vann galen gegangen vnd yn enthfangen dar- 
beneffenn nach dem Hopmann gefragt dc Dorvff er geanth- 
werth Ewer Hopmann werth vmme eynenn tag 4 hyr synn 
vnnd euch gelth vnnd bescheth mith bryngenn. 

Denn 8. martii Haebenn de sempthliche krygesluede de 
tag wachte so woU de nach wachte enne roth mher gewacht 
der menug den munsterherenn zw ehrenn In Hoffenug she sol- 
lenn van Diderich van galen gemunsterth werdenn. De will er 
de andere knecht im Lande gemunsteth hath. 

Ad nmrgt Diderich van galen hatt sich nicht angezeigt 
für einen munsterhern, Sondern er hatt ge- 
sagdt der Haubt Man brecht allenn bescheidt 
vnnd geldt, vnd darüber haben sie gleichwoU 
die wacht gestercket. 

Denn 10 Martii fro morgen lassenn she de nachwachte 
obzen vnnd alse de dagewach ynn de porte kumpth zen de 
de klappe vff vnd sagen wollenn she nich obzen so wyll mann 
she dar vann scheissenn dc Alsobalde lessenn sick de knechte 
ynroffen do sprack de profos Gestrenge werdige Heren de 
krygesluede können sick nich gnochsam vorwunderen wy vnnd 

mith wasserley de wachte alse gehaldenn werth vnnd 

willenn she nich henn vff lassenn Besunder Oldenbokem Ir 
haeb euch zw erynnerenn was yr dem Luethenant Fenderich 




191 

velthwebell vnd myr zwgesath hobenn vnnd Ithsunder so der 
Hopmann nich hir ist hebeth mann solches mith dene knech- 
tenn an So wollen doch noch de krygesluede gerne wissenn 
wy she des vorstenn sollen denn krygesluedenn auer ist das 
Hauss vortrweth wordenn. do der Fienth hir war Nhu sagen 
EL W. woU she obslann lassenn. 

Darvff Oldenbokem gesprochenn dis ist de vrsake das 
gisterenn obenth Jw trunmensleger gesach hath kortz vmm 
kan men vns nich so starck hen vff forrenn das man she 
könne obyagen Dan das Hauss ist vns beuhalenn dc 

Darvff Diderich vann Galenn gantwerth Ir krygeslued 
vnnd beuelchaber Ess ist vorwar eynn vnuorstendich dink Das 
yr de wachte yn obwesende Ewers Hopman sterken vnnd 
wan er schon hir were. So muste er Oldenbokem nach erste 
ansprekenn Denn er ist Ja mer den Ewer Hopmann dewyll er 
an stath mynes g. h. eynn Statholder ist vnnd wy woU she 
van eyner gepurth synth Den m. g. h. hath Oldenbokem hir- 
hergesetzt vnd den must yr dar vor erkennen das yr auer 
m. g. h. dwyngen woUeth sso soll es euch doch nich angen 
vnnd wan yr mith dem Fendelin knechte vff dem Tum stan- 
den DC 

Darvff ganthwerth Her Felthmarschalck. Man weiss woU 
das wy Oldenbokem vor eynenn Statholder hir haben vnd 
wy erkennen en auch. Auch wess Oldenbokem was er vns 
zwgesagth hath, wy vor steh, vnnd gefragth off er vns de 
zwsag nich gethan hath. 

Darvff* ist Diderich van galenn mith Oldenbokem vber- 
haluen gegangen vnnd Diderich van galenn geanthwerth Ir 
krygesluede vnnd Ir beuhellichaber Das itzsunder de porte ist 
vffgezoogen wordenn ist das de orkake (/. orsake) wy voran - 
gezegneth vnnd ist ynn kener böser menung geschenn. vnnd 
yr mugth Ewer wachte Vorsorgen vnnd nich moth williges an- 
fangen denn Ewer Hopmann werth vmme i dach off iij hyr 
syn vnnd euch allenn bescheth mithbryngen dc 



192 

Do sick de zith vorlength hath hath der profos vnd velth- 
webell alle tag vme eyne lenug gegangen 

Denn 15 Martii hab ick de herrnn yn des Dockters 
hause gefunden vnnd galen angesprochen Darvf) Diderich van 
galenn gesprochen Ir beuellichaber Ick hab euch vor iij ta- 
gen ICO mrk. gbadenn vnnd Ir wath spothlich dar vff gewes- 
sen nhu ober hob ick mith grossenn schadenn 150 mrk vff- 
gebracht vnnd ick hedde mick nich vormeneth das die kryges- 
luede so muthwillich werenn vnnd sinnth kene knechte ym 
ganzen Lande de mher muthwillenn dem Herrnn zwtribenn 
alss die knechte vnnd ist vff ken fendelin mher gegangen alse 
hyr, Ewer hopman hath ynn de 24000 gülden (ad marg: 
24000 gülden^ Lhengelth Entffangenn vnnd ick vyls bewisen 
mith Quitantz oc 

Darvff geanthwerth haeth der hopmann was Enthfangen 
dar werth ehr sunder zwyuell woU rekenschuff van thunn Dan 
wan ick mith warheth erkennen muss so lidenn de knechte 
grosse noeth Es sinnth nich vflf dem thum vnnd yn der stath 
XV borger de eynem knechte nicht enner kanneber ensetten. 
Was ick ober enthfangen hebb vnd wy suer my es wordenn 
ist dass wess goth vnd wy ick es darvann gbrach haeb hab 
ich dem hopmann aueranthwerth vnnd der hopmann haeth 
es denn knechtenn auch wider gegebenn. 

Denn 1 5 Marcii schickede Oldenboken den prouosen bae- 
denn vnnd mith den Beuhellichoberen Damit gegangen Her- 
menn van Herknes (?) vnd Gorgius van Brandenborch oc 

Do fing Diderich van galenn ahn Ir Beuellichober. Olden- 
bokem vnd ick haebenn thom dele gehorth wy sick de kryges- 
luede der vnbillichenn wachte beswerenn she sollen vill wa- 
chenn vnnd krigenn wenig gelth, so achte wy vor vnnodich 
das wy de wachte so starck haldenn . vnd der Fienth ist Jo 
nich vorhanden vnnd Oldenbokem wyls Jo ynn kenem weg 
nich haebenn Der halbenn solth yr vordach synn vnnd die 
wachte öbschaffenn. 



"'/j 



• 






Darvff geänthwerth wy können sick die krygesluede der 
wachte beswerenn wylenn she solbest aus ehren frienn wyllenn 
de wachte haldenn vnd haebenn sick selbest dar zw erbotenn wy 
wollenn mith denn anderenn Beuellichaberenn darvan redenn dc 

Darvff Diderich vann galenn geänthwerth was beredenth 
ist da vonn (nothen ?) Ir horeth das man de wachte yn kenem 
weg haben wyll . yr solth ewre wachte halden eynn roth des 
tages wy foer 

Darvff geänthwerth de wachte ist ynn kener böser 
mhenug geschenn vnnd die krygesluede saegen Es ist er 
olther gbrauch wenn eynn Commissarius oder eyn Munsterherr 
In besatzung oder ym felthleger kumpth das ym mach eynn 
roth knech mher thonn Ehrenn wachenn. 

Darvff* Diderich vann galenn geänthwerth Se deruen 
myr zwgefalle nich wachenn Ick wyll M. g. h. alle kerels 
nicht munsterenn Ick hob nichtes mith denn knechtenn zw- 
thunde. De werwe de ick hob de genn eynem raede vnd 
der ridderschuff ahn. Vnnd wider gesprochenn. Ir beuellchaber 
schaffeth de wachte ob den Oldenbokem wyls ynn kenem 
weg nich haben n 

Darvff geänthwerth Die wachte hath kemandth (/. ne- 
mandth} schaden gethann vnd ist ein krygesman nich zw- 
beschuldenn das er syne wachte sterketh besunder wan ehr 
de swecheth vnd so enner oder mher ist denn mag man an 
den tag gbenn. Darvff synnth wyr vann eynn ander gangen 
Do habenn die gemene knecht wyssenn wollenn was wy vff 
dem hause gemacht habenn 

Do habenn de Beuellichober denn knechtenn endeketh 
das mann de wachte vff dem hause nich hoben wyll. 

Do habenn die knechte eynn auschoth gemacht vnd vff 
das haus geschicketh ober men hath she nicht vorgelassen, 
In iij stunden sollen she eyn anthwerth bekomen. Inn denn 
iii Stundenn haeben de herrn durch denn Dockthor de polenn 
vff das hauess gebracht mith listigeth {ad marg\ Listigkeit), 

18 



- \ 



193 .^1 



«1 



194 

Do habenn die gemene krygesluede wider hynvff ge- 
schickth aber she richtenn Jo so vyll vth alse die beuellchaber 

Nach der zith vmme ii stunde sinth by xx polen 
gstanden vor dem hause vnnd haebenn hen vffgewolth de tag 
wach hath she nich henn vfflassenn wyllenn oc 

Do hath de tagwachte denn profasenn gefragth Ob 
man de polenn sali henn vfT lassenn. 

Darvff geanthwerth Eth sinth vnse frunde Es hath kein 
noeth mith den poelen wy es dem profasenn dath worth be- 
komen ist dath hath er woU gefunden vfT der kerkenn ii nach 
vnd ii tag oc 

Do ist Oldenbokem mith synen denerenn vffgekoemen 
mith gespannen Roeren den trachen vffgesatz vnnd gesacht 
was orsakenn wolle yr m. g. h. presidienn nich vfflassenn. 
wolleth yr mick vorbedenn wen ick vp off afflassenn soll dc 

Darvff de wach geanthwerth Es ist en nich gewereth 
wordenn. Besunder hir sinth woU so vill poelenn was she 
zwschaffenn hoben das können she woU vthrichten 

Darvff hath Oldenbokem de porte lassen vffmachen vnd 
she mith gewalth yngelassen vnnd die knechte vff yre mutter 
gewisen dc 

Do hedden die polenn alle ehr Roer yn kistenn vflF 
bryngenn lassen. 

Do schickedenn de knechte obbesathen an Oldenbokem 

Do warth en geantwerth Er dechte yn kenem weg de 
wachte vÖ dem hause zwholden. Er hedde M. g. h. kryges- 
folck vnnd kon : matt : aus polen presidenn. Da wolde er 
das haus mith Vorsorgen vnnd woUenn she den thum vor- 
warden des mochten se thunn 

Des anderenn dages sinth iij knechte van paedes gkomen 
vnnd habenn eynenn breff gebracht darynne vormelth das 
die knechte van pades nach Reuell zen soUenn Begerenn der. 
haluenn der krygesluede raeth wy she sick haldenn sollenn oc 

Darvff die knechte nach eynn roth schützen auff das 



.\ 



196 

hauss geschicketh biss so lang der hopmann mochte wider 
koemenn vnd vns bescheth bryngen 

Denn 26 Marcii ist der hopmann wider gkomen vnnd 
hath vns eynenn breff gebracht Nempthlich dath sick de 
krygesluede sollenn zwfrede gebenn. M^ g. h. hedde dem 
hopmann eynn stucke geldes gedaenn damit de knechte 
zwvorstreckenn vnnd m. g. h. hedde sick itzsunder des geldes 
enblesseth Aber ehr wolde zw Riga vnnd anderenn ordenn 
alles vffbryngenn was er konde vnd durch de post dem hop- 
man nach schicken Damit de knechte mochte zwfrede ge- 
stalth werdenn dc 

Ad marg,: Das ist geschehen vnd sie die knechte haben 
es nicht abwarten wollen. 

Darvff werenn die knechte nich zwfreden vnnd be- 
wachtenn den hopman vnd halenn de felthporthe zu vnd 
wollenn wissenn aus was vrsakenn she van dem Hause ge- 
drungen vnd was man mith ynnen emme synn hedde« 

Denn 29 Martii hath sick de Ridderschuif so woU eynn 
Erbar rath In den handell gewunden vnd mith Diderich van 
galenn vnnd Oldenbokem an eynem vnd den hopmann mith 
den krygeslue*den an anderenn Eynen Vortrag gemacht oc 
vnnd vfF bedenn sidenn vorschrebenn vnd eynenn post ab- 
gferdigth an M. g. h. vnd alle vmmestendichith zwschribenn. 
Das man vfT betdenn sidenn iij wochenn soll stille halden 

Ad marg.: Drei wochen stillstandt vnd mein g h hat 
daruon nicht gewust. 

Vnnd ynn der anwerbung hath der Rath vnnd Ridder- 
schufT vam sloss eynen breff gebracht van vnserem g. h. 
luedende vnd mith egener handth vnderschreben Das wy 
angesichtes breues nach Riga zein vnd vnse bezalung da er- 
warthen vnnd achthe vor vnnodich das er vns lenger In be- 
soldung halden solde dewyle kon : Matt : aus Polen praesidienn 
dar werenn vnnd ym fall so wy nich wollenn so soll Diderich 
van galenn vnnd Oldenbokem vns mach abzudancken haeben 

18» 



t 



196 

vnnd de breff Ist 4 tag older denn der breff den der hopman 
mith sich brachte. Doch worth der stille standth gemaketh 
vnnd der post solde ynn iij wochen wider koemenn vnnd de 
vorschribung ist vß beidenn sidenn ausgegangen. 

Aber de knechte soUenn auff das haus nicht Besunder 
den Thum vnd de felthporte mochten she vorwachten so 
starch se wollen. 

Den XI Aprill zoeg Oldenbokem vor das hauss pades 
vnnd belegerde das Er machede auer den knechten wiss das 
fendelin wer vann der Stangen gerissen der hopman seis ym 
zorne (d. i, torne) de beuhellichaber werenn zustucken gehoWen. 

Ad marg.: Das ist erlagen dat he solchs gedaen. 

Do nu de iij wochenn vmme werenn vnnde post kam 
sunder anthwerth de knechte heddenn kein gelth do sickedenn 
de knechte Abbesathenn an Oldenbokem vmme trost ader 
vmme eyne Ihenung. Do anthwerth ehr he wüste en nich 
zw wyllenn. She werenn obgedanckth Se mochtenn thun 
wath she nich lassen willenn 

Darvff de obbesathenn gefragth her yr wisseth vns nicht 
zw willenn wan wy den vflf den thum eynn Stuck geldes 
konnenn bekomen da vns de noeth dar zw drung wath sag 
Ir darzw. 

Darvff geanthwerth se mochtenn thun wath se nich 
lassenn können vnd machen das se es voranthwerenn {ad marg. : 
vnd solten es so machen, das sie solchs vor M. g. h. vor- 
antworten kunten) Er wüste en ober nich zw willenn. 

Darvff hobenn die knechte an den rath vnnd Ridder- 
schuff gesickth vnd solches angezegneth was ynnen van 
Oldenbokem widerfarcnn ist vnnd den raeth vmme eyne 
Ihenug angelangth vnnd damit 5C0 guldenn enthfangen vnd 
de knechte habenn den hopmann dar zw tho genodigth das 
er solches gelth Im nhamenn M g h Enthfangen muste woll 
er den koep hele behalden In mhenung so she yn der 
middeler zith bezalth wordenn so sali ynnen solches gelth 




197 

vorab gegebenn vnnd zw danck bezaleth werden vnd ynn der 
handelung ist der kryg vor pades auch vortragen wy woU 
solches nicht geschenn werde wann der hopmann de knechte 
nich dar zw gehalden hedde 

Denn lestenn Aprill habenn die knechte Vorwarnung 
gethan an den Polnichschenn hopmann wy vnnd wo er mith 
VHS gehandelth vnd der schribung van anthoni moyr schege 
ken vorfolg. 

Darvff hath der polinische hopmann denn knechten 300 
thaler angebadenn de kon. Matt, aus polen soll vns bezalen. 

Des hobenn de knechte nich hebbenn wyllenn sunder 
Er sol solch gelth Oldenbokem thun Im nhamen M. g. h. 
' Darvff hath der polinische hopman Oldenbokem solch gelth 
angebaedenn. Oldenbokem auerst hath solch gelth nich 
hebbenn wyllenn besunder gesacht wy werenn abgedanckth 
Er wüste vns nich zwwillen 

Denn 13 Maii Ist de vorschribung zith ausgewesen do 
hath mann fill vann Diderich van galen gesacht Das hath by 
de iüj wochenn gewerht doch zum lesten gesacht Er kumpth 
mith 2Ö0 pherdenn da mith wyll er den knechtenn dranck- 
gelth gebenn Do hobenn die knechte nach zw Oldenbokem 
geschickth noch vmme eynn trost vnnd Ihenug. 

Aber zur anth werbt bekomenn. Ehr wüste vns nich zw 
wyllenn alse kraueth vnd loeth. 

Darvff hath der hopmann hyldebrandth kolthoff vnnd 
synenn. schriber an Oldenbokem geschickth vnnd fragen 
lassenn wylenn man ynnen nich zw wyllenn wüste so soll er 
ynnenn den affdanck breff welchen he vnnd Diderich vann 
galenn ann de krygesluede gedaenn auch vorsegelth vff"- 
schickenn. 

Darvff hath Oldenbokem dem hopmann den Breff zw- 
geschick^ mith bedenn sygelenn vnnd die knechtt habenn 
8 tag nach Diderich vann galenn geharreth. 



198 

Do habenn de Ridderschuff vnnd eynn erbar rath noch 
die knechte by de iiij tag vffgehaldcnn de dar nich kam das 
war Diderich vann galenn {ad marg: vnd de dar nicht douen 
wolten, das wahren die knecht). Die knechte aber konnten 
nicht lenger harrenn, den she mosten hungers halbenn ver- 
lassen (?) vnnd sinth denn xiij maii vff den obenth yn des 
hopmans losementh gefallenn vnnd hebbenn denn profas 
wyllenn erstechenn. Doch der hopmann hath sse mith 
guedenn wordenn vffgehaldenn. Darnach auer ist der profos 
denn obenth de klock 12 vff kyrche gkoemen vnd dar ge- 
sessenn ij tag vnd ij nach nach Dem 3 tag aber ynn synn 
Losementh gefallenn Em alle das syne genomenn Roer har- 
nischs vnnd zum lestenn brochte wy en aflf van der kerken 
ynn frwenn klederenn oc 

Inn dem Rumor sindth de knechte noch all vff des 
Herrenn sidenn gewest vnnd so ist der kemner vam Sloss 
ynn der stath zw eyner kost gewesenn Ist drunkenn gewest 
wy er vff gekamenn sick mith eynem knechte geslagenn 
sindth vff beidenn sidenn gewundth wordenn vnd do der 
kemner zw sloss kam wy er es aber vff dem hause bestureth 
schessenn she vann dem hause vnnde schessen eynenn knecht 
gansdoth vff der dagwacht der doch nichtes mith dem 
handell zw thunde hedde. Do wordenn die knechte vor- 
zorneth vnnd bedachtenn vff ehre affdancks breff (ad marg,: 
vnd vergessen Ir ehre vnd treu) vnnd feilen zw dem swedenn 
vnnd suchtenn trost oc 

Ad marg: Von wegen diess erschossenen kerls haben 
sie zu den Schweden gefallen. 

Denn anderenn Morgenn kam Wylmhen Wyfferlinck vnd 
brachte die zidung das Diderich vann galenn denn tag 
komenn worde. Die knechte stellenn ym den globenn nicht. 
Besunder wer Diderich van galenn nach Wifferlink gkcemenn. 
So hedde es noch hüte yn de stunde kein noth gehath {ad 
marg.: Contraria et repugnantia). Do aber die swedenn 



199 

vnnd burger die zidung heddenn trachtenn she dar nach dath 
se de knechte ynn des Sweden Eidth brachtenn. 



979^ (Zu 1561. Mai. Ende.) — Frägepnnkte, an Jocliim 
Plate zu stellen. 

Örig-i^ (Verz. I, 14.57^) 

In dorso: Interrogatoria. 9. Jochim Platers handlunge. 

Artickell, worwff der Heubtman her Plate soll gefragt 
werden, oc. 

Zum ersten, ob herr Oldenbuckum denn Knechten zu 
Reuhel, wess em zu Wege gebracht, ann gelde vnnd Rocken, 
so er auss der Stadt Reuhel lehnen müssen, vorgestreckt, 

Zum andern, Weiln Dirich vonn Galenn von Meinen 
gnedigen herrn nach Reuhai mit allem bevhelich abgefertigt, 
vnnd vff euch haubtman gewartet, wie ess kommen, dass 
vber Zuuorsicht die Knechte dass hauss Padiss Irem eigenen 
geschworenn herrn Ingenhommen, vnd warumb vnd auss 
wass vrsachenn Auch auss wass bevhelich, sie denn haubt- 
mann, Engelbrecht gefengklichen eingezogenn. 

Zum Dritten, auss wass bevhelich vber dass Alte die 
wacht vfTm Hause gester cket wordenn, vnnd warvmb sie 
sich so freuentlichen mit allerlei Drewworten gegenn hernn 
Altenb\jckum vielfaltigs ermhanen, Dauon nicht abstehenn 
wollen, 

Zum Vierten, Weiln der haubtmann Plate Inn seiner 
widerkunfft zu den Knechten gesprochen, vnd sie beschuldigt, 
dass sie nicht wol die wacht gehaltenn hetten, wass dass 
vor ein meinunge gewesenn oc 

ZumFunfften, warumb feintlicher weiss vber Zuuorsicht, 
herrn Altenbockum etzliche thonnen bier Preiss gemacht, 
vnd warumb Dirichs vonn Galen seligen Bruderss Rustunge 
vffgeschlagen, vnnd vor der Pforten angehalten worden, 



200 

Zum Sechsten, Weiln anfengklich sie die haubtleute denn 
abdancksbrieff den Knechten nicht vorgelesen, sondern den- 
selben vorschlossen herrn Oldenbockum widervmb zugeschickt, 
vnd weiln sie dergestalt nicht abgedanckt sein wollen, Auss 
wass vrsachen sie vber Irem gethanenn Eidt, vnuorlassen 
desselben dem Konig zu Schwedenn zugefallen, 

Zum Siebenden, worumb der haubman denn abdancks- 
brieff mit guten Worten vnnd vorheischungen , Nemlichen, 
dass er nichts geferlichs darmit suchenn wolle, vnd gleichwol 
darvber er den Knechten abgedanckt, vnd Passbort gegeben, 
sonderlichen, weiln er gewust, dass die Munsterherrn mit 
gelde vorhanden gewesen, zu sich gebracht, Darauss dan 
Meinem gnedigenn herrn allerlei geferligkeit entwachsen. 

Zum Achtenn, Auss wass vrsachen er dass gelt, Als 
Nefhlichenn 500 guldenn vonn der Stadt Reuhai geliehenn, 
vnd er sich vorschrieben, dass mann sich mitlerweile Inner- 
halb der bestimbten Zeit zu keinen Konigenn Fürsten vnd 
herrn schlahenn solte oc ess geschehe dann mit Consent 
wissen vnnd willen der Rethe, Ritterschafft vnnd Stadt 
Reuhai, vnd warumb er solchs Meinem gnedigenn herrn 
Meister Innerhalb geburlicher Zeit nicht vorwitligt oder zu- 
geschrieben, weiln er solchenn handel selbst schrifftlich vnter 
seinem Siegel bestettigt. 

Zum Neunten, warumb er vber dass vorig freuentlich 
Innhemen, mitt mheren Knechten dass Hauss Padiss stercken 
lassen, nach seiner Zuruckkunfft, vnd warumb die schlüssell 
vonn Engelbrecht domalss genhommen worden oc 

Zum Zehendenn, Weilnn her Altenbockum, dass hauss 
Padiss notwendiglichenn belegert vnd vffgefurdert , vnd aber 
die Knecht Ime darvff mit dieser Andtwort begegnet, Nem- 
liehen, wan sie nur ein schreibenn von Irem haubman be- 
quemen, wolten sie sich Inn deme der gebuer vorhalten, war 
umb er vflf vielfaltigs anhalten hern Oldenbockum solch ge- 
betenn schreibenn an die Knechte zu Padis nicht ergehen 



201 

lassen, Daraus Zu ersehen, dass sich die Knechte solcher 
Andtwort nicht vnterstanden, wann sie einen bevhelich vonn 
Ime nicht gehabt hetten, 

Zum xj, weilnn Wilhelm vifferling sich erbotten, sich 
Inn die Eisenn schlahenn vnnd In stucken hawen zu lassen, 
so die Munsterherren nicht mit geldt vnnd bescheidt vor- 
handen, warumb er dann den Knechten die Passbort gegeben, 

Zum Zwelfflen, Mein gnediger herr begert zu wissen, ob 
er dass gelt vnd ander notturfft, so er Zuuorgnugung der 
Knechte, entpfangen, allenthalbenn den Knechten alss ein 
getreuer, vorteilet vnd vorgestreckt, 

Zum Dreyzehenden, Weiln die Knechte Ire gesandten 
vmb Ire bezalunge bei den Königlichen Matt, zu Polen ge- 
habt, vnd aber der Konig Inen widerumb zur Andtwort ge- 
schrieben, dass Ire Matt, sie bezalen wolte, warumb es kämmen 
dass die Knechte solchenn bescheidt nicht abgewartet, vnnd 
dieselbenn nach bevhel dess Königs vnd M. g. hn. nicht nach 
Riga kommen lassen oc 



979. (Zu 1561. Mai. Ende.) — JocMm Plate's Antwort. 

Orig? 

(stark zerfressen). 
In dorso: — 5, Joachims Platen Antwordt auff Oldenbukums Artikell. 

Antwort vonn Jochem platenn 
auff die artickels fragen 

Zum Erstenn, Wass Oldenbockem zw wegebracht, ann 
gelde, vnnd kornn, Ist wol abzunemenn, dae(ma)ls gelt 
rockenn, denn knechtenn ist vorgstrecket worden (antwortt) 
ich darauff, das Inn meinem abwesenn , der p(rouoss) , . leste 
rockenn Empfangen, Von Oldembockem, d(aruber) Ehr Oldem- 
buckem ist quitiret, wordenn, dq ich (ankam) werrenn viel 
knechte, die do keinenn rocken (empfangen) hettenn, der 



202 

Vrsache, das der prouos nich kün(nen mehr er)lanngen, Wass 
das gelt belanngt, magk man (gemeine) kriegsleute darumb 
fragenn, Ob Innen das (gelt) ist gelennet wordenn, vorseehe 
mich nicht d(as 01den)bockem, Oder sonst einer, ghorret, 
das Ich (welches em)pfangen, vnd nicht von mir ggebenn ha(be). 

Zum Andern das Dirich vonn Gallenn sagt, das er seinen 
abschidt gehabt, vnd auflf mich gewartet Ist seinenn wortenn 
da er zu reffel ankomenn ist, sere vngmess. Denn Ehr mir 
hier vor m. g. h zugsagt, Ehr wolde nichts mit den krigs- 
leutenn fumemenn, Auch Benebenn hat m g h mir zugsagt, 
das Dirich von gallenn, nichts mit den krigsleutenn solde 
furgnomenn werdenn, Was mir m. g. h. zugsagt, Wil Ich 
Irer f. g. Innbdenck gebenn, Wy mir der zusage noch 
ghaltenn, habe ich zum theil für mich gfundenn, wy ir in 
meinenn, vbergebenn artickel lessenn werdet, Dan do gallenn 
ist zu reffel angkomenn, hat er nicht einmhal, Besonder 
offtmal gsagt, Ehr habe nichts mit den knechten zu thun 
Vnnd ist vmb Irent Willenn auch nicht darhin gkomen, Das 
hauss paditz belangt, mit Engelbrecht, wirt man In dem viiij 
artickel finden 

Zum 3 die Wacht belanngen, Ist diss die vrsache, (Dirich) 
vann gallenn ist angkomenn, do seint die knechte sempt- 
lichen Erfrewett wordenn, Inn hofinunge, das sy von Innen 
gemustert vnnd Bzalt soln worden sein, vnnd ist ein gbrauch, 
bey keiser, Fürsten vnnd hern, wan ein musterher oder 
Comissarie kumpt, Das Im zu Ehrenn eine Rot knecht wacht, 
Es sey Im felde, oder Bsatzung, vnnd ist ein krigsmann nicht 
zu beschuldigenn, wann Ehr seine wache stercket, Bsonder 
wan er sy schwecht, vnd ist ein alt krigsgebrauch. Doch 
habens die gemeinen krigsleute vnnder sich gthann, Ehr ich 
Bin wider dar gkommenn, Das freueis Belangn (: ist vielleicht 
geringe :) mag Oldem Bockum die kriegsleute Bschuldigen, 
Doch wan der hunt hangenn sol, so muss Ehr von dem 
Bratenn gfressenn habenn. 



203 

Zum iiij Das der Hauptman gsprochen, vnd die knecht 
Beschuldigt, So seint die knechte komenn, vnnd gklagt Inn 
meiner widerkumst wy vnbillich, sy vonn dem hausse ge- 
drungen, vnnd wissen nicht wy sie das vorsthenn sollenn, 
Darauff geantwort da schia gotz wunne zu, worumb* habt ir 
also zu gseehenn, vnnd das hat mir whe gthann, das man so 
seltzam mit den knechten vmbgsprungen vnnd der zu sage, 
So mir von m. g. h. vnd Dirich vonn gallenn gscheenn, 
nicht gehalten auch hat sych ga(llen) noch m g h mit keinem 
wort kegenn mir, vnnd gallenn zu reffel bey den knechtenn, 
vorlautenn lassen, das Ehr Beuellich vnd abgfertiget, auch 
meiner ankunfft Erwartenn sol, Oder die knecht zu mustern 

vnd zallenn, Den ehr alzeit gsagt, Er habe mit 

nichts zu auch nicht darhin g • 

Zum 5 das die krigsleute feintlich(er weise) 

Etliche tonnen Bier, gnomenn, Ist Reffal mein 

tagk nicht daruonn ghorret, kiste ist anghalten 

worden, aber nicht au(fgmacht) die hat ij nacht 

vnnd Dach, vor der gstanndenn, Das habenn die 

gmeinen (krigsleute) semptlichen gthann, Ist die Vrsache, 
g(wesen das) man so seltzame, stuck kegen sie hat 

Zum vj Das der abdanck Brieff, den knechten 

ist oc, Des habe ich die (Beue)lichaber, Vnser koepff zu liep 
darzu, da(n w)ir wo(lten) noch gernne lenger mit leutenn vmb- 
gh(a)ny Do, sie abdanncken wolten, Do solten sie gth(an) 
habenn Als Bey ander, keiser, Furstenn, vnd herren, ein 
gbrauch ist, wie wol die knechte habenn, Innen einmal Botten 
gschicket, vnd vj geisseler setzenn woln, aber do hatt niemanndt 
lust, der do komen wolte, vnnd die knechte Begerttenn, das 
sie Irre werwe Entdecken woltenn, Auch ist es sein lebelang, 
nit Erhorret wordenn, das man mit Brieifen abdancken solte, 
wy vns gscheen ist, Bsonder ein muster her kumpt In den 
ringk, vnd dancket, den knechten vonn wegenn des hern 
mundlichen abbe, vnnd pflegt sy zu mustern vnd zubzallen, 



204 

vnd nit mit solchenn pracktickenn, als mir In meinem ab- 
wesen gscheenn ist, vnnd die knecht seint die Zeit noch . . . 

worden Da ... da den .... (L)aut des 

Brieffs, abgdanck(et), vnnd habe (auss)ghaltenn Biss auff denn 
13 mayus, We(rr)e Di(rich) vonn gallenn, Wass vmb die 
Bzallunge gwesen, Ehr hette Inn denn vj wochenn wol komen 
konn(en) Vnnd mit den knechten grechent vnd Bzallet, De(s) 
sich die knechte ein mhal Erboettenn, Wenn man Einem 
Idernn, ein monat solt nach dem seinen geben wolte, vnd 
einenn freyenn phass, Des Ich Bey her steinkuUe, Voigt 
vom newenn schlos auff das hauss Entpottenn, Aber mann 
wüste vns nix zu willenn, Doch werre es Dirich vonn gallenn 
Ernst gwessenn, mit den knechten zu rechenn vnnd zallenn. 
So where Ehr vorganngn Winter, Do er zur pernaw war, mit 
denn Zehen tausent guldenn, Wol darhin gekomenn^ dan man 
hette dem handel wol können für komenn, 

Zum vij das der hauptman den abdanck Brieff hat wider 
bekomenn, Ist die vrsache, .Die knechte, haben trost vnd 
hulffe vmb eine Lhenunge, gsuchet, Bey Oldembockenn, zur 
Antwort, bkommenn, Man wiste Innenn nichts, zu willenn, 
Denn sy werrenn abgdancket, Darauflf hat der hauptman 
Hillebrant kalthoflf vnd seinen schreiber, hienauff gschicket, 
Vnd Oldembockem vmb den Brieff lassenn anlangen. Doch 
wolde man die Beydenn» so Itzunder hier sein, Eidlichen 
Bfragen, wy vn(d) wo Ich denn Brieff erlangt habbe vnnd 

hoffe nicht das ich m g. h. Einerley ferlickeit ge 

m 

Olde(nbockum) sagt die 

(Per)naw liegenn sol Reffal vnnd vortro(stet) 

zu reflfel, Jha so wol pernaw, 

Habe aber Olde(nbockum) mein schreiber was zu- 

gsa(gt liehen Bfragen, den Ich Innen 

Zum viij wass das gelt die 5 ich vonn 

dem Rat noch Ritter(schafft) Denn die krigsleute, 



205 

Die Ritter(schafft) In vortracht, das, das leger zu 

padis vmb solch gelt anglanngt, mit Bittenn 

pestenn, In hoffnunge Dirich vonn galenn, .... Do er doch 
nach laut des Vortrachts, Ehr . Eh(r) .... liehen daruonn 
zogk, In 3 wochenn solde einenn Eigentlichen Bschid Erlangen, 
wes wir vns halten soltenn, Vnnd bey der post habe ich 
sonderlichen der prouos sonderlichen gschriebenn an m g h 
Item die knechte haben alle semptlichen sonderlichen 
gschriebenn, vnd gbettenn m g h solde alle not wol bdenckenn, 
vnd bhertzigen die knechte wurden vns zu starck, Wir künden 
sie mit Worten nit lenger auffhalten, Ob m g h, die Brieff 
Empfangen ist mir Vnbwust, dan der Doctor von reffel hat 
die Brieffe von dem knecht Empfanngenn zur mitta(w) .... 

(vn)d hern , v hette knechten , auch 

kunen schreiben , (od)er trost der Bzallunge Belangen, 

(aber) es war mit keinem wort gdacht, vnnd der (kn)echt 
ist sonder antwort wider komenn, Auch wiste Dirich vonn 
gallen wol das der stille stant nhur 3 woechenn stundt, So 
hette Ehr den knecht kunnen helffen abfertigen, wie wol die 
gmeinen krigsleut semptlichen hettenn dem Beuolenn, Ehr 
solde ^ch nicht auffhalten lassenn, wy die vorrigenn 0mm e- 
sattenn, die lenger den ein halb Jhar hier gelegenn, vnnd 
keinen Bschid Erlanngen konnenn, Auch wurde mir ein Brieff 
von dem prouossenn gschicket Entkegenn als ich meinen ab- 
schid hatte zu kerchholm von m g h Do ist Salomon dabey 
gwessenn, vnnd m g h hat den Brieff selber gelessenn, Do 
wurde mir noch dem Brieffe kein glauben gstellet 

Zum viiij Das hauss padis Belangende, habe ich nicht 
lassenn Innemenn, Bsonder Ehr ich gekomenn, do die knecht 
so smelichen von dem hauss Reffel gdrungen, Ist ein Brieff 
von padis komen von den knechten, an die Beuellichaber zu 
reffel vnnd Rat Begerret, wy sies halten sollenn weil man 
sie so schmelichen von dem hauss reffel gdrungen, vnd' sy 



206 

soln nhun auch von padis, Darauff die Beuellichaber mit den 
gmeinen (knechten) 

mgh vnnd . . . • 

wy sie sagenn vnnd Innenn 

Bstri(cken) viel seltzamer, anschlege 

..... hat, vnnd auch auff mich ' . Vnnd soll mirs 

niemer ke mein Beuellich gwessenn, vnnd . . . 

. . . . vortracht, der 3 wochenn, a wor das sich 

Oldembocken, so w(ol Ein dem andern nichts an- 

fahen Wie wol der mherer theil, noch zu (Reffal 

seint) Die mag man fragen lassenn. 

Zum X die Belagerunge halbenn, were vielleicht (nicht) 
nottich gwessenn, Do ist einer mit namenn . . . Bach gnant, 
der ist für die portte griettenn, v(nd) gesprochen, Ir krigs- 
leute, wollet ir nicht nach Reffal, vnd das hauss aufigebenn, 
Dan Ewer hauptman sytz Im thurm do sol man Dieb 
hinein setzenn vnd keine Erliche leute Ich habs got lob noch 
die Zeit hirher nicht vordienet Das fenlein ist von der stangen 
grissenn, Die Beuellichaber seint Inn Stuckenn ghawenn, vnd 
der prouoss ist entloffenn, vnd hatten den knechten einen 
Bonten Stock gweisset, vnd ein Bundt Duch, Do sprechen 
die knecht, wir gleubens nicht, wan 

(s)olliche nn vnd .... auff 

• . . ich . . . . n, Das sol der mich darmit Be , 

meiner gut thun, Den die meisten knechte (noch) zu reffel 
seint, vnnd wil man michs nicht Erl(assenn), So gilts zu 
Beweissenn dc 

Zum xj Wilhelm Wifferlingen Belanngen, muss ich so 
vil sagenn, were Dirich vonn gallenn Im hoff zu Royel so 
fru auffgstandenn, als Wiflferling, so were Ehr auch so Bzeitenn 
dar hingkommenn, als Wifferling, so hette man noch künde 
halb zu recht komenn, Oder wol gantz, Dan de knechte 



r 




207 

stellen mir, noch keinen Beuellichaber, keinen glauben nicht 
mehr, Des den der prouosse» zuuor Ehr Wifferling kam, zwe 
nacht vnd dagk auff der kirch(en) gsessenn, vnd den vorrigenn 
tagk Inn frawenn kleider abgbracht, Die vrsache der prouoss 
hette Innen vil priellenn vorkauflft, vnd alles was Er Innen 
zugsagt hette, das werrenn Eitel luegen, Wy ich aber den- 
selben morgen, In die stat gkomenn, wil ich andere leut 
sagen lassenn, Vnnd mein Schreiber wurde bwacht, das Ehr 
Innen die passport schreiben muste, welche pasport Ich auss 
not zu schützen meines leibs, gebenn muste, den do Wiffer- 
ling kam, zu mir vngfher die glocke viij vhr do hetten . . • 



dem negst 

den pasporten 

Chur, Fürsten, von antwortenn, 

vnnd die knechte sol abgdann(ckt) 

• . . . fhus bey den meinenn, denn knecht, das 

ist der Sachen v(erhalt). 

Zum xij Ob ich das gelt vnnd M(onatslohn) .... den 

knechten furgestrecket habe, . ♦ meinen Eid, vnd 

Ehrenn, Erha das ich auff 3 monat, ein zu Vellin 

(vnd darnach) zu Oberpaln an gelde, zu reffel die and(er ♦ . 

an gwande vnnd den 3 gantz an gewande 

das also die Erliche vnnd auffrichtige . . . knechte, 

vorgnugt vnd Bzalt habe, Vnd das(ienige) so mir auff meine 
bsoldung zu komen^ist, noch (zum) vberflus, die knechte, dar- 
mit vorstrecket, Inn hoffnung, die knechte zuuortrostenn, gwis- 
ser Bzallung, Vnnd hette mich wol, zum teuffei vorschwomn, 
Wan ein hauptman, solde Bzalt worden sein, So solt ichs 
gwessenn sein, vnd darmit offt die krigsleute vortrostet. Aber 
got lass es meine seele nicht Entgeltenn, Vnnd so ein krigs- 
man ist. Ehr sey, klein oder gross, wy er wolde, dass er mich 
ich zu 



• ( . t 



] 



208 

. . . (v) ber enn (mi)snugen 

, . ster, dar ich mich zu (rechenscha)fft erpiete, 

(Zum) xiij Das die krigsleute Irre gsantenn, In poln 
(bey) konig. May. ghabt habenn, wil ich Bkennen, Das sollichs 
nicht gscheenn, Bsonnder Der pollische hauptmann, Dalissky, 
hat meine Beuellichaber Bittenn lassenn, In meinem abwessen, 
das sy seinen leutenampt, Einen Dolch, mit namenn hans 
Nachtigal Ihennen sollenn, Dem selben ist von denn krigsleu- 
tenn, nichts vflferlegt worden, Bsonder Ehr magk wol auss 
seinem Eigen Bewogk, sich vorlautenn lassenn das die knechte 
eine Zeit, vber die ander vortrostct wordenn, Sie sollen Itz- 
under, vnd aber Itzunder, Bzalt werdenn, vnd dem selbigen 
gschicht kein vorfolg nicht, Darauf! magk er einen trost 
bkommen habenn, vnnd der knecht ist noch zur Wilda, man 
kan in noch wol fragen, ob er Einen Beuellich ghat habe, 

Auch do Antoni morre ghorret, das man mit vns so selt- 
zam vmbgsprungen, do hat er ein Briff ij oder iij nach ein 
ander gschriebenn, vnd die Vorwarnung gthann, eine xiiij tage 
nach der anderenn, Doch do dasselbige vorgnombte gelt, die 
500 gülden ist aufgnommenn wordenn, do ist der 

land 

dem 

ant 

vor . . . nn, V taler dem 

Des hat der g vor denn knechtenn, . 

oldembocken Empfangen, 

derh hauptman wider vberan(twordet) die knechte 

mit zu friedenn sein, E oder anterthalbenn. Aber 

oldenbock(em) hat solch gelt vonn dem pollischen hauptman 
nicht Empfangen wollen, (sondern) gsp(ro)chen Die knecht 
seint abgedancket, woUenn sie nicht harrenn, So mögen sie 
hin laufien dc 

Dann die knechte sere vnwilligen gwessen auff die poUi- 



209 

schenn hauptleute, so vor dem Jhar dar gwesenn, sein, das 
sy den knechtenn zu sagtenn, sie solnn Inn xiiij tagen Bzalt 
werden Demselbigen ist auch kein vorfolg gscheenn, vnd 
seint gleich wol die knechte vber ij Jhar auffghalten wordenn 



denn vnnd (vbe)rggebenn 

habe, dise meine Entsch(uldigu)ng . , . 

Vnd mir das Ihennige ich vnd D(esie)ni- 

gen sonoch Bey mir .... Erlanngen Darumb wir 

dem herrenn trewlich . . . auffrichtigen gedienet habenn, So 
Bit (vnd) Begher ich nach laut meiner Supplication, das die 
Jhennige so solche artickel, an tagk ggebenn, vnd mich 
Bschuldigen Irrenn fhus Bey den meinenn setzenn woldenn. 
Nach vormoege vnserer keiserlichen Mal .... vnd spisrecht, 

hir in der stat knecht . . . der sachenn 

vnpardeiisch sein, Do wil ich mich mit demselbenn, an den 
Ort begebenn, vnnd Erwartenn, was mir keyserliche recht 
mit bringen, Desgleichen mag meinem widerpart auch gscheen, 
Dan ich meiner ankunßl, so wol vann dem stamme sey, als 
die Jhennigen so mich vielleicht bschuldigen, Doch vermag 
dy keiserliche recht, das niemands hierinne vorschonnet wirt, 
dan der raht hat, Der wirt Bschutzet, vnnd hoff vnd 
(Bitt • 



eine gelege(ne solde, thu 

E A W al(seits schütz Christi Beuelen .... 

. • • . der seien salickeit 

E A W 

W 

Jochim platte 

14 



210 

OSO« (Zu 1561. Mal. Ende.) Jasper von Oldenbooknm's 
Antwort auf JocMm Plate's Bclirift. 

Orig? (Verz. /, 145S.) 

In dorso: 7. Das leste schrieben. 

Her Jaspar von Oldenbockumbs beandtwordung vp 
Jochim platenn ouergegeuen schriuen so vihle ebm 
betreffende, 
Dat erstlich wie der knechte wacht vam huise afgedaen^ 
tho einem Rade der Stadt Reuhall geschicket vnd vmb 4 Roth 
knechte die dat huiss muchtenn vorwachten helpen, tho 
lehnende, ahngeholden, erfindet sich In der Warheit vehle 
anders, Denne her Oldenbockumb heit In dem nichts anders 
vort gestellet, alse Diderich von Gahlen vnd ehm beuahlen, 
Dat her Oldenbockumb ock die Stadt dartho scholde ge- 
reitzet, ouer die Domischen knechte to clagende, ist mit kei- 
ner Warheit nachthobrengen , welcher gestalt aber ein Radt 
auer die gerurtenn knechte tho mehr maln her Oldenbockumb, 
alse dat ehn ^hre Vhe geslachtett, die Schwine vth der Stadt 
nha dem Doeme gedreuen, vnd vpgegeten, Item dat Brodt 
mit gewalt vth dem Scharm genamen vnd daruan geghaen, 
Recht darouer thogeuende geclaget, Weth hie sich noch woU 
thoberichtenn, wegen die Porte betreffende, weth her Olden- 
bokumb nicht, Dat hie dieselbe tho schlutende beuhaln oder 
darumb gebedenn, Besundern wie ein Radt erfaren die domi- 
schen Knechte vprorisch, hebben sie die Schlates Porten nicht 
geopent, vth wes orsackenn, mögen sie weten, wie aber die 
beuehlhebber wegen gemeiner knechte by dem Burgermeister 
pepersack desshaluen gewesenn, wat sie daruor ein antwort* 
bekamen, Ist noch In guder gedechtnisse, Der gestaldt, Die 
porten gehorden der Stadt, wolde dieselben apenstaen, vnd 
tho schlüttenn laten, wen Id ehn gefellich. 

Also ock angetagenn wert Wennern Jochim plate die 
Schlotten vnd dat huis Reuhall Ingehat, vnd Idselbe darouer 



■:'%««'' 



211 

kuit gewordenn, hette mehn ehm darumb tho beschuldigen oc 
Darup gift her Oldenbockumb diesen bescheidt, dat he well 
liden können, ein ander dat huiss vorwaltet, So Ihm aber In 
dem artickell thogemetenn, also scholde he anders den thon 
ehren bey dem huiss gehandelt, schall ehm kein erliger mit 
der warheit ouerbrengen, Vnd wenner Jochim plate sampt 
den andern kriegessluiden, so dem Schwedenn nicht thogefallen. 
Recht gedaen scholdenn sie mit vpt huiss getredenn, vnd dat 
selbe Ihrer plicht nha, vor dem viende mit vortreden hebben, 
vth wes orsackenn sie In der Stadt gebleuen Ist Inen thom 
besten bewust, vmb ere betalung deden sie In der belagerung 
anforderung, ouerst vpt huis tho kamen, was Inen nicht gelegen. 
Dat her Oldenbockumb etzliche knechte von Wittenstein 
nha Reuall halen laten, Ist vth den Orsackenn geschehen, die 
Domischen knechte leten sich vorluiden, so balde Ihrer ge- 
santer vom hern meister wieder kueme vnd Ihres gefallens 
keinen boscheidt brechte, weiden sie dat huis Reuhall balde 
In krigen, Weiln nun her Oldenbockumb sine Diener vor Padis 
gehatt, vnd dat huis tho Reuhall ock vorwarett wesen muste, 
heft hie Nothwendichlichen etzliche knechte (: Weiln hie vth 
der Stadt keine krigen künde : ) von Wittenstein vorschreuen 
vnd nachdem die Domischen knechte dieselben nicht In die 
porten Inlaten, vpt Schiott ouer die Mhuren, vptheen moten, 
Der tho uorsicht hie In dem nicht anders gehandelt alse hie 
thon ehren verantwerden kan, Betreffende dat die knechte 
nicht obre Schwedisch geworden, wente thor tidt die vnein- 
heit mit dem kemerer geschehen , vnd dat mehm well fragenn 
mach, Wat oldenbockumb darmit gemeint, da hie In dem 
Stillestande twuschen ehem vnd den knechten, by den Schwe- 
dischen gesanten vp den Galleyenn gewesenn, vnd was woU 
bezecht, die knechte vam Schettende vp den Wall gelegenn, 
vnd tho gesehen was dar vorhandenn, was her OldenlMckumb 
vor denn Wall geredenn, darsuluest wedder gekorett stracks 

nha des doctors huis geredenn darsuluest die nacht gebleuen oc 

14» 



212 

Darvp g^t her Oldenbockumb diesenn bericht, hie In 
keinen afredenn, dat hie by den Schweden vp einer Galleyen 
ein mhall tho gaste gewesen, der gestalt, Nachdem sie von 
dem hern huissCumptur tho Riga, vnd Salemen, wie die selbenn 
vth Schweden gekamen, erfam, kon. Mat. tho Schwedenn Ihre 
Stadtlige Botschaft nha Reuhall, vnnd so vort ahn dem hern 
Meister vorfertigen wurde, vnd dat vth Schwedenn nicht an- 
ders alse alle frundtschaft thouormodende wehre, wie hie sich 
vp gedachte den hern huissCumpter vnd Salemon, dat sie sich 
tagen ehm nicht anders vornemen laten, beropen deit, 

Alse die Schwedischen gesanten tho Reuhall angekamen, 
vnd sich aldhar etzliche tidt entholden, heft hie dieselben, des 
Dingstages Im Ostern vorgangen {April <P.), tho sich vpt Schiott 
tho Gaste gebedenn, vnd Ihnen wegenn des hern Meisters 
alle guidt, so vehle hie vormochte erzeigt, vnd ist niemandts 
mehr, alse Claus Cristernsson, neffenst dem Secretarien vnd 
eren Dienern dar erschienen, Etzliche tidt darna hebben 
Die Schwedischen gesantenn her Oldenbockumb neffenst den 
sinen vp die Galleyen so sie erstlich dar tho Reuhall ahnge- 
kregen wedderumb tho gaste geladenn, dar hie sich auch guet- 
willich In erzeigt, vnd dar hen gegan, Id sint aber des her 
Meisters Diener alse her Seibach, Mehrbach, vnd Brenholt mit 
vp der Galleyen gewesenn, vnd Ist darsuluest nichts geferliges 
vorhandelt, wes althar geredett ock geschehen, 4iebben die- 
selben alles mit angehorett, dar sie ock dar es nodich wall 
kuntschafft von thuen werden. Wie Id tegen den Auent 
gekamen, her Oldenbockumb druncken gewesen, hebben 
ehm die Schwedischen gesanten van der Galleyen, wente 
thom ende von der Bruggen beleitzagett , dar hie sine perde 
vor sich gefundenn, Darup gesettenn In willen nah dem Schlatte 
tho Ridenn, Ist hie nicht with van der grotten strandtportenn 
wuschen dem kerckhaue vnnd dem Stadts Wall, ahn einen 
grauen gekamen, Darauer hie nicht Riden künde, sundem 
vmb wende u moeten, vnd weiln he vam Druncke ouerwunnen 



213 

vnd well beschencket, Ist hie In die Stadt tho Jacob Egge- 
bers Int huis gereden, darsuluest die nacht gebleuen vnd vth- 
geschlapen. Des her Meisters vnd sine Diener sint mit sinen 
perdenn nha dem Schlatte geredenn, Dat hie aber wie Jochim 
plate anthuet, thom Doctor Int huiss scholde gereden, vnd 
darsuluest gebleuen sin, Ist öffentlichen erlagen, vnd kan mit 
keiner warheit dargedaen werdenn, Dat her Oldenbockumb 
desshaluen die knechte ock scholde beschuldigett hebben, 
Dat sie vp dem Walle gestanden vnd dat Schetent ahnge- 
horett ist ock nicht geschehen, Wor van aber die beschuldi- 
gung mit den Knechten sich erbauen ist vth den Orsackenn 
geschehen, Wie her Oldenbockumb tho etzlichenn mahln In 
der Stadt gewesen, hebben ehrer etzlige ahn dem Domberge 
vp ehm gewachtett vnd wehren ehm gerne In der Wulle ge- 
wesenn, wil die ock den sinen, vnd sunderlich Johan Lobecke 
(: den sie :) wenner hie nicht twe Schweden by sich gehatt, 
die Id gewehrett ersteckenn, In dem vp vnd afgande vor spit 
hoen vnd wedderwerdicheit thogedreuen ist öffentlichen ahm 
dage. Wenner darouer geclaget, vnd recht begert, Ist thor 
andtwort erfolgt, her Oldenbockumb scholde die knechte betain, 
wolde hie woU Regimente holdenn, Thom andern mhale vnge- 
ferlich vif Dage vor pingesten (Mai, 20.) hebben die Schwe- 
dischenn gesantenn bogerett her oldenbockumb scholde sich 
eigener personn tho Ihnen In die herberge vorfogen, sie hedden 
etwas mit ehm darahn gelegen tho Redenn Wiewoll hie sich In 
dem beschweret, heft lie dennoch durch vorweten vnd Radt, 
Diderich von Gahlen, vnnd mehr andere, darzu vorwilligt, 
sich ahn die Schwedischen gesantenn vorfogtt, vnnd Ist Johan 
Rohr, mit darbi ahn vnd auer gewesenn, Wes darsuluest vor- 
gegeuen, ock beandtwerdett , heffl hie alles mit angehorett, 
Darup hie ock von her Oldenbockumb, vnd Diderich von 
Gahlen, ahn den hern Meister afgeferdigt, Ihren f. g. solchs 
allenthaluen Mundtlichen tho entdeckenn, worna man sich tho 
Richten, vnd dem vorstaenden vnglücke In tidenn tho be- 



214 

Jegenen, Dat aber her Oldenbockumb In dem dat hie twe 
mhall eins vp der Galleyen vnd thom andern, wie Johan 
Rohr mit darbey, der Schwedischen gesanten gast gewesenn, 
scholde bi gemetenn werdenn, Dat hie In dem anders alse 
thon Ehren gehandelt, schall ehm keiner mit der Warheit 
Nummer guet doen, vnd der Jenige so ehm solchs tholecht, 
mach Idselbe In seinen Büssem steckenn, eck dar Inne be- 
holden, Vnnd mach einer ock well fragenn, Worumb Jochim 
plate den kock so vnder sinem venlin gelegen, den hie Engel- 
brecht von der Lippe vp dat huis padis vor einen kock ouer- 
latenn , welcher öffentlich gesecht vor dat gelt, so Jochim 
plate erlangede dar hie die knechte mit vorstreckenn scholde, 
kofte hie sinem veddern härmen plate sin geschmide af, vnd 
hedde solchs vth dem Lande geschickett, die knechte aber 
musten nha sehen, vnd Idselbe missen. Wie her Oldenbockumb 
denselben kock tho Padis gefenckligen Inthen, vnd sinem Ver- 
dienste nha strafTenn wolde latenn, heft Jochim Plate, ahn her 
Oldenbockumb na Padiss einen bref geschreuen, he den kock 
vielich nha sinem venlin scholde treckenn latenn. So Jemandes 
tho demselbenn etwes tho spreckende, wolde hie Niemants 
Recht weigern, Wie aber der kock heimlichen von Padis vor- 
lopen, vnd tho Reuhall ankamen , ist ehm Jochim Plate be- 
hulplich gewesenn, Damit he tho schepe vnd also vth dem 
Lande gekamen, Alse ock angetagen wert, wo der hauptman 
Hans kraft Jochim Platen vnd profasen kuntschaft bogert, 
vnd nicht mehr alse ein mhall bei einander gewesenn, Im 
glicken die knechte angezeigt vnser hauptman will mit den 
Schwedische hern keine kuntschaüfl hebben, vnd Olden- 
bockumb Itt vnd drinckett mit Ihnen oc Ist solchs vihle 
anders tho erwisenn, wie oft sie bei ein ander gewesen ist 
Mennigem nicht vnbewust, Imglickenn der Profas tho etzlichen 
mhaln In der Schwedischen gesandten herberge befunden, vnd 
wie mine gesanten die Ick etzliger geschefte haluen tho Ihnen 
geschicket, darhenne gekamen, Ist der Profas thor Doren 



215 

henuth gegangen, Wes hie dar vthgerichtett, mach hie weten, 
Todem sint Jochim Plate, Hans Kraft, vnd der profas vngefer- 
lich drie, oder, vier Dage vor der tidt, ' ehe die Domischen 
knechte abgefallen, tho Reuhall In dem Gyldestouen by ein- 
ander gewesenn, Dar der Bussenschuttenn einer vam huise 
Hans von der Lippe, ock hen gekamen, sich gesettet, vnd 
einen poet Biehr gedrunckenn, Alse wass der profas tho ehm 
gekamen, vnd angezeigt, Hans worumb settestu dy nicht by 
minen hauptman, denne ehr hette etwas mit dy tho Reden, 
Darup hie geandtwerdett, Id wehre nicht gebrucklich dat hie 
sich bauen ahn vnd by hauptleute so plutzlich setten scholde, 
Darnha hadde hie angezeigt, Mein Hauptman heft dy derselbe 
neffenst den andern Bussenschutten ock woll ehrmails Iwe 
besoldung gegeuen, Darup hie geantwerdett Ja, Wes hie wy 
gegeuen, hebbe Ick van ehm wegen des hern Meisters ent- 
fangen, Alse hedde der Profas wider angefangen, Wer Weit 
efte hie hen furder Jw Bussenschutten ock noch besolden wert, 
Dartho Hans von der Lippe angefangen hie denede dem 
herenn Meister, Id wehre ehm glickeuehle, well ehm dat 
sine wegn Ihrer f. g. entrichtete, der hauptmhan edder ein an- 
der, wennere hie dat sine bekweme, Wehre Id Ihme glicke 
angeneme, Darnha der profass wider angezeiget, Ick weide 
dat die andern drie Bussenschutten ock hir wehren, Morgenn 
wennere du den hauptman Platen vorbi geist, so blif bestaende, 
wente hie heft etwes mit di thoredenn daran gelegen dc. 
Wie gedachter Bussenschutte tho schlatte gekamen, heft hie 
solchs vormeldett, Des andern Dages aber heft hie Jochim 
platen nicht antreffen können, sunst scholde hie erfaren heb- 
ten, wes sin vorgeuent vnd Meinung gewesenn, Woruth tho 
ermetenn Who vngerne sie bi ein ander gewesen edder tho 
hape gedruncken, oc Betreffende die knechte tho twen oder 
drenn Mahln vmb lenung by her Oldenbockumb angeholdenn, 
Ist hie keinesweges gestendich, Dat nha der tidt wie die 500 f. 
van der Ritterschafft vnd Rade der Stadt Reuhall vpgebracht, 



216 

her Oldenbockumb vmb lenunge angesprackenn, vnd alse bie 
van Padis tho Rugge gekamen, heft hie sich nha Wittenstem 
begeuen motenn, ock nicht vorhapett die knechte so Ilich in 
sinem afwesende affellich werden ^cholden, wie geschehen, 
vnd do Jochim Plate ore vorhebbent wüste Imglickenn ock 
dat sie mit gelde hedden tho stillende gewesen schalde hie 
dat gelt vam palnischen hauptman In Oldeabockumbs afwesen 
entfangen, vnd die knechte gestillet hebben, dat ock angeta- 
gen wert sin leuelanck nicht gehorett, so ein Schiott be- 
legert vnd einer erschattenn, Dat derselbe In die Stadt ge- 
laten wert, wie tho Reuhall ahn dem Jungen hern Gahlen ge- 
schehen, vnd den andern so sunst vorwundett solchs nicht 
gestadet, Ist diese antwort darvp, Weiln die knechte so Schel- 
misch afgefallen vnd dat huis bauen guide thouersicht so Ui- 
gen belagert worden, heft mehn keinns arsten vpt huiss 
krigen können, vnd sint die Jenigen, so vorher Gahlen ge- 
schattenn, strackes gebleuen, edder bauen einen haluen dach 
efte nacht nicht geleuet, Dat her Oldenbockumb ock gestadt 
worden, Der Junge her In die Stadt gekamen, dor heft hie 
Moye vnd Schriuens genoch vmb gehatt, wie solchs vth der 
Schwedischen gesanten sowoU eines Radts der Stadt Reuhali 
briefe, die hir vorhanden genochsam thoersende, Vnd wehre 
solchs schriuen vnnodich, angesehen, her Oldenbockumb vnd 
den andern so vp dem huise Reuhall wehrenn, vnd degelich 
keiner vor vngelucke frigh, thom hogesten genochsam be- 
schwerligen, dat kein arste vp dem huise was, 

Wes betreffende, den knecht hans van Furstenwalcfe, 
wellicher nicht mit den andern In ore vnbillige vorhebbenn 
willigenn willen, sundem tho Schlatte by her Oldenbockumb 
gebleuen. Wo demselben nhagewachtett wordenn, weit mehn 
noch woU, Thodeme heft hie sich ock keiner grottenn lehnunge, 
so he van hauptmhan scholde entfangen hebben, beremet dg. 

Wes anlangende der Vnderredung so her Oldenbockum 
mit Hillebrant kolthofft gehatt, van den Schwedischen 





*.i 












217 . •.• 

Galleyen, die noch nicht angekamen, weit sich her Olden- "^ 

bockumb noch woll thoberichten, heft ock derhaluen gedach- "^ 

ten hildebrandt kolthof ahn den hern Meister Ihren f. g. solchs [4 

alles Mundtligen anthozeigen, afgeferdiget, wes hie ehm tho 
weruen beualen, ock wes hie angezeigt, Ist ahne twiffel 
auch woll bewust, 

Betreffende der kemerer sich mit einem knechte geschla- 
gen, vnd ock beide vorwundett worden, Ist diese antwort, 
Dat erstlich twe knechte vnder ahm Doemberge ahn den 
kemerer gekamen, ebnen mit steinen geworpenn, lestligen sint 
sie tho handt grep gekamen vnd die beiden knechte verge- 
wecken, wie hie ehn gefolget, hebben ehn auer twintich knechte 
ouerfallen, sine eigen wehr benamen, vnd ouer soeuen Wun- 
den In dat houett vnd sunst gehauwen, dat hie vp hende vnd 
voete nha dem Schlate heft krupen moten, Wie solchs die 
Dage Wacht erfarn, Ist die selbe von der portenn, nha dem 
Doeme gegangen, Denne sie tho erachten nicht vehle gudes 
daruth erfolgen wolde, vnd Ist darnha einer van den knech- 
ten so mit vp den kemerer geschlagen erschatten wordenn, 

Datt Id alles Wahr ist will her Oldenbockumb dar es 
Nodich Ider tidt gestendich sin, vnd guet doen, 



n 



218 

OSl. 1561. Juni. 2. Mitau — OM. eotliart an Claus 
Cliristiemssoii u. d. A. 

Cop, 

Verweist zur Antwort auf seine nach Reval bestimmten Räthe und erwarte 

gütliche Verhandlung. 

In dorso : Copey des herm Meisters ander schrcybent ann vns semptlicli gethann. 

Von Gottes gnaden Gothart, Meister 
Deutsches Ordens zu Lifflandt 

Vnsern gnedigen gruss vnnd geneigten willen zuuor 
Ernvheste, Erbare vnnd Hochgelarte Besondere Liebe, Wass 
Ihr ann vns aus vnser Stadt Reuel durch die Ernvheste vnnd 
Achtpare vnsere Rethe vnnd Liebe getrewen, Otto Tauben 
vnnd Robert von Gilsen, vnnd folgents am heiligen piingstage 
vorgangen (Mai, 25,) bey vnserm Diener Johan von Nhor etzliger 
vhast weitleuftiger hendel halben, schriftlichen gelangen lassen, 
haben wyr mundt vnnd schriftlichen von Ihnen empfangen, 
vnnd aus demselben ewre Meynung vornhomen, Nun wheren 
wyr nicht vnbeneiget, euch alsbaldt, nach gebuernus vnnd der 
hendel gelegenheit, Darauf schriftlichen zuantwortten, Weiln 
aber die Sachen Inn sich vhast wichtigk, vnnd ethwas weiter 
aussehen, als vieleicht von vielen geschetzt werden magk, 
wyr auch ohne dass neben der Königlichen Mt: zu Polen oc 
vnsers Besondern gunstigen Herrn vnnd freuntlichen geliebten 
Nachbars, vnsere Rethe vnnd Gesandten Der vnuormutlichen 
furgefallenen vnrichtigkeit halben ann euch abgefertiget, AIss 
werdet Ihr von denselben vnsern abgefertigeten verordenten, 
was Inn deme vnsere gemuts Meynungk zum theil zuuor- 
nehmen haben, Vnnd gesinnen demnach von euch gnediglichen, 
Weiln wyr der Kon: Durchl: zu Schweden vnseres auch 
günstigen herrn vnnd geliebten Nachpars gemuet Jhe vnnd 
allewegen gegen vns vnnd die vnsern beneigt vormergket, 
vnnd Im geringsten zu einigem vnfreuntlichen willen, das wyr 
mit Gott vnnd vnserm gewissen zeugen können, nicht vrsache 




219 

gegeben, Ihr wölkten euch numehr Auch Inn die vorstehende 
hendel Itziger gelegenheit nach, Dermassen schicken, damit 
durch diss Innerliche feur der Rom: Key: vnnd Kon: Mt: 
zu Polen oc versprochene, vnnd Im wergk vorhandene hulff 
der gantzen Christenheit zu beschwer nicht lenger muge vor- 
seumet vnnd aufgehalten werden, Dess wollen wyr vnss Inn 
dieser vnser hohen beschwernus zun euch gentzlichen getrösten 
Euch dem Lieben Gott hiemit beuhelende, Dat. auf vnserm 
Schloss Mitaw den 2 Junij Anno oc 61. 



Goddert M. 



DEn Ernvhesten Erbam vnd Hochgelarten, vnser 
Besondem lieben, königlicher Durchleuchtigkeit 
zu Schweden 3c abgefertigte Gesanden, Itzo zu 
Reuel sampt vnnd sonderlichen. 



1561. Jimi. 2. Pernau. — Der Hauscomtimr 
von Eiga Georg Bieterg vnd der Vice-Kanzler 
Johann Eisclier an den OM. Oothart. 

Ortg. ( Verz. 1, 1287,) 

Gegen die in vollem Aufstand begriffene Stadt Reval ist mit Unterhandlung 
voraussichtlich nichts auszurichten, sondern Gewalt anzuwenden, zu welcher 
Herzog Magnus, EB. Wilhelm und Herzog Christoph die Hand bieten würden. 

JLLochwirdiger Grosmechtiger Fürst vnd Herr, Ewrn Fürst- 
lichen genaden seind vnsere gehorsam vnd vntertbenige 
willige dienste stetz zuuor, Genediger Herr, Vngeferlichen 
vmb acht vhr dieses tages seind wir alhie ankommen, ver- 
nhemen Je lenger Je mehr beschwerung vnd vorgenommenen 
Mutwillens der Rheulischen, das sie nicht allein Aloff Linten 
nach abnhemung aller brieff schmehlichen vfgenooimen vnd 
In hafftung einleggen lassen , sondern das mann auch das 
Hauss Rheuell beschossen vnd das In Summa gar weith ge- 
schritten, Da Jegen gleichwol der Hochmuth gestillett werden 
konte, wann mit dem Furderlichsten das hauss Rheuell mit 



220 

funff hundert ader dreihunderth Pferden vnd auch mit Profiande 
entsetzt werden möchte, Dazu Ewr f. g. wie Immer mug- 
lichen, zeitlichen trachten wolten, vnd weiln man von wegen 
hertzogen Magnussen nicht änderst dann aller freuntschafft 
zuhoiTen, dessen er sich selbst soll hören lassen, konte Ihre 
f. g. neben Ertzb. vnd Coadiotorn des Ertzstiffts dc freuntlich 
ersucht werden zu gemeiner wolfarth Ewrn f. g. die handt 
hulflfReichig zu leihen. Welchs wir Ewrn f. g. zuerwegen 
vnterthenig heimstellen, Wir befurchten das vnterhandlung 
gar wenig frucht schaffen werde, darumb der ernst vnseumlich 
Ins werck zu Richten vnd zeitlichen gebraucht werden will 
welchs wir Ewrn f. g. vnterthenigst nicht verhaltten sollen. 
Der ewige vnd gutige Gott gebe Ewrn f. g. widerumb be- 
stendige leibs gute gesuntheit vnd selige vberwindung aller 
vnuerursachten Veinde. Datum Pernow Montags nach Trini- 
tatis A^ 6u 

Ewr Fürstlichen gnaden 

Gehorsam vnd vnterthenige 

Hausskumpthur zu Rige D. O. vnd 

Johann Vischer. 

Gnediger Fürst vnd Herr Gotthelffende morgen wollen 
wir mit dem hern von Doen vort Rucken vnd was vns aller- 
seitz ferner bejegnet Ewr f. g. nit verhalten, In omnem 
Euentum aber (: weiln handlung gefehrlich dc :) will zum 
ernst vnsers erachtens getrachtet sein. Vnd In zuschliessung 
diss briefs haben wir der Rheulischen auch der Ritterschaft 
Andtworth erlangt die Ewrn f. g. Wir beiligendt vbersenden, 
Waruss zuersehen wie weith man sich eingelassen. Doch 
helth der herr von Dona noch schriftlich vmb Audientz an, 
so haben auch wir nichts weniger geschrieben ob wir noch ein- 
kommen möchten befurchten aber sie werden vf Ihrer meinung 
entlichen bleiben, Nach welchem allem Ewr f. g. die hendeli 



221 

genedigclichen erwegen werden, konte mann In der eil zu der 
entsetzung kommen wie obgemelt, so stunde vielen dingen 
desto besser zu Rhaten 9c 

Addr. 

Die im Postscript erwähnte Einlage s» Nr, gSj^ 



OS3« 1561. Jnni. 3. Peman. — Heinricli Burggraf 
zu Dohua an Claus CluistieniBSOii und Hans 
Larsson. 

Orig. (Verz. I, 128g,) 

Fordert im Namen des Ko. von Polen Aufklärung über ihre Intentionen. 

Meine freuntliche Dienst Zuuor, Edle vnd Ehrenveste be- 
sondere freunde. Euern gunstenn habe ich hiemit nicht zu- 
uorhaltenn. Dass die königliche May** zu Polenn mein 
gnedigster herre mich mit Aufferlegten schrieftlichem vnd 
Muntlichem Beuelch an die Rehte vnd Ritterrschafil der 
Lande Harrien vnd Wierlandt auch an die Stadt Refell 
Abgefertiget, zuuoUnziehung königlichen Schutzes, dessen Sich 
Ihre, königliche Mayt. mit vorwissenn Rath vnnd Willenn der 
Römischenn Keyserlichen May* meines Aller gnedigsten herrn, 
auch Churfürstenn vnd Stende des heiligen Reichs Deudscher 
Nation Angenommen, den sie auch GothelÖende gemeynenn 
Landen zu Liefflandt zu trost Auszuuornn vnd zuuortretten 
gedencken. Nhun werde ich aber glaublich berichtet, wie 
woll Ire ko: Ma**, noch der herr Meister, zu vngutem keine 
Vrsache gegebenn, das dennoch Allerlei] veindlichs, der Orthe 
fiirgenommen werdenn soll, Darumbe ich freuntlichen bitte 
mich zuuorstendigen aus wass Vrsachen das geschehe, Hoch- 
gedachte K^ Mayt. zu polenn Meinen Gnedigstenn herrn des- 
selben halbenn zuberichtenn, vnd wes ich mich wegem vm- 
behinderts An vnd Abreisens zuuorsehenn. Dan^ ich weis 
mich, vor angehörten meinen Werbungen vnd Darauff erlangtem 



222 

gutem bescheidt nicht widerumbe an Ihre k? May* zu begeben 
Dass beschulde ich vmb euer^ gunsten freuntlich Dieselbe 
hiemit dem Almechtigen beuehlende vnd bei Zceigern Ihre 
beschriebene schleunige Antwort erwartende. Datum pernau. 
Dingstags nach Trinitatis Anno 1561 

Hinrich Borggraff 



Freijherr zu Dona 



Den gestrengen Edlen vnd Ehrenvehstenn 
Königlichen Maijstat zu Schweden Itz zu 
Revehll anwesendenn gesantenn Clauss 
Christernsenn vnd Hans Larsen meinen 
guUen freunden In Seihest eigen banden 
Sampt vnd Sunderlich 



094k4 1561. Juni. 5. (Eeval.) — Bltterscliaft von 

Harrien, Wirland und Jerven und Batii von 
Eeval an des Eo. von Polen und des OM. 
Abgesandte. 

Cop. (Verz. /, 12^2.) 

Unter Ahlehnnng ihres Erscheinens in Reval, wo die Ritterschaft dem Schweden, 
bereits geschworen und die Stadt desgleichen zu thun im Begriff ist, werden 
Verhandlungen zu Hark angeboten , für den Fall , dass sie zu Uebergabe des 
Schlosses an die schwedischen Gesandten und zum Abschluss eines Trutz- und 
Schutzbündnisses wider den Moscowiter Vollmacht hätten. 

Ynnsem freundtlichen grues zuuorn Edle wolgeborne Erwir- 
dige Achtbare Erntveste vnd hochgelarte genedige vnd gun- 
stige heren vnd gut freunde, Wir haben E. G. Ehrw. und 
Achtbare gunsten geschryben vnd entfangen vber lessende 
dinst vnd freundtlichen vornammen vnd wollen E: g: Ihrw. vnd 
Achtb. gunsten daraus denst vnd freundtlichen nicht bergen 
Nachdem J G: ehrw. vnd Achtb: gunsten In gedachten obrem 
Schreiben begeren denselbigen ab vnd an In die Statt zurei- 
sen zuuergunen vmb I. g: ehrw. vnd Achtb. gunsten werbunge 
so ohnen so wol von der ko. Mat* zu poUen Alse dem hern 
Meister zu Lifflande Vnsern genedigsten vnd genedigen heren 



223 



vns semmptlick zueropenen auferlegt Wiewol wir nicht vnge- 
neigt ohrenn genedigen vnd freundtlichen Ansinende In dessem 
vnbeschweret Statt zugeuen So haben wir doch solcher nha 
willen desser zeitte itzigen gelegenheit nha nicht verhengen 
können denst vnd freundtlichen bitende vns dasselbige än- 
derst nicht als im besten abzunemen, Dan Ir g. ehrw. vnd 
Achtb, gunsten bei sich ingnaden zuermesen nach deme wir 
vile vnd mancherlei volck in der Statt, vnd de dinge mit vns 
beider seitten Itzt Also geschaffen vnd darhenne geraden, das 
wir eine Erntveste Ritterschafftt, der Lande harrigen wiren 
vnd Jeruen de Eidespflicht, den anwesenden Schwedischen 
heren gesanten schonst gelestet wo wir dem volckenden mor- 
gen Inen dieselbigen Auch sol auch zu leisten gentzlich Gott 
gunende entschlossen aus was erheblichen vnd nottwendigen 
Vrsachen aberst hat E. g. Ehrw. vnd Achtb. gunsten nicht 
allein aus vnserm vorigen schreiben wie Hans von Colen, 
Sondern Auch sonst vorhene, aus mer vnsern andern schreiben 
auch muntlichen berichte an dem hem Meister Ergangen ge- 
nugsam vernumen, Wo nu deme allem wollen derwegen I. g. 
ehrw, vnd Achtb. gunsten wolden vnd begeben sich von danen 
da de obren Itzigen enthalt In den hoff zu hercke 
Daselbest wollen wir aus vnser beder seitten mittel die unsern 
heneschicken vmbe eure vfferlechte werbunge geborlich an- 
zuhörende Inzunemen vnd nha gewanten sacken zu rüge zo- 
brengen, So aberst die sacken ock darhenne gerichtet Das 
E. g. Ehrw. vnd Achtb. gunsten zwischen dem hern Meister, 
vnd wolgemelten schwedischen gesanten In der gute das hauss 
ab zu thretten zu handien In Bouelh wo wir dan samptlich 
vnd sonderlich hochgedachten hern Meister aus thregliche Con- 
ditiones vorlengst hertzlich gerne gesehen wen es der wille 
vnd befelch des hern dar gewesen, das demselbigen solches 
aus treglichen Conditiones zum besten geschehen sein mochte, 
oder aberst das man die ko. Mat. beide Nomelich zu polen 
vnd Schweden durch gutliche handtlunge einig machen konte 



224 

das die mit samenden hant dem veinde widerstant vnd Ab- 
bruch gedan heden Als dan wer solches vnd geschehe mochte 
wüsten wir Jegen E. g. Ihrw. vnd Achtb : gunsten der geboer 
ferner thoerhalten vnd wolden von Gade dem Almechtigen 
nichtes lebers leiden noch wünschen War nha sich E, g. 
ehrw^ und Achtb : gunsten Im besten zu richten Irer gelegen- 
heit nha, vnd dasselbige schriflftlich widerumbe zuuorstendi- 
gen Beuelen dieselbigen Gode dem AUmechtigen vnd vnd 
freundtliche Dat. 5. Junii A® 61 

Die Ritterschafit der lande Harrien, Wiren 
vnd Jeruen so wol Burgemeister vnd Rat- 
mane de stat Reuel. 

Z>/ese beispiellos verderbte Copie ist, da ihr Inhalt immerhin verständlich ist, {ohne 

Correctur) wiedergegeben. 



91^5. 156L Juni. 6. Mitau. - OM. aothart an 

Carl Zöge, Yogt des Stifts Gnrland. 

Conc. (Verz. 1, 12^3.) 

Uebersendet zu sicherer Uebergabe ein Schreiben an Dietrich Beer. 

Vonn Gots gnaden Gothart Meister 
Deutzschs Ordens zu Liefflandt. 

Vnsern gnedigen gruss vnd geneigten willen zuuor, 
Ernuester vnd Erbar Besonder lieber, Nachdem wir aus des 
hern Vögten zu Sonneburg schreiben vermerckt, Das der Ge- 
streng vnd Ernuest Dirich Beer vonn der k®. Mt Zu Denne- 
marcken wegen, etliche muntliche Werbung, daran sonder 
Zweiuel nothwendig gelegen, vns antzubringen , Haben wir 
Inen durch kegen wertig beiliegend schrifft an Vns beschrieben, 
Do dan sein E. wie wir hoffentlich, vberkommen, Begem Wir 
gnediglich Ir Ime diesen brieff vnseumlichen zustellen, vnd 
behandtreichen lassen wollen, Vff das Inn diesen geferligkeiten, 
etwa durch verseumenus keine Weiterung ensteen muchte Daran 



r 



226 

thun Ir Vns zu sonderm gnedigen gefallen, Vnd wir seints 
Inn gnaden vnd allem gutem Zubeschulden geneigt. Dat. 
Mithow den 6 Junij A" Lxj. 

Dem Emuesten vnd Erbam vnserm Besondern 
Heben Carll Zoigen Vogt des Stims Curland. 



OSO« 156X. Juni- 6. Mitaii. -^ Dr. Matthäus Friesner 
an 

Ori^, autogr. 

Betheuert seine Unschuld und bittet, ihn aus seiner Bestrickung befreien zu 

helfen. 

J3iynen willigen Dynst zuuor, Gestrenge Ehrenfeste Hoch- 
gelarte gunstige Heren, Ich weiss euch kleglich nicht zuuor- 
halten, das ich auf etliche errenruge (/. errenrurige) wordt, 
so Ihr kegen Otto Tufen, Renbert von Gilsheim, vnnd Johan 
Roer gefuret, meyne person belangen, von meynem gnedigen 
Heren Meisteren Ihn bestrickung geraten, Nemblich wan mich 
Ihr F. G. wolt hangen, so hatten doch dy selbigen nicht 
meer als den halben theil ahn myr vnd der andere halber 
theil gehöret F. D. zu Findlandt vnserem gnedigen Heren zu. 
neben anderen vielen reden, Vnd dy weil Ich mich den Jo 
alle wege wij eijnem ehrlichen geburet gehalten, vnd denoch 
Ihn Jeziger Reualscheh handlung bey Euch dy weil Ich nicht 
alda hab sein können Ihn argwon gerathen, Auch Gott meyn 
Zeuge ist das Ich zuuor, Jetzt^ auch alle Zeit von solchem 
Handel wij der alda stehet Item was alhir Ihn den selbigen, 
vnd allen anderen hendelen gescheen zwischen m. g. h. 
Meisteren, der Ko. Mayt. zu polen, vnd dem Woywoden von 
der Wilde keyn Wissenschaft haben mögen noch getragen, 
So gelanget ahn ewr G meyn dynslich biten vnd bogeren 
Ihr wollet doch dy Vorsehung thun, das Ich bey meifiem G. 
heren aus solcher bestrickung vnd bössem argwöhn möge 
entfreyet werden, vnd trage auch als dan keynen scheuen 

15 



*3 



2^6 

was Ihr zu myr vor Zuspruch vormeynen zu haben, mich 
alda kegen euch gnucksam zuuorantworten, Bith noch dynst- 
lich wollet meyn Elendt bedencken vnd Ihn solchem keynen 
seumnis gescheen lassen. Solches vorschuld Ich nach vor- 
mugen Ider zeit geren, Geschriben zur Mithau Ao. 6i. Den 
6 Junij 

Ewer Gestrenckheiten 

williger Dyner 
Mattheus Friesner. 



08»* 1561. Juni. 6. Mitaii. — Dr. Matthäus Priesner 
au 

Orig. autogr. 

Gleichen Inhalts. 

Jcjynen Freundtlichen vnnd willigen Dynst zuuor. Gestrenge 

hochgelarte gunstige Heren Euer G, weis Ich nicht zuuor- 

halten, das Ich alle stunden mich beflissen, nach dem m g h 

Meister mith Gotlicher Hulf wider vmb zu uoriger gesundtheit 

komen, mith Ihrer F G meynen abscheidt zunemen vnd mich 

nach Haus zu begeben, So ist doch vber zuuorsicht Otto 

Tufe, Renbert von Gilsheim vnd Johan Roer zu meynem 

gnedigen Heren komen vnd angezeigt, wy euer gestrenckheit 

sollen vnder anderen von myr geredt haben wan mich meyn 

g. h. m. wolt hengen lassen, so künde ehr es doch nicht 

allein thun, dan F. D zu Findlandt vnserem gnedigsten Heren 

gehorde dy helfte von myr zu, mith anderen vilen ehren- 

rurigen reden, darauf Ich nicht allein Ihn aufhaltung meiner 

bezalung der Schulde vnd burgschaft dar Ich Ihnne vor Ihre 

F. G. verhaft bin zu Reuall, besonder auch meiner heimkunft 

zu meiner herzliben Hausfraw Dar Ich dan ahm höchsten ymb 

bekümmert geraten kan der halben nicht wissen wij Ich 

solches vordynet, dan Ich mich Goth lob kegen F D, also 

gehalten das Ich mich keyner Verantwortung scheue. Ob 



227 

aber euer G etwan Ihn Jezigen schwebenden Reualschen 
Handlungen mich vordechtig halten (: wy Ich dan nicht hoffen 
wil :) so geschieht mijr vor Goth vnd aller weldt vnrecht, 
begeer auch nichtes libers dan mich aldar zu Reual zuuor- 
antworten da Ihr keynen Widerwillen spuren vnd befinden 
sollen, Alles was zu Reual Jezt von eueren Gestrenkheiten 
gescheen vnd gehandelt, widervmb was alhir zur Mithau von 
m g H Meisteren, vnd den Konig: Mayt zu polen, neben 
dem Woywaden von der Wilde Ihn dussen vnd anderen 
Sachen allen gehandelt, ist myr so war myr Goth helf gancz 
vnwissent, hab auch nichtes darvon wissen mögen, auch noch 
Jeziger Zeit, Dan Ich Ihn Jeziger Reualschen Handlung, alhie 
wol so geren gewolt het bei euch zu Reual, als hir zur Mithau 
zu sein vnd hab alle Dag von hir begert hab aber keynen 
abscheidt bekomen mögen, Ist der halben meyn freundtlich 
biten vnd begeren Euer G wollen dy Vorsehung thun das 
Ich alhir solcher Verhinderung vnd aufhaltung entfreyet werden, 
vnd also desto schleuniger vnd eher komen da Ich geren 
sein wolt Es wirdt auch Thomas Fegesack euer G aller seitz 
weiteren bescheidt thun, Vnd wil hir mith euer G dem al- 
mechtigen Gott neben erbitung meyner willigen Dynste be- 
üolen haben Datum Mithau A*^ 6i den 6 Junij 

Euer GEH 

williger Dyner 
Mattheus Friesner. 



16* 



1561. (Juni. 6.) Dr. Matthäus Jriesner an 
Claus CMsttemsson u. A. 

Ofig^. autogr. (Verz, /, 1179.) 

Bittet zu seiner Rechtfertigung um schriftliche Erklärung in Betreff der gegen 

ihn vorgebrachten Nachreden. 

Meynen Frundtlichen vnd willigen dynst zuuoer Grestrenge 
Ehrenfeste hochgelarte gunstige heren Ewr. G. weis Ich nicht 
zuuorhalten, das Ich alle stunden mich beflissen, nach dem 
m g h Meister mith Gotlicher hulf widervmb zu gesundtheit 
komen, anzuhalten vmb meyne bezalung der Schuldt dareyn 
Ich mich vor Ihre gnaden gestecket, hab es auch endtlich 
auf dy Puncten gebracht, dar mith Ich vor dus mal zufriden 
sein muste, So ist doch vber zuuorsicht Otto Tufe vnd Ru- 
bert von Gilsheim ankomen vnd obgemelten m g Meister an- 
gezeigt wy euer G» solten geredt haben Ich were werdt das 
man mich ahn eynen strick hingk,. vnd so Ihr mich alda bet- 
ten solt myr solches begegen, Des volgenden dags ist eyner 
Johan Roer genandt komen gleicher gestalt angezeigt wy ehr 
vnd der Stadthalter alda zu Reual, neben anderen mer sol- 
ches mith vilen anderen worten von euer G auch gehöret, 
Item alles was hir gehandelt wurde schreib Ich euch zu, Item 
der Woywade von der Wilde wurde m g h Meister aus dem 
Satel vnd sich dareinn seczen, dc welche rede vnd anbringen 
myr nicht alleine grose hinderung, besonder auch vnvber- 
windtlichen argwan sonderlich Ihn Jezt schwewenden sachen, 
da Ich doch vor Goth vnd Idermenniglich vnschuldig, gebracht 
hat, Dy weil Ich aber alle Zeit kegen Fürstliche Durchleuch- 
tickeit vnser gnedigen heren, auch kegen m. g» h. Meister 
gehandelt was ehrlich vnd billich vnd mith Ehren wol weis 
zuuorantworten, des gleichen auch an euer G Claues Chri- 
sterson eynen trauen vnd festen frundt vnd forderer gespuret 
( : der anderen guten heren hab Ich noch zur Zeit keine künde :) 
bin Ich von herzen bekümmert wy vnd waserlei gestalt solche 



229 

rede von Euch, kegen obgenante, solten gescheen vnd geredet 
sein, Bin der halben dynstlich bitten euer G. wolden myr von 
dem selbigen eyn grundtliche antwordt vnbeschwert schriftlich 
zusenden, auf das Ich mich meyner vnschuldt alhir hab zu 
entfreyen, vnd zu meyner bezalung ynhinderlich komen möge, 
Ist es aber sach das Ich kegen euer G Ihn Itzigem meynem 
schedlichen langen mhuseligen ausbleiben etwan der masen 
angegeben, \vy Ihn solchem handel Itzt schwewende wol 
leichtlich gescheen kan, das Ihr dar durch eynen argwan auf 
mich zufassen vorvrsacht Bith Ich frundtlich wollet myr vn- 
beschwert dy sach entdecken dameben eyn Christlich vnd sicher 
geleidt nach Renal vnd von dar widerumb alsdan wil Ich mich 
nach erlangter meyner bezalung vnseumlich nach Reual be- 
geben vnd zu Recht keynen schauen tragen. Bin der halben 
der trostlichen zuuorsicht euer G. werden Christlich meyne 
Gelegenheit bewegen, vnd vnseumlich mith gewisser antwordt 
begegnen, welches Ich vmb euer G zuuordynen williger als 
willich wil gefunden werden Dat. Mithau A® 6i. 



O9O4 1561. Juni. 6. EevaL — Die königlicli schwe- 
disclieii Gesandten Clans Gliristiemsson, Hans 
Larsson und Hermann Bmser conflrmiren die 
Privilegien der Aevalschen. 

Cop. {Verz, /, 12^4.,) 

Confirmatio vnd priuilegia der Reuelischen so Konn : 

Mt : Gesandten Clauss Christiem Hanss Larson. vnd 

Harmannus Briser gethann, 

WIR Hernachgeschriebene Dess Durchleuchtigisten hoch- 

gebomen Grossmechtigen Furstenn vnnd hern, Hern. Erichs 

Des viertzehendenn zu Schwedenn der Gotten vnd Wenden 

Dc Königs, vnsers gnedigsten hernn. Abgefertigte, Vulmechtige 

vnnd Gesandtenn, Clauss Christiernson auf Aminne, Hanss Lar- 

sonn auf Isenes, vnnd Harman Bruser bekennen vnnd betzeu- 



280 

genn, In vnd mit diesem vnserm offenen versiegeltenn brieff 
vor allermenniglich, Was wirdenn Conditionn oder wesens die 
sein mögen, Denen derselbe zusehenn hören oder lesenn vor- 
kompt, Nach deme dan der gemeine Erbfeint der Christen- 
heit der Muscouiter, Die Lande zu Lifflandt nun etzlichejahr 
hero bekrieget Jemmerlich verheret vnnd verwüstet vnnd zum 
mehren theil ohne widderstant vnter seine gewalt gebracht. 
Dardurch ehr auch so modigk, vnd stoltz gewordenn, Das ehr 
In solchem seinen vornehmen, fortzufahrenn, vnnd die gute 
Stadt Reuahl mit heres Crafft zu belagern, sich vornehmean 
lest, Wie dann zubefruchtenn , Dass ehr nach so grossem 
erlangtenn furtheil vnd glucke nicht feyrenn, Sundernn seinen 
Fuess weiter zu setzen sich befleissigen wirdt, Derwegen ha- 
benn vns eine Ehrenueste Ritterschaft der Lande Harienn, 
Wirlandt, vnnd Jeruen, so wol ein Ersamer Rath der Stadt 
Reuall, Hochgedachten Kon: Mt: vmb Christliche errettung, 
vnd schütz, aufs dienst vnnd freuntlichste anlangenn, vnnd 
bittenn lassenn, Sintemahl sie nun mehr in der letzten vnnd 
Eussersten Nodt vonn Ihrem hernn dem Meister zu Liflandtt 
noch sonsten keiner eilsamenn hulff, vnnd entsatz sich zu ge- 
trostenn, Vnnd denselbenn In zeit der belagerung aller erst 
zusuchenn gefehrlich sein wolte Dieweiln wir dan bei vns be 
trachtet, was für grosse gefahr nicht allein vns vnd andern 
benachpartenn Potentaten, Sundernn auch der gantzenn Chri- 
stenheit, Daraus entstehenn konte, Wan dieselhige Stadtt, als 
die einige vorwehr. Dieses Orts, In dess Blutdurstigenn Feinds 
gewalt kommenn, Vnd für seiner Tiranney nicht solte geschu- 
zet vnd errettett werdenn, So habenn wir als I. Kon: Mt: geuol- 
mechtigte, Laut derselben mithabenden volmacht ahnn Stadt 
I Kon: Mt: auss Christlichenn gemuete, vnnd guter vorbe- 
trachtung, Auch gnedigster Zuneigung, so I. Mt : zu derselbemi 
tragenn , Den Ersamenn vnnd wolweisenn Rath, alle Burgere 
vnnd einwohnere auf denn Eydt huldigunge, vnnd treuen, so 
sie vns ahn Stadtt, Hochgemeiter Kon: Mat: geschworenn, 



231 

vor Ir: Mt: vnderthanenn, Angenohmenn, vnnd derselbigenn 
beschutzunge vnnd vertrettung zugesagt, Wie wir dann solchs 
thun, hirmit vnd In kraft dieses unsers brieffs, Vnd gelobenn 
auch verheischenn Darauf dieselbenn, vnd alle Ihre nachkoh- 
menn, nicht alleine In der alten freiheit, wie sie bisshero als 
freie Leuthe bei Regierung der Meister zu Lifflandtt gehabet, 
bleibenn zulassenn, Sundernn auch für allenn Dingenn bei der 
allein Salichmachendenn Lehre, dess Gotlichenn wertes Lauter 
vnnd Klar zu Predigen, so wol auch bei Ihrenn habendenn 
Priuilegienn Jurisdictionn , Freiheitenn, begnadigungenn, Gre- 
richte vnnd Rechte, In Burgerlichenn so woU peinlichenn 
sachenn, alten gewonheitenn, loblichenn vorgefundenen ge- 
breuchenn, Alten besitz, Habender Wehre, aufrichtigenn ver- 
dregenn, Siegeln vnnd brieffenn, so Ihnen vnnd der Stadtt 
Reuall, vonn hern zu hernn gegebenn, vnd vns getzeigett, vn- 
turbiert zuschutzenn zuhanthabenn, Dieselben stetz vnnd alle- 
wegenn, nach dieser Lande gelegenheit zuuermehrenn, zuuer- 
bessern, vnnd nicht zuuerringernn, binnen vnnd ausserhelben 
dieser Stadtt, so weit Ihre grentze, vnd scheydung zue Was- 
ser vnnd Lande, sich erstreckt Nun vnnd In allen zukunffti- 
genn zeitenn, frei fridesam vnd vnbehindert, stetz zu haltenn 
zu gebrauchenn, vnnd zubesitzenn, Ohne Jemants hinderung, 
Widderstant oder eindrang der Kon: Mt: vnndersassenn, so 
ferne die I Kon: Mat: vnd dess Reichs zu Schwedenn schwere 
Strafife, vnd vngnad gedencken zuuermeidenn , Jedoch hat ein 
EjTsamer wolweiser Rath, vnnd die gemeine Burgerschaffl vnnd 
einwohner bewilligt, Das der Konn: Mt: in besorglichen 
nodess zeitenn eine antzall Ihrer eigen Kriegsleuten In der 
Stadt Reuall, auf derselbigen I. Kon: Mt: vnkostenn, zuhal- 
tenn, sol frei vnnd offen stehen vnnd bleibenn, Auch der- 
wegen dass sie sich, vonn denn vbrigenn Landenn zu Liflandt 
wowol hochdrenglich veruhrsacht entzogenn vnnd abgesundert, 
vnnd vnter I. Kon: Mt: vnnd dess Reichs zu Schwedenn 
ergeben, von aller gefahr, widerwertigkeit verweis vnnd scha- 



232 

denn zu enthebenn, vnd nicht weiniger als derselben ererbten 
vndersassenn, vor als wehme, zuhanthabenn . vnnd zuuertheidi- 
genn, Do auch die Kon : W: zu Dennemarckenn, Dero erbenn 
oder Nachkohmen Ihrer vorgebender anspruche zu den Lan- 
den Harrienn, vnnd Wirlandtt, Auch der Stadtt Reuall sich 
nicht begebenn wolte, viind sie oder Ihre nachkohmenn, nu 
oder In kunfftigenn Zeiten In wasserlei gestalt dasselbe ge- 
scheen mochte angefochtenn wurdenn, Wollen die Kon : Mat : 
zu Schwedenn, sie vnnd alle einwohner Auch Ihre nacbkoh- 
menn nicht alleine für der Kon: W: zu Dennemarckenn, 
Dero Erbenn vnnd nachkohmemi, Sondern wie obsteht vor als 
wehme mit Gotlicher hulffenn, enthebenn vnnd entnehmen, 
Vnd nach deme die gemeine Stadt Reuall, der genomen gut- 
ter halben, Darauf der her Meister bestellung aussgebenn, 
vnnd die sache auf sich genomenn, harte beschuldigt, vnd 
dorumb an das Key. Cammergericht Citiert worden wollen 
I Kon: Mat: sie In gnadenn auch vertretten vnd verandtwort- 
tenn, Im gleichenn auch die freye Muntze, wie sie die biss- 
hero, vnnd noch gebrauchett (: Jedoch dess der Konn: Mat: 
zu Schwedenn biltnus oder Reichs wapenn . vnnd vberschrift, 
hinfurder wie gebreuchlich auf der einen Seitenn gepreget 
Wirt :) vnnd den aufkunft der wegenn ziesses vnd schasses, 
damit der Stadt Reuall gebeut vnd Regiment vnderhalten 
pflegett werdenn, Vnnd wess sonst mehr Ihre vielgemelte Pri- 
uilegien Innehaltenn, vnd vonn vns hierbeuomn an Stadt I 

Kon : Mt: becrefftigt vnnd nachzulassenn, Als dann auch Innen 
vnnd aussenn der Stadt zwene vnterschiedene Jungfrauen Qo^ 
ster erbauet vnnd gelegenn, Da die Burgerschafft In Reuell 
Ihre freiheit, so woll als die vom Adell, Ihre kinder so lust 
dartzu habenn, alse eine zucht schule zubegeben gehabt. 
Demnach gelobenn vnnd versprechenn wir, Das sie derselbenn 
neben denn Siechen heusem, wegen Ihrer Lantgueter, Damit 
sie zu Rechte, Priuiligiert Imgleichenn geniessenn. Auch weiln 
die Stadtt vonn dem Thumbe mit einer sunderlichen Mauren 



233 

vnnd pfortenn vnterschiedenn, so soll die Stadtt vonn dem 
Thumbe, die Schlussell zu derselbenn, wie zu allen anderen 
Pfortenn zuuermeidung vieles Todtschlages, vnnd anders vn- 
raths, In Ihrer gewalt behaltenn, vnnd die Pfortenn nach dem 

Alten auf vnnd zuschliessenn, mechtig sein, Wiewoll wir vns 

• 

furbedingt, Dass solchs der Kon : Mt : Derselbenn Stadhalternn, 
oder gesatzten Amptman, In dem auf vnd Nidergange vnuer- 
hinderlich sein sali. Vnnd nach dem die Stadt Reuall, Der 
Teutschen Antze verwant, vnnd eingeleibet, sol es Ihnen ob 
sie dar Innen bleibenn, vnnd derselben freiheit ferner genies- 
senn wollen, oder nicht frei vnnd offenn stehenn, Wie dann 
vielgenante Burgemeistere vnnd Rathmanne Burgerschaft vnnd 
gemeine, Die gewontlich Appellationn auss Ihrem gerichte 
nach Lubegk sich nach dem Altenn furbehaltenn, Vnnd weiln 
dann die hochgemelte Kon: Mt: der Stadtt gedey aufkunft 
vnnd wolfart gerne gefurdert sehenn, So werdenn I. Kon: 
Mat : den frembdenn Teutschenn kaufmann « mit keinem vn- 
gewontlichenn zollenn . oder andern auflagen damit ehr die 
j Stadt zubesuchenn nicht abgeschrecktt werde, beschwerenn, 

Sondern derselbigenn Stadt zunehmung, vnnd besserung bc- 
furdern gnedigst helffenn, Vnd damit In allenn vnnd Jedenn, 
vorgedachten Clausulenn, vnnd Artikelnn kein zweifTel ge- 
macht sondern sie sich dieses desto gewijsser vnnd glaub- 
wirdiger zugetrostenn habenn sollen vnnd mogenn, Darumb 
habenn wir obgenafite ermelte Rethe, Burgern vnnd gemein- 
denn Ihnen von hochstgedachter Kon: Mt: zu Schwedenil oc • 
vnsernn gnedigsten hernn vnnd derselbenn Reichs Rethenn 
hijrauf eine weitere Ratificationn , vnnd versiegelte Confirma- 
tionn, zubefurdernn, vnd aufs schleunigste ausszubrengenn ver- 
helschenn gelobt vnnd zugesagtt, Dess alles zu mehrer glaub- 
wirdiger Vhrkunt, haben wir ein Jeder von vnss, sich mit 
eigener handt vntergeschriebenn, vnnd vnsern Pitschierenn ver- 
siegelt. Geben In der Stadt Reuell den 6 Junij A® oc Lxi. 

Gedr, bei Winkehnann. Estl, Capittdationcn, 7 — 10, 



234 

OOO« (1561. ITacli Juni. 6. Eeval.) — Instmotioii des 

Äaths imd der Gemeinde von Eeyal für ilire 
Gesandten an den König Erioli XTV. 

Cop. 
Reuelische Instructionn 
Instruction vnnd beuelich eines Erbarn Raths sowoU 
einer gantzen gemeinheit der Stadt Reuall, so die 
ehren abgefertigtenn gesandtenn, Nemlich Die Er- 
barn vnnd vorsichtigenn Hern Johan Pepersack, 
Johan Schmedeman, Jochim Beelholtz, vnd heise 
Meyer. Dem Durchleuchtigisten hochgebornen, 
grossm echtigen Furstenn, vnnd hern, Hern Erico 
dem viertzehenden zu Schweden, der Gotten vnd 
Wenden oc Konige vnserm gnedigsten hern vnder- 
thenigst tho eröpenen vperlecht vnd beuohlen, 

Erstlich bei der hochgedachten Kon: Mt: sampt den 
Lofflichenn Reichs Rethenn vpt vnderdenigste zu soUicitiemn, 
vnd anthoholdenn. dath vns dat Jennige, so vns von I. Kon : 
Mt: hern volmechtigenn Gesandten, versegelt vnd gelauett 
nun ferner mit Kon : Mt : eigen handt vnd Segell sampt Ihrer 
Mt. Reichs Rethenn möge Ratificiert, vnd Confirmiert werden, 

Tho deme wess sonst I. Kon: Mt: vns In dieser Ricke, 
vnd sonstenn vth Kon : gnadenn nhu I : Kon : Mt : mede vnder- 
thanen, vor gnade priuilegienn, so wij tho vorne nicht gehat, 
ahnn freiheitenn Dess Tollen. In freier Segelationn^ vnd Kop- 
mans handelung, Dorch dit Ricke gnedichlickenn geuen vnnd 
gunnen will dat stelle wij tho I. Kon : Mt : gnedigen gefallenn, 

Thom andernn, Dass L Kon: Mt:, vns tho vnser hohen 
notturfft, vnnd vnderholdunge der Stadtt mit einer Summa 
geldes als nemlich 50 oder Jo 40 Tausent Thaler gnediglich ent- 
settenn, wolde, vp gnugsame Cautionn vnnd verschriuinge, 
wie vns dath ock die hern Gesandten tho erholdenn vnnd 
tho befoddern gelauet, Alleine vp wo lange Termine, I Kon: 



235 

Mt: vth gudenn geneigten willen, vnd gemöte, vns dath Geldtt 
ohne Rente will vergunnenn, Stelle wij In Kon: Mt: gnedigenn 
gefallenn, 

Thom drudden, dath ock Kon: Mt: vns wolde dath 
vorgestreckte Geldt, vp den hoff tho Kegel luth vnser darup 
hebbendenn Segell vnnd brieffenn, wolle wedder erstattenn, 
In betrachtung, L Kon: Mt: gantz vngelegen, vnd vndrechlick 
worde sein den gemelten hof von dem hause, tho entberenn, 
Wie dan die herenn Gesandtenn, solchs mit widder vnder- 
richtung, Kon: Mt: wol tho erholden vns vertröstet, 

Thom Vierdenn Dath I. Kon: Mt: alle die Gefangenn, 
die men freibutter genenth heft ock die Schepe, vnnd dat 
geschut so vns von Kon: Mt: vnderthann genohmen, vth 
Kon: Mt: mildigheit, wolde Restituerenn, neuenst alle ge- 
bliuene Schepes Rüstung, gnediglich wolde frei vnnd Loss 
geuen oc 

Thom Foftenn, Dat Kon : Mt : In gnadenn dar th<^ wolde 
verdacht sein, vorbeeden vnd vorhudenn, so wol by der vth- 
lendischen frembdenn Nationn vnnd Stettenn, alss ock ehrenn 
^enen vndersathenn, Die vngewontlicke Segellationn, vnnd 
Schipfart, vp der Narue, Darmede der Erffeint, Dess christ- 
lichen Namens, so wol E. Kon: Mt: als der Stadt Reuall 
tho nachdele, nicht alse möge gestercket vnnd gespieset 
werden, wie bet anhero gescheen besonder die Farth nach 
Reuall möge verwesenn werdenn, E. Kon: Mt: tho hohenn 
ehren vnd Rohme, vnnd der Stadt gedeye, vnd nuth Dieweil 
wir nuh Kon: Mt: sampt der lofflichenn Kronen, mit Eiden 
vnd pflichten vnnderworpenn sein, 

Thom Sostenn, I. Kon: Mt: ock wolde, denn Inwonern 
vnnd Burgernn tho Reual, so bei dem her Meister, vnnd dem 
Ordenn beweissliche schuldt, thou Achternn, Vnd nun Die- 
weiln wir denn hermeistern den Eydt aufgesecht Vnd Kon: 
Mt: widderumb treu vnd holt to syn geschworn, Dieselbige 
schuldt nu by dem hern Meistern nicht konnenn oder doren 



236 

fordern vnd ock wol nimmer werdenn erlangenn, so gnedig- 
lich erschienenn vnd falienn , vnnd Ihne denn Borgemn, 
solcke verstreckte vnd gelente geldt, wedder erleggenn, vnnd 
dasselbig tho künftig ahn den Jennen so I. Kon: Mt: dem 
hern Meister vp Jennige gebede In Lifflande noch mochte 
verstreckenn, körten vnnd weddersökenn, 

Thom Souendenn Dat ock I. Kon: Mt: vns gnediglich 
wolde Widder geben vnd erstatten die Löde vnd dat Kruth 
so die Stadt Reuall I. ^on : Gesandtenn gelehnet, vnd an 
dem huse Is verschaten worden, Dartho ock I. Kon: Mt: der 
Stadt vpt Nie, etlicke hundert Löde so der Stadt hoch nodich 
sein, ock etliche last Bussenkrutt, 20 schippunt Salpeters, vnd 
einen Salpeter seder gnediglich wolte lehnen oc 

Thom Achtenn. Weiln die Lubischen etliche Reuelische 
schepe, vnnd guder so von wegenn der genohmen gutter, die 
vp des hermeisters bestellung, denen so dess hermeisters 
Feindenn thor Narue thofor dedenn vnnd besochtenn mogenn 
genomen sin tho Lubegk angeholdenn vnd Arrestiert, den 
Burgern tho Reuall thogehorich. die mit den genomen gudern 
nichts tho donde, I. Kon: Mt: ock die gnedige versehung, 
vnd vertredung dhon wolde, by den Lubischen Gesandten 
nhu alhir Jegenwerdich, oder vermittelst Kon: Mt: ernste 
schrieuent, obgemelte schepe vnd guder mogenn fry vnnd 
Loss gegebenn werden, Vnd derwegen die Klagende Kopman, 
so sich befugte anspruch ahn denn Arrestierten gudern tho 
hebben vermeint, ahn den hern Meistern tho Liflande der 
die bestellunge vthgegeuen, vnd desse sach der genohmen 
guder haluen, wo I, Kon : Mt : auch suluest In gnadenn gantz 
wol bewust vp sich genohmen, wedderumb verwesenn werde oc 

Thom Neunden vnd Lesten, Dieweiln wir dann durch 
diese vnse leider langwirige Kriegsemporung In feine schedt- 
liche vnd böse Munte geradenn, Also dat kein klein geldt 
darmit man von dem Armen Burssmanne vnd sonst andern 
gemeinen Luden scheiden kann so söken wij vnd biddenn, 



237 

von der Kon: Mt: Ihren Kon: getreuen Rath, wie solchem 
mangell muchte vorgekohmen werden. Haben derwegen 
auch vnsern Muntmeister mit vnss genohmen, Der seinen ge- 
treuen Rath ock In deme mit tho deelenn gantz willigk oc. 

Eine abweichende Instr. vom 77. Juni nach dem Orig, gedr, bei Bienemann, 5 »888« 



OOl^ (1561. Uacli Juni. 6. Stockholm.) — Antwort 
des Königs Erich XVI. auf die Wertung der 
Eeyalsclien Gesandten. 

Cop, 

Antwort auff der Reuelischen Instruction oc 

Dess Durchleuchtigsten Hochgebornen, vnnd Gross- 
mechtigisten Furstenn vnd hern, Hern Erichs des viertzehendenn 
zu Schweden der Gottenn vnnd Wendenn dc Königs dc Re- 
solutionn vnnd Antwort, auf die Instructionn vnd Werbuhge, 
so die Ersamen vnd Weysen Johann Pepersack, Johan 
Schmedeman Joachim Beelholtz, vnnd Heyse Meyer I Kon: 
Mt: von wegenn, Dess Ersamen Rats zu Reuall I. Kon: Mt: 
vnderthanen, vnd Liebenn getreuenn habenn vbergebenn, 

Erstlich seint die Kon: Mt: geneigt, die verbrieftenn 
vnnd versiegeltenn I: Mt: Commissarien Confirmationn, Der- 
gestalt wie auss L Kon: Mt: hirbei vbergebener Ratificationn 
zuersehenn mit zuunterschreibenn, vnnd zubesiegelnn, Vnd Ist 
der Reichs Rethe Ratification, weiln es sich mit der Krone 
zu Schweden vnd Succession Im Reich anders wie In vor- 
zeitenn erhelten vbrich vnnd vnnotig, 

Demnach habenn die Kon : Mt : gnedigst bewilligt, vnnd 
woUenn Dass die Stadt Reuall derselbenn vnderthanen, vnnd 
hantierenden Kaufmann, Im Königreich Schwedenn zolfrei, 
gleich andernn I: Mt: vnderthanenn sein soUenn, Geben, 
Ihnen auch frei, allerlei Kaufmanschaft, auss vnd In dass 
Reich zufuhrenn; aussgenohmen, Die guter vnnd wahrenn, so 



1 



238 

zuweilen nach erforderung der notturift, vnd gelegenheit, I. 
Kon: Mt: derselben Reichen vnd Landtschaftenn ausszu- 
fuhrenn, Derselbigenn ausfuhr wollenn I: Kon: Mt: Dass sie 
sich ohne sonderlig bewilligenn, vnd zulassenn I: Mt: gcntz- 
lich sollen enthaltenn, 

Als auch ferners vmb Leihung vnd forstreckgung einer 
Summa Geldes Nemlich 40, oder Funftzig Tausent Thaler 
wirt angelangtt, Wehrenn I ; Mt : nicht vngewogen zu forderung 
fortsetzunge, vnnd aufnehmen der Stadt handel vnnd Wandell 
Ihnen mit so einer stadtlichenn Summen beitzukohmen Weile 
aber Itziger zeit sie noch In vnruge vnd vnfrieden stehen, 
vnd der Fehlichen handlungen sich weinig zuerfreuen haben 
wollenn I: Kon: Mt: von erst mit fleiss dar ahn sein, vnnd 
sich bemuhenn, Damit sie In guten friedenn gesatzt, allent- 
halben sicher vnnd vnbehindert, Ihre handeil Wandell, vnnd 
Werbunge treibenn mugten, Vnd bis zu der zeit Ihnen zehen 
Tausent Thalernn zu denn vier Tausent so sie bereit ahnn 
von Kon: Mt: Commissarienn aufgenohmen, Drej Jarlang 
auf Ihre Obligationn, vnd verschreibung zuleihen vnnd vor- 
tzustreckenn oc 

Vnnd zu dem wollen I: Kon: Mt: denn Hoff zu Kegell, 
alss dem Schloss zu Reuell dienstlich einlosenn, vnnd dass 
geldtt nemlich dreissig Tausent Thaler mit dem furderlichsten 
erlegenn lassenn, 

Es wollenn auch I. Kon : Mt : Dass die gefanggenen frei- 
böter genant auf freie fusse gestalt auch die genomenen 
Schiff, Schiffs zugehorungen vnnd geschutz, so Ihnen denn 
von Reuall zugehörig, vnnd bei I: Kon: Mt: oder derselbenn 
Commissarienn Dienernn vnnd vnderthanenn verhandenn 
seint, vnnd befunden werdenn widder zugestellett soUenn 
werdenn oc 

Die zuschiffunge so wol I: Mt: vnderthancn alss frembder 
Nationn, vnnd Stettenn auf die Narue belangent, Wollen die 
Kon: Mt: bei Ihren vnderthanen, dieselbenn abschaifenn, 



289 

vnnd mit ernst dartzu thuenn dass niemant, der auslendischen 
Stette sich derselbenn gebrauchenn, Dan alleine auflf Reuel 
vnnd Wijburgk, schiffen vnd handien soUenn, Vnd Nach dem 
die von Lubegk sich der Sigellationn, auf die Narue vnter 
andern Stettenn, am meistenn gelustenn lassenn, WoUenn I 
Kon: Mt: die priuilegien welche sie Itziger zeit, durch Ihre 
Gesandten zu Confirmieren begerenn, nicht bestetigen sie 
vergleichen sich dan dasselb gentzlich hinfuro zuenthaltenn, 

Die hinderstell ige schuldt der Inwoner vnnd Burger zu 
Reuall bei dem hermeister vnnd Ordenn belangendt, Wollen 
r. Kon: Mt: mit allem ernst bei Ihnen vmb geburliche be- 
tzalung anforderung thun lassenn, vnnd Imfahl do solchs In 
der gutte nicht kunte erlangtt werdenn, auf die wege trachtenn, 
Wordurch sie dartzu gebracht werdenn mugten dc, 

So soll auch Kraut vnnd Lot. wess sie die Reuelischenn 
Konn: Mt: Gesantenn geleihenn vnd ahn dem schloss ver- 
schossenn. Ist, den Itzigen Gesandten n der Stadtt Reuell 
widdergeben vnd erstattet werdenn, Vnnd wollenn sonst Kon : 
Mt: aufs schirste, Dass Schloss mit notturfftigenn Kraut Lot, 
vnd ander kriegess Munitionn gnugsam versehen vnnd ver- 
sorgenn lassen, Woruon der Stadtt wans die Not erfordert, 
so fiel sie dessen dürftig sol mitgetheilt werden. 

Wass die Arrestierte Schiffe zu Lubegk belangen wollenn 
I Kon : Mt : solchs Jegenwertigenn Gesandtenn ernstlich vor- 
haltenn, vnd mit fleiss bei der Stadt Lubegk darhin Arbeitenn 
lassenn Damit die besphedigte Burger zu Reuell, Restitutionn, 
vnnd ergetzung Ihres Schadens mugten erlangenn vnnd be- 
kohmenn, 

Vnd zuletzt die Muntze belangende, Weiln sie Je vnnd 
AUewege, vonn Ihren vorigenn hernn die freiheit zu Muntzenn 
gehabt, können I Kon : Mt : wol leitenn, Dass sie sich derselben 
hinfuro also gebrauchenn, Dass Korn vnd schrot nach dem 
vnsern gerichtet, vnd vnser biltnus auf die eine seyde, auf 
die ander der Stadt wapenn gepreget werde, Wollen doch 



240 

I Kon: Mt: solche Sachen Mit Ihren Rethen ferner berath- 
schlagenn, vnd mit erster gelegenheit sich darauf wie es 
allenthalben damit gehalten werden solle Jegen sie erclerenn. 



991t^ 1561. Juni 7. Im Felde. — Heinricli Burg- 
graf zu Dona an Claus Gliristiemsson u. A. 

Ori£^. (Verz. I, 12^5.) 

Wird bis morgen früh auf die bisher vorenthaltene Antwort warten. 

Meine freuntliche Dienste zuuor Gestrenger Ernuest vnd hoch- 
gelarte liebe hern vnd Freundt, Ich mach mir keinen Zweifell 
Eur Gestrengheit vnd gunsten werden mein hieuoriges Schrei- 
ben bekommen haben, waruflf mir doher kein Andtworth wor- 
den will mich gleichwol nicht versehen Das man mich zu 
Verachtung Ku. Mt. zu Poln Meins genedigsten herns lenger 
vfhalten werde, Dessen Ich mich dann nach gebühr zubekla- 
gen haben wurde Vnd ob mir wol der verzug biss hieher 
beschwerlichen so will Ich doch biss uff morgen verharren vnd 
zu fruer tagzeit vff diss vnd mein vorigs Schreiben Vnuerzug- 
licher Andtworth erwartten, Womit Ich Ewr Gestr. vnd gun- 
sten dem Almechtigen thu beuehln Datum Im felde den 
7 Junij A® 61. 

Königlicher Mt. zu 

Poln 

Abgesandter HeinRich 

Burggraff vnd Freiher 

zu Dona. 

DEn (Gestrengen Ernueslen vnd Hochgelarten Hern 
Claues Christiernsson , Hans Larsson vnd Herman 
Brauser Ku, Mt. zu Schweden abgefertigten Ge- 
sandten Itzt In Rheuelli Meinen guten Freunden 



241 

003« 1561. Juni. 7. Eeval. — Clans Gliristiemssoii, 
Hans Larsson und Eerman Bmser an Eein- 
ricli Bnrggrafen zn Dona. 

Cop. (Verz. /, I2g6.) 

Ertheilen ihm , obgleich es dessen bei dem freundschaftlichen Verhältniss der 
Könige von Schweden und Polen nicht bedarf, das erbetene Geleite und ver- 
weisen ihn wegen des vom König von Schweden in Reval Vorgenommenen an 

den OM., dem es hinreichend kund sei. 

Y nsere vnuordrossene vnnd willige Diennst beuhor, Edler vnnd 
Wolgeborner gnediger her, Wyr haben Ewer G. Brieff Datie- 
ret Pernaw Dinstags nach Trinitatis nechst vorschienen {yuni. 3.), 
entpfangen, vnnd des einhalts vornhomen» vnnd dass dieselbige 
vormelden, Das die glaubwirdigk berichtet, Das allerley feint- 
lichs wieder diese örtere fhurgenhomen werden solle, ObwoU 
die Kon: Mt: zu Polen, noch der Herr Meister zu keinem un- 
gutten einige vrsache gegeben oc Wollen wyr Ewern gnaden 
darauf guter Meynungk nicht vorhalten, Das zwar die Kon: 
Mt: zu Schweden oc vnser gnedigster herr, mit Der Kon: Mt: 
zu Polen 3c auch vnserm gnedigstem herrn, nicht anders, dan 
freuntschaft, Liebe vnnd alles gutten zuthuen, Seint auch Jhe 
vnnd allewege, wie dannoch, keiner anderen meynungk ge- 
wessen, vnnd wyr wissen des gewisslich, Dass whormit Ihre 
Kon: Mt: Der Kon: Mt: zu Palen, alse Ihrem freuntlichem 
geliebtem Brüdern vnnd Nachparn, freuntliche angenehme ge- 
fallen erzeeggen kontten. Das ann deme Ihre ^Mt:. so viele 
muglich, nichts wurde erwinden lassenn, Wie sich dan Ihre 
Kon: Mt: zu der Kon: Mt: zu Polen hinwiederumb Im glei- 
chen vnnd nicht anders, dan alles freuntlichen Bruderlichen 
vnnd Nachparlichen willens auch vorsehen vnnd hoffen, Wis- 
sen auch Inn keinem wege vns zuerinnern, Das alhier von 
vns Jegen die Kon: Mt: zu Polen was soltte gehandlet sein, 
Vnnd weiln dan ( : wie gemeldet : ) zwischen beyden Schwe- 
dischen vnnd Polnischen Kon: Mtn: nichts anders dan gutte 

16 



242 

freuntschafft, Derohalben auch vhast vnnötigk einiges gleits 
where, Dannoch weile E: G: sich begehren zuuorstendigen, 
wes sie sich des ab vnnd anreisens zun vns vorsehen sollen, 
So mugen E: G: des sich getrösten vnnd vorsehen, das sie 
Im sichern gleithe (: welches wyr derselben hiemit wollen, 
zugeschicket haben :) sampt des herrn Meisters Gesandten, 
mit viertzehen pferden Inn diese Stadt ann vnnd abreisen 
sollen vnnd mugen, so woU vhor vns alse die vnsern dc Wass 
aber die Kon: Mt: zu Schweden, vnsern gnedigsten herrn, 
zu diesem vhorgenhomenem geursacht vnnd genötigt, Das Ist 
dem Hochwirdigen grossmechtigem Fürsten oc herrn Meistemn 
DC vnuorborgen, Aldieweiln Ihren F : G : solchs gnugsam kundt, 
vnnd letzmales auch dieselbe aus vnserm schreyben ann Ihre 
F: G: aussgegangen wall vornhomen. Wie wyr Dan vorhoffen, 
E: G: das von derselbigen wall werde zuuornehmen habenn, 
vnnd desshalben alhier zu Repetieren vnnötigk erachten, 
Welchs wyr E: G: auf Ihr vns zugeschicktes schreybent nit 
vorhalten muegen. Deren wyr sonnst angenehme vnuordros- 
sene Diennst nach vormuegen zuertzeigen gewilligt Die wyr 
Inn den Schutz des Allerhöchsten entpfhelen, Dat Reuel den 
7. Junij Anno oc 61. 

E : G : vnuordrossene 

Clauss Cristernsson 
Hanss Larson, vnnd 
Herman Bruser oc 

DEm Edlen vnnd Wolgebornen, Herrn Heinrichen 
BurggrafTen vnnd Freyherrn zu Dona, vnserm gne- 

digem herrn. 



243 

904. 1561. Juni. 8. Wilna. ' - König Sigismmid 
August an den OM. Qotliart. 

Orig. ( Verz, 1, 12^.) 

Rechtfertigang wider des OM. Vorwurf ungenügenden Schutzes vnd wieder- 
holte Forderung neuer Stipulationen über das Schutzverhältniss, sammt Er- 
öffnung, dass der Palatin von Wilna nicht eher nach Livland kommen werde, 
als bis der OM. auf dieses und das vorige Schreiben des Königs geantwortet 

habe. 

In dorso: 8 Junii A^ oc 6i. 

SIgismvndvs Augustus dei gra Rex Poloniae magnus 
Dvx Lithuaniae Russiae Prussiae Masouiae Samo- 
gitiaeque etc. dns et haeres. 

jj^Mde g^ Magce dne amice et vicine syncere nobis dilecte, 
Salutem et prosperrimos quosque rerum euentus, Pro eo ac 
nrarum prouinciarum salutem sicut superioribus literis nris 
significauimus salute Liuoniae metimur, istamque ab illa de- 
pendere facile intelligimus et concedimus, defensio conser- 
uatioque et liberatio illius, non potest nobis non esse summae 
curae, idque accedente ad id officii nri debito, et pactorum 
inter nos constitutorum religione, Verum ab initis et constitutis 
inter nos defensionis foederibus, vna saltim et simplex intentio 
nra pariter et vra fuit, Nempe ipsa defensio a potenti quidem 
et pertinaci, sed tarnen vnico prouinciae vrae hoste, Nunc ex 
vra intentione et ex vno hoste ad diuersas nos intentiones, et 
ad diuersos hostes pro horum temporum qualitate Mag**^ vra 
abripit, Quod nobis et propter publicas illius prouinciae et 
propter priuatas Mag*^*® vrae rationes (: quibus equidem recte 
consultum esse cuperemus:) non mediocrem nee vulgarem 
adfert dolorem, quod et deficiant praecipua membra, et af- 
flictae reipublicae per dismembrationem vnius et eiusdem 
corporis accersantur, huic prouinciae morbi et ruinae grauiores, 
idque sub praetextu vt Mag*^* vra scribit, diutinae sed tamen 
frustra a nobis expectatae defensionis nrae Regiae, Qua in re 
nos recte conscientiae nrae testimonio consolamur, vna cum 

10» 



i 



au ■ 

toto regnorum et dominiorum nrorum Senatu, quo cum nihil 
praetermisisse nos arbi ramur, quaecunque ad recte et vtiliter 
gerendum negotium hoc pertinere arbitrabamur, si quod nobis 
pariter et illis consultum et necessarium fore videbatur, pro 
temporum qualitate nobis in Liuonia obtemperaretur, Non 
processisset haud dubie eo insolentiae hostis mansisset Feiina 
anno superiore integra, nee nunc Reualienses defecissent, si 
per praesidiorum nrorum collocationem Suedicis practicis ob- 
viam itum fuisset, Eadem et nunc ad nos de Rigensibus de 
Pernouiensibus adferuntur, illos videlicet in eius regis et prin- 
cipis fidem concessuros et imperata facturos esse, qui prior 
cum exercitu ad oppugnandas ciuitates istas ereptum ordini 
aduenerit, Id autem etsi Mag*^* vra tum ipsi Rigenses et 
Pemouienses forte constanter negent, Tarnen res ipsa et recens 
exemplum Reualiensium loquitur, quod si vel minimus scrupulus 
in mente et animo nro eius generis vel haereat Vel latitaret, qualis 
ex Svedicis practicis diu latitantibus in apertam lucem prodiit 
non* deessent forte et nobis rationes arripiendarum vitro sese 
offerentium occasionum, si non tarn dignitatem principis et 
officium regis Christiani, quam nra et dominiorum nrorum com- 
pendia spectaremus, et haberemus multo speciosiorem non modo 
praetextum sed euidentem et necessariam causam consti- 
tuendae istius reipublicae et priuati periculi a dominus nostris 
auertendi, quod ipsum et nobis et ipsi Mag**" vrae non tarn 
obesse olim recuperato otio, quam prodesse posset et in 
magnum emolumentum cedere, Tamen quia nra defensio, 
nraque pacta non Suedos nee Danos sed saltim Moschos 
respiciunt, Nobis certe hoc imputari non potest nee debet, si 
quod nunc Reualienses fecerunt, postmodum Rigenses et 
Pernouienses fecerint, verum hoc nobis dolere magnopere non 
potest, quod defensio nra contra Moschum per eas vicinorum 
regum practicas et domesticorum defectiones multo difficilior 
et periculosior nobis redditur et nescimus quomodo cum 
pactis conuentis congruat, aut cum iis stare possit, auellentibus 



\ 



245 



se ab eis magis praecipuis et nobilioribus membris, Siquidem 
non solum personam Mag***® vrae tanquam caput sed et reli- 
qua membra pacta nra respiciunt, quod si ab eis ipsis membris 
et iam hostibus factis non socialia sed hostilia arma, sicut et 
a Moscho in perniciem communis salutis expectaturi sumus, 
hie nos expendendum Mag***® vrae relinquimus quomodo et 
vra Salus et nra defensio stabit, Qua de re superioribus literis 
ad Mag***" vram sat superque ad quas etiam responsum sicut 
et ad has a Mag*** vra expectabimus, et ad suscipiendas 
quiciem defensionis partes contra Moschum lUrem et Magcum 
D. Nicolaum Radziwil Palatinum Trocensem iam ablegauimus, 
qui ipse non diu aberit a Liuonia^ Illrem vero et Magcum 
Dnm Nicolaum Radziwil Palatinum Vilnensem tantisper adhuc 
nobiscum retinebimus, Donec nobis a Mag*** vra ad superiores 
literas nras et ad has responsum fuerit, ac ibi quoque et nos 
de nauibus Rigam appulsis tum de re monetaria et ad alia 
negotia vel per literas vel per Duces et Capitaneos nros re- 
spondebimus, Cupimus tandem Mag***"* vram recte valere 
Datum Vilnae octaua mensis Junii ANNO DNI M^D^LX^ 
Regni vero nostri XXXIP. 

(Eigenh:) Sigismundus Augustus 

Rex 

K^do et Magnifico domino Gothardo Kethlero 

Bquestris ordinis Teuthonici in Liuonia Mgro 

Amico et vicino nostro CHarissimo 



246 

005« 1561 Juni 8. Eeval — Claus GIiristiemssoiL 
und Hermann Bruser an den König Ericli XIY. 

Cop. (Verz. /, 1300.) 

Fürschrift iUr zwei Abgeordnete der Knechte vom Dom. 

Schreiben an Kon: Mat: von Clauss Christierason 
vnd Harman Bruser, Der Thmbischenn Knecht vnd 
Ihres pfandes Nemblich dass hauss Renal belan- 
gendtt 00 
Durchlauchtigister Hochgebomer vnd Grossmechtiger Ku- 
nigk, gnedigster her, £Kon:Mt: seint vnsere pflichtschuldige 
gehorsame dienst vnderthenigst beuohr, Gnedigster her, Wir 
seint zweiffels ohne E. Kon: Mt: werden sich noch gnedigst 
habenn zu erinnernn, Wie der Hermeister Den Domischen 
Knechten verlauffene zeit, wie L f. g. die mit barem gelde 
nicht betzalenn können, Diss hauss zu Reuall verpfendett, 
Daruonn sie dan damachmals mit list gedrungenn wordenn, 
Alse wir aber sampt Hanss Larsonn, mit Ihnenn denn Knech- 
tenn, gehandelt, Vnnd In nahmen E Kon: Mat: dess Dohmes 
halbenn, sie angenohmen, Vnnd aber sie die zeitt wie sie von 
Ihrem pfände, hinderlistig gedrungenn, heftig geklagett, Auch 
Ihre pfandtbrieffe E Kon: Mt: zulesende angebottenn, Haben 
wir auf die schlechtenn brieffe, weiln Dir pfandt weg wahr 
geldt zuthunde, kein vnpilliges bedenckent gehabtt. Jedoch 
damit man sie willig, vnnd Jegenn dass hauss vnuerdrossener 
habenn vnnd gebrauchenn mochte, Ist Ihnen diss Letzte be- 
scheidt desshalbenn gewordenn, Dass wir In keinem wege 
zweiffeltenn, E Kon: Mt: wurdenn sich, Jegen sie wan sie die- 
selbige, Durch etzliche auss Ihrem mittell mit solchem Ihrem 
Pfandtbriefe, geburlichenn besuchenn vnd Ihr Nodt klagenn 
wurdenn, mit gnediger Antwortt so viell Ihr thunlich wehre, 
vornehmen lassen, Weiln sie aber nun damit kegenwertige 
zwey Erich Hoijer, vnnd Andreas Fux von Brandenburgk Ahn 
E Kon ; Mt : abgesandt vnnd vns dass wir darbei schreibenn, 



247 

vnd Ihr bestes wissenn woltenn, angelangt! vnd gebettenn, So 
habenn wir nicht vnterlassen wollenn Ihnen diesenn vnsern 
brieff mit zugebenn, Was nun E. Kon: Mt: In diesem zu- 
thuenn oder zulassenn, Dass wollenn wir E Kon : Mt : vnderthe- 
nigst heimgestellet habenn, Wie die dann Ihrem hohenn ver- 
stände nach, Damit die von dem Almechtigenn Reichlich 
gnug begäbet, Darin sich wol gnedigst zuuerhaltenn wissenn. 
Welchs wir E Kon: Mt: deren wir Jeder zeit schuldige ge- 
horsame Dienst eusserstes vermugens zuertzeigenn vnderthe- 
nigst gewilliget, In aller Demut nicht verhaltenn wollenn, In 
dero gnadenn* wir vnss entphelenn, Datum auf dem Schlosse 
Reual den 8. Junij A*^ 6i. 

E Kon: Mt: 

vnderthenigste gehorsame vnderthanen 

vnd Dienere 

Clauss Christierson 

vnd Harman Bruser, 

Aaär, 



OOO» 1561. Juni. 8. Stockholm. — Herzog Johann 
an den Statthalter von der SonenMrg. 

Cop. ( Verz, I, ijoi.) 

. Zumuthung, betr. das Haus Sonenburg. 

In dorso: Altera Copia ducis fynlandiae ad prefectum soneburgensem, 
8 Junij. 6i. T. i. 

Johan von Gottes genaden des KonungReichs Schwe- 
den Erbfurst vnd Herzog zu Finlandt oc 

Vnsemn genedigenn gruess vnnd gnegtenn wiln zuuornn 
Wirdiger vnnd Erntuester Lieber Besonder, Euch ist zweiffls 
ahn vnuorborgenn, Das der hoichwirdige fürst, vnser freunt- 



248 

lieber nachbar, her Godthart Meister Deutsches Ordens zu 
Liefflandt das Grebiete Sonneburg, vns vor eine summe geldes 
vber zulassenn vnnd zum vnderpfande zu vorsetzenn sich zum 
OfFernmhal erbotten Auch villeicht sulchs fordt Zusetzenn, 
noch bedacht ist, Nun komen wir Inn glaubliche erfarung das 
Ihre L. etzliche Lettawische krigs volck doselbst zur besatzung 
verordenen Lassenn, wollenn, aber gedachte Littawenn vonn 
euch als dem Inhaber dess Schlosses nicht Ingestattett wor- 
denn sein, Ihr auch dasselbig haus femer letzt noch niemandt 
vnterworfenn In guetter hutt haltenn soUenn, wann aber vns 
wolwisslich, das Ihr sulch hauss, für euch selbsten In leziger 
vorstehung zuuortretenn In die Lenge schwerlich erhaltenn 
vnnd vieleicht dasselbige vor eine Summa geldess abzutrettenn, 
vnnd vnder bessernn Schutz zu vberlassenn, wol muchten ge- 
neigt sein, Als begeren wir genedichlich Ihr euch solch kegenn 
vns bei zeigern eigentlich erklerenn woltenn, Was ihr zu 
thunen genegt seidt oder nicht, do w]f auch vormerckenn, 
das vnnser genediger wille bei euch angehnem sein wirdt. 
Sein wir dess gennedigenn Erbiettens, Euch schleunigst mit 
einer Stadlichenn Summa geldes, zuuorsorgenn, auch für alles 
wehme zu beschuttzenn vnnd zu handthabenn erbottigk: Dar 
ihr auch Ewer wolgefelligen gelegenheidt nach wider In 
Deudtzlandt zuuerreissenn, bedacht, wollenn wir In derselben 
gefallenn gestellett haben, Euch auch vnser gnedige furderung 
datzu Leistenn, Damit ihr iempfindenn, das wir es genediglich 
vnnd guett mit euch meinenn, Ihr auch durch empfangung 
einer ansehentlichen Summa geldes der Langen n Muheseligenn 
Zeidt, für die vil diennsten vnnd beschwernuss, so ihr dabei 
zu gesetzt letzlich genossenn enthfindenn, Auch sulichs zur 
gebuer kegenn Menniglich wol vorandtwortenn mogett, Zweif- 
fels anich Ihr werdett solch vnnser guettwilligkeett auch zum 
bestenn geschehenn vormerkenn, vnnd ewr gelucke nicht abe- 
schlagenn Da wir dann folgendes vnsere gesante mit einer 
Summa geldes ahn euch abfertigenn, vnnd den handel vollent- 



249 

zihen lassenn woUenn, Begcrenn demnach hier auff gnedig- 
lich des alles vonn euch eine zuuorlessigk wider beschreibene 
Antwort Datum auff dem koniglichenn schloss Stockholm 
denn 8 Junj A« oc Lxi®. 

Joannes mp. 



009« 1861. Juni. 10. Reval. — Claus CMstierassoii 
u. A. an den König Erich XIV. 

Cop, 

Berichten, dass Stadt und Ritterschaft nunmehr die Huldigung geleistet und 
wünschen dem König Glück; melden von Verhandlungen mit den polnischen 
Abgesandten und mit Oldenbockum; eventuellem Erbieten Narvascher Bürger, 

dem König zu huldigen u. a. m. 

Otormectigste Högborne Purste, A: n: K: och Herre, War 
aller vnderdanigeste HuUe troplictighe tieniste E: K: M: eff- 
ter yterste förmögenheeten altidh tilförende. A: n: K: och 
Herre, Säsom wij nägre resser haffue E: K: M: vnderdäni- 
gest lathet förstä huru widt wij wäre kompne medh thenne 
Stadh sampt tässe vmliggende orther, Harfjen, wijrlahdt och 
Jerue. Sä wele eller kunne wij E: K: M: och nu opä thet 
aller vnderdänigste icke förhälle att hele Ridderskapet och 
menighe Adelen äff för : *• orther sampt Rädet och Hele me- 
nigheten her I Staden haffue I tässe dager ( : Gudh täss läff : ) 
alle samptligen enhelligen, och synnerligen Hyldet och Swä- 
ret E: K: M: och Sweriges Crone för theris rätte naturlighe 
och arfflighe offuerheet tili ewerdeligh posses och egendom. 
Till Huilcket wij E : K : M : äff hierthet vnske lycke och näde 
äff Gudh then alzmectigeste (: sasom oss förhappes :) sädant 
at styre, Regere, skydde och beskerme Gudh tili läff prijs 
och äre sampt E: K: M: Sweriges Crone och thette arme 
bedröffuede land til Hugnet, Gledie, gagn och beste. I Huru- 
dane matte samme hyldning och edz förplictning är tili gan- 
gen warder Hans Larsson I all vnderdänigheet (: när han 



250 

framkommer :) E : K : M : muntligen wijdere berättendes, huil- 
cken medh nägre aflf Ridderskapet och Rädet achter sigh 
medh thct forste begiffue opä Ressen tili E: K; M: Cröningh 
och E: K: M: vm alle vmstender och nöttärffter widh lyff- 
tigere och grunntligere förstendige och beratte. Men hwadh 
Slättet belanger Kunne wij E: K: M; Vnderdänigest icke för- 
hälle att Jasper Van Oldenbockumb lädz Ingelunde wele gif- 
fuet op utan hallet thet lengste han kan ther wij dhä haflfue 
lathet blässe opä effter som thet förrädh her är kommet 
haffuer tilsagdt, Doch inthet synnerligen kunnet vthrätte ( : eff- 
ter her är en stoor wijdd och mänge murer förhanden : ) 
vtan allenest kästet nedher nägre tinner och the öffuerste 
wärier som man ledh störste skaden vdaff täsliges bränth 
och nedherskotet portherne til Slättet ther dhä eth Bolwercke 
är Slaget innen före sä att ingen ther komme anthen vth 
eller in och ther medh lyctedes kruted för an wij künde komme 
tili att beskiuthe rätte mantell muren Sä att wij alrede haffue 
mäst lene V2 lest kruth äff Staden Säm wij nu haffue hooss 
skyttet tili wäre gening hervdäff E: K: M: nädeligest kan 
afilage hwad her will beböffues, sä frampt man nägeth frucht* 
barligith skal kunne vthrätte, ty then Alden bockumb häller 
sigh sä käck ath man icke kan fäen uth, medh mindre man 
moste skiuthe Slättet pä nägre orther nidh I grund Sä att 
man medh gewaldt künde löpe ther In. Säsom och vdj war 
seneste scriffuelse är berördt vm the Sendebudh kongen äff 
polen sampt Hermesteren, hijt förskicketh hade, them man 
dhä medh thet forste icke wille instädie, Sä haffue samme 
Sendebudh twenne resär besöcht oss medh theris scriffuelser 
först iffra pernaw och seden när the naget närmere äre kompne 
Och begäret at wij wille tilstadie them tili ordz och förhör 
Theropä wij och haffue bekommet ett breff iffra Hermesteren, 
vti hurudane matte the wäre vth skickede, Huilcke theris 
breff sampt war scrifftelige swar. Men Hermesterens breff 
warde H. 1. medh sigh haffuendes tili E: K: M: Huilcket wij 




251 

för handelens skuld her behälle matte. Wij E: K: M: vnder- 
dänigest förskicke her medh tilhände. Och endoch Ingelunde 
haffue warft tilsinnes att städie them her In. Sä hafiuer dha 
Ridderskapet alz och Rädet, sä hardt leghet oss öffuer och 
bedhet att the matte komme her In til Audientz, för alle- 
hände sacke skuld, opä thet ther egenom icke matte nagen 
yterligere owilie eller anneth sadant { : synnerligen emellen 
E : K : M : och kongen I palen : ) förorsackes menendes sacken 
nu sä widt wäre kommen ( : som och sanningen är : ) att han 
icke stadhe tili att repetere eller förandre, anthen the hade 
mehre onde tidender an godhe Dherföre haffue wij beuil- 
ligeth att the äre inkompne, skole och I dagh blifiue förhörde, 
Hwadh theris wärfi äre, Ther wij E: K: M: medh thet aller 
forste ofibrssummeligen wele vnderdänigest förstendige Then 
Olden buckumb haffuer och begäret stille stand Sä att han 
matte förskicke nägre iffrä sigh vtaff Slättet tili taels medh 
förberörde Sendebudh her I Staden och sä lothe förhandle, 
att han künde bliffue sin edh quith hooss Hermesteren. Huil- 
cket wij honum icke haffue kunnet vthslä, all then stund wij 
icke hade mehre kruth tili att fulfölget medh och be- 
skiuthe Slättet rätt tili stärm. Vtan haffue satt honum twä 
tili Gislers n: Casper Wittembergh och tonnes oluffsson opä 
thet wij matte reth lathe ssee och förfare huru ther stodhe 
tili Inne opä Slättet, Ther wij wäre sacker seden (: när man 
finge mehre kruth : ) skicke och effterrätte Wij haffue och 
Hafft Erick Andersson sampt nägre andre äff wärt selskap 
ther op medh samme Gisler Huilcke nu äre affkomne, och 
wethe seije, att ther är bygdt, Bolwerket och tilrustet medh 
alle macht, sä att the ther Inne äre, wele biudhe tili att för- 
ssware sigh thet lengste the kunne, Haffue tässliges theris 
xneste skyt stäendes pä pladzen I färbärgen och stäldt thet 
alt emoth the orther, man kan komme til them. Sä att vtan 
stoor blodzstörtning eller kan thet icke tilgä I förstänne vm 
man endeligen mäste Stärmen. Till thet annet haffuer man 



252 

för faret att thet huss skal hemeligen wäre försörgdt medh 
fälck, Hester och fetalie, n: kiöth flesk och brödh, men opa 
oll och Hestefoder är störste mangell, Sä att the snart mäste 
förlathe och slä Hesterne vth, naget körn och Rägh haffue 
the ther the siudhe sigh drick vtaff och alliest male och 
backe i brödh, Huru the kunne effther the an nu haffue passe- 
ligen gäth vatn Inne opa Slottedh. 

Till thet tridie haffuer Erick Andersän förfaret att the 
lodh wij haffue skotcdt opä Slätedt äff hele och halffue kar- 
täwer (: ther äff en heel hoop ligge Inne I Slättedh äre alle 
sammens sonder gängne I mänge stycker, sä att man kan 
mercke att the gothne lodh icke forma göre halfft arbethe 
opä nagen muhr effter thet kruthet ther säthz effler vtan 
springe sonder säsom glass för an the wäll treffue In opä 
muren, thet man och nu nogsampt haffuer förnummet I thet 
man haffuer mäst skotet 4 eller 6 skött medh en half kar- 
täwe opä twä eller 3 alner mur för an man weth haffuer 
kommet igenom. ther medh man dhä inthet kan uträtte, vtan 
förskiuthe en hoop gäth kruth förgeffues. E: K: M: wärdes 
för then skuld lathe haffue vpsseende medh ther sädane lodh 
göres och vth sendes att man künde haffue smidde lodh tili 
at beskiuthe murer medh och att the gäthne lodh allenest 
bruckes til skepz ther til äre the godhe. Ridzen brucker och 
alt mest smidde lodh tili sitt groffue skyth ther medh han 
medh lijcke kruth bräcker murer ehuru starcke och tiocke 
the äre. 

Säsom och förbcrördt är A : n : K : och Herre att Alten 
bockumb haffuer begäret at han matte beskicke the Sende- 
budh her nu äre kompne sä haffue wij tilstadt att twä vdaff 
hans partij äre kompne her nedh I Staden then wij haffue 
beskedet och inlagdt hooss en Bärgere, ther the Ingestädz 
skole gä vth icke heller komme tili taels med samme Sende- 
budh för an the först haffue vptächt oss och Rädet Hwadh 
theris wärff äre Haffue the och sädane wärff som oss lijdelige 




263 

och dreghelige wäre kunne, dhä wele wij städie samme 
Slateske til taels medh them, älliest inthet, Doch ther hooss 
haffue nägre äff wärt Selskap medh och skole höre hwadh 
the I sä matte tale och handle. Hwart vth sädane handell 
nu kan lende anten pä en Summa peninger eller annet är oss 
en nu owist Allenest (: som oss synes :) dhä kan man medh 
peninger mycket göra och vthrätte. Wäre förthenskuld war 
vnderdänigste begären och ringe betenckende att E: K: M: 
thet forste mögeligit kunne wäre wärdhes lathe komme hijt 
flere peninger Täsliges nägre gode men afF rädet eller andre 
huem E: K: M: nädeligest syntes förärdne tili Städthällere 
som her hade Högste Befalningen All then stund her effter 
wele mänge wictige sacker och ärender förefalle som oss äre 
förhöge och swäre att förrycte och beskedhe. Doch for 
alle ting bidiendes att hijtt matte komme flere peninger sampt 
kruth lodh skyt och andre nöttärffter mere som wij tilförende 
hafTue E: K: M: ödmjuckeligest vmbidit och tilscriffuet opä 
thet her matte wäre I förrädh Hwadh man Helst opä halle 
skulle. Ty hwar man künde sä widt komme medh samme 
Alten bockumb. att han wille Inrymme E: K: M: thetta 
Slät och lathe sigh afflegge med i R' peninger effter som 
lijdeliget künde wäre (: thet oss opä E : K : M : nädigste för- 
bettrende icke syntes obilligit eller orädeligith wäre, pä thet 
man icke behöffde att wände ther nägeth mehre vmkästneth 
opä medh Skyt, fälck, lodh och kruth, icke heller naget 
wijdere skamfere och förderffue samme Slät Dhä äre her 
inge flere peninger förhanden en som man kan nögest stalle 
folcket tilfridz medh vdj thenne löninge. Äff de peninger 
Erich Tönessän haffuer,medh sigh (; Huilcken I dagh är först 
hijtt kommen :) Will och inthet mycket bliffue öffuerlopsse 
vm man sä skall halle thetta fälck naget lenge vtan wele 
ther tili wäl göres behoff vm the an fast wäre flere. Szä att 
man theraff Huarcken kan naget forsträcke Staden eller 
Adelen, som her vpbiudhe bade theris egne arffue godz och 



1 



264 

älliest en hoop godz tili lössn som the haffue tili pant äff 
Hermesteren man kan och icke egentligen wethe huru alle 
ting kunne komi^ie vtan thorde sachte hende att man kunne 
vnderstundäm haffue lycke tili att fa et stycke landz eller en 
befestning och annet sädant för peninger, när man hade strax 
redhe I handen ther sädant älliest kunne bliffue försseedt och 
affslaget när man dhä först skulle scriffue til Stächälm eßter 
peningeme oc 

Wij kunne E: K: M: och vnderdänigest icke förhälle 
att en stoor deel äff thet Swenske och finske fälck sä wäl 
bysse skyttere säsom knechter och bäthz men äre bade 
myckit obrucklic tili hwadh' man them behoff haffuer Och 
ther tili fast owillighe medh ebland synnerligen for theris ringe 
besäldning skuld ty them är icke mögeligit att the kunne 
halle sigh medh 5 ^ vm mäneden effter her äre allehände 
dyrth icke will thet heller tage lagh att lathe them vthspisc 
medh E: K: M: Fetalie opä then findske gierden haffuer 
man heller inthet tili att bygge. Ty hon kan icke komme 
vth för en framdeles emoth Hosten och endoch medh stört 
platz och mödhe. E: K: M: wärdhes förthenskuld nädeligest 
lathe giffue ialcket sä mänge peninger the kunne hielpe sigh 
medh och lathe wärdere alle partzeler bade fettalie, miöU, 
malt och annet, theremoth igen sä att man künde wethe 
huru dyrt thet skulle sälies, Sä finge E: K: M: opä thet 
mesta alle peningerne igen. Täsliges att E: K: M: werdes 
lathe scriffue ifrä sigh, hwadh hwar I sunderheet skal haffue 
vm mäneden bade Höf!uitzmen, fenicke dragere, befelssmen^ 
tygemestere, Bysseskyttere , knechter, batzmen och annet 
partij som icke kunne haffue theris käst opä skepen. Men 
ther nagen mangel bleffue medh peningerne sä att folcket 
icke finge alle mäneder then deel the künde hielpe sigh 
medh, dhä befruchter oss att the vnder eens worde platth 
owillige til alt thet man hade them behoff at brücke. Oss 
synes och (:opä E: K: M: högre och nädigste förbettrende :) 



255 

icke wäre Rädh att man för alle bände förefall och fatlig- 
heether skull släer the Rythere vth wij her haffue antageth 
tili täss man finge ssee Hwadh Sendebuden künde vträtte 
hooss Rydzen, Ehuru man künde komme öffuereenS medh 
them vm besäldningen, Vtan heller att E: K: M: wärdes 
lathe komme her flere Rythere tili Ty oss befruchter (: som 
sigh alle vmstender nu anstelle :) att sädant fälck will her 
medh tiden wäl göres behoff, Synnerligen Rytere footh falck 
är her alredhe sä mycket man an nu naget skiffte kan sigh 
medh behielpe, gär thet och förnöden, sä kan man alle dager 
bringe her en hoop knechter vp I landet allenest effler Hest 
är alle wärst. 

Hwadh och förberörde Swendske och Findske knechter 
älliest belanger Kunne wij icke sanningen dölie att en part 
stelle sigh naget sielssindt som är att the förssume theris 
wacht och älliest haffue sigh otilbörligen bade I Staden och 
vtanföre, Ther vm bärgerne sigh alredhe naget beswäre. Szä 
effter theris Höflfuitzmen inge artickler haflfue medh sigh ther 
effther man sädant Rychte och straflFue kan haflfue wij inthet 
kunnet göre ther tili vtan lathet slä sädane öflfuerträdere i 
Jemen Bidiendes opä thet aller vnderdänigste att E: K: M: 
wärdes medh thet aller Forste lathe förärdne nagen godh 
man tili öflfuersteer offner alt och förskicke sädane artickler 
hijtth ther man samme falck vdj twäng och vnder gäth Re- 
gementhe halle künde oc 

Till thet yterste A: N: K: och Herre, effther tässe 
Bärgere her I Staden haffue nu hyldet och Sworet E: K: M: 
vdj thet förhäpp, thervdinnen inthet twiflfuell eller mangell är 
att E: K: M: wärdes them nädeligest vdj alle matte tili theris 
näringh, bäfgning, sampt andre nöttärffter förhielpendes, sä 
wäl som fbr alle theris fiender beskyddendes. Szä befruchte 
the sigh att the lybeske, som nu tili E: K: Cröning kom- 
mendes wardhe wele för wariHue och eflfter stä nägre synner- 
lige preuiligier opä köpz handelen som thenne Stadh motte 



266 

wäre skadelige och nachtelige. Begäre förthenskuld ganske 
vnderdäneligen att E: K: M: för Gudz skuld (: och effter the 
nu ingen handell eller näring I 4 eller 5 ähr hafft icke heller 
en nu haffue:) wärdes theris lagenheeter nädeligest anssee, 
Sä att förberörde lybeske icke matte alt förstore preuiligier 
blifTue Inrymde för an lasse Reuelske Sendebudh kunne 
framkomme sadane theris anliggende hooss E: K: M: vnder- 
dänigest tili att bewarffue och Specificere. 

Item kunne wij E: K: M: vnderdänigest icke förhalle 
att the narffueske Bärgere som hijt fördrefine äre haffue 
warit hooss oss och begäret, thet wij theris wärff och an- 
liggende hooss E: K: M: opä thet vnderdänigeste andrage 
wille. Widh sädane mening, när Gudh then alz mectigeste 
täcktes vnne E: K: M: lycke tili att fä samme narue iffrä 
Rydzen att the dhä matte komme tith igen att boo och be- 
sittie theris egendoom, Theremoth wele the hylde och Swerie 
E: K: M: och Sweriges Crone säsom tässe Rewelske. Vdj 
licke matte tilbude sigh the fatige men iffrä wässembärgk, 
Huilcket och nu är vnder Rydzen dock icke öffuer 16 miler 
her iffrä Staden. Och sässom oss synes att ther E: K: M: 
tächtis förskicke hijtt nägre äff the förnempste E: K: M: 
Rädh eller andre, Dhä hade thet fast mehre ansseende künde 
och sachte hende att E: K: M: hade then lycke att flere 
orther och Städer her I landet som an nu ingen wiss herre 
haffue worde theregenom beweckte tili att Giffue sigh vnder 
E: K: M: ther wij oss och effther war yterste förmögenheet 
altidh beflijtet haffue och enn nu opä thet troligeste winlegge 
wele, thet Gudh kenne, Huilcken wärdes E: K: M: tili helsse 
och sunheet widh all lycke saligh Regerung altidh nädeligen 
behälle och beware Datum Reuel 10 Junij Anno 61. 

Item A: n: konung och Herre Säsom förberördt är vm 
then fetalie hijt ar för modendes att E: K: M: wärdes lathe 
wärdere alle partzeler huru dyrt man skal them her forköpe. 
Sä är war aller vnderdänigste bön och ödmiuckeligeste be- 



25? 

gären att E: K: wärdes lathe förärdne nägre wisse prouiand 
mestere, som för sadane fetalie öffuer alt künde göre Rede 
och Reckenskap Och effter wärt ringe betenckende synes 
oss äff the godhe men Her nu äre Kompne, then Hans 
Ericksson I Sibbä ther tili icke wäre obrocklich för an, när 
han hade sigh an en sampt en godh scriffuere til hielp etc« 
Vm E: K: M: förthenskuld täcktis lathe scriffue honum her 
om tili, Eller och förärdne andre tili thet embethe stalle wij 
vnderdänigest tili E: K: M: Wäre och vär aller vnderdänigeste 
begären att E: K: M: wärdes oss nädeligest tillbiudhe Huru 

m 

wij skole handle medh thet Hermesterske partij Her haffue 
theris huss, hustruer och barn I Staden Som är Sundicus, 
Doctar fressener wifierling och flere som medh all moth willie 
och spoth lathe sigh emoth oss opä E: K: M: wegne för- 
nimme. Täsliges huru wij skule her effter anslä medh 
Rydzeme (: vm gode ordh och scriffuelser icke kunne hielpe :) 
ty the hafiue I thenne nath medh hoop ströfers opä en mile 
wägz warit her när Staden vdj the godz her lyde vnder 
Blattet och Staden Häriet, brändt, mordet, och bärdtfördt alt 
thet the hade öffuer kommet Dherföre achte wij nu scriffue 
Höffuitzmannen tili pä wesen bergh och öffuer krigz falcket 
effter thet satt E: K: M: oss nädeligest föregiffuet haffuer 
hwadh thet kan hielpe will man gerne försöcke. 



Ollil« 1361. Juni. 10. Eeval. — Claus Gliristiernssöii 

und Hans Larsson an den Herzog Joliann. 

Ort£: (Verz. I, 1304..) 

Bittet um Erwirkung eines Urlaubs. 

Mögbome Purste och Nädige Herre. War ganske vnderdä- 
nige hülle, tröpHchtige, tieniste E, F. N. altijd tilförende oc. 
Nädige Purste och Herre. Wij kunne E. F. N. vnderdäneli- 
gen icke förholle, att wij nu (: Gud täss loff:) äre sä wijdt 

17 



268 

kompne, med war handell, att Ridderskapet och hele Adrftn 
äff Harijen, Wijrland och Järue, sampt Borgmesterne, Radt 
och then menige man her i Reueil haffue i tesse dagher, 
hyldet och sworet Kong. M". tili Swerige oc E. F, N. käre her 
Broder, war aller näd*« Herre, och Sweriges Crone för theris 
rätte naturlige och Arfflige öffuerheet tili Ewerdelig Posses 
och egendom oc Till Huilket Gud then alzmectig** giffue sin 
wälsignelsse och Näder, att samme handell motte, först och 
främpst, Lände och stracke sig, Hans Heiige nampn tili ähre 
och prijss sampt täss Heiige Ewangelij propagation 3c Och 
sedhan Högbe** ko: mt Sweriges Crone och thette arme be- 
dröffuede Land, tili tröst, Hugnet och Glädie oc Doch kan 
man E. F. N. vnderdänig* icke förhoUe, att wij alrede ingen 
ringe anstött och wederwertigheet haffue hafft äff wäre weder- 
parter, n: äff kongen äff palen och Hermesteren. Tij begges 
theris Sendebudh äre her i tesse dagher ankompne« Sijnner- 
ligen En Benempd Henrick Burggraff vnde Frijher zu Dona. 
Huilken kongen äff palen haffuer hijth sändt tili att Intage 
och besättie bade Slottet och Staden, och sedhan bliffue her 
En Regent vdöffuen Ändoch han icke kom for an Hyldin- 
gen war skedd oc Szamme Her wan Dona, fick och ett Skep 
hijtt tili sig Ifrä Danschcn fult med allehande Victualie, tili 
att bespijsse thette Slott medh. Huilket Slott wij nu sä haf- 
fue belagdt, att hwarcken han sielff eller samme victualia kan 
komme ther In, vthan han mä förskicke samme Skep med 
thet ther vdi är, heden igen, hwart Honom sijnes. Och wij 
wele szee tili huru wij kunne först fä then Aldenbokumb ther 
wth sampt the andre ther äre med honom Inne. Och för:** 
Her van Dona haffuer forloff att drage sin koosse heden igen 
när Honom sielff sijnes. Ju forre thet kan skee, Ju hellere 
wij thet szee oc Szä att wij kunne tencke, att saken emellen 
oss och honum icke stär nu aldelis wäll, all then stund han 
nu sä oförmodet är worden frustereret Spe noue dignitatis et 
imperii oc Doch haffue wij Lagdt thet bäste näst, giffuendes 



269 

then lortröstung att Högbe** ko: mt. genom sine fulmijndige 
Legater, wafder sig hooss Ko. mt tili pälen vm thenne han- 
dell med thet forste declarerende, sä att Hans Mmt skall 
kunne haffue ther vdinen ett gott behagh. Och sasom E. F. 
N. kan her nädelig* afftaghe, att alle saker och Handlinger, 
wele her effter icke sä Letterligen bliffue Her företagne och 
vtrettede, sasom Her tili Dagh skedt är. Vthan förmodandes 
är, att Her will naget surere och swärere effterfölghe, An sa- 
som genom oss fatige simple och oförfarne, kan effter not- 
torfften förrichtet och seskedhet bliffue oc Är, förthenskuld 
war vnderdänige bön och ödmiukelig *® begären, thet E. F. N. 
werdes nädeligen rädha och hielpe ther tili, att Hijtt mothe 
nägre komme äff the gäde Herrer Rigsens Rädh, eller andre, 
hwem H. K. Mt sijntes Hijtt förordne och förskicke tili Stadt- 
hollere, som Her hade högste befalningen tili att göre och 
Lathe i alle saker, säsom tijdsens Lägenheter Högeligen for- 
dre och kräffwe oc När och sä hende, dhä hadet faste mehre 
anszeende, künde och wäll skee, thet Gud goffue Lijcken sä, 
att Högb** ko. mt Finge her an naget mehre tili, när Här 
nägre sädane Höge perssoner wore, som alle ting, effter not- 
torfften rätt Erforsche och egenom gä künde dc Will och 
wäre behoff N. Furste och Herre, att Her komme mehre 
Folck Sijnnerligen Rijthere, Tesligen Flere peninger, Lodh, 
Krut, Feldtskytt och andre nottorffther, som wij Hans Ko : Mt, 
nogsampt haffue vmbedet och vnderdänig* tilscriffuit oc Tes- 
liges N. furste och Herre. Är min (Claes kristiernssons.) vnder- 
dänig** bön och flijtigeste bidiende, att E. F. N. werdes för 
Gudz skuld, nädeligen anssee mine Legenheter ( : huru Jag 
snart vdi 1V2 ähr, icke haffuer alss 6 wecker fätt bleffuet 
Hemme hooss min fatigdom Huss och Hemmen. Theröffuer 
Jag fatige man bliffuer platt tili en Bätlere : ) och nädeligen 
förhielpe mig Inn för Högbe^ ko: mt, sä att Jag opä nagen 
tijdt tili görende, künde bliffue heden förlosset, och komme 

tili att ssee mit gagn och beste hoss mijn fatigdom. Woret 

17*- 



260 

H. K. mt. sä behageligit, wille Jag vnderdänig* och ganske 
gerne, wäre oförtruten tili att framdelis Drage Hijtt igen och 
Lathe mig trogen, flitig och öffuerbädig bruke och befinne, 
vdi alle the säker Jag kan wäre Hans ko: mt sampt 
E, F. N. och mit Fädernes Land, nijttig och brukelig dc Vn- 
derdanig* förhoppandes att E. F. N. werdes N. mit bäste och 
Höge anliggende vdi thenne och all annen motte rame och 
wethe, Szasom Jag vnderdänig* mig täss tili E. F. N. ( : nest 
Gud then alzmectigeste :) fulkomplingen förlather. Vdi Huil- 
ckens skydd och beskerm Jag E. F. N. tili Helsse sunheet 
sampt all Lijckelig rcgerung, vnderdanligen och gansk ödmiu- 
keligen befahler, dc Vm alle andre vmstender och Lägenheter 
warder Hans Larsson (: Huilken med thet aller forste kom- 
mer tili Groningen, med tesse Harijeske Wijrske Järffsche och 
Reueische Sendebud : ) E, F. N. vnderdänig* och wijdere 
muntligen berättendes. Dat. Reueil lo Junij Anno oc 6i 
E. F. N. 

vnderdänige och altijd 
bereidtwillige 

Tienere 
Claes Kristiernsson och 
Hans Larsson 

Addr, 
Allate Swartsiö 21 Junij anno. 6i. 



mm« 1561. Jimi. 14. Eeval — Claus Gliristieriisson 

an den König Ericli XIV. 

Cop, 

Meldet die erfolgte Abreise Hans Larssons mit den Sendboden von Stadt vnd 
Ritterschaft zum König; übersendet allerlei Zeitungen und trägt einige persön- 
liche Anliegen vor.. 

Ötormectigste Högborne Purste A: n: K: och Herre min 
aller vnderdänigeste Hülle och troplictige tieniste E: K: M: 
Sä lenge Jagh leffuer altidh tilförende. 



261 

Aller n: k: och Herre Säsom Hans larsson och Jagh 
vnderdänigest scriffue E: K: M: senest tili att han medh thet 
forste wille göre sigh redhe och drage tili E: K: M: medh 
Sendebuden her äff Staden sampt Harijen, wijrlandt, och Jerffue 
som nu haffue hyldet och sworet E: K: M: och Swerigis 
Crone. Sä äre the nu I then Helghe treefäldigheetz nampn 
affdrägne Förhäppendes att the nest Gudz hielp warde tili E: 
K: M: med thet aller forste framkommendes och vm alle vm- 
stender, legenheter och nöttarffter vnderdänigest berättendes. 
Doch will Jagh migh her an nu pä nagen förhälle tili täss 
her künde nägre andre gode men komme som migh för- 
lässede eller och sä lenge man finge nagen ende medh thette 
Slättet, Huilcket sigh an nu alt fast häller sä att man icke 
kan faet medh godhe vtan mäste beskiuthes. Ther man och 
nu alle dager fast haller opä Sä at thet kruth iffrä Swerige 
kom är alredhe alt förskotet Täsliges V2 last som wij leenthe 
äff Staden. thet dhä an nu föghe synes opä ell^ vtrettet 
haffuer Sä att man ingen annen Rädh haffuer, Vtan mäste 
läne her mehre sä mycket man kan fä, Doch beswärer Rädet 
sigh ath the haffue stoor bräck pä Salpeijter, Sä att alle 
theris kruth querner mäste nu för then bräck skuld stä stille 
och ledige, Begäre för then skuld ganske vnderdäneligen att 
E: K: M: wärdes nädeligest lathe vndsättie them medh then 
partzell iffrä Stächälm anthen en lest eller HalfT eller huru 
mycket E: K: M: nädeligest synes, opä thet theris kruth- 
mackare matte naget haffue tili gorendes, all then stund 
krutet gär flux äth och förminskes alle dagher. Anthen E: 
K: M: will haffue peninger eller Saltpether igen, wele the 
E; K: M: gantske vnderdäneligen wederlegge dc 

Thernest A: n: K: och Herre Säsom E: K: M: min 
förmögenheet och • legenheter nädeligest haffuer tilförende 
förstät Hwadh ringe för rädh och tilfelle Jagh (: fatigh man :) 
haffuer tili arffuegodz och vnderhäld. Sä fogher Jagh E : K : 
M: Ganske ödmiuckeligen tili wetendes at mine Salige fram- 



262 

ledne foräldrer hade wäl I fördim tidh naget lithet frelsse 
förtienth och förwärffuet vdaff Sweriges konunger och herrer 
vndan Cronen ther the haffue kunnet hallet sigh och wäret 
temeligen förmöget folck vdaff, (: dher dhä nu I sä mänge 
deeleer är byth och parthet att ens nians deel är icke mycket 
stoor. Dherföre Jagh fatige man opä thet aller ödmiucke- 
ligeste tili E: K: M: Bönfaller (: vdj thet vnderdänigeste för- 
hääp, att E: K: M: äff sin Kongl® infödde mildheet och 
nädhe werdes sädane mine fatige legenheeter och länglige 
tieniste nädeligest anssee Förhjelpendes migh naget tili sädane 
mitt fatige arff ther Jagh künde halle och behielpe migh, för 
en fatigh frelssis man vtaff sä och att mine fatighe bam och 
effter kommende künde och I framtiden wethe sigh naget 
haffue niuthet min länglige tienist tili godhe. Gudh weethet 
Jagh haffuer dhä inthet annet tili at tage, vtan I sä matte 
söcke och lijthe tili Gudh och E: K: M: wärdes migh her 
vdinnen nädeligen bön hörendes Som är vm mögeligit wore 
att E: K: M: wärdes förlene och vnne migh hunde hammer 
medh the godz ther vnder lydhe som then Gilius Rysse 
giutare hafft haffuer tili arffz och ewerdeligh äghe Täsliges 
3 kirckegodz vdj äbo län liggendhes hardt hooss min gärd 
äminne I halicke Sockn Be: warsale mechis och ahnis, vm 
samme kyrckegodz icke älliest äre E: K: M: käre her Broder 
then Högborne Purste min nädige Herre Hertugh Johan och 
Fürsten dömet tildeelte och afflagde huilcke godz inthet 
synnerligen ränthe vthan wore migh sampt mine fatige bam 
och effter kommender gantske wäl tili matte för Engebool 
och mulebeth skuld All then stund Jagh tili förbe : de min 
gärdh haffuer älliest ringe eghär och vthrymme men ther 
som samme och alle andre kyrkegodz I Furstendömet 
wäre H: F: N: tillagde som Jagh icke anners weeth 
dhä wäre wäl min aller ödmiuckeligeste bön och flitigeste 
bidiende tili E: K: M: vm nägre godz widh wijbärgh et 
Benempd nora och thet annet Nurmis som Jagh vdaff sauge 



263 

K: M: E: K: M : Kare her fader (: högläffligh i hogkommelse :) 
I nägre ahr seden Rydze feigden lyctedes hafft haffuer ther 
tili ett Benempd kanan-dierffui och liggendes ther sammeledes 
huilcke godz föge skade eller affbräck nytte eller inkompst 
kunne Giffue eller göre wijborgz Slät anthen the wore ther 
vnder eller vndan, utan wore sä mycketh att en fatigh man 
künde haffue ther een lithen hielp vdaff medh höö, halixi, 
fisk och annet sädant ther man künde halle sine karler och 
Hester medh när sä behoff giordes att man anthen vdj land 
wäm eller annen Rigenes tieniste mäste och skulle ligge ther 
opä grentzen. vdj alle the matte, Jagh kan och förmä sädane 
och all annen E : K : M : synnerlige gunst och störe nädhe 
medh modh, blodh, och yterste formögenheet förtiene läffuer 
och beplichter Jagh bade migh sampt min fatighe bam och 
effter kommende att wele och skole oss E : K : M : sampt E : 
K: M: naturlige lijffz arflfherrer som Gudh Giffuendes warder 
och wärt rätte fädernesland Swerigis Crone (: säsom trogne, 
rethsinnighe vndersäther egner och bör, medh huldskap, 
manskap, troo och räth troligheet I alle wäre lijffzdager tili 
Ewigh tidh flitighe, öfTuerbödige Och oförtrutne altidh brücke 
och befinne lathe Sä sant hielpe oss then alzmectige Gudh 
och hans heiige Ewangelium til lijff och siäl Huilcken wärdes 
E: K: M: och Kongl® stamme affödhe och Regementhe widh 
helsse, sunheeth sampt al lyckeligh Regerung, macht och 
wälfardt menige Sweriges Ricke tili nytte skydd och Be- 
skärm eflter sin heiige guddomlige willie nädeligest behälle 
och beware propagere och förwidge Amen, Datum Reuel 
14 Junij Anno 61. 

Zedeel 

Wijdere A: n: K: och Herre kan Jagh E: K: M: vnder- 
dänigest icke förhälle att man haffuer förstät att the Rijgeske 
sta an nu vdj twiffuelzmäl vm theris öffuerheet sä att the an 
nu icke äre fulkomligen gode Hermesterske skole och icke 



264 • 

heller wele swärie och kenne Kongen äff polen godh för 

theris Herre eller andre hwarcken Hertugen äff prydzen eller 

Hans brodher som är theris Erche biskop icke heller then 

Hertigh Cristaffer äff mecheln borg som then gamle margraff 
Wilhelm haffuer köhret tili Szon och Coadiutor eller Suc- 

cessär. vtan sittie en alt stille och sseedt an huart och thet 

will lande medh thenne föritagne polniske skydd etc. The 

skole och (: som man her will seije nu nys vthdriffuit alle the 

polniske presidia n: 2 eller 30 pälacker som sigh en tidh 

läng hooss the'm medh stoor hunger och swult haffue ent- 

hället, Menendes sigh medh sädane prcsidijs kunne wäre be- 

lathne eller emott theris fiender muniti. Dherföre haffuer man 

nu taghet sigh före att scriffue samme Rigeske tili opä E: 

K: M: wegne Giffuendes them sacken tilkenne Huilcken E: 

K : M : tili thenne handeell medh Reffle Stadh och tässe 

vmliggende orther, Harijen wijrlandt och Jerffue fororsacket 

och bewecket n: att the sielffue vdj thette theris sware be- 

tryck och Langlighe feigde haffue E: K: M: ther vm besöcht 

bedit och anlangeth opä thet (: hwar nägre oförständige wore 

anthen hooss samme Rigeske eller annerstedz som thetta 

naget annerlunde til effuentyrs Sinistre Interpretere och vttydha 

wille att the dhä säsom the förständige wille sädant hielpet 

tili att dempe och förlegge Förstäendes thet för ingen annen 

eller egen nythe skuld wäre skeedt och företaget, vtan alle- 

nest för Gudz rene clare och oförfalskede ordz vtsprijding 

och förniering hele Cristenheten tili thet beste, ther och sä 

wäre att anthen samme Rigeske eller andre förtrychte och 

bedröffuede Cristne her I landet vdj lijcke matte wille sigh 

hoss E: K: M: bewärffue och befale lathe, dhä worde E: K: 

M: them I then matte ingeledes tröstlösse vthsläendes eller 

förlatendes vtan heller genom Gudz nädige hielp vnder sitt 

K : skydd och beskerm nädeligist annammendes, opä the icke 

matte iffrä theris sannskyllighe Gudz tienist och rene Euangelij 

predickan tili nägre fremende och ogudhachtighe Herrer eller 



265 



tyranner trengde och vnder kuffuede warde. Förhäppendes 
migh theregenom wäl wele förfare Huru the emot E: K: M: 
kunne Hervdiniien wäre benegne och seden vinlegge migh 
att wijdere theropä scriffue och förhandle sä inycket mögeli- 
gith kan wäre Bidiendes att £: K: M: wärdes migh sädant 
nädeligist halle tilgodhe 3c 



iooo< 



1561. Juni. 15. StockMm. — K« Ericli XIV. 
an Claus Ghristieriissoii, Hans Larsson und 
Hermann Bruser, 

Cop, 

Ordnet ungesäumte Bescbiessung des Schlosses an; ertheilt auf mehrere An- 
fragen, betr. den Geldvorschuss an Stadt und Ritterschaft, das bedingungsweise 
gestellte Erbieten der letztern zum Rossdienst u. a. m. Antwort und verheisst, 

nach der Krönung Per Brahe hinüber zu senden. 

Till Claes Christerssonn, Hans Larssonn och herman 
Brusser, medt Lasse Tärstenssonn etc. Datum Stoc- 
holm thenn 15 Junij Anno etc. 1561. 

Ändoch wij inthett tuiffle trogne Vndersäter att I vtaflf 
the schriffwelsser, som wij edher nw seenest tillschickede nog- 
sampttlighenn haflfwe förnummedtt, hwre säsom wij wele, att 
I medh thenne päbegyntte händell I Lijfflandh forttfare schuUe, 
Synes Oss likewäll wäre affnödhenn, an ytterligere nagelt 
sware tili the breff som nw medtt Hendrich Flämingh äre 
ahnkompne, synnerligen eflfther therudinnen bliffwer berördtt 
cm nägre stycker, som vdi war förre schriffwelsse Icke äre 
tili swaredtt oc. 

Till thett forste höre wij gärne, att war Skipp, Skytt 
och andre medtthaffwende nödtorflftter som wij edher thä till- 
schickede, äre wäll öffuerkompne, Och ändoch »äsom I schrif- 
fwe, medtt samme Skytt haflfwer waridtt nägett feell, sä att 
the Icke haflfwe waridtt sä wäll tillflyedhe medtt alle nöd- 
torffler som wäll hade giordz behoff, Sää försee wij Oss att 



266 

thett föge haffwer waridtt edher tili hinder, ther som man 
elliest Wille nw teste bättre fuUfölie sakenn. Och hade wij 
wäll mott kommedtt sädanne partzeler tillwäghe medh som 
i beröre vm, ther som wij hade lenger weledtt fördröye ther 
effther, Man Oss synttes thett Icke wäre affnödhenn, All then 
stundh wij fömimme, att I flux förwänttedhe effler hielp. 
Och tili effwentyrss hwar sädantt altt Icke hade hastelighenn 
framkommett thä hade I Icke kommedtt sa wijdtt medtt han- 
delenn som nw scheedtt är. Wij sändhe edher förthenschuldh 
nägre hiulmakere och andre Embetzmänn medtt, Och schrefFwe 
edher sä tili, att hwadtt säsom fattedes hade I wäll rädh tili, 
att lathe thett böthe och förbättre, sedhen thett wore fram- 
kommedtt Dc 

Wijdere säsom I schriffwe om them pä Slottedh äre, att 
the Ingelunde äre tillsinnes att Inryme Oss samrae Slott, vthatn 
mann moste för alffware grijpe them ahn, Sä synes Oss thett 
wäll högelighenn wäre förnödhenn, att mann medh thett aller 
forste är ther tili förtenchtt medtt alle machtt, Elliest är 
fast tillbefruchtendes, att ther som man sä longsamplighen 
wille gä ther vm medh, schuUe the tili effwentyrs vdi midler- 
tijdh bekomme vndsättning iffrä hermesterenn, och förstärckie 
sigh sää, att man medtt mödhe seden kundhe nägett uträtte. 
Och säge fast heller, att man alz inthett hade begynnett, för 
änn sää skee schulle, Mann nw mäden wij förnimme, att the 
som mäst äre nödstältte schulle mann nägett vträtte I sakenn, 
anthen medtt gode eller elliest, thä wore nw rätte tijdhen, 
och tillfälledt förhänden, Och effther thenn Oldenbochum, 
haffwer nw tillbiudett sigh, och will sielff komme tili handelss 
medh edher, Therföre mäghe I wäll vdi Förstonne biudhe 
tili, hwar mögeligitt wore, medtt godhe och beweeke honum, 
att han gäflwe vpp Slottedh, Seendes edher doch wijsligenn 
före, att I Icke fördröge ther medh, pä thett the Icke vdi 
midlertijdh bekomme förstärckningh, som förberördtt är. Och 
ther som han sadhe ney, och wille thett Ingelunde göre, Thä 



267 

kunne I thett beskiutte, ahnwandendes all thenn krijgzi 
som I bäd« afT dornen och elliest äff Stadhenn kunne äs 
komme, Och sedhen I haffwe thett wäll beskutedh mäj 
annen tijdh fordre pä, att the gäßwe thett vpp, Loffwi 
them, att thersom the ändhä wille giffwe wunnedtt och 
ther tffrä, thä schulte the blifTwe benSdde, och beholle lijfl 
huar och kke, vthen wele änn wijdere stä emott, tho s 
die fullkommelighen wetthe, att I wille Ingen i(f then 
schone eil er vndslippe latthe, Vthenn pä thett häflti 
medtt them handle, Vdi lijke matte mäge I och warn 
Pälacker ther pää Slottedh äre, tillseyendes them, att th 
tijdh och medh godhe wijke ther äff, sä framptt the 
wele stää samme faren som the andre, Föregifwendes al 
ther wij wetthe oss Inthett haffwe vtestäendes emott kon 
I Polenn, annett an thett som gätt är, säghe wij Icke g 
att the schole komme pa näghen schade, Mann ther '. 
nhnme edher Inthett kunne ther medtt vträtthe, anthen i 
01denbuchun\ heller the andre. Och I säghe att ther 1 
annett wille bliffwe vtaff, tä mä I lathe blässe tili Storm, '. 
Icke för an I haßwe wall beskutedh alle strickwärner I 
tesliges och brechtt Murenn nedh tili marckenn, pä the 
folckett medtt en hast matte komme igenum, nar thet sc 
gelle, Wore och Icke orädeligitt, att hwar I bekomme r 
Mörser vdaff Stadhenn tili Ihäns, künde I ther medtt s 
eeldh Inn I träwärckedtt ther opä Slottedh hwar ther 
nägre skantzer Innen för Muuren, ther I mäghe wachte ( 
före, för an thett schall träffe, doch schölle I wetthe, al 
Ingeledes wele haffwe wäre Swenske tili Stormss, vthen 
mäste som I kunne, forskone them I thenn mätthen, wel 
att I thett göre, Antagendes heller enn Fänicke eller 
vdaff the tyske knechter, pa een Mänedh tijdh tillgörend 
lenghe thett wore öffuerständett , Och äre wij fast helle; 
Sinnes, att wäghe ther teste flere Peninger pä, änn wij 
offre wäre Swenske pää Fleiskbancken, thett mäge I fälle 



268 

wetthe, Man kunne I bruke them sedhen effther sotn tyske 
knechterne äre Infalne tili att trängie flux effter medh, mäge 
I thett wäll göre, elliest Icke, Sä görs nw Icke behoff att see 
iherföre, att nu kruutt will flux tillgää, efflher wij wäll kunne 
tenckie, att schall ther nägett vträttes I sadanne mättke, fär 
mann Icke see för en tunne eller twä, uthen bruker edherss 
bästhe, effther som tijdzens lägenheett tillsegher, Wij sändhe 
förthenschuldh eder ännu twä lester kruutt tili thett I tillför- 
endhe bekommet haffwe, haffwe och sä förhandlett medtt 
thenn högborne Purste her Johann, hertigh tili Finlandh, war 
käre broder, att effter hans k** haffwer tillförenne bekommedtt 
nägett tillhäns vdaff Oss haffwe och tesliges sielff nogett vdi 
förrädh liggendes vdi Abo, att hans k" wille effterlathe Oss 
thett synnerlighenn, mäden thett är sä när wijdh bänden, 
huilkett hans k*^ och sä haffwer giortt, och will medh thett 
forste lathe sändhe eder öffwer tili änn 27. lester samptt 
medtt Fyre halffwe karttogher, soni hans k" haffwer tillför- 
enne läntt vdaff Oss, Och belöper sigh kruthett, bädhe thett 
I haffwe tilförenne, medtt thett som I nw bekomme tili änn 
8. lester, alss slangekruutt, föruthen körnekruutt, ther äff* sände 
wij eder 2 tunnor, Wij haffwe och sää förslagett, att tili samme 
beskiuttningh , will thett öffwer nägett tilräckie, Och haffwer 
war, salighe her Fadher högloffhgh Ihugkommelsse, then 
tijdh hans ko: M" beskött Calmare Slott Icke mere försku- 
tedh an tili thett högzste wijdh an Siw lester, huilkett doch 
effther som wij haffwe hörtt mere fast schall wäre, an thett 
I Raffle. Tessliges sände wij edher flere Skijtt tili medh the- 
ris tilbehöringer, effter som I thett vdaff thette Inneluchte 
Register förnimmendes wardhe, Hwadtt sä^oni bly, träwercke 
och annen tillfäng belanger, schole I thett och sä nw be- 
komme oc 

Then Archelijmestere, som I begäre, wele wij wäll fram- 
deles sändhe eder tili, Och kunne I vdi midlertijdh hielpe 
edher medh thenn Jost, som tillförende bleff ästadhschickett, 



269 

Inn tili thess the andre kunne effterkomme. oc Oss förundrer 
och, att I Icke haffwe skantzett pä nägre flere orther, man 
ther som I änn Inthett hade achtedh beskiute Slottedh, Vpä 
thett att I hade ther medtt mott /äett them nägett tilgöre, 
och skantze emott ighen, Sä hade the thä Icke kunnedtt sä 
myckett befäste thenn eene ortt emott domen, som the nw 
tili effwentyrss giortt haffwe, och hade thett thä stäett teste 
lätteligere tili att beskiutte. dc 

Säsom I vdaff war förre schriffwelsse haffwe fornummedtt, 
hwre myckett folck wij haffwe förslagett, som ther will be- 
höffwes, hwar elliest Ingen wijdere feegde päkomme, an som 
nw är, Sä mä I nw giffwe Oss tilkänne, hwadtt I höre ther 
för krijgzrustningh, anthen äff konghen I Polenn, Ryssen, 
thett Romerske rijke, hertugh Magnus och andre flere, Will 
thett och högelighenn wäre affnödhenn att 1 haffwe edere 
wisse kundskaper vthe pää alle sijdher, som grannelighen ther- 
vm förfare, Sä myckett wij nw fornimme kunne äff edre 
schriffwelsse, synes Oss, att them I här tili haffwe brukett 
vdi sädane saker, haffwe föghe bescheedh eller sanning medtt 
fare, ther man nägett wisth kan foote och faste opä, vthen 
oss tyckes thett wäre mästedeles en hoopp medtt lösse köp- 
mandz tijdender, I här tili haffwe fäett wettedh, effter WMJ for- 
nimme, att the lägenheeter belangendes om Polenn och Ryd- 
zenn, nw haffwer sigh fast annerledes, an säsom I tillförenne 
vmschriffwett haffwe, Ligger förthenschuldh Inghen ringe 
machtt opä, att man brwkedh sädane ther tili som wisse wore, 
schulle thett änn nägett koste, fär man thett Icke bättre. 
Thett wore och fast bättre, att man toghe thenn onyttighe 
geldtspillungh man gör medtt the grosssprechere, som är thenn 
Leuthener, Hendrich Boissman och andre sädane flere, och 
wänder thett pä godhe och wisse kundskaffter, huilket schulle 
wäll sä myckett löne mödhen ighen, som thett the andre 
kunne göre Oss tilgode, Doch effter man Icke weett, hwadtt 
som bände kann, eller hwre feeligtt ther will bliffwe, äre wij 



270 

tillsinnes att sände eder ännw 2. Fänicker vtwalde knechter 
tili, pä thetty hwar vmträngdhe, hade I thä nägett försware 
edher medh, om Ryssen eller kongen I Polenn, wille sigh nä- 
gett emott edher företaghe Och försee wij Oss, att när the 
framkomme, schole I wäll wäre starke nogh, att I Icke be- 
höffwe nägre flere antaghe, Vthen allenest sa mänghe vtafT 
the Tyske, effther som förberördtt är, them I allenest pä enn 
Mänedh tijdh tillgörendes kunne ahntage, sä lenghe som altt 
wore öffuerständett, huilcket innen then tijdh wäll skee kann, 
sedhen är Icke förnödhen, att beholle them lengre, vthen I 
kunne dancke them äff, eßler som plägseedh är, och lathe 
ther medtt passere. 

Wij haffwe och beseedtt thenn bestellungh, som för the 
domesche knechter är giordh och vprättedh. ' Sä tyckes Oss 
fuller, att thett aldeles schall wäre för högtt vpsatt, Mann 
effther thett är allereedhe sä giortt, kunne wij Inthett mere 
göre ther ätth, Vthenn moste nw lathe them effter pä nagen 
tijdh tilgörendes, Inn tili tess I haffwe fätt Slottedh Inn, se- 
dhenn kunne I wäll finne pä ett annett satt, Och medh tijdhen 
sä smäningom stinghe them äff wäghenn, then ene efTther 
thenn andre, effther som wij tilförenne haffwe giffuit edher här 
vm tilkänne, SchuUe I änft giffwe the Tyske knechter lijke my- 
ckett medh them, kunne thett pä enn Mänedh tijdh foge schade. 
Doch schole I wetthe. att wij forthenschuld Ingelunde äre till- 
sinnes att giffwe the andre knechter, som häden effther äre, lijke 
myckett medh them, vthen the mäge lathe sigh nöye, 
medh thenn betalningh effther som I senesth bekomme be- 
scheedh vm, Nempligen Sex, Siw, eller tili thett högzste Otte 
marck pä mannen om Mänedhen, Och befalningzmänneme 
och Fänricker, tije eller tili thett högzste tolff marck, mere 
kunne wij them Inthett giffwe, Wij kunne och wäl lijde, att 
the Bysse skyttere och sä bekomme Mänedz Peninger medtt, 
doch Icke högre an the gemeene knechter, Och ther som I 
änn gäffwe the bätzmänn nägett medtt tili skoo peninger, 



271 

anthen enn marck eller twää om Mänedhenn, sa lenge man 
brwkedhe them tili skantzgräifninger oc 

Wijdere som I och begäre wetthe bescheedh, om then 
Leuthener, thenn I tili höffuidzman förordnett haffwe öfFwer 
the Domeske knechter, Sä är Oss föghe vm honum, All 
thenn stundh hann säa ößwer matten dyr är, Vthen effther 
wij förnimme, att hans krafftt Icke är ther tili förordnett, 
sasom wij och hade förmodett, Therföre mäghe I thä brwke 
enn vtaff thesse Tyske som wij edher nw tillschicke, anthen 
Chiliann vonn Ingelstadtt eller och Valentin von Vlmss, huilke 
eder helst synes och ther tili tienligitt wore. 

Ytterligere förnimme wij, att ther som Adelen ther 
sammestedz, bekomme näghen förstreckningh pä theris iorde- 
godz, äre the tillsinnes att göre Oss theris Rosstienisth, Sä 
behagher Oss thett wäll, kunne och wäll lijdhe, att I för- 
handle medh them här vm, Och effther man Icke altt kann 
sä görett medtt Peninger, Mäghe I tillseye them, att wij wele 
vnsätte them medh bester och harnesk, tesliges och nogett 
vdi Peninger, thett mäste som wij haffwe rädh tili. Äre 
förthenschuldh tillsinnes framdeles att schicke ther hädenn 
enn hoop vtaff the vtgärdes bester, som för nägre ähr sedhenn, 
vdi war salige käre her Fadhers tijdh bleffwe vttgiordhe, 
tesliges hwadtt wij elliest, hädenn iffrä wäre gärdher kunne 
vmbäre, wele och sää sändhe vdöffwer enn hoop harnesk, 
huilkett altt I sedhenn kunne deele them emellen, Och ther 
medtt the kunne göre Oss tienisth före, Och hwar the seden 
tii^rvdöffwer kunne komme nägre flere ästadh sielffwe, kunne 
I giiffwc them ther besoldningh opä effther som the aji;idre 
wäre Swenske bekomme, Ther som the och wore sä fattighe, 
att the Ingeledes künde hoUe sigh vthen försträckningh I 
Peninger, Thä mäge I lathe them nägett bekomme, sä myckett 
the nödtorfftelighenn behöffwe och anamme godzen I pantt 
huilkett sedhen framdeles künde them vdi theres lön bliffw^ 
affkortedh dq 



272 

Wij haffwe och latedh förhandle medh then Hans Smijdh 
som Rittmester öffwer the tyske Ryttere hijtt haffwer för- 
schickett tili att förhandle om alles theres bestelningh, eflfther 
som I och schriffwe, Sä haffwe wij inthett endttligitt vtaff 
honum förnummedtt, hwre myckett som the äre begärendes, 
Hann segher sigh Icke heller haffwe befalningh opä, att giffwe 
nägon wiss soll före, vthen referer sigh allenest Inn opä edre 
schriffwelsser, kunne förthenschuldh Icke annett seye, vthen 
Oss synes thett wore nogh, att the bekomme sää mygett 
som the haffwe hafftt tillförenne oc Wele the sigh Icke lathe 
ther medh benöge, thä kunne the försee ^igh thett bästhe the 
wele, kunne I och bekomme them för samme wärdh, synes 
Oss wäre nogh, att I thä beholle tili en gswader alss, doch 
Inge andre, vthen them I wette som ther Infödde äre, effther 
I thess föruthenn wäll kunne behielpe edher medh the Fyre- 
hundrede Finske Ryttere som nw schole komme tili edher 
Ifrä Finlandh. Säsom I och beröre om thenn hendrich 
Boissmann, och begäre wetthe, hwadtt hans bestellingh schall 
wäre, sä wetthe wij Icke heller, hwadtt wij schole sware ther 
tili effther I Inthett schriffwe, hwadtt säsom han är begärendess, 
kunne och wäll tenckie, att han vthen en Summe Peninger, 
Icke heller will lathe sigh nöye, mere hann änn flere, Hwar- 
före om I haffwe honum sä myckett behoff, Mäghe I handle 
medtt honum, om thett bästhe 1 kunne. Vm fettalie haffwe 
wij sä latedh bestelledtt, att föruthen thett som wij sielff achte 
tijtt fbrschicke, schole Borgerhe iffrä Calmarne Gäffle, Suder- 
köpingh och andrestedz iffrä siö sijderne göre edher tillföringh 
bädhe medtt Spannemäll och alle ätende warer, som the 
mäst haffwe rädh tili att vmbäre. Wij haffwe och satt en 
benempdh Engilbrichtt Anderssonn ther tili öffwer, som skall 
föryttre sä mygett som Oss tillkommer, samptt medtt en 
Schriffwere then ther holler wisse Register opä hwadtt säsom 
säldes, schole the medh thett forste effterkomme, hwarföre 
säge wij gärne, att ther mätthe gä nägett schickeligenn tili, 



Jantt kundhe effther nödtorffthenn vttdeles ibiandh 
t 

[wadtt köpp borgerne schole giflfwe pa thett the tijtt 
unne wij lothett annett seye vthen säsom wärtt bliffwer 
sä mygett schole och the .taghe och Inthett wijdere. 
[wadtt som peninger belanger, haffwe I alleredhe be- 
;tt beschcedh vm, bädhe medtt war tiener Anderes 
in, sä ocl» medtt knutt harallssonn, Och effther Oss 

att thenn tyske Musterschriflwer, som I ther nw 

fbghe schall wäre tJenligh, all then stundh bann sä 
edelighenn schriffwer, Hwarföre mäghe I vdi hans stadh 
föH* Anderss NHsson, Och schall hann wäll wäre ther 
nogh tili, när säsom nägre andre wore thervdöffwer 
sä offte som löninghenn stodhe, anthen hans kyle eller 
annen huilke holle kegen register cmott honum. 
hett I och beröre om Adelens och Stadzens priuilegier 
immestedz, them I pS war yttermere stadfestilsse haffwe 
redttj'Sä försee wij Oss, att I och haffwe giortt thett 
sädane bescheedh, eftther som edher ther vm tillförenne 
cänne giffuitt. Nempligen att Oss mätthe wäre för- 
dtt att befeste Oss Slottedh ther sammestedz, sedhen 
tt bekomm'ett haffwe, Tesliges och haffwe wärtt Folck 
Stadhen (hwar Oss sä syntes) opä war eighen be- 
dtt. oc 

>m then Peninghe Summe som Stadhenn til lanss be- 
tesliges om thett hoff tho kegell oc kunne wij ännw 

annen synnerligh swar giffwe ther opä mere an säsom 
ne, Och synes Icke heller wäre rädh, att man lothe 
ilgenn sädan swär Summe effther, för änn säsom saken 
meligen wore affhandlett, om thenn eedh och hylningh 
s göre schole, Effther tilbefriichtendes är, att ther som 
rr finge Peninger händ emellen, skulle the thä tili 
yrss fää ett annett sinne, och seden göre til! sakenn, 

säsom them sielff synttes, Ligger förthenSchuldh machtt 
18 



^74 

opa, att I see edher wijsslighenn före härudinnen, doch kunne 
wij wäll lijde, att I haffwe förstrechtt th§m medtt 3000 daler, 
säsom I schriffwe, Och när sasom I fuUkommeligen hafiWe 
händtt eedhen äff them, att nägre matte begiffwe sigh medtt 
hans Larssonn, bade vtaff Adelenn och rädett, pa thett wij 
sielfi kunne handle medh them, om thenn deell the wijdere 
afi Oss bekomme schole. 

Wij hade och gärne seedtt, att I hadq. bliffuitt här widh 
och fuUfölgtt thenne handelt tili ände, effter som I pä begyntt 
haffwe, Man effter I schriffwe^ att thett will falle edher för 
swärtt, sa att I Icke allene kunne wäll gäett igenum, medtt 
mindre I bekomme edher näghen godh Mann eder tilhielpp. 
Sä äre wij tilkinnes medtt thett aller forste, säsnartt som 
Cröninghen är öffuerständenn, afferdige war tro Man och 
Secreethe Radh, her peder Brae äst^dh tili eder, Och efither 
thett är nw sa wijdtt kommedtt ther medtt, att I haffwe 
Stadhen och domen Inn, haffwe och tesliges folck, Skytt, 
kruutf, Lodh och alle andre nödtorfftter, I schole pä hoUe, 
Och nw Inthett annett feeler, an Slottedh allenest, huilkett 
doch Icke sä swärligenn fast är, att thett wäl stodhe till- 
öffrendes, ther som man elliest wille medtt nägett alffware 
ahnholle, Försee wij Oss forthenschuldh,' I wardhen Ingen 
lenger forsumelsse tagendes här före, vthenn sä bestellendes 
här vm, effter som saken kräffwer, och wij eder vmbetroo. 
Doch schole I wetthe, att när som I haffwe thett foröffredtt, 
synes Oss Icke wäre affnödhenn, att I näger stedz mere, 
skole tilbiudhe medtt oppenbare krijgzmachtt föröffre anten 
Padijss, Sunnenbärgh eller annett, Vthen hwadtt I elliest 
kunne vträtte medtt lempe och schickeligheett, mäge I eder 
ther vm beflijte 3C datum vt supra« 

Zedell 

Wetter trogne Vndersäther, att effther wij Icke wäll 
kunne vmbäre flere vtaff wäre Galleyder häden, ther medh the 



275 

knechter som wij achte tili eder förschicke, mäge öffuerkomme 
sijnnerligen effter wij och mosthe behoUe nägre tili wäre 
eigne nödtorffter här qwarre, sä och för the Fremmendhe 
schuU, som hijtt I Rijkett tili Oss äre ankompne, ther medtt 
the och kunne bliffwe beledsagedhe, Therföre är war gunstige 
wiUie, att I sände Oss hijtt öfifwer, twä äff the galleyder, som 
I haffwe ther hooss, medtt sä mygett Folck, Skytt och Pro- 
wiantt som I kunne tenckie her emellen nödtorfftelighenn 
kann behöffwes, Och mäghe I medtt thett samme lathe wäre 
fettalie Skuuter som tijtt ahnkompne äre, löpe vdöffwer medh^ 
effter wij wäll kunne tenckie, att I them föge ther behöffwe, 
The krijgzartickler, som I Oss tillschickede, äre Oss behage- 
lighe. Allenest feeler ther ännw nägett huilkett wij förtijdzens 
korttheett schul! Icke haffwe sä hastelighenn kunnedtt för- 
bättre lathe, doch mäghe I pä näghenn lithenn tijdh till- 
görendes behielpe edher medh them I ther haffwe, Inn tili 
tess wij iaä tijdh att reuiderett altt igenum, sedhen wele 
wij schicke them edher tillhände, samptt eenn heell hoopp 
Swenske Artickler, ther the som hädenn effter äre, schole 
wetthe sigh effter rätte dc Datum vt in literis. 



lOOl. 156L Juni 17. Wilna. - licolaus Eadzi- 

wil, Falatin von Wiliia, an den OM. öothart. 

Orig. (Verz. I, 1306.) 

Verweist auf die von Salomon Henning zu Überbringende königliche Antwort 

und WiUenserklärung und hoiil auf einen sowol dem öffentlichen, wie des OM. 

privatem Interesse entsprechenden, endlichen, festen Entschluss. 

Ulris et Magce dne dne Amice et vicine 
plurimum charissime et observan^* 

Tametsi satis abunde intellecturam esse existimabam Cels. 
vram et internuncio suo D. Salomone Henningk et ex respon- 
sis nomine Mtis regiae illi datis qui sit sensus quae voluntas 
et iudicium S. R« Mtis. Tarnen etiam eum sine meis literis 

18* 



276 

vacuum dimittere ad Cels: vram nolui praesertim cum milii 
non ita pridem cum Cels : vra amico et fratre mihi charissimo 
congrediendum sit et in complexus eius multo mihi suauiores 
veniendum vtinam autem ita veniam vt et S. R. Mtl. honori- 
fica et prouinciae Liuoniae et nomini Illmae Cek vrae pri- 
uatim vtllis et salutaris sit haec profectio Quem equidem sco- 
pum mihi propono omniaque studia et consilia mea ad eam 
metam destinata et defixa esse volo vt primum publicis deinde 
Cels. vrae priuatis rationibus recte vtiliter et solide consuli 
possit vt non amplius fluctuemus animis et alter ab altero ex- 
orbitet sed directa pede synceraque mente et voluntate ad 
arctissimam amicorum coopulationem (sü) incedamus Id quod 
equidem ego quantum in me est semper studio habiturus sum, 
Quod restat me meaque omnia amori benevolentiae et cha- 
ritati fraterne per quam amanter et officiose commendo et 
illum diem festum et solennem quam primum videre exopto 
quo in complexus Cels. vrae mihi veniendum est Date Vilne, 
XVII Juny Anno Dni M<> D^ LXI». 
Uls Cels vrae 

ffrater obsequens 

Nicolaus Radziwijl. 

Blri et Magnifico dno dno Gothardo Kethlero 

Equestris Ordinis Teuthonici in Liuonia Mgro 

Dno Amico et vicino plurimum charissimo et 
obscrvand"o 



277 

1003. 56L Juni. 20. Wilna. — Mcolaus UMwl, 

Palatan von Wilna, an den OM. öotliart. 

Ortg. (Verz. /, 1314,) 

Berichtet von den zum Entsätze des Revaler Schlosses getroffenen Massregeln, 
bedauert die zerfahrene livländische Politik und verheisst seine baldige Ankunft. 

In dorso: 20 Juni 61, 

Ulis et Magce dne dne amice et vicine 

plurimum charissime et observan^® 
Quae ad S R Mtem et ad me his nouissimis literis per 
hunc veredariutn ad Salomonem missis de Reuaiiensium per- 
fidia deque celeri succursu in arce obsessis referre dignata est, 
Ea ad aures Mtis eius detuli, Quae mirari satis non potuit, 
tarn hostiliter Suedos ibi rem gerrere Et quantum quidem ad 
celeritatem suppetiarum attinet eae partes non poterant magis 
expeditis et propinquioribus hominibus demandari quam illis 
ipsis qui in Liuonia sunt praesidiarii Quemadmodum etiam 
confestim data sunt seuera mandata presente hie adhuc D. 
Salomone ad Magcum D. Podlassiae Palatinum Czischkowicz 
supremum gubernatorem praesidiorum et ad alios centuriones 
vt puta Ducem Polubinsky Skinderum et alios vt diei et nocti 
non parcentes ad D. ä Don accurrant et ex usu et necessi- 
täte rem ibi gerant Sicut haud dubie gerent si modo Olden- 
bokius tam diu possit sustinere obsidionem donec illi per istos 
succurratur Id autem facit S. M. Regia ex singulari speciali- 
que erga Geis: vram fauore et benevolentia sua regia non ex 
debito Nam pacta Mtis eius non Suedos sed tantum Moschos 
respiciunty Quia rationibus iilius perquam consultissimum esse 
vult sed hoc maxime offendit et alienat Mtem eius quod non 
prius haec defectionis mala praeuiderit quam in ipso defectio- 
nis feruore, Nam si praesidia Mtis regiae vel saltim Dns ä Don 
tempestiue fuisset ibi receptus iuxta quam Mtas regia voluit 
paccata et tranquilla isthic manerent omnia Sed integritas 
fidei et constantiae allegabatur quae nunc qualis tum fuerit 




278 

ex facto apparet dum scilicet isti iideles et observantes subditi 
ex turribus ciuitatis tormentis et machinis bellicis arcem impe- 
tunt non temere vulgus dictum est Bellua mobilis centum 
capitum principes vero Reges et rerum publicarum guberna- 
tores vnius capitis tantum esse debent et lUam belluam cen- 
tum capitum solidioribus mediis in offitio retinere, De meo 
porro aduentu non est quod Cels : vra dubitet adfuturus enim 
sum breui tempore Interim Cels: vra in Ciuitate Rigensi se 
potius contineat, et contineat in offitio et fide istos ne quid 
simile in animis suis concipiant, Reliqua ex administtis meis 
quos eo praemitto Cels: vra intelligere dig^abitur et optima 
quaeque de voluntate S. R* Mtis et de nra mutua eademque 
fraterna charitate et sperare bene et plurima*) sibi polliceri 
Datae Vilne xx Junii Anno DNI M» D« LXI» 
lU Cels: vrae 

(Eigenh*^ Bonus et obsequens 
ffrater 
Ni. Radziuil 
sst 

Uli et Magco domino dno Gothardo Kethlero equestris 

ordinis Theutonicorum in Liuonia Mgro domino amico 

et vicino plurimum charissimo et obseruandissimo 



*] Corr, aus: optima quaeque 



IL Juni. 20. Birsen. — Bcolans BadzivU, 
ÄÜn von Troki, an den OM. Gothart. 

Orig. (Verz. I, ijis.) 

rUckkehrende Zacharias Weiss ist Ueberbringer einer ihm 
f seine Werbung ertheillen Antwort. 

iH darso: ao Junii A" x 61. 

princeps ac Rndissime dne 

le et amice obscruandissime. 

la amicitiae meae offitia et studia ad 111: 

Secretarium suum Dominum Zachariam AI- 

ad me transmisit 111 : Cel : vra omnia probe 

icissim respotisum tn scriptis comprehensum 

Cel: vram perferendum. 

Cel: vram diu sanum et incolumem a Deo 

et me eius fauori commendo. 

ze 20 Junii Anno 1561, 

vrae 

amicus 

Nicolaus Radziwyl Dux in Dubinki ac 
Bierze Pal: Tro: M. D. L. exercituum 
supremus Capitaneus etc. 

manu ppria sssi: 

IC Rndissimo Dno Aao 

dinii militaiis Thenloni- 

gistro DamiDo et amico 

9UO obseraandissimo 



I4-. 1561. Juni. 20. Biisen. ~ Nicolaus Baäaiwil, 
Palatin von Troki, au den OM. Gothart. 

Orig, autogr. (Vers. I, IJIJ.J 

Hit Wilhelm von Gffein, Comthur von Aacheraden, and Gcihud von 

Hechcn. 

Ulme Princeps et Reuerendissime dne 

Domine et amice obseruandissime 

ilutem longam et faustissima quaeque III. Cel, Vrae 

precor. 

stulerunt mihi ea omnia Generosi domini III. Cel. vrae 

3ns Wilhelmus ab Eßeren Commcndator Ascheradensis 

ierhardus de Rechen aulicus 111, Cel. vrae, quae fuerunt 

Timissa. Quibus vicissim reponsum meum III. Cel. vrae 

s refcrendiim commisi. Ac vt fidem referentibus quam 

ir, lU: Cel. vra adhibeat, rogo cui me meaque fami- 

ffitia commendo, Dat. in Bijrze 20 Junij Anno 1561. 

111. cel. vrae 

fidus . amicus 

Nicolaus Radziwijl Dux in Dubinki 

ac Bierzc palatinus Trocensis Mag: 

Duc ; Lit : exerdtuum supremus 

capitaneus etc. 
Wr. 



281 

1005» 1561. Juni. 2L Dtmamtmde. — Otto Taul)e von 

Eoohtall und Eobert von Oilsheini an die ko. 
scliwed. Gesandten, die Bathe von Harrien 
nnd Wierland nnd den Eath der Stadt Eeval. 

Orig. 

Kündigen ihre bevorstehende Ankunft zu freundlicher Verhandlung an und 
bitten, mittlerweile von weitem Angriffen auf das Schloss abzustehen und keine 

Gefahr und List zu besorgen. 

Vnnsern freunttUchen Gruss vnnd Dienst nach vermugen Ge- 
strenge, Edle, Ernueste, auch Erbare vnnd Wolweyse hern 
vnnd guthen freunde. Wir mugen Ewern gunsten freuntlichen 
nicht verhaltten, Dass wir mitt vleyss dem hochwirdigen 
Fürsten vnsern gnedigen hern Maister vermeldet, Wess Ewre 
gunsten zu hinlegung vnnd guttlicher vergleichung dess hauses 
Reuall halben mitt vnss beredet, Nhun hetten wir vnnss dar- 
auf gerne lengst erkleret, vnnd wess vnsers gnedigen hern 
gemut, consent, vnnd wyll darinnen where eröffnet, Wan 
aber L F. g. die hendell der wichtigkeitt befunden, Dass die 
Inn abwesen Ihrer Rethe, darinnen nichts zu willigen gewust 
auch Inn hoffnung gestanden, dass L F. G. gesantten, An 
Ewer Gestrengigkeitt vnd gunsten sampt dem Edlen vnnd 
Wolgebornen Hern Heinrichen Burggraffen vnnd Freyhern 
zu Don, die hendell hetten zu einem Christlichen vnbefartten, 
anstandt, zum ge . . , . bringen sollen, Weiln aber solchs 
vber zuuorsicht nicht zuerhaltten gewesen, Vnd nhun endtlich 
Jegen dass hauss Reuall, auch die redtliche leuthe so darauf sein, 
nichts feindtlichs noch thedtlichs vorgenhomen mocht werden, 
Dem feindt dem Muschowiter auch die hof&iung dass vbrige 
Inn Liefflandt, zuerubern gebrochen, Vnnd wess men itzt an 
krauth vnnd loett vnnd volck spildet, endtlich Jegen dem ge- 
meinen feindt gebrauchen mochte, Alss haben wir endtlich 
vnsern gnedigen hern dahin bewogen, dass I. F. G. freundt- 
liche vnnd sonliche hendell, dess hauses vnnd wess sonsten 



M 



f^ 









282 



beredet, einzugehen Inn gnaden bewilligt, Es haben auch zu 
beredung Christlicher Dienlicher mittel, auch da muglich zu 
volnziehung dess handelss, vnsere geringe person, sampt dem 
achtbarn hern Johan Vischer. I. F. G. ann ewre Gcstrengig- 
keitt vnnd gunsten abgeferttigt, Sein auch vnseumblichen 
vnnss an dieselbigen Inn die Stadt Reuell, zubegeben bedacht. 
Bitten derwegen gantz freunttlich, mittlerweylln kegen dem 
hause auch den gutten leuthen, so darauf sein, nichts vor 
zu nhemen, Auch sich vnter diesem handell keiner gefhar, 
list ader thedtlicher endtsetzung nicht zubefharn, Wie dan 
vnser gnediger her, auch an die so vff dem hause sein, hiebey 
geschrieben, dass sie sich friedtlich haltten, vnnd ann niemandts 
vergreifien sollen. Wie wir dan hiemit freuntlich bitten, Ihnen 
dieselben briefe, zukommen zu lassen, Vnnd wess wir vnnss 
disses alles auch siecherer ab vnnd anreyse, zu ewer Ge- 
strengigkeitten Ernuesten gunsten, vnd Erbarn Weisheitten 
versehen sollen, Bitten wir Ihre beschriebene gleidtliche ant- 
wortt, vnter äugen bey bringeren dieses vnnss zu zusenden 
Vnnd so alss wir vnnss dessen vnnd alless gutten zu ewer Ge- 
strengigkeiten vnnd gunsten versehen wollen, Thun wir die- 
selben hiemit auch dem gnadenreichen schütz Gotts empfelen. 
Dat. Dunemundt den 21 Junii Anno oc Lxj. 

Otte Tuue von Cochtalt 
vnnd Robertt von Gilshenn 

DEnn Gestrengen, Edlen Ernuestenn Erbarn vnnd 
weysen, Der Königlichen Maiestedt, zu Schweden, 
itzt Inn Reuhai anwesenden Gesandten, auch Rethenn, 
Ritterschaft, der Lande Harrien vnd Wyren, sampt 
einem Radte der Stadt Reuall, vnsem gunstigen 
hern vnnd freunden, Sampt vnnd besonderlichen 



283 

lOOO* 1561. Juni 24. Fernau. — Gapitan Mora 

an den OM. 6K)tliart. 

Orig, 

Wird dem empfangenen Schreiben nachkommen; wie bisher, dem König von 
Polen und dem OM. treu, des Hauses wahren; warnt vor schwedischen An- 
schlägen auf Weissenstein, Padis und Sonenburg ; übersendet Kundschaft aus 
Weissenstein und bedauert des OM. Unwillen unwissend erweckt zu haben. 

JUEinen frundtlichen grues vnnd vnterthenigen willigen diennst 
zuuoran sey Jeder Zeit willigclich Darzwe bereit Hochwirdiger 
grossmechtiger Fürst vnnd herr, ich khan E. H. F. G. frundtlich 
vnnd vnterthenigclich nicht ver halten wie das ich E H F. G. 
schreiben Empfanngen habe vnnd alles Daraus vemomen mitt 
grossen Reuerentz Der halben thue E. H. F. G. zu khundigen 
das alles Was mich E. h. F. G. Beuolhen In seinen schreiben 
Den selbigen will ich nach volgen ganntz Willigclich alls Ein 
Trwer Dienner Der Kungcliche Mayt zw Pollen dc. meinen 
aller genedigisten vnnd genedigen herrn vnnd E* h. F. G. des 
gleichen, vnnd also Lannge als ich dise Stadt Pernaw veror- 
nedt sein hab ich alle Zeit mein mugclich vnnd fleyss nicht 
gesport mitt Leib vnnd Bluet vnnd geldts alle Zeitt das Feste 
vur wenden den ganntzen Lannden zwm Pesten In sonnder- 
heyt derKhron: zw Pollen, oc. vnnd E. h. F. G. zw Lob Er 
vnd Preiss vnnd ich Wills alle Zeit nihe nicht eschporen 
als ein Erlicher Truer Dienner der seinen Fürsten vnnd Herrn 
Recht vnnd Ritherlich Diennet vnnd ich verhof noch mit der 
Zeit man werdts woll bepünden Ob ich erlich oder vnerlich 
gehanndlet habe sonnder ich hab merer vnnd zur vill gethon 
als Truen thuen soll 

Weytter gnediger Fürst vnnd herr ich habe vonn Einen 
mit namen Thomas Laur Ain burger zw Reuell gehört vnnd 
vemomen Das der Swede nicht sy will beniegen Lassen An 
der Stadt Reuell Besonnder er Suecht oder gedt mitt Listek- 
haytt vmb das er khundt das haus Weysstein vnnd Padis 
Sonnenburg her Oberunge vnnd Einnemen des gleichen khan 




284 



ich E. h. F. G. nicht verhalten als Paldt das ich das verno- 
men vnnd gehört habe von dem Obemelten Tomas Laur so 
hab ich zw sthundte vier von meinen Rottmeystern hab ge- 
fertiget nach Weysstein vnnd habe alle die gelengeitt denn 
hauptleuten zwe geschriben So hab ich widerumbe von Tage 
brieffe Empfanngen von zwen hauptleuten die da verornedt 
sein In Suma Die briefe Lautten also das sih aldtebokhumb 
vnnd Dierich von galen den Sweden geschworen haben den 
verganngen freytag habent vnnd aldtebochhvmnb der soll 
Rittmeyster sein vber Sechs hundert pferdt vnnd Oberister 
vber das geschitz vnnd der khunig aus Sweden der soll Ime 
das haus Weyssenstein versiegelt vnnd zwegesagt haben, Weyt- 
ter hab ich vernomen In denen briefifen das Ein Speerr soll 
In khomen sein mitt brieffe Der selbige Speerr oder khunt- 
schaffer der ist Aus preyssen. er. ist vor' In meinen Diennst 
gewessen aber ich haben wollen Richten lassen So ist der 
gepetten worden Je von der ganntzen Stadt das Er Ain Theu- 
ser was noch so hat er sich Itzundt zwm Sweden geben 
gleich woll ich will morgen zehen pferdt noch In Sickhen vnnd 
willen wider In meinen hennden haben weytter khan ich E. 
F. G. nicht verhalten Wie das gewisse khuntscbafft verhannden 
sein das der Swede der will dise Stadt Belegem so ist mein 
diennstliche Pitte Durch gottes Willen das man nicht weytter 
eslaffen will Besonnder es Mues noch mitt gewaldt zwe gann 
nicht mitt wortten Besonnder mitt werchen Wir haben genucht 
geschriben vnnd gethon alles zw Rechter zeitt aber Die weyll 
das man khein glauben stellen will An seinen Truen dieneren 
so weys icht mer zw schreiben. 

Weytter ist mich gesagt worden das E. F. G. auf mich 
soll nicht woll zw friden sein von was wegen das ich soll vill 
geredt haben von E F G* vnnd will nicht weitter Daruon 
schreiben Sonn der ich wils Den Lieben gott zwerckhenen ge- 
ben vnnd E. F. G. seine Rädte vnnd Dienner hiemitt will ich 
E. F, G. den Lieben (add: Gott^/ beuolhen haben Der woldt 



285 

Den Erb pfeindt als woU Als den Sweden das gott geben 
mag das mer sy peyde Aus seinen eigen Lanndt verTreiben 
Datum Pernaw den 24 tag Juni Ano^ Dni MDLxj 

E. H. F. G. vnthertheniger vnnd williger 

vnnd Truer Dienner 

Capitan mora 

DEm hochwirdigen grossmechtigisten Fürsten vimd Herrn 
Herrn Gothat des Ritterlichen T, O. Meister zw LeifT- 
lanndte meinen genedigen Herrn ganntz vnntherthenig- 

lichen. 



lOOV^ 1561. Juni. 25. Eeval. — Claus GIiristienissoiL 

und Hermann Bruser an den König Ericli IIY. 

Cop. (Verz, /, 1316.) 

Berichten von der Capitulation mit Oldenbockum und Gewinnung des Schlosses ; 
von Verhandlungen mit Gesandten des Königs von Polen und des OM., mit 

dem russischen Statthalter u. a. m. 

Schreiben an Kon: Mt: von Clauss Christiernson 
vnd Herman Bruser wie sie mit Altenbockum der 
7000 Gulden gehandelt auch dass Schloss ein- 
bekohmen. Vnd sich diss vorige schreiben Referiert, 

Durchleuchtigister hochgeborner Fürst, Grossmechtiger 
Konigk gnedigster her, E: Kon: Mt: seint vnsere pflicht- 
schuldige gehorsame Dienst In aller vnderthenigkeit beuohr, 
Gnedigster her, E: Kon: Mt: schreibenn bei Lass Torstenson, 
vnnd Knut Haralsönn gescheen, habenn wir mit Allem deme, 
dauon In den brieffen vermeldett, den vergangen 19 tag 
Itziges Monats empfangen vnd derselbenn Inhalt vernhomenn, 
Nun wollen wir nicht zweiffein, E: Kon: Mt: werde vonn 
Hanss Larsonn Einen grundtlichenn bescheidt wie die sachenn 
biss hero geschaffenn gewesenn, Imgleichenn wie wir zuletzt 
mit Oldenbockum einen handell getroffenn, vnnd vonn beidenn 
Seiten darauf Versiegelung aufgerichtett, vnd zue mehrer ver- 



286 

Sicherung, Gisslers von Ihnen genohmen, von welchem allenn 
ahn E: Kon: Mt: gemelter Hanss Larsonn eine Copei mit 
sich bekohmenn, zuuernehmen habenn Ob nun wol erstlich 
aussdrucklich nicht mehr dann Drey Tausent Guldenn, den 
Einspennigern vnnd knechtenn, auf diesem Hause zu gebenn 
bewilligt wordenn, So hat Jedoch der Summa dieses gelts 
hoher sich belauffenn, vnnd wie ehr mit denn Einspennigemn 
vnd Knechten gerechnet, vber Siebenn, vnd In die Acht 
Tausent guldenn belauffenn, Welcher gemelter Oldenbockum, 
sampt Ditrichenn von der Steinkulen gewesenen Vogte zum 
Neuen Schlosse, vnd dem Feltmarschalke , Ditrichenn van 
Galenn In der anderen gutlichenn gepüogenenn Handlung zu 
behuff abgesatztes volckes gebettenn vnd begehrett, Alss wir 
aber auf die drej Tausent Guldenn, so von vnss bewilligt 
wordenn, vehste gehalttenn, vnnd von Ihnen darentgegenn, 
Dass man die Einspenniger vnnd Knechte nicht von dem 
hause brengen worde ehr Ihnen die Siebenn Tausent guldenn 
(: Darauf es gebliebenn :) erlegtt, vorgegebenn wordenn. Wir 
vns auch befurchtett da man dieses gelts halbenn, Die für- 
genohmene gutliche handlung nachliesse, vnd die In der 
Eylenn nicht vortstellete, Dass sie sich auf dem Schlosse, 
vielleicht, noch lenger biss entsatzung herkohmen, aufhaltenn 
vnd wir also mit schimpff, dass angefangene werck, nach- 
zulassen genötigt bleibenn mochtenn, zu deme auch van 
Menniglich dartzu gerathenn, Dess Reussenn halbenn, so sich 
hinwidderumby mit Nehmen, Raub, Brennen wegtreibung dess 
viehes, vnd erwurgung der Armen Leute, auf drei, bissweilemi 
auf zwej meilen weges, nahe, feintlich ertzeiget vnd sich sehen 
lasset, Damit ehr der Muscouiter, In dieser vneinigkeit, Dass 
vmbliegende Landtt, vnd Krone Im Felde, zum Schloss vnd 
der Stadtt, Auch zum theil dem Adell gehörig, vnnd noch 
etzlicher massenn vnuerdorbenn, nicht gantz vnd gar verdorbe, 
verpeddete, sondern sich was scheuen E: Kon: Mt: sich 
auch eines gefehrlichenn schedtlichenn Stormes, vnnd ver- 






287 

sptldung dess yolcks (: so vermutlich gewesenn :) enthabenn 
sein, Vnnd dass hauss nicht mehr mochte schampfieret vnd 
mit dem geschutze verderbett, vnnd letzlich hinwidderumb 
mit grösser vnkostenn, vnd Muhe solchs alles aufbauen, vnnd 
von Neues bessern, Haben wir allenthalbenn Die gelegenheit 
vnnd vmbstende betrachtett, vnd vor Ratsamer erachtett, 
Dass man solchs begertes • stücke gelts viellieber gehenn 
Liesse. Dan man mehr Volck Kraut vnd Loth verspilden 
vnnd wass also damit ahm Hause zuworffen vnd verdorj^enn 
(: Wie Ihnen auf dem Schlosse dan die meisten wehren, vnnd 
pfordtenn alrets gewaltig sdiampfierett etzliche gantz vnnd 
gar, vomemblich der Domn, Steuer den Kerle genant, Also 
gesteuret vnd gehindert, Dass ehr hernach nichts zuge- 
brauchenn Ist:) mit treflicher vnnd höher vnkost, Hinwidder- 
umb aufbauen lassenn solte, Vnnd dftrwegen solche genante 
Siebenn Tausent guldenn Jedenn guldenn zu zweien Marcken 
ortlich gerechnett, Wie bjsshero alhir gebreuchlich gewesenn, 
Ihme dem Altenbockum zugesagtt, Welchs gelt ehr heutiges 
tags Laut vnnd Inhalt seiner gegebenen Quitantzien so wir 
£: Kon: Mt: zuschickenn entpfangenn, mit Vnderthenigster 
Hofinungy Weiln solchs Inn der besten Meinung, erkennes 
Godt gescheen« E: Kon: Mt: hirann keinen missgefallenn 
dragenn Sondemn solchs Inn gnadenn vermercken werde, 
Versefaenn vnss auch I. Kon: Mt: ahnn der gegebenen 
Quitantzien nicht vbell werde versorget sein, Weiln dieselbe 
zu dem Hause Wittenstein kunßliglich zuspruche fassenn 
können. Wie dan dem hern Meistern, Vnsers erachtens dass 
Hauss Lenger zu haltfsnn, nichmuglich sein wirtt, Weiln nun 
In gehaltener handlung vnnd aufgerichtem verdrage, bestimmet 
^vordenn, vergangener Dingstag, auf welchem dass Fest Jo- 
hannis des Teuffers gehaltenn wordenn, vnnd der Oldenbockum, 
Mit denn seinen Reumen solte, so haben wir solche bestimpte 
zeit nicht vergessenn, Sondern zu zehen schlegenn nach der 
Predige, alle knechte bei einander gehabt, vnd denn weg 



288 

zwischenn der Nortpfordten , vnd In die Susterpforte, auf 
beidenn Seiten mit den fliegenden Fenlinn besetzt, Dass die 
vom Schlosse zwischenn Ihnen Durch, nach der Stadt mussenn, 
Seint also mit Hanss Krafts Fenlin nach dem Schlosse auf 
zur gemelten Nortpfortenn ein, vnnd der gewesener Stadt- 
halter mit dem Feit Marschalcke, vnnd den andernn abge- 
gangenn. Wie aber alle Hanss Krafts verordnete Knechte Ins 
schloss gekohmenn seint vonn Ihnen alle wehrenn, pfortenn 
vnnd Dornn besatzt, auss denen Dass Fenlin aussgestochenn, 
vnd alles geschutz, so auf dem Schloss, auch dem Thumbe, 
vnnd Schiffen gewesenn, Loss geschossenn, Imgleichen ist 
vonn denn Stadt Tormenn, Meuren vnnd Wellen Auch ge- 
scheen, Der Almechtige wolle E: Kon: Mt: In allen Ihren 
anschlegenn, vnnd wedder Ihre Feinde hinferner auch, gluck 
sieg, vnnd Victoria, gnediglich verleyhenn, Wass aber bisshero 
E : Kon : M : wegenn bei diesem Schlosse gescheen wie es 
zuworffen vnnd zuschössen vnnd wass noch darahnne zuthunde 
gewessen auch wass es solte ferner gekostet habenn, ehr 
man dass noch mit gewalt erobertt, Dass werdenn E: Kon: 
Mt : von gegenwertigen Lass Torstenson, so wol den folgendenn 
Gesanten vnd andern mehr In gnaden zuuernehmen habenn, 
Nachdem es nun (: Godt Lob:) also gelegen dass E: 
Kon : Mt : diss Schloss auch erubert, vnnd hernachmals alhir 
vielerlei notig sein Will, Aldieweiln kein Vorrat ahn Keinem 
Dinge, noch ahn Bier Brodt, Fassenn, Kannen, noch andern 
furhandenn, vnnd furnemblich diss hauss einen Stadthalter so 
dass hinferner verwaltenn mag, nebenn einem guten vnd be- 
scheiden Schlossschreibern, so auf alle einkunft achtet be- 
darfet, Zu deme auch die zogk vnnd andere bruckenn, vnnd 
Pfordtenn, In der belagerung weg geschossenn, vnd von vns 
angetzundett wordenn^ Also dass alless vann vnss aufs neue, 
Die Wehren Torme vnnd Meurenn, verneuert vnd bemeuert 
vnd die brücke vnnd Pfortenn gebauett vnnd mit eisen ver- 
sehen werdenn müssen zu welchem behueff dan man In die 40 



jnt StabEisenn woll bedurffte, AIss Ist ahn E: 
;r vnderthenigstes vieissiges bittenn, Dieselbe 
henn, zu solchem stadthaltern vnnd vorgedachten 
gedencken lassenn, Damit diss alless In der 
, vnd dieselben!! so hernachmals dass Schloss 
1 vnss annehmen werdeim, auch wissenn mugen, 
sich zuuerhaltenn, WoUenn nun E : Kon : Mt : oder 
son so eine zät hero In den Cammer gewesen 
en Andemn zum Schlossschreibemn ordnen, 
ivir E: Kon: Mt: In Ihren gnedigen gefallen 

I, Damit E Kon; Mt: eine gruntliche vnd gewisse 
liesess hauses erfahrenn lasse!m könne, we man 
muglich auf diese zeit E : Kon : Mt : ein Register 
dtschreiber, zuwege gebracht, 

urde alhir Eine gegossene Stockholmische 
Damit man alles ein, vimd dem Kriegesfolcke 
sswegenn mochte gross notig, Vnd dieweiln 
Schlosse, auch dieser Stadt meistes theils, vor 
dess Lifflendischenn Ordens, Wapen vnnd mit 
Kon: Mt: vimd dess Loblichenn Reichs zu 
iignia In die Stedte solte gesatzt werdenn, So 
is Christiemsonn 'gesonnen, Do es derselbigenn, 
men gefallenn gereichenn Dethe, solche alhir 

II, Was mir E: Kon: Mt: alleine ein entworffen, 
! dieselben zuhaben begeren zuschickte, 

r Polnische Gesandter, Der her von Dona, so 
Meisters, vnd Letzlich Hectzog Magni geschick- 
^nderredet. Auch hinwidderumb zur Antwortt 
ilchs alless wirt E Kon ; Mt : vonn Hanns 
nehmen habenn, Nunn mugen wir E Kon: 
gst nit verhaltenn, Dass obwoll genants hem 
ndten. von grossem entsatze sich habenn ver- 
Dannoch alhir keine ankohmen, aussgenohmen 
>lck, bei vier Roth, so auff Padiss kommen. 



290 

sonst weiss man alhir von keinem besondernn entsatze, oder 
aufrustung Alleine wass hertzog Ratzeuil dc belangett vom 
Romischen Reiche hört man noch zur zeit nichts, Der her- 
meister, wie I. f. g. mit Ihrem tröste, Dass hauss nicht ent- 
setzenn Können, hat etzliche ahn vnss, vnd die Ritterschafftt 
dieser Orther. Auch die Stadtt abgefertigtt , so wegen die- 
sess hauses vnnd anders, wie die Im beigelegtem schreibenn 
vermeldenn, handeln sollenn, Weilnn aber ( : Godt Lob : ) wir 
Dass hauss Itzo Inne habenn, vnnd sei In der zeit nicht ge- 
kohmenn wil vnsers erachtens, ohne E Kon : Mt : wissen vnss 
mit Ihnen In einem weitern handel eintzulassenn nicht gebueren. 
Alleine woUenn wir solche Ihre Werbe anhören, vnnd ahn 
E Kon: Mt: dieselbenn damit geburlich verweisenn oc 

Vnnd Nachdem wir hiebeuornn E Kon: Mt: etzliche 
mahle zuerkennen gebenn, wie die Stadt alhir E Kon: Mt: 
vmb entSatzung einer Summen Geldts angelangt, abe dan 
dieselbige, vnter andernn desshalbenn Durch Ihre Gesandtenn 
femer Auch E Kon : Mt : besuchen wcrdenn, So haben sie 
Jedoch bey vns angehalten, Dass wir sie biss sie an E Kon: 
Mt: selbst gelangen kontenn entsetzenn woltenn, Worauf wir 
Ihnen dan Sechtzehen Tausent Marck örtig, auf E Kon: Mt : 
bewilligung, vnnd zukunftige Lehnung vorgestreckett, Welche 
E Kon: Mt: In der einlosung dess hoffes Kegell (: von welchs 
verpfendung der Stadt Gesanten, Copeienn bein sich habenn, 
Vnd dieses hauss desselben nicht wol entraten kann.) widder- 
umb abtziehenn, vnnd kurtzenn werden können dc 

Wass wir auch vonn dem Reussischen Stadthaltemn zur 
Antwort bekohmen, vnd dass ehr sich mit denn seinen Ihrem 
Itzigen befelch nach verhaltenn woUenn, Wirt Itzt gemelter 
auch E Kon: Mt: zuberichtenn habenn, Weiln ehr aber hir- 
umb her wie anfenglich gemeldett, teglich streiffet Brennet 
wegfuhrett vnnd Mordett, vnnd gefehrlich, auch ohne furtheil 
Ist, mit diesenn Landssknechtenn, ohne Reuter, Demselbenn 
streiffendenn volcke Ihr vornehment zuewehrenn, vnnd diese 



291 

Teutsche Reuter so man zum vorrathe auf wartgeldt Inn die- 
ser zeit, vnd ohne Itzigen vmbstendenn haltend mussenn, 
Lenger ohne gewisse bestallung auf wachtenn, vnd sonst sich 
gebrauchen zulassenn beschwerenn, auch vast vnwillig wer- 
denn, bedeucht vnsers erachtens nötig dass man etzliche Reu- 
tere Diesses orts verordne, so In Zeit der Not, Do kein an- 
der mitteil getroffenn, Ihnen Ihr vornehmentt wehren vnnd 
hindern mugenn Dann alhir die Reuter mehr nutzlich Jegenn 
den Feint, alse die knechte, vnd werden alle zeit pferde beim 
Schlosse bedürftig sein, Wollen nun E: Kon:e Mt: eine be- 
stallung, vnnd Artikell hirher schickenn Darauf man mit Ihnen, 
oder auf Jahr geldt Oder wie E Kon: Mt: gelegen sein wirt 
zuhandelnn, Darumb woltenn wir Demutigs fleissess gebettenn 
habenn, Dan wir bisshero Keine mittell, Darinne sie bewilligt 
treifenn konnenn, 

Wass sonst für lauffen vnd notig sein wirt wollen wir 
E Kon: Mt: Jeder zeit vnderthenigst zu erkennen gebenn, 
Dan derselbigenn bestes zubefurdernn , vnd Arges zuuerhin- 
demn, vnd alle gehorsame Dienst eusserstes vermugens zu- 
ertzeigenn erkennen wir vnss schuldig, vnd pflichtig die wir 
dem Aimechtigenn zu gluckseliger Regierung In vnderthenig- 
keit emphelenn Datum Reueil den 25 Junij A® 61. 
E. Kon: Mt 

Vnderthenigste gehorsame 

vnderthanen, vnd Diener, 

Clauss Christiemson vnd 
Harman Bruser, 

Addr. 



19* 



-» • 



^ 



292 



1009« 1561. Juni. 27. Elötesimd. K« Ericli XIV. 

an Clans Gliristiemsson u. A. 

Cop. 

Dankt ihnen, dass sie es nunmehr zur Huldigung von Stadt und Ritterschaft 
gebracht ; wünscht, dass sie bald auch des Schlosses durch Verhandlung, an- 
dern Falls durch Gewalt, Meister werden ; verheisst Geld zu senden, sobald er 
die Knechte senden könne; beantwortet verschiedene andere Anfragen und 

trifft allerlei Anordnungen. 

Suar tili Her Claes Christersonn iffrä Flötesundh oc. 
Datum thenn 27 Junü Anno oc 61. 

Wij kunne eder Icke förhoUe trogne Vndersather att 
sedhenn wij hade aflFerdigett war tienere Lasse Tärstensonn 
medtt swar tili edher, haflFwe wij äther pä nytt bekommitt 
edherss schriffwelsse medt thenne breffwijssere Bengtt Jörens- 
sonn. Och förnimme wij, att bädhe Ridderschapett och me- 
nighe Adelcnn, tesliges och rädett och hele menigheetenn 
I Raffle hafFwe nw sampttlighenn och synnerlighenn, hylledtt 
och sworedtt Oss för theres rätthe Arflige herre och regerende 
konungh, huilkett Oss aldeles wäll ättnöyer och behager, 
Wele edher och här medtt gunstelighenn haffwe betackett för 
sädanne edherss - troheett och flijtt I sakenn, • och ellicst vdi 
all gunst och nädhe thett medh edher betenckie. Och än- 
doch wij wisselighenn hade förmodett, att I schuUe haffwe 
wijdh thette lagett giortt enn ändhe medtt Slottedh, Sä för- 
nimme wij ligewäll, att thett Icke ännw haffwer kunnett scheedtt 
för the orsaker schul! som I giffwe tillkänne huilckett Oss 
tijcker fast ille wäre, Säghe förthenschuldh gärne, säsom och 
war gunstige begärenn är, att hwadtt rädh och medell I ther 
tili finne kundhe, I wille ännw edher ther vm beflijte, thett 
mäste edher näghenn tijdh mögeligitt är att ther medh Icke 
mätthe lenghe fördröyes. Vthenn heller komme tili näghenn 
ändhe, effter som wij edher vmbetroo, Och opä thett I mätthe 
förnimme, hwadtt säsom wij haffwe betenchtt, att man bästh 
kundhe komme här tili medh, synes Oss säsom och tilförenne 



293 

lijkest wäre, att I försöke alle the wäger och medell I kunne, 
om mögeligitt wore, att I medtt dagtingenn och Vnderhand- 
linger matte bekomme thett Inn. Och kunne wij Icke annett 
tenckie, an effther thett Oldenbuchum, nw säa sielffuiliendes 
biudher sigh tili handelss medtt edher, och begärer stilleständh, 
torr hann förthenschuldh tili effwentyrss wäre tillfrijdz, att 
thett mätthe komme tili fördragh, synnerlighenn effther wij 
wäll schole troo, att the som ther upä äre medtt honum kunne 
föghe lenger vtthärdhe medtt thett kornwatn och thenn grooff 
kosth the förtäre, hwarföre om I kunne bekommett Inn medtt 
sadane beskeedh, sage wij thett aller helsth, doch hwar sä 
icke wore, är förnödhenn, att I taghe edher ther grannelighenn 
wäre före, att I Icke fördröge medtt sakehn, och giffwe them 
näghen longh dagh tili att betenckie sigh om swar, Ty hwar 
sä skeer, thä är thett wisselighenn ett tekn tili, att the there- 
genum sökie sigh tillfälle medtt nägett att holle edher vppe, 
pä thett the I midier tijdh kunne försterckie sigh och be- 
komme vndsättningh, Ther mäghe I wachte edher wäll före, 
hwor I förnumme, att thett Icke kundhe skee, thä mäghe I 
biwdhe tili att lössett för enn Summe Peninger, Effther wij 
fasth heller wele wäghe ther nägett opä och beholle Slottedh 
heeltt, änn att wij bädhe schuUe göre thenne swäre bekost- 
nedh tili att beskiuttedh, och sedhenn äther Muredtt vp ighenn. 
I wille förthenschuldh vdi Förstonne, begynne medtt nägett 
lithett framfpre att, Giflfwendes thett sä före, att ther som the 
wille medtt godhe anttwardett edher I händer, thä wille I 
Icke allenesth lathe draghe them äff medtt behäldne häffwer 
oskadde, Vthenn och försäkre them ther medtt, att hwadtt 
säsom hermesterenn them skyldigh wore, schulle thett altt- 
sammens bliffwe them afflagdtt och wäll betalett tili thenn 
ytterste Peningh, Sä kundhe mann och vdi lijke mätthe för- 
handle medtt the Pälacker ther äre, att the och wijke ther 
aflf, Medtt sadane beskeedh, att effther wij Inthett haffwe vte- 
stäendes medtt Konghenn I Polenn, säge wij Icke gärnne, att 



294 

them nägett ondtt schall wederfares, Vthenn om them heller 
synttes draghe äff thä schall thett them stäa frijtt öpedtt, 
Mann om the thett Icke wille göre och the sedhenn komme 
pä näghenn olycke thervdöffwer medtt the andre, schulle thett 
Icke räknes wäre war schuldh, hwar sadantt och bleffwe edher 
affslagett och I förnumme att anthen hermesterenn eller thenn 
Oldenbuchum wore tillsinnes att säliedtt för Peningher, thä 
tordhe wij änn wäre tillfrijdz, att wäghe ther änn Tijetussendh 
daler opä, heller hwadtt thett tha kundhe wäre, pä thett man 
kundhe iaä thett Inn medh en hasth, förr änn man giordhe 
ther mere skadhe opä, Mann hwar godh ordh Icke wele 
hielpe, och förnimme edher Inthett I sä mätthe kunne schaffe, 
thä mäge I hoUe ahnn thett häfftigeste som I kunne, och füll* 
fölie sakenn säsom I pä begijntt haffwe, bootendes them ther 
medtt, att efiter the äre sää styffsindtte, och Ingeledes wele 
taghe wijdh sädanne godhe tillbwdh, dhää schole the thett 
fullkommelighenn wetthe, att mann schulle släa them Ihiell 
foott för foott, alle offuerhuffuudett och Inghen äff them vn- 
slippe lathe medtt lijffwet Wele the sedhenn Icke säthe edher, 
thä mäghe I förhoUe edher emott them, säsom ther tillhörer 
leggendes edher winne om, att tagett Inn medtt gewaltt. Och 
sä mygett som wij haffwe kunnett förnimme, vtaff thenn breff- 
drageres berättelsse, som nw haffwer här waredtt, stodhe the 
Tw tomn styrdenkerll och lange Claess wäll tillbekommendes, 
Hwarföre wore thett fasth nyttigtt att, (: ther som^thett elliesth, 
vthenn the Swenskes störe Blodz vttgiuttelsse skee kundhe:) 
att I winladhe edher ther om att flä thett Inn, Och effther 
the äre flux höghe, kunne man tästhe bättre tillfalle haffwe 
att halle them I twängh som Innen före äre, och öffwerhöye 
skyttenn pä them, sä att mann künde skiutte them iffrä thenn 
träskantz the ther Inne haffwe, sä kunne I och elliesth, läne 
edher en Mörser eile twa vdaff Stadhenn, ther medtt I kundhe 
käste ther eeldh opä och förbrännett Och när sä skedde, 
försee wij Oss, att the wäll schole fä ett annett sinne, änn 



295 

the nw hafiwe, Om thett Icke wille gää för sigh, thi är för> 
nödhenn, att man skiutter tili storms pä thenn andre sijdhenn 
om Slottedh, Och när Muuren nw wore wäll beskuthenn needh 
tili marckenn. Och alle sträckwärneme wore bortfe, kunne 
man hafTwe ther enn hoopp folck före, som medtt gewaltt 
fölle ther Inn , doch efither wij för Inghenn deel wele brwke 
wäre Swenske ther tili, Vthenn hafTwe förnummett, att I wäll 
schole bekomme eenn hoopp Cwrer och Eester för Peninger, 
som wäl wore tillfrijdz att lathe sigh brwke, Therföre kundhe 
I anamme äff thett selskapedtt tili änn twä Fänicker, Fa&t I 
schole an giffwe them nägett mere, änn thesse Swenske, wore 
thett enn ringhe saak, Sää haffwer och Stadhenn enn Fänicke 
knechter, them kunne I och brwke, föruthen drenger och an- 
nett sädant selschapp, tesliges och the Domeske knechter medh, 
Stodhe ther och nägre flere tysker tili bekommendes, mäge 
I them ahntage, sää lennge thett speell wore öffwerständett, 
vm I änn schole giffwe them samme besoldningh som the 
domeske, Och ther som I säghe, att I ther medtt nogett 
kunne vträtthe, äre wij wäll tillfrijdz, att I thä fullfölie effther, 
medtt the Swenske, Thette är nw wärtt betenckendhe , hwre 
man schulle komme tillwäghe, att föröffre Slottedh, kunne 
I medtt nägett annett bättre satt och lämppe komme ther tili 
inedtt, see wij thett gärne, Allenesth begäre wij, att hwadtt 
rädh och medell, elliest kunne wäre pä färdhe, att I Ingeledes 
gifTwe them näghenn longh dagh effter Vthenn fullfölie sa- 
kenn tili ändhe, medtt thett allerförste, ther ligger stoor 
machtt opä. Wij äre och förthenschuldh tillsinnes, sä snartt 
war kongelighe Chrönungh är öffwerständhenn, att sändhe 
eder ännw twä dubbel karttogher, tili the fyre heele karttogher 
som I schole bekomme iffrä Abo, föruthen the feldskytt wij 
seenesth schickedhe ästadh medtt Bengtt Jahanssonn, Achte 
och sää sändhe edher the mästhe smidde lodh, tesliges och 
andre godhe vttwaldhe guttue lodh äff nödsätt Järnn , them 
I kunne brwke tili samme Muurbräcker, effither wij förnimme 



} 



296 

att the andre I tillförenne haffwe bekommett, Inthett dughe, 
och effter I nw senesth medtt för^® Bengtt bekomme Fem 
lester gott slange kruutt, föruthen körne krutt, Therföre kunne 
wij Icke sä hastigtt finne rädh tili nogett mere, Vthenn hwar 
I kunne nogett sielflFwe bestelle, anthen köpett för Peninger 
och länedtt, see wij thett gäme, Inn tili tess mann finge lathe 
görett nägett mere I Stadhenn ighenn, wijdh alle the kruutt- 
qwarner, här äre I landhett. 

Wij hade och fuUer achtedh sändtt edher nw strax flere 
Peninger ästadh, effther som I begäre, Mann Oss synttes thett 
Icke wäre rädh för änn som the knechter kunne komme tiU- 
städes, them wij achte medtt vtöffwer förskicke, Therföre 
wele wij medtt thett allerförste afferdige war troo Mann och 
Sechreette Rädh her Pedher Bradhe tili Ridboholm tili edher, 
och när han kommer schall bädhe Peninger, Folclq Skijtt, och 
hwadtt wij elliest wijdere kunne tenckie tili sakens förfoordningh 
tienligitt wäre, medtt fölghe. I midier tijdh försee wij Oss, 
att I wäll schole kunne behielpe edher näghenn tijdh bortt 
ätt, medtt the Siutijetussenndh marck, wij seenesth sändhe 
edher medtt Knutt Haralssonn. 

Säsom I och schriffwe om the tyske Ryttere, att edher 
för synnerlighe orsaker schul! Icke synes rädeligitt wäre, att 
slää them vtt, för änn säsom man faär see, hwre lägenheteme 
sigh ahnstelle frambäther, Sä haffwe I vdaff war förre schrif^^ 
fwelsse wäll förnummett, hwre säsom wij äre här vm tillsinnes, 
ther effter I edher rätthe mäghe, Och schole I wetthe, att 
föruthen the Finske ryttere, som Anderss Nilssonn schall för- 
fordre vdöffwer tili edher, achte wij schicke edher Ett hundrett 
äff the Schwenske, tesligeste och femhundrett vtaff the tysker, 
som här haffwe hafftt theris borgelägher, Och haffwe the 
loffwett och tillsagtt Oss, att the wele lathe sigh wällwille- 
lighenn och trolighenn brwke och befinne, eehwarest wij 
them behöffwe, tesliges och lathe sigh benöye medtt 20 
marck om Mänedhen pä hwar best, hwarföre försee wij Oss, 



297 

att när the alle framkomme, schole I wäll nogett kunne 
vträtte medtt them. GifFwe I och tilkänne, att thett Swensktt 
och.Finsktt folck, äre bädhe obrukelighe, tesliges och fasth 
owillighe för theris ringhe besoldungh schull, Sä wetthe wij 
Icke, hwij the schole wäre sa gruffwelighenn oskickelighe 
framföre annett folck, ther som the elliest blifTwe brwkedhe, 
och holdne tili näghenn godh öffningh, Kunne och Icke 
tenckie, att the tydzke mere fodes skickeligere the, an andre. 
Mann hwar nägre wore owillige, är fuUer thervdaff, att the 
tillefTwentyrss , Icke bliffwe nägett alffwarlighenn tilltaledhe, 
säsom thett sigh borde, Och tuiffle wij Intedh, att ther som 
man toghe nägre sädanne snorckere wijdh halssen, och för- 
schickede them hijtt tili Oss, schulle the andre sedhenn wäll 
bare faare före, och lathe ther äff medh, hwarföre mäge I 
holle nw them thett före, att the bättre betenckie hwadtt 
theris ähre. och redelighett haffwer Innebäre och komme Ihugh, 
att the Oss annett loffwett och sworedtt haffwe, Och ther 
som the wele rätt besinne sigh, thä haffwe the an föghe 
rätt tili, att fordre pä näghenn stoor besoldningh, all thenn 
stundh the haffwe nw I en sä longh tijdh sittedh stille, hafitt 
theris frije borgeläger, och giortt sigh godhe dagher, Doch 
lickewäll, sä gansche lithett omack hafftt ther emott ighenn, 
hwij schole the nw sä eenstrengies, och Icke lathe sigh nöye, 
när the bekomme thenn deell the schole nödtorffttelighenn 
pä holle, synnerligenn nw, mädhen the see, att mann be- 
höffwer them och mästh vmtränger, Wele the och see ther- 
före, och förtyckedtt, att the Icke bekommedtt sä mygett 
som the domesche knechter, Sä kunne the thett Icke sää 
stoorlighenn förundre sigh ther pä, All thenn stundh the andre 
haffwe äther sä mygett mere waredtt Oss tilgodhe ther emott 
ighenn, fram för the. Och äre wij wäll tillfrijdz, att när sä- 
som thesse här, kunne vdi lijke mätthe, vthen besoldnungh 
pä eighen bekostnedtt leffrere Oss ett Slott tillhände, säsom 
the Domesche, thä schole the wäll niutte lijke foordeell, sä* 



298 

som the andre nw haffwe, Ther tili medtt äre fast olijke 
wilkor emillen the tyske och them vdi sä mätthe, Ty fast 
the tyske änn bekomme näghen stoor besoldningh nw, sä 
räcker thett ligewäll Icke länghre, Vthenn bliflwe allenest. tili 
enn lithen tijdh tillgörendes, haffwe Icke heller nägett mere 
förwäntte sigh aflf Oss lengre, änn som the äre vdi war 
tienisthe, När som hoon är vthe, sä fä the thä Inthett mere. 
Man the Swenske äre här Infödde I landhett, haffwe här godz 
och ägendoom, och niute här störe frijheeter, Een partt äff 
them haffwe här störe förläninger, kunne och an ytteriigere 
mere förwärffwe sigh mycken gunsth och nädhe hoss Oss, 
effter som hwar och enn lather sigh brwke tili, hwij schole 
the nw sädantt Icke achte och betenckie, 

Thett I och schriffwe om the knechter som bade för- 
summe theris wachtt, tesliges och elliest otilbörlighenn för- 
holle sigh emott börgherne I Stadhenn, Sä kunne wij sädantt 
Ingelunde lijdhe, vthen wele att I fulfölie medtt straffett, effther 
the Articklers Inneholdh, som wij edher här medh tillschicke. 

Begäre I och wette, hure I schole förhoUe eder, emott 
thett hermesterske partij, som äre Oss vnder ögon I Stadhenn. 
Sä wetthe wij Icke, hwadtt wij schole sware här tili, synner- 
lighenn effther wij ännw Icke haffwe förstätt, om the och äre 
vdi nägett högtt anseendhe hooss borgerne ther I Stadhenn, 
doch mäge I förhandle sä medh them, att the Oss swärie 
wele, säsom the andre, Wele the Icke ther tili, thä mäghe I 
förspörye edher hooss rädett, hwre man bästh schuUe förhoUe 
sigh medh them, som Oss otrogne äre, pää thett I teste 
bättre kunne förfare, hwre the här vm wore tillsinnes. Seye 
the sää, att the Icke wore tillydendes ther I Stadhenn, thä 
mäghe I förhoUe edher ther effther, Mann förnimme I att the 
holte medh them, Thä kunne I wäll finne pä ett annett rädh, 
ad komme them hijt tili Oss, giffuendes före, att effther the 
haffwe nw ther huuss och grundh I Stadhenn, och thett Icke 
stode vdi edher machtt, att lathe them bliffwe ther sittiendes, 



299 

som Oss Icke haffwe sworedtt, Therföre synttes edher räde- 
ligitt wäre, att the begäffwett sigh hijtt, och sielff medtt Oss 
ther vm förhandledhe* 

Wij haffwe och beseedtt och öffwerlässedtt Copienn äff 
thett swar som I haffwe giffuitt Kongens äff Polens Sänninge- 
bwdh, Sä behager Oss thett wäll, Allenest tijckes Oss Icke 
wäll wäre giortt, att I förtröstedhe honum ther medtt, att 
wij wele beschicke kongen I Polen medtt war Sänningebwdh, 
AU thenn stundh, wij haffwe Intedh att schaffe medtt honum» 
Wetthe Oss Icke heller haffwe befalett, att I thett göre schulle, 
Vthen hade heller sedtt, om han hade Oss nägett tili att tale, 
att han lothe besökie Oss, och Icke wij honum, Doch ther 
som sa wore, att hann bwdhe sigh, vdi nagen wänligh föree- 
ningh medtt eder, kunne I stelle edher sää, att I Icke wore 
ther tili obenägne, giffwendes Oss och ther vm tilkänne. 

Och effther som wij schreffwe edher seenest tili, att I 
schulle haffwe edherss wisse kunschaper vthe pää alle orther 
ther vmkringh, som kundhe förfare, huad för lägenheeter 
man hörde, bade äff Ryssenn, kongenn I Polenn, hertigh Magnus 
och andre flere, Sä är ännw war alfiwarlighe willie och befal- 
ningh, att I för altt legge edher ther mästh winn om, att I matte 
föä wetthe wisse tijdendher, förordnendes nägre ther tili som 
förtrogne wore, huilke I kunne stelle troo tili, Wij schicke 
edher och nägre ahnslagh före, them mann vdi sädanne fall 
brwke kundhe. Ther som I och nogett yttermere kunne be- 
tenckie, säge wij thett gärnne, Och schole I thervpä fuU- 
kommelighenn förlathe edher, att hwar nägett sädantt wore 
pä färdhe, och wij bliffwe ther vm vdhi tijdh warnedhe, tili 
thett minste pää en Mänedh tijdh tillförendhe, Wele wij wäll 
Anne rädh tili, att göre edher en stättligh vndsättningh, ther 
pä I Inthett tuifffe schole. 

Säsom I och begäre wetthe bescheedh, hwre I eder 
emott Ryssens ströffendhe rother schole förhoUe, Sä wele 
wij för Inghenn deell att I nägett schole taghe edher före 




300 

emott them pä thenne tijdh, Vten wele heller, att I schriffwe 
höfTuidzmännerne tili och bespörie edher försth hooss them, 
om the haffwe näghen befalningh föett ther päa att feegde emott 
Oss, sege the saä, att the haffwe befalningh dc schall them säa 
swares, att thett Ingelunde staer tilltroendes, All thenn stundh 
wij haftwe bekommett Storfurstens eighenn schriffwelsse, ther 
vdinnen hann sielif tillbiudher sigh emott Oss, tili all willie 
och wänschapp, Will och bewijsse Oss altt gott, hwarföre wij 
och Icke annett tili honum försee, Vthenn hwadtt hann haflfwer 
loffwedtt Oss, thett wardher hann wäll vthen tuifiwell wäll 
hoUendes, The wele förthenschuldh bespörie sigh först här vm^ 
och haffwe fördragh Inn tili thess Ikunne iä wisse bwdh 

m 

iffrä wäre Sänningebwdh, som nw äre Indragne, hwadtt the 
ther höre och förnimme. 

Mann will Storfursten ändelighen I färdh medtt Oss, 
thä begäre wij, att hann will seye Oss .ährligenn och reede- 
lighenn tili, och läther wäre Sänningebwdh henn tilbake 
ighenn. Hwar the Räflfwelske, wardhe tagendes thett ille 
wijdh sigh, att mann nw strax Icke toghe sakenn före medtt 
alffware emott Ryssenn, Thä mäghe I sware them sää, att 
thett är äna Icke behoff, att före Oss sielffwe vdi näghenn 
trätte och owänschapp medtt honum, medhenn wij see Oss 
Inghen större farligheett forhänden, som ännw är, Och schole 
the Icke lathe sigh anfechte för enn ringhe saak schull, 
effther wij wäll wetthe rädh och lemppe tili, att sädantt 
affsteile, medtt mindre änn sää, the wele och betenckie, hwadtt 
foordeell the haffwe I thesse förledhenn ähr hafft äff thenn feeg- 
de,' som sää lenghe stäett haffwer, Och tycker Oss sää, att the 
wijdh thette lagett. wäll schole haffwe slechtt sijnn löste ther äff, 

Thett the Räfiwelske och begäre, att wij Icke wele In- 
ryme the lybeske nägre stoore Priuilegier, som them kunne 
wäre tillschade. Sä mäghe I giffwe them thett för swar, att 
the Inthett behöffwe att fructe therfore Eflfter the lybske 
Icke äre förthenschuldh hijtt kompne, att the nägett pä thenne 



f 



301 

1; 

tijdh här vm förhandle wele, Vthen allenest att besöke Oss 
tili war kongelighe Chrönungh, Man när thett sä fierran kom- 
mer, mäghe the försee sigh thett tili Oss, att wij Icke mindre 
wele wetthe theris gagn och bästhe, änn sasom andre wäre 
Vndersäthers. 

Wlj kunne och wäl lijdhe, att the borgere, som ifrä 
Narffwenn och Wessenbergh äre förloppne, mäge settie sigh 
nedh ther I Stadhenn, hwar the thett elliest äre begärendes, 
Mann hwar sä wore, att förberörde Städher wore edher be- 
schickendes , och wele begifTwe sigh vnder Oss, thä kunne I 
giffwe them för swar, att thett stodhe edher nw Icke till- 
görendes, att Inlathe sigh I näghenn trätte eller owillie hooss 
Storfurstenn ther vm , sä lenge the äre vndher honum, hade 
the thett weledtt giörtt tillförenne, för an som Ryssenn fick 
them vnder sigh, thä hade thett wäll mott scheedtt. Man 
effther thett är försumedh, synes edher wäre bästh, att the 
bliffwe som the nw äre. Ther som I och säghe sä mycken 
tili förningh tijtt skee, att ther mere wore tili öffwerlöps änn 
falckett hade behoff och kunne vpköpe, Och att borgerne, 
som giorde tillförningh, lenge schole ligge och förwäntte, för 
änn the kunne föryttredtt, sä mäge I heller giffwe them ther 
schall före, för änn säsom ,the schole föredtt heem medtt sigh 
tilbake ighenn« Pä thett the Icke schole skrämmes ther medh, 
och sedhen Ingen wijdere tillförningh göre, Sä kunne man 
äther säliett vtt ighenn, när som thett mere guUe, och haffwe 
ther nägett tillgodhe äff, tesliges hade och folckett ther äff 
vndsättningh vm Wintteren, ther man Ingen tillförningh ther 
hädenn göre kundhe. Thette är nw Thett som wij eder trogne 
Vndersäther pä thenne tijdh haffwe weledtt giffwe tillkänne, 
hwadtt säsom wärtt betenckende är, om thenne hele handeil 
oc Will förthenschuldh nw wäre affnödhenn, I haffwe ett gott 
och nöghe vpseende medtt alle deler, I wele och vdhi midier 
tijdh Icke thess mindre, att I haffwe bestelle med Slottedh, 
och tenckie tili att lathe befeste domen medtt all then machtt 



302 

som I kunne ästadkomme, Effther tili befruchtendes är, att 
hwar Ryssen worde kommendes, och belegredhe sigh, för änn 
som I hade föröffredh Slottedh, och Icke finge bättre för- 
sörye eder, sä att I kunne stelle edher tili moottwärnn, när 
vmtrengdhc, och försware edher, Wore thä thenn omkost och 
omack, som wij ther pä kostedh om sunsth. Ty som thett 
nw är, thä kunne I hwarcken försware edher sielff, eller komme 
them tili vndsättningh som I Stadhenn äre, sä wore I tha 
bädhe äff medtt Domenn, Inthett hade I vdaff Slottedh, 
Stadhenn kunne och sä tili effwentyrss faä et annett sinne 
och göre hwadtt som them synttes, fast an the aller sää my- 
gett sworedtt haffwe, Och moste I thä wijke afi bade medtt 
skamraen och skadhenn, Synes Oss förthenschuldh högeligen 
wäre förnödhen, att I sädantt wele förekomme, mädhen tijdh 
är, lathendes then ortt wäll befeste medtt godhe starcke twän- 
ger eller blockhuss ther pä man künde haffwe en hoop Skytt 
tili att försware sigh medtt. Och försee wij Oss, att I wäll 
schole bekomme en hoop Eeester, medtt huilke I samme ar- 
bethe kunne foorttdrijffwe, tesliges och en hoop knechter, 
schole I änn giffwe them 2. 3. eller 4 öre om daghen, kunne 
thett wäre en ringhe skadhe pä thett man teste snarere kunne 
samme arbethe fulländhe, Och hwar Ryssenn sedhen wore 
kommendes, thä kunne man haffwe tili änn 2 eller 3 Fänicker 
Domen tili förswar. The andre kundhe man haffwe I Sta- 
dhenn, pä thett tili effwentyrss the Icke skole giffwe sigh iffrä 
Oss, och gää andre tillhände, Thette wij edher för swaer 
gunstelighenn Icke haffwe weledtt förholle dc Datum ut supra. 



303 

lOOO« 1561. Juni- 28. Birsen. — Mcolaus Eadzi- 

¥il, Palatm von Troki, an den OM. Gothart. 

Orig, autogr. ( Verz. 1, 1318.) 

% 

Ueberseudet die Origg. und Copp. seiner auf des OM. Wunsch an die Bürger 

von Reval und an die schwedischen Gesandten abgefertigten Schreiben; fertigt 

Herrn von Dona an den OM. ab ; zeigt seine bevorstehende Ankunft in Seiburg 

an und bittet, ihm Führer und Kundschafter zu vermitteln. 

Ulme princeps ac dne, dne et 
amice obseruandissime. 

Prout erat voluntas Hl; cel: vrae, mitto litteras ad ciues 
Reualienses, et ad legatos S. Swaetiae, vnaque exemplaria 
Hterarum, vt 111. Cel : vra intelligat, quid in hisce Contineatur. 

Dominum fridericum a Don hesterno die ad Sac: Regiam 
Mtem ablegaui in negotiis 111. Cel: vrae, Ac quanto studio 
et diligentia Regiae Mti negotia 111. Cel: vestrae commen- 
daui, hoc ex ipso dno a Don 111. Cel: vra cognoscet. Ego 
die Jouis proximo (Juli, s.) sum Selborgae futurus, quo si 
quid erit opus, III Cel : vra suas ad me perferri iubeat literas. 

Peto antem diligenter, vt II. Cel: vra per hunc puerum 
meum mittat ad aliquos Capitaneos literas suas scriptas, vt 
cum hac re opus mihi fuerit, certorum ductorum et ex- 
ploratorum copiam mihi suppeditent pro pecunia mea. Id 
quod facturam 111. Cels. vram non dubito. Cui longam a Deo 
exposcens salutem erga me fauori diligenter commendo. Datum 
in Byrze 28 Junij 1561 

111 cel. vrae fide 

lissimus amicus 

Nicolaus Radziwil Dux in Dub. ac Bierzi pal: Tro: 
M. Duc Lit. exercituum supremus capitaneus. 

nimo principi ad dno Dno Gotthardo Ketlero 
ordinis militaris germanici in Liuonia Mgro 
dno et amico suo obseruandissimo. 



304 

lOlO« 1561. Juni. 28. Selburg. — Hicolans Badziwil, 

Falatin von Troki, an den Adel und die Stadt 
Beval. 

Orig. ( Verz. I, ijip) 

Ermahnt sie, zum Gehorsam gegen den OM. zurückzukehren. 

vuiti huc in Liuoniam ex mandato Sacrae ac Serenissimae 
Regiae Mtis Poloniae Magnique Ducis Lituaniae Dni mei Cle- 
mentissimi peruenissem, vna cum exercitu et copiis omnibus 
Serenissime illius Mtis, id quod obscura ante perlatum ad me 
fuit fama, certissimo tandem edoctus sum nunctio uos per- 
suasione quadam et consiliis Regis Schwetiae inductos Reua- 
lienses in fidem et potestatem illius vitro concessisse, principis 
autem et Dni vri Dni Mgri: Liuoniae Imperium numquam du- 
rum et intolerabile uobis excussisse, fracto fidei illi dato iura- 
mento. Quod quam recte, et quam laudabili ad posteritatis 
memoriam feceritis exemplo, id ego uniuerso orbi Christiane 
iudicandum relinquo, Äuget autem facti uestri atrocitatem ea 
res non mtnime, quod cum sciueritis Sacram ac Serenissimam 
Regiam Mtem Poloniae Dominum meum clementissimum, ta- 
libus foederibus principi vro coniunctum, ut hostem illius et 
totius Liuoniae armis et uiribus suis profligandum sibi perpe- 
tuo constituerit, multaque bis annis in tuenda ac defendenda 
ab hostibus Liuonia constantissimae suae uoluntatis signa edi- 
derit, ac maiora etiamnum, cum summis uiribus hostium cona- 
tus infringere, et Barbaricam retundere ferotiam conatur, edi- 
turus est, Vos Reualienses spreta tam potentis, Christiani et 
bene merentis de tota Liuonia Regis et in omnes suos clemen- 
tissimi ac reiecta defensione, in aliam tutelam et fidem contra 
autoritatem principis vri, ac totius Liuoniae, contra iuramenti 
fidem uos coniecistis. Quare admonendi et explorandi estis 
uisi mihi, num perpetua haec animo vro: stet sententia huic 
presenti defensioni et fidei quam sequuti estis^ semper inniti, 



• 



305 

an saniora aliqua, et salubriora posthac sequi consilia« Suä- 
derem tarnen illud uobis ut ad priorem potius fidem respectum 
habeatis, et deposito furore belli, pacts aliquas conditiones 
cum Dno Mgro Liuoniae ineatis, multo enim hoc salubrius 
rebus vris futurum, quam si tarn pertinax inceptum urgeatis, 
experiemini Bene ualete 

Dat. ex castris ad Selborck 28 Juniii56i« 

Nicolaus Radziwil Dei gratia Dux in Dubinki 
ac Bierze Palatinus Trocen. Magni Ducatus 
Lituaniae exercituum Supremus, nee non Mo- 
ziren. Liden. Bielicen. etc. Capitaneus. 

0>nsalibas Senatui totique NobUitati et re- 
liquis cittibus Ciuitatis Reualien, dentur. 



lOlt« 1561. Juni. 29. Birsen. — Mcolaus Eadziwil, 

Falatin von TroM, an den OM. &othart. 

Orig. (Verz^ I, 1320.) 

Beklagt den Fall des Schlosses Reval; berichtet, dass der König von Schweden 
Reval den Russen zu übergeben beabsichtigen solle; fordert einen nach Reval 
bestimmten Brief zurück und dirigirt Praesidien auf Pemau. ^ 

Jn dorso: 29 Junii A^ oc 61. 

(Von jüngerer Hand:) Revaliam a rege Sueciae occupatam esse vehementer 

dolet Ratzvfl. 

111: princeps et Rndissime Dne dne 
et amice obseruandissime« 

Salutem et foelicissimos quosque rerum successus Hl: 
Cel: vrae: a Deo in annos longos precor« 

Ingentem cepi dolorem ex hac re ad me ab III: Cel: 

20 



^ 



306 

vra: perscripta quod arx Reualiensis post urbem antea occu- 
patam, in manus Regis Schwetiae iam quoque deueaerit 
Quod malum minus tarnen esset deplorandum, si a Rege 
Christiano, ut Rex Schwetiae pre se feit, ita esset occupata 
Reualia, ut spes aliqua illius posthac esset recuperandae, Sed 
tristius etiamnum ad me perlatum est nuncium, a Sac: Regia 
MteDno meo clementissimo mihi significatum, id quod etiam 
Dl: Cel: vrae: perscribere uolui quod nimirum Moschus qui- 
dam is temporibus ex Plescouia ad Sac: Regiam Mtem pro- 
fugit, qui pro certo affirmet, a Schwedis ex Reualia quatuor 
legatos Plescouiam esse missos, ad praefectos militum Moscho- 
witicorum, quorum copiae non maiores tamen quam qua- 
tuordecim millia feruntur, qui quidem legati praesidia 
Moschorum accersant, et urbem tradituros se in potestatem 
eorum polliceantur , Vnde dolos et fraudes huius impii et 
fraudulenti Regis, qui uult Christianus uideri 111: Cel: vra: 
cognoscere potest, qui non contentus vna fraude alienos ad 
se callidis consiliis et practicis allicere populos, in super hoc 
sceleris addat, ut eos in potestatem ethnici hominis et cru- 
dellissimi tyranni tradere studeat, Quod quidem rogo ut 111. 

• 

Cel: vra: quam primum omnibus ditionis sue populis, et ciui- 
tatibus significet, ac publice literas affigi iubeat, quibus hanc 
fraudem Regis Schwetiae denudet, ne exemplo Reualiensium 
alii in certam pernitiem se se coniiciant sed potius ad priorem 
ßdem 111: Cel: vrae principis sui, et ad defensionem Sac« 
Regiae Mtis candidam et sinceram Dni mei clementissimi, 
respectum habeant. Apparet enim Regem Schwetiae omnia 
sub dole agere et cum Moscho uires suas ac consilia lungere, 
ut quod uiribus se obtinere difüdit, id latrocinio quodam 
rettineat. Epistolas hasce quidem quas ego Reualiam ad 
Schwedos scripseram velim ut mihi 111: Cel: vra: remittat, 
cohortes autem quas Reualiam missurus fueram, nihilo minus 
Pernouiam procedere iubebo, ut isti omni orae auxilio adsint, 
et oinnes Schwedorum conatus mature oppriment. 



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307 



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^i^fl^igi ^ : ,Cel : vram diu beneque ualere cupio et me 
ei US fjauqri commendo. Dat in Bierze 29 Junii. 1561. 
Hl: Cel: vrae: fidellissimus 

amicus 

Nicolaus Radziwil Dux in Dubinki 
ac Bierze Palatinus Trocen. Magni 
Ducatus Lituaniae exercituum su- 
premus Capitaneus etc. 
(Eigenh:) manu ppria sssi. 

Ilfaistrissimo principi ac Dno Dno Gotthardo 
KeUlero ordinis militaris Theutonici in Linonia 
Mgro Duo et amico suo obseruandissimo. 



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101!3« 1561. Juni 30. TIpsala. — K» Erioli XIV. an 

seine Gesandten in Eussland. 

Cop, 

Nachdem die Ritterschaft von Harnen, "Wierland und Jerwen gehuldigt, haben 
sie bei dem Grossfilrsten nicht weiter um eine Alliance zu verhandehk, sondern 
es au der Abmachung zu bringen, dass jeder Theil bebalte, was er erobere. 
Nachdem auch die Nachricht von Uebergabe des Schlosses Reval eingelaufen, 
ist gegen die vom russischen Statthalter verübten Streifereien Vorstellung ein- 
mlegen. Endlich haben sie für den Alten OM. Lösung oder doch fürstliche 

Gefangenschaft zu erbitten. 

Till Legateme i Rydzlanndh medt Henrich Mattzs- 

sonn 3c Datum Upsale thenn 3oJunii Anno oc 6i. 

Wetter Nilss krumme, M: Erich Falck, Johan Pedhers- 

sonn, Nils Ryningh, och Oluff Lorentzssonn, att wij vdi thesse 

nästh fbrleedne dagher, haffwe bekommedtt scriffwelsse iffrä 

wäre vttschickedhe som nw äre vdbi Raffle. Ther udinnen 

the giffwe Oss tillkänne, hwre wijdtt the äre kompne vdi thenn 

LijfTlenske handeil, och hwadtt the ther sammestedz haffwe 

vträttedh, och är nw Gwdhi thess loff, ther tili kommedtt, att 

heele Ridderskapett, samptt menige adelen äff Haryenn, Wijr- 

lanndh och Järffwen, haffwe alle sampttlighenn och synnerli- 

, ghen, hylledtt och sworedtt Oss och Swerigis Chrone, för th e 

20* 



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308 



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ris rätthe arfflighe herre och regerende konungh tili ewigh 

Possessionn och ägendom thett samme haffwe och Borgme- 

stere och Räädh, samptt heele meenigheettenn vdi Raffle frij- 

willigen giortt och anttwordett Oss Stadhenn vdi händer, Och 

haffwe the nw alle samfellelighenn förordnett nägre theris full- 

myndighe ästadh, som schole Oss besöke tili war kongelighe 

Chrönungh, vthenn tuiffwell förthenschuldh, att the och Iblandh 

annett gärne wele wetthe sigh förwaredtt för Ryssenn effther 

som wij them och offte tillförenndhe ther medtt haffwe för- 

tröstedth, vdi sä mätthe, att ther som the wille giffiie sigh 

vndher Oss, wille wij wäll finne rädh tili att försware them 

för öffwerwoldh och orätt. Wijdere höre wij Inghenn synner- 

ligh tijdendhe wäre opä Tärdhe om thett Romerske rijke, 

samptt konghenn I Pälenn, att the schulle wäre vdi nagen 

krijgzrustningh emott Oss, heller tage Oss tili wederwillie, för 

thenne handell schuU, Ändoch wij Oss wäll eendelis ther- 

före befruchtedhe, thenn tijdh I senesth finge edherss affskeedb, 

Och förthenschuldh altt för wijdtt Inlothe Oss vdi then Con- 

tractz handell som wij edher nw seenest medttgäfiwe medtt 

Storfurstenn tili att förhandle, och tilleffwentyrss mere änn 

som Oss hade giordz behooff", synnerligen I thenn artickell 

som berörer om bijständh, tesliges och att' Inghenn parthen 

schall göre medtt Fijenderne nagen föreeningh, heller frede- 

standh emott then andres wettschapp och willie, och medtt 

mindre then andre bliffiier medtt vdi samme fredh Intaghenn, 

huilkett Oss giffwer ett högtt betenckendhe. Och synes Oss 

för the lägenheetter, schuU som nw pä fardhe äre, thett Icke 

Ware rädeligitt, att mann sä wijdtt schwUe Inlathe sigh medtt 

honum. All then stundh wij förnimme här Inghenn faarlig- 

heett wäre pä thenne sijdhe, som Oss sä högelighenn ther 

tili förorsaker, Ar förthenschuldh war gunstighe willie och be- 

gärenn, I wele sädanne Conditioner förmedle I handelenn, 

Man opä the andre Artickler som sää lydhe, att hwar motthe 

behoUe thett han kan föröffre, och att Inghen schall befatte 



309 

m 

sigh medtt thett som den andre haffwer Intagett, ther pä mäge 
I wäll förhandle* Vdi sunderheet begäre wij, Att när som 
I beröre om fredhenn, att I Icke förgäthe the landzendher, 
som nw allereedhe hafTwe gängett Oss tili händhe vdi LijfT- 
lanndh, och wij änn yttermere bekomme kunne äff hermeste- 
renn, thett säsom Storfurstenn Icke haffwer föröffredtt, heller 
honum tillKörer, att the och mätthe vdi samme fredz förbundh 
bliffwe Intagne medtt, säsom andre wäre eigne Vndersäter all 
thenn stundh the Oss nw sworedtt haffwe, och begäre vtaff 
Oss bliffwe, beskyddede, här effther I edher rättendes wordhe oc 
Datum vt supra 

Zedula. 
Wijdere giffwe wij edher trogne Vndersäther härmedtt 
gunstelighenn tillkänne, att sedhenn thette breff nw I thett 
nämmeste besluthett, äre Oss för wisse tijdender genum wäre 
uttschickedhe schriffwelsser tillhände kompne, att then Olden- 
buchum, som Raffle Slott, enn tijdh längh Inne hafftt haffwer, 
thett nw Icke lengre kunnett försware, Vthenn Oss thett för 
en Summe Peningher öffweranttwordett, och I händer giffwett 
Och är nw samme Slott vtaff wäre Swenske Intagett och be- 
mannedtt; pä S. Johannis Baptiste dagh näst förleedhenn, 
som war then 25. dagh Junij. Och effter wij ther hooss för- 
nimme, att StadtthoUerenn pä Narffwenn, Icke afflather vthen 
holler foortt säsom tillförenne, medtt sijne ströffende rother, 
them han vttschicker vtt vmkringh Raffle, huilke bädhe medtt 
rooff och brandh sigh fast omildeligenn förholle cmott the 
fattighe, ther vmkringh boendes och besittiendes äre. Ther- 
före säghe wij gärnne, säsom och war gunstighe begärenn är 
I wille nu sää förhanndle sakenn hooss Stoorfursthenn, att 
han medh thett allerförste lather gör Inhibitionn ther pä och 
förmaner sädantt selschapp, att the vdi midlertijdh ( : mädhen 
I kunne förhandle the andre wärff och ärendher, som edher 
äre medttgiffne tili ändhe:) afflathe och vpphöre medtt sä- 
danne theris förehaffwendhe, I wille och elliest medtt thett 



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II 



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310 



alkrföi'sthe , lathe Oss föttliihtne, hwre sisom lägenheetterne 
sijgh th'ör if Rydzlandli ahnstelle , och hwadtt I ther höre för 
tijdehäher wäre pä färdH'e, pä thett wij wiste wäre saker ther 
effter att rätte. Datum vt in literis* 

Zedula. 

Wetther trogne Vndersather, att then gamble, hermeste- 
renn, haffwer schriffuitt Oss tili vdur sitt fengzle Och giffuitt 
Oss vm nägre lägenheetter tillkänne, hwre säsom nw tillstar 
I Rydzlandh, vdi samme breff , haffwer hann Inlagtt enn Ze- 
dell, och begärer, att wij wille göre enn förböönn för honum 
hooss Storfursthenn, att hann mätthe komme löss, huilkett wij 
utaff ett Christeligitt gemöthe och barmhertighett Icke kunne 
honum affslää. Vthen äre gunsteligen begärendes, I wele pä wäre 
wägne wäre honum ther vdinnen tili thett bäste förforderlighc, 
ther som lägenheetterne sigh sää künde begifFwe, och war 
förböön nägett I sakenn hielppe kann. Och ther som tili 
effwentyrss Icke sä skee kundhe, att han komme lööss, att 
hann thä tili thett minsthe medtt ett Fursteligitt fengzell motte 
bliffwe förlijssedtt, säghe wij myckett gärne, Ther pä I och 
wele förhandle. Datum vt in literis. 



311 

JnÜ. 5. Eeval. — Clans Christierasson 
Henaanu Bruser an den König Erich XIT. 

Cop. (Verz. /, 13^7.) 

Intrigaen des OM.; von polnischen Prasidieo in Lande; 

des Königs von Polen; von Verhandlungen mit den 
I ; vom Unmutb der Russen Qber die Huldigung in Reval; 
^o aus Dorpat wegen Entsatzes; vom Zustande des 
il; von In'UDgen zwischen Bürgern und Adel n. a. m. 

ben Gauss Christernsson vnd Herman ßniser 
y Ihre gelegenheit, so wol der Lande zu 
it antzeigenn oc als der Stadt Reual auch 
e das Schloss einbekohmen vermelden oc 
jgtster Grossniechtiger Konigk gnedigister her, 
it vnsere schuldige pflichtige vnd gehorsame 
ä vermugens, vnderthenigst beuohr, Gnedigster 
zweiffek ohne, E. Kon; Mt: werde auss 
cheenen schreibenn, Wie wir vergangen Jo- 
agk. dass Schloss alhir einbekohmenn, vnd 
n dauon vnd £. Kon: Mt: wegenn wir hin- 
lans Krafts Fenün daraufT gezogenn gnedigst 
n,' Welche zeitung alse balthe nicht alleine 
: Landt, ahn den hern Meisternn, Hertzogk 
houen zu Riga, Sondern auch In Reuschlandt, 
ich Polen vnd Teutschlandt geflohenn. Die 
lieb aber den Meistern, vnd ctzliche andere 
:, Darauss dan erfolgt, DasS ehr der her Meister 
3stenn nach der Kon: W: zu Polenn vnd den 
1 der Willen abgefertigt, hulff vnd Rath dar- 
luuomn aber ehr der her Meister noch von 
eses hauses zeitung bekohmen, Habenn Otto 
onn Gilsenn, vnnd der gewesene Sindicus der 
{ die Semptliche Ritterschafft, vnnd Burger- 
tthmanne, semptlich geschriebenn , Dass sie 
1, vnnd freuntlichen wegen nicht alleine dess 



312 

hauses, sonder auch ander mehr sachen halbenn bewogen, 
vnd derhalbenn sie ahn vnss mit voUenkohmenen Befelich 
abgefertigtt Alse dann In vnserm hirbeuornn gethanen 
schreibenn gemeldett wordenn, Wie wir aber Ihnen sampt 
gemelter Ritterschafft, vnd dem Rathe auf Ihr begerent ein 
frei gleite ahnn vnd ab zugeschicktt, habenn sie an den Adell, 
vnnd die Stadtt, ein ander schreibent gethann. Darin gemeldet, 
Dass der hermeister sich wol auf gute wege hette lenckenn 
lassenn, Aber dass die Kon: Mt: zu Polenn, die verhindertt, 
vnd I. f. g. den ernstenn befelich gethan sich In keine hande- 
lung ohne Ihrer Kon: W: vorwissent eintzulassenn dc. mit 
mehren vnd seltzamen anschlegen. Damit man vermeinet die 
Stadtt widderumb abtzuschrecken wie es aber umb die Kon : 
W: zu Polenn stehe können wir keinen eigentlichen gewissen 
grundtt erfahrenn, Dan man dess orts auch alle, wege, vnd 
Ströme, verleget Dass man noch zur zeit keine gewisse kunt- 
schafft desshalbenn bekohmen kann, Wir habenn etzliche 
aussen gehabt, vnnd vleissige nachforschung thun lassenn. 
Aber dieselben seint nicht alle widderumb zurück gekahmen 
dan einer auff Pernow, der ander auff Wittenstein, von den 
Polen gefangenn, vnd biss auf diese zeit behaltenn wordenn, 
Die andern aber bringenn vngewissenn bescheit, Was man 
sich aber guts zu der Kon: W: zu Polen versehenn soll oder 
nicht, Können wir E Kon: Mt: gruntlich nicht vermeldenn, 
Wie sich aber Itzgemelts schreibent (: von welchen wir E 
Kon: Mt: eine gleichs lautende Copei, Darauss dieselbe dess 
Sindici vnnd ander mehr gutgunnendes gemuett vnnd an- 
schlege werdenn zuuernehmen haben In aller Demut zu- 
schickenn:) ansehen lest Halten wir es dafür, dass es notig 
sey vleissige aufachtung zuhabenn, Die sachenn nicht zu ge- 
ringe zuachtenn. vnd einem Jeden nicht zu glaubenn. Wass 
aber E. Kon: Mt: auf diesenn brieff zuthun oder zulassenn, 
vnnd wie die Sachen antzustellende begeren, Bittenn wir die- 
selbe vnss solchs In gnadenn verstendigenn wolle. Heutiges 



u 



313 

nt etzliche schreibenn vonn Riga angkomcn, 
;ldett wirt Dass I Kon: w: sich auf rüste vnd 
stucke mit etzlichenn Tausent zu Ross vnnd 
s .verschickett habe, Worhin aber I. Kon: W; 
inn, konnenn wir eigentlich nicht schreibenn' 
rieße dass ehr dess hemn Me^ßters schadenn 
alhir zugesten gesonnen sei, vermcldenn, Wess 
ils furiaufTenn mochte, wellen wir E Kon Mat 
kennenn gebenn, Wolten Auch E. Kon. Mt. 

allerlei vngeluckes etzliche Reuter hirher 
Finlandt nicht entblosset wurde :) ^bfcrtigenn, 
iesem Orte bestellen lassenn, solte vnscrs er- 
iss ansehennt, vnd den andern einen forchten 
)er hermeister damit sich I. f. g. dannoch was 
vnnd dass I. f. g. gerne was thun woltenn, 
kontenn. vermerckenn lassenn muge, Lasset 
n mit Ihren guetern,' Imgleichenn auch die 
wahren, vnnd Leuthe, so zu Riga kommen, 

es damit weiter gehenn mag, wirt die zeit 

Ion : W : zu Polen diss Landtt mit Ihren Pre- 
stes theils ein häufen bloss, nacket volck :) be- 
; Kon: Mt: verlangst hirbeuornn von vns ver- 
[ nun auf dem hause Wittenstein etliche vonti 
gewesen. So haben sie Jedoch bisshero kein 
nt gehabt, Den dess hern Meisters, vnd des 
(: so aldar stadthalder war ;) volck ist Je so 
ist starcker gewehsenn d^nn die Polenn, Aber 
, wie Altenbockum alhir auf dem hause be- 
I, hat man sich auf Wittensteyn auch besorget 
ich van Bruchhausenn der hauptman darsetbst, 
nd Willenn, Dess Oldenbockums mehr Polenn 
t zu sich aufs hauss genohmenn , die zuletzt 
nah! so starck gewordenn, alse Die Deutschenn, 




• 314 

Also dass dar zuuorne die Teutschenn dass Rathcnn hetteim, 
vnnd die Polen nicht mehr thun mustenn, Dan man gerne 
wolte Itzt widderumb dass widderspiell Ist, vnnd di« Polend 
dass meiste, Die andern aber mit dem Hauptman selbst, 
Darauf dass weinigste Rathena habenn Alss nun Altenbockum 
von hinnen auss der Stadt, nach dem hernn Meisternn ver- 
reisett, vnd disselbe gemunkelt, haben wir Ihme solchs zu- 
uorn vermeldett, antzeigende, Weiln E Kon: Mt: Ihme mit 
allen gnadenn bewogenn wehre vnd vns ditz geschrei bei- 
kohmen, hetten wir Ihme solchs auss treuer wolgonnender 
Meinung entdeckenn wollen, Damit ehr seine sachenn desto 
besser In Acht habenn, vnnd darnach anstellen mochte, Dan 
E: Kon: Mt: vngerne sehenn, Dass ehr von dem hause, 
welchs ehr für dem Feinde, so däpfer vnd Manlich, In grosser 
gefahr erhaltenn hette, Dermassenn, vnnd so vnuerschuldet 
gedrungenn werdenn solte, Daruor ehr dann Danckbar zum 
hochstenn gewesenn vnd gemeinet, Dass solte kein not habenn 
er wolte wol einen andern Rath dartzu findenn, Wie ehr 
aber nach hochgemeltem hern Meistern, seinen weg genohmen. 
vnd seine Diener Meistes theils nach Wittenstein geschicktt. 
Meinende, Dan Ihnen ahn Ihrem eintzuge kein hindernus ge- 
scheen sein solte habenn Die Polen die aussgeschlossenn, 
vnd nicht einstattenn woUenn, wie did dannoch biss auf 
diesen tag Draussenn, In deme hakelwercke liegen mussenn, 
Wass nun ferner hiraus werden will, wollenn wir E Kon: 
Mt: Jedertzeit zum vnderthenigstenn vermeldenn, Wir er- 
achten es aber dafor, Dass der Altenbockum sich nicht so 
leichtlich dauon wirt abweisenn lassenn, Wass gestalt wir 
auch ahn die Reussischen Stadthaltere geschrieben als auf 
Wessenburg, Dorpte, vnd Nerue, vnnd darauf zur Andtwort 
bekohmenn, Solchs habenn wir ahn E Kon: Mt: bei Hanss 
Larsonn gelangenn lassenn, Weilnn aber der von Wesenbergk 
In diesem dass ehr sich nach seines hern befelich, bissolange 
ehr andern bescheidt erlangte, haltenn wolle vermeldett, vnnd 



315 

mit dem einfallende teglich Immer furtgefabrenn , vnd den 
Armen Paurenn. dass Ihre so sie noch vbrigk behalten ge- 
nohmenn, Als habe ich Claus Christiersonn ahn Ihme aber- 
mals, nach Ihrem gebreuchlichem formular, alleine ge- 
schriebenn, vnnd Ihnenn vermahnett, vonn seinem vornehmen 
abtzustehenn, Worauf ehr dan vast auf die vorige Meinung 
beruhett, Wiewol ehr einen Punct dartzu setzett (: Dess Jedoch 
E: Kon: Mt: Ihme nicht werdenn gestendigk sein:) vnd mit 
seinem gemuete sich gar bloss gibt, Von welchem schreibenn 
wir E Kon: Mt: auch eine Copej, vnnd dass Originall seiner 
Antwort vnderthenigst zuschickenn, Daibei eine andere Missiue 
von der Neruenn ahn einen kaufgesellen alhir geschriebenn, 
Die vast einer meinung vnd mit vnser erlangten kundttschafftt 
vbereinstimmett, Dann wir E Kon: Mt: Demutigst nicht ver- 
halten wollenn dass wir sonst vnsere kuntschaft hin vnnd 
Widder gehabt, die alle denn bescheidt mit sich brengen, wie 
der Reusse desshalbenn, dass E Kon: Mt: diese Stadtt vnd 
Orter eingenohmenn, vbel zufriedenn sein, vnnd seine Ampt- 
Icute, Dass Ihre Herre Diese Stadt vnnd Landtt, mit gewalt 
habenn wolle, sich verlautenn lassenn sollen. Wie dan der 
Reussische Stadthalter, auch sich dess vernehmen lassett, Do 
ehr meine die Stadt Reuell gehöre Ihme nicht alleine zu. 
Sondern diss gantze Landtt, Als ehr dann solcher Missiuen, 
Datum setzet Reuell, Wir verhoffenn aber. Der Almechtige, 
vnd E: Kon: Mt: werde Ihnen Dass ehr dartzu nicht komme, 
vnnd seines heril brieffe, aldar aussgehenn lassenn muge, 
wehrenn, Auch habenn wir die eigentliche erfahrung, Dass 
der Muscouiter ein hauflfenn allerlei Kugeln vnnd Kraut auf 
die Narue, teglich fuhren vnnd auch etzlich folck, Damit ver- 
samlenn sol lassen,* Wohin er aber gedenckett sein wir noch 
Im vngewissenn, Als wir dann verhoffenn, Dass E Kon: Mt: 
ohnn zweiflFell, aus mehr ortenn, furnemlich vonn Wijburg, 
wo! gewisse kuntschaft bekohmenn werdenn, Wan ehr aber 
der Meinung Je gar cntschlossenn , vnnd In der gutenn vnnd 




316 



freuntschaft, bei Ihme nichts ausszurichtenn wehre. Konten K 
Kon: Mt: I^ichtlich zu denn wegenn gedenckenn damit man 
diesem allem vorqueme, vnd bei denn Lubischenn, Hambur- 
gern, vnnd andern, die^ zuführe dess Schwefels, Salpieters, 
Kupfers, vnnd mehr anderm. So Ihme teglich vonn Ihme zu- 
gefuhret, abgeschafifett wurde, 

Die Burger aus. Dorpte, so noch do wohnen mussenn, 
habenn hieher nach etzliche Ihre freunde, vertreulicher Weise 
geschrieben, vnd gebettenn, Dass sie Ihnen beim gewissen 
Paurenn In geheim schriftlich verstendigenn woUenn, Ob auch 
einige entsetzung, oder allhir oder auss Deutschlandtt oder 
vonn einigem Christlichenn hern, verhandenn were, Darnach 
sie sich auch zurichtenn habenn mochten, man meinet do die 
freuntliche vorgenomene wege, nicht recht aussgingenn, vnd 
es also zum ernste queme, Dass sie sich dem Reussen zu gute 
nicht lange wehren solten 

Die knechte auf dem Thumbe belangende weiln die grosse 
vnnd viele Solde, haben wir sie vohr aussgang des Monats, 
damit man denen kein abtzuge geldt, so nicht bleibenn wol- 
ten gebenn müssen. In dieser vergangen Wochen von Neues 
Mustern Lassen, vnnd Ihre besoldung zum Theile, was gekurt- 
zett, Auch Jurgenn Leutener die zeit hauptmann, seinen Leu- 
tenampt vnd Fendrichen, sampt den seinen teuristen Befelchs 
Leutenn, vnnd etzlichen andern abgedanckett, Welche sich 
nun auf die Neue gemachte Besoldung guth thuen lassen, 
seint gebliebenn. Welche aber nicht seint aussgethann, vnnd 
In Ihre Stedte, vmb dieselbe Belohnung, andere wolgeruste 
knechte angenohmen wordenn, so von Riga hergekohmen, 
Welche der Meinung angenohmenn, Damit dass Kriegsfolck 
von dem Konige zu Polenn, vnnd dem hern Meistere, abge- 
leidett, vnnd dass geschrei, dass E : Kon : Mat diss volck an- 
genohmen, vnnd bestellenn lassenn, Je mehr auss gebreitett 
wurde, Wollen nun E Kon : Mt : die weiter vnderhaltenn, oder 
aber dass man die hernachmals abdanckenn soll, Werdenn 



317 

t: solchs In gnadenn lassenn verstendigen. 
SS ferner wollen haben zurichtenn ac, Mit den 
nechten Ist auch nach E Kon: Mt: gnedjgem 
:1t worden n ac 

her zeit habenn der her Meister vnnd der 
Stadt einen Neuenn Wahl, vor dem Schlosse 
enn hcrnachmals der hermeistcr, wie I. f. g. 
is E. Kon: Mt: mit der Stadt In handlung 
zureissen befohlenn, Nunn haben wir die be- 
bei einander gehabtt, vnnd sie gefragett ob 
1 dem Schlosse schedlich sein mochte, Die 
!>ass ehr keinen schadenn thun kunte, Waltenn 
: habenn Dass man denselbenn Wahl ferner 
oder aber Nider Reissenn, Mochtenn E Kon: 
der Stadtt, solche zuuernehmen gebenn, vnnd 
1 Gesandten so Itzt bei E Kon: Mt: seint, 
landlenn lassenn, Welche auch derselbigenn 
;richt, auf Ihr begerentt, thun werdenn, Dan 
Stadt allerlej vnderredung desshalbcn gehabtt, 
sie sich Jedoch, denen hernachmals zubawen 
Mt: gemuets Meinung, hir Inne vernohmen 
linen grawet dafür, Do sie den aufbawcn sol- 
len : Mt : denen dornach nicht haben wolle, 
Arbeit nicht alleine vmb sonst wehre sondern 
ncks damit verdienen mochtenn, Vnd Ist der- 
lert an deme schlösse, strecket sich an der 
Darinnen dan ein klein Platz Darauf man 
bmes sehenn mochte, Welchen die Stadt vor 
vnd vom Orden Ihr geschenckett, vorgibt, 
dem Schlosse zustendigk gewesen, Welcher 
,n man die Warheit melden soll : ) zum hause 
re, Dan man dahin einen schonen gewaltigenn 
mgarten, Wass mann dan do habenn wolte, 
)amit aber E Kon; Mt: von diesem vnd an- 



318 

dern mehr eine grundtliche vnderrichtung habj^np moghtc» 
Als were Ich Clauss Christiernsonn auch gesonnen, Wan Ich 
vonn E Kon: Mt: desshalbenn beandtwortett mich Qiit dem 
Ersten Ahn E Kon: Mt: zuuerfugenn, vnd die hirumb vi^l 
andere gelegenheit mehr, Dauon Ich nicht so gruntlich, vnnd 
notturfftiglich schreiben kann alse wol notig sein wil, zube- 
richtenn, 

Wass die Lohnung belangtt thun wir E Kon: Mt: die 
Register mit geburlicher Demuett vberschickenn, Darauss die- 
selben, was auf Jeder Monat lauffett, vnd noch verhandenn 
sey gnedigst werdenn zuuernehmen haben Do aber mehr 
volckes allhir gehalten werdenn sollte, wurde auch notig seimi, 
auff mehr vorrath zugedenckenn, 

Vonn Riga seint etzliche Reuter vnd Ritmeister zum 
theil alhir Im Lande geboren, ankohmen, welche sich E Kon : 
Mt. zudienste erbottenn denen wir keinen Andern bescheidt 
werden lassen können, Dan dass sie gedult habenn soltenn, 
Wir wehren von E Kon: Mt: dess vnd ander mehr halbenn 
einenn bescheit mit dem ersten erwartendt, Wan die Bestal- 
lung vnd Artickell anquemen, solte Ihnen ein gut bescheit 
belegenen, Dar nun E Kon: Mt: dieselben zuthun habenn, 
vnnd vns zuwissen thun wurde , worauf man mit Ihnen han- 
deln solte, Wolten wir vnss darnach, wie getreuen vnderthanen 
vnd Dienern gebuerete, gehorsamlichen verhalten oc 

Nachdem wir auch gnedigster her. vor etzlicher zeit, 
dass die vom Adell, von E Kon: Mt: einen Summen Gelts 
zuentlehnen begerett, geschriebenn, Darumb sie dan vnter 
andemn dieselbe auch In aller Demueth anlangenn werdenn, 
Vnd aber alhir nit weit von der Stadtt ein Jungfrauen Kloster 
Sanct Birgitten genant, mit zimlichenn Landtguetern gelegeon, 
Darinnen meistes theila ein hauffenn Alte Nonnen seint vnd 
nach dass Salichmachende Gotliche wort Recht noch Christ- 
liche Ceremonien, Alleine die Papisterei, vnd Abgottische Dienst 
gebraucht Wiewol dass In dem Andern Cioster Inn der Stadtt 



319 

es Geleite Gotselige Predicanten hat, vnd darin feine Lateini- 
sche vnd gebreuchliche Teutsche gesenge gehalten werdenn, 
kontenn, £ Kon: Mt: vorschlagenn, Ob man dass der Guter 
halben zum Schlosse kaufen konte, Der Adel wil grosse ge- 
rechtigkeit aldar mit der Stadt habenn, Aber es ist noch, wie 
sie zu solcher gerechtigkeit kommen, nicht gnugsam dar- 
gethann, Vnd Können E Kon: Mt: vnderthenigst nicht ver- 
haltenn, Dass wir heutiges tages In erfahrung kommen, wie 
dasselbe Closter auss dem Reiche zu Schweden sol gestiiftet 
wordenn sein, Darumb wir Jedoch vnss ferner erkundigenn» 
Vnd £ Kon: Mt: hernachmals verstendigen wollen, 

Vonn Hanss Larsonn werden E Kon. Mt. allenn bericht, 
des hoff es Kegels erlangen derselbige kann In keinem wege, 
von diesem hause abgesondertt sein, Dan man sonst ohn die- 
senn bei nahe zum hause keinen hoifdienst hat, Wolten nun 
£ Kon: Mt: (: wie dieselbe Ihrem hohenn verstände nach 
ohne vnser erinnerett wol wirt zuthunde wissenn : ) denselbi- 
gen zu sich losen, wehre dem Schloss hochnöttigk, 

Vnd Dieweiln bei diesem Schloss an allem dinge Man- 
gell. Alss auch dass In der Warheit zuschreibende, noch Tel- 
ler, noch Fasse, noch Kannen, noch Bette, noch Betten ge- 
wanty noch ein, noch Ander, (: dass doch widder der Stal- 
bröderOrdenn ist:) nicht eine Klapkanne, aussgenohmen etz- 
liche Gleser, zwei oder drei mittelmessige Kesselle, vnd Led- 
dige Tonnen verhandenn, Nach dem die Leute so zuuornn 
hir gewesenn, nicht anders dan auf vberflussig, zum theil auch 
sewisch fressent, vnnd sauifent, sich befliessen, vnd dess Vor- 
rats nicht geachtett, vnnd aber etliche Brawpfannenn (: der 
keine hirauf zuuorne gewesen ist,) dan man die zeit auf dem 
hause nicht gross auf dass Brauen, sonder auif dass auss- 
drinckenn geachtett:) Auch kleine vnd grosse Kessele nötig 
sein. Demnach Ist ahn E Kon: Mt: vnser vnderthenigsts 
vleisigs bittenn, Dieselbe wolle gnedigst Iniungiernn. vnd be- 
lehlenn lassenn, Damit dieselbenn hirher mit dem furder- 



verführet werdenn mugenn. Imgl« 
lipfunt Bley, eine Kupfer wicht (; 
origen schrcibenn Auch gedacht :) i 
Wie man dass Folck auff dem S 
laltenn soll. Dan E Kon: Mt: ti 
t Ihrem eigenem Volcke werden i 
wirt auch nötig seinn dass diesel 
/oick so dieses Landes gelegenhelt, 
ithe kennen, hir halten mussenn ^ 
ten, nicht mochten an der Ordinan 
::hen ahn benugen lassenn zufriden 
Iche Schipiundt Eysen, zu behueff 
Hoffe, Schiffe, vnnd ander mehr 
lern etzüclie Eysen platenn, Dan 
machenn, vnnd die Kraut Camme 

Auch die pforten vnd Bruckenn 
ug beschlagen vnnd verwahren m; 
icht so leichtlich, wie dissmahl gesc! 
ebrcnnett werden mugen Dan alhir 

Arcbeley von deme auch anderr 
, Weiln nun mit zur Archeleye 
I, vnd holtzer werdenn nottig at 
lit hat, Dan dem hause ghar k< 
Die Stadt aber haben eine scho 
genant, Darumb E Kon: Mt: mit 
zlichs holtzes leichtlich handeln k 
1 Schmedeman alle gelegenheit E ] 

kann Auch were alhir gnedigstei 

Sc^epell nicht vnnutzlich, Dan 
lone Kraut muhlen, Do man daf 
minderm gälde zurichten lassenn '. 
:außett, Wiewol aber hir etzliche 
nd Schweuell hirher zufuhren erb 
or geben wolle begerett, So wo 



321 

le einen Kauf machenn, ehr wir vonn E Kon: 
i dieselbe nach dieser Wicht annehmenn wol- 

bericht erlangen mochtenn, Wollen auch E 
Baumeister Der dass Schloss gebeute angebe 
:dc, hirher verordnen, Derselbe solte vor allen 
ilich sein, 

:nn vnnd Ander mehr berurende Ist der woll 
er nach der Mühlen alssfurt geschickett worden, 

Schlosse kein Holtz, vnnd andere notturfft 
icken behueffett verhandenn, Auch man so 
vorrath, Damit kommen kan, Were vnsers 
icknus, nicht vngerathenn Dass E Kon: Mt: 
gkenn so die hinfemer hirher zuschickenn 
Isingforsch, Wijborck oder der orth zulauffenn, 
nn, befelich thun liessenn, Damit es also ge- 
idderumb gefuhrett, vnd die Knechte solchs 
nn, Bitten auch zum vnderthenigstenn, Dass 
n vogten so alhir auf der nehe sitzen In 
lentpieten lassenn, Dass sie diesem Schlosse 
h, Sick, Ströming, Ahell, vnnd Norsch, vnd 
i Holtz, Timmer, Neuer, Breder, vnd Thur, 

der Andern seitenn gnug verhandenn, zufuhr 
mit es hinwidder mochte bespeisett, vnnd zu 
orrath gebracht werden, Weiln auch auf dem 
:ke geschutzes so der Kon: Mt: zu Denne- 
nmen, Welche auf die zeit, wie Ihrer Mt: 
irdt eingereumett hergekohmen seint, vnnd 
is I Kon; Mt: darumb ansuchung thun lassen 
unb begeren werde : Demnach ist Imgleichenn 
igs fleissigs bittenn, E Kon: Mt: vns Ihres 

Do darumb bei vns vonn der Kon:.Mt: zu 

oder aber auch Hertzog Magnus ansuchung 
vnss desfals sollen verhaltenn, Vnd ob menn 
1 solle oder nicht, gnedigst entdecken wolte, 



322 

Darnach wir vnss zurichtenn, Weiln auch der Archeley 
Meister, mit dem erstenn mit etzlichen geschutz so In der 
schantzen entzwei geschossen worden, von hinnen hinüber 
kommen wirdt Bitten wir Imgleichenn. E Kon: Mt: die stucke 
zum furderlichsten widderumb verfertigenn, vnnd Ihnen damit 
zurück verschickenn wolte, 

Wir mugenn auch E Kon: Mt: vnderthenigster getreuer 
Meinung nicht verhaltenn dass alhir vnter dem schlösse etz- 
liche guter gelegenn, Auch In der Stadt zwei oder drej 
heuser so dem Orden zustendig, vnnd zum theil verliehnett, 
Darumb etzliche bey E Kon: Mt: anregung thun werdenn 
die vom hause Itziger zeit nicht können oder mugenn ent- 
rathenn werden, zweiffein nicht E KonrMt: werde dieselbenn, 
so darumb Suppliciren mochtenn, sonst gnedigst abtzuweisenn 
wissenn, Wie dan Frantz Jericho sampt ander vom Adell bei 
E Kon: Mt: darumb ansuchung thun wirdt, mit welchem E 
Kon: Mt: aldieweiln ehr dieses Landes alle gelegenheit auch 
weis, Do die seines Dienstes, (: Wie ehr dan gesonnen die zu 
presentierenn :) behueffenn wurdenn , ahn diesem orthe, ohn 
diss wol werdenn Handeln lassen, 

Letzlich mugenn wir Kon: Mt: auch nicht vnangetzeigt 
lassenn,. Dass zwischenn dem Adelig vnd der Burgerschafü, 
vast Irrung vnd zwiedracht sich Je lenger Je mehr erregt, 
Dann etzliche von Adel seint den Burgernn etzliche Burger 
dem Adell, Auch der eine Edelman vnd Burger dem Andern 
mit schuldenn verhaffl, vnd wil ein Jeder dass seine habenn, 
vnd mit dem andern keine gedult tragenn, Vnd dringet der 
eine den Andern zum heftigisteii, vnnd hardestenn. Wie ehr 
kann. Nun seint meist theils die vom Adell, wie dan zum 
theil Burger auch, dass Ihre vom Reussen Quit gewprdenn, 
Also wan sie gerne betzalen woltenn, Dissmahl dartzu nicht 
kommen konnenn, Damit aber In diesem ein Insehenn ge- 
schehe, Alse Ist vnser Demutigs Embsiges bittenn, E Kon 
Mt: der Armen betrübten Leute Itzige gelegenheit gnedigst 



323 

ansehcnn, vnnd ein gemeinn öffentlich Mandatt, so wol an 

die vom Adell alse die Burger , ^ Dass der eine mit dem 

andern, biss ^ch dieser beschwerlicher zustandtt. Dieser Lande 

verendertt, oder ein Jeder widderumb sich besser vorkohmenn 

xnuge, Christliche gedult vnd mitleident tragen, vnd vbersehen 

ivolte, mit dem furderlichsten zuuerfertigenn vnnd hertzu- 

schickenn, sich In gnaden geruhen wolte, Dass wirt der Al- 

mechtige E Kon: Mt: hinwidderumb Reichlich, vnd vberflussig 

belohnen, Vnd die Armen betrengten leute werdenn es Jegen 

Menniglich Rühmen, vnnd preisenn, Wir seint es auch Jeder 

zeit vmb E Kon : Mt : (: In dero gnaden wir vns vnderthenigst 

entphelenn :) In tieffsten gehorsam, eusserstes vermugens 

Jederzeit zum Demutigstenn zuuerdienen gewilligt vnnd pflich- 

tig, Die wir In den schütz dess Allerhöchsten entphelenn, 

Datum. auf dem Schlosse Reuall Den 5 Julij A^ oc 61 

E Kon: Mt: 

Vnderthenigste gehorsame 

vnderthaner vnd Denen 

Clauss Christiernson 

vnd Harman Bruser, 
Zettell 

Gnedigster her Weiln man keine gewisse zeitung so 
Jedoch hoch nötig bekohmen kan, alcjeweiln alle wege wie 
geraeldt allenthalbenn verleget, Were Ich gesonnen etzliche 
Gallehenn, nach der Duhnen die gelegenheit, vnd wass dar 
zuthun zuuerhorenn lauffen zulassenn, Damit man gewisse 
Kuntschafft erlangen konte. Aber nach dem vielerlei der 
Schiffe halbenn zubesorgenn zu deme auch auf denen weinig 
heuptleute, vnd nicht vber zwei seint, habe Ich solchs ohne 
E Kon: Mt: wissenn oder willenn nicht thun mugenn, Bitte 
E Kon: Mt: mir Ihre Meinung hirauf gnedigst entdeckenn, 
vnnd einen Ammorall vber diese Schiffe verordnen wolte, 

Nach dem Ich auch Hanss Kräften alhier auff deme 
Schlosse vnd sonst zum meistenn zugebrauchenn habenn muss, 

21» 



t-- ' -■ 



324 

ehr auch dartzu vnuerdrossenn vnnd willig Ist. Also Ist Im- 
gleichenn mein vnderthenigsts fleissiges bittenn. E Kon : Mt : 
seine Langwirige Dienst gnedigst ansehenn, vnd seine Be- 
soldung, (: Darumb ehr dan zum allervnderthenigstenn thutt 
bitten :) verbessern wolte Darentgcgen ehr sich dan hin- 
widderumb Jeder zeit desto fleissiger vnnd williger erbietett, dc 

Gnedigster her Trulss personn, Denenn E Kon;e Mt: 
mit ein Fenlin Knechten hergeschickett, beducht mir nutzlicher 
bei anderer wegenn zusein dan bei den knechten Do nun E 
Kon: Mt: einen gefallen darahnn hetten, Wolte Ich vber dass 
volck so ehr Itzt hatt, Valtin von Vlinitz setzenn Wil Jedoch 
ohne E Kon: Mt: willen hirin nichts Endernn, Vnderthenigst 
bittenn, E Kon : Mt : willenn mich Ihre Meinung gnedigst hirln 
raitteheilen Solch sei Ich eusserstes vermugens zuuerdienenn, als 
ein getreuer vnderthaner Demutigst gewilligt, Datum vt in literis. 

Die Lohnungs Register gnedigster her. Darumb In 
diesem brieffe geschrieben haben mit diesem vnsernn schreibenn 
nicht können sobalt verfertigtt werdenn, Bitte vnderthenigst 
E Kon: Mt: In vngnadenn dess nicht aufnehmen wolte, Dan 
sie mit dem erstenn soUenn nachgeschicktt werdenn, 

E Kon: Mt: 

vnderthenigster vnderthaner 

Clauss Cbristiernson 



1014. 1561. Juli. 6. Selburg. — Sicolans ßadzivil, 

Palatm von Troki, an den OM. Gothart. 

Orig, (Verz. /, 1J28J 

Recredilif für den Comthwr von Ascheraden, Wilhelm von Eflcrn. 

In dorso: 6 Julii A^ dc 6i. 

Ulme princeps ac dne dne et 
amice obseruandissime 
Generosum Dominum WilhelmumCommendatorem Asche- 
rodensem mandata mihi 111: Gel: vrae exponentem audiui, Qui 



325 

isi nomine meo III : Cel : vrae retulerit, illi vt { 
1 adhibeat, opto, 

ilutem longam, et fautissima quaeque a Deo < 
uori 111. Cel : vrae Commendo. 
n Seibork 6. Julii Anno 1561. 
Cel vrae fidelissimus 
amicus 

Nicolaus Radziwi! Dux in Dubinl 
Bierze Pal : Tro : Duc. Lit : exerci' 
supremus capitaneus etc. 
(Eigenh.) manu ppria 8ssi. 
IC dno Dno Gottlmrdo Kettlero 
s Tbealooici in Liuonia mgro 
ibsenumdissimo. 



1561. Juli. 6. Eiga. — Gaspat vou Oldeaboc! 
und Dietrich von Galen an Clans Cliristierni 

Orig. (cf. Vers. I, ijs 

Absendnng des Palatin von Wilim oder eines Bildern ko 
rdneten nach Pemau zu gutlicher Handlung mit Vollmäch 
«tiche der König von Schweden bestellen wolle. 

itz fruntligen gruith, vnd alles guden stedes bei 
Ernuester vnd Erbar besonder thovorlatiger fn 
fsten aucscheide nha, hebben wy dem hochv 

gnedigen hern Meister tho Liflande die gesc 
1 wy mit ein ander gehett, vpt flitigste ahngetz 

fi g: durch deroselben Rete, vnderdanen vnd 
!redett, dat Ihre f; g: in einen fruntligen hai 
;n geneigt, vnd hebben derwegen Ihre f : g : s( 
1: Matt: tho Polen gelangen latenn, dergestalt, 
de thor Ville, edder wehme Ihre Kon : Matt : 
en werth, sich mit dem furderligsten hirher, 
1 nha der Pemouw verfogen, vnd twuschen '. 
chweden vnd vnsern gnedigen hern, Den hai 



vndernelimen vnd fruntlich byleggen vnd vi 
es nun ore G: vnd herschaften vor Radtsa 
der handell, wie vnse beredung gewesen S< 
werden, wolden dieselben solchs ahn die 
Schweden gelangen laten, Damit etzliche tl 
wegen Ihrer kon: Matt: mit genochsamer vu! 
muchten vorordnett werden, die darsuluef 
sie sich vnder einander eines eigentligen Di 
handell möge vorgenamen werden, vorglicki 
also dem Ertzveiende desto ehr wedderstandt 
vnd hebben Iwen G : vnd herschaften : ( 
den schütz des Almechtigen lange gesunt 
uehlen:) solchs nicht geweten tho vorhalte 
den 6 Julij Anno sc Lxj 

Jasper von ( 
vnd Diderich 
Dem GesljengeD EmuesteD vnd Erbarn Clawes 
Kiisternsson, Kod : Matt ; tho Schweden Com- 
missajien VnsCTm besundem thovorlatigen guden 



lOlO. 1561. Jim. 8. SelbTirg. - B 
PalaÜE Ton TroM, an WiU 
Comthnr zn Ascheraden. 

Erwartet die versprochenen Wegeflihrei heute oder m< 

Uenerose Dne et amice chare, Salutem et fi 
Do: vrae: a Deo precor. Promisit mihi '. 
uia'rum se mihi missurum quos ne nunc qui 
itineri habeo, itaque rogo vt quamprimun 
vra: transmittat, ita ut vel hodie uel die i 
Kokonhauzen presto mihi sint, reputet e 
meum hie negotium agi, sed proprium vrum 
aequum itaque est ut omnes etiam operai 



327 

m conferatis, omnique consilio ac utribus fatiatis, 

copia Ductorum mihi a uobis supeditetur, id quod 

c dum sum a uobis consecutus. 
Seibork 8 Julij 1561. 

Nicolaus Radziwil Dipc in Dubinki ac Bierzc 
Palatinus Trocensis Magni Ducatus Lituaniae 
exercituum supremus Capitaneus etc. 

Wübelmo ab EfTereD 

Ascheradensi. amico suo chato, 

1561. Jnll. 9. Swartsö. — K» Erioh SIT. an 
Glaofl Gliristiemsson, 

Cop. 

ies heute angekoDunenen Hans Lar^son wiiij ihm gestattet, die 
-citer in Dienst m nehmCD, auch aufgetragen, Matrosen in Revat 
zu werben und herilbenusenilen. 

rill her Claes Christerssonn medtt Thommes Longe- 
>eenn oc. Datum Swartcsiöö 9 Julij 61. 
inne edher Icke förholle käre her Claess, atth hans 
im nw I dagh hijtt tili Oss är ahnkommen, haffwer 
lett berättedh för Oss och rldtt ther tili, att wij 
äghen tijdh tillgörendes , schole behotte the tyske 
m I thcr pä wäre wägne ahntagett och brwkett 
lerlighenn effther wij förnimme, att the haflwe sigh 
lighenn och wälwillelighenn latedh brwke och be- 
lliest best wetthe landzens lagenheetter ther sam- 
varföre wij och Icke wäll kunne them ther vm- 
e wij wäll tillfredz, att I them behoUe medtt sa- 
:edh att the wele tiene Oss for enti wiss ärsslöönn. 
mäghe nw förhandle medh them , och tillseye 
le bestelningh, som the andre Tyske ryttere be- 
1 Swerige, Nemplighen Sextije marck om ährett 
edtt Clädhe, foruthen theris Mänedz Penin ger, 
hett the mäge wäre Oss teste wällwilligere, 



. kunne wij wäll lijdhe, att 1 effterlathe the 
pä hwar best och karll, efflcr som wij är« 
lathe thesse tydzske, som hedenn efftther k 
pä I nw seenest bekomme bescheedh vm. 
wele Ware ther medtt tillfrijdz, schole the wa 
thett allerförste bekomme theris försegledh 
opä, doch wele wij Icke, att I schole ahnlj 
samme besolningh, för an säsom wij hafTv 
tenchtt här vm, och medt mindre edher d 
nödh tili oc. Man ther som the Swenske e 
nigett wele knorre härvdöffw^r, Förmenende 
sä mygett som the andre, thä kunne I swa: 
beskeed I seenesth utaff Oss bekomme. O 
när I sä medh schickelighett förhandle medt 
wäll lathe seye sigh, Fomimme I och, a 
Icke kunne tilh-äckie, och att I etliest Icke 
tillfrijdz, medtt mindre the bekomme nägh« 
mäghe I tili aller mesth effterlathe them pl 
marck eller Twää, effther som I see tijdzen 
foordre »c Wijdere är och war gunstighe w 
I Wille antage vdi wir tienisth, the mästh 
ther vdi Raffle tillbekommendes äre, förhand 
vm en skäligh ärsslönn. Och sedhen föi 
vdöffwer medtt thenne wir drabantt Thomr 
wij fbrthenschuldb halTwe ästadh schickett, 
öfTwer (brfordre schall, kunne I och medti 
schaffe Oss nägre iffri Rijghe, begäre wij 
vm beflijte, Wore the tili änn tw eller trij 
heller wij thett säghe. Och göre I käre her 
thett som Oss är myckett behageligitt. Da 



329 

lOlS. 156L Jidi. 14. Feldlager zwiscilen Pebalg 

und Serben* — Mcolans BÄdziwil, Palatin 
von TroM, an den OM. Gothart. 

Orig. (Verz, /, 1333.) 

FrSgt, wohin er sich von Ronneburg aus zu wenden habe und ob der OM. 
mit seinem Heere sich bald mit ihm vereinigen werde; bittet um einen Vor- 
schuss an Getreide für die polnischen Präsidien und um Andeutung über den 

Ausgang des rigischen Handels. 

In dorso: 14 Julii A** 61. 

lUustrissime princeps ac Dne dne et 
amice obseruandissime. 

Sedula ac diligenti offitiorum meorum comendatione 
praemissa. 

Perueni hodierno die vltra castrum Peffald, die autem 
Mercurii proximo {Juliy lö.) Ronemburgam sum uenturus, Inde 
autem quo potissimum me conuertere debeam aut castra mea 
locare, velim ut sententiam suam 111: Cel: vra: mihi aperiat, 
Non uidetur enim vt ad Adcel quo ante 111: Cel: vra: suasit 
me conferam, cum illic audiam ab hoste omnia euastata, lUud 
quoque ut mihi 111: Cel: vra: significet rogo, num quod 111: 
Cel: vra: mihi promisit, sperare debeam, 111: Cel: vram cum 
copiis suis se mihi coniuncturam, quoue loco aut quam cito« 
Narratum mihi etiam est 111 : Cel : vram aliquam frumenti Wol- 
mariae habere copiam. Quapropter lU: Cel: vram rogo, ut 
quandam illius partem III: Cel: vra: mihi det commodato, 
literasque suas ad Capitaneum illius loci mihi mittat, cui hoc, 
si ita in : Cel : vrae : uidebitur, denuntietur ut huius frumenti co- 
piam mihi fatiat, quo militibus inopia rei frumentäriae in 
arcibus constitutis laborantibus su^uenire possim. Ego uero 
quam primum a Sac: R Mte: frumentum aduectum fuerit, 
illud Hl: Cel: vrae: restituam, et de restitutione illius proprio 
meo Chirographo Capitaneo Hl: Cel: vrae: cauebo. Rogo 
quoque ut 111 : Cel: vra: quemadmodum id se facturum re- 



330 

ceperat, mihi significet, quis negotii li 
curandum nunc est, exitus erit 

Interim ut diu ac foeliciter 111: Ce 
ac nie eius fauori commendo. 

Dat. ex castris inter arcem Peffald el 
111: Cel: vrae üdellissimus 
amicus 





Nicolaus Rad: 




ac Bierze Pal; 




Duc: Lituanif 




mus Capitanei 




(Eigenh:) 


> principi ac Duo 






in Liuonia Mgro Ddo 


obseTuandissimo. 





1019. 1561. Juli (lacli 14.) £ei 
sUemssou im den König 

FcrsuDlich«! Anliegen. 

Ötormectigste Högborne Purste aller n : 
aller underdänigste huUe troplictighe ti 
lenghe Jagh leffuer altidh tilförende dc 
A: n: K: och Herre E; K: M: 
dateret vdj Swarto then 9 JuUj haffuer J: 
nigheet vndfangeth och her aif gantsk 
meth att E: K: M: Haffuer ett nädigdt 
wäre ringe perssoner bestäldt är n: att 
then menighe Adelt her vm kring haffu 
E: K: M: för theris rätte naturlighe arfl 
Konung. Dherföre E: K: M: oss fati^ 
nädigiste betacker. Sä haffuer sädant alt 
vtan man will och mäste giflue Gudh thc 



331 

han är Ih^ som speiet niest driffuit och fullendet hafiuer, 
Honum skee läff och pris i ewigheet. Thernest betacker Jagh 
E: K: M: opä thet aller ödmiuckeligeste för all gunst och 
nade, Item att E: K: M: sä nädeligest haffuer lathet sigh 
behaghe och äthnöije medh thet som genom wärt oförständ 
och plumpheet bestält och vträttet är Förhäppendes att E: 
K: M: alredhe haffuer bekommit beskeedt Huru widt man 
nu är kommen medh thetta Slät. Inthet tuißlendes E: K: M: 

f 

skal ther vdinnen och sä häflfue ett nädigdt behagh, Hwadh 
Jagh och for min ringe persson och förständ j^erligere kan 
och forma mig vm E : K : M : gagn och beste beflijte och 
vinlegge skall Jagh migh aldrigh ther tili tcögh eller oförtru- 
ten befinne, vtan säsom en fatigh, ärligh och vprictigh Swensk 
man och trogen • tienere egner och bör I alle mine liffz dager 
troligen och wälluilligen brücke lath« dc 

Wijdere A: n: Konung och Herre Säsom Jagh E: K:M: 
för nagen tidh seden vnderdänigest bekymbrede och badh om 
en hielp medh nägre godz tili mitt fatighe arff och flelsse, 
opä thet mine fatige barn och efTterkommende künde i fram- 
tiden wethe sigh tili att berömme thet the och naget hade 
niuthet min fatige länglige (: och näst gudz hielp :) trogne 
tienist tili godhe. Sä är an nu min aller ödmiuckeligeste och 
vnderdänigeste bön och anlangende om thet samme Inthet 
tuifilendes E: K: M: Säsom E: n: sielff vthläffuet och til- 
sagdt haffuer äff sin Kongl® näde och infödde mildheet war- 
des mine fatige legenheeter ' och länglige tieniste vdi all gunst 
och näde ansee och betencke. Men effter Jagh vdaff Hans 
larsäns scriffuelssee haffuer förnummet att Her Swanthe haffuer 
byth sigh tili thet hundehammer. Och att E: K: M: näde- 
ligest haffuer föregiffuit och bewilliget vm skellenora gärdh 
medh then Quem och godz ther vnder liggie sampt nägre 
godz som Jagh vnderdänigest haffuer begärer I finlandt, Dher- 
fbre J^gh E: K: M: pä thet aller ödmiuckeligeste betacker. 
Sä kan Jagh E : K : M : inthet annet föresattie vtan ställer pä 



thet aller vnderdänigeste vdj E: K: M: sl 
behagh, hwadt som helst E: K: M: migh 
ligest täckes vnne och efflerlathe gantske 
diendes (: vm mögeligit wore) att E: K: 
ligest vnne och giffue migh arffligit och ti 
förb:de Skellenora medh then quem ocl 
lydhe Item the kirckegodz I Halicko Sockn 
warssale, ahnis, mächis, och maij sie. ] 
närtt nurmis och kawan Dierffu' Täsüges 
land Benempd Heinus I Kaluell Sochn Sä 
kunne bekomme E: K: M: försegledc br 
thet forste mögeligith wore. Theremot läi 
Jagh migh sampt mine fatighe baro ocl 
ärffuinger Sä nu sasom tUförende att we!e 
och all annen E: Ki M: synnerligh gun 
yterste förmögenheeten medh liff godz ocl 
■ tiene, Hallendes E: K: M; sampt E: K: 1 
och ächte liffz mandz erffuinger som Gudh 
des warder för war rätte Regerendc Koni 
man cfTter man tili ewerdeligh tidh migh s 
then alzmectigeste Huilcken wärdes E: K: 
heet och en lycke saligh regerung altidh 
sampt E: K: stamme effter sin guddomh^ 
och ibröcke sitt heiige Benedictede nampn 
sampt E: K; M: och oss alle fatighe Swen; 
och glädie Amen. Datum opä Reuel Släi 



333 

1561. 16 Jnlil. — Herzog Johann an 
Statthalter von der Sonenbuig;. 

Cop. {Verz. I, ij 
^'iederlialt« Aumuthung betr. das Haus Sonenburg. 
l ducis fyalandiae ad prcFectum soneDburgensem l6 Julii 6l 

3han von Gottes genaden des KonnugF 
chweden Erbfurst vnd Herrezug zu Finlandt 
in gnedigenn gruess vnnd geneigten willei 
rdiger lieber besuuder, wir habenn euwer schre 

ihr euch auff vnser gnedige wolmeinung 
vorgewanten vrsachenn dienstlich, entschuld 
igenn, Vnnd wie wol wir vns genzlich vor 

sulche vnsere furschlege wie sie auss sum 
mit wir euch zu gethann, herilissenn zu d< 
, vnnd euch ewerm selbsten eigenn Pesten 

bedenckenn darihnne ge macht habenn, 
lie Eusserste veidt vnnd gefhar, so leider 
Landenn nuhmer vnnd mehr vbergehett, t 
inn andrenn ordern zu hoffen vnnd ein kl 
doch ganss gering vnnd geschwecht, noch ■ 
:nn ist, vnnd bei noch menschhchenn daru 
licht wol mueglich, das es sich für gewaltt fei 
md erhalten könne, sonnder vnter fremde H 
n muss, Dero wegenn vnnd ihn ansehung 
Juest bewogenn (: warlich aus mitleidenden 
h sulche anhemliche mittel vnnd wege, & 
res Hauses vnderthanenn , errettung dien; 
meinung, domit ihr dannocher ewrer Ordenr 
ai^e dienste, äff ewer alte tage ei^etzunge 
Rüge vnd fride gelangenn, vnd also vann 
I erbarmlichenn vbell, auch kummer, so alle! 
:h hatt mochtett errettett werdenn, vorzuschla; 



384 

I wir denoach keine redliche gn 
IS zuuorlassenn, vorahemen mo^ 

dem allenn, so lassen wir es bei c 
g wendenn, vnnd nhemen nicht! 
rbittenn zu genedigem gefallenn, 
;tt mith ferner bedenckenn Ew< 
enn, nuez vnnd fromenn, so aus vi 
genen mittelnn erfolgenn muchte zi 
h nichtt Selbsten ' in betrachti 
tung anderss entsatzes vnnd hui 
lerlich bei dem Ordenn zuuormhutl 
nnd vndergai^ furenn, Dann wir < 
neinung nicht woUenn vorhaltenn 
I Grossmechtige fürst vnd Herr« 
n der Gottenn vnnd wendenn : 
iter geliepter her Brueder auss 
lenn Ordt Landes, so viele dem 
mit Ihrer konniglichenn macht, vnn 
1er zuuohrachten Ihnnemen, vnnd 
ug gewesenn, Do wir nicht Inten 
:h zum Pesten aberaiten. Dann v 
igeme sehenn woltenn, Das ihr In 
ahr soltett geratenn, Sondrenn vi( 

genügsame erstattung welches 
Daruann erlangett zu Rugge vn 
^estaldt nicht mochteno beengsti) 
iwegenn wir euch abcrmhals gant: 
die forigenn Condiciones wolle 
lit genedigem sinnen vnnd bege 
5 besseren bedenckenn vnnd va 
vekhs Ihr mit allem fueg vnnd 
■gett der bogen Obrigkeidt, dem 
md mennigUch entschuldigenn vn 
^berlassenn, Daruor seindt wir ci 



336 

vns der halbeiui dorch beiderseitts, vnnsere 
rgleugenn, gnedig erbottich vnd bewilligt, 
in begern In vnserenn furstenthumb sicher 
halt, nebenn allem gnedigenn willenn, zu- 
luuorgonnenn. Dar Ir noch dar zu geneigt 

Schleunigstem) zuuorstendigen So wollen 
iittgenn der Alendt halbenn mit euch ob- 
:hliessenn sali, zu euch ader in die Stadt 

guedunckenn nach vf sicheren glaubenn, 
1 euch negest, gott, aus der vorstehendenn 
; wege errettenn Do Ihr aber darzu nicht 
iff foriger meinung zu beharrenn bedacht, 
nicht glaubenn, I^as ihr euch seibesten im 
, vnnd wissendtlichenn Ihn vorterb gebenn 
iot^eno, Ir werdet in kurtz der gefhar er- 
iselbe, aus Stehenn, vnnd also, haus, guett 
: einig ergeczung, ader widerstatung mit 
nd sorgen Ihn die schancze schlagenn, vnnd 
enn mussenn, Welchs von vnsernt halbenn, 
iebenn, Dann wir euch mit allenn genadenn 
gen, Begernn demnach HiraufT bei zeigernn 
ner vnd lieben getrewem Laurentz Berch 
vnuorzugliche wider beschribene antwort, 

Datum vf dem koniglichenn schloss Stock- 
ij Anno 6i. 

Johannes mp. 



l, 1561. Juü. 16. Feldlager M 
Nicolans Eadziwll, Falatin 
den OM. Gothart 

rbergabe der Festungsschlllssel an die bezUglict 
billet uro Nachricbi von den Umtrieben des R 
A dorso: i6 Julii A* DC-6l. 

Illustrissime princeps ac Dne dne 
et amice obseruandissime. 
lemissa diligenti ofiitiorum et studiori 
)ne Salutem et foelicissimos rerum s 
leo precor, 

)miserat Sac. Regiae Mti et mihi I 
rtium suanim in quibus praesidia i 
stituta, se imperaturam ut illi claut 
Sac: Regiae Mtis in manus traderer 
ri 111: Cell: vra: iubeat diligenter ro 
:omniodi aut iacturae ad 111: Ccl: 
uidem penes seruitores 111 : Cel : tot 
lia relinquetur, penes autem milites i 
odia remanebit, qui nunc alioquj anii 
1 me sepissime perscribunt quod illon 
lienae custodiae sit concredita. Rogo 
certiorem reddat,num quid de consilii: 
umne iUe quidpiam denuo moliatur a 
erim III: Cell: vram diu ac foeticiter 
fauori commendo. 

L ex castris ad Runemburgam i6 Ju 
[II: Cell: vrae: üdelissimus 
amicus 
Nicolaus Radziwil Dux in E 
Palatinus Trocen. -Mag: Duc 
cituum supremus Capitaneus 
(Eigenh:) manu ppi 
1 principi ac Dno dnq Gotthardo Ketlhlero 
llitoris Gennanici in Liuonia Mgro Dno et 
obseruaadissimo. 



337 

1561. Juli. 18. aonneburg, — Ificola 
wU, Palatin von Troki, an den OM. 

Orig. (Verz. 

lie vom König angeordnete Delegining einiger I 
erforderlich sei, da andererseits Gefahr von den ) 

In dffrSB : i8 Julii A" 3C 6i. 
1; princeps ac Dne Dne et 
Tiice obseruandissime. 
ac diligenti ofBtiorum 



\ est Sac. Regia Mtas Dns meus dem 
ribere, ut aliquot militum cohortes uer 
m ad aulicum Sac. Regiae Mtis dotnini 
nem Peraouiae et aliis uicinis arcibu; 
Verum cum nulluni periculum nunc a 
diam, non videtur esse consultum co 
esertim cum hie ante oculos ubique 
luo multo melius esse puto integris uir 
ngredi, aut belli fortunam tentare, Qu 
1 111; cel: vra: reddat quae sit hac in 
tentia, aut quid Uli Optimum factu uid< 
1: vram diu ac foeliciter ualere cupio e 
endo. 

: castris ad Runemburgam i8 Julii 156 
. Cel: vrae iidelissimus 
amicus 

Nicolaus Radziwil Dux in I 

Bierze Palatinus Trocen. Mag; 

exercituum supremus Capitt 

(Eigenh:) manu ppria 

!>no dno GoCthardo Kellhlero 
GcrmaDici in Liiionia Mgro 
< suo obseruandcssimo 



tttÖS. 1561. Juli. IS.Eoimelrarg. - 
ml, PalattB von Troll, tm i 

Orig. 
Bittet nn einen Vorschuss an Getrei 
In Airto: l8 JulÜ li? x 6l. 

lU: princeps ac Dne Dne et 

amice obseniandissime 

Solita offitiorutn meorum commendatü 

Sac: Regia Mtas dominus mcus cleme 

sit hoc Magnifico Dno Palatino Poiocensi, i 

tum in Liuoniam omne genus commeatus : 

maxime praesidiariorum causa in arcibus coi 

autem tardius ea res curatur quam necei 

Sac: Regiae Mtis magna rerum omnium ai 

rogo lil: Cel: vram ut ex arcibus quibusdi 

Regiae Mtis dispensatori ad breue tempu: 

res quasdam ad uictum necessarias, quas 

111: Cel: vrae: his meis literis promitto qu 

Palatino Poiocensi transmisse fuerint, aut si 

prio meo Chirographo hac de re 111: Cel: \ 

Quam diu incolumem a Deo conser 

eins fauori commendo. 

Dat. ex castris ad Runemburgam i8 J 
III ; Cel : vrae fidelissimus 
amicus 

Nicolaus Radziwil E 

Bierze PalatinusTroc 

exercituum supremu 

(Eigenh^ manu ppria ss 



38B 

. iTnli. 19. Eonielnig. — Nicolais Saizi- 
Palatm von TroH, an den OH. Sothart. ■ 

Orig. (V^s. I, IJfO.) 

sen halber keine Reiter hergeben mag, irtlre die Betetzung 
is dem von Reval zurückgewiesenen Modnejemki sammt - 
dessen Fmsvolke za fiberttogeD. 
/n dorie: 19 Julii A " tc 61. 

issimus princeps ac dne 
t amice obseruandissime. 
iorum ac studiorum meorum commendatione 



Del: vra praefectum militum Sac: Regiae Mtis 
perfidis Ili: Cel: vrae subdttis Reualiensibus 
[^unc vero perscribit ad me Sac: Reg. Mtas 
lementissimus, vt aliquas mittam copias quae 
liae et arci padis essetit, Sed quia hoste in 
nte, non videtur mihi esse consultum equita- 
:em a me segregare, Visum est eundem Modrze- 
orte peditum ülo ablegare, maxime autem 
Juod si idem Hl. Cel: vrae videtur, velim me vt 
Cel: vra certiorem reddat, simul autem literas 
t, quibus hoc serio demandet arcis padis Capita- 
lictus Modrzeiewski cum militibus in arcem reci- 
I ^ominia sua, quemadmodum ante exciudatur. 
|uum est 111. Cel: vram diu ac foelicissime 
me eius fauori commendo. 
lemburga 19. Juli 1561 
vrae fidelissimus 
amicus 

Nicolaus Radziwil Dux in Dubinki ac 
Byrze Pal: Tro: Mag. Duc; Ut; exer- 
cituum supremus Capitaneus etc. 
(Eigenk:) manu ppria sssi. 



ijSS. 1561. Juli. 23. Stockholm, 
an seine {gesandten in I 



liUst es ihnen, ob sie über Abttetnng NarvBS 
umme verliandein wolien ; trägt ihnen auf, R< 
ten Gebieten gelegenen Erbgüter hAirischer 
ills gegen eine jährliche Geldiahlung, xa erw 
olnisehen Werbung um eine Doppelehe, so ■ 
Ansgaog seiner Werbung um die Königin von 

Till Legaterne i Rydzlanndh 
3C Datum Stocholm 23 Julii. 

Kare godhe Mann troogne Vndi 
im I vdi edherss schriffwelsse tili O 

huru säsom wäre fuUmyndighe vtts 
len tijdh sedhen, schreffwe edher tili, 
Wcssenbergh, ther pd I och hooss 
inndle, om hann wille Oss för e 
athe, eller och elliesth Sää kunne 
itt Icke stär lättelighenn tillbekon 
ihetterne sigh sä begäfiwe, see wij 
e ther päÄ att förhandle sc 

Wijdere schole I wctthe att vdhi 1 
:r, äre hijt tili Oss ahnkompne Sär 
«tt och Adelenn atT Haryenn, Jerfl 
>tt the Räffwelske tili Oss haffwe föi 
tillfbrendhe, haffwe giortt Oss theres 
re the nw hijtt kompne, förthenschi 
wijdere stadfeste och ratificere wele 

the btiflwe forwissedhe om theres ] 
j, Iblandh andre artickler haßwe th 
Jett, att wij wele förhielpe them 

ligge vnder Ryssenn. Äre och nSgi 
ijnn, som och haffwe misth there: 
neledes begäre, att the mätthe kc 



341 

ynes Oss gätt wäre, att vm I kunne sad förhandle 
rfurstenn tliett the mäghe them niutte och beholle, 
n an giffwe honum ett stycke Peninger therföre, 
ler tillfredz medtt, Och schuile thett giffwe Oss 
! ynnest och godh willie hooss wäre Vndersäther 
estedz. Hwar thett elliesth Icke kundhe skee, att 
lätte tili thett minsthc beholle saitimc godz och 
Dch giffwe honum ährlighenn enn taxe och tribuutt 

effther som mögeligitt och lijdeligitt wäre kimdhe, 
sä wore, att I Icke kundhe komme tili iiägett 
'di thenne handell, thä schicke wij eder här 

Register tillhännde, belangenndes the Räer och 
r, huilke wij iffra Norrebotnn bekommett haffwe, 
m schole wäre the rätteste och äldste mann ther 
ire, Hwarföre mäghe I thä beflijte edher ther 
mme gräntzer mätthe bliffwe vnder Swerigis Chrone, 
1 the äff heedenn hööss tillförenndhe waredtt haffwe. 
thett sijdzste schole I wetthe, att för nägre faä 
benn, är ett Sändebwdh Inkommett iffrä Polen, 
schall wäre enn greffwe äff Tenschi, haffwendes 
im Echtenschapz stiflHningh, emellen war käre 
er Johann, hertigh tili Finlandh och Konghenn I 
ster. Tesligeste att forfare, om hann och künde be- 
Ir käre Sösther Fröcken Cecilie tili ächte, och segher 
her wij Wille wäre I förbundh medtt konghen I Poienn 
senn, thä försäghe hann sigh, att mann nw künde 
m stoor affbräck oc Therföre säge wij gärnne, att 
te nägett wäre wetterligitt här om, Vpä thett 
cundhc förnimme, -hwadtt säsom Oss stär tillbwdz 
ghenn I Poienn. Begäre förthenschuldh , ati wij 

swar, medtt thett allerförsthe ifra Storfursthenn, 
f/i] sedhenn wlsthe, huadtt säsom wij schole giffwe 
liske (br swar, som nw hijtt ahnkompne äre, tili 
nghenn flijtt elier ombekostnedtt' spare wele. Mann 



I 

J 



US 

thett gär om altt annedtt, thä wele wij a 
redh och wenligh föreeningh, I hwrecUne 
skee kundhe, doch slä, att thett matte 
igis Chrone oskadeligitt och oforwijteligi 
■' pää thett trooligeste winlegge wele, efifte 
iher forsee. sc Datum vt supra. 

Zedula 
Wy kunne eder och gunstelighoin Icke 
M I edher och mäghe berömme :) att w 
»lige swar äff drottninghen I Engelaadh 
V Inthett annett feeler, an war nänvarelsse o 
m vt in literis. 



36* 156L JüU. 26. Wellmg. — K< 
an Claus duistiemsson. 

Belofanang seiner Verdienste wird er angewietCD, n« 
und dos Gewonnene sichern la helfen; den ru&sisch 
mit Ernst, doch auch mit Bedacht, entgegeimitreteii 
iglich ta gewinnen ; die Wieok dem Herzog Magnus 
md im unerwarteten Fall eines Bruches von russischer £ 
m ta thon, damit rechtzeitig in grossem Umfange gerlls 

Suar tili her Claes Christersoa medt 
son ifriä Wellinge 26 Julij Anno oc 
Edersa schriffwelsse käre her Claess, tl 
ith medtt Lasse Tärstenssonn tillschickett 1 
nde kompne, thervdinnen I lathe förstäi I 
hafFwe bekommitt Slottedh Inn, ther sair 
fömimme wij, hwre säsom I hafFwe stell 
um och hans selschapp tillfrijdz, som t 
(p. Ytterligere haffwe och hans Larssoni 
*edh Oss om haodelenn, och giffuitt tili 
iheeter som honum witterlige wore thenn 
h sc Sä kunne wij edher tili thett förstt 
förholle, att thett I edher sä flijtet^eo ■ 



na och baste, är Osa behi^eligttt 
:r före, och, wele sädantt änn yd 
lade emott eder betenckie, Och e 
:htigeste, haffwer nw giffuitt Oss 
igh I handele n, ligger förthenschi 
: opä, hwre man motte sädantt för 
her Claess nw sa. wäll haffwe bej 
ästh wetthe om all^ lägenhetter och 
:1t, kunne wij Icke schicke, anthen ( 

Greffue Pedher tili Öregrundh eller 

ändoch wij edher seenesth medtt hi 

wij begäre gunstelighenn, I weit 

we ther qwarre, och lathe edher 

pä thett I teste wälwilligere mäge 
ill, wele wij betenckie edher medtt 
eil och foordeel, att I schole wäre i 
mme frijbeett päa edher Jordegodz, 
Mann, thett nw bekommitt haflwe 
j gunstelighen tillsinnes eßterlathe < 
1er tili ewigh Posseasionn pch i^end 
chte Zedell stää ahntecknedhe. 
om I beswäre edher för edherss hi 
:an langh tijdh tillgörendes Icke ha: 

henne. Sä haffwe wij förthenschi 
.nna pä Äkeröö, huilken haffwer 1( 
hon henne tili edher wKl förschicl 

schall hon haffwe the breff medtt 
[ler nw haffwe förtröstedh. 
im wij haffwe förordnedtt om Slotts 
m themi som fougde ther opä Sli 
chole I wettbe, att wij äre tillsinnes 
irschicke war tro Mann her Larss l 

Erich Häkeossonn. Wij haffwe oc 
chssonn tili Slottzschriffwere ther 



- 344 

Och försee Oss, att the schole wäre edher tili 1 
taghe eder myckett bekymber oc - 

Wijdere hwadtt säsom sielffwe handelenn 1 
hwre säsom mann nw schall taghe sakenn fore, 
emott Ryssenn, synes Oss rädeligitt wäre, att eff 
Icke äre wisse pää sakenn, anthen hann wil 
alffware före sigh I trätte medtt Oss, eller eij, 
att mann ännw Inthett wijdere taghe sigh före 
eller näghenn tilltastaingh giordhe pä thett sot 
kommer, Medtt mindre sa wore, att hann Icke 
ighenn, vthenn foorttfare säsom han haffwer 
mää I beflijte edher, att legge sädanne ströff 
nedh, och förhindre them I hwadtt mätthe I 
likewäH medtt sadane beskeedh, att I giordhe t 
vtaff eder sielffwe, Och effthcr wij förnimme vt. 
som I Oss vtaff Ryske Städtthollerenn förschi 
att han förwijter edher för thenne handell, oi 
haffwe ther medtt giortt emott korsskyssningh< 
haffwe wij nw vdi edhertt nampnn, tatedh ste 
opä ighen, och sändhe edher här medtt Copi 
huilkett I mäghe honum tillschicke. Och är wäll santt, att 
thett nägett skarptt lydhcr, hwarfore stelle wij thett tili edhersa 
betenckende, om thett sä schall gäl vtt eller ey, Huilckett 
I effther tijdzenns lägenheett schicke och laghe kunne. Och 
sisom wij tillförenndhe haffwe formanntt edher vm kunskaper, 
sä wetthe I wäll sielffwe, hwre stoor machtt ther pää ligger, 
att mann kunne nogett wisth förfare, hwre sisom han är 
emott Oss tillsinnes. I wele förthenschuldh pä edher «ijdhe, 
säsom wij och här thett göre wele, haffwe ederss wisse bwdh 
vth, och grannelighenn förfare, hwadtt pä färdhe wore, Anthen 
hann wille holle frijdh eller ey, Giffwendes Oss medtt thett 
aldre förste här vm tillkänne, sä att wij tili thett minsthe, 
hwar mögeligitt wore, pä enn tree wecker tijdh här effther 
motte fää wetthe endttligh bescheedh. 



345 

[ och schriffwe Oss tili, och schicke > 
ider tillhande, som Konghen afi Polens } 
; the RafFwelske medtt, Giffwendes t; 
:oor blodzuttgiutelsse iorthenschuldh föi 
;n Oss och kongen I Polenn, Szä haffwer 
sigh. Och är edertt betenckendhe thei 
[ oc schriffwe, att the ther medtt mere ' 
s wäre Vndersäther iffrä, som sigh vn 
änn annett. Thett kann mann och h; 
ke, I thett hann haffwer nw schickett fullm 
henn ther är enn Greffwe aft Tenschi, I 
näst förleedne dagher är hijtt ahnkomm 
aoneredtt om godh wänschapp och er 
;ffwe haffwer och pä sijne wägne begä 
re Systrer tili ächte, och mener hann, 
tghenn äff theris K*" bekomme, thää seh 
r, thenn högborne Purste her Johann oc 
h wäl bekomme Konghenn I Polenns Syst 
'* wille ther pää förhanndle lathe, TesUges 

Konghens wägne begärett enn Summe Pi 
lingh, giffwendes före, att han haffwer I 
mott Rijssen, Sä haffwe wij Iblandh annet 
och begäredhe wetthe, hwre säsom ki 
;s ther om, att wij haffwe sä Inlathedh 
;t the Lijfflendzske. Ther tili swaredhe 1 
ligh Inthett synnerligitt haffwe ther kuni 
konunghenn schulte taghe thett nägett 

Vthenn förseer sigh, att sädantt kuni 
ädhe sijdher wäll förlijktt bliff'we, och : 

achter sädanne ringhe saker. 
I och schriffwe, att I behöffwe ther flere 
: wij edher tili änn 500 vtaff the tyske 
1 tijdh längh haffwe förhollcdtt sigh I 1 

wij edher ther om seenesth förtrösted 



Si6 

uthenn enn beeil boo]^, Swenske Sk^ttere, 
thenn Finske sijdhe brwke weLe tili att försv 
och schole the nw medtt thett aller forste b 
förschickedhe. Försee Oss, att tbe Skyttere 
schole nw wall wäre framkompne, Ocb eStb 
käane, att ther komme enn hoopp tfTräl Rijgbe 
sigh vdi wir tienistb, Sä äre wij wäll tillfrijdz, 
I see sädanne lägenheetter wäre pää färdli 
kunne them wäll vmbäre, thä mäghe I tagh 
effter samirie bestelloingh som tesse Tyske, 
efilerkomme, GifTwendes them so. marcber t 
ninger pä hwar hästh och karll, sä monge s< 
göre skääll och tienistb före. Tesligeste förscl 
ännw twä Fanickec foott folck tili opä thett, i 
ßjendttligitt opä komme, wore I ttiä teste sb 
förswarc edber, Och e&ther thär ligger a 
Slottedb , som nw skamföredtt är , motte 
aller försthe vpbygges och forbättres. T 
wij gäme, I wille medtt alle machtt lat 
och thett befasthe, samptt medtt domeni 
edher ther vm tillförenndhe är tillschriffwitt. 
förthenscbuldh forschickedtt Anderss Malere 
giffwitt honum muadttlighen tillkänne, hwre s 
haffwe ther om besteltt, Och pä thett, att the 
teste snarere tillgiä, schole böndheme iffrä I 
Borgolhaenn göre alle theris ährlige dagzwa 
ligeste mäge I och brwke knechteroe ther 
näghen tijdh tillgötendes, sää lengbe the lothef 
tili att bestelle. Och hwar the beswäredhe sigl 
vten Peninger arbethe. thi mä I wäU giffwe th 
dagzlöenn, Schole och the Eestet som ther 
göre theres dagzwercker ther tili, effter som 
äre wane, kunne I och elliest bekomme i 
' Peninger, see wij thett gärne. Sä äjr och 



347 ■ 

;dtt siöösijdhenn I Finlandh, att 

mäste timber, Brädher, Näffwer 
inea deell meer som ther kann 
itadh komme oc. Wij förninmie i 

{lett öfTwerhänden pä Wittens 
:hum ther iffrää, Sä synes Oss 1 
am tili ther pä äre, att tbe wijk 
het befattendes sigh ther medti 
laflwer nw sworedtt Osa, och i 
Itt Konghen nü Polenn, wägre tt 
:ke wele göre, thä mäghe I skri 
t I wele thett beskiutte. Doch hi 
e ther medtt, efFther wij förse 
t godhe wäll schole bekomme sc 
är war alffwarlighe willie, om the 
je edher winn om thett föroffn 
ire Inge Polacker opä, och thet 
gett, Tesligeste och om Dagerö 
tter, huilke hermesterenn tillydl 
Fougdemi tili pä Sunnenboi^h, 

han haffwer vten tujffwell förs' 
brodher herr Johann ac hertigh t 
illbiudett pää samme fästhe, hanj 
; förtenchtt tili, medtt godhe att 
handell medtt hanss K" eller o 
m seer sigh nw Jngen mere bi 

tili att förmode. Will bann thel 
t seye honum fuIIkompHgen tili, 
kett wij gärne säghe, att sä m 
■m thett eder elliest synttes räd 
:tterne sigh sä kundhe begiffwe :i 
ifTwe wij och (orstäett, att thc 
are Oss wäll beläghenn, See föt 
e eder win om medtt lemppe fc 



348 

herfugh Magnus wore tillsinnes att sälliedtt 
Oss är sagtt wordhett, att hann pä thei 
paä Peninger wäre schall, hwarföre säge 
giorde eder ther medtt Een ahnkumpst, oc 
tili, tagendes orsaken här äff, att effter li 
godz vdi Haryen som honum tilkomme hu 
haffwcr lydtt vndher thett stifftt tho Räffl 
wedh wäre äger belägne, att wij them Ick 
bare, Therföre wele I nw gärne förhandle 
vni, att wij kunne beholledtt anthen vthenii 
I hwredanne mätthe thett kundhe skee. Sä 
wijss begiffwe sigh, att nägett beröre om V 
som I fbmumme att han wore ther tili benä 
I lathe eder I handelenn medtt honum , D 
skee, hjke som wij wisthe ther Inthett a 
vm befaledtt haffwe oc 

Vm Peninger kunne wij ännw Inghi 
scheedh giffwe edher vm, för änn som I fö 
Musterregister, och wij faä see, hwre myckt 

Hwadtt then förstreckningh belanget 
gärer, tesliges och hwadtt Stadhenn schall 
sielffwe medtt them här om förhandle, e 
nw tillstädes. 

The Store dubbelde Carttogher wij 
edher tili om, äro nw guttne, och sä snarl 
bliffwe tillreedhe, wele wij lathe förschic 
Och kan mann brwke them tili Slottzens e 
hwar the bästh behöffwes. Ther mann oc 
nägre Slott vtt medtt siösijdhenn, thä 1 
vtträtte medtt them, an medtt nägre af 
förenne haffwe. 

Till, thett sijdzste efiter wij Icke wett< 
sigh I framtijdhenn stalle kunne hatlwe wij 
edher om wärtt betenckendhe tillkänne, op: 



349 

Igett pääkomme vdaff Ryasenn, at± I thä wiste, 
le edher förhoUe. Och hwar saken sigh s4 hade, 
effwe eder vndseyelsse breflf tili, och I wiste för 
mn worde kommendes, thä will wäre förnödenn, 
Her the gode man, som här tillstädes äre, mätthe 
vm tilkänne gifiuitt, helst nw mäden Sommeren 
he the lathe schicke altt thett krijgzfotck, som 
rige är, strax vdöSwer tili Raffle, Latendes allenest 
■ vdi Wijborgh, Nyeslott och annerstedz sä mygett 
ae och Slotten tili besätttiingh ther sammestedz 
Ther tili medtt schulle mann lathe bestelle medtt 
ster Rittmestere, knechtehöftwedzmänn, som wij 
tfär bestelningh I Tyslandh, att the wele bringhe 
lijdeligh Conditioner ett taell folck, efTther som 
:tt loffwedtt och tillsagtt haffwe, Och haflwer 
ne Purste och herre, hertigh Franttz tili Sachssenn, 
^odherbrodher , loffwett och tillsagtt Oss Eenn 
I, bädhe Ryttere och knechter, sä mänghe som 
re wele. Tesliges schall och Jost von Alefeldlt 
jtt, när honum tillsagtt bliffwer Ett swader Ryttere. 
ß haffwer och en Rittmestere Bertill Petterssdohofif 
3ch förplichtedtt sigh lijke mänghe wele hijtt för- 

schall och Lazarus Muller wäre wederreedhe 
i^'änicker gbdhe vttrustedhe knechter tili att vp- 
n haffwer enn benempdh Hans Muller tili sagtt 
nicke knechter, huilkett altt samptt medtt the 
äom wij förhoppes :) Icke ringere änn tili tiuge 
nn kann belöpe, Medh samme folck kundhe mann 
ifTrä thenn lijfflendske sijdhe ißrä Raffle tili Nöte- 
!nn tili Kexholm, eller och wijdere vdi Nogärdz- 
som man künde fulfölie efifther medtt tilfömingen, 
sränne altt öffwer huffuudh, förskonendes allenest 
nndh vdi lijfflandh, som medtt gode wele giffwe 

Oss. Mann I Rysslanndh schulle man Inthett 



96Ö 

one, vthen altt förbränne opä thett at 
hade tilfalle att göre Infall In J Finia 
e schuldh, Och nar man sä hade 
: mann wäll bekomme Slotthen Inn. 
Schall och Icke förgätes thett tillb 
ven och darptt Oss giortt hafTwe, 
Ther som och sä hännde, att Ryssen 
effrere Oss enn Fäldttslachtt. Förh< 

sädantt taell folck hade som forberöi 
judz hielpp wäll bliPfwe nederlagdtt 
1 wäre förnöden, att man besteller o: 
oon Ingeledes motte bliffwe edher 
nn. Och künde man sä lagett, att n 
D och Galleyder vtt medtt folck, I 
; kundhe folge sa sachtte effter, säi 
; komme medtt Skipp, pää thett, att 
ningh giorde och Üstersiöstädher Ic 
ice stengde, künde mann och iSä N: 
r fordeil hade mann, bädhe tili att gc 
och att hafTwe enn sächer tillllychtt. 
Vdi sä matte künde mann brwke h 
ää honum medtt. 

Thette är wärtt betenckendhe och r 
indske saak, som wij pä thenne tij 

tillkänne giß'we, doch mäghe I wij( 
tiedh them, som bätter wette om 1 
lestedz, Rättendes edher effther theo 
igst kann wäre I sakenn. Datum vt 



351 

.. Juli. 28. Lager bei Ermis. — [ITicolaus 
zlwll, Palaün Ton Troki, an denOM. 
tiart. 

Orig. (Vers. I, 1344.) 

CD Über die Russen errnngenen Vortheilea nnil billet um 
treff der Aufnahme polniscber Fraesidieo in Peroau und 
tdis, falls dieselbe uncrlässlich erscheine. 

In derso: 18 Julü A° »c 6t. 

rissime princeps ac Dne dne et 
amice obseruandissime. 

iiorum et ofiitiorum meorum commendatione 

m est caelare III: cel: vram, hostem hisce 
schum tnplici ^mine ingressum propiqua 
;xercitui Sac: Re^ae MtJs Dni mei clemen- 
: animi proposito, ut quosdam ex nris inter- 
iide aüqua exercitum afficeret, verum ita 
jsos suos senserunt conatus, hostiles turmae, 
ue sint profligati, Atque in Signum foelicis 
sunt mihi atiqui captiui, inter quos unus a 
is propriis captus est ulr insignis et inter suos 
c anno et praeteritis plurima huic prouinciae 
)ux quidam Simeon Bieloieziorski. Quos om- 
10s ad Sac: Regiam Mtem mitto. Quamuis 
idmodum foelicis pugnae sint initia, nibilomi- 
ificanda lU ; Cel: vrae : esse duxt vt, communibus 
n Deus rogetur uotis, quo ad foelids^mum 
mam deducat exitum et laudem nominis sui, 
X prouintiae salutem. 

U: Cel; vram diu incolumem et in florenti 
i Deo confirmari cupio, et me eius fauori 



Dat. ex castris ad Hermes 28 Julii 1561. 
111: Cel; vrae: fidelissimus 



Nicolaus Radziwil Du: 
Bierze Palatinus Troce 
Lituaniae exercituum 
taneus etc. 

(Etgenk:) manu 
Si porro III: Cel: vra: nihil nunc perii 
timendum esse existimat rogo ut mihi quampi 
ne necesse sit meas diuidere copias quas host 
nere prestat. Literas autem rc^o Pemouiam n 
quibus mandet ut hi pedites ducenti ex cohort 
Pernouiam intromittantur, alteras autem ad mi 
111: Cel: vra: dcmandet ut hae peditum et e< 
quas missurus sum tarn Pernouiam quam in 
cipiantur, si necessitas postulauerit ut üluc m 
quam primum certiorem me reddat 111: Cel: 

Illustrissimo prindpi ac Dno Ddo Golthardo Keltlero 
Ordinii militaris gerioaiiici io Liuonia Mgro, doo et 
amico suo obseruandisümo. 



lialts-ßegister. 



loss, 1 16. 362. 
;r. to8, 178. 
Utein. 133. 

itscher Reiter- 

md. 2bi. 33J. 

^fnI'lIgraf zu 

83. 264. 
ickum. 



Calmar, Schloss, 368, Barger. 272. 
Cbristenhtil , die, ckrislianum nomcH 

u. dgl. II. 17. 317. 304. 
Christ itrasson, Clats (Harn), 1. 6, 8. 

n- 34- 39- 4'. 43- 43. S'. SS. 57. 

64. 67. 78,81. 83.85. 98. ' 



143- 143- 



156. 168. : 



240. 241. 24z. 246.247. 249. 2J7. 
359. 260. 262. 26s. 2S5. 2S9, 291. 
292. 311. 315. 318. 333. 324. 325. 
326. 3*7. 3^8- 330- 342. 343- ^"m 
Fieiheirn erhoben und mit Gütern 
bedacht. 343. Dessen Vorfahren. 
262.. Frau. 343,, Kinder. 331. 332, 
Chrislopk, ■ Herzog ta Mecklenburg, 
Coadjutor des ErzsliTls Riga. 17. 48, 

I03. 124. IS3. 320. 264. 

Clmrland, s. Kurland. 

Clai^iu!. s. Clodt. 

CW/, 3'us/us, SyadicUä zu Reval, Ab- 
gesandter des OM. 2U Wilna, 46- 
50. 63. 64. 85, 86. 90. 91, 134. 1S3' 
,357.. 3" 



Cl/fTI, 



■- 33. 



Cseriaiiii 

Cziikinuicz, Juri, ko. polti. Obrister, 
Woj. von Podlassien. 377, 



[6. 39. 41. 68. 

<lu. Präsidien. 



>, 369. 272. 
9. 79. 93. 346. 
«96- 343. 



Däntmark, Krone u. Reich. 5. 38. 88. 

132. 153. 165. 184. 233. 331. 

„ König. 5. 38. 61. 67. 76. 80, 99. 
'33. I39' 'S*' 224., vgl. Friedrich U. 

„ AnschlägeaufLivland. 139. 152. 321. 
Dätttn, die. 102. 138. 139. 244. 
Da^. 347. 
DalUsky, s. Talisiki, 
Dansig. 3, 61. 104. 258. 
Dartiigir, die. 48. 
Deutschland. 178. 34S. 3u. 316. 349. 

„ Kaiser u. Reich. 11. I3. 16. 17. 
58. 61. 89. 95. 107. 110. III. 137. 

133. 146. 369. 290. 30S. 

„ Kaiser. 15, 17. 49. 61, 63. 83.91. 
92. 109. 133. 133. 147- 149. 202. 

303. 219. 331. 

„ ChurfUrsten, Fürsten und Stande. 

133. 147- 231. 

„ Reichs- und Deputationstag zu 

Speyer, 137. 
„ Reichsbewilligungen Tür Livland. 

127. 133,, Kriegsvolk nach Livlaud. 



354 



» 



9. i6. 29» 30. 132. 219. Reiter 
und Knechte« 132. 

DetUschland. Verbotene Zufuhr nach 
Russland. 48. 61. 316. 

Gesandtschaften und Bolen nach 
Livland. 35. 
y, Kammergericht. 232. 
Dobbin, Anders, 20. 186. 
Docior, der, s. Friesner. 
Dohna, von, Friedrich, Herr. 303» 
Dohna, von, Heinrick, Herr. 49. 50. 

63. 84. 85. 104. 124. 131. 134. 135. 
137* 153- 1^4* 220. 221. 222« 241. 
242. 258. 277. 281. 289, 

Dorpat, Stadt. 13. 152. 316., Bürger. 
316. 350., Adel. 134., Russ. Statt- 
halter. 314. 

Düna, die. 323, 

Ditnaburg, Comthur, s* Sieberg. 

Dünamünde, Schloss. 23. 189. 281« 282. 

Ihmin, Aulicus des Ko. von Polen, 337. 

Effcm, von, Wilhelm, Comthur von 
Ascheraden. 280. 324. 326. 327. 

Eggebers, Jacob. 213. 

Engelbrecht, s. Lippe, von der. 

England. xo8,, Königin. 342., vgl. 
Erich XIV. 

Erich XIV., König von Schweden. 1. 

10. 14. 23. 34. 39. 49. 51. 54. 57. 

64. 67. 78. 85. 94. 95. 96. 97. 98. 
104. 105. 115. 133. 135. 137. 141. 
142. 144. 146. 151. 156. 168. 212. 
218. 234. 237, 241. 242. 246. 249. 
265. 285. 292. 304. 305. 306. 307. 
308. 325. 326. 327. 330. 334. 336. 
340; Krönung. 93. 172. 260. 274. 
295- 301. 308; Werbung lun die 
Königin von England. 1 20. 342. 

Erich, Schreiber. i86. 187. 

Erichs son, Ilans^ 257. 

Erichsson, Sten, 27. 

Ermes, Schloss. 351. 352. 

Esten, die. 102. 167. 295. 302. 346. 

Estland, 138. 152. 

Falck, Erich, B. von Linköping. 94. 

Ftgesack, s. Vegesack, 
Feldmarschall, s. Galen, von, Dirich. 
Fellin, Gebiet. 340. ; Schloss u. Stadt. 

IG. 152. 207. 244; Besatzung und 

Knechte. 11. 
Finland. 40. 93. 102. 114 148. 159. 

167. 172. 178. 262. 272. 313. 33$. 

346. 347; Bauern. 167. 346., Reiter 

und Knechte. 79. 80, 94» 101. 159. 

160. 254. 255. 272. 296. 297. 313. 

32 8« 346. 



Fischer, Johann, V, Canzler des GM* 

82. 219. 220. 282. 
Fleming, Henrik, 168. 265. 
Fleming, Lars. 343. 
Flötesund, 292* 

Franz, Herzog zu Sachsen. 349. 
Frauenburg. 49» 
Friedrich Ä, Ko. von Dänemark. 165., 

vgl« Dänemark, König. 
Friesner, Matthäus, Dr. 8. 19. 20. 21. 

23. 81. 82. 86. 90. 91. 184. 185. 

186. 187. 192. 193. 205. ziu 213- 

225—229. 257 ; Frau Katharina. 19. 

81. 82. 184. 185. 226; Geselle 

Dirick. 22. 186. 187. 
Fuchs, Andreets, von Brandenburg, 246. 
Fürstenberg, Wilhelm, Alter OM. lo* 

13. 148. 171. 310. 

Galen, von, Dirich, 43, 44. 45. 46. 
92. 103. 122. 125. 190. 191. 192. 

«93. «95. 196. 197- 198. 199— 2»7- 
284« 286. 288. 325. 326; dessen 

Bruder. 199; der jungeHerr Galen. 216. 
Gefle. 272. 
Gilius, 262. 
Gilsen, von, Robert, s. Gilsheim, von, 

Rembert ? 
Gilsheim, von, Rembert, 92. 218. 22$, 

226. 228. 281. 282. 311. 
Gnesen, 33. 

Gorgius von Brandenburg, 192. 
Gustav /,, König von Schweden. 26 

37. 89. 107. 109. 147. 148. 149. 
175. 268. 271. 

Hahn, Valentin. 82. 
Hakonsson, Erich, 343. 
Hcdiko Socken, in Finland« 262. 332. 
Hamburger, die. 316. 
Hans von Fürstenwalde, 216. 
Hans von der Lippe, 215. 
Hanse, die. 233. 

Haraldssvn, Knut. 273, 285, 296. 
Harnen, Landschaft. 88. 348. 
Harrienund Wirland, 185. 232.249.264. 
„ Räthe und Ritterschaft, i. 2. 5. 6. 

38. 5^« 54. 60. 62. 68. 73. 74. 75. 
76. 85. 87. 88. 89« 91. 92. 98. 
103. 115. 118. 134. 137. 140. 142. 
144. 145. 161. 162. 163. 169. 178. 
182. 184. 193. I95« 196. 198« 200. 
204. 215. 220. 221« 222. 223. 224. 
230. 249. 251. 253. 258. 260.261. 
271. 274. 281. 282. 292, 304.305. 
307. 311. 312. 318. 319. 322. 330« 

340. 
;, Privilegien und Gewohnheiten. 53. 
162. 163. 169. 273. 340, 



ch Schwedea. 
340; Anleihen 
78. 318. 348; 
eden, s. Reval. 



, des OM. 46. 
75- «77. 
Rcval. 213. 
i). 192. 



a in Myr, 63, 
1- 94. 95. 96. 
leinen Grossen. 

Tosifllrst. 

;. 249. 264. 
leL I. 87. 88. 
161. 162. 169. 
130. Z49-'58. 
gien. 162. 169. 

wul. 6. S. 3S. 
136. 215. iz6. 
'68. 333. 335. 
iten auf Sone. 
3-^335- 347; 
n OM. 8. 39; 
. 341- 345- 



nd. 337. 
borg. 263.332. 

.«73- »90-319 

4. 8. 10- 14. 

5. »9- 3"- 33- 

t. 58. 63. 64. 
5. 86. 88. 89. 



146. 151. 152. ISS, «6S- '7'. '82, 
183. 184. 186. 188. 189. 205. 213. 

218. ZI9. 222. 224. 22s. Zz6. 227. 

228. 236. 242. 243- 245- 248. 250. 
275. 276. 277. 278. 279. 280. 281. 
283. 285. 287. 290. 294. 303, 304. 
305. 307. 3"- 3"». 3'3. 3H. 3'6- 
317. 314. 3»5- 329. 330' 33Ö. 337- 
338. 339. 347.35'- 352; Räthe, s. 
Oid«u; BesenduDgder Stadt Riga. 82 ; 
der Stadt Reval. gs. 131. I93- «4» 
250. 25S. 189.290, 312; derschwed. 
VoHmSchtigenin Reval. 1 21. 21 8. 290. 

/iTitÜr, CaMorT, Gesandtschaf t an Kaiser 

und Reich. 133. 134. 
„ Gesandtschaften nach Schweden. 

107. 112. 151. 212; Geldanlehen. 

148. 149 151- 
„ Gesandtschaft noch Wilna. 43, 85; 

Botschaflen an den Woj. von Wilna. 

"39. 31'- 
„ Subjectionshandel. 4. 5- 49. 91. 

127. 128. 153. 225. 227. 228, 

243— »4S- 
XiUer, iViihelm. 126. 129. 
Ktiholm. 349. 
KUian ifon 
Kirchhiilnt. 
Kokenkusen, Schloss. 32, 326. 
KönigibiT^, in Preussen. 132. 133. 
Kulthof, Hildebrand. 197.204.216.217. 
Krafl, Harn, 37. 161, 175. 214. 2IS. 

271. 288. 311. 3»3. 
Krumtnt, Nils. 94. 105. 307. 
Kuddttin, Johann. 20. 22. 
Kurlaaä, Stift und Land. 17. 183; 

Bauern. 167. 29S. 
K)>lc. Harn. 58. 63. 90. 93. us. 119. 

156.159.168-171-172. i73-'77-273. 

Langbein, Tkomai. 327, 328. 
Larsson, Hans. I. 6. 8. 39. 41. 51. 

55- 57. 78. 81. 82, 98. 129. 130. 
142- 143. iS^' '70. 179. "1. 22z. 

229. 240. 241. 242. 249. 250. 257. 
z6o, 265. 174. 285. 2S6. 289. 314. 
319. 3*7. 33"- 

Larsson, Oluf. 94. 105. 307. 

Lauer, Thomas, BUiget aas Reval. 

283. 284. 
Leutener,7ürgen. 122. 175.269.271,316, 
Lintl, Alaf, 219, 
Li/>pe, von dir, Engelbrechl, Hauptmann 

aufPadis.2l. 116. zoo. 102. 214. 339. 
Lippe, von der, Hans, s. Hans v, d. 

Lippe. 
Ulauen, Gross flirstenthum. 2. 8. 138; 

Adel und Aufgebot. 48. 138; MUtizc. 

18, 31. 



die. 183. ns. 


Magnus, Rathe nm 


[die Lande, /rui-iHda), 11, 13. 


„ Kriegsvolk un< 


: "7- 30- 35- 40. Si- 53- 54- 


1S4. 


'■ 57. 65. 83. 91. 98. loi. 


„ Geldverlegenhl 


08. 126, 127. liS. 133. 138. 


MaÜsia, s. Moisio 


47. 148. IS4. 164. 221. 230. 


Mölln. Anden. i< 


!43. 244. 245, 265. 276- ^77- 


Minsson. Tinn. ( 


83. 304- 309- 3'1- 3IS' 3'S. 


MargrcU. 21, 


33- 


Mariiitburg. 152. 


äderation. 17. 


Märlm. mit. 58. 


[e. 16. 17. iz8. 


Maimäa. 33. 


162. 340. 


Maltson, Htitrieh. 




iftchs. 20. 


m (Undeulsche). 19, 24. 91. 


Mehrbach. 112. 


77. 236. »95. 302- 3iS-*^'6. 


Melchior. 20. 22. 


<el. Esten. 


Meyir, Heise. 234. 


dienst. 32. 178. 271. 


Mitau. 9. 14. 1' 


■svolk. 37.79.89. 124 '3S-'52- 


131. 13*- .'3S- 


16. 3(8. 327. 346; vgl. Orden. 


219. 224. 225. 


cgien und Gcwohnheilen. 20. 


M0d^.tje^«ski,jac<', 


Recht und Gericht. 84. 


Obrist. 153- 33 


«. 9. 17. 18. 30. 82. S3. 232. 


M«siö, Kirchgut i 


!39. 24S- 


Monzynshi (Mazyn 


ausflihrvcrbot 9. 


Mm-B, von, AntBt. 


oten« Zufuhr lum Feinde, 5. 


283. 284. 285. 


;hknd, NaiYS. 


Moskau, Land. 1 


iculer, 70. 108. 114. 168. 


land; Stadt lo 


138. 


Mönche. 14. 


isclie Parteien. 88. 102. 


Moskoioiler, der ( 


ällniss zu Polen: Schutz- 


2. 4. S- '«■ " 


iniss, IS. ii. S2. 53. 55. 56. 


24. 31. 38. 48. 


150, 151. 221. 243. 244. 264. 


74. 75- 83. 84 


104. 336 ; Subjection, s. Ketler, 


127. 130. 134. 


rt; Leistungen für das poln. 


145. 147- 148. 


leer. 84; Wcgeführer. 303. 


162. 165. 177. 


127. 


191. 192. 224. 


r. die. 62. 63. 95. loi. 107. 


245- 3SI- 2SÖ. 


HO. 34S- 




y^hann. 213. 


302. 304. 306. 


108. . 


322. 326. 340. 




350- 35'. 


tan, s, Larssoo. 


Müller, Hans, de 


99- m- *39; Schiffe. 4. 48. 


349. 


, 236; Privilceien in Schweden. 


Müller, Lazarus,&, 


19. 255. 256. 300; Gesandt- 


349- 


em Krönung Erichs XIV. 


Münehhiusen. vo< 


255- 


Müniler, Von, y 


. die. 4. 26. 48. 61. 236. 239. 


tuarschaü. 49. 


156, 300. J16. 




i'. Fürsten convent. 132. 


Hachii^al, Harn. 


s. Leutener. 


Närt, Gut bei W 




Natva. 61. 256. 


ty. yoiamus. Secr. des Woi. 


Bürger. 256 3( 


Vilna. 153. 


halter. 309. 31. 


Kirchgut inFInland. 261. 332. 


„ Verbotene Fah 


, Herzog von Holstein, B. 2U 


108. 235. 236. 


nd und Oesel. 10. 38. 76. 88. 


Nisseb-o,le. 126. 1 


Ol. 139- '64. 183. 184. 2io. 


Neuemchloss. O.V 


189, 299. 311. 321. 348. 


Neugebatitr, Bona 



IIS- IS6-IS9- 


154. 164- i84. "!■ 2". 




283. 28s. 306. 3'2. 3*5- 




352; Bürger. 18; Knechte. 


Z62. 


nische Prisidien. 2S. 284. 




339- 352. 


lUer. 109. (is; 


Pernausthe, die. 244, 


ir. 114. 


Ptnson. s. Pedersson. 




Pelcrsdohog (f), BerlU. Rittmei 


g. 262. 332. 


Plalc. Hermann. 214. 




Platt. Joachim. Hauptmann dei 


a. 79. 349. 


£uf dem Dom lu Reval. 




47. I2S- '74- '8«- '90. 1 




Pleskau, 13. 134. 306. 


163; 3tift. 17. 


meshautr. die. 13. 




Pb!ib, Land , Krone und Ri 


•3. 64. 


33- 3S- 75- 89. 128.138. 208. 


to-, 21, 23. 34. 


„ König. 12. 14. 15. 17. if 


73- '03. "6- 


19. 31. 32, 40. 45. 47. 45 


14a. 143. 144. 


69. 74- 83. 86. 91. 92. 


19a 193. »94- 




-117.250. 251. 


127. 128. 133. 135. 136. 


284, 285. 287. 


183. I97. 2o'. ao8. 218. 


313. 314. 325- 


225. 227. 22S, 240. 241- 


:val, Statthalter. 


258. 164- 267. 269, 270. ; 




299. 304. 306. 308. 311. : 


,5-239.*39.3as. 


314. 3'6. 325- 337. 339. ; 


50. 152. 244. 


vgl. Sigismund August. 




„ Rüstung zum Feldzug. 1 


6.231.235.239. 


183. 313, 345. 


RSthe. 9. 16. 


„ Ko. Gesandtschaßen und 




Livland. 221. 222. 250.. 2 




in Schweden. 112. 341- 34 


Wreiter. 10.11. 


schwe<i. Ehehäodel. 341. , 


eren Uhnung, 




trücksisndtf. 25. 


Livland. 


ri6. 123. 174. 


„ Kriegavolk und Präsidien 


.. 316. 


Und. 47. 124 125. 138. 1 




155. 189. 219. 177. 304. : 




336. 337- 338. 339- 345- 35 


osa. 21. 23. 24. 


Klagen. 153. 


5o. 70. 76. So. 


Polin, die. 3. 61. 74- 183. 


174- 196. 199- 


P«l,>l:k, Wojewod, von. 338. 


211. 214, 216. 


Polubimki. poIo. Kriegsobfts 


39. 347- 3Si; 


Porkkala Udd. 59, 75, 99. 


80. 194. 200; 


Prtussen. 135; Herzog, s. 


.pc. voQ der, 


Preusiische Häfen. 104. 



RaihneU iVkolaui, Wojewod vi 
33- 34. 45' 47- 48. 49. 
86. 132. 133. 134. 136. 
227. 228. 245. 275. 276. : 
290. 3:1. 325; dwsen S 
s- .Müiizynski; Anreise nn 
276. 27g; Schreiben an de 
■33- 134. 

ÄWvü'il. NUolau!. Wojewod* 
124. 138. 155- Z4S. 279- ■■ 

304. 305- 307- 324. 326- : 

J30. 336. 337- 338- 339- : 



858 



Rasseborg, litn, 346. 

Ruhefit von, Gerhard, 280. 

Reuschland, s. RassUnd. 

R€val, Stift. 76. 88. 99. 348. 

R^valy Dom und Schloss. i. 3. 6. 8. 

23, 24. 25. 28. 34. 36. 39. 40. 41. 

42. 43. 44. 45. 58. 60. 61. 62. 71. 

73* 76. 78. 88. 92. 93. 100. 103, 

119. 120. 121. 122. 123. 124. 125. 

»30 135- 140. 141. 143. *44. 145- 
146. 150. 158. 160. 166. 169. 172. 

174- 177. 179. 180. 182. 18$. 186. 

188—217. 219. 223. 235. 238. 246, 

247. 251. 252. 258. 261. 266. 267. 

268. 269. 270. 273. 274. 281. 282. 

285—291. 292. 295. 301. 302. 305. 

309. 311. 312. 317. 319. 320. 321. 

322. 323. 33a 331. 332. 342. 343. 

348. 349; i^ord- und Suster Pforte. 

288; Thürme: Steurdenkerl. 287; 

Lange Claes. 294. 
n Statthalter. 44. 45. 46. 50. 123. 

124. 189. 228. 288. 
n Knechte auf Schloss und Dom. 2. 

3. 6. 7. 23. 24. 25. 26. 27. 28. 29. 

35- 36. 37. 40. 41. 42. 47. 49. BO- 
SS. 60. 68. 70. 71. 80. 90. 91. 92. 
103. 116. 117. 118. 119. 121. 122. 

123. 124. 125. 135. 160. 161. 172. 
173. 174, 175. 184. 188—217. 246. 
266. 267. 268. 270. 271. 282. 
285—291. 293, 295. 297. 316; deren 
Botschaften an den OM. i. 211 ; an 
den Ko. v. Schweden. 117. 246. 272. 

;) Polnische Präsidien. 2. 3. 6. 7. 
23. 28. 36. 37. 41. 61. 69, 70. 73. 
151. 152. 153. 186. 193. 194. 195. 
244, 267. 277. 293. 339; Haupt- 
mann. 3. 7. 197.216; vgl. Taliszki. 

}) Schwedische Knechte und Reiter. 
58. 59. 68. 73. 79. 80. 100. loi. 
117. 157. 158. i6o. 161. 162. 168. 
173. 176. 179. 180. 186. 231. 254. 
255. 259. 267. 275. 295. 296. 297. 
298. 317; vgL Finland, Knechte. 

n Schwedische Kriegsschiffe u. Kriegs- 
rüstung. 3. 4, 25. 26. 29. 35. 36. 
40. 42. 43. 58. 59. 62. 65. 67. 68. 
69. 70. 71. 72. 73- 79. 90. 92. 93- 
98. 108. 115. 118. 120. 121. 123. 

124. 125. 131. 150. 156. 157. 160. 
168. 211. 212. 214. 217. 265. 274. 

275- 323- 328. 349. 350. 
}} Stadt. I. II. 19. 24. 25. 26. .27. 

28. 29. 35. 40. 46. 50. 51. 58. 59. 
61. 62. 63. 64. 66. 67. 68. 7U 72. 
73- 74. 76. 77. 81. 82. 85. 87. 90. 
93. 98. 100. 103. 104. 115. 118. 
119. 120. 122, 124, 125. 129. 130. 



131. 133- 134. 136. 140. 141. 142. 
144. 150. 151. 152. 158. 163. 164. 
166. 168. 169. 170. 177. 179. 183. 
184. 185. 187« 188. 200. 211. 213. 
221. 226. 228. 229—233. 234. 239. 
241. 242. 249, 253. 255. 256, 264. 
267. 274. 282. 283. 294. 2^. 302. 
306. 308. 317. 319. 326. 328. 335; 
Strandpforte.'2 1 2; Jungfrauenklöster« 
232. 318. 319; Kurchhof. 212; 
Polvermühlen. 261. 320; Koppel«. 
320. 
Rtual, Rath. 1. 24. 26. 27* 28. 29. 35. 
36. 40. 42. 57. 64. 65. 66. 69. 71. 
72. 87. 88. 92. 119. 140. 142. 145- 

184. 193. 195. 196. 198. 204. 210. 
215. 216. 222. 224. 230. 237. 251. 
252. 261. 281. 282. 298. 311. 312. 

M Rath und Gemeine* 2. 5. 38. 71« 
74. 75. 85. 86. 90. 142. 144* 182. 

185. 231. 249. 258. 292. 304- 305» 

308. 330. 

„ Bürgerschaft. 2. 3. 7. 28. 29. 42. 
79. 92. 120. 122. 153, 176. 199. 
235* 255. 273. 298; Schwedische 
Partei. 2. 26. 36. 68. 69» 92. 120, 
124. 298; Dänische Partei. 2; Pol- 
nische Partei. 2. 4. 69. 90. 92; 
Herrmeisterliche Partei. 92. 184. 
257 ; Irrungen mit !dem Adel* 322. 

„ Bauern. 19. 91. 167. 177. 

„ Privilegien u. dgl. 26. 28. 57. 66. 
87. 89. 163. 229—233. 234. 237. 

273. 340. 
„ Münze. 232. 236. 239. 

n Gesandtschaften an den OM, zur 
Aufsagung des Eides. 2. 7. 24. 28. 
35. 40. 50. 66. 67. 69. 71. 73. 75. 
85. 87. 91. 119. 120. 123. 131. 
141. 170. 

„ Verhandlungen mit Oldenbockum. 
69. 140. 145. 182. 195. 

„ Verhkltniss zu Schweden: Seever- 
kehr und Zufuhr. 150. 166. 237; 
Bitte um Geld. 60. 120. 163. 171. 
177. 234. 238. 273. 290. 348;* Ge- 
sandtschaften in Schweden. 27. 51. 
54. 64. 74. 170. 250. 256. 260. 
261. 274, 290. 308. 317. 320. 340; 
Unterhandlungen und Subjection. i. 
24. 64. 65. 66. 67. 68. 74. 85. 93. 
118. 123. 131. 136. 141. 142, 144. 
150. 152. 153. 169, 170. 185.223« 
225. 227. 229 — 240. 249. 258. 261« 
265. 273. 289. 292. 307. 308. 330. 

340. 
„ Schwedische Hauptleute u* Voll- 
mächtige in Reval. 45. 51. 54« 100. 
122. 123. 124. 138. i$a 185. 186. 




|. 116. 319. 333. 


347. 341. 342 


1. j8i. 303. 306. 


JDsigQien und 


erDssoa,CIaiiso.A. 


5^*a.«(frflr,KÖDig,! 


54. S7. SS- 91. 


„ Reichärtthe. : 


1. 137- 139- 149. 


170. 179- 234- 


>. *3o. 339. 344. 


„ Besländiger : 


j. 304. 306. 313. 


62. 65. lOJ. 




165- 344. 


15. 16. 41- 44. 




16. 146, 154, 325. 


263- 34". 


■, s. Sieberg lu 


„ Botscharien 1 




68. loS. 13s. I 


30. 46. 48. IJ4. 


76. 359. 299; 


2. 154. 183. 195. 


62. 65. 71. 73 


3. 314. 3'6- 3'8. 


99. 104-115. 




306. 307— 3 'O 




„ Russ.-schwed. 


i. 30. 82. 83. 245 


Folu.-schwed. ; 




Engl.-schwed. 


D. 48. a63. 364. 


„ Alle Verbind. 


in. 9. 18. 18.47. 


56. 150. 


den EB. 30. 


„ Kriegswerbuo 


ihongeD uro Riga. 


349- 




SckwidiH. die. 1 


jo. 144. 263. 364. 


244. 277. 283. 


TienandWierland. 


Stlbach. 2 t 3. 




Stiburg. Schloss. 


14. 218.335. ''^■ 


334. 325. 326. 




Serbin. 329. 330, 




Sicbtrg tu mschii 


29- 336. 337- 338- 


zu DUimbuFg, 




im Reich. 116. 


88. 


SUbtrg ,u lVis<hi 




Corolhar zu Ri 


349. vgl- Moskau. 


SügfHäsioH, Aaiü 


77. 99. 101. 105. 




5. 134. 147- 165. 


84. 152. '55. 


8. 309- 3"0' 3"5- 


Schwester. 341 




SkelUnora. Gut ii 


1 Schweden. 77- 


Skindir, ko. poln 




SöJcrtjöjnng. 373. 




Säge, s. Zöge. 


In LivliiDd. 77. 


Soiitbutg. Gebiet. 




Schlasa. 70. 1 


□witer. 


183. 274. 383. 


s- 307- 


s. Wulff, Heir 




Soneburg. 347 




zu Finkod. 




Spam. ErüA. 26, 


'-. Rithsmann hi 


118. 177. 


B7. 234. 237- 320- 


Sliitüiuhli. von de 


273. 


O.-Voigt vom 




286. 


rone and Reich. 


Steckhelm. 51. 54 


53. 56. 68. 76. 


105. 113. 114. 


. 113. 133. '3'. 


354. 261. 26s, 


F. 148. 163. 165- 


108. 158: Zeu( 


!. 231. 237. 249. 


SUm, SiwatUe. 37 


1- 275- 307. 319- 


Sund, der. 5. 61 



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• Druck von Schmidt & Klaunig in Kiel. 



'N.- ■**> s X ^r ^ - ^ 'v- ^^ *^y* 



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V. 






ARCHIV 



far die Geschichte 



Liv-, Est- und Curlands. 



Mit Unterstützung der 

estlSndischen literarischen Allerhöchst bestätigten Gesellschaft 



herausg^eben 



von 



C Schirren 



I>^eiie Folere. Band VIII. 



RE VAL. 

Verlag von Franz Kluge. 



1881. 



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IM'- Ni- W YüHl' 

^PUBLIC LIBRARY 

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A^TCR, LENOX AHÖ 
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A R C H I 

für die Geschichte 

Liv-, Est- und Cu 



Mit Unterstützung der 

estlindischen literarischen Allerhöchst bestätig 

herausg^eben 

C. Schirren. 



Neue Folire. Band VII 



RE VAL. 

Verlag von Franz Klug 
1881. 



uellen zur Geschieh 

des Untergangs 

idischer Selbständi, 



Aus 

schwedisctieu Reichsarohive zu Stocl 

heniuägegebeD 

C. Schirren. 



BHna VIII. 



KEVAL. 

V«rlag von Franz Kluge. 
1881. 



N'!- W YIJ 

PUBLIC LIBRARY 

293233 



Mit diesem Bande kommt diese Sammlung von 
Quellen zur Geschichte . des Untergangs livländischer 
Selbständigkeit aus ; dem schwedischen Reichsarchiv 
zti Stockholm zum Ab^chluss, 

« 

Die so veröffentlithteh,:..in den Jahren 1860 und 
1861 während einiger, übrigens nicht strenge an die 
Archivstunden gebundener, Arbeitsmonate copirten 
Stücke finden ihre Ergänzung in. dem Verzeichniss 
livländischer Geschichts - Quellen aus schwedischen 
Archiven und Bibliotheken (Dorpat. 1861 — 1868), 
welches indess nur die Ausbeute de» ersten Jahres 
registrirt. Auch ist zu bemerken, dass, wie beispiels- 
weise Verz. I, 2018, so auch noch andere Nummern, 
welche im Jahre 1860 im alten Archivhause notirt 
wurden und der Copienahme erst noch vorbehalten 
blieben, im Jahre 1861 in dem neuen Gebäude, unter 
den jener Zeit noch ungeordneten Livonicis, zunächst 
nicht wieder aufgefunden werden konnten. Bleibt 
somit für Nachlese und Verbesserung noch mancherlei 
Raum, so wird doch die vorliegende Stockholmer 
Serie ihre Aufgabe in soferi^ gelöst haben, als sich in 
ihr, neben den von Bienemann aus livländischen Archiven 
veröffentlichten Briefen und Urkunden, die erste, tiefere 
Einsicht in die Vorgänge von 1558 bis 1562 erschliesst. 

Ob sich ihr einmal eine, gleichfalls vor zwanzig 
Jahren, aus dem . Geheimarchiv zu Kopenhagen heim- 
gebrachte Ausbeute anreihen wird, hängt nicht von 
dem guten Willen des Herausgebers allein ab. 

Kiel, im August 1881. 



Inhalt. 



No. Seite 

1028. Nicolaus Radziwil, Palatio von Troki, an den GM. Gothart. Juli 29. 

Lager bei Ermis i 

1029. Nicolaus Radziwil, Palatin von Troki, an den GM. Gothart. Juli 30. 

Lager bei Ermis 2 

1030. Claus Christi^nsson an den König Erich XIY. Juli 31. Reval. 5 

1031. Zwanzigjähriger Stillstand zwischen Schweden und Russland. 

August. Gross-Nowgorod 17 

1032. Hans Kraft an den Herzog Johann. August 23 

1033. König Erich XIV. an iClaus Christiernsson. Aug. 6. Linköping. 24 

1034. Claus Christiernsson an den König Erich XIV, Aug. 15. Reval. 31 

1035. Heinrich Lüdinghausen Wulff D. G. Vogt auf der Sonenburg an 

den Herzog Johann. Aug. 18. Soneburg 44 

1036. König Erich XIV. an Claus Christiernsson. Aug. 20. Gräfisnäs . 49 

1037. Claus Christiernsson an den Herzog Johann. Reval. Aug. 21 . 56 

1038. König Erich XIV. an die Revalschen. Aug. 23. Elfsborg . . 64 

1039. König Erich XIV. an Claus Christiernsson. Aug 23. Elfsborg. 67 

1040. Justus Clodt an den Rath zu Reval. August. 29. Riga. ... 70 

104 1. König Erich XIV. an Claus Christiernsson. Aug. 30. Elfsborg. 77 

1042. Instruction des König Erich ^V. für seine Gesandten an den 

Herzog ftlagnus. Sept. i. Elfsborg 81 

1043. Claus Mecks, Jacob Taube und Bruno Drolshagen an den König 

Erich XIV. Sept. 2. Reval 87 

1044. Cautio Radziwiliana. Sept. 4. Vor Riga 89 

1045. Claus Christiernsson an den Herzog Johann. Sept. 4. Reval . 92 

1046. Nicolaus Radziwil , Palatin von Troki , an den GM. Gothart. 

Sept. 9. Erlaa 102 

1047. Bürgermeister und Rath zu Reval an den König Erich XTV. 

Sept. II. (Reval) 103 

1048. Claus Christiernsson an den Herzog Johann. Sept. 13. Reval. 105 

1049. Aufzeichnungen Christian Schröder^s über die von ihm imd dem 

Hauscomlhur von Riga Ja.spar Sieberg im Namen des GM 

in Preussen geführten Verhandlungen. Sept. 16 — 24. . . 11 1 



VII 

No. Seite 

1050. König Erich XIV. an Claus Chris tiernsson Sept 18. Terpa , 124 

1051. König Sigismund August an den OM. Gothart. Sept. 19. Wilna. 132 

1052. Claus Christiernsson an den Herzog Johann. Sept. 2o. Reval. 133 

1053. Abschied des Herzogs von Preussen, ertheilt den Gesandten des 

OM, Gothart. Sept. 22. Königsberg 136 

1054. Instruction des OM. Gothart für seine Gesandten an Claus Chri- 

stiernsson und dessen Mitverordnete.' Sept. 26. Riga. . . 139 

1055. Claus Christiernsson an den Herzog Johann. Sept. 26. Reväl . 147 

1056. Antwort Claus Christiemssons auf des OM. Gothart Instruction. 

Nach Sept. 26 151 

1057. Bericht eines Beamten des OM. von mündlich ihm raitgetheilten 

Rathschlägen. Sept. 30 152 

1058. Nicolaus Radziwil, Palatin von Wilna, an den OM. Gothart. 

Oct. 4. Eckau 157 

1059. Nicolaus Radziwil, Palatin von Wilna, an den OM. Gothart. 

Oct. 5. Szokornie 160 

1060. Claus Christiernsson an den Herzog Johann. Oct. 5. Reval . 161 

1061. König Erich XIV, an die Revalschen. Oct. 8.* Orholm . . . 166 

1062. König Erich XIV. an Claus Christiernsson. Oct. 11. Falköping. 170 

1063. Claus Christiernsson verpflichtet sich gegen des OM. Gesandten 

zu einem Stillstand. Oct. i4' Reval. . . ' 175 

1064. Gegenversicherung der Gesandten des OM. einen Stillstand betreffend. 

Oct 14. Reval 176 

1065. Claus Christiernsson an Nicolaus Radziwil, Palatin von Wilna. 

OcL 14. Reval 177 

1066. Jochim Meyer an den König Erich XIV. Oct 16. Reval . . 178 

1067. Claus Christiernsson an den Herzog Johann. Oct 18. Reval . 179 

1068. Claus Christiernsson an den OM. Gothart. Oct. 21. Reval. . 184 

1069. König Erich XIV. an den Herzog Johann. Oct 22. Jönköping. 188 

1070. König Erich XIV. an Claus Christiernsson. Oct. 24. Jöuköping. 192 

107 1. Claus Christiernsson an den Herzog Johann. Nov. 2. Reval. . 199 

1072. Antwort im Namen des Königs zu Polen auf geschehenes An- 

bringen. Nov. 5 202 

1073. Ritterschaft von Harrien, Wierland und Jerwen an den König Erich 

XIV. Nov. 6. Reval 206 

1074. Resolution und Antwort des Königs Erich XIV. auf die Instruction 

des OM. für dessen Gesandten an Claus Christiernsson. Nov. 16. 
Linköping 209 

1075. Der Rath zu Reval an den König Erich XIV. Nov. 27. (Reval). 226 

1076. König Erichs XIV. Mandat für Harrien und Wierland. Dec. 6. 

Linköping 229 

1077. Obligation Gothart Keller's. Dec. 9. Wilna 230 

1078. König Erich XIV. an die Revalschen. Dec. 14. Söderköping . 231 

1079. Nicolaus I^dziwil , Palatin von Wilna , an den OM. Gothart. 

Dec 16. Wilna 234 

1080. Nicolaus Radziwil, Palatin von Wilna, an den OM. Gothart. 

Dec. 18. Wilna 235 



VIII 

No. Seite 

io8i. König Erich XIV. an die Revalschen. Dec. 19. Söderköping . 236 

1082. Justus Clodt an seine Frau Anna. Dec. 20. Mitau 237 

1083. Michael Brunnow an den OM. Gothart. Dec. 24. Lomza . . 241 

1084. König Sigismund August an den OM. Gothart Dec 30. Lomza. 244 



1085. Erklärung des Raths zu Reval. (Nach 1562.) 245 

1086. (Lars Fleming) an den Herzog Johann. Jan. 2. Reval . . . 248 

1087. Lars Fleming an den Herzog Johann. Jan. 13. Reval . . . 251 

1088. Claus Christiemsson an den Herzog Johann. Jan. 28. Reval. . 257 

1089. Lars Fleming und Claus Christiemsson an den Herzog Johann. 

Jan. 28. Reval 260 

1090. Herzog Magnus urkundet über eine Vereinbarung mit dem OM. 

Gothart. Febr. 4. Riga 262 

1091. Bürgermeister und Rath der Stadt Reval an den König Erich XIV. 

Febr. 4. Reval 264 

1092. Claus Christiemsson an den Herzog Johann. Febr. 5. Reval 271 

1093. Ludert Klante an Hans Kley. Febr. 7. Pernau • 274 

1094. Vortrag, gehalten im Namen des Palatin von Wilna, Nicolaus 

Radziwil. (Febr. 11? Riga).* 276 

1095. Zweiter Vortrag im Namen des Palatin von Wilna, Nicolaus 

Radziwil. (Nach Febr. ii. Riga.) 299 

1096. Herman Fleming an den Herzog Johann. Febr. 13. Reval . . 309 

1097. Claus Christiemsson an den Herzog Johann. März 18. Reval . 311 

1098. Dr. Matthäus Friesner an den Herzog Johann. April 19. Reval. 313 

1099. Rutgar Wulff, Comthur zu Pemau, an Claus Christiemsson. Juni i. 

Pernau 314 

iioo. Claus Christiemsson an Heinriq)i Claesson und Hans Biömsson. 

Juni II. Reval 317 

11 01. Räthe und Ritterschaft von Harrien, Wierland und Jerwen an 

den König Erich XIV. Juli 10. Reval 319 

1102. Claus Christiemsson an den König Erich XIV. Juli 14. Reval. 329 

1 103. Herzog Christoph zu Mecklenburg an Christoph Schiffer. Juli 29. 

Schöneberg 338 

1 104. Herzog Gothart Ketler an Kanzler und Räthe. Aug. 23. Schleck 339 



10!39« 1561. Jali 29. Lager M Ermis. — ÜTicolaiis 

SadziwU, Palatm von TroM, an den OM. 
Oothart. 

Orig' (Verz. I, 1348.) 

m 

Recreditif fUr Bernhard von HofHen und Zacharias Wfeiss. 

III: princeps ac Dne dne et 
amice obseruandissime. 

Salutem et foelicissimos quosque rerum Successus III. 
cel: vrae a deo precor. 

Quae mandata legati III. Cel : vrae ad me detulerunt Dns 
Bernhardus de Hofflen praefectus Wendensis et dns Zacharias 
Albinus III : Cel. vrae secretarius, ea omnia probe intellexi, ac 
responsum meum ad III: Cel: vram perferendum illis commissi. 
Quibus verba mea refferentibus spero III: Cel: vram fidem 
integram adhibituram eamque omnia facturam, quae presens 
rerum ratio et necessitas postuIat. 

Tandem III: Cel: vram diu ac faeliciter ualere cupio 
et me eius fauori commendo 

Dat. ex castris ad Hermes 29'JuIii 1561« 
M III: Gel: vrae fidelissimus 

amicus 

Nicoiaus Radziwil Dux in Dubinki ac 

Bierze, Palatinus Trocen. Mag: Duc. 

Lit : exercituum supremus Capitaneus etc. 

manu propria sssi. 

Bl: principi ac Dno dno Gotthardo 
Ketthlero Ordinis militaris Germanici 
in Liuonia Mgro Dno et amico suo 
obseniandisstmo. 



1039. 1561. JuU 30. Lager bei Ermis. - Mcolaas 

Eadziwil, Palatin von Trokl, an den OM. 
Gothart. 

(Verz: I, 135 1.) 

Warnt vor einem voraussichtlichen Abfall Pernaus; bittet um Massregeln zur 

Sicherung der polnischen Praesidien gegen Gewaltthaten Einheimischer und räth 

die vom OM. nach Wenden gesandten Reiter nach Pernau zu verlegen. 

In dorso: 30. Julii A© DC LXI 

III: princeps ac Dne dne et 
amice obseruandissime. 

Salutem cum prospero rerum successu 111: Cel: vrae 
a Deo precor. 

Cum in omnia consilia et facta Pernowiensium introspitio, 
similem rerum fatiem, talemque progressum qualis Reualiae 
fuit, intuion Serebant primo milites 111: cel: vrae: cum nris 
lites et certamina quae deinde exarserant in pugnas, post capi- 
taneos militum Sac : Regiae Mtis contumeliis afficiebant a portis 
et a moenibus suis tanquam hostes arcebant. Eadem nunc 
omnia aut etiam maiora Pernowiae geri creberrimis literis et 
nuntiis ad me missis agnosco. Sicut etiam hodierno die milites 
Sac: Regiae Mtis ad me accurrerunt, Hterasque ad me detu- 
lerunt, quas cum ad Magnificum Dm Palatinum Wilnensem 
mittam, ex illis 111: Cel: vra: quicquid Pernowiae geratur, 
abunde cognoscere poterit. Gerunt autem ita sese rebus in 
Omnibus Pernowienses ut non obscure significent 111 : Cel : vram 
omnium rerum esse consciam, quod tamen ego ut credam in 
animum inducere non possum. Hoc solum qui non modo ali- 
quid sani iudicii habeat, sed parum etiam prudens animaduer- 
tere quisquis potest, ex praeteritis praesentia aestimans, ad eum 
finem Pernowienses tendere consilia, quae et Rewalienses secuti 
sunt, et quibus in externam potestatem ac fidem concesserunt. 



Ego autem qui hoc consiiio in Liuoniam a Sac: Regia Mte: 
Dno meo clementissimo missus sum ut cum omnibus hostibus 
quicunque Liuoniam inuadere uellent aperto Marte congrediar, 
intentus fortassis ad omnia eorum consilia uolcnte Deo esse 
potero, intestinas autem omnes fraudes et domesticam ut 
euitem perfidiam, occulatus adeo esse non possum* Est autem 
hoc in solius III: Cel: vrae prouidentia et potestate situm, ut 
in tempore callidis omnibus consiliis et fraudibus occurrat. 
Occurrere autem poterit si suspectos ex arcibus deducat, in 
perfidos et contumaces animaduertat, et in custodiam ac fidem 
militum Sac: Regiae Mtis arces permittat. Ac inclinauerat 
quidem eo 111: Cel: vra: animum, cum Äset in Bierze, cum 
sese claues artium militibus Sac: Regiae Mtis permissuram rece- 
pisset, sed cur sententiam 111: Cel: vra: mutauerit, non intelligo. 
Hoc tarnen unum 111: Cel: vra: diligenter caueat uelim, nee 
hoc pacto amissa Pernowia quemadmodum et Reualia sero 
postea cum nihil proderit, fidem suorum accuset, Ac quod 
ante scripsi, et per legatos 111 : Cel: vrae: hesterno die ab 111: 
Cel : vra : petiui, idem nunc quoque peto, ut me quamprimum 
et sine ulla mora 111: Cel: vra: certiorem reddat, an milites 
Sac: Regiae Mtis ad rettinendam in offitio Pernowiam et arcem 
Padis mittere debeam, ut autem intromittantur et in arces 
t-ecipiantur, id 111: Cel: vra: omnibus suis seuere demandet, 
et curam Pernowiae Dno Frederico a Don et Anthonio Morae 
committat Sin autem hoc 111: Cel: vrae: non uidetur, uelim 
id mihi quamprimum significari, ut et eos milites qui in arcibus 
sunt reliqui deducam, nee caedibus hostium et subditorum 111: 
Cel: vrae: tanquam pecudes obiciam. Id quoque in primis 
111: Cel: vra: prouideat, ne haec licentia militum aut subdi- 
torum 111: Cel: vrae: in milites Sac: Regiae Mtis debacchandi 
et interficiendi, quemadmodum nunc tres ab illis sunt interfecti, 
eo denique quod Deus prohibeat, erumpat, ut ferrum in eos 
pro hostibus stringere necesse habeant Principiis enim omnibus 
maus diligenter obstandum est, ne infinitum aliquod inde serpat 

1* 



malum. Quae ego omnia prouidenda et precauenda III: Cel: 
vrae: committo. 

Interim III: Cel: vram bene ualere cupio, et me eius 
fauori commendo. 

Dat. ex castris ad Hermes 30 Julii 1561. 
111: Cel: vrae fidelissimus 
amicus 

Nicolaus Radziwil Dux in Dubinki ac Bierze 
Palatinus Trocen. Mag: Duc: Lit: exercituum 
supremus Capitaneus etc. 
^ (Eigenh:) manu ppria sssi. 

Rogo et suadeo tanquam Intimus 111: Cel: vrae: amicus 
ut summam cautionem et diligentiam III: Cel: vra: adhibeat in 
malis hisce exoriendis sopiendis, ne, quod nolim, in Dpiryonem 
aliquam sinistram Sac : Regiae Mtis et subditorum eius incurrat. 
Ac uideretur mihi consultum ut eos equites quos 111: Cel: vrä: in 
Venden praemissit, ad turbanda consilia et conatus Schwedorum 
Pernowiam conuertat, donec nri quoque milites quos missurus 
sum si necessitas postulauerit, cum illis sese coniungant, Ego 
uero iam uiribus et copiis meis ut impetum Moschorum exci- 
pere possim, studebo. 

Illustrissimo principi ac Dno dno Gotthardo Ketthlero 
Ordinis militaris Germanici in Liuonia Magro Dno et 
amico suo obseruandissimo. 



1030* 1561. Juli 31. Eeval. Claus Christiernsson an 

den König Ericli XIV. 

Uebersendet in Cop. ein kaiserliches Schreiben an Reval und Kriegszeitungen ; 
berichtet von Geldmangel; von Bedruck der Bauern durch' den Adel; von 
Zwist unter Adel und Bürgerschaft ; vom Brigittenkloster, dessen Privilegien und 
Nonnen; von Schwierigkeiten mit des Herzogs Magnus Stiftsvogt; von einem 

Schreiben Dietrich Behr's u. a. m. 

l^tormectigste Högborne Purste a: n: Konung och Herre, 
min aller vnderdänigste hülle troplictighe tieniste E: k: m: 
sä lenge Jagh leffuer altidh tilförenne. Thernest A: n: K: 
och Herre will eller kan Jagh E : K : m : vnderdänigest icke 
förhälle atj tässe dagher^är ett breff kommet iffrä Keysseren 
tili Bärgmestere och Rädh Her j Staden, Huilcket the strax 
tili att lesse wist och offner leffret haflfue, Ther äff Jagh I all 
vnderdanighet sänder E: K: M: En Copie her Innelucht till- 
hände, Her är och en köpman kommen som nys haffuer draget 
iffrä Righa och weeth seije att Hermesteren och then gamle 
Ercho biskop skule nu wäre ther bade tilhope och att her 
Cristäffer är dragen vdaflf landet doch att han will komme 
igen allthen stund han an nu hafiuer sine Befalningsmen vdj 
thet län- och opä the huss honum äre tildeelte, Item att kongen 
af palen haffuer bespisset Slättet I Riga medh en hoop fetalie 
som war achtedh och sendt hijtt iffrä Dansken tili Olden 
bockumb och ther bleff vpskepet seden man Röffwredhe 
thetta Slät in. Täsliges kan Jagh E : K: m: vnderdänigest icke 
förhäDe att then freijherre wan dona her senest war iffrä 
kongen I pälen är nu Städthäller I pernow allenest offner 
Staden. Ty kumpturen haffuer en nu Slättet Inne och will 
icke eens Städie honum ther in äre och nu half! annet hundrat 
pälacker opä wegen emellen righa och pernow som och haffue 
achtedh sigh ther heden, medh Huilcke förberörde köpman 
haffuer warit I Selskap och mener att thet är inthet synner- 
ligit krigzfälck vtan en hoop Stratiother som ibland böndernc 
opä littaweske grentzen äre tilhope skrapedhe och vth dreffne 



6 

nackne och blatte ther thc inghe synnerlighe Rustninger eller 
wärier haffue utan En hoop Gamble rostighe Swerdh spiuth 
och nägre rör Täsliges en hoop Rustwagner ther vdj the 
haffue theris fetalie och hwadh annet the skolle hielpe sigh 
medh, Rydzen haffuer och nu nyligcn gjordt her en Swär 
skade I landet^ Effter han förmercker inthet wederstand utan 
haffuer drageth vm kring wälmar, wenden, Tarbst, Karckes 
Helmes, lemssell, Salis och hwadh the andre huss hetha, 
Häriedt brendt fördärffuet I hiell slaget och bärthfördt alt 
thet han haffuer öffuer kommet, Sä att Sex miler iffrä pemaw 
och opä 4 miler när Righa sä wäl uth medh Siösiden , säsom 
vppe I landet är nu sä slät och käält att ther emellen höres 
thet Gudh bettre snart Hwarcken hund eller hane som man 
seije plegher, och meden sädane tregadia och ynckeliget späl 
är Driffuit och fuUendet Haffuer kongen äff pälen icke mycket 
lathe wärde sigh ther vm thet att förekomme och affwerie, 
ändoch Rychtet gär, att han skal haffue sä mänge tussend 
wälrustede krijgzmen bade opä Runebärgh och käken hussen 
för vtan the andre Slät han haffuer Inne ther Rydzen dhä 
haffuer drageth hardt förbij och samme städz rundt om kring, 
Huilcke alt haffuer leghet stille och ansseedt huru Rydzen 
haffuer driffuit och fulbordet sin mothwillie, Dherföre haffuer 
Jagh nu affardigeth en tiänere medh breff tili Hermesteren att 
förfare hwadh legenheter ther bade medh honum pälen och 
älliest mä wäre opä färde, Jagh haffuer och taget migh tili 
orsack att scriffue för the fatighe Swenske E: k: m: vnder- 
säther som Hermesteren haffuer lathet vptaghe sattet fänckligh, 
och älliest ynckeligen haffuer lathet tractere I righa vtan all 
skuld och bräth, Säsom thenne medfölgende Copie förmelder 
och E : k : m : senest bleft' vnderdänigest tilkenne giffuit hwadh 
swar Jagh theropä bekomme och älliest för legenheeter för- 
fare kan ther vm skal E : k : m : vnderdänigest och oförssume- 
ligen bliffue förstendigeth Gär och sä ryctet vmkring som 
thenne köpman weeth berätte att all then uprustning och 



försambling kongen äff palen nu haffuer skal gelde hijt opä 
Reuell Ehwadh sanningh thet är medh mä tiden oppenbare. 

Wijdere A: n: Ko: och Herre kan E: K: m: opä thet 
aller vnderdänigeste icke förhälle att peningerne begynne alrede 
flux lijdhe tili enden Ty her tili haffuer sä när 40,000 m^ 
ort' alle mänedher tilgäth opä krigzfalcket allenest förutair then 
fanicke som nu kom medh Erick michelson sä att man icke 
Ringere kan komme til an medh 45,000 m^ för thenne för- 
ledne mänet sä är dhä inthet I förrädh tili thenne nest fol- 
gende mäneth mehre an widh pass 40,000 m|l säsom E: k: 
m : äff thetta med folgende Register (:huru mycket äth gänget 
och huru mycket an nu äff samme peninger igen är:) nädeligest 
haffuer til förnimme, men säsom E: k: m: nädeligest haffuer 
meent att the peninger skulle räcke in til michelz messe sä 
hade thet wäl sä skedt Hwar man icke hade the mänge andre 
uthgiffter en tili krigzfalcket allenest bade thet man opä 
E: k: m: tröst och nädigeste behagh haffuer 'försträcht 
Ridet here I Staden Item Oldenbockumb och älliest hwadh 
man dageligen bade opä kundskaffter enbetz men arbetz 
fälck och andre nöttärffter förewände och vthgiffue mäste, 
All then stund her inthet annit är tili att taghe, sä lenge 
Gudh will man kan komme alting pä thet neste I lagh 
och tili rätte. E: k; m: wärdes för then skuld nädeligest 
lathe hijt komme flere peninger sampt andre nöttärffter som 
E: k: m: hijt nädeligest ernet och achtet haffuer thet forste 
mögeligit kan wäre , ty her är stoor bräck opä öU och brödh 
annen fetalie mä man en komme tili medh Allenest ölet är 
her alt för dyrt sä att her geller i t* 6 m |( ört"^ och skal en 
dhä icke flux slä vp I huffuudet 

Item A: n: K: och Herre will eller kan Jagh E: k: m: 
ödmiuckeligen icke haffue fördält thet then gemene bön och 
äth stunden är mest bade ebland edele och oädele fatige och 
Ricke her I Staden vm mögeligit wore och tidzens legenheter 
kunne lijdhe att E: k: m: vdj egen perssone matte sielff 



8 



komme hijt och ssee the legenheter her äre opa Tärde, 
menendes att sädane E: k: m: perssonlige ankörnst och pre- 
sentia skulle wäl sädane vpsseende gifTue att E : k : m : künde 
näst Gudz hielp fä nägre flere orter landz huss och befäst- 
ninger her tili och att nägre perssoner bade hogre och Rin- 
gere'standz, som an un icke mene E: k: m: aldelis rätt 
skulle Ju betencke sigh vm et annet bettre sinne när the 
säghe sädant alflwar wäre opa färde, Hwadh nu E: k: m: 
högwictige sacker vdj thenne matte lijdhe kunne will man E : 
k: m: ganske Vnderdäneligen hafTue heemstäldt ödmiuckeligen, 
Bidiendes E: k: m: wärdes nädeligest hallet och förstaet 
migh fatige tienere vdj then beste matte* 

Sammeledes A: n: K: och Herre giffuer Jagh E: k: m: 
vdj all vnderdänigheet tilkenne att Adelen och frelset her I 
landet haffue her tilldagz fast sielsindt otillbörligen och (:vm 
man matte seijet:) rätt ochristeligen handlet emot theris bonder I 
thet the haflfue ingen Lagh eller räth ther the kunne skicke 
sigh effter vten hwar hafiuer handleth emoth sine sosom 
honum haflfuer lystet, Huilcket the och sä brücke en nu 
idagh. Szä att ingen dagh gär förbij medh mindre man Ju 
mäste Höre the stackers bönders roop och Clagemäl, Huru 
the aflf förbe:de theris Hefskeftter dageligen bliffue skinnede 
och skaffne sä lenge the hafTue en bethe brödh eller annet 
tili att taghe. Warde och ther tili medh (:ehuru gamble och 
alder stigne the äro:) Jemmerligen plägede och hudhflengde 
när the icke alle dagher forma eller kunne gä widh arbetet 
opa theris gärder ifirä sin eghen äcker och eng, Eiidoch 
sädane theris Herskaflfter icke haflfue Rädh eller willie tili att 
vndsättie samme sine bönder medh en Skeppe Spannemäl 
anthen tili seedh eller brödh vtan the arme stackere mäste 
lijdhe then Swäreste hunger och alsomstörste nödh som Gudh 
then alzmectigste sigh öffuer förbarme. 

Vdj licke matte mä Jagh E: k: m: vnderdänigest icke 
förhälle, att her är nagen twist och oenigheet vpkommen 



emellen förbe:de Adell och Staden Huilcket ther äff 
mesteparten haffuer förorsackes att vdj nestförgängne winther 
hade nagre tässc Stadsknechter sampt nägre vnge Bärgere 
och köpswenner vdj ölssmäl och Drucken wiss för enwilliget 
sigh medh nägre äff the vnge Ädelmen her ligge kom och sä 
widt att en vdaff adell kom vni halssen Huilcket the wilde 
kylde och tilmäthe then Greffwe her är all then stund han 
och kom medh tili samme skermutzzell doch bekomme then 
dödes mässegender ingen rät öffuer sädane Dödzsiagh effter the 
icke wille wäre her för rätte vtan in för Hermesteren medh 
samme greffwe ther medh haffuer sacfeen alt her tili Stadt 
oförlicht. För nägre Dager seden war förbe : de greffue medh 
nägre andre vthreden .att spassiere emot S: Brigitte Closter 
ther achtede the andre hans wederpart flijteligen opä Rychte 
täsliges migh aldelis owetterligen och effter medh 14 eller 16 
hester och fängede honum widh förbtde Closter sä att han 
matte göre handsträckning thet han wille halle in och stä 
them tili rätte In för E: k: m: när som helst the honum 
önskendes worde all then stund the icke förmodede sigh 
nagen räth künde bekomme opä honum äff Rädet her I Staden, 
Ther med lathe the honum draghe In I Staden igen, ther 
han och strax sigh beclagede och gaff tilkenne hwadh spitt 
och Hoffuadh honum opä en frij sträthe Wederfaret war, 
Dherföre Rädet icke lithet sigh thervdinnen beswärede, vtan 
lothe Ställe the andre effter pä thet Hefftigeste sä att ther 
the hade fit, nägre äff them fatt, Dhä hade the mäst hallet, 
Man kan och icke sanningen dölie att Rädet handle och 
naget grofft emoth them I thet att sä snart the räcke naget 
förssee sigh medh slagzmäl I Staden anthen vnder sigh sielffue 
cller medh andre äff the Stadske Bärgere eller Köpswenner 
som och understundom nogh giffue ther orsack tili dhä lather 
Stadzfougten effter Radzens befalning strax med en hop 
waldbodeler fange och före them In vdj bödilijt sä att the 
icke mä niuthe anthen Bärgen eller handsträckning säsom medh 



10 

ädelmenz brück plägher wäre, vtan wele alt fare fort medh 
theris lybeske räth, Thervtaff thet baath twist och oenigheet 
alle dagher sä wexer tili att befructendes är (:Hwar her I tidh 
icke anner lunde warder tiltenckt;) thet ther aflf mehre obe- 
stand kan I lengden vthstä. Doch haffuer Jagh nu sa widt 
bracht och förhandlet, thenne saack emellen Radet och för- 
berörde the äff Adelen som greffuens wederpart äre, ath the 
mä frijt komme In I Staden och uth Item att Greffuen haffuer 
och sä fät sin hand löss ighen. EfTler mitt ringe betenckende 
syntes migh förthenskuld icke orädeligit wäre vm the liff"- 
lendske och Reuelske Sendebudh an nu wäre tilstädes at £: 
k: m: her vm medh them wärdes förhandle och bestalle 
lathe , sä att anthen the Heller the gode men andre som htjtt 
kommendes warde matte haffue E: k: m: mandath och ful- 
komlighe befalning sädane twist och oenigheet Adelen och 
Staden emellen att bij legge och fördrage. Item alle andre 
beswäringer bade medh bönderne, som förberördt är, och 
älliest vdj een mätto och annen förekomme och affskaffue sa 
frampt her skal naget gäth Regementhe och pällitie kunne 
bliffue vdaff. Item Hwadh förberörde Adell belanger sampt 
E : k : m : eigne tienere bade the Rythere her nu äro och the 
som tilkomme skulle vm the naget Räckede förssee sigh 
anthen vtan Stadz elier Innen att the dhä matte Rychtes och 
straffes effter E : k : m : Artickel och icke wäre vnder Bärger- 
nes räth och straff ther vm beder Jagh och ganske ödmiu- 
ckeligen att medh för:de thesse Reuelskes Sendebudh matte 
handlet eller och tili hele Rädet medh the gode men her 
komme skole scriffuet warde. Thernest A: N: Konung och 
Herre Hwadh wijdere, förbe:de S: Birgitte Closter belanger 
will Jagh E: k: m: vnderdänigest icke förhälle att Jagh haff- 
uer evarit titli och begäret theris priuilegier och hwadh the 
för wilkär och frijheter haffue, som ther Inne äre. Doch haff- 
wer een bencmd tönies wrangell som är theris Sysleman och 
fougde, stunget sigh ther emellen och fätt sädane theris pre- 



11 



uilcgien breff och annet Hwadh the Haffue opä theris äghär 
bärth Hwilcke enestedz skole wäre förwarede Her I Staden 
men icke täss minne haflfue nunnerne godhwilligen för migb 
bekendt att nägre theris beste ägher och godz äre vdaff Swe- 
riges Herrer all vndan Sweriges Crone ther tili först funderede 
och stiflfdede. Hwadh un sädane godz hethe huru och Hwar 
the belegne äre skall E: k: m: medh thet aller forste näde- 
ligist fa at wethe, Men Hwadh förberörde previlegier, will 
man an nu halle lithet stille sa lenge Jagh künde rät komme 
vnder wedret medh Hwar the mä wäre och seden the vm 
handle effter som sacken kreffwcr. Förberörde nunner haffue 
och clagefigen giffuet tilkenne sosom at sanningen är Huru 
otillbörligen thenne Adell sampt förbeide theris fougde 
Handle emoth them, som är atth the vpbere och förthäre all 
theris ränthe täsliges Jage och hugge alle bände trewärcke, 
timber och bocker, vtan läff, leghe eller minne, vdj theris 
skoger och then friheet Clostret tillydher latendes them lidhe 
then störste nödh bade hunger och törst. Förthenskuld opä 
thet ödmiuckeligeste bedet att E: k: m: wärdes för Gudz 
skuld wäre theris nädigeste Herre och Konung, tagendes them 
I sä matte vdj Eder kongelige hegen, skydd och beskerm 
sässom E: k: m: fatige tienerinnor och vndersäther skeer, 
Therom the och nu sielffue E: k: m: haffue tillscriffuet 
Hwadh swar E: k: m: them theropä nädeligist synes giffue 
lathe Star tili Gudh och E: k: m: Allenest effter the sädane 
nödh och bräck hade opä fetalie , Haffuer Jagh opä E : 
k: m: nädige behagh vnsatth och holpet them I theris 
köcke medh en t"® lax 7» skip* gedder och 7» skip** flesk 
och tärt köth. Gansske odhmiuckeligen Bidiendes £: k: m: 
wärdes thet nädeligist migh til godhe halle, Nägre äff the 
förnemste ebland samme nunnär haffuer Jagh I tässe dagher 
hafft tili taels her In I Staden Huilcke sä haffue meent att 
för en the lengre wele wäre vdj sädant betryck som är att 
theris fougde och Adelen sä skal för swelle och affhende them 



12 

m 

theris rättigheeter och oppehelde Item att Staden och will 
förmene sigh mycken räth och frijheet hafTue vdi theris Clöster 
godz ther til the dhä ingen räth haflfue wele the heller giffue 
sigh medh alle theris agher, platt vnder E: k: to: skydd och 
beskerm för adlens öffuerwäld. Ther E: k: m: nu förthen- 
skuld opä theris scriffuelse n: syntes lathe giffue them gode 
ord Dhä künde thet mycket hielpe tili medh, sa att man och 
medh tiden finge alle theris breff hender emellen sampt medh 
godzen, Huilcket tili thetta Slät wäre ganske nyttigdt syn- 
nerligen för dagzwerkernes skuld. Säsom och' tilförende A: 
n: k: och Herre E: k: m: nädeligist förstät haffuer Huru 
oskickeligen her tilstäer bade pä Stattet och I länet, sä att 
Jagh haffuer migh inge tilhjelp sä att künde komme nagen 
wiss ärligh ränthe och opbyrdt pä eth och annet, Szä är en 
min aller vnderdänigeste begären att E: k: m: wärdes lathe 
komme hijt en godh f^rständigh karll tili Slätz scriffware som 
vm alle deler effter nöttarflften laghe och bestalle künde bade 
om Inventering vpbyrdh och vthgifft Huilcket her an nu alt 
är oclart och obestält Eßter ingen är tilsatt som thet skall 
anname och kan wethe att achte. 

Täsliges vm E: k: m: syntes lathe komme hijtt nogen 
archelijmester att then I oest tymme dhä icke matte komme 
hijtt som her war senest, all then stund han aldrigh annet gör 
vtan söler sigh I ölet kommer sä I sin drukkenskap fram och 
öffuer faller then ene effter then annen, vtan all foog och 
orsack säsom I thenne sommer meden Slättet besköötz äffthe 
skedde ther medh han inthet annet gäth vthrätter, vtan gör 
en hoop olydigt och owilligt faick som man älliest medh 
godhe regere kunne när man bore sigh räth äth, DochThafT- 
uer Jagh alrede tilsatt her en som achter pä archelijet be- 
nempd, Hans lenssing, Huilcken skiuter mechte wäl Haffuer 
sigh och thenne tidh bärt äth lathe brücke sosom en godh 
willigh och tro karll, sä att Jagh weeth honum inthet att 
skylde, vm E: k: m: nädeligist tecktes lathe honum bliffue 



13 

ther widh her pa Slättct eller at skicke hijt nigen annen 
ställer Jagh vnderdänigest tili E: k: m: 

Wm Hertugh magnus kan Jagh E; k: m: och '. 
vnderdänigheet icke förhälle att Hans stichtzfougte som 
är ställer ^igh naget mussigh och sielsindt an emot migt 
E: k; m: wegne, I thet han icke will vnne sä mycket tilgt 
och tilstädie att Jagh mä fbrlegge nägre knechter vdj i 
Biskopz gärd Her är opä dornen, then dhi staär platt c 
och är gäth rum tili en hoop (ääick. Sammeledes gor 
medh the andre huss som the doom Herrer tilförende tilh 
och besittet haffue, welendes ingelunde tilstädie at knecht< 
naget lengre mä ther Inne lossere, vtan man mäste altidh 
vm haffue kifi och trätter Endoch her Inge andre äre äff F 
Herres dick som sapime huss behöffue eller besittie kun 

Vdj lijcke matte haffuer samme fougte fbrtaghet 
Swensk predicant som her en ttdh läng opä dornen for 
myckle Swenske fälck her är predicket haffuer, sä att 
icke ma wäre wardigh tili att behalle ett armt huss for 
medh sin hustru och barn som han dhä alt her tili hai 
Inne haßt. Hwadh och befästningcn bclanger medh en 
(br domen then Jagh nu lather legge, wele förbe;de Herl 
magnusses partij inthet hielpe tili medh, Icke haffuer J 
heller nagen hielp begäret afi them opä thet Hertugh maj 
I fram tiden icke skal thervtaff formene sigh täss mehre 
och ansprack ha&iie ther tili. Vm nu H: Magnus nagen b 
ning eller förbudh ther vm giordt eller giffuit haffuer 
Jagh icke fuUeligen wethe vtan tencker att offtehe:te foi 
fbrdrister sigh icke äff sitt eget hufTuet sädant atth (oret 
all then stund han nu nys är hijt kommen iiTrä Össell 
hans herre är. Hwadh E: k: m: (orthenskuld nädeligist s} 
hertill göre lathe anten att besöcke iorbe:te Hertugh Ma^ 
medh budh eller breff pa thet man kunne förfare huru 
matte wäre tilsinnes vm en deel och annen steller Jagh 
E: k: m: nädigeste betenckende. 



14 

Yterligere A: n: Konung, och Herre, kan Jagh E: k: 
m: vdj all vnderdänigheet icke förhälle att en edelman vdj 
Wicken Benempd Diderick beher som sigh kallar kongens äff 
Danmarck Städhäller haffuer migh i tässe dager beskicket 
genom en Be : Herman Sneidcr som skal hafTue waritt samme 
konungz äff Danmarck Secretarius, widh sädane mening att 
han för nagen tidh kärt förleden haffuer bekommith scriftlig^h 
befalning äff sin Herre och konung nägre wärff och ährender 
hooss migh att förrichte. Doch gör han sin entskyldning att 
han sielff icke kan komme vtan förskicker samme Sneider för 
sigh och sin städh. Säsom thenne her medh folgende bans 
missiue och Creditiue widere förmelder. Samme Sneidcr haff- 
uer och inthet annet infördt eller Indraget, vtan att k: m: 
til Danmarck och Närighe, Hans nädigiste Herre hade vdj 
sanning förstät och förnummet, Huru E: k: m: nu haffuer I 
thenne Stadh Reueil, medh Slät och vraliggende orther, Harijen 
och wijrland anmodhet och underbracht H: k* m: och Dan- 
marckz Eigenes Rädh aldelis oäthspordt och owitterligith 
Thet hans mttz: dhä emoth Hans högheet och rättigheet all 
som beswärligest och olijdeligest wore, all then stund samme 
land medh Slät och Stadh haffue I förtiden lydt undcr Dan- 
marckz Crone. Dherföre H: k: m: haffuer förbe:de sin 
Städthälder latet och befalet sigh hooss migh ther vm, wijdere 
ärkyndige och protestere. Men effter Samme Städthaider 
aldelis wäl wiste Huru thenne handelt sigh hade och huru 
widt sacken nu är kommen n : att the Reuelske Harijeske och 
wijrdske haffue hyldet och sworet E : k : m : och Sweriges 
Crone tör theris rätte naturlige arffherre och Regerende öffuer- 
heet, wille och mäste han thet sä vdj sitt wärde bliffue och 
beruthe lathe« Doch icke täss minne sin H : och K. Befalning 
effter komme och samme Protestation fort stelle, Sosom för : de 
Herman Sneider her opentligen giordt och protesteret 
haffuer (;först för migh och seden vdj licke matte för Rädet 
I Staden. Theröffuer han haffuer hafft trij witne tilstädes 



15 

sampt ea notarium Huilkom han för min öghan gaff sin ai 
eller Gudz pening som Sedwanen plegher wäre för cn 
sädeoe Protestation antechnede':) Sä lydendes att Hans l 
och Ko: för ingen deel wille eller kan sädane sin hög 
härligheet, rättigheet och thet anspräck han tili thenne S 
medh Sllt och vmliggende orther, nägräm effter giifue 
sigh ifTräghi och afftrenge lathe Ehuem thet seden künde v 
Theropa Jagh ingen annen Swar haffuer kunnet giffue Vtai 
att elfter Högbe:te Hans Herre och Ko: är sä när E: k: 
fonvandt, Tasliges Sweriges Ricke benachbaret och ki 
Hans k: w: fast snarere lathc een lange och besöcke E 
m: sielff an migh vm hwadh han hade I -sinnet och t 
rendes medh samme swar toth för: de Sneider sigh äth r 
när han och kom fram för Rädet medh förbe: de Protest; 
sampt sine witner och nätarip goffue Rädet samme notai 
lijckc matte theris gudz pening opä thet han vdj lijcke n- 
säsom theris rätt och brück ar skall tiene them säsom oifteb 
Sneider I samme saack när sä widt komm er. The 1 
och strax welet sigh emot förbe : de Diterick Beher och 1 
vtskickede fulmyndige vm thenne handelt Declarere och 
ledige Hwar Jagh icke hade them sädant förtaget, Rädei 
att the thet skulle E: k: m: gantzligen heemstrille och 
E: k: m: gunstige Swar och godhe Rädh vnderdäni 
wachte och förbijdhe. Dherföre the medh migh E: k: 
opä thet ödmiuckeligeste och vnderdäni geste bidie om 
gunstigdt och nädigdt swar Hwad oss hervdinnen 
wäre HI görendes, Eller vm E: k: m: nädeligist ,sy 
Konungen af Danmarck naget her opä Sware lathe, och 
sielff emott honum I thette fall declarere. 

Till thet Sidste A: n: K: och Herre förskicker Jagh 
her medh the 4 Galleijdher tili Stocholm igen som hijt se 
komne med Erich michelssen och the narlendske knechter, J 
kan E: k: m: och vnderdänigest icke förhälle att Jagh It 
dagher haffuer fäth min breffdragere igen iffrä dorpt, Hui 



16 

är ther wäl bleffuen trachteret hafiuer och bracht migh Swar 
iffrä Höffuitzmannen tilbacke igen Theraff Jagh E: k: m: her 
medh vnderdänigest förskicker en vth tälckning tilhande och 
hwadh een artickel belanger vm en aueldzgard Be. Aijentacka 
then Hermestern haffuer lagt iffrä thetta Sl&tt vnder vittenstein 
war min begären pä E: k: m: wegne att han wille samme aflfuelz- 
gärdb och the bönder ther vnder lydhe wille ingen skade til- 
foghe läthe, men säsom han scriffuer att E: k: m: Sendebudh 
en dhä icke wore til hans Herre fraai kompne, Sza haffuer 
Jagh lickuel iffrä andre orther ßth wisse tidender att the 
alredhe äre I muschowen. Hwadh Jagh och framdeiis wijdere 
kan förnimme bade theden och iffrä andre orther som macht 
opä ligger will och skall Jagh E: k: m: oförssumeligen][för- 
ständige och giffue tilkenne. E: K: M: Her medh vdj then 
alzmectigestes skydd och beskecrm tili helse sunheet och al 
lyckeligh Regerung gantske ödmiuckeligen befallendes. Datum 
Reuel vltima Julij Anno 6i. 

Zedell 
Inge andre synnerlighe legenheeter eller tidender haffuer 
Jagh E: k: m: pä thenne tidh vnderdänigest att giffue til 
kenne vtan Rychtet gär att then woijwode eller Hertug vdj 
littäwen nicolaus Ratzeuill skal ligge I marcken medh 30000 
man, Endock man icke kan wethe Hwadh sant är. Allenest 
haffuer han sine krocker vthe bade her och annerstedz vm 
mehre falck welendes göre the Rythere äff spenninge och 
drage them tili sigh som nu I nägre mäneder haffuer her fath 
E: k: m: peninger och wartgieldt Synnerligen the som ligge 
I Sticht wan righe och lydhe vnder then Rithmester, Reinholt 
Clade (/:Lode) som nu Er hooss E: k: m: Huilcke Jagh en nu 
vppe hallet haffuer, är och sä kommen öffuer eens medh them att 
the an nu I 14 dager wele sigh ther förhälle och töffwe opä 
E: k: m: nädighe Swar och bestallung. Vm E: k: m: näde- 
ligest hade theris tienist beboff, är förthenskuld min aller 
vnderdänigste bön och ringe betenckende vm E: k: m: för 



17 

tässe vmständer och swinde practiker nädeligest syntes behälle 
samme Rythere och förskicke hijt the Swenske och tyske 
Skyttere medh att samme Reinhält lodhe dhä icke matte 
lenge bliffue uppehälden och att E: k: m: wärdes lathe för- 
skicke hijt en wiss vnderwissning, Beställing och artickler ther 
effter man sadane fälck bade löne ock Regere künde Szä kan 
man vnder eens handle medh the Rythere Henrick Boijssman 
haffuer I Befalning (rhuilcke äre öffuer 300:) att the bliffue alle 
vnder een Befäldning, Säsom the tyske iffrä Swerighe komme 
dhe som dher icke wille tiene före künde man dhä strax lathe 
passiere. Item att E: k: m: wärdes lathe migh förstä huru 
vm knechternes ärslön skall beställes när thenn tidcn kommer, 
Täsliges vm E : k : m : will hafTue her naget stört winterlegher 
äff Rythere och knechter dhä äret icke mögeligit att the alle 
kunne rymes in I Staden medh mindre fougterne I nyland 
bleffue tilscriffuit att the förskicke hijt en hoop timber, Brädher, 
Sparrer, näffwer och annet sädant ther knechterne kunne 
bygge sigh huss vdaff älliest är befructandes att the bliffue 
fördärffuede och frysse ihiell vdj the Jordh kulär säsom widh 
wiborgh senest tilgick. 



* ^ 



1031« 1561. August Oross-Kowgorod. Zwanzigjätiriger 
Stillstand zwischen Schweden und Eussland. 

Tjugu ährs stilleständ och Fredz Recess emillen 
Swerige och Ryssland dat : in Augusto 1561. 
Nach Godis willen und nach Grotes Herrn beuol, Iwane 
mit Godes gnaden Keijser aller Russen vnd Grosfursten Wolo- 
demerschen, Muschofschen, Nogorotschen, Keijser tho Kassan 
vnd Keijser tho Astrachan, Herrn tho Pletscho, vnd Grotfurste 
^ho Smolenscho, Truschen, Jugarschen, Pormschen, Wetschen, 
Bolgarschen vnd andern herrn vnd Grotfurste tho Nogarden 

2 



18 _ 

in den Niderlanden , Jernigofschen , Ressanschen, Wolschen, 
Erszeffschen, Belschen, Rostofschen, Jeroslafschen,Belosorschen, 
Vdorschen, Obdorschen, Kondinschen, Vnd andre, und alle de 
Sibersche lande vnd Regent Norden siden vnd herre tho Hfland 
vnd ander. Erich Gustaffsson mit Gots gnaden, der Schueden und 
Gotten Koning, vnd de Konige Rikes redte tho Schueden, vnd 
det gantze land tho Schueden, hebben gesant ehren grothen 
baden/ tho dem groten hern Iwan mit Gots gnaden, Keijser 
aller Russen vnd Grotfursten, bedden darumb, dat de grote 
her Iwan mit Gots gnaden Keijser aller Russen vnd Grotfurst 
den Koning Erich Schueden vnd Gotten, vnd de Koningrijks 
redt tho Schueden, vnd dat gantze land tho Schueden hefft 
begnediget beuolen, sinen Baijoren vnd Stadtholdere tho 
Grotte Nogarden vnd sine vaderliche erffin dem groten 
Nogarden, frede met then tho machen vnd och de kopenschap 
schall sine vaderliche erffe det volk tho grote Nogarden mit 
den lande tho Schueden, wolde benuolen, tho holden na dem 
alden vnd de grote herre Iwan mit Gottes gnaden Keijser aller 
Russen vnd Grotfurste na ehrer bede Erich Gustafsson der 
Schueden vnd Gotten Koning vnd det gantze lande tho 
Schueden begnadende bevol sinem Baijor vnd dem Stadholder 
tho grote Nogarden Knes fedder Anderwitz Bulgakewo vnd 
sine vaderlikem arffe dem groten Nogarden frede tho machen 
vnd de Köpenschapen sine vaderliche arfe dem volk mit Schue- 
dischem lande, bevol tho holden na dem alden vnd habben 
abgebeden des groten herrn Keijser der Russen Stadholder 
tho- Nogarden dem Knes fedder Anderwitz Belgakewo,, der 
Schuedische baden her Niels krum, vnd Mester Erich Bischop 
tho linköping vnd Johan Persson, vnd Niels Rüninjg^, vnd Oluff 
Larentsson, vnd Bertil Tolk, vnd hebben gekrege frede mit 
des groten Herrn Keijser der Russen Stadholder tho grote 
Nogarden mit den Knes fedder' Anderwitz Bulgakewo, vor das 
groten herrn vaderliche arffe, vor dat gantze Nogarsche land, 
vp Twintich iahr von Marien vorkundungen , doch, int iar 



/:; ■ 



19 

Sewendusent Sewenigesten , bet tho Marien vorkundungen, 
doch, int ihar Seuendusendt Nigintigest vnd vor dat gantze 
land tho Schueden vnd up dem frede schall gescheen ein tho 
hopekompst vp Seboline vp der beke woxen na der bene- 
ninge des fredes vp dat Teijende iar vp Elias dach, int iar 
Seuendusent vnd Achtentegeste, vnd vp der tho hopekompst 
sollen sin vt des groten Herrn Keijser der Russen vaderliche 
arflTe ut grote Nogarden, desgeleken ock ut dem Schuedeschem 
koningrijke erliche bade van bede siden, tho thuen gode 
mennen vnd mitscholen sin van beijden sijden vp der tho 
hopekompst tho ein hundert man , vnd mit alss dat , schal 
kein volk van keiner sijden nicht sin, vnd de gude howelude 
sollen de landen vndersoken in rechtferdigheijt vnd van ein 
ander scheiden, vnd de grentze tho machen land vnd water, na 
Knes Jürgens brefen vnd na Knes Magnus brefen, vnd den 
schädlichen Sachen recht tho geven Im alles vp beijdem sijden, 
vnd de ehrlige lüde scholen tho hope kommen van beijde 
siden vp de bestempde tijd vp Elias dach int iar Seuen- 
dusent vnd achtentigst, dat krutze Kyssen, vnd dat lande 
scholen se , vnd dat water scheijden , na Knes Jürgens brefen 
vnd na Magnus brefen ohne verhalunge, vnd grentze tho 
machen van dem mehre langz der Sisterbek, vnd van Sister- 
bek vp de bestembde erken bet ahn Kaijuns mehre, vnd och 
den schädlichen sachen sallen se rechte geuen, vp beijden 
seiden ihn alles, ahne alle argelist na der krutz kussinge, vnd 
ut des groten Herrn Keijser der Rysen vaderliche arffe ut grote 
Nagarden, vnd ut alle Nogarsche beholdinge keijnerleij boäs 
tho doende den land vnd koningerijke tho Schueden koning 
Erich sine beholdinge vnd dem Wiborgscheni lande Krige 
nicht to bedenchen, nicht roffen, och wederoff nicht sin, dess- 
geleken och ut dem Schuedischen Konengrijke ut Koning Erichs 
beholdinge, vnd ut Schuedischem lande vnd ut dem Wibor- 
schem lande, vnd ut dem Slotte Wiborg krige nicht tho 
bedenchen, nicht roffwen, och werder roffent nicht sin, vnd 



keiner bosheijt nicht tho doende vp 
sonder aller argeÜst na der knitz kussinge. V 
q Werne van dem Schuedischcm konin grijke 
Slothe Wiborg, vnd vt Koning Erichs beJ 
groten Herrn Keljser der Russen vaderliche a 
nen tho begeren, tho Noteborg Slott, vnd tho 
vnd wi des gröti herrs Keijser der Ryssen 
Nogarden Knes fedder Anderwitz heffen beuolei 
Slott dem Stadholder desgelichen och heffen l 
Slotte Kexholm den Stadt hold ern recht tho 
alle Arge list na rechtferdigcm worde na der k 
die grentze Sachen. Vnd efite wol qweme vt de 
Keijser der Ryssen sine vaderlich arfc vt gn 
vt aller Nogaratschen beholdinge tho Wiborg ! 
Erich recht tho begeren, vnd Koning Erich he 
Stadholder, tho Wiborg dessgelichen recht 
argelist, na rechtferdigen worde, na der krut 
vorlopt en vorloper vt den Nogarschen lande, 
landen egen dener, oder egen magd oder sc 
borge, de schal man uthgeuen na dem rechl 
kussinge vnd dar met warande he entlopen ii 
wäre, Vnd vt Schuedischcm lande kompt lop 
Nogarsche land, egen dener oder egen mag 
dener, oder borge, den skai man vtgetien nar 
der krutz kussinge vnd darmede warende h 
velleicht mit war. vnd vt des groten Herrn K< 
vaderliche erffe ut grote Nogarden, vnd ut'No: 
dinge de Nogardschen, baden vnd koplude vnd g 
dische land ihn Koning Erichs beholdinge, v 
Slott, vnd in Wiborgische beholdinge tho wafr 
dem mehr in schuten vnd lodien, scholen se e 
hebben, ohne alle argelist. Dessgelechen och u 
werden them gasten oder koplude tho der ^ 
Reuel oder ut der Narue oder ut Rewe tho Noga 









21 



oder in lodien, vnd scholen ut Schuedischen lande vnd ut 
Koning Erichs siner behaldinge vnd ut dem Wiborgesche Slott 
vnd ut der Wiborsch beholdinge nicht up tho nemen och nicht 
weder roffen in kenem ding, vnd de wek is ohn wehn, ohne 
alle Argelist na der krutz - kusinge , vnd weren welche , huer 
ut Schuedischem lande uf Koning Erichs beholdinge, vnd ut 
dem Slott Wiborg in des groten Herrn Keijser der Russen 
vaderliche arffe in der grote Nogard tho water and tho land 
se hebben renen wech ohne aller argeliste na der Krutz Kus- 
singe vnd wideroff schal nicht sin. Vnd geschieht waterley 
frede mit dem groten herrn dem Sigismundo dem Koning tho 
Polen vnd dem Grotfursten tho littowen, dess gelekep ock dem 
Meister tho lifland, vnd dat gantze liflfland wat vor sache 
sin werden mit vaderlichen erffe des groten herrn Russen 
Keijsern mit grote Nogarden, oder mit Plescho, and so schal 
Koning Erich der Schueden and Gottes, vnd de rede des 
konung rijks tho Schueden, and dat gantze land tho Schueden, 
dem Konung Sigismundo» oder welche ein ander koning wart 
sin, vp dem Polinschem Koning rijk, vnd vp dem Grotfursten- 
dom Littouen nimmermehr nicht tho helpen, dessgelechen och 
dem Mester tho lifland, vnd dem ganschen lande tho lif' 
land nimmermehr nicht tho helpen, and den selbigen frede 
schal man halden nach dissen frides brieffwen vp beijden 
sijden bet ahn de bestempde iahr na der krutz kussinge vnd 
up dat alles up dessem fredes brefwe na beuol das grote 
Herrn Iwan mit Gots gnaden Keijser vnd herr aller Russen 
and dess Grotfursten baijor and Stadtbolder the grote Na- 
garden Knes fedder Anderwitz heflft tho dessem brefwe sin 
Segel tho gehanget and dat krutz up dissem brefwe gekuset 
vnd vor vaderlichen arfe des groten Herrn Keijser der Russen, 
vor grote Nogard vnd vor alle Nogarschen beholdingen, vnd 
van Schwedischen land Koning Erichs beholdingen, vnd van 
Wiborgischen beholdingen, vnd Wiborgs Slott, vnd von dem 
gantzen lande tho Schueden, vnd vor Wiborgs Slott, vnd vor 



Wiborgische beholdinge vnd vor dat gantz< 
van Koning Erich vnd van den reden K( 
hebben dat krutzer kuss baden des Koninj 
Niels Krum , vnd Mester Erich Bischop 
Johan Petersso n , vnd Niels Runing, vnd ' 
Bcrtild Tolk, vnd warn wort sende 'des grottcn Herrn Keijser 
der Russen Stadholder tho Nc^arden, sine bade tho Koning 
Erich, vnd Koning Erich to Schueden vnd Gotts schal vor 
dem bade dat krutzkussen darup, vo ihn dissem friedens 
briefwen geschrcfuc vor alle beholdinge des koningrijkes tho 
Schueden vnd sin Secret bi dissem brefwe anhangen sol 
Koning Erich tho Schueden, vnd tho Ertz bischop tho Vpsale 
darup de hand geuen, vor alle beholdinge des koningrijkes tho 
Schueden, vnd sin Segel schal he tho dissen breue anhangen, 
vnd dana scholen se sich rechtligen wo ihn dissem fredcs 
breue geschreuen vnd disser frede ist genahmen tho grole 
Nogarden, int iahr Seuendusendt Sestich and Negen ihn dem 
Augusto vnd van der geburt des herrn int jähr dusent vif- 
hundert Sestich vnd ein. Vnd de baden van Schueden welche 
in disem Brewe geschreuen Niels krum, vnd Mester Erich de 
Bischop tho Linköping vnd Johan Petersson vnd Niels Runing, 
vnd Oluff Larentsson, vnd Bertild Tolk hebben ehre Segel 
an dessem bref gehangen. 



23 

t039t 156L August. Hans Kraft an den Herzog 

Johann. 

Orig. (Verz, /, 1333.) 

Zeitungen. 

Jjurchlauchtigster Hochgeborner fürst genediger Herr, ess 
seint meine vnderthennige geflissene Dinste vnderthennigklich 
bereit, ich kan nach E. F. D. begerenhcit vnnderthenigklich 
nicht verhalenn, wie dass der Poll vnnd Herr Meister, nach 
gar stille ligenn, vnnd nicht gedenckenn an vnss zu Rücken, 
vnd gar kein ernst mit Innen ist. sundern sie habenn sich mit 
sswerer rustunge gerust, vnnd verharren noch Immer fort wie 
vor, Wass auch belangende dess Rossenn vnd Polen, si stehen 
nach mit einander in twist wie vor, Der Poll aber hat dem 
Rossenn dass hauss Derffl belegert wass man fernner Dauon 
wirt vernemen dass soll E. F. G. auch kunt gethan werden 
Wass auch belangende dess hausses Sonnenberch, hab ich mich 
mit herr Christoff berathschlaget, vnnd Innen einen schreck 
briff zu geschrieben, vnnd etzlich gelt geboten, so er aber 
nicht will so wöllenn wier mitem gantzen hauffenn dauor 
Rücken ob wier im damit schreckenn möchten. Zu E. F, G. 
gefallen vnd besten nutzess wie ich mit E. F. G. auch geredt 
hab , wass wier darauff werdenn einen bescheidt krigen , dass 
soll E. F. G. mit dem erstenn brif Zugeschriebenn werdenn, 
Wie ess sich auch mit hertzogk Mangnuss vnnd dem herr 
Meister, geleget ist sie seint mit einander ein kush vnd ein 
trechtigk wie vor, Genediger Herr ess hat auch der Herr meister 
Zwe von seiner Ritterschafft zu hertzogk Mangnuss geschickt, 
vnd lest im dass hauss Paiz aufftragen, so wollenn wier auff den 
6, September dass hauss berennen. vnnd Innen solches nicht 
zu lassenn. Auch genediger herr. wass belangende dass Malm 
alss an Silber kopper Bley. Main so ist einer hie Wonhaffligk 
mein Lantzman, mit dem ich geredt hab, der solches treff- 
lich kan, E. F. G. wollenn mir denn malm Zuschicken, vnnd 



wass E, F. G. vor vnkosten aufTwenden werdet E. 1 
mir solches zuschreiben vnnd ess soll biss aufi 
probiret werden wass ess in helt. Solches hab 
vnnderthennigklich nicht wüste zu bergen. Dar 
ich E. F, G. dem almechtigen Gott, dieselb de 
mit genaden gelücksamlich lang fristen vnnd bc 
in fürstlicher lobpreisung, ihren genaden gefellig 



E. F. G. 



vndertheniger williger 
Diner 



1033.1561. Aug. 6. Linköping. Eönig £r 
Claus Christiernssou. 

Sunebucg und Fadii bind womöglich zu gewinnen; ein Bru 
vermeiitcn; der O. M. an direcle Verhandlung mit ihm, Köni 
Allerlei Mittheilungen und Anordnungen. 

Till HerClaesChristersonmedhThommesF 
Datum Linköpungh thenn 6. Augusti, A 
Wjj schrefTwe edher tili senesth käre her 
Peder Twrssonn, och eblandh annett gäffwe edl 
betenckendhe tilkänne, hwre säsom I schulte tagh< 
emott the befestningher, hwilke hermesterenn 
som är Soneborgh och Padijss. Sä är ännw \ 
willie, att I legge edher winn om, att bekomi 
kuiidhe thett skee medtt godhe, säge wij thet hei 
Icke, och I elliest saghe Inghe sadane lägenhei 
färdhe, som edlier kundhc förhindre, thä mäge 
före medtt alffware, bade emott förbe** befestnin 
elliesth emott the andre, builcke medtt Kong 






k-s. 



25 

presidia Icke äre besatte. Och efilher I tillförenndhe wäll haffwe 
fömummett äff the lägenheeter wij eder seenest tillschreffwe 
om Kongen I Polenn, som nw haff*wer sitt Sänndebwdh här 
hooss Oss, synes Oss förthensculdh bäst wäre, att mann pä 
thenne tijdh Inthett toghe sigh före emott honum medtt 
gewaltt, Doch künde Icke schade, att I skremde them pä 
Wittensteenn äre, effther som wärtt betenckende seenest war, 
Biudendes tili om I ther medtt nägett künde vträtthe, Wele 
the elliest Icke wijke, thä wore bästh, att mann hemlighenn. 
och -öförmerchtt vndersatte medtt Oldenbochum som hafiwer 
ther tili taell tili, och lathe honum drijffwe handelenn, genum 
edberss bijhielp, ther. tili I honum förforderlighe wäre kunne, 
medtt thenn deell hann vdi sä motthe behöffde, doch är för- 
nödhenn att I tillförenne bliffwe medtt honum wäll försäkredhe 
I sä motthe, att hann toghe. thett Inn Oss tili godhe, Och 
säsom I senesth medtt lille Töniijs haffwe Oss tillschriffuitt, och 
eblandh annett berörtt om hermesterenas förehaifwendhe emott 
wäre Vndersäther^ bädhe the Räffwelske och Swenske, them 
hann vdhi Rijgha lather Arrestere och vppeholle. Sä förundrer 
Oss Icke lithett pä theres galenschapp att the sä oförstän- 
dighe schole wäre, och begiffwe sigh tijtt, helsth eff'ther the 
wetthe, hwre sakenn nw haffwer sigh emellen hermesterenn 
och Oss, doch Icke thess mindre, äre wij tillsinnes, att schriffwc 
honum här vm tili, att han giffwer them lööss igenn, sä 
framptt hann will näghenn fredh vtaff Oss förmodhe. 

Wij haffwe och förnummedtt edherss betenckendhe, om 
thenn tillförningh pä Swaffwell, Salttpetter, och andre sädanne 
partzeler, som skeer tili Ryssenn, hwre mann them schulle 
förhinndre kunne. Sä behager Oss thett wäll wore och ther vm 
tillförenne betenchtte sä göre, Och skall thett Icke blißwe förgä- 
tedh I handelenn, när thet sää fierren kommer, att the lybeske och 
the anndre äff Siöstäderne pä theris priuilegier fordrendes 
wardhe, h'uilcke the Icke förr schole bekomme, änn wij medtt 
them vdi sä matte wäll äre förwissedhe. 



26 

Säsom I och schriflwe, att I haffwe aflfkortedh the domeskc 
knechter nägett vtafi theris besolningh. Tesligest affdanckett nä- 
gre vtaflf the dyreste Befelsshaber, som är Leuttner och nägre 
andre, sa hafiwe I thervdinnen, wäll giortt, Kann och Icke 
schade, att ther som nägre sädanne Mytemakere funnes 
Iblandh som Inthett annett änn oenigheet ästadhkomme, att 
I vdi lijke matte giffwe them orloflF, doch wele wij Icke, att I 
schole förtensculdh förloffwe altt för mänghe äff thett tydzske 
folck, besynnerh'ghenn 'äff them som medtt skäll wele lathe 
sigh benöije för änn som thenne feegdhe wäll kann bliffwe 
afiandett, bade att I förnimme eder wäll wäre försäkredhe 
medtt Rijssenn, Tesligest och, att I hade Intagett the befest- 
ninger som hermesteren Innehaffwer, som förberördtt är. 
Vtenn see fasth heller, att vm I kunne bekomme nägre flere tili 
att fbrsterckie edher medtt, att I them pä tillbörlighe 
Conditioner antaghe, hwar nödhenn thett elliest sää foordredhe. 

Schole I och wetthe, att hans Krafttt och Anderss Biörs- 
sonn och Caspar vonn Wittenbergh, haffwe schriffwitt Oss tili, 
och begärett, att the motte bekomme Mänedz Peninger medh 
the andre, Sä äre wij ther medtt tillfrijdz, att I lathe them 
bliffwe medh samme besoldningh, effter som the stää vdi 
löningz Registrett ahntecknedhe före, pä thett the äther 
mäge wäre thess willigere, tili att lathe sigh brwke, hwar I 
them behöffwe, 

Sammeledes haffwer och Valentin von Vlenittz (?) be- 
gärett att han matte bliffwe brwkett tili enn höffuidzman för 
enn Fänicke knechter. Sä opä thett att sädanne Tydzske 
höffwidzmänn, Icke motte bringhe thesse Swenske tili Obörsam- 
heett, Wore bästh, att mann toghe sää mänghe äff tesse 
tyske knechter, som hädenn effther komme, och giorde ther 
enn Fänicke vdaff, Sää künde han bliffwe öffwer them, huilkett 
sigh (itileßwentyrss:) bätter schicke schulle och lathe thesse 
Swenske bliffwe vnder Swenske höffwedzmänn, effther the best 
medtt hwar annen öffwer eenss komme. 



27 

Hwatt thett förslagh belannger, som I föregiffwe om S. 
Birgitte Clöster, haffwe wij och förnummedtt, Sä wette wij 
Icke hwadtt wij rättzligenn schole sware ther tili , effther Ade- 
lenn, som ther äff landett, hijtt ankompne äre, haflwe begärett 
ther priuilegier opä, att the thett tili then rätte Gwdz tiensth 
anrichte, och sedhenn wfjdh machtt holte motthe, huilckett 
wij haflwe them nw effleriatedh. Och syties Oss, att wij föge 
gagnn hade ther äff", vm wij nogett schuUe Ihäne vtt, pä thett 
som I motte wore priuilegieredtt, hwarföre haff^we wij heller 
weledtt förstreckie them nägett pä theris Jordegodz, synner- 
lighenn pä sä mänge, som vdi Harghenn och Jerfiwenn belig- 
gendes äre, Och tillsagtt them ther pää tili um 4000 Daler, 
Thesföruthenn och si mänge hester och röör, som sigh tili 
ettussendh daler wärdh kann belöpe, Säge förthensculdh gärne, 
I wele nw lathe Erich Häkenssonn kännes widh samme godz^ 
och brwke them Oss tilgode, Till thess wij war betalningh 
ighenn bekommett haffwe, I wille och sädantt vttskifftte, 
synnerlighenn Iblandh them som I wetthe Oss mäst wäre 
benägne, och them I wette som hafi'we besth rädh tili, att 
göre Oss tienisth vtafi" theris Jordegodz. 

Vdi lijke motte hafi'we wij Inlatedh Oss medtt them äff" 
Stadhenn äre och tillsagtt them lössnn och betalningh , pä thenn 
försträckningh the haffwe giortt pä thett«-hofi thokegell, nemp- 
lighenn Tretijetussendh daler, effter som I them tilförenndhe 
pä wäre wägne ther medtt förtröstedh haffwe. 

Hwadtt thenn försträckningh belanger som the och be- 
gäre, wardhe 1 wäll äff sielffwe handelenn förnimmendes hwre 
sasom wij äre medtt them öffwer eenss kompne ther vm. 

Thett I och giffwe tillkänne vm hermesterenn, att hann 
Icke obenäghenn wäre schall, att Inlathe sigh I eenn wänligh 
handelt medh Oss pä Pernow, sää höre wij thett gärne, doch 
säge wij helst, att wij sielffwe mätthe fä handle medtt honum 
ther vm, effther wij elliest haffwe mänge bände tilltaell tili 
honum, hwarföre om sä bände, att hann anthen medtt schriff- 



weisser euer genum sijne fullmyndige, worde eder 
besökendes, Thä mä I haffwe skottz mäll Inn opä 
des edher Inthett kunne göre ther tili, vthenn e 
bästh wore, att haa wille haffwc sijnn bwdh ästadh 
I Inthett tuifTle att när hann sigh pä lideligh i 
beünne, schulle thett wäll komme tili enn wäniigh 
emellen Oss och honum. 

Vm thenn Spannemäl), som man schulle lat! 
oppbake vtt medh Siösijdhenn I Finlandh, eFfter 
giffwe. Görss Icke behofT, att bekymbre edhcr 
efTther wtj haflwe befalett Erich Häkcnsson, att 
taghe edher sidantt omack iffrä, och elliest best 
andre nödtorfftter, som vdi sädanne fall behößwe; 

Och effther I beclaghe edher, att I medtt the 
Icke wäll äre belottne, som I titlförcndhe brwkett 
nerlighenn pa Ryssenn. Therföre forschicke wij 
brefTwijssere Thommes benempdh, som tilförende 
Rydzlandh waredtt haflwer och mäledtt wäll kani 
sculdh hann och minsth kann achtes och förmert 
landhett, när säsom hann dragher ther Inn, lijke s 
eighenn warft och ärcndher, honum kunne I nw för 
Inn medtt thett allcrförste, Och haffwe wij gi 
mundttligh vndcrwijsningh , och sagtt honum f( 
hwre som hann schall bare sigh Itt, Och hwadtt ha 
förfare, genum hwadtt medell hann och kan kc 
bädhe afl och tili. Elfter som han eder wäll si 
munttlighenn schall wctthe att berätthe, kunne I r 
dere vnderwijssningh göre honum ther vdinnen, s 
och gärne. 

Wij hafTwe och bekomnictt the Muster Re 
nw senest haffwe tillschickett , Och förnimme hw; 
tesse twäMäncdz lönlngher är tillgängctt, hafTwe f 
ther effther laledh förslää hwre myckett som I an 
tbenn sijdzste lönningz tijdb som nw schedd är ( 



29 _ 

Register förmälle:) Inn tili nästkommendes Martini will behöffwes. 
Till huilckenn termijn wij äre tillsinnes, att beholle bade thett 
folck som nw alleredhe är ther tili städes, och änn yttermere 
kommendes wordhe, sedhenn thenn tijdh förledhenn är, synes 
Oss wäre onödigtt beholle them alle, Vthenn när man hade 
ther qwar allenest tili ett Schwader äff the Finske ryttere. 
Tessliges och twä Fänicker knechter äff thesse Swenske vdi 
Stadhenn, och enn Fänicke knechter pä Slottedh och dornen, 
schulle thett wäll behielpe sigh vm elliest Ingen wijdere feegde 
päkomme. Sä löper sigh Summen bädhe tili folckz besold- 
ningh, tesligest och tili andre förefallende nödtorfftter tili 
twä reesser hundrett tussendh marck, huilcke peninger wij 
befalett haffwe edher tillschicke, somptt nw, och somptt 
framdelis bätter, Och försee Oss, att medtt mindre lägenheet- > 
terne sigh annerledes stelle kunne, änn som nw är, thä schole 
I ofrijdigtt nogh komme här tili medtt, bade tili löninger, 
tesligest och beholle sä mygett vdöffwer, som I tili andre 
vttgifftter behöffwe, I wille och ther hooss haffwe vpseende 
medtt, att samme peninger Icke mätthe onyttelighen bliffwe 
ahnlagde. 

Gäffwe I och före, om thenn Ammerall, som wäre Skepp 
vdi achtt och* anttwordningh haffwe schall , Sää wele wij , att 
I förordne Anderss Pedherssonn pä Färdall ther tili, Och sijnes 
Oss wäre bästh, att sä männg^he Skepp som ther Icke be- 
höffwes, att I thä schicke them hijtt vdöffwer igh^nn. Pä thett 
man äther kundhe göre eder tillförningh bade medtt folck och all 
annen deelll behöffwe, Tesligeste eßlher wij äre tillsinnes, att 
sändhe eder framdelis, ett Schwader vtaff the Oestgöttske 
Ryttere, som äre vndher Jörenn Trulssons befalningh, Och här 
Icke sä snart finnes rädh tili skuther, tili att foordre hessterne 
fram medtt. I wille förthensculdh sää snartt som the tyske 
Ryttere ahnkompne äre, förskicke samme faarkosther tilbake, 
pä thett man künde testhe snarere fordre thesse här fram, 
som effther schole komme oc. 



30 

Thett I och beröre , hure säsom Adelt 
ther sainmcstedz sigh emellem Icke forlijke« 
the vppborgett haFTwe äff Stadenn, radhe föi 
wij ther pä enn Inhibttionn wele göre lathe, 
dinnen och saä förtenchtte, schall och Icke 
gätedh vdi handelen medtt them; som nw 
att sädane oenigheett motte them emcllem bl 

Begäre I och wette bescheedh, hwre I s 
medtt thett Schytt ther pä Slottedtt äre, oc 
marck tili lydhe, Sa äre wij Icke tillsinne 
sijnn kooss, vthenn I mighe them tili enn 
beholle, Och hwar sä hände, att anthen her 
näghen annen fordrede opä, och wille haß 
Thä kunne I wijsse them äff medtt sädane 
kundhe Inthett göre ther tili, vthen ther Ko 
sielff wordhe Oss ther vm ttllschrifTwendes, s< 
ther vm wänlighenn förlijke. oc. 

Hwre säsom medtt thenn Reinhardtt la 
som pä the tyske Rytteres wägne, hijtt är föt 
I thett fömimmendes, vtafi theo försegledhe 
hann medtt sigh haffwendes wardher, huilcl 
the andre vttschickedhe nw theres affskeedhi 
bekommett. Och är nw thette, som wij 
tijdh fbr swar gunstetighenn haffwe weledt 
Datum vt supra. 



31 _^ 

1034« 1561. Aug. 15. Eeval. Claus Ghristierassoa 

an den König Ericli XIY. 

Berichtet von seinen Beziehungen zu den Russen , zum König von Polen , zum 
OM. , von seinen Bemühungen um Soneburg, die kleineren Inseln, Padis, die 
Wieck vnd Pernau ; von Knechten , Artillerie , Munition , Befestigungsarbeiten 

u. a. m. und enieuert ein persönliches Anliegen. 

J^tormectigeste Högborne Purste A: n: k: och Herre, 
min aller vnderdänigeste. A: n: konung och Herre E: K: 
Mttz gunstige scriffuelse, dateret I Wellinge 27 Julij haffuer 
Jagh vdj all vnderdänigheet medh tillbörligh Reuerentie und. 
fanget then 12 augusti, och ther afF vnderdänigest forstätt 
Hwadh nädigt behagh E: k: m: haffuer tili thet som her 
bide medh altenbockumb sampt Hans Selskap och älliest är 
bestält. TherföreJaghGudh och E: k: m: pä thet aller ödmiu- 
ckeligiste betacker. Thernest betacker Jagh E: k: m: ganske 
vnderdäneligen för all gunst och näde sampt then synnerligh 
ähre och Stätelige skenck E: k: Mttz migh nu medh benädet 
och fbrähret Haffuer, Huilcket Jagh vdj alle mine liffzdager 
medh lijff, blodh, godz, och all förmage gerne will och skall 
förtiene. 

Säsom och E: k: Mtt nädeligist begärer att -Jagh her 
qwar bliffue och migh vm sacken säsom pä begynt är skall 
worde lathe. Sä will och skal Jagh migh tili thet och alt 
annet efiter min yterste förmögenheet obeswäret och oflfuer- 
bödigh altidh befinne lathe. Allenest pä thet Jagh E: k: m: 
vm alle legenheeter säsom man medh pennen icke kan komme 
tilweghe vdj all vnderdänigheeth muntligen berätte künde, * 
wäre min aller vnderdänigeste begären 'att the gode men E: 
k: m: nädeligest för gäth ansseedt och hijt förärdnet haffuer 
n : her lars fleming sampt Erick Hokonsson och Erich Hend- 
ricksson matte bliffue hijtt skyndede medh thet aller Forste. 
All then stund enom är omögeligith allene thenne handell 
bade medh krigzfälcket och annet som her förefaller att 
driffue, regere, förestä künde, Szä wille Jagh migh opä nägeii 



32 

lithen tidh oförssumeligen tili E: k: m: begiffu 
sedan (:Hwar E : k : m : nideligist syntes:) Her 
annerstedz säsom Jagh täss ptictigh är sä her efF 
wälliiitligen och gerne brücke lathe. 

Till thct annet A: n: K: och Herre, hwa< 
nädigeste betenckende ähr, vm Rydzen att man 
skall giffue honum orsack, icke heller naget y 
taghe emot honum som nagen oenigheet afTkomi 
Sackes matte effter man en nu aldelis är owiss 1 
will anthen tili fredh eller 6egde. KanJaghE: k 
dSnigest icke förhätle att vdaff oss eller p5 
en nu inthet skeedt eller företaget wordet, T 
Rydz kan haflue orsack naget fientligen Emot 1 
företaghe, vtan honum är I alle motte blißu< 
meste man hafTuer kunnet Jagh haffuer och 
HaüTt mine budh och poster bade tili dorpt och 
them Jagh wäll trachteredh haffuer fätt tilbacke c 
then beskeedh att thc icke wele göre nagen 
äverken opä eller emoth thenne Stadh och vml 
orther för en the ß höre huru E : k : mtz sen< 
Stoorfursten künde öflfuer ecns komme. Icke hal 
Seden man fick thetta SIät giordt nagen skade 
Wijrland sä mycket thetta SIät tillydermen H« 
kan skee warder man medh tiden fömimmend( 
och effter yterstc förmögenheeter gerne will i 
kommer:) före komme och affwärie. ■ Allenest 
thet sigh anssee, lijcke säsom for : de Rydz sku 
haffue och halle fredh' medh E : k : mt. Vm 
Hans alffwar eller icke kan man icke fulleligei 
haffuer förtheiiskuld effter E: k: mtz N: Bek 
hafft mine budh och speijere vthe bade I R 
annerstädz vm kundschaper thct lengste Jagh h 
will thet och sä göre her effter vtan all forssun 
Jagh och vdj sä matte förfarc och förnimme 



:; m: oförssumeligen giifue tilkenne och migli ther effter 
rffteÜgen s kicke och förhälle. 

Till thet tridie A: n: k: och H: Hwadh kongen äff 
I belanger, försseer Jagh migh ingen nödh haffue emott 

AUthen stund man inthet mehre fbrfälgh haffuer sseedt 
thet Store rychte och the härde tidender her först 
ne, vtan kan wääl stä tili troendes Hwar han sä Hcfftigt 
angripe Rydzen niedh, som her gär Rychte, att han wäl 
lycket skal fä tili skalTue thet han skal förghete hothe 
Leuelske. Doch hafTuer man en nu icke förnummet honum 
then littaweske woiwode naget synnerligit affbrock haßue 
It Rydzen sasom Rychtet för nagen tidh sedan kom 
, att pälackerne skulle alredhe töth nigra Slät iffrä 
;en. Täsliges berendt wellin och dorpt, Huilcket ty 
: altsatnmens är falskt och dichtet wärck. Men ther thet 

gudz wilie och förssyn at then bundtforwantung och 
de som E: k: m: nädeligist vmrörer, ginge för sigh, och 
; in : medh kongen äff palen bleffue eens vm sacken för- 
endes migh, effter mitt ringe betenckende att thet skulle och 
e thenne handeil emott Rydzen mycket wäre tili fordeels och 
:cligith Synnerligen vm för^» Rydz icke witle lajhe handle 
I sigh att man dha hwar pä sin sidhe grepe honum tili lickc 
sä att han künde wethe och kenne pI Huilcken sijde man 
vm honum , Doch laghe ochskicke then alz mectigeste Gudh- 
jh I then beste matte. Effter och then polniske Greffwe 
nu är hooss E: k: m: medh sädane fryntliske wärff och 
ler iffrä Kongen äff pälen är affärdigeth syntes icke oradeli- 
vare att E : k ; m : lathe biudhe tül att wäniigen handle vm 
luuss wittensteine som pälackerne nu haffue Inne, och then 
1 bockumb sigh scriffuer för een förwallher vdöffuer, 
ch han en nu är hooss Hermesteren I Righa. All then 

man förmercker thet stär mest tili Hogbe: te konung 
älen Huem samme huss haffue skal, och är dhä eeth 
i the fasteste och beste huss vdj thctta hele land 



Haffuendes dobbelt mehre ränthe och bettre I 
Slättet, är och säsom en Clusa eller nyckcll 
före thet och ingelunde kan vmberes Hede 
man kan finnc tili att fiet anten medh pec 
Men thet huss tho pades wille man medli 
effter E; K.: m: Befaintng och all mögelig! 
thett att föröffwre, Endoch Jagh wisseligen 
H: magnus wal behagendes Jagh kan E: k 
dänigheet icke förhälle att ther ahre och ni 
som then Engilbrecht v ; der lippe för en 
tageth tili sigh strax thetta Slät wart bele 
nu först will beskicke och äske dhcr vdafl 
k : m : scriffwelse och förbudh icke för nage 
her kommet sa iydendes att man inge flere 
ningcr häf I landet (:seden man hade ßtth 
Reueil in:) medh gewalt och krigz macht a 
hwadh man alticst medh lempe och foogh 
Dhä skulle sammc huss nest gudz hielp l 
hordt E: k: m: tili sa wäll som thetta Sil 
letteligen stät tili att föröffwre och intage 
komme ther in och thet medh prowiande oc 
bleff försträcht och bespijset. Doch stär tl 
tuinge när man tager sacken före medh 
halTuer Jagh ther nägeth betenckende vdj H 
strax kan draghe ther före, Szam fÖrst är 
ther äre inne Sza lenge Jagh finge höre i 
Sinnes. Themest effter Hermesteren nu är 
dendes och Jagh dhä icke kan wethe medh 
hurustarck han kommer eller hwart vth han si 
TherfÖre Jagh sa hasttgdt icke kan ryck< 
legre Efither the findske Rythere an- nu icki 
för an Jagh I3r höre nagrc wissere tidend« 
pälen och Rydzcn w(»-e räth kompne tilhoj 
nu haffuer mine kundskaper vthe bade tili | 



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35 



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Doch will Jagh lickuell all tilfälle och legenheeter widh för.de 
padis I midier tidh affssee och för kund skape lathe, gören- 
de« sedan tili sacken sä mycket tidzens legenheet kan tilseije, 
förhoppendes E: k: m: wärdes migh sädant vdj gunst och 
näde vptaghe. 

Vm Dagerö och Rägö sampt the andre smä Insuler och 
vmliggende orther som ordenet tillydhe will Jagh migh och sä 
winlegge E : k : m : nädige willie och Befalning att effter- 
komme, Täsliges medh fougten aflf Sonebärgh Huilcken Jagh 
alrede en resse haffuer beskicket och fick sädane swar som 
Jagh E : k : m : vnderdänigest sende tilhände. Jagh will och 
sä en nu een resse besöcke samme fougte, och giffue honum 
E: k: m: mening Fulkomltgen tillkenne, Hwadh swar Jagh 
kan bekomme will Jagh E: k: mtt vnderdänigest icke förhälle 
görendes sedan tili sacken sä mycket migh mögeligit 
kan ware^ 

Säsom E: k: m: nädeligest befaler att Jagh skall giffue 
migh I handell medh Hertug Magnus vm then landzort wijcken« 
Sä kan Jagh icke tro att han skall wele samme ort landes 
gerne förlathe. All then stund thet är thet beste han haffuer 
vnder alt sitt Sticht. Vtan kunne man sä widt handle med 
honum att han wille vplathe E: k: m: för raCgelige peninger 
eller älliest thette Stifft w: Reuel som honum äff then forre 
biskop wan Reuel Be: mauritz wrangell är wpdraget thet dhä 
tili thetta Huss ganske wäl wore belägeth Ther vm will man 
*först handle effter E : k : Mtz n : Befalning försockendes Hwadh 
swar theropä welle falle. 

Alenest A: n: k: och Herre, kan Jagh E: k: m: vnder- 
dänigest icke förhälle att Iffrä Hertug magnus haffuer I tässe 
dager bekommit scriffuelse medh en som han för sin mynte- 
mestere antageth och nu hijt förskicket haffuer tili att vprette 
Hans mynte vdj Biskopz gärden her opä domen Och förthen- 
skuld förscriffuit honum tili megh att Jagh opä E : k : m : 
wegne migh medh honum vm ett wist mynte förene skulle, Effther 



36 

then Contracht emellen Ercke bispen I righa och Hermesteren 
nu giordt är, Szäsom samme Hertug magni scriffiielse och 
myntz ordningh them Jagh E: k: m: her medh förskicker 
wijdere förmelde. Theropä Jagh ingen annen swar haffuer 
kunnet giffue (:soni sanningen är:) att Jagh ingen Befalning 
haflfuer vdaff E: k: m: naget vm sädant mynt tili att bestelle, 
bewillige eller Statuere, Vtan Hwadh som helst H: magnus vm 
sädant eller annet mehre ther vm Jagh ingen Befalning haffuer 
synes her haffue tili att bestalle ther vm mä han sigh hooss 
E: k: m: sielff Erkyndige och bewärffue. Jagh haffuer och 
samme Hertug mag^i ansöckende andraget Rädet Her I 
Staden fragendes them Hwadh frijheet och Härligheet the 
förre Biskoper her opä domen haffl haffue, och förnummet att 
aldrigh ingen Biskop wan Reuell haffuer nägentidh tilförende 
hafft then Authoritet och Härlighet frijheet att han haffuer fath 
haffue sit eghet mynt Sza kan Jagh wäl tencke att thetta 
är nu mest theropä giordt att samme Hertug magnus will 
först komme sigh in medh myntet och sedan haffuer här en 
hoop falck pä domen tilefiuentyrs liggendes them gode men 
tili förtreet som her skal wäre pä Slättet, Eller Hwadh Hans 
mening mä wäre. Doch tencker Jagh ingelunde att eflfter- 
lathe honum HSr naget mynt slä eller vprätte lathe för cn 
Jagh äff E: k: m: her vm kan wijdere förstendiget bliffue. 

Wijdere A. N. Konung och Herre Säsom Jagh I all 
vnderdänigheet gaff E : k : m : senest tillkenne vm the legen- 
heter medh pernow ther vm Jagh Cumpthuren hade försckicket' 
genom een Be: Johan Kudlein. Szä är samme kudlein nu 
kommen tilbacke igen och haffuer inbracht sadane swar att 
för: de Cumptur haffuer begäret Respijtt opä 14. dagher All 
then stund han är Hermesteren med thet forste titt förmo- 
dendes. Doch haffuer han säwidt lathet sigh höre och be- 
mercke emot förbe:de Johan kudlein att ther Hermesteren 
ingen annen Rädh eller vt weger weet vtan will samme pernow 
Slät och Stadh updrage Kongen äff polen Säsom flere hu^s 



37 

och befastninger Her I landet dhä will han kort afif Ingelunde 
gä thct In vtan gifFue sigh vnder E : k : Mttz skydd och be- 
skerm thcr vm han och Haffuer läffuet att wele sende migh 
budh si snart han Hermesterens mening kan förninime Ther- 
vdinnen Jagh migh effter nöttärfften och tidzens legenheeter 
will wethe til at skicke och förhälle. 

The 500 tyske Ryth^re E: k: m: nädeligest lather 
första att hijtt skole komme iffrä Swerige äre icke en nu 
framkompne icke heller nägre articler eller beställing hwarken 
för thc Rythere man her haffuer opa wart gieldt vnder Hen- 
drick Boissman eller the som sigh vdj Sticht wan Righa nu 
förhälle och vdj E: k: mtt theris tienist anbudet haffue Huilcke 
Jagh nu snaart I 5 eller 6 wecker haffuer vppehället. 

Bediendes förthenskuld ganske vnderdäneligen att E: k: 
mtt wärdes lathe komme hijtt een rät fulkomligh Beställing 
sampt nägre articler för samme Rythere thermed man them 
tilfridz Ställe och Regere künde, ty the wele inthet lengre tiene 
eller lijthe opä thet wartgieldt the her tili hafTt haffue, medh 
mindre the fä theris wisse beställingh opä den deel the skole 
haffue vm ähret eller mäneden, Menendes sigh Ingelunde wele 
cUcr kunne tiäne alenest for 20 mj)( pä Hest och karll vm 
mäneden, medh mindre the hade theris wisse ärsspeninger 
medh, Doch will Jagh halle them vppe sä lenge the andre 
komme iffrä Swerighe och Jagh fär ssee Hwad beställing the 
haffue, forsöckendes vm Jagh icke kan bringe tässe tili att 
tiene för samme besäldning, och all then stund förberörde 
Böissmans partij äre meste parten inffödde her I landet Synes 
icke wäre Rädh att man slär theris tienist vth, Endoch the 
naget käste tili att halle sä lenge man «künde hylde landet 
och man finge höre Hwart Rydzen eller palen wille taghe 
weghen, men vm the Rythere iffrä Swerighe icke sä snart 
kunne komme dhä begärer Jagh ganske vnderdäneligen att 
bestallinger och articlerne matte komme fram opä thet Jagh 
künde Hwadh man skulle opä halle och rätte sigh effter 



38 



The twä Fenickcr footh ßlck E: k: mtt hijt förskicket 

liaßuer äre och an icke ankompne vtan man är thcm för 

modendes sä snart winden will foghe Samnieledes Ihe findskc 

och tyske Rythere. När och samme falck kommer will her 

bliffue flux knapt vm penninger och annen deel man skal opa 

halle Ty the peninger äre nu mestedeels alle tilgangne sotn 

E: k: mtt hijt sendt haffuer, Säsom E: k: mtt vdaÖ thet 

vttägh och Summarum pä vthgifften man E: k: Mt senest 

förskickede medh Anders Biornsson, nädeligist hade tili för- 

nimme sä att her äre nu icke sä mänge peninger igen som 

man kan afibettale thet falck här alredhe är för thenne mänet 

när han bliffuer vthe icke kan man Heller wäll stalle fälcket 

tilfridz medh fetalie vdaff commissen, tili then stund her icke 

äre allehande partzeler I förrädh Synnerligen öU Brödh, och 

annet mehre som the alt muste köpe äff Bargerne, Man kan 

E: k: mtt och vnderdänigest icke förhälle att här är stoor 

bräck och feel opä smät mynt sä att ther en ßiudher vth en 

marckstycke eller Hwadh han haffuer för ( stoop öU til tärste 

dryck eller annet sädant smät dhä kan han icke (ä smä- 

peninger igen, vtan matte str^x sättie sigh tili att dricket bärt 

altsammens eller tili thet minste Halffparten. Thervdaff 

kommer att theris mänetz peninger aldrigh kunne tilrecke, 

vtan hender äfUe att the theregenom komme tili att dricke 

thet ene stoop effter thet annet pä en afitän sä lenge the 

haffue icke een pening igen til att köpe ett brödh före, vtan 

mäste seden ligge och Swelte Hele mäneden vth Ther äff en 

heel hoop äre alrede flux bleffne siucke och een part döde, 

Syntes förthenskuld best wäre att hijt förskickedes en heel 

hoop allehande mynt bade smät och stört pä thet sädane 

brist künde I tidh bliffue förtagen Item att E: k: mtt wärdes 

lathe handle medh the Reuelske nu äre I Swerige eller och 

scriflue hijtt tili Rädet att sädane gäth Swenskt smät mynt 

matte Här gä och gelde sä mycket thet är wärdt. 

Jagh förskicker E : k : mt och här medt mustcr zedlen och 



30 

t 

loningz Registren för thenne näst förledne luiij mänct Ther äff 
E: K: Mt: kän ssee och lathe förstä Huru mycket här will att ga 
I peninger alle mäneder Ty här är alredhe mehre fälck an som 
E: k mt Haffuer först lathet förslaget peningerne effter Intill 

michels messe, Hwadh och opä the Rytere och knechter will be- 

• 

löpe som förwentendes äre, och the man Här achter antage kan 
man och sa letteligen förslä och affrechne när en löning är 
skeedt. Ther tili Jagh dhä ingen Rädh weth vm här icke 
komme peninger iffrä Swerige Här i Staden weeth Jagh icke 
tili att iä peninger tili länss fast en thet trengde aldrigh sä 
mycket Ty Rädet haffue sielffue inge peninger vtan Jagh 
haffuer mäst länt them 400 daler nu seden sä frampt the icke 
skulle lathe theris eigne knechter förlöpe effter the icke Rädh 
haffue tili att bettale them. Wore förthenskuld Rädeligit att 
E: k: mtt (:nu meden sommaren är för en thet lidhe in opä 
Hosten och then farlighe wederleck begyntes:) wärdes lathe 
förskicke hijt sä mänge peninger man künde tencke tili thette 
fälck wele behöffues Sammeledhes thet groffue skytt, lodh, 
krutt och all andre nöttärfller Synnerligen miöU och malt 
ehuru thet gär vm annen fetalie elliest kan thette fälck aldrigh 
behielpe sigh. Ty alt thet Bärgeme haffue tili att Selie är 
sä dept satt affwogen att knecterne icke kunne vtan skade 
losset vm och skal naget företage anten tili att beskiuthe 
nagen befästning eller annet dhä är här stoort bräck opä 
kruth och lodh Hwadh och thenne befästning belanger vm 
kring Stattet och domen Haffuer Jagh alredhe lathet igen bygdt 
och läppet bädhe porther och värner som nederskätne och 
förbrende wore som migh mest haffuer mögeligit warit Täs- 
liges lathet arbete opä then wall Her war begynt för Slättet 
och Domen ther Jagh och all mögeligh flijtt will förewende sä 
att han nest gudz hielp medh en hwelffd port brystwärie och 
Skyttehäl skal snart warde rede sä att man skall künde 
brücke bade hele och halffue kartäwer opä forvtan annet gäth 
skytt, förhäppendes att then skall stä vthe (: ehoo här kommer 



_40 

som will anners en wäll:) wahre sigh mehre pale, Hermester, 
eller Rydz. Tili samme arbethe haffuer Jagh mest brücket 
knechterne bade The Swenske och tyske, Endoch the haffue 
warit ther naget tröghe tili I förstanne, Doch haflfue Jagh 
lichwel kommet them ther tili, och vnderstundäm giffuit them 
Synnerligen the Swenske i m |( tili hielpe peninger pä marinen 
Säsom peninge scriffuerens Register skole vt wisse, Jagh haf- 
fuer och antaget en hoop ester som och s4 arbethe pä samme 
wall Huilcke Jagh lather giffüe 4 m ^ vm mäneden ther medh 
the halle sigh sielffue Forvtan thet som opä Domen boo Hielpe 
tili medh theris pigh§r och drenger som skuffwe Jord och 
annet sädant tili förbe:^® wall. 

Aller N: K: och Herre, Sasom och vdj min seneste 
scriffuelse medh Anders Biörnsson war berördt vm knechternes 
arsslön att ther vm I tidh matte bestelt worde, Effter thet 
begynner nu fast lijdhe äth michelsmessen. StA wore gäth 
att thet icke bleffue förgethet vtan att the penninger och cläde 
som härtill behöffdes och för thetta ähr en nu stär tilbacke 
matte I retten tidh som man forhäppes framkomme Täsliges 
the perssoner som öffuer sädane löning wäre skole tilskickes 
och förordnes, opä thet falcket naget künde fä opä sigh tili 
kleder all then stund the an nu are fast tunkledde en part 
och ille Rustede emotth wintren. 

Yterligere A: n: Konung och Herre Säsom E: k: mtt 
vtan tuil nädeligist haffuer förstätt vm E: k: mtz tro man. 
Anders Pedersän pä fäärdaal Huru hans iegenheter nu äre 
n : att Gudh alzmectigeste haffuer udj Hans fränware kallat 
Hans käre hustru äff thenne wärldene. Thet honum (:som 
Hwar kan tencke:) icke lithet gör tili hiertet. Szä är han nu 
förthenskuld tili E: k: mt pä thet vnderdänigeste och aller 
ödmiuckeligeste bönfallen och begärende thet E : k: mt wärdes 
f()r gudhz sculd wäre honum sä gunstigh och nädigh, att han 
pä nagen tidh matte fä draghe heden heem tili sitt och leffter 
nöttärfften bestalle vm sine anliggcnde sacker och ärender. 



41 _ 

Theremot han beplichter sigh wele och skole strax begiffue 
sigh hijt igen Eller och wäre wederrede Hwar E: k: mtt 
honum annerstedz teckes nädeligest brücke. Jagh kan E: k: 
mtt och vnderdänigest icke förhille förbe: ** Anders peersson 
haffuer sigh här I Reuell thenne tidh bärt äth medh all truheet, 
huldskap och manskap wälluiligen lathe brücke, Ehwar som 
helst man honum tilsagdt haffuer, Hade och Ingelunde welet 
begäret Heden för an ende Hwar honum thenne Högnödige 
vrsak ther tili dreffuet hade. Ganske ödmiuckeligen bediendes 
E: k: mt wärdes honum sädant vdj all Gunst och näde 
vptage, Täsliges samme Hans wälluilligheet och troheet 
nädeligest betencke. Sässom E: k: mt och wäl wetterligit är 
vm Herman Brus^r som och hafTuer warit brücket med Hans 
Larsan och migh vdj thenne handell, Szä kan Jagh E ; k : mt 
vnderdänigest icke förhälle att han haffuer thervdinnen giordt 
.sin bäste flijt och hafft swärt arbethe sä wäll som flere. Är 
här och sä ^n nu mycket nyttigh och hogeligen förnöden 
Ther E: k: mt techtes wäre honum sä nädigh och naget 
lathe förbettre Hans lön och besäldning Ther han künde 
hielpe sigh medh All then stund här är alt dyrt som man 
skal opähälle, och att han künde bekomme E: k: mt breff 
och bestalling pä then deel han skulle haffue Szäm är opä loo' 
daler och een clädning som andre Cancelij förwanter bekomme. 
Aller nädigeste Konung och Herre Säsom Jagh senest 
vdj all vnderdänigheet anlangede och odmiuckeligest badh E : 
k: mtt vm nägre godz vdj finland Effter then fatighdoom Jagh 
ther haffuer tili arff I Jordegodz är sä ganske ringe. Theropä 
Jagh an nu ingen swar bekommet haffuer vtan allenest vm 
Skellenora och nägre godz ther vnder lydhe som E: k: mtt 
migh nädeligest medh förtröster, för Huilcket Jagh E: k: mt 
opä thet aller ödmiukeligiste Betacker. Szä wäre an nu A: 
n : Konung och Herre, min aller vnderdänigeste flijtige bön och 
begären vm mögeligit kunne wäre och sä frampt the kircke 
och cronegodz vdj äbolän icke wore E : k : mtz käre Brodher, 



then Mögborne Purste och Herre Her lohan he 
Min nädige Herre efllerlothne och til deelt« 
wärdes för Gudz skuld nädeligist ansse och 
legenhcetcr länglige tieniste och omack, Unne 
fatige arfF the kiorke och Cronegodi I Äbolän 
Inluchte Zedell antechnede äre Item the 2 k 
Wiborgh nora och nurmis bencmpde, som Ja 
mtz Salige kare Her fader (;Högläflligh Ihi 
nägre ähr hafTt haffuer, Sä att Jagh pä sai 
Hwadh annet E: k: mt migh nädeligist tt 
sampt fbr:de skcllenora gärd och ägher V 
E: k: tntz breff anten medh min fatige Hus 
E: k; mt nädeligest syntes, Efller som E: k: 
med nu nädeligest Haffuer förtröstet. Theren 
som tilforendc Utffuer och förplicter migh 
gagn och baste bade här och aonerstedz 
sagdt wardcr opa thet aller troligeste effter y1 
heeten wele och skole I alle matte sä lengej 
legge och betitjte. Allenest A: n: konung 
sa ganske ödmiuckeligen att E; k: mt nädeli{ 
lathe forstä och tilkenne giffue hwar vdaflrj 
mitt vppehalde medh öll, math, och andre 
Hwar medh Jagh migh halle skal sa lenge E: 1 
synes migh brücke Här vdj lißlandt Ty Jagh 
vnderdäiiigest icke förhälle, som E: k; mt och 
öffwerwäge kan, att min pung kan aldrig stäbij 
En sadane förtering och vmkästnet, Jagh ha 
Alithenstund the Tärepeninger E : k ; mt lotl 
och mig I wintres med giffue äre lenge sedi 
och äthgängne Szä att Jagh airede haffuer m. 
600 ni^ ort' vdaff E; k; mtz peningcr the 
mäst klädt iiiig med sä at J^h künde gä 
ihette fremende fälck. Förhäppendes och b 
k: mt n: wärdes lathe vtpiäne och skencke mi 



43 

til hielp, Hwadh som Helst mig mäst är mögeligit och stär 
til görendes vdj the sacker E: k: mtmig vmbetrodt, befaledt 
och opalagdt haffuer vdj thenne landzende at uträtte och 
bestalle skal (:näst Gudz hielp:) al ilijt tro och rätträdigheet 
bliifue före wandt och inthet omack eller nagen mödhe I 
sacken ansseedt och spardt warde, Sä sant hielpe mig then 
alz mectigiste Gudh Huilcken wärdes E : k : mt tili hälsse och 
sunheet widh en lyckeligh regerung och fortgäng vdj alle hög 
wictige sacker och före tagende nädeligen beware» Datum 
Reuell 1$ Augusti Anno. 6i. 

Till thet Sidste A: n: Konung och Herre hwad E: K: 
Mtz nädigeste betenckende är Huru E ; k : mt haffuer för gät 
ansseedt att alle sacker företages skole, vm Rydsen endeligen 
wille Anders an wäl Haffuer Jag opa thet aller vnderdänigeste 
förnimmet welendes migh ther aldelis gerne efTlerrätte, men 
woret Gudz wilie, som man förhäppes att E: k: mt finge nu 
godh swar vdaff Rydzen ther man künde bygge och förlathe 
sigh opa, Item att E: k: mt pä then annen sijde bleffue och 
wäl förwaret med kongen äff polen, dhä är min aller 
vnderdänigeste bön och begären att E: k: mt wärdes 
migh I lijcke matte emot migh och the gode men her skole 
bliffue Declarere huru E: k: mt widere will lathe tage 
sacken före här I landet Vm Hermesteren Ingelunde wille 
sigh med E: k: mt tili nagen wäniigh handell och för- 
dragdt Inlathe. 

Vdj lijcke matte A: n: konung och Herre kan Jagh E: 
k: mt vnderdänigest icke förhälle vm then fatigh karl Erich 
Andersson som E: k: mt migh I wintres och sä til thenne 
resse nädeligest med gaff och befalte att han sigh och tili 
Hwad deel man behöffdt haffuer oförtruten och wederrede 
altidh brücke och befinne lathet. Är och sä icke obruckligh 
tili att uträtte och göre Hwad honum befaledt bliffuer bade 
tili att sende vth med breff och ärender och alliest opä nägrc 
anslag ebland krijgzfälcket Hwar man behoff haffuer, doch 



44 _ 

Haffuer han an nu här tili (:som han sigh bcclager:) ganske 
ringe haflft til lön um ähret sä att han icke haffuer til en kled* 
ning pä liffuet ther han kan gä för fremende falck med. 
Beder förthenskuld pä thet aller ödmiuckeligeste att E: k: 
mt wärdes för gudz skuld wäre honum En gunstigh och nädigh 
Herre Konung Och förhielpe honum med an 200 m|i ort' 
tili lön vm ähret sampt een hooff klädning Eller Huru myckct 
E: k: mt nädeligest synes. Theremot han sigh haffuer 
förplichtet I alle sijne liffdager wele och skole vdj E: k: 
mtz tieniste Huld, trogen flitigh, och rätträdigh (:sasom en 
fatigh förswigen Cancelij förwanter och bör:) hwar som helst 
E: k: mt synes altidh brücke och befinne late. Datum vt 
in litteris videlicet 15 Augusti. 



1035« 1561. Aug. 18. Sonebnrg. HeinriclL Lüding- 
hausen Wulff D. 0. Vogt auf der Sonenburg 
an den Herzog Johann. 

Orig. (Verz. /, ijöj.J 

Weist die ihm gemachten Zumuthungen surttck. 

JJurchlauchtiger Hoichgeborner Fursth E. F. Dt. sein 
meyne vnderthenige Dinste nach hoichstem vormugent, mit 
aller gebuer geflissenest Genediger beer, Vor etzlichen tagen, 
habe ich von e F Dt Diener Laurentz Berch c F Dt Aber- 
mals genedigs schreibentt, ahn mich haltendt, den 16 Julij, vff 
dem kön. Schlosse Stockholm datert, midt gehörender Reuerentz 
empfangen, gnediges Inhalts allenthalben In vnderthenigkeitti 
nach meijnem geringen eijntfalde vorstanden, vnd daruss 
Abermain e f Dt gnediges hoger Fürstlich erbietens Raits vnd 



45 

begerens, mit angehcftem Fürstlichem gnedigem geneigtem 
Bericht, Das dar Ich vf meynes vorigen schreijbens meijnonge 
Beharren, Was mich Angst gefaer Mhue vnd sorgfeltikeitt, 
des kreiges vf mich gereichen kunte, das dan e F Dt bei 
der kön Maij** Irhen geliepten Hern Bruedern wiederaiten Sonst 
weil albereit Ins werck gericht were, dan e P Dt das ahn 
mich gerne vorschonett sege, darum mich vf de vorgetane 
vorgeschlagene wege zutreten, Darniit ich dem vnheill bew- 
genen, gnedichlich bogeren vnd raiten thun, wie ich das vor 
Godt der hogen Orikeitt hern Meistern vnnd menniglich mich 
entschuldigen vnd vorantworten konte dc vndertheniglichen 
vorstanden, Welchs gnedigen Fürstlichen erbietens vormanen 
vnd Raitens, Ich mich kegen e F Dt vfs vnderthenigste 
Dancksagen thue, Vnd habe darauss ahn e F Dt noch wie 
voer, eijnen Durchlauchtigen Muten Fürsten, Als der keimandes 
vngedei, ader meijn vnheill gernhe sehen erspurett, vnd dar ich 
e f Dt mit meijnem leibe vnd guthe, mit alle den meijnen hen- 
wiederumb, nach allem geborlichem vleisse zu dinste sein 
kunte. Solche nijmmer vnderlaessen werden Dar aber vnsere 
Dinste e F Dt freimilthe vnd gnedige gutikeit nicht erreichenn 
wollen wijr dannoch von dem Almechtigen Von Hertzen 
wünschen, mit vlelichem gemothe vmssiglichen bitten, Irhe 
Gotliche Maytt wolthe J F Dt das hinfernner zu reichlichen 
belononge In Fürstlichen Regumente, gesuntheit, freimihher an- 
geborner Fürstlicher tugent stercken, vnd In langwerigeh 
bluender regiervnge gnedichlichen erhalten dc. 

Durchlauchtiger Fursth, So trage ich auch keijnen Zweifell 
J F Dt hatt sich In allen gnaden gantz gnediglicher Zuer- 
ijnneren Was ich J F Dt jungst, doch Simpler eintfaltiger Ant- 
worth, beij J F Dt Diener herman Bielefelt Dieser meijner 
Itztgen gelegenheit. Auch wie vnd was mich do, SowoU auch 
noch zur Zeitt. Die gnedige Angebottene Mittele vnd wege. 
So mich alhir itz zu der zeitlichen Ruwe dienlich, antzunemen 
nicht geboren wollen, In vnderthenikeittvormeldett derohalben dp 



46 



zu Reypeteren vnnotig, Vnd drage ahn dem hogen Fürst- 
lichen gemothe Neben der hoichberumptcn kon " . Maij" tugendt 
keijaen tzweifell, Die als ehrliebende Potentaten Meijner geringen 
Pefsonen das, Im argen weiniger In vngenaden, nicht 
vfnemen werden» In betrachtonge wenne, vnd mit was pflichten, 
Ich dene daruön ich dis haus erlangt vnderwurfßgk. auch was 
ich von dene hernach zugewarten sein Muste, Dan wan ich 
schone alsolche vbergabe meijnes tragenden Ordens (:wie ich 
noch zur Zeitt den reden vnd biliikeitten gemess In meijnem 
eintfalde nicht bedencken:) mechtig were, So kumpt mich 
doch vor gewiss ahn, (:wie ich auch hiebeuor etwes bericht 
daruon erlangtt.) das sich die kön®. Maip^ zu Dennemarcken 
dis hauses vnd gebietes, mit anspruche Neben anderen von 
wegen des Stifts Ozell darzu das von alther soll gehorett 
haben anmaessett, welcher deshalben kegen dem hoichwirdigen 
hern Meislern vnd vnserm Orden oc durch die hoichwirdigen 
Durchlauchtigen vnd hoichgeboren Fürsten vnd hern, hern 
Wilhelmen Ertzbischoffen zu Riga Margrauen zu Branden- 
burgk DC Vnd hern Christoffern , desselben Stifts Coadiutom, 
Bischoffen zu Ratzeburgk Vnd hertzogen zu Mekelenburgk 3C 
Meijne gnedige hern, durch hoichgemelther Kön', Maij^ hern 
Brüdern Magnuss I F Dt vnd Meijnem gnedigen hern Mei- 
steren In der Fernauwisschen vorhandelonge In eyner bestimpten 
Zeitt, die sache ahn willkor liebe scheidts richtere geschoben^ 
Darum I kön® Maij** zu Dennemarcken neben anderen sich 
dis gebiets nicht renuntiert ader vortziegen, vnd auch als ich 
vorsta In keijnem wehe anhe rechtliche erkentenisse^ dar ai 
zu stehende gedenckett, Vnd dar ich nhun e F Dt dis hauss 
vnd gebiethe gerne vberantwortet (:so das vnnachteilig meijnher 
Eren gesehen konnte:) So licht mich dannoch hertzlich 
fuer, das ich vmb ein so gerings, die tzwene so hoich- 
berumptcn vortreffentlichen Potentaten, Als schwedenreich vnd 
Dennemarcken, Auch e F Dt vnd hertzogen Magnussen hoich- 
gemelth, In vneijnikeit zusamen vorwirren solthe, Darauss 



47 

dmn (:wie vfijr In den Althen Historien oftmaln gesehen be 
fiudM:) So eijne grosse gcfaer, Dardurch das Christliche Bluth 
vorgossen geschwecht, vnd des Erbfeints macht, kegen die 
knstenheit gesterpktt^ Solthe mich Im hertzen eijn betruelich 
Schnlertzen sein, Vnd wolthe mich Heber Im Elende, mit Eren 
des Bettelstabes, dan Sonst In meijner woUust, vnd bedrucks 
Manniges vnschuldiges Bluts, zu leben wünschen, Vnd tzwei- 
fele derohalbcn nicht e F Dt dis alles nach gehörtem Berichte, 
In gnaden ermessen, vnd mich als eijnem, der es (:So war 
mich Godt helffe:) nicht gerne Sonderlich vnder blotsverwanten 
freunden, vorwirret sege In gnaden, Dis meijn Simples schrei- 
bent eintschuldigt nemen, Dan was schwere lasth, vnd Bürde 
der kreig auf Imhe hatt-, das glucke darin vnstetig, Jha mit 
tausenterlei sorgfeltikeiten beladen hatt sich e F Dt gne- 
diglich Zuberichtenn, Des ich auch zum teile ein weinig mit 
Belebet habe, vnd von den alten gehöret auch wie leichtlichen 
der kreig anzufangen vnd Schwerlichen zu enden, geben viele 
althen tzeugnisse, vnd weisett die dechliche erfaronge, Auch 
das vmb ein geringes woll ein schwerlicher grausamer vor- 
derblicher kreig erwachsen weisett vns ahn viell orten die 
althen geschichte, Dan hetten sich die von Cartago ahn 
Affrica vnd die Romher ahn Italien begnügen lassen, was 
treffendlicher schade were dasmall (:so vmb ein gerings 
angefangen:) vorschonett, Vnd mannigs vnschuldigs bloth nicht 
gesturtz. Das der heilige liebe friede, gerne vorschonet; Woll 
deme de darin wonett, Bitte nochmaln vndertheniglichen e F 
Dt dis meijn dummes schreibent, mich In gnaden beimessen 
wolthen, Dan Ich das Godtweis e F Dt mitt meijnen vnder- 
thenigen treu wen Dinsten, nach aller gebuer eusserst vormu- 
gens, zu dienen geflissenest, Vad hatt sich e F Dt ab godt- 
will bei meijner Zeitt, dieses Orts vnd gebiets, der in e F Dt 
vor angetzogene Im ersten schreibent tration dis gebiets in 
Besitze nicht zu befaren oder gewarten, Dan e F Dt Neben 
dcro geliepten hern Bruedern der hoichgemelthen kön" Maij**, 



48 

mitt allen vnderthenigen nachbarlichen Dinsten, meiJACs 
eussersten vormuegens Zu dienen, bin Ich Iderer Zeitt geflissc- 
nest, vnderthenigst bittend, e F Dt bei hoichgemelther kön' 
Maij** Ihren geliepten hern Brüdern meijn . gnediger Fursth 
sein vnd bleiben wollen, Gnediger Fursth, das e F Dt diener 
Laurentz Borch alhir etwas vortzuget, Isth durch vielfaltige 
dechliche voerfelle gescheen, Derohalben vnderthenig vnd 
fleissig bittend e F Dt Jehe das In gnaden entschuldigt weren 
Dar ich henwiederomb der kön» Maij" vnd e F Dt hoich- 
gemelth angeneme Dinste nach hoichstetp vormugentt 
ertzeigen kunte, will ich nicht vnderlaesscn Die ich hirmit 
dem Almechtigen In seinen gnadenreichen gewaldigen schütz 
zu glucksaliger Regierunge treulich beuhele vnderthenig 
bittendt meijne gnedige Fürsten Zusein. Datum auff Sone- 
burgk den i8 Augustij Im Lxj Jare 

e F Dt 

vndertheniger 

Heinrich von Lüdinghausen 

genandt Wulff R D O Voigt 

auff Soneburg. 

Addr, 



i 






»•V 'i-r 



49 

1036* 1561. Aug. 20. eräffsnäs. E° Ericli XIY. an 

Claus Gliristienissou. 

Er hat fUr Gewinnung aller Festungen im Lande Sorge zu (ragen , auch dem 
OM. bezügliche Friedensbedingungen zu stellen; der Stadt die von ihr gewünschte 
Eidesleistung abzunehmen; ein Schutzgesuch Seitens der Bürger von Riga zu 
veranlassen. Allerlei Mittheilungeu von bevorstehender Gesandtschaft nach 
Moskau; von Verhandlungen mit Polen u, a. m. 

Suar tili her Claes Chrissterssonn medt hans eigenn 

tienere dc Datum Gräffznääs then 20 Augusti An<^ dc 61. 

Wij haffwe vdi thesse näst förleedne dagher bekommitt 
twenne edherss schriffwelsser, käre her Claess, huilke endelis 
lydhe lijke eenss synnerligen sämygett som nye tijdender 
belanger om Ryssenn och hertigh Magnus, kongen I Polenn 
och hermesteren , Tesligeste hwadtt för lägenheter ther äre 
pä fardhe medtt the befestninger, Pernow, Padijss, Sunnenborgh 
och Wittensteenn, Sä haffwe wij nw betenchtt och öffwerwägett 
thenn heele handelenn, hwre man bästh sigh förholle schuUe 
emott för*® befestningher, Och äre wijdh thette sinne, taghe 
sakenn före effther som här effterfölgher. 

Till thett forste schole I wette, thet war willie är, att 
I legge edher all flijtt och winn om, att cröffre och Intaghe 
alle the befestninger som heriuesterenn ännw Inne haffwer, 
Och Icke them allenest vthen och Jemwäll thee som medtt 
Kongens äff Polenn krijgzfolck besatte äre, och honum doch 
Icke fulkommeligen tillhöre, Och effther thett huuss tho Padyss, 
är Oss wäll belägett, Och tili befruchtendes är, hwar man thett 
Icke I tijdh förekomme, wardher thenn Engelbrichtt von der 
lippe (: thenn wij förnimme godh dansk wäre:) tilleffwentyrss 
vppdragendes hussedtt hertigh Magno I händer, therföre säge 
wij gärne, är och war willie, att I rijcke therföre medtt gewaltt, 
och pä thett hefftigeste grijpe thett ahnn, brwkendes ther tili 
all thenn kriigzmachtt, som I kunne ästadhkomme behoUendes 
allenest qwarre sä mänghe tili Stadzens och Slottzssens befest- 
ningh som ther nöttorffttelighenn behöffwes, Och försse wij 

4 



4 



I 



— . * 



50 

Oss, att I thett huuss lättelighenn schole beko 
stundh wij haflwe forstäett, att thett Icke sä 
är, Och att I thett lenghe sedhenn hade Intag« 
hade wettedh war willie härudinnen, kunne 
bekomme thett Inn, säghe wij thett helst, the 
handle kunnc, hwar I förnimme thett Icke ku 
mäa I taste them alinn medtt gewaUt och beskii 
Skadde och Inthett, att om I kunne winnet 
att I thaä sloghe I hiell sla manghe som ther 
auf them frtrskonendes, paa thett att anndre m 
een [orf(/; fOrskrückelsefJför Oss, och teste lättel ig 
the befestningher the Inne haffwe. Och pä the 
kunne fullföhe samme beskiuttningh, bädhe et 
sä och pä the andre Slott, äre wij tÜlsinne 
tili edher nSgett mere groff schytt, tesliges kr 
ach peningher ther pä I wijdere beskeedh b 
medtt Anderss Biörssonn, haffwe och förth 
schriffwe wäre Stadtthollere pä Stocholm, Oss 
Gabriell Christerssonn, her Hanss Claessonn och i 
sonn att the schole ther vm sä bestelle, att I n 
forste, schole bekomme vndsättningh , hwarföi 
göre edherss bästhe flijtt I sakenn, effther sott 
vm betroo, Doch schole I wetthe, att wij Ingel« 
att lathe brwke thessc Swenske tili storms, ■ 
ahntage teste flere vtaff the tyske knechter, 
hoopp vtaff the vntyiker sälenghe mästh vmträ 
them frempst I hopenn, Kunde mann sedhenn 
medtt thesse Swenske sedhen mästhe faren 
ständhenn, kunne wij thett wäll lijdhe. 

Sedhenn I nw thett hade sää besteht 
Syncs Oss fftr gätt ahnn, att vm I förnumm 
lägenheetter pä anndre ortther ther vmkringh, 
thett samme rychte förr Soneborgh, och vdi lijl 
thett ahnn, effter som förberördt är Och är wärl 



51 

Att ther som man thett eröffrc kundhe medtt gewaltt, sc 
thett tilieffwentyrss myckett ticne tili saken, Forst 1 thet 
hertigh Magnus kundhe ther äff (ää enn förschräcketsse 
tili medtt (rhwar sä kundhe hände:) etifther som tilleffwen 
kundhe skec, att för'^" hertugh will begiffwe sigh vnder Os 
kundhe wij niedh teste bättre fooge, förlegge thcnne 
hooss Ryssenn, och seije, att wij hade tuingett honum the 
medtt gewaltt. Thett wore och myckett nyttigtt, att i 
hade enn foott Inne paa samme öö medh the dansche, 
mängehande orsaker schull, som I och thett sielf!we 
betenckie kunne, Vm Wittensteen synes Oss bästh wäre, 
som I förmodde edher nagett kunne vtratthe, medtt O 
buchum , att I haffwe edher 1 handelenn medtt honum, e( 
som wij edher senest tülschreffwe , Och pa thett han 
mere, matte lothe sigh tinnes benägenn, Kunne I honum 
matte fortröste, att ther som han künde sää wijdtt bringe 
delenn tillwäghe, och öffweranttwordhe Oss Slottedh I häi 
thä wele wij ther emott ighenn betencke honum medtt 
ligitt vnderholdh, anthen här I Swerighe, eller Lijftlar 
hwar som honum sielff synttes, sa att hann vdi sijnn ÜjiT] 
schulte sigh wäll ther medtt behielpe. 

Hwadtt som Stadhenn belanger ther sammestedz, huil 
effther som wij fömimme, will swärye Oss, wetthe wij 
hwarförc mann schall thett affslää, vthen effther borgerne 
säet tillbiudhe, mäghe 1 them I sa motthe anamme, all t 
stundh landett ther vmkringh hörer Oss tili oc Och i 
Oss nw giffs tillfälle tili nägett beröre cm Pernaw, thei 
vdi thett breff formales, som Anders Biörssonn hade hijt n 
sigh, therlöre wele wij nw swa're tili thenn ArtickcU allen 
Och schole I medtt thett allerförste bekomme bescheed 
the andre, sä snartt som Anderss Biörssonn bliffwer afferc 
tilbake ighen, Och säsom I schriffwe, att Cumpturen, som 
pa är. Icke är tillsinnes att vplathe thett Slott Kongl 
Polenn, therfore wore gott, att I söchte medell och wä| 



tili att komme cdher I taell medtt honum 
kunne finne. Och inä I titlseije honum aa 
Oldenbuchum, thcr soni hann medtt godh 
Slottedh l händer. 

Hwar och sa wijdtt komme, och I föi 
inesteren wordhe edher besökendes, biwi 
lijdeli|[h Conditioner om frijdh tili att bekor 
wäll hjdhe, att I fftrhandte medtt honum I 
danne beskeedh , att ther som hann wille 
Oss thesse befestningher, Padijss, Pernaw 
Wittensteen, Och förschaffe Oss medtt ti 
Confirmation ther p^i, tili ewigh possessi 
schulle them för Oss och wäre eflterkom 
frijdt och oclandrett niute och hehoUe. 1 
Stadh, Slott och doom medtt alle the äghc 
ligge, ther tili medtt giffwe Oss wäre fangt 
vdi Rijghe haffwer Arrestere latedh, tha 
sammens wäre forsoonedtt, hwadtt som 
Oss emott. 

Wij äre och tillsinnes och medtt thel 
eder een förnoltlingh ther pä, hwrcledes 
Conditioner wij welc, att samme Contrac 
ther som I nogelt I medler tijdh werde ert 
befestninger för änn thett komme tili näf 
thi kunne I wctle wärtt beste, medtt nägre 
dhenn Ighenn. 

Hwadtt the nye tijdender belanger vi 
behageligitt, Wele och, att I altijdh giffwe Oj 
lägenheeter, ther förefalle kunne Wij haffv 
edherss betenckcndhe, om hertigh Magnus, 
medtt thett allerförste haffwe en Legationn 
Och förordnett war troo Mann Her Larss 
Christoffer Schieffer ther tili, och när the fr. 
I vtaff theris mundttlighe berättelsse, tesi 



w 



medttgiffne Instruction wijdere fftrnimmendcs, hwre wij 
haffwe befalett giffwe saken före, och andraghe, theres 
sättninger. Och säsom wij senest gäffwe eder tillkännc 
her Claess om the Fyretussendh Daler som Adelen 
Lijfilandh äff Oss tili förstreckningh bekomme scholi 
synes Oss Icke rädgligiit wäre, att the schole fäa them h 
emellen , ffir änn the haffwe försäkrett Oss medtt theres 
gfede Eedh och Jwranientt, haffwe förthensculdh schi 
Hans larssonn tili, huilcken för nägre dagher sedheii, är 
them förreest ätth Stocholm, att han ftirordner naghen äff 
tienar som anammer Peningerne tili sigh, och fordrer 
vdöffwer tili edher, Hwarföre wele wij, att I schole am 
samme Summe, Och sedhenn the haffwe förseglett ee 
mäghe I skifftte peningerne vtt, synncrlighenn Iblandh thi 
Harijen och Jerffwen , som I wetthe Oss mäst wäre ben 
the som mäst haffwe wederwäghe, och forma att göri 
then mäste tienisth medtt bester och rustninger äff i 
Jordegodz. Anammendes the huuss I pantt, som the I 
ther pä dornen, sa longtt som the kunne tillrackie, 
hwadtt thett Icke kann forslää, Kunne I tha kännes 
Jordegodzen , effther som wij eder senest ther vm tillschi 
haffwe. 

Wijdere opä thett I maghe förnimme, hwadtt förr 
kongens I Polens Sänningebudh , här hooss Oss beko 
haffwe , pä the wärff och framsättninger ther vm wij S( 
gäffwe edher tillkännc, och sedhen teste bättre wetthe sc 
edher I handelenn, Sää schole I wette, att sä mygitt, 
then Artickell belanger vm willie och wänschap, ther 
han sigh emott Oss tillbiudhcr, haffwe wij giffuitt honun 
vpä för swar, att wij ther tili Icke obenSgne äre, Weli 
Icke heller nägett ahnröre eller befatte Oss medh the 
som han vdi Lijfflandh bekommitt haffwer, bädhe förthens 
gärne, hann wille lathe kalle sitt fulck tilbake, som ät 
besättningh pä the huuss hermesterenn tillydhe, doch s 



54 . 

han Icke tenckie, att wij fOrthensculdh wel 
förehaffwende eiiiott herniesterenn , vten äre i 
hefltigeste taste honum ahn, Medtt mindre 
Konghen I Polenn wille Itilathe sigh 1 hande 
hermesterens wägne, thä kunne wij wäll lijdh 
förlijkningh, haffwer och fftr*" S.1nningebwdh ; 
Oss vm en Summe peninger tillänss pä sijni 
Och begärett tili Etthundrett tussendh daler, th 
I sä motte haffwe förtröstedh, att ther soiil l 
worc tillsinnes att vplathe Oss Dyneminm 
Wendhen, Worc wij ther tili Icke obenägne 
honuni sä mygett. Thä gaff Sändcbwdett ffti 
änndoch bann Inghen beralningh hade fäett tl 
ban sigb likewall, alt thett wäll mögeiigitt schul 
thenn bandell tillwäghe hooss sijnn hcrre, S< 
förnümmett om the wärff och arendcr ther vi 
senest tillsclireffwe , Nempligen om tbenn harn 
greffwe och war iilskeligh käre Syster. Sa h 
sädannc swaer giffuitt ther pä, att wij wille 
betenckende tili tbcss wij biittre vm alle läj 
förwissedhe :>c, Vm then ächtenschapz stiffl 
högbornc turste her Johann, hertigh tili Fir 
brodher, och Kongen I Polens Syster, är saä 
vdi hwadtt motthe wij kunne hielpe ther til 
sakenn, Wele wij thett gärne göre, Wij haffwe 
hwre I haffwe bcsleltt vm bygninghen wec 
I Räßle, Tesliges vm knechterne som I och 
brwke. Sä höre wij sädant gärne, och be{ 
medtt wele foorttfare, effther som nu pabeg; 
schole I wetthc, att wij ändelighenn weh 
befattedh Inn vdi een bygningh medtt Slottedli 
Malere wijdere beskeedh wäl! weett edher 
framkommendes warder ac. 

Thett I och beswäre edher om Werckhe 



55 



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i 



Icke bekomme kunne, Sä haffwe wij *latedh schriffwe wäre 
Fougder tili, som befallninghen haffwe vtt medtt siöösijdhenn 
I Finlandh, att the schole förschaffe edher, bade bester, Tim- 
ber, brädher och all annen deell mere I päfoordrendes wardhe, 
sä framptt the ther vdöffwer Icke schole tilbörlighenn straffedhe 
bliffwe. «• 

Säsom I schriffwe vm then greffwe von Arttz, som sigh 
vdi Slottzssens belägringh flijteligen haffwer brwke latedh. Och 
iörthensculdh begärel* medtt enn förähringh bliffwe betenchtt, 
Sä kunne wij wäll lijde, att I giffwe honum nägett hwadtt 
säsom eder sielffwe synes. Och effther han begärer wäre vdi 
war tiensth, Mäghe I wäll taghe honum ahnn, pä samme 
bestellingh som andre Tyske ryttere bekomme ther I landett. 

Vm thenn SuperIntendentt I beröre som I then landz- 
ende behöffwes, äre wij tillsinnes att förordne her Johann 
von Gelrenn ther tili, och wele wäll fraqideles schicke honum 
här opä war öpne fullmachtt tilhände. Äre och Icke obe- 
nägne, att laghe vm predicanternes vnderholdh som vthe pä 
landzbygden äre, att the effther nöttorfften motte bliffwe för- 
sedde, ther wij wiste, hwadtt rädh ther wore pä färdhe, ther- 
egenum mann thett göre kundhe. Och effther thett will falle 
Oss beswärligitt, att wij then pä eighen vmkosth halle schole, 
hwarföre mäge I giffwe Oss edherss betenckende tillkänne 
genum hwadtt medell man kundhe komme här bästh tili 
medtt, och hwadtt the för tili vnderholdh hafftt haffwe. 

Wij hade och gärne schickett edher enn Rysk tolck till- 
hände, effther som I och begäre, Mann här äre Inge förhändenn, 
som nägett synnerligitt tienlige äre, doch för en nödh hielp 
försldcke wij edher en benempdh Erich, huilken vdi nägre 
ähr vdi Rydzlandh haffwer waredtt fangen, Och ändoch han 
Icke är förfaren tili att lasse Ryske, sä kan han likewäll altt 
förstää och vttolcke, hwadtt säsom honum bliffwer förelässedtt. 
I mäge nw förthensculdh brwke honum, tili thess wij kunne 
förschaffe edher nagen annen oc datum vt supra. 



s 



1 



5fi 

Zedula 
Wij haffwe förstäett käre her Claess, at 
Rijge Stadh schole Icke wäre obenägne, att gä 
ther som nägett bleffwe medtt them förhandlc 
see wij gärne, att I wele ther vm förfare, 1 
^nder vdi hwadtt matte I kunne. Tröste man 
wijdtl, att the sielff willc besökie Oss här vm, 
behageligitt, doch att wij schole tage Oss nag 
före pa thenne tijdh emott them , synes Oss t 
ligitt wäre, Medtt mindre man hadc teste bätl 
lagenheeter tili, Och for änn som I hade fuUän 
handell, som nii <ir pä begyntt oc datum vt ir 



1037. 1561. Aug. 21. Seral. Claas 
au deu Herzog Johauu. 





Tinchdem er von jüngst aus Schweden Angekon 
König n>ch England begeben , wendet er sicli an den H< 
lim Geld zur Behauptung des Gewonnenen und zur Gewii 
und berichtet von seinen bezüglichen BemUhungea und von 

-rLögborne Purste och nädighe Herre , m 
huUe troplictighe tieniste E. F. N. altidh tilföre 
Purste och Herre, SSsom megh inthet tuifiler '. 
Ju altidh förnummett affmine vnderdänig** scrif 
mt. E. F, N. käre Her brodher, min aller nädig'' 
tidender och Legenheter Her altidh haßiie v 
Sjä kan Jagh E. F. N. vnderdäneligen icke fi 
som offtcst haffuer migh opä thet vnderdänii 
förspordt vm alle Deier Hwadh her före tagh 
skulle, Täsligen nogh tijdeligen gitfuit tilkenni 



57 



och bräck här är bade opä peninger, Fetalie, lodh, kruth 
annet sädant mehre som tili thenne handell behöffues, D 
icke aldelis bekommet swar opä alle sädane punchter 
artickler, Vtan förnummet affnägresom her nu iffrä Sweri 
kompne äre, att H, K. Mt skal alredhe haffue företaget 
begiffuet sigh pä ressen til Engeland thet then alzmed 
Gudh (:som migh förhäppes:) giffuc tili Lycke oc Szä el 
Jagh vdi sä matte ingen fulkompligh beskeedh baffuer kur 
Erlange, Hwar man sigh skulle och kunne effterrätte E 
hwem man vdi Hogbe" ko: mtz fräwaru skal anlange 
besöcke vm hwadh her fattedes, och her dha fattes all t 
deel man skal opä halle säsom förberördt är: Tij Jagh haf 
ingelunde rädh tili {: hwarcken medh peninger eller fetalie:) 
lengre vppehalle och stalle thet fälck tilfridz an för the 
snartförledne mänet vtan mäste sedan medh skam lathet 
löpe, Hwar her icke kunne komme flere peninger och ar 
Hwadh behoff görs. Szä är och dhä all then tro och lä 
platt vthe och vm inthet som man tÜ oss her tili hafft haff 
3C Efrter Jagh, dhä wäll kan tencke, att H: ko: mt hau 
Ju E. F. N. heele Rijgsens Gubernation rcgerung och ar 
gende vdi thenne H. mtz. fräwaru, sasom then Högste 
nästfbrwante, opälagdt befalet och vmbetrodt, Dherföre bed 
Jagh pä thet aller odmiuckelig** att E. F. N. wärdes nädel 
wäre förtencht att lathc hijtt komme then fulkomlighe beske 
man sigh I alle sacker künde efiter rätte. sä och hwadh t 
tili thenne företagne handell will behäfTues, Szom är penint 
kruth, lodh, fetalie, miöll, malt, och annet sädant, Szä att 
E. F. N. wiste Jnge peninger wäre opä wägen iffrä Stoch« 
som hijt skule att E. F. N. dhä äff sitt cigeth wärdes ni 
ligen vndsättie hijt een Summa peninger tili cn 20, 
40000 m^ ort' Eller huru som E. F. N. künde dräghe! 
wäre si att Jagh künde behälle thette falck tilhopc tili ! 
her künde peninger komme anten iffrä Stochälm, cller liwa 
man them förmodhe skulle, Szedan wille Jagh strax I vn< 



dänigheet äff then första Summa her kommer affkorthe, Rcsti- 
tuere och wederlegge E: F: N: sädane peninge Summa igen, 

Item är och min vnderdanig** begären, att ebland samme 
peninger motte wäre thet meste smä mynth man künde ostad 
komme all then stund her är stoor bräck opä smät mynt sa 
att knechterne icke kunne fa bijthe i ^ st« och köpe sigh 
anten öll, brödh färskfisk eller annet sadant smät för i örc 
eller 2 vtan mäste foortgiffue vth hele marck st* , Theraff 
kommer att Mänetz peningerne kunne icke tilräcke oc Hwadh 
man her och tili fetalie skall köpe, är dhä sä dijrtt och bögt 
satt äff wägen Effter her ingen sijnnerligh tilförning kommer 
iffrä Swerige att the arme Landzknechter Synnerligen the 
Swenske som sä ringe besälning haffue kunne aldrig bliffue 
ther wedh, 

Jagh kan E. F. N. och I vnderdänigheet icke förhoUc 
att hwar här I retten tidh icke kommer then deel man skall 
opä halle, bade peninger och annet, Dhä är förgeffwes och 
vmsunst alt thet Kong® Mt och Sweriges Crone Här opa 
alredhe wandt och bekästet haffuer, Thervdaff man hade ewigt 
förtreet och spott, Tij Jagh förmercker I sanning att Her- 
mesteren medh pälens tilhielp, tencker ingelunde tili att sä 
giffue effter, och lathe owrecket bliffue, Hwad honum medh 
thenne handell är wederfaret, medh mindre bädhe kongen äff 
pälen och han, anthen medh peninger eller älliest genom 
nägre andre medell, (:sädane som nu medh then pälniskc 
Graffue opä (arde äre:) warde tilfridz stalte, 

Sä frampt thenne opä begynthe handell her I landet och 
skal nagen framgäng winne, sä att man kan fä her naget 
mehre tili vnder Sweriges Crone Dhä mäste thet skee medt 
peninger, (:huilcket och nädelig* sijnes wäre:) Hwar her och 
hade warit naget synnerligit förrädh opä peninger, niehre en 
som man nögest haffuer kunnet alle mänedher äff bethalet 
fälcket medh, Dhä förhäppes migh, att man alredhe skulle 
haffue fäth her naget mehre tili , Tij the Cumpthurer, Fougter 



1 



■^3W^-^ 



59 

och Befalningsmen som nägre huss och befästninger haffue 
Inne, wele icke sä slät lathe afwisse och trenge sigh vdur 
theris fordeel som man tencker, vtan man moste anthen medh 
peninger Legge them äff, eller äJliest medh fälck, Skijtt, Lodh, 
Kruth, och annet sädant, wände ther en swär vmkostnet opä 
DC Huilcket Jagh therydaff kan fathe och mercke att Her- 
mesteren sielff haffuer migh 1 tässe Dagher tilscriffuit och 
beskickit genom en Benempdh Engelbert wan der Lippe som 
padis haffuer Inne, Begärende att Jagh wille förfoge migh tili 
honum tili Righa eller pernow, Ther migh och sijntes thet 
> wäre förlängt , Dhä wille Hermesteren en möthc migh pä 
thenne sijdhe vm pernow opä thet han Ju endeligen motte 
komme medh migh tili taels och Rädhfräge sigh (:som samme 
Engebert wiste seije:) Huru han sine sacker best anslä skulle, 
sä att han nagen Hielpp vdaff k : M: sampt E. F. N. vdi en wenligh 
handeil Erlange och bekomme matte, Ther opä han och sende 
migh En frij säcker och Christeligh leigde oc Doch effter Jagh 
ingen haffwer migh tilhielp, som Jagh thette Slät, tälck och 
andre Leghenheter tili att förestä, ock Regere, vmbetro kan, 
Haffuer Jagh inthet kunnet tili sädane möthe och samptaell 
bewillige, Vtan giffuit honom sä för szwar, Att migh sijntes 
bäst wäre att han genom sine eigne budh och scriffuelser sigh 
hooss H: K: mt sampt E. F. N. openbarede och Declarerede, 
Hwadh Hans Fulkomlighe vpsätt och entlighe mening wore dc 
Ther han och hade naget sijnnerligitt tili att hemeligen handle 
och tale medh migh, thet künde han scriffteligen Lathe migh 
förstä sä wille Jagh honum gerne meddele Hwadh migh ther 
vdinnen bäst och nädeligit kunne sijnes, Hwar och för:^® Her- 
mester naget wijdere begärer komme medh migh tili taels 
Beder Jagh pä thet vnderdänig*« att E. F. N. wärdes näde- 
lig* Lathe giffue migh sitt betenckende, Hwar opä Jagh medh 
honum handle skulle dc ther Jagh migh aldelis gärne wil 
effterrätte oc. 

Jagh haffuer och för nagen tidh sedan, hafft budh tili 



_60 

Curnpturen I pernow sampt fougten pä Sonebärgh och lathet 
förhore, huru the vni samme befästninger matte wäre til 
Sinnes All then stund the sse theris Hermestere ingen för- 
mögenheet haffue thette Land lengre att förestä, Vtan pälen 
(aar her öffuerhanden och thett ene süss effler thett annet dc. vm 
the förthenskuldh icke wille mcdh lijdelighe Conditioner vpdrage 
k: m:och E: F: N: samme huss, Theropa Jagh af theme lighe 
swar bekommet haffuer, Forst Ififrä Cumpthuren I pernow widh 
sädane mening, att ther han förnumme, att Hans öffuerheet 
och Hermester ingen annen rädh hade eller wiste vtan wille 
vpdrage Pälen för:^* pernow Slät och Stadh, Dhä wille han- 
heller ther medh giffue sigh vnder K: mtz ock Sweriges Crones 
Skyd och beskerm oc vdi Lijcke matte haffuer fougten pa 
Sonebärgh swaret, iffrä Huilcken Jagh I tässe Dagher 
haffuer fäth mit budh igen, Widh sädane mening att ther nöden 
endelig" trengde honum tili att wplathe nagen fremande Herre 
samme Slät, Dhä skulle Högbe:^ K: Mt: eller E: F: N: 
wäre ther närmest tili, Endoch then Hertugh magnus äff Dan- 
marck alredhe bade medh gode och onde nogh haffuer 
pocket och Stadt ther efflher oc Hwar och sä wäre och 
E: F: N: legenheter lijde künde att E: F: N: I thenne 
höst vdi egen perssone matte komme hijt tili p.euell, Item 
att her wore allting I förrädh som man skulle göre medh, 
Dhä skulle thet giffue ett sädant vpsseende och sä mycken 
frucht skaffue att förmodendes wore, thet man finge Här an 
mehre tili vnder Sweriges Crone bade för : ^® pernow, Sonebärg, 
wittenstein och annet E : F : N : künde och ther igenom haffue 
nagen Lycke för ssin egen perssone tili att fä nägeth medh dc 
Theropä Jagh och haffuer arbethet och kommet vdi Stillestand 
medh Fougten pä Sonebärgh sä att H. mag: icke kan komme 
ther til oc Vm E: F: N: förthenskuld nädeligt sijntes nägett 
ytterligere Lathe handle theropä att Jagh matte sädant I tidh 
fä wethe sä will och skall Jagh all mögeligh flijt förewende, 
Doch künde E: F: N: perssonlige ankomst och presentia fast 



j 



__ 61 

mehre göre I sacken, Ther tiden och legenheterne thet ä 
lijdhe künde, Ther E: F: N: och nädelig* wille och ki 
komme hijtt att Jagh dhä sädant matte fä wethe nägeth 1 
tilförende Huru starck och huru mange Hester E; F : 
wille haffue medh sigh opä thet Jagh künde bestalle vm 
berge för E: F: N: sampt Stalrum och andre nöttai 
Effler pi Slättedt är platt inthet tili att taghe Hwart 
Stalrum eller annet oc. 

The Rjgeske haffue och en nu icke welet swerie Koi 
äff palen Ändoch woijwoden äff Littawen är tith kom 
medh 3000 man bade päler, Littäwer, Behemer, Husserner, 
krabbater, Huilcke the Rigeske icke wele städe In I Sta 
vtan allenest woijvoden sielfiT och sä mange medh hoi 
^om them haffwe sijntet, Hermesteren will och giffue, tl 
Edh löss som the honum medh förwante ähre pa thett 
skote swerie pälen Thet dhä inthet haffuer holpet vtan 
mene sigh wele socke een Herre som them förssware och 
dedige kan oc Doch haffue E: F: N: macht och wäld (:G 
täss Uff:) tili att her vdinnen göre och lathe, Hwadh E. F 
sijnes best och Rädelig* wäre, Allenest att her matte kor 
en fulkomligh beskeedh Hwadh man anslä och företaghe i 
sampt all then Deel man tili thet företagendc kan behö 
Tij hwar man icke täss bettre beskedt fär iffra Rydzen, I 
att kongen äff pälen blißue tilfridz stäldt för thet fön 
han lather sigh tycke skeedt wäre I thet Hans fälck 
presidia äre -her sä bleffne affwiste. Dhä är befruchtendes 
kommer medh honum vdi ett openbart örligh, kommei 
Rydzen oss medh pä Halssen will oss dhä först nogh bl 
Ü^örendes dc Doch kan then ^zmectig^ Gudh sädane farlig 
affwendhe och all ting laghe 1 beste matten oc Till Per 
äre och för nägre Dager seden widh pass 300 Cureske Ryt 
och nägre pälacker ankompne, gär och Rychtet att the s 
falle här in I Harijen, förthäre och fÖr Därffue Hwadh Ry« 
ther letft haffuer, Ther vm Jagh nu haffuer mine kundsk 



_ 62 _ 

vtbe tili at lathe förfare huru her vm mä sant wäre, Ther 
Jagh migh sedan nöttärfifleligen , will skicke och effterrätte, 
Vdi Righa haffuer Hermesteren och lathet arrestere och anhiUe 
en hoop Swenske och Findske skeep och Skutar sa att thet 
fatighe falck ther är medh matte en pzirt sittie fänckligge och 
en part inmanthe sä att the icke mä äff theris eghet wäre sä 
mycket mechtige som the kunne leffue vdaff vdan mäste betle 
sigh brödh, Ther vm Jagh Hermesteren haffuer tillscriffuit, Doch 
platt ingen swar bekommet vm samme Swenskes och finskes 
förlässning, vtan then Altenbockumb, (iHuilckcn nu är hooss 
Hermesteren I righa:) haftuer scriffuit migh tili Huru Hans 
Herre haffuer swaret n: att han icke kan giffue sadane falck 
och Skep lösse för en sacken emellen k. mt til Swerige och 
honum är fördragen vm thet her vdi Reuell sampt tässe vm- 
liggende Landzorter Harijen, wijrlandt och Jerffuen skeedt och 
företaget är, Ther äff man och nogsampt mercke kan at the 
haffue icke mycket gäth I sinnet. Gär och Rychtet i Righa 
att Kongen äff polen skal I egen perssone wäre tith förmo- 
dendes, och att ett möthe skal wäre berammet kortz her effter 
widh eth hether Ranebarg vdi Curland ther Kongen äff pälen, 
waijwoden, Hermesteren Erchebispen sampt H: magnus eller 
hans Sendebudh skole komme tili sammens och förenige sigh, 
vm hwadh the anslä och f(')retaghe wele och skole, Huru man 
nu för sadane Legenheter skuld skulle taghe sacken före 
Dhä woret gäth att man wistet I tidh, Item att the Rythere 
matte och framkomme som iffrä Swerighe och finlandt hijtt 
beskedde ähre, och att the matte haffue then beskeed, Beställing, 
och articler, medh sigh ther man them effter regere künde. 
Tij här äre icke mehre En yxt Rythere som Jagh pä wardt 
gieldt (:n: för 5 Daler pä Hest och karll vm mänedhen:) 
antageth och her tili vppehället haffuer effter the mesteparthen 
äre födde her I landet, Doch wele the nu inthet lengre tiene 
för wartgieldt medh mindre theris besäldning bliffuer föröcket 
och the fä en fulkomligh beställing, Ther vm Jagh Hogbe** 



68 

K: mt nägre resser hafTuer tilscriffuit, Doch ingen sijnnerli 
swar bekommet, an att H: K: mt är föghe vm samme Rijthe 
medh mindrc the witle tienc för samme Besaldning, sotn t 
Tyskc I Swerige äre, thet Dhä icke ar vtrycht huru mycV 
vm ihret eller maneden pä Hesten 3c Jagh är och förmoden 
Halfilridiehundret Rijthere iffrä sticht wan Rijgha som Ja 
thcr haffuer lathet giordt Hermestercn affspenninge och 
snart I lo wecker vppehället pi wijdere beskeedh Huilc 
Jagh och för tässe Swinde prachtiker och färlighe Legenheel 
skuld achter antaghe, Her stodhe och wäl Rädh tili att vpbrin 
flere Rythere (;Huilcke her fast nyttigere äre een fööthfälc: 
när man hade en fulkomligh beställing articler, peninger, c 
annet mehre som man skuHe opa halle, Doch will her blifl 
knapt vm haffre tili Hesterne medh mindre her kommer t 
mehre vndsetning och tilförning medh then partzell ifirä t 
landt 3c Wm E: F : N : förthenskuld hadhe nägre Lester haf 
tili att förlathe Eller E: F; N: vndersäther wille sädane pa 
:!ell, sampt miöU, malt, och allehände ethende wahrur hi 
skcpc, dhä för man hSr wäl skiell ther före oc. 

Nädighe F: och herre inge andre synnerlighe tidender el 
legenheter haffuer Jagh eder F. N. pi thenne tidh I vnd 
dänigheet tilkenne giffue vtan förskicker E: F: N: Herme 
nägre köpmandz tidender soni I tässe Dagher kompne äl 
if5rrä narue, Hwadh sanning ther är medh lather Jagh büfl 
vdi sitt wärde Huilcket tiden wäl warder openbaren 3c. 

Till thet Sidste N: F. och Herre kan Jagh E: F: N: 
thet ödmiuckelig** icke förhälie att migh är förekommet, tl 
min granne Lendzmannen I Halijcko gör migh stört föria 
opä mine ägher, som dhä är Initt rätte fäderlighe arff 3c V 
sä mitte at först haffuer hans Fader flytiet vthur then rä 
gamble BolbiJ ther han tilförende bodde och satt sigh rätt m 
vdi min fäwegh Huilcket skctte then tidh Jagh I 5 eller 
ihr effter annet fölgde Salige K: Mt E; F: N: Kare H 
fadher effter, sä att Jagh nu icke vtan stoor skade haffuer , 



64 

sedan niäst lathet min booskap drifTue öfl 
eng 3c ändoch samme Lendzman ff. ff. 

Vdi alle the matte Jagli tästigen kal] 
och all annen E: F: N: synnerlighe gunst 
och älliest socke E: F; N. gagn och beste 
effter machten migh Altidh willigh tro od 
och beBnne lathe Thet Gudh kenne Huilcl 
tili Helsse friskheet och all Lyckesatig w& 
befaller Dat Reuell 21 Augusti Anno 3c I 

E. F. Nädes 

vnderdänige 

Tienere 

Claes 1 



103S* König Bricli UV. an die J 

Uebet5«Dd«t das Formular cur Eidesl 

Ahn die von Reual der Eidts Icist 

desselben belangt, 

Erich der viertzehend von Gottes gni 
der Gottenn vnd Wenden sc, Konigk dc 

Unscrn gnedigenn willen zuuor Ersaii 
I^iebenn getreuen, Welcher massen wir vn 
euerm jungst bei vns gehabtenn Gesandter 
vns geworbenn vnd angetragen. Gnedig 
lassenn, solchs werdenn Ihr auss Relatio 
derselbenn, Allenthalben gnugsam verstenc 
wiewol die EidtschafTt so Ihr vnnd die gei 
vnsern Commtssarienn. geleistet, als die vr 



65 

viel verfasset, Wan sie von Jeder menniglichen, 
thanen zn Reual, so weit vnnd ferne, Als 
Ersamen Rath'e wurde verstanden vnd gedei 
wer«, vnd wir darahn ein gnedigs begnügen tt 
aber dess gemeinen Mans Vernunft vnd yerstan 
nicht erstreckt wo Ihr selbst als die erfahrnen 
leichtlich erkennen können. So haben wir sol 
Eidt, wo weit wir den vngefehrlicli wollen vet 
Damit die gemeinen vnderthanen, verstendigt v 
tenn, Was sie geschworn vnd wo her sich der I 
crclert. Welcher declaration wir euch Copei zns 
dieweil dan darin nichts begriffcnn, Den was bi 
ist, Auch In dem hiebeuor gethanen Eijde alless 
So ist darauff vnser gantz gnedigs ansinnenn 
Ihr wollet solche lauterung dess gethanen Eijdt 
gemeine vorhaltenn , vnnd sie darhin mit fleiss 
haitenn, D'ass sie bekennenn solchs alles sei '. 
Worten dess gethanen Eijdts begrieffenn, Vnnd li 
Eijde, Den sie zuuor zu Gott geschworen habenn. 
In Specie anssged ruck tenn Punctenn, vnnd An 
nachzukohmen , vnd vnserni stadthalter, Darai 
,vnd besiegeltenn schein, vnd beweiss zuste 
geschiciit vnser gnediger Wille, vnnd Meinung 
euch Jedertzeit Inn gnadenn geneigt, Datum 
23. Augusti A" oc Lxi 

An die Stadt Reuall sc 



Voigt der Eidt oc 

Wir Burgermeister Rath vnd gantz genn 
Reuall, Nach dem der Durch leuchtigist Grossn 
vnd her, Her Erich der viertzehend zu Schwedi 
vnnd Wenden oc Konigk, vnser gnedigster h< 



IM'^ 



66 

so wir hirbeuor, I: Kon: Mt: Cotnoiissarien 
vnnd geschwornn, Weiln derselbig Inn kurtzen v 
vmb dess gemeinen Mans willen. Damit derseli 
sein mocht. Wie weit vnnd ferne sich solcher 
zu lautern vnd Volgender massen zuerlderei 
gert, hatt, 

Erstlichenn dass wir In vnnd mit dem j 
Dass wir dem Durch leuchtigenn hochgeborr 
tigen Furstcnn vnnd hern, Hernn Erichenn zue 
Gottenn vnnd Wendenn oc Konigk für Schwe 
vnsere Rechte Obrickeitt hern vnnd Regierende 
keinen Andcrnn, so lang der Almechtige I: M 
ernennet angenemen haben, vnnd haltenn wol 
pflichtenn vns auch kraft vnnd Inhalts bemeltJ 
gedachte Kon: Mt: stets treu hoidt vnd gewe! 
Nutz vnd bestenn. In allem befurdern Schade 
teil Nach vnserm eusserstenn vertnugen zuuerhul 
kommen, vnd für I: Mt: willenn alle vnser Wolfar 
Haab vnnd guttcr, wan es nottig aufziisetzenn vi 
habenn. es sei In oder ausserhalb der Reiche, 
Wasser kegen Welchem es sein kann. Ob wir, 
ten, Dass sich etliche vnderstundenn mit list 
licken practikenn, Worten vnnd Werckenn et 
Jegen hochstgemelte Kon: Mt: furtzunehmen, 
zu zeitenn der Kon; Mt: zuerkennen geben w 
massenn auch gelobt vnd geschworn, Do Imfah 
I: Kon; Mt: menliche Leibs Erben mit Ihre 
leihenn wurde, Das wir In alle wege, den 1 
denselben, welcher nach absterben. I: Kon: 
sein wirt, für Schwedenreich vnd vnnsere R( 
vnd Regierendenn Konigk. haltenn vnnd erken 
selben treue dienste, vnnd gehorsam leistenn, N 
Alle zeit befordern, schadenn vnnd Nachthei 
eussersten vermugenn abwenden, vnd alle v 



67 



vnnd gut für denselben, 30 In gtiicklicbcRn als widderweii 
zeiteim so wol In abwesen, als In beiwesen, wollen zuse 
Do auch Imfahl (:das Got vcrhuete ein oder mehr 
oder Nidriges Standes woltenn ^ch furnehmen, Heimli 
oder oflfentlichenn, Das demselbenn zuwidder, oder sehe 
dass wir solchs getreulich vermeldenn, Vnd I : Kon : Mi 
uerholenn, haltenn wollenn, Auch mit Leib gut vnn<i 
vnser Wolfarth vortzukommenn, Vnnd sonst allen 1: 
Mt: Mentichenn vnnd Frewlichenn Leibs Erbcnn Nutz 
bestenn Jn aUem befurdern, Schaden vnnd Nachteil 1 
kommen, zuuerwamenn vnd zuuerhutenn, So bekennen, 
betzeugen wir obgeschrieben , Burgermeister vnd Rat! 
vnss vnser Erben vnnd Nachkommenn, Das wir alle vnc 
obgeschriebenn Puncte vnd Artikull In den kurtzen wo: 
Dess -obgemelten Eijdts gentzlich vnnd alle nicht ander 
wan sie In Specie vnnd ad literam darin. aussgedruckt 
benennet weren, wordenn, begrieffenn vnnd verfasst ha 
Wollen auch dieselbe stets vest vnnd vnuerbrochenn ha 
Vnnd nicht zuwidder handelnn zu Ewigenn zeitenn. oc. Ge 
Eltzbui^ den 23. Augusti A" oc Lxi. 

I030. 156tAugU8t 23. Elfetorg. - König Erich 
an Clans Christiernssoa 

Cofi. (Ver::. I. 1367). 
Ordnet die Eidesleialong in Stadt und Land und weitere Verhandlung 
Riga an. 

Ahn H : Clauss Christiernson wegen der Eidsleistur 
von Reual vnd der abfertigung ahn Burweitzen vn 

Stadt Riga, 
Erich der viertzehend von Gottes gnaden zu Schwi 
der Gotten vnd Wendenn oc Konigk, 
Vnsem gnedigenn gruss Zuuor Ehrenuester Lieb< 
treuer, Wess wir ahn den Rath vnser Stadt Reuall der 



leistung halber geschriebcnn, Vnd welcher m 
geleisten Eidt zulautern vnd zuercleren von 

Auch welcher gestalt wir wollenn, dass di« 
vnnd die Ritterschaft der Lande, so sich vnte 
auf die gebetene vnnd von vns bewilligte fori 
vnss sollenn Obligierenn verschreibenn, vnnd 

Wess wir auch ahn vnsern Alten dien 
getreuen Jochim Burwitzen zu Riga schriftlich 
vnd von Ihm zuuerrichten begeren seint, so 
auss beiuerwartenn Copeienn vernehmen koni 

Wajt vns nun merglich darahn gelege 
sachenn schleunig vort gesetzt vnnd damit 
werde So ist vnser gnedigst Meinung, Wille \ 
du bei vnsern Lieben getreuwenn, Burgermei 
gemeine, vnser Stadt Reuall, mit Instendigen 
Damit solchem vn«ernn beger, vnd Ihrer 
gehabten Gesandtenn, Darauf gethaner Zusa 
sie w öltest erinnern ohne vertzug wurckl 
wurde, Wir wollen auch auf andere verschrei 
Exempell zuschicken niemants etwess verstrecli 
wer sich dermassenn Jegen vns zuuerpflichten 
mit demselben wollestu dich nicht einlassenn, 

Denn Brieff ahnn Burwitzen belangende w 
vns schriftliche antzeigung gethan, Wess wir 
Riga wan wir zur sachenn etwas thun wurd 
heltenn, sich auch erbottenn mit allem muglicl 
treuen die sachen zubefordern, vnd fortzuset: 
nicht vnterlassenn wollen, solch sein schreiben 
vnd vor ratsam gehalten, Darnebcnst eine he 
an Ihnen abtzufertigenn, 

Vnnd ist darauff vnser gnedigst begei 
mit Rath Jegenwertigenn vnsern lieben g 
Je riehen n eine getreue Ducht ige Person e ni 
bemeltenn Burwitzen abschickenn der befelcl 



sach halber, vertrauter Weijse mit Ihme zuunterredeni 
allenn grundclichenti bescheidt, Durch Ihnen zuerfahre 
die Stadt gldchermassenn, Wie die van Reual, sich 
untergebenn gewogenn sein, Vnd wo dem so wehre n 
zu be ratsch la gen n wie man am bestenn zur handlange g 
vnnd die sachenn zu gewünschter entschalt brengen 
tenn, oc. 

Es hat sich auch der Erbar, vnser lieber getreue 
Asserije schwerlich beclagt Welcher massenn ehr : 
andern vom Adell verrückter zeit von einem der s 
«inen Graßenn van Artz aussgeben vnd zu Reuel 
Stadt dienste erhalten soll, zu vnschuldt bei nacht schl< 
zeit vergewaltigt wordenn, vns dcrhalbenn vmb hulfflich 
dess Rechtens, vndertheniglich angeroffen, Welchs wi 
nicht wissenn abtzuschlagenn, Vnd ist derhalbenn vnse: 
lieh meinung vnnd wiUe, Das du nebenst den Hai 
vnnd Weirischeo Relhenn, solche streitige Sachen beii 
verhörest, vnnd die Partenn anfenglich zu freuntiict 
scheid^ung weisest, Do aber Imfahl die gute entsthen 
Dem vnschuldigen gegen den schuldigenn geburlichs R 
gestattest vnd verhelffest. 

Wir begern auch gnedigst dass du gegenwertigen 
verreiten Diener vnd liebenn getreuen, für einen Secr 
vnsers Schlosses zu Reuall vmb ein zimlich dienstge! 
du derhalbenn am genawisten mit Ihme vber kummci 
annemest dan ehr vns dorte als der ort erfaren gani 
lieh sein wirt, Datum den 25 Augusti zu Eltzburgk A" 

Ahn den Statthalter zu Reuall. 



1040. 1561. August. 29. Riga, 
den Eath zu BfivaL 



Duikl fUr biüher erwiesene Geneigtheit: meldet, d 

Diensteides nicht entlassen will und ermahnt üie, scho 

Gefahrea tu entgehen, an einem gOtlichcm VentSn 

König von Schweden arbeiten zl 

Des Reuelischen SindJciis Justus 
ahn die Stadt Reuall worin ehr seint 

Meinenn gruss vnd dienst nach al)< 
weise hern, vnd gute freunde, Ich thu< 
bedanckenn, Dass In meinem abweseitn, 
Zeitlang euren E: W: nicht habe dienen 
Hausfrauen zuc hauss gesant wurden, V 
wonlichen bei der Stadt besendungen 
Die weilen aber grossgunstige hernn, 
gelegenheit Itzunt also, vnd Ich als ein v 
gnedigenn hern, ahn Ihre F: G: mit 
Dass Ich nach willen wünsch, vnd he% 
bei E; E: W: also lenger mit wachten: 
wolte, mich schuldig erkenne, man Eidl 
Stadt vnd der gerichte gelegenheit erhei 
an meinem gewissen, vermuge Gottes 
auch meines guten namens halbenn nachl 
vnd Verehrung von denen zubegeren 1 
niessenn vnd zuempfangenn, Denen Ic 
kontc, Dan es heijset Qui non laborat 
non facit quod debet non feret quod 
damit auch an den gerichten. vnd Ir 
bissdaher vertrauet keine versau mnuss 
falienn mugen, Wan den ewer Weisshei' 
geringe personen lenger nicht sehen, Vi 
notig mit den Leutenn zuuersoi^enn v 






71 



Nützlicher, vnd dienstlicher, sein mugen. Alse Ich Armer 
Man habe sein können Dan Ich solchs der gutten Stadt von 
hertzen Wunsche, Bedancke mich aber dass man bissdaher 
mit mir zufriden gewesen , mich dess dienstes für andern 
wirdich erkant, mir auch alle ehr vnd wolfarth, bewiesen, vnd 
ob ich es durch auss so gut vnd einem Jeden zugefallen 
nicht machen konnenn, wie er gerne gesehenn, vnd auch woU 
die sache erfordert wart, bitte Ich mit mir dess gedultzu 
habenn, Dan ich mich meiner vngeschicklicheit weis zuer- 
innern, Doch habe Ich michs zugetrösten, Das ich mit willen 
nichts gethan, das Ich vnterlassen sollen, Auch nicht vnter- 
lassen das Ich thun sollen, Derwegen weil mich mein gnediger 
her, meins Rats Eidts nicht erlassen will, Ich zeige dan ihren 
f: G: bestendige erhebliche vnd zu Recht bewerliche vhr- 
sachen ahn, worumb ichs mit guttem gewissen vnd ohne Ver- 
letzung meiner Eide vnnd ehrenn thun konte, Vnnd die bei 
mir nicht woU weiss so viell meine personn, anlanget, zube- 
dencken zwinget mich Gottes befelch vnnd wort Im andernn 
Gebott, Dass Ich noch zur zeit biss I: f: g: mich entlich 
vnnd mit willen verlassen wollen, auf I: f: g: dienste, wiewol 
mirs beschwerlich, so lang vnnd offt. von meiner lieben Haus- 
frauen kindern vnd meiner Armut zulebenn, wachten muss, 
Vnd dieweil Ich dann auch In meinem Jüngsten Abschiedt, 
von Reuall dem hern Burgermeister, her Johan Konig, sowoll 
her Johan Winter, vnd hern Jasper Reijer zur Antwort ge- 
gebenn, Dass Ich nit vngeneigt der Stadt Reuall noch ein 
par Jahr zudienen wanner die hendell. vnd Itzige Irrung vnuer- 
weisslich verdragenn, Vnd ich alleine In der Stadt Eide bleibenn, 
vnnd mich niemant weiter mit Eiden verbinden durffte, vnnd 
dass Ich darauff mich hinwidderumb ahn meinen gnedigen 
hern. begebenn wolte, Vnnd souiell mir muglich die Dinge 
In dass Ende Richten helffenn. Dass die Beidenn. Potentaten. 
Poln vnd Schweden vereinigt muchten werden, Als habe Ich 
sampt andernn, trauhertzigen Leuten, wie Otto taube Robert 



4 



72 

von Gilsenn, Vnnd Ich. an E : W : daruon gcsc 
auch Antwort widderumb erlangt, keinen vle 
Damit wir vnsern gnedigen hern zur gutliche: 
bewegen mochtenn damit dem Ertzfcint nicht 
gelassenn diese Lande zubetraubenn, Besondern 
liehe Potentatenn nicht an einander ge wachs 
hatten wir, wie wir vns dess zubemhmen. vnd i 
E : E : W : vnd menniglich dafür zubedanckei 
dahin bewogenn, dass sie gutliche Handlung het 
vnd bewilligenn wollcnn, Wanner I: f: g: Dersel 
hirtzu bekomen mugenn, auf die nu Schutz v 
halbcnn I: f: g: sehen mussenn, Wir hatten 
dahin beleitett, das die auf anbringenn, Engelbi 
Lippe, dem gestrengenn vrnd Ehrenuesten Clai 
son sicher geleit ab vnnd ahnn zu muntlichen j 
handlung habenn. zu schreiben lassen, vnnd w 
achtens seher gut, vnd nicht vngeratenn gewesei 
sich ahn I: f: g: begeben hette, Dann man 
brengenn, die Konn: Mt: zu Polenn, Auch die 
Dennemarkenn so viell diese boss zuberichten g< 
sie einigen vnmut, gefasset, von demselbigen 
Dan liebe hern mich die hendell gantz seltz 
Vnd stehet zu besorgenn Dass sie so leicht ; 
werden, Alse sie wol angefangenn, Sintemall Ic 
so Ich darauss besser Godt in meinem schreib« 
wogenn vermeldet, vnd nicht vorschwigen sc 
sehe, vnd man hir stundlich daruonn öffentlich 
Dann wie beschwerlich der her Woiwohda v 
auch wie schedtich vnnd gefehrlich, die vnterredi 
darff, Ist nicht daruonn zusagenn. Auch ah 
sagt, die Kon: Mt: sie nu nicht lenger verpflicht 
schütz handell der vbrigen Prouintz zuhaltenn 
gestadtenn. Dass 1: Mt: die band abtziehe, ' 
widderumb aus dem Felde begebe, vnnd dem 



73 



umb. den einfahl gestadte, wie gar solchs vor Godt. vn 
Menschenn nicht zuucrandt werten n seinn wolte, muss n 
denckenn, soll man auch I ; Mt: ahnn der handt behaltenn 
zubesorgen man auf Neue verdrege mit I : Mt : handien 
müsse, Worauss zubesorgenn eine verenderung Im g: 
Lande volgenn werde, Jah was vnsere herschafft c 
erschepft sein, vnnd bleibenn werde, besorge Ich wolle. 
vnd der Kon: Mt: zubetrauen, vnd do dcrhalbenn dies« 
Prouintz, von deutscher herschafft Reglement, Liberte 
freijheit kommen solte. wcre warlich beschwerlich, 
auch nicht, wie zuuerandtwortenn. Man dorfte sich au 
hören lassenn, man den abfahl der Stadt, vnnd wie de 
Mt : schütz vernichtet, der Rom : Keij : Mt : vnd allen ko 
Potentaten Churfurstenn Stettenn , vnd gemeinen J 
Deutscher Nationn, zuerkennen geben wolle, Es ist a 
dem hertzogenn auss Preussen, vnnd Dantzig gescl 
Alle dess Jennige so In Reuall zu hause hören n)ocht< 
zumachenn, wiewol der frome hertzog. der Kon : Mt : 
ermanctt, Wie gar leichtlich aber I: Kon: Mt: die er' 
der Acht erhalten kenne, wissen E: E; W: woll, v 
beschwerlich aber sie widderumb abzuschaffen sei, 
Hertzogen auss Preussenn augenscheinlich, Den I;' Kc 
biss dahero nicht habenn darauss brengenn mugei 
tnuss also der hertzog sein antheill am Landt zu Frai 
Dass von Marggraff Albrechtchn auff Ihm halb versi 
missen, Was wolte der guten Stadt, vnd Ihren einv 
widderfahrenn. Den doch Edell vnnd vnedell, Feint se 
Ihre Narung zu Wasser vnd Lande suchenn musthen 
wie ein Erbärmlich ding. Ist es Itzundt, Do man ni' 
von hinnenn, nach Reuall gestadtenn will, darff auch i 
herkamen, vnd mit was muhe man entlich, die Schwed 
Schiffe von hinnen erlassen, Weiss Ich der gar treulici 
dar Inne gedienett, Vnd wan er schon die Rom : K< 
die Kenn: Mt; zu Polenn, vnnd mein gnedigcr her zu 



74 

werenn, Befinde Ich doch leijder, dass die Kon : Mt : zu Denne- 
Marckenn mit der Stadt vnd Landenn, Harrijen vnnd Wijrenn 
gar vbell zufrieden sein, auch meijnen gnedigen hern. durch 
Ihre Gesandtenn, den 19 Augusti In beisein Nbtarij vnd zeugenn 
nicht alleine hart beschuldigenn, Als das I: f : g : durch hand- 
lung, williglich der kon: Mt: zu Schwedenn die Stadt vnd 
Lande, vberlassenn vnnd abgetrettenn, besondem haben sich 
auch Ihrer Erblichenn gerechtigheit, durch aufgerichte Instru- 
ment darahn bewahren lassenn sein auch bedacht sich der 
nicht zubegebenn Wie mich aber dieses alles betruebe kann 
Ich nicht schreibenn, Habe es aber E: E: W: nicht vcr- 
haltenn mugenn, Doch nicht auss den vhrsachen Dass Ich 
die darmit betrueben wolle besundern dieweil sie Ihre Ge- 
sandtenn, noch bei Kon: Mt: haben do es noch muglichdass 
man dinge zur Gute mochte widderumb Richtenn, Vielem 
vngluck, Christlichem Blutuergiessenn, grossenn schadenn vnd 
Ewigenn vndergange. der guten Stadt Reual vortzukomen, 
Dan E: E: W: wissen es dass mein gemut zum friede geneigt 
Ist, vpd Ich der Stadt Reualh, wolfarth mit Leib güdt vnnd 
Bludt gerne befordert, auch dess benachpartenn heil vnnd 
wolfarth gantz gerne gesehenn, Wie ich die auch in ahllem 
wolstande wünschen, vnd erhalten wissen mochte. Ich weite 
auch zu Godt dem Almechtigenn mich versehenn, Dass allem 
vngeluck sp darauss zu besorgenn, Dass sich auch, schir auss 
angetzeigtenn vmbstendenn. sehen vnd greiflFenn lessett, bege 
genet vnd abgeholffen konte werdenn, Wan man In zeitenn 
Godt die Straffe abbete, vnnd als do die mittell. vor die handt 
nehme dass die Kon: Mt: zu Schwedenn mit meinem g: h: 
vereiniget mochten werdenn, Dann als dann die Rom: Key: 
Mt: die Kon: Mt: zu Polenn balt zustillenn, vnnd dieweil die 
Lande, vnd Stadt meinem gnedigen hemn zustundenn, vnnd 
die Kon: Mt: zu Dennemarken Ihre Recht I: f: g: vorfaren 
verkauft, Als wurdenn I': Mt: auch nichts deswegenn, Attcn- 
tieren konnenn, Es ist aber dass mittell ehrmalnn vonnKon: 



1 




75 _ 

Mt: zu Potean, der Kon: Mt: zu Schwedenn angedragenn, 
vnnd sein I : Mt : vnnd M ; g : h : auch dartzu beneigt gewesenn 
vnnd wolte Ich solchs Jungst zu Reuall E : E : W : vertrauet 
habenn, Wanner man mit der Eidtleistung biss zu meiner Zu- 
kunft angehalten hette. Ich habe es aber die zeit meinem 
beichtvater, Hern Johan vonn Gellern, eröffnet vnd beichtweise 
vertrauet, vnd Rate noch lieben hern man m: g: h: vnd die 
seinen mit schmehe wortenn wie gescheen soll, also nicht 
verfolgenn lassenn wolle, Dan es Ist Ja nicht verschuldett. 
weijniger die seinenn, Wer weiss was Gott noch wirckenn 
konnte vnd were noch besser das man durch erliche aufrich- 
tige mittell I: f: g: mit der kon: Mt: vereinigte. ^ Vnd also 
bei landt vnnd Stadtt. wjdderumb brengen mochte, Als das 
einer vnschuldig menschen blut weiter solte darumb gespildet, 
Ich geschweige Christene Potentaten an einander wachssenn, 
Die Stadt vernichtet, oder Jo Ihre Arme einwonere, Ewigen 
schadenn leidenn soUtenn, menn hette auch alle sachenn also 
freuntlich zuuereinigen , dass es der gutenn Stadt ahne ver- 
weiss sein mochte. Wurde man aber Inn die Acht erclerett, 
behielte man schade vnnd schände, den auch die Armen nach- 
komen nicht ablegen konten, Dan liebe hern ist deme also 
wie man hir her glaubwirdig sprengt, dass sich das Wasser 
bei euch In blut verwandelt Ist Zeit dass man Godt die 
Straffe abbiete. solche Warnung vnnd zeichen nicht verachte, 
vnnd alle mittell suche, die zum frieden dienen, Dar bitt 
Ich vmb. vnd dass Rathe Ich mit fleiss, vnd treuen wüste Ich 
hir Innen, was guts vnnd heilsamer befurderung mit meinem 
geringen verstandt, auch mit Leib vnnd Blut, E: E: W: zu- 
ertzeigenn Sollen sich die ahn meiner gutwilligkeit, ob ich schon 
ihr diener nicht lenger bin, Gar keinen zweifei machemi. Es 
sollen mich etzliche vndankbare. die meine treue dienste nicht er- 
kennen können, so hoch nicht bewegenn, dass Ich nicht gerne 
der guten Stadt wolfarth befordernn solte, van hass neidt 
vnnd Rachgirichheidt ist mein gemut gantz weit, dan Godt 



76 

leret mich beati Paciflci beati iiiites 
aber auch versehenn Liebe hern. mat 

meinen henfurder vnd allewege , also widdcrumb gesinnet sein 
werde, do meine liebe Hausfrau zu mir ab vnd an Reisenn, 
oder ich meiner gelegenheit, dahin kommen mochte, Dass es 
vns solchs vngefehr, ahn Leib Leben vnd Armut seinn mugt 
In der Stadt so woll zu Lande, vnd nicht wie mir Jungst 
schir widderrahrcn, nach Leib vnnd Lebcnn trachtenn, Dan 
ich es vmb einen Menschen verschuldett, frombde sowol ein- 
woner. benachbarte Potentatenn, noch niemant, wil mich auch 
der gebuer allezeit zuuerhaltenn wissenn, vnd einen Jedenn 
nach gebuer ehr vnd dienst, freuntschaßl vnd guts bewdsenn. 
Diss habe Ich souiell mein Sindicat, erstlich so wol das ander 
der guten Stadt zur Warnung, vnangetzeigt nicht lassen 
mugenn, sich hinfurder darnach z'jfichtenn, vnd befehle die 
hirmit dem Almechtigenn, Lebendigen Godt. mit Wunsch vnd 
bitte, der" wolte erregte vnd woUierdiente straff. In gnadenn, 
von diesen Armen Landenn wendenn, vnd seinen zerruteten 
schafstal einig machen, vnib seins lieben sons ehre willen. Idi 
e; E; w: oder der guten Stadt Reuall vertzornett mach 
habenn, mir dass so gudtwillig. zuuerC zeigen n, als vns Godt 
vortzeihet vnd ich es allen gerne thue, vnnd, von hertzcnn 
gethann habenn wollenn, Vnd bit entlich auf diss mein 
schreibenn, ein freuntlich Antwortt Darnach Ich mich In 
meinem ab vnd an Reisenn habe zurichtenn, Abermals dem 
lebendigei^ij Qodt empfohlen. Datum Riga den 29 Augush 
A" oc 61. 

E: E: W; 

Justus Claudius 
Ahnn einen Rat zu Reuall 



r 



tO*±. 1561. August. 30. Elfsliorg. — König M 
an Claus Cbristiemsson. 

Einpdehll die GewiDaung Fernaus; trifft Anordnungen in Beiug auf < 
in Reval, Adel und Hauero, Brigitleok losler, die Beiiehungen i 
Magnus Stiflsvogt u. a. m. 

Till herr Claes Christerssonn iiiedt Anders Biftr 
Datum Elssburgh thenn 30 Augusti. Anno oc 6 

Sedhenn wij senest förtröstedhe edher medtt si 
her Claess pä cdherss schriffwelsse, thenn I Oss medtt 
Biorssonn tillschickedhe, haffv^e wij nw pä nytt be 
wijdere beskeedh, hwre lägenheeterne sigh ther hoo 
begifiwe och ahnstelle, synnerligcnn medtt Pernaw i 
Stadh, huilcke Oss aldelis wäll behage, See förthe 
gärne, att effther- nw sä gott tillfälle är förhändenr 
fbr Inghenn deel försumme, att tage thett Inn, h' 
vthenn blodziittgiutelsse stodhe tilbekommendes. Oc 
I Icke vtaff förwäntte war ahnkumpst tili Lijfflandh p 
tijdh effther Oss för andre förfall schul! Icke gifls s: 
att wij thett nw göre kunne, doch kann wäll skee, 

framdelis *) kunne Oss tijt vdöfiwer begiff\ 

före mäge I nw arbethe wärtt bäste I sakcnn, eftther 
edher ther vm betroo, haffwe wij förthensculdh fi 
thenn wälborne herre Greffwe Swantte ther tili, att I 
wij Icke sielffwe finge wäre sä tilistedes, thä schall 
war fräware achte pä alle saker, och wäre edher förf 
medtt enn deell och annen I schole pää holle H 
nägett F'ijendttligitt päkomme, huilkett wij doch I 
modhe, thä schall hann hielpe tili medtt radh och d: 
säsom alle saker kundhe tili thett beste företages. 

Hwadtt the peninger belange, them I begäre, h; 
befalett war troo Mann och Stadtthollere vdi Vpla 

") Lücke im TeKt, 



73 

Gabriell Christerssonn samptt Erich Mattu 
lathe edher bekomme, sä mygctt som 
behöffwe. 

Begäre I och wetthe, hwre sasom wij are misinnes 
medtt thc domesche knechter, som hooss Oss ahnlangett 
hafTwe vm theris nhästaende Restantier, Sk kunne wij eder 
Icke förholle, att ändoch wij Icke äre them nägett plichtige 
I then motthe, All then stundh the sää lothe sigh affträngie 
if^rä theris foordell gen um Oldenbuchum, wele wij Ukewall 
betenckie them medtt enn förährinngh Och thcr som I lothe 
them fää tili änn tree eller fyre hundrett daler Försee wij 
Oss, att the sigh ther medt skole benöije, ther pä I medtt 
them och kunne förhandle dc 

Wij haffwe och forstäett, hwre säsom Adelenn ther I 
landett 3igh fast otilbörlighenn förholle, emptt theris vnder- 
säther, och them Jemmerligenn trachtete. Säa stär Oss In- 
gelundhe tillijdendes, att the sää vthenn all rätth och doom 
them öffWerfalle scbole, haffwe och förthennsckuldh latedb 
göre enn Inhitionn ther vpä, thenn wij edher här medtt till- 
schicke, Inn tili tess wij Oss wijdere betenckie kunne, om 
nägre andre vttwägher och medell, theregenura sädantt motte 
bliffwe affsteltt. 

Om thenn tuisth och oenigheett, som emellen them äff 
Adelenn och Stadhenn ar, haffwe wij och vdi sunderheett latjdh 
them förmane, att the sigh wänligenn medtt hwarannen foree- 
nighe och fördraghe schole. 

Som I och begäre beskecdh, hwre man schall förholle 
sigh emott Adelenn och the tyske ryttere, som sigh räke 
forsce, och hwre the schole straffes, Sä wele wij, att Borgeme 
Intidh schole haffwe bestelle medtt them, som vdi war ecdh 
och tienisth äre, Vthenn allenesth rädhe vdöffwer theris eigett 
Folck, sä mänghe som vnder them äre, Alle andre som Oss 
sworedtt haffwe och sich försee, schole straffes effther wäre 



r 



__79 _ 

Artickler them wij eäher tillschickett haffwe mec 
Twrssonn effther som andre wäre eigne tienere, 

Hwadtt edherss loregtffwendhe är oni S. Birgit 
och the godz ther vpp vndher ligge, haffwe wij och förn 
Sä kumme wij wäll lijdhe, att I giffwe edher änn 
handeli medtt Nunnerne ther äre Inoe, styrckendes 
att the begiffwe sigh vnder Oss, medtt theris aghe: 
I och sd wijdtt bringett tillwäghe att the anthen för 
eller och eUiesth, wille vplathe Oss samme godz, 
thett gärne. Och mäghe I förtröste them ther medt 
wele holle samme Clösther wijdh.machtt, sä framp 
wele afflathe theris papistiske Ceremonier och the 
Gwdz tiensth, som the här tili haffwe brwkett ther 
schole the haffwe wärtt förloff ther tili, att Intaghc 
bam tili att läre, Och hwar them sä synes ther Ir 
sigh beholle, Inn tili tess the komme tili laghe älc 
sä att the beholle thett wilckor, att när the wille beg 
ther vtt ighenn, och bliffwe vdi Echtenschapz ständh 
Ick£ schulte them förmeenes, hwar och nigre a 
Quinnor wore, som och hade lusth att begiffwe sigl: 
schulte thett och wäre them effterlatedh sädane 
anamme, om them sää synttes. 

Thenn Arche lijmestere I begär I Stadhenn 
thenn Jost Tunne, kunne wij Icke annett sware 
vthenn thersom I wore nägett belattne medtt the 
Lenssinngh I vmberöre, mäghe I honum beholle 
tili brwke. 

The huuss pä domenn som hertigh M^nus fo 
fbrsware, -mä I besättie, och wederkännes, doch 
ännw holle stille ther medtt pä enn lijthen tijdh ti 
tili tess wij haffwe hafftt war legationn tili honum 
nimme, hwre hann är emott Oss tillsinnes , 
hager och wäll, thett I Icke haffwe anlangett vm hi 
hertigh Magnus partij, tili thet arbethe, som I h: 



händer medtt wallenn I lathe legge vlhe för dommen, pä thett 
hann medtt tijdhenn Icke schall haffwe nägett tiltaell och an- 
sprach ther äff, och förmene sigh tess mere rätt haffwe ther 
Inne hoss Oss. 

Som I och begäre wetthe beskeedh, hwre I schole för- 
hoUe edher, emott tesse Swenske knechter, som begäre att 
draghe hijtt tilbake ighenn och besittie theres hemmen, Säa 
äre wij Ingeledes tillsinnes, att I nagen vtaff them schole för- 
loffwe, all thenn stundh wij wäl kunne tenckie, att ther som 
ther bliffwer en eller twä effterlatedh schulle the göre heele 
hoopen affspennig och komme them tili att begäre samme 
wilckor medtt the andre, hwarföre mäge I hoUe them sä före, 
att the betenckie thenn eedh och lyfftte the Oss sworedtt och 
tillsagtt haffwe, och tiene Oss troolighenn säsom the thess 
skyllighe och plichtige äre, Och ther som nägre wore som 
beswäredhe sigh ther vdi, att the hade hustru och barnn, 
Och befr licht ede att the schole medtt woldh och orätt öfTuer-, 
falles vdi nägenn mätthe, thä mäghe I förtrösthe them ther 
medtt, att wij haffwe tagett them vdi wärtt kongelighe hegnn 
och förswar, tili att frijdh och försware, sä wäll them som alle 
andre wäfe tieneres wärdnett syn, the som vdi wäre och 
Rijgessens tienisth och ärendher stadde äre, The schole och 
niute thett wilckor fram för alle andre, att the schole wäre 
frije för skiuttzfärder, och allmennelige gärder som thenn 
menige man schole Oss vttgöre, sa lenge the ther vthe äre. 

Thenn halffue ärslöönn som knechterne för thette Etth 
och Sextije ähr tilbake stär, mäghe I lathe them vdi rätten 
löne tijdh bekomme, sä mygett som the tillförenne plage fad. 
Och ther som I förnimme, att the Icke kunne wäll behielpe 
sigh medtt the Sex merck ofti mänedhenn, kunne wij wäll 
lijdhe att I öke enn marck opä mannen, Doch Icke medtt 
mindre, änn I see, att fetalien begynner nägett vpstighe, och 
man Inghenn mere tilförningh thär hädenn göre kunne. 

Hwadtt the tyske Ryttere belanghe, som äre vnder thenn 



i«r. 



r^t 



: »* 



:s. iirs] 



81 



Reinhardtt Lodhe, haffwe I reedhe bekommett beskedh vm, 
genum Christoffer Eikelbergher, thenn wij för näghenn tijdh 
sedhenn tili edher haffwe afferdigett medh theris bestellinger, 
Wij wele och, att the schole wäre vnder samme Artickler, 
som the andre wäre Svvenske ther äre I Stadhenn. 

Och ändoch I nägerledes tillförenne, haffwe förnummett 
hwre starcktt wintterlägher, wij vdöffwer Wintterenn, haffwe 
achted att holle, synnerlighen vdi Raffle, Sä wette wij Icke, 
hwadtt foorttgängh, wij an wijdere haffue Oss tili att förmodhe 
ther I landett, eller hure lägenheterne sigh framdelis kunne 
ahnstelle hwarföre mäghe I therudinnen säsom I altt annett 
wetthe wärtt gagnn och bästhe, effther som wij eder ther vm 
betroo, Datum vt supra. 



104S. 1561. Sept 1. Elfsborg. — Instruction des 

König Erich XIV. für seine öesandten an 
den Herzog Magnus. 

Cop. (Verz. /, 1373.) 

Xach Darlegung der erlangten Subjection von Stadt und Ritterschaft, wird ihm 
königliche Protection, unter Bedingung königlicher Nachfolge, angetragen. 

Instruction ahn Hertzogk Magnus zu Holsteinh oc 

Vnser von Gottes gnadenn Erichs dess viertzehendenn 
zu Schweden der Gotten vnd Wenden oc Königs Instruction, 
für vnsere Rethe Vnd lieben getreuen, Die Edlen Ehren- 
uestenn vnd achtparnn Andreas personn vnnd Christoff Schief- 
fern, wes sie vnsert wegenn bei dem hochgebornen Furstenn, 
vnserm freuntlichen lieben vetternn vnnd Nachparn, Hern 
Magnus Hertzog tzu Holstein oc sollen werben vnnd an- 

brengenn oc. 

6 



82 

Demnach vonn Alters her für vnnd für eine sonderliche 
einigung. vnnd vertraute Nachbarschaft zwischenn denn Ko- 
nigen zue Schwedenn der Gotten vnnd wendenn oc vnnd den 
Landen zu Lifflandt sich haben erhaltenn, Wie dann auch 
die Prouintie zum theil von der Krön Schwedenn gegebenn 
vnnd erkauft wordenn, Vnnd vnser .hochseh'ger her Vatter, 
In Jüngster Kriegsemphorung , Darinne der hermeister mit 
seinen Ordenn geratenn, zu erklerung I: Kon: Mt: behar- 
lichenn nachbarlichenn zugeneigtenn gemuets, sich hoch vnnd 
viel! mit schweren vncosten bemuhet vnnd befliessenn Durch 
Ihre botschafften vom krieg zum friedenn zulenckenn vnnd 
zubeweichen, Hettenn wir vnss zu dem Itzigenn Meister 
Teutsches Ordens, mit nichtenn versehenn noch von Ihme 
besorgenn sollenn, Dass ehr derselbenn Aitenn verwantnus^ 
vnd Ihme sonst vonn vnserm seligenn hernn Vattern vnnd 
vnss ertzeigtenn, vnnd beweissten Nachbarlichenn willens, 
vnnd Wolthatenn so gar vergessenn, sich anders alss dienst- 
barlich nachbarlicher vnnd vertraulicher wilfehrung, gegenn 
vnss vnnd vnser vnderthanenn , solte habenn befliessfcnn 
vnnd verhaltenn, Sonderlich weiln wir, noch die vnsern, Ihme, 
vnd den seinen, zu keinem widderwillenn, vnnd empohrung 
nicht die geringeste Vhrsach gegebenn, 

Dieweilnn aber ehr, widder Recht fug vnd alle billig- 
keijt, durch seine bestelte diener denn vnsernn Ihre Schiffe, 
Haab vnnd guter, Deren Werderung sich gants hoch erstrecktt, 
auf vnsernn Strömen, tetlich vnnd Feintlich hat abnehmen, 
vnnd die leute zum Theil wurgenn, auch zum Theil ver- 
stricken lassenn, Auch dess Grossfurstenn Schiff vff vnsernn 
Strömen genohmen, vnnd beschedigt, Wordurch wir beinahe 
mit dem Muscouiter, widderumb In öffentliche Feheide, werenn 
gerathenn, Vnnd sich sonst vilerlej vngutlicher handlunge 
gegen vnss geeussertt. Die wir vmb kurtze willen wellen ver- 
bei gehenn, Vnnd durch gutliche mitteil, welche wir vielmehr 
alss vnsere königliche hocheit erfordertt gegenn Ihme gebraucht, 



, 8^ 

vnnd vorgewantt, zue keiner geburlicher Restitution, vnd er 
stattung hat können gebracht werdenn, 

So weren wir zu errettung vnser Armen vntersassenn, 
bewarung vnser konigklicheh Dignitett, vnd erhaltung vnser 
gerechtigkeit hochlich vervhrsacht, solchenn gewaltigen an- 
greiffenn, vnnd thedlichenn handlungenn, mit gewalt zubege- 
genenn, vnnd vnss wegenn empfangens Schadens vnnd Iniurien, 
ahn seinen Landenn, vnd gutternn zuergetzenn Hettenn der- 
halbenn dass Schloss Reuel nach vorgehender belagerung, 
mit gewalt erobertt, vnd eingenhomen, 

Wiewol wir nun mit S. L. nit anders wissenn, bis auf 
diese zeit, dann lieb vnnd freuntschaölt, vnnd S. L. mit 
solchem angriff nicht gemeinet wordenn, Dan vnss der blut 
uerwantnud nach« nichts liebers dan mit S. L. gute Nachpar- 
liebe, vertraute /reuntschafft, so ferne S. L. derselbenn begyrig 
sein wurde Jedertzeit zuhajtenn, 

Dieweiln aber die Ritterschafft, vnnd gemeiner Adell, 
der Lande Harrienn, Wirlandtt vnnd Jeruenn, sambt der Stadt 
Reuall, Welch der Teutsch Meister mit seinem Ordenn, ahn 
schutZy schirm vnd errettung mit darstreckung Ihres bluts 
vnnd alles vermugens, In keinem wege wie gescheen zulassenn 
Ampts halbenn weren verpflicht gewesenn, In ihrenn hochstenn 
noten, Angst vnnd vnablessigenn drangsall, darin sie so lang 
zeit hero gestanden n, alss die trostlosenn vnd allermenschlicher 
hulffe verlassenn, vns vmb trost hulff Schutz, vnd errettung, 
vnterthenigst angeruffenn, vnd wir sie darauf auss Christlichem 
mitleidenn, In vnsern Schutz vnnd schirm Jegen mennig- 
lichenn auf vnnd angenohmenn, 

Vnnd wir durch solche mittell S. L. so nahent In Liflf- 
landt benachbartt worden dass auch etzliche Landtgutter In 
vnserm gebiete Renal S. L. zugehörig belegen werenn, So 
hettenn wir. nicht vnterlassenn mugenn sonderlich weil S. L. 
sich neulich bei vnsernn Commissarienn zu Reuall, durch Ihre 
dargehabte Botschafft, zue allenn vetterlichenn freuntlichenn 

6* 



vnnd dienstlijchenn Willenn erbottenn, Jegenwertige Legationn, 
ahn S. L. abtzufertigen Vnnd durch dieselbenn Ihr gemuett, 
vnnd meinung, Wass wir vnss zu S. L. so wol In friedens 
zeitenn, alss wan hernach die Länder, In Lifilandtt, so sich 
vnss vnderthenig gemacht, mit krieg angegrieffenn wurdenn, 
versehenn mugten, zuerkunden vnd zuerfahrenn, Auch hin- 
widderumb zuerclerenn, Was S. L. dargegen sich zu vnss 
hettenn, zugetrostenn, vnd der NachbarschafFtt zuerfreuen, 

Wollen demnach In keinen zweiffeil stellenn, S. L. 
werde ass der hochuerstendige nicht vnleichtsam betrach- 
tenn, was beschwerde sorge vnd geferlicheit derselbenn 
daraus leichtlich erwachsen mugte, So bei diesenn geschwin- 
denn vnnd gefehrlichen zeitenn, Dar Innen die Lender, zer- 
trennett, ausgesoigt, Die herschafft vnnd die Ritterschafftt 
dermassenn geschwecht, vnd vermüdet dass.sie mit eigener 
Landssmacht dem Feint keinen widderstandt, thun können 
oder mugenn, Vnnd sich noch teglichs grossen gewaltigenn 
vbertzuges, vnnd kriegsemphorung besorgenn mussenn, Die 
gemeinen Stende zu Lifflandtt, vnnd S. L, nechst Godtt keine 
zuuerlessige hulff entsatz, trost vnd beistandt bei einem Christ- 
lichen Potentaten, der nicht alleine einer Stadtlichen kriegs- 
gewalt, Imfahl der not widderstandt thun vermuegte, Sondern 
auch S. L. der bluth verwantnus nach, mit allem treuen 
meinete, vngetzweiffelt zugewarten hette, Wan wir es dafür 
haltenn, S, L. werdenn nun mehr auss erfahrung, geleret 
habenn, wess sie sich der hulff vnnd errettung aus andernn 
Orternn, wormit die lender vnnd S. L. so lang zeit hero, 
vergeblich vertrostett, vnnd aufgehaltenn wordenn, zuerfrewenn, 
vnnd wie gefehrlich ers sei darauf sich ferners zuuerlassenn, 
vnnd begertenn Derohalbenn eigentlich verstendigt zuwerdenn, 
ob S. L. bei der Jungstenn Vereinigung vnd verbuntnus so 
hirbeuor zwischen den Kronen zue Schwedenn vnnd Denne- 
marckenn gemacht vnd aufgericht wordenn zu bleibenn, vnnd 
dasselbe mit vnss zuuerneuern willens sein, 



• _ 85 

Wo auch S. L. es dafür hieltenn, vnnd achteten dass 
es derselbenn zu' Rauwehe, Sicherheit vnnd zuuerhutung 
Grosser schwerlicher sorge, gefahr vndergang. vnd verderb, 
Ihrer Lande vnnd Leute gereichenn vnnd gedeien mugte, So 
S. L. sich vnss betrauen für Ihren schütz hern annehmenn, 
vnnd erkennenn wurdenn, Weren wir dieselbenn In vnsern 
schütz, auf vnnd antzunemen, bei Ihren Fürstlichen Würdenn, 
hochheiten, herlicheiten, frei 'vnnd gerechtjgkeitenn, besitzungen, 
vnnd Nutzungenn dieselben bei Ihrem lebenn, furchtbarlich 
zubesitzenn, zugebrauchenn, zugeniessenn zubehaltenn,' vnnd 
zuuerwaltenn , Jegenn menniglich , niemants aussgenohmen^ 
höchstes vnsers vermugens zuuertrettenn zuschirmenn, vnnd 
zuhanthabenn, auss vetterlicher Zuneigung gantz wol gewogenn, 

Weren auch sonst geneigt S. L. ander mehr stadtlicher 
freuntschafttt, der sie furchtbarlich zugeniessenn habenn moch- 
tenn, welche S. L. nach gestalt hirauf gegebener zuuerlessiger 
Antwort, von Ihnen denn Gesandtenn soUenn vermeldett 
"werdenn, zuertzeigenn vnnd wirklich zubeweisenn, 

Wollen S. L. solchenn vnsern freuntlichen vnnd geneigten 
willen auf dissmahl angebottenn habenn, Dessen S, L. vn- 
getzweifelt Jedertzeit so fernn Ihr derselbe dissmahl antzunehmen 
zugewarten habenn mugenn, Wurden sie aber Itziger zeit 
solch vnser hoch erbietenn ausschlagenn so durftenn sie sich 
zu Ewigenn zeitenn hernach dergleichenn zu vnss nicht ver- 
sehenn noch getrostenn, 

Vnd were darauf vnser freuntlich ansinnen S. L: woltenn 
hirauff Ihr gemuet Jegenwertigenn vnsernn Gesandtenn. schleu- 
nig erclerenn, Damit wo S. L. solche angebottenn freunt- 
schafTtt annemlich nutz vnd heilsam Im Rath befundenn, Vnd 
wir durch dieselbenn, daruon verstendigtt wurdenn, Durch 
vnsere dartzu gedeputierte, vnnd verordnete Rethe, vnnd vol- 
mechtige, Commissarien darauff erster furfallender gelegenheit 
bcschliesslich abhandlen lassenn mugtenn dc 



B6 

Ahnn deme ertzeigtenn vnas S. L. zu sampt deme, Dass 
ehs nicht alleine dess gemeinenn bestenn In Lifflandtt, sondemn 
auch gantzer Teutscher Nationn, notturfft erfordertt, Dass die 
Lcndcr mit ernst vnnd treuen beschützt vnd entsetzt mochten 
werdenn, Auch sonstenn S. L. zu Sicherheit Ruhe vnnd allem 
gutenn. gelangt vnnd derhalbenn für sich selbst, darin zube- 
gebenn, geneigt sein wurdenn sonderlich freuntlichs gefallens, 
Jegenn S» L. zu Jeder vorstehender gelegenheit mit allem 
freuntlichenn vetterlichenn willenn zuuergleichenn , Datum 
Elitzbürg den i Septemb. A® oc Lxj. 

Instruction was in Secunda propositione sol anetragen 

werden oc. 

Wurde nun S» L. auf solch anbrengenn vnnd anmutenn 
sich vnserm vertrauen nach mit zuuerlessiger Antwort, gutwillig 
findenn vnnd vernehmen lassenn, so sollen vnsere gesandtenn 
In secunda propositione sich ferners erclerenrt, vnnd antzeigenn, 

Es were vn§er freuntlich beger, ^eil wir vnss so vetter- 
lich, vnnd vertreulich, seiner Lieb annehmen, Die wolten hin- 
widderumb vnbeschwert seinn, vns etzlicher massenn mit 
einer verschreibung zuuersi ehern, Dass nach totlichenn ab- 
gang S. L. den der Almechtige lange zeit zuuerhuten, solche 
seine In vnsern schütz aufgenomene Lender, Stiffte, Herschafft, 
vnnd gebiete, bei vnserm Leebenn auf niemant anders dann 
auff vns, vnd nach vnserm absterben auf vnsere Rechte men- 
liehe Leibs Erben wo wir damit vonn dem Almechtigen mit 
vnser Gemalin kunfitiglich begabt wurdenn, In mangel aber 
derselbenn, auf vnsere Rechte negste Erbenn, In linea Colla- 
terali solten komen vnd verfallenn In massenn die verschrei- 
bung so vber solchen Schutz Contract, aufgericht sol werdenn, 
ferner wirt vermeldenn, 

Vnd dass wir Erbietens wehrenn zu mehrer eroffenung, 
vnsers vetterlichen vertrautenn gemuets S. L. mit viertzigk 



87 

Tausent Thaler Jegenn solche S. L. gutwilligkeit freuntlich 
zuuerehrenn, 

Was ab^r die Lantguter belangett welche In vnserm 
gebiete Reuall belegen, S. L. zugehörig seint, Were vnser 
Meinung vorhabenn vnd will nicht Dass wir S. L. das geringste 
dartzu sie berechtigt, ohne gegeben vhrsach, sollen vngutlich 
vorenthaltenn, vnnd entziehenn, 

Do aber S L. die liegende gründe vnnd gutter die sie 
In vnserm gebiete Reuall habenn zuuerhutung allerlei Dispu- 
tationn, so sich In kunfftigenn zeitenn, Darüber erheben vnd 
zutragenn muchtenn, Vnnd damit wir die gutter, In vnserm 
gebiete Reuall belegenn, vngetheilet vnnd vngetrennet bei 
einander behaltenn mugenn, vns vmb ein billich Kaufifgeldt, 
so hoch sich Ihre werdierung erstrecktt folgen vnd zukommen 
lassenn wurdenn, 

WoUenn wir vns vff S. L. freuntliche Erclerung In deme 
der gebuer, vnnd aller billigkeitt nach, gantz gutlich, vnnd 
vetterlich ertzeigenn, Datum Eltzburg den i Septemb. A® oc Lxj. 



104r3. 1561. Sept. 2. Beval. — Claus Mecks, Jacob 

Taube und Bruno Drolshagen an den König 
Erioli XIV. 

Orig. (Verz. I, 1376,) 

Danken für gute Aufnahme und Begabung und erinnern an das erbetene Darlehn 

für den gesammten Adel. 

jJurchleuchtiger Hochgebomer Grosmechtiger Konigk Gne- 
digster Herr Euhre Königliche Mayestat, Seindt Vnsere vnder- 
thenigste pflichtschuldige, Dienst euserstes vermogenss beuor 
Gnedigster Herr für die gnedigste abfertigung vnd erzeigte 
gnade von Euhre Kon. May: vnss widerfaren, thuen wir In aller 



88 _ _ 

vnderthenigkeit vleissigk Dancksagen, haben auch solches 
alles, vnd die gnedigste gescheene Vertröstung, zum demu- 
tigsten Jegen dem Semptlichen Adel dieser armen betrübten 
Lande geruhemet vnd gepreiset, die das, dan gleich vnss 
mit aller Danckbarkeit angenhomen vnd wie getrewen vnder- 
thanen eignet vnd gebueret, Jeder zeit mit leib vnd guet demu- 
tigst zu uordienen sich erbieten Dieweiln nun E. Ko, Maij. 
vns viern einen Jedem mit ein tausent thaler, auff vnser 
vndertheniges Embsiges Bietten fugestrecket, vnd den an- 
dern sempltichen Adel der Lande Harien Wirlandt vnd 
Jeruen nicht alleine mit Barschafft an gelte. Sondern auch 
Pferden Harnisch roren vnd dergleichen zu entsetzen, aus 
angebornen gnaden vnd wahrhafftigen Königlichen gemüthe 
(:dess wir mit Ihnen semptlich demutigst danckbar:) ver- 
heissen, vnnd aber der semptlich Adel In grossem bedrugk 
vnd Armut (: erkenne es Gott :) also stecken, das sie sich ohne 
schleunige entsetzungk nicht lenger erhalten können, Ist an 
E: Ko: Maij; vnsere vnderthenigstes demutigstes embsiges 
Bietten .vnd flehen E: Ko: Matt, wolte genante armen 
Leuthe sich aus gnaden erbarmen, vnd die versprochene 
entSatzung der Barschafft Pferde vnd rustung auch die ge- 
betene vorstreckung Einhundert vnd Achtzig tausent marck, 
mit dem Allerersten hirher zwschicken, sich In gnaden ge- 
ruchen wolte, damit die Junckern zw einem vorrathe kommen, 
vnd sich In rustung begeben mugen, Ob wol aber etzlich 
gelt letzmals auff dem schiffe, darmit wir hirher lieffen 
vberkomen, So hat Clauss Christernsson, Freijher vnd Ritter 
E: Ko: Matt. Oberster, vnser gnediger vnd gunstiger Herr, 
solchs gelt Zwbehueff. E: K: Mtt» kriegsvolck zw sich ge- 
nhomen, Das der gemeiner Adel dauon nicht hat entsetzt 
können werden Vnd dieweiln dan der offtgemelter Adel 
vns teglich desshalben vberlaufft, vnd vns gleich ab wir 
vnsere sachen alleine vnnd die Iren nicht mit befordert, be- 
schuldigt, Nachdem sie das gelt nicht Itzt erlangt Ist vnser 



89 __ 

vndertheniges Bietten, E: Ko: Matt: zw errettung vnscr vn- 
schult In diesem sie In gnaden bedencken, vnd nicht weiter 
auffhalten lassen wolte. Inn deme thuen E: Ko: Maij: ein 
Christlich ruemblich wergk, Vnd wir seindt es mit Inen vmb 
E: Ko: Matt: sampt vnd sonderlich Jeder Zeit mit vnserm 
Leib vnd leben, gutt vnd Blutt, Zw Nacht vnd tag demutigst 
zuuordienen gewilligett, Erkennen vns auch darzw pflichtig 
vnd schuldigk Befhelen E: Ko: Matt: hiemit dem Lieben 
Gott zw langwirigfr Friedt lieber Regierungk vnd zeitlicher 
vnd Ewiger wolfart, Datum Reuall, den andern tages dess 
Monats Septembriss A*^ Ixj 
Eure Königliche 
Mayestatt 

Vnderthenigste Gehor- 
sambste vnderthanen, 

Clauss Mecks Ritter 
Jacob Tuue vnd 
Brun Drosshagen 



1044. 1561. Sept. 4. Vor Blga. Gautio Badziwiliana. 

Cop. 

Erste Cautio Radziwiliana fiir Riga. 

Nicolaus Radziewiell 
Cautio Rigensibus data 

Wyr Nicolauss Radziewill thun kund vnd bekennen mith 
diesem vnserem gegenwertigenn briefe für Idermenlich, so 
darahnn gelegenn ist, alss wir dann vonn der kon: Mtt: zu 
poelenn, vnd groessfursten zu Littauwen vnserem genedigstenn 
herenn Inn bottschaftt ahnn die hogwirdigste vnd durchleuch- 
tigste fursten herenn wilhelm vonn gottess genaden Ertzbisschof 



• ÖO 

zu Riga Marggrafenn zu Brandenburgk oc Vnd Grodhartt 
Ketlernn dess Ritterlichenn Deudschen Ordenss Meister zu 
Lieflandtt, So die Anderenn Stende vnd orden Geistlich vnd 
welttlich, auch Ritterschaftt vnd stedische, vormuge genoch- 
samen beuehliss vnd vollenkomner machtt so auf vnsere per- 
sone Inhaltt dess vrkundtts so mith ihrer kon: Mtt: eigener 
handtt vntherschriebenn lauttende, Afgefertigtt, warinn daan 
diss ausstrucklichenn entthaltenn, dass die kon: Mtt: bey 
Ihrenn konnichlichenn Worten gelobe, alles* vor fest vnd ahn 
genehme zu habenn vnd bestendiglich zuhaltten wass durch 
vnss Nicolauss Radziewill woiwadenn zur wilde oc mith denn 
stenden dieses landess gehandeltt, vnd vorordneth, auch In 
schrifttenn vorfassett wurde, vnd aber nach erofnung vnsers 
beuellichs, vnd Im handell, so durch vnss hier In Lieflandtt 
Inn Nahmen Ihrer Mtt: gepflogenn, ein erbar Raedt so woll 
die gantze gemene der stadtt Riga vnss vorgegebenn, da die 
kon : Mtt : gelobenn vnd versicheren, vnd wir dess fals vnse- 
renn gelaubenn zur burgschaftt Instellenn woltenn dass denn 
Rigischenn ihre consens bewilligungk, vnd vntherwerflicheitt 
Bey dem heilligen Romischen reich vnuorwisslych Damach da 
Inen Ihre Religion vormug der Augspurgischenn Confession 
vnuorlettztt pleibenn vnd zuletzst da ihr rechtt. freyheittenn, 
vnd gerechtigheittenn, gebreuche, vortrege, hiebouomn auf- 
gerichtett, so woll ihre priuilegia In Ihrem willenn erhalttenn, 
vnd sie derselbenn vorbesserung vnd vormeherung erlangenn 
mochtenn, als dann woltt ein Erbar Raedtt vnd gantze gemene 
der gemelter stadtt Riga der kon : Mtt. ttreuwe volgenn, vnd 
schuldige vntherworflicheitt geleigst ihrenn fursten bekennen 
vnd leysten Darnach bekennen wir alss begirich. alle vnss 
beuolne sachenn nach wirde der kon : Mtt : zu woluartt dieses 
Landess vnd Standtt auch auss erforderung vnserss entpfan- 
genenn beuellichs zuuorrichttenn, vnd denn Radtt, so die 
gemeine der stadtt Riga, Ihress bedenckenss so sie fast hardtt 
anliggenn thedtte, zu entthabenn mith diesem vnserem brieue, 



91 

■ I 

dass wir sie vorsichertt auch voserenn furstlichenn glauben 
dafür zur Burgschaftt eingestellett habenn, dass die kon: Mtt: 
vnser gnedigster her vorschafTenn will, dass die Rigischenn 
ahnn ihrenn ehren, werdigkeittenn, ansehen vnd guthem ge- 
rächte keine vorlettzung widderfahrenn, sie sich keiness banness, 
achtt, oder, straflfe vonn heilligen Romischenn reiche herzu- 
komen zu befahrenn habenn soUenn , vnd folgendess die kon : 
Mtt, denn Raedtt, Gemeine vnd die Gantze Stadtt Riga so 
woU derselbenn Marcktte, Bey Ihrer christlichenn religionn der 
auspurgischenn Confession erhaldenn vnd ihre kirchen gebreuche, 
so sie biss hero In vbung gehabtt nichtt vorenderenn, ader 
leydenn vorenderett zu werdenn Sonder viell mehr zu hand- 
habenn, Auch dasselbe: Rechtt, priuilegien, freyheittenn, vnnd 
gerechtigkeitten. gebreuche vorttrege, aller Ardtt der Rechtte, 
So woU dess Radess alss der gildestuben vnd anderer ofient- 
lichenn vnd priuat personen mit dem eidtt vnd seinem konnich- 
liken wortte Durch genügsame vrkundtt beuestigenn Vnnd 
bestettenn will, vnd solle ihre kon: Mtt. diese bestettigung 
vnd Vorsicherung der Religionn zu thun vorbundenn sein ehr 
der Radtt vnde gantze gemeine vorgedachtter stadtt Riga die 
ttreuwe vntterworfflicheitt gehorsam vormittelst leiblichem 
eidtt bekennen wirtt Diss zu vrkundtt habenn wir vnser 
Ingesiegell her vnthen ahnn gehangen gegebenn In vnsereme 
feldttlager für Riga denn 4 Septemb. a^ oc 1561. 

Der lateinische Text nach dem Orig. gedr. bei Biene mann, 5,5q cf. 
ib. p. X. No. 824. 



^ 



92 



1045* 1561. Sept. 4. EeyaL — Claus Christiemsson 

an den Herzog Johann. 

Orig. (Vers. L 1377,) 

Klagt über Mangel an Geld und Knechten; berichtet über die Lage im Lande, 
über die Beziehungen zu den Polen, zu Herzog Magnus, zu Riga, zu Moskau 

und übersendet allerlei Zeitungen. 

Uögborne Furste och Nädig** Herre. Min vnderdänige tilplio 
tige och Hulle tro tieniste E: F: N: altidh til förende. Nä- 
dig*« Furste och Herre, E: F: N: gunstige swar och nädige 
scriflfuelse, dateret pä Äbbo Slät then 27 Augusti haffuer Jagh 
I all vnderdänigheet vndfanget then Forste dagh Septembris 
Ther före Jagh E: F: N: opä thet vndcrdänig** betacker 
Säsom Jagh och senest I vnderdänigheet Solliciterede och 
anlangede E: F: N: Vm peninger och annet mehre som här 
fattedes Ther opä E: F: N: nu nädelig* giffwer migh swar, 
Sä att E: F:'N: är vm inge Ricksens ärender, Hwarcken vdi 
tässe Lijfflandske sacker eller älliest befaledt ^c Szä kenne 
Gudh Jagh haffuer sädant icke anners weteth eller tro kunnet, 
vtan förhäppet att thet Ju skulle haffue bleffuet ther wedh Sä- 
som rettest och tillbörlig* warit hade, Men förlathe them gudh 
som meste orsacken ther tili warit haffue att ther vm är nu 
annerlunde laghet wardet, Bidiende pä thet aller ödmiucke- 
lig*® att E: F: N: wärdes halle migh sädane min Dristige 
scrifiwelse tili godhe Jagh kanE: F: N: och vnderdänig* icke 
förhälle ath Jagh I tässe Dager haffuer bekommit 50000 marck 
iffrä Stächälm Doch är thet icke mehre an som man kan 
aftbethale the Reuthere och Knechter med här äre ah-edhe 
Szä att hwar the gode Herrer I Stächolm äre icke wele 
sende hijt nägeth mehre Dhä kan man inthet mycket vträtte 
medh then Summa Allenest haffuer Jagh ett gäth medh äff 
then nädige förtröstning E: F: N: migh nu med Hans Krafit 
giordt haffuer, n: att E: F: N: icke will migh förlathe Hwar 
naget vmtrenger vtan komme migh tili vndsetning medh alle 



93 

macht. Item att E: F: N: haffuer latbet scriffiie tili Stoc- 
holm och manet pä then Deel hijt förskickes skall, Therföre 
Jagh E: F: N: ganske ödmiuckelig" betacker, Men Hwad then 
farligheet belanger man vdaff kongen äff palen skuHe haffue 
tili att förmodhe kan Jagh inthet wist vmskriffue Effter nu 
inthet mehre höres ther vtaff att han naget skall achte sigh 
hijtt Dc Vtan haffuer naget fälck som ströffuer vm kring Vällin 
och Tarbst, Doch haffuer han an nu icke föt samme eller 
nagre andre befästninger In äff Rijdzen, Man kan och icke 
egentlighen wethe vm han naget mener Rijdzen medh alffwar, 
All tlien stand han icke naget Hefftigere, Griper honum an, 
Effter som Rychtet haffuer stoort, och Lenge gäth ther vm dc 
Therföre haffuer Jagh mine budh och kundschap vthe bade 
til Riga ther Hermesteren nu är sampt woijwoden äff Littawen 
ocTi vdi pälens Legher widh för:^® vellin Täsligen tili Narue 
och Dorpt tili att lathe vm alle vmstender granneligen . för- 
fare, Szä snart Jagh nagen wiss beskeedh kan bekomme will 
Jagh E: F: N: I vnderdänigheet oförssumeligen förstendige, 
Iffrä Righa haffuer Jagh I tässe dager fätt tidender att then 
Littaweske woijwode skall wäre ther 800 starck welende ende- 
ligen komme Staden vnder Kongen äff palen Doch Henger 
sacken mest heropä att the Rigeske Ingelunde wele Swerie 
och gä honum tilhande för an the ssee Hwadh han emot 
theris och thette Landz Fiender Rijdzerne will och kan göre 
Vdi thet pernow haffuer palen naget fälck Liggende vtan för 
Staden och Hermesteren widh pass 3 eller 400 Hester Inne I 
Staden, Doch mä the icke komme pä Slättet vtan Cumpthuren 
behaller thet %n nu för sigh, Sammelech äre och Enn hoop 
palacker pä wittensteine och padis sä att man icke kan komme 
ther tili medh mindre man mäste före sigh I trätte medh them, 
Allenest pä Sonebärg äre inge pälens Presidia, Doch kan Jagh 
inthet tage migh före emot samme huss, All then stund man 
icke en nu är wiss pä alle sijder, Hwadh Rijdzen pälen eller 
Hermesteren haffue I sinnet Icke haffuer Jagh Heller sä mycket 



^9^ 

Cruth, Lodh eller andre nöttärffter som man tili sadane handell 

behöfTuer och opähälle skulle, vtan Jagh haÜuer mitt budh 

och brefif tili Fougten pä Soneborg, tili att lathe förfare Huru 

han endeligen mä wäre ther medh tilsinnes, Hwad swar Jag^h 

kan bekomme will Jagh strax I vnderdänigheet förskicke E: • 

F: N: tilhände och migh nöttärfFteligen ther effter rätte Men 

thet Jagh icke altid . tilförende haffuer scrifluit E: F: N: tili 

vm alle the vmstender och Legenheeter Här förefalne äre 

Beder Jag pä thet aller ödmiuckelig*® att E: F : N: wärdes för 

Gudz skuld migh icke vdi nagen matte förtencke vtan wäre 

migh fatigh man för en gunstigh och nädigh Herre, Säsom 

Jag icke anners förhäppes Tij Jagh haffuer icke annet kunnet 

tro eller tencke an att E: F: N: skulle Ju haffue bleffuit kun- 

giordt och medhdelet Hwadh 30m helst man hedcn haffuer 

ko: mt: E: F: N: käre Her brodher min aller nädig** Herre 

vnderdänig* tilscriffuit Men Effter Gudh then alzmechtig** 

haffuer nu foghet E: F: N: sä mycket närmare hijt, skall 

Jagh här effter Ingelunde förssumme att scriffue E: F: N: 

tili vm alle vmstender och Legenheter, Jagh haffuer och sa 

nägre resser I thenne Sämmer genom mine scriffuelser' vnder- 

dänig* förspordt migh hooss Hogebe*® ko: mt. begärende att 

Jagh pä nagen tidt matte Drage heden tili Swerige och göre 

H. k. mt. sampt E: F: N: en rätt beskeedh och vnderrättilse 

vm alle Deler här I landet, thet Jagh icke alt sä gruntligen 

kan bescriffue Theropä Jagh ingen swar haffuer bekommit, 

För nije tidender N: Furste och Herre kan Jagh E: F: N: 

vnderdänig* icke förhälle at vdi Fernow haffuer sigh ett 

alarm anheffuet för nägre Dager seden emeüen pälackeme 

och the Rijthere ther Ligge, sä att the icke haffue skifftet 

theris kärleck myckit wäll tilsammens Huilcket sigh sä haffuer 

tili Draget at pälackerne hade först hemligen vmbracht een 

Tijsk Rijtere och grafifuet honum nedh med förläff sagdt I 

een Dyngehöög, när the andre thet finge wethe, giorde the 

sine Hester och warier sachtelighen tilredhe, säthe vp och 



96 

bade welet vth afi Staden, Doch hade Cumpthuren sä bestelt 
att Stadzporten bleff tilsluten sa att the icke sluppe vth mehre 
eo widh pass tili een 40 Hester, Huilcke flux satte In tili 
palackerne, ther the stode vtan for Staden widh theris Legher, 
sä att ther blefiue wäl 14 pälacker strax beliggende och en 
part som vndkomme, lamkastade och forderffuede, Men hade 
Rijterne allsammens kommet vth, Dhä hade the til effuentijrs 
nederlagt samme pälacker alle slät Hwad nu wijdere vtafif 
sädane skermutzel förorsackes ock folge kan warder man medh 
tiden fömimmendes, 

Vm wäre Sendebudh som I Rijdzeland äre haffuer Jagh 
inthet wist en nu kunnet förfare, Endoch Jagh nogh haffuer 
mine budh och kundskaper ther vm vthe vtan allenest sadane 
tuiffuelactige scriffuelser iffrä Narue säsom Jagh senest I vnder- 
dänigheet sende E. F. N. medh Hans Krafll, Men I dagh 
är eth annet breff kommet iffrä för*® Narue vdi Huilcket sä 
fbrmeldes vm samme Sendebudh och freden säsom opä theime 
Inluchte zedell är antechnet, Hwadh sanning ther kan wäre 
medh will man nest gudz hielp snart fä bettre wethe, när 
mine kundskaper komme igen som Jagh alle Dager är för- 
modende ; 

Vm Hertug magnus som är biskop tili Össell oc kan 
Jagh E: F: N: vnderdänig* . icke förhälle att Jagh för nagen 
tidh seden bekom Hans scriffuelse ther medh han begärede 
att Jagh wille förhielpe hans myntmester tili att vprätte sitt 
mynte här opä Domen, effter han scriffuer sigh för een Ad- 
ministrator tili thette Sticht Reuell Samme Hertug magnus 
förskickede migh och en vth scrifft äff then myntz ordning 
Erchebispen I Righa och Hermesteren sigh emellen ConCDr- 
deret, giordt och bewilliget haffue, vdi then acht och mening, 
att Jagh I Lijcke matte opä Högbe :*^ kong« mttz wegne, migh 
medh hans mynt mestere för enige skulle om myntet oc 
Huilcket breff och myntzordning Jagh strax skickede ko : mt 
tilhande, ther opä Jagh en nu ingen swar haffuer bekommet. 



^ 



96 _ 

Jägh gaff H: magnus och sä förswar att migh icke stär tili 
görendes att här effterlathe honum eller nagen annen, fremende 
Herre, nägre sadane Härligheeter anten medh mynt eUer 
annet sädant, Min Aller Nädig** Herre och konung oathspordt» 
Vtan migh sijntes best wäre att han ther vm sielff bewar- 
fTuede sigh hooss H : K : mt. Rädet Här I staden haffue migh 
och sä berettet att Ingen Biskop här I Reuel haffuer nagen 
tidh tilförende matt haßt sitt eghet mynt, säsom thenne H: 
magnus nw tilbiudher, doch tencker Jagh Ingelunde tili att 
rijme honum sädant In för an Jagh kan förnimme huru som 
Högbe:*®ko: mt nädelig' är ther medh tilfridz, Man kan och 
aldeles icke wethe vm samme Biskop hafTuer naget mycket 
gäth I sinnet, all then stund han icke will städie een kalfT 
eller hone aflf sitt land hijt til Reuel, theden thenne Stadh 
Dhä altidh tilförende plegher köpe ok bestalle mest all sin 
Slachte boskap vtan han haffuer I tässe Dager sendt sin 
scrifftlige Caution och warschuwing hijtt tili Rädet thet thc 
skole halle alle sine medbärgere före att ingen skall fördriste 
sigh naget tili att köpe och vthföre vthur hans land Hwarcken 
booskap eller annet sä frampt the icke wele förmode them 
skal sädant bliffue iffrätaget och köperen ther tili med fenck- 
ligh anhällen, 

Jagh kan E: F: N: och vnder danig* icke för halle att 
här är en afT mine kundskaffter kommen tilbacke iffrä Rijgha 
Benempd Henrich fäthe Huilcken tässe vmstender och Legen- 
heter haffuer förfaret, som opä thenne Inluchte zedell äre 
antechnede Doch huru sänne the äre alle mä Gudh wethe thet 
och tiden wäl warder öppenbarendes, Allenest wänter Jagh 
wtesere beskeedh med en min breffdragere som nu är hooss 
Hermesteren, Ther om Jagh E. F. N. och vnderdänilig* will 
oförssumeligen förstendige oc 

« 

Till thet Sidste N. Purste och Herre kan Jagh E: F: N: 
vnderdänig* icke förhälle, att för then feel och bräck skuld 
här är opä fetalie för knechterne sä att the bade kleenligen 



97 

mäste äthe och ther tili dricke watnet, är här en swär och 
ynckeligh siuckdom vpkommen ebland hopen sä att fölcket 
Dör flux hart äff blodhgängh, Doch är här ingen arst eller 
medicus sofn ther tili nagen Rädh weet vtan man haffuer för- 
stät att E: F: N: skall haffue een Apotheker som för sädane 
kranckheet skall kunne göre godhe Recepter oc Är förthen-' 
skull min aller vnderdänig*« bön ( : vm mögeligit wore : ) thet 
E: F: N: wärdes nädelig* effterlathe att samme Apotheker 
matte anten sielff komme eller och skicke hijtt hwadh man 
för sädane kranckheet brücke skulle, Hwadh hans lön skal 
wäre will Jag strax Lathe honum her vdaff ko: mtz peninger 
fömöge och bethale oc Inthet annet sijnnerligere Haffuer Jagh 
E: F: N: pä thenne tidh vnderdänig* tilscriffue vtan vdi alle 
th6 matte Jagh kan bewisse E: F: N: min tilplictige huUe tro 
tieniste will och skal Jagh migh thervdinnen Flitig tro och 
rätträdigt altidh befinne lathe, Thet Gudh kenne, Huilcken 
werdes E: F: N: til helse sunheet och all Lijckeligh wälfärdt 
nädelig^ behaue och beware Dat. Rewell 4 Septembris Anno oc 6 1 

E F N 

Vnderdänige 

Tienere 

Claes Kristiernsson. 
Nädig** Furste och Herre vm och Godh haffuer sa lagedet 
att wore Sendebudh äre kompne til nagen dregeligh fredh 
med muschowiten säsom forberordt är vdi then zedell Iffrä 
narue, dhä är min vnderdänig*« hon och begären att E: F: N: 
wärdes migh sitt nädige betenckende meddele, Hwart man 
skulle tage wegen medh thette fälcket eller Hwadh Jagh 
skulle opä slä oc Tij här äre Inge huss eller befestninger, nu 
tili att angripe ther icke pälens presidia äre Inne vtan Alle- 
nest Soneborg, Doch haffuer Jagh nogh förstät att then Fougte 
ther är icke stär sä Letteligen tili att fä ther iffrä, som man 
tili effuentijrs mener, Honum stär thet och icke heller wäll 
tili görendes, medh mindre han säghe skarpe alffwaret wore pä 

7 



^ 



98 

(arde Jagh kan E : F : N : och vnderdänig* icke förhälle att 
här är fulkomligh befalning kommen iffrä ko : mt, sä att Jagh 
skulle gripet an medh alßwar, Ther tili Jagh och pä thet neste 
är alt färdigh, Allenest hafTuer Jagh icke kunnet Yijcke ther 
heden. fören Jagh finge höre hwart vt thenne päiniske . krijgz 
rustning och förhaffuende wille Lände dc Beder förthenskuld 
ganske vnderdäneligen att Jagh aß E: F: N: matte bliffue 
förstendiget huru E : F : N : sijntes lathe tage sacken före medh 
samme Soneborg oc Tij Hwadh man ther medh hade I siqnet 
' thet skulle skee strax Allthenstund ther alle Dager arbetes flux 
opä och göres mechte fast, Doch hafTuer Jagh een resse warit 
theropä och sseedt alle Legenheter, Huilcket Jagh E: F: N: 
wille vnderrette ther E: F : N : künde komme naget närmerc hijtt 
Anten tili Eckenäs eller Rasborg ther Jagh künde pä nägre Dager 
begiffue migtillE: F: N: Migh förhäppes och(:Hwar man Hade 
Lijcke tili att fä Samme Slätt In sä framptthet icke naget künde 
förderffue then päiniske sack nu drüis I Swerige eller huru 
ther vm kan wäre:) att Högbe*®: ko: mt Ju vnte E: F: N: 
wäll att taget In och behället, All then stund thet är E: F: N: 
sä wäll beläget, Hwad nu E : F : N : Fulkomlige mening Här 
vm kan wäre begärer Jagh pä thet vnderdänig*« tä att wethe, 
Hwadh Jagh sedan ther tili Hielpe och förfordre kan will Jagh 
migh ther vm beflijte sä mycket migh stär mäst til görendes oc 
Jagh förskicker E: F: N: och här vnder förtecknet 
Hwadh befalning Jagh haffer opä att gripe samme Soneburg 
an, Ganske vnderdänelig* Bidiendes att Jagh matte fa wethe 
vm E : F: N: wille ther an eller icke, Vm E: F: N: och icke 
hade sä mycket fälck som ther tili behoff giordes Dhä wille 
Jagh gärne vndsethie E: F: N: med alt thet Jagh hade Rädh 
tili heden att vmbere oc 

Vdi ko: mtz breff dateret wällinge 27 Julij A^ dc 
61 är articulK Mä I och sä scriffue Fougten tili pä Sone- 
borg och minne honum opä att han haffuer vtan twil 
förstät Hwadh säsom war käre Brodher Her Johan dc 



99 

Hertugh tili finlandt haffuer honum tillbudet pä samme 
faste Han wille förthenskuld wäre förtencht tili medh 
godhe Anlathe sigh vdi een wänligh handell med H: 
K* : eller och oss. All thcn stund han seer sigh nu 
ingen mehre hiclp haffue vtaff Hermesteren tili at för- 
mode will han thet icke göre, thä mäge I thet seije 
honom fulkomligen tili att wij wele Besökien Huilcket 
wij gerne säghe, att sa matte bliifue fulfölgdt ther som 
thet eder alliest sijntes Radeligit wäre vm och Legen- 
heter sigh sä künde begiffue oc 

Thet annet Högbe:**ko: mtz brefF dateret I Lin- 
köpung 6 Augusti A^ oc 6i Wij screffue eder tili senest 
C. K. medh peder Turessän och ebland annet goffue 
eder vm wärt betenckende tillkenne huru säsom I skulle 
tage sacken före emot the beföstninger, Huilcke Her- 
mesteren haffuer Inne Som är Sonebärg och padis Szä 
är an nu war gunstige willie, att Legge eder win vm att 
bekomme them In künde thet skee medh godhe säghe 
wij thet Helst, Hwar och icke, och I älliest säghe Inge 
sädane Legenheter wäre opä färde som eder künde för 
hindre, thä mä I taghe sacken före med alffware bade 
emoth förbe ;*• Befästninger sä och elliest emot the andre 
Huilcke medh kongens I pälen Presidia icke äre be- 
satte 3C 

Item Nädig** Purste och Herre : BitU beim Ko Antwort 
auszuwirken auf die Klage des armen Wijtt olde, welchem im 
verflossnen Jahr durch die Freibeuter ^ des Her Meisters viele 
Güter abgenommen worden. 



Einlagen : Thesse effer : "• Vmstender, tidend er och Lägen- 

heter haffuer Henrich fahte, förfaret i Rijga. 
theden drogh then 28 Augusti och kom tili 
Reuell then 3, Dagh Septembris. 






100 . 

Forst att Hermesteren Ligger ther och Pancketherer 
med Woijwoden äff Littowen, skall och fast practizere sampt 
med then gamble Erkebiskop, att the Rijgeske skole swärie 
kongen äff Polen, Doch wele the Ingelunde ga ther vnder, 
vthan begäre then Eedh Löss igen som the haffue ^woret 
Herrn : och Erchebispen. welendes sedan ingen Herre hylde 
eller swärige, för an the ssee, Hwem som mechtig* är tili att 
mäst och bäst göre wid thette Land oc 

2. Att Hermesteren haffuer sändt twa äff sitt Rädt n. 
Otte Tuffue och Robert v. Güssen In opä Össell tili att vp- 
drage Hertug Magnus, thet Huss tho Padis, Welendes ther 
medh göre Hans broder kongen af Danmark En besynnerlig 
tienist och wolgefall, förhoppendes sig tileffuentijrs (:som man 
will seije:) wele och kunne reijtze och göre honom vpstudzig 
emot ko: mt tili Swerige oc. Samme vtsckickede wore och 
alrede i Söndagz nestförleden vdi Pernow Achtende sig genest 
äth Össell 3C 

Till thet tridie. Gick hemeligen för rychte I Rijga att 
kongen äff Palen skall haffue träffet En fredh med Rijdzen, 
Doch hoUes thet alt Lönligen och fördoldt, sa lange Adelen 
vdi Sticht V. Rijga, Dorpt, och the Rijgeske hade sworet 
Palen, Sedan wille man giffuet kundt vnder thet skijn, Lijke- 
som man Dhä först wille handle vm En Trijährs fredh eller 
sa wid pass. 

4. Haffuer Doctor Mattheus Fressener vdi hemeligh och 
förtrogne wijss vptecht för :** Henrich Fähte och befaledt seije 
Claes Kristiernsson, thet emellen kongen äff Palen, Hermesteren 
och theris anhang är egentligen sä besluthet, att sä snart 
wintern kommer, och the förnimme att Haffuet frijss tili sä 
att ingen tilförning eller undsetning kan hijtt komme ifrä 
Swerige eller Finland anthen med folck eller annet, Dhä skall 
woijwoden äff Littowen rycke ther för Reuell med all then 
krigsmacht han kan ästed komme, Schulle han an fast inthet 
mehre kunne vthrette sä will han förhärye, förderffue och 



101 

Ihielslä the bönder och annet fatigt folck Her boor vm kring 
som Rijdzen Leeffdt haffuer. Ther tili skall En hoop swärt 
Schijtt och Murbräcker Ligge tilrede wedh ett Slott vdi Cur- 
landt som kongen äff Polen haffuer therheden förskicke 
Lathet. Ther vra En ädelman Benempd Jörgen Tissinghussen 
som nu är i Riga, och med thet forste hijtt förmodendes haffuer 
loffuet sig wele yterligere förshe och ransacke, thet meste 
Honom mögeligit kan wäre och sedan oförssumeligen giffuit 
Claes Kristiernsson tilkenne oc. 

5. Wiste samme Henrich seije, att Engelbricht van der 
Lippe som thet Huss tho Padis äff Herraesteren är pantsatt 
och förscriffuit, är komen tili Rijgha medh the Pantebreffoch 
förscriffninger han theropä haffuer Och att rychtet gick, thet 
woijwoden skall vtlegge peningerne, sä mycket samme Enge- 
berth tilkommer pä thet han samme Huss skall Hertug Magnus 
som förl>erördt är, Inryme. 



Mit kon. Mt. vnnd dem Russenn ist es friede, 
diesenn tag acht tage, ist die friede bekussett zw 
Naugarten, die Botenn sindt auch wieder nach 
schwedenn zw, Alss gesege hir geitt, Ditt möge 
Jhij Juwen Stadthalter ansagenn, hirnegst weiter be- 
scheitt, Datum Narue Anno 61. Denn 28 Augusti. 

Hennerich stal- 
bruder. 
Ock werdenn hie czwischenn Reuelh tho lande binnen 
achter tagenn, die wech frelich gemacht werdenn. 

Then Högborne Sweriges Rijkes Arfforste och Herre, 
Her Johan Hertug tili Finlandt etc. Min nädige Lftndz" 
furste och Herre, ödmiukeligen och vnderdäneligen. 

Abo 8 Septembris Anno. 61.. 



102 



1040^ 1561. Sept. 9. Erlaa. — Moolans KadsLwil, 

Palatm von TroM, an den OM. ftothart 

Orig. (Verz, L 1380J * 

Meldet seine Rückkehr nach Litauen und erbittet sich einige Jagdhunde und 

Windspiele. 

In dorso: 9 Septemb : A^ oc 61. 

Ulme princeps ac dne, dne et 
amice obseruandissime 

Salutem cum foelicissimo rerum omnium successu. 111 : 
Cel: vrae in annos longissimos a Deo precor. 

Grauibus quibusdam causis postulantibus nunc ex Liuonia 
discedo, ad Sacram Regiam Mtem dominum meum demen- 
tissimum properans, maxime cum exercitus polonicus in prae- 
sidium huiusce prouintiae aduenerit, cui aliquam etiam Uth- 
wanici exercitus partem adiungere decreui. Ipse autem cum 
necessitas postulauerit praesto semper ad ferendum subsidium 
afTuturus sum. Interim autem discedens, signiücandum id esse 
111: Cel: vrae duxi, vt si 111: Cel: vra quod mecum communicet, 
aut in negotiis aliquibus ad me perscribere velit, opus habeat, 
ante id quam discessero, Hl: Cel: vra fatiat. Sin autem hoc 
fieri nunc non poterit, vt lU: Cel: vram praesens intuear et 
alloquar, me interim et ofütia mea amica 111 : Cel : vrae 
commendo» quibus velim perinde 111 : Cel : vra, vtque hominis 
sibi amicissimi vtatur. 

Quem diu incolumem, et in fiorenti rerum statu a Deo 
conseruari cupio. 

Dat. ab Erlle 9. Septemb. 1561. 
III: Cel: vrae fidelissimus 
amicus 

Nicolaus Radziwyl Dux in Dubinki ac 
Byrze Palat: Tro: Mag: Duc: Lith: 
exercituum supremus Capitaneus etc. 
(Eigenh:) manu ppria sssi. 



tos 

Illme.princ^s Nisi id 111: Cel: vrae grauissimis Reipub. 
negotiis occupatissimo sit molestum, Rogo vtt Dl: Ccl: vra 
aliquot paria canum venaticorum et vertogorum mihi mittat. 
Ego id Hl: Cel: vrae pomereri studebo. 

IllnstriSsiino principi ac Dno Dno Gotthaido 
Kettlero Ordinis militaris Germanici in Liuonia 
Mgro Dno et amico suo obseruandissimo. 



1049« 1561. Sept. 11. (Reval.) — Bürgermeister und 

Eatli zu Eeval an den König Erich XIV. 

Cop, (Verz, I, 1382.) 

Die Eidesleistung und die moscowitische und polnische Gefahr betreffend. 

Der von Reual schreiben darin sie antzeigen, Das Kon: 
Mt : Gesanten auss Musco widderumb zu Wiborg ankamen, 

Durchleuchtigser Hochgeborner Fürst- Grossmechtiger 
her, gnedigster Konig vnd her. E: Kon: Mt: seint vnsere 
vnderthenige Dienst vnd schuldiger gehorsam. Jeder zeit 
zuuorann bereit, Gnedigster Konig vnd her. Nach dem Godt 
lob vnsere ahn E: Kon: Mt: abgefertigte Gesantenn, mit 
gesuntheit vnd glucklicher Reise widderumb ahnn vns gelangt, 
Als haben sie sich balt, In Ihrer ankumpst auss angehörter 
Relationn, Ihrer auferlegten Werbung, vnter andern hochlich 
beruhmet vnd gepreiset, Was Ihnen für gnad, gunst, geneigte 
wilferige, furderung vnd sonst dass liebste vnnd beste. In 
allen ertzeigtenn gudt vnnd Wolthatenn, Ihnen von E: Kon: 
Mt : aller gnedigst, auf Ihre vnderthenige Petitionn, vnnd Emb- 
siges Anhaltenn, so wol vorhin als Itzt beeignnett, vnnd 
widerfahrenn, Worfur wir E: Kon: Mt: benebenst Ihnen aufs 
allervnderthenigste vnnd zum hochstenn fleissig danckbar. Der 
liebe Godt wolle einmahl seine gnad vnd Segen dartzu gnedig- 
lichenn verleihenn, Das wir solchs alles In aller vnderthenigkeit, 



_ 104 

vnd gehorsam Jegen E: Kon: Mt: als dfe Dancknamigen 
vnderthanenn widderumb verdienen vnnd verschuldenn mochten, 
Dess wir Jedertzeit zuthunde höchsten vermögen gefliessenn, 
Vnnd weiln ahn deme, Das E: Kon: Mt: stadtliche Gesand- 
tenn, widderumb von dem Grossfursten auss der Muscow zu 
Wiborg ankammen, Dess wir vonn hertzenn erfreuet, Was 
bescheits aber dieselbigenn mit sich gebracht vnd wo weit 
sich derselbe erstreckt, Ist vns noch zur zeit vnbewust, Nur 
allein dass E: Kon: Mt: für sich vnd Ihre vndersassenn den 
friedt erlangt, Dass Jenige aber wass ehr Inne vnd ahn sich 
gebracht gedechte ehr nicht wedder daruon abtzustehenn, 
Wan nun deme also, Als wir vns Dannoch nicht verhoffenn 
woUenn, Wolte vnss sampt denn schamelen Landtsassenn zum 
höchsten beschwerlich sein, vnnd schier zu Ewigem Verderb 
vnd vndergang gereichenn, Do der liebe Godt Ja aller vetter* 
liehst In gnaden vor sein wolle, Wie es nun aber die eigent- 
liche gestalt hirmit, vnd wir vns, (: die mit dem bestenn nicht 
gemeinet:) desfals hir In zuuersehende , Als woltenn wir E: 
Kon: Mt: hirmit gantz vndertheniglichen gebeten habenn, 
Die wollen vns In gnadenn schriftlichenn verstendigen, so 
wirs anders vertrauet, wes wolgemelte E: Kon: Mt: Ge- 
santen ahn gutem bescheide mit sich gebracht. 

Dann soltenn wir der vngewissheit vnd höchsten gefahr 
wegenn dess Ertzfeindes der Christenheit, vnnd sonst wegen 
dess Polen feintlichen betrauens, so vns glaubwürdigen ange- 
langt, also langer besitzen bleibenn, Als leider eine geraume 
zeit hero geschcen, were Immer zuerbarmenn, Wie vnd welcher 
gestalt auch gedachter Feindt, noch heutigs tages mit allerlei 
Notturffl gestercktt, ist augenscheinlich, am tag, Nachdem 
vast viel Schiff der Stadt Reuall verbei nach der Narue 
Lauffenn, So wir hirmit E: Kon: Mt: vnangetzeigt nicht 
mugenn Lassenn, Dan wie vns schamelen Leutenn, Alss In 
solcher gestalt, Damit gedienet, fuelen wir am bestenn, Vnd 
habens verlangst mit vnnserm vnwiderbrenglichen schadeno 



106 

rmehr als es vns lieb ist gantz wol vernohmen, Wirt derwegen 
E: Kon: Mt: die gnedige vnd zeitigs einsehen wissen zutbun. 
Damit solche schedtliche vnd zu Recht verbottene Farth, 
eingestellet vnnd entlichenn bei denn Jennigenn, die es thun 
abgeschafTet werden» So wol auch dz hirin nach notturfift ver- 
gerichtet muge werden, Nachdem wir mit erklerung der Rom : 
Keij: Mt: Acht hart bedrawet Sintemal vns E: Kon: Mt: 
In solchen vnnd dergleichen vnuerschuldten beschwerungen 
dess wir billich vndertheniglich danckbar vorzutreden gnedigst 
belouet, Wortzu wir vns auch eigentlich zu E: Kon: Mt: 
also verlassen wollenn, Vnnd haben E: Kon: Mt: solchs alles 
nottrenglich vnuermeldet nicht lassenn soUenn, so wir bittenn, 
vns Inn gnadenn zum bestenn zuhaltenn, Vnnd wollen E: 
Kon: Mt: hirmit Gotlicher Almechtigkeit gantz dienstlich, 
vnnd vndertheniglich beuolenn habenn, Datum den ii Sep- 
tembr. A^ dc Lxj 

E: Kon: Mt: 

gehorsame vnderthanenn, 

Burgermeistere vnd Radt der 
Stadt Reuall, 



1048* 1561. Sept 13. Eeval. — Claus Christienissoii 

an den Herzog Johann. 

Orig. (Verz. I, 1383.) 

Meldet die Einnahme von Padis; erwartet weitere Ordres von ihm und dem 
König in Betreff Soneburgs, Peroaus und Weissensteins und übersendet Zeitungen 

vom Moscowitter und von Riga. 

Ilögborne Purste och Nädig** Herre. Min vnderdänige HuUe 
troplictige tieniste E : F : N : altijd tilforende dc Nädig** Purste 
och Herre Szäsom Jag senest I all vnderdänigheet gaff E : 
F; N: tilkenne, hwad tidender Her Dhä opä farde wore, 
och huru Hermesteren hade afferdiget sine Sendebud tili att 




106 

vpdrage Hertug: Mag: thet Clostcr tho Padis etc Sza kan 
Jag E : F : N : vnderdänig* icke förholle att Jag förthenskuld 
haffuer rycht tijtt med En hoop Rijthere, knechter och Naget 
Schijtt N: 3 halffue Kartower, och taget samme Huss In, 
Huilcket skedde then 8 dag Septembris, Doch war then rette 
Capiteinere, n: Engelbricht v: der Lippe, icke .theropä vthan 
En annen benempd Jörgen . Bergk och nägre pälacker. Huilcke 
med thet forste när Jag äskede Husset vp., hölle sig naget 
skeffue. Och lothes Ingelunde wele gifhie sig, före an kugelerae 
begijnthe flijge them vm ähronen, seden goffue the bättre köp, 
och tackede Gud, att the finge Drage äff med Pick och Pack dc 
Men sedan Jag hade fätt Husset In, kom ther ett breff ifrä 
för : ^« Engelbricht v: der Lippe, sa lijdende, att then Jörgen 
Bergk, skulle achte sig näghe, och Ingen sieppe In, Hwarcken 
Herrn : Rädh, tienere eller andre, för an han komme sielff til- 
städes. Theraff man nog kan merke, thet wist wäre i wärket, 
•att samme Closter skulle bliffue H: Mag: vpdraget, Doch 
wille han icke gerne late trenge sig ther ifra, för an han hade 
sin betalning och sa mycket thet war honum pantsatt före 
All then stund Woijwoden äff Littowen icke .wille lösset, 
säsom han fbrmodet hade, Dhä han Drögh tili Rijga med sine 
pantebreff oc 

Hwad Soneborg pernow och Wittenstein belanger kan 
Jag inthet an nu företage, för an Jag vdaff ko : mt E : F : N : 
käre Her broder Min aller nädig*® Herre, sampt E: F: N: 
nagen wijdere beskedh huru then Polniske handeil sig forlopet 
haffuer, kan vnderdänig^ förnimme. Ther Jag och an fast 
wille tage naget före emot samme befestninger sä haffe Jag 
icke sä mycket krut eller Lodh som Jag kan beskiuthe En 
wärije medh sedan mehre. 

Jagh haffuer och N: F: och Herre i tesse Dag er be- 
kommet scriffuelsse ifrä the gode men Sendebuden som nu 
Gud täss Loff vthur Rijdzeland kompne äre, och ther äff för- 
stätt, att the med stoor möde, haffue (ätt fredh medh Rijdzen 



107 

pa 20 ihr, Doch att thenne Landzende icke är blefTuen vdi 
samme fredh, säsom E: F: N: äff wälbemelte Sendebudh 
nädelig* haifuer tili förnimme. Sä att mig befructer, man 
haffuer icke mycket tili att bygge pä tben fredh nu giord är. 
Med mindre Rijdze Sendebuden som efiterkomme haffue nagen 
yterligare befalning vm thenne Landzende att handle och 
stadfaste. 

Thernest N. Purste och Herre, Hwad pälens entlige 
förehaffuende mä wäre, eller hwad han haffuer emot Muscho- 
witen i sinnet kan man icke felleligen wethe All then stund 
hans iolck an nu icke haifue Her naget merkeligit vthrettet, 
eller nägre. befestninger Eröffwert, vthan alenest förderffuet 
Landet Ju sa mycket som Rijdzen, ther the framdraget haffuer, 
Szäsom Jag och äff alle vmstender afftaghe och Judicere kan, 
tycker mig att Kongen sielff anthen inthet haf!uer tili att 
bestelle Her med Eller Honom alrede ängrer thet som päbe- 
gynt är« Sza att then Radzeuill alenest vdi kongens nampn 
har . (?) och fisker efilter alt fa Rijga vnder sig. Och, när thet 
wore skedt, künde han eller polen inthet mehre wele göre 
Her vm. Doch skole the Rijgeske nu sa haffue swaret, att 
ther kongen äff polen vdi egen perssone wille komme tijtt, 
Dhä wele the swerie Honom och ingen annen. Men thette 
Lather sig sä anssee, att the hwar i sinn städs tage sin band 
tilbakc igen, och lathe oss alene bliffue staendes i Soppen. 
Och wele ther tili Hitze kongen a{I Danmarck öffuer halssen 
pä oss medh« Thet man kan merke äff ett breff som Syndicus 
Reualiensis hafllier scriffuit tili Radet Her i staden, thermed 
han sin Syndicatum Renuncierer, och them för theris affall 
ifrä Hermesteren med trugh och Hothende antaster och Taxerer 
Säsom thenne med folgende Copie formelder. 

Nädig** Purste och Herre. Hwad Jag yterligere för Legen- 
heter ifrä Rijga haffuer förnummet sedhan thette war scriffuit, 
warder E: P: N: äff thenne Inneluchte Zedell nädelig* for- 
nimmendes, Hwadh mig och framdelis kan forekomme som 



108 

macht opä Ligger will Jag i vnderdänigheet oförssumeligen 
giffue E: F: N: tili kenne, och mig älliest vm ko: Mtz: och 
E: F: N: gagn och beste i allermotte pä thet Högste beflijthe« 
Thet Gud kenne Then och werdes E. F. N. widh Helsse och 
sunheet tili all Lyckelig regering och wälferd nädeligen beware 
Dat. Reuell 13 Septembris Anno dc 61 

E. F. N. 

Vnderdänige 

Tienere 

Claes Kristiernsson« 

Tesse effter : »* vmstender och Legenheter ^haflfuer min 
tienere, Dirick weuell förfaret 1 Righa tijt han med breff war 
förskicket tili Hermesteren och künde ingen swar bekomme, 
vtan wardt inlagdt och medh Hengende trüget, Doch fick 
han sedan medh stoort pladz ett passebordt ock kom tili 
Reuel 12 Septembris, 

Till thet forste att woijwoden an nu flux panketerer I 
Riga medh Hermesteren och Hans ordens Herrer, Doch kan 
han icke komme the Rigeske tili att Swerie ther dha Her- 
mesteren flux Räder tili, vtan the haflfue Sworet Säsom til- 
förende att ther kongen äff polen will komme sielff, Dhä wde 
the Swerie honum. Item skole samme Rigeske fast wäre 
tuistige I sacken och Delede vdi mänge partijer, Szom är 
Polniske, Erchebiscopske, Swenske, mechelnborgske och aldrigb 
sä en som annen, Men mq^h Hermesteren skall thet 'Slät wäre 
vthe, Then Gamble Erchebiskopen skal och flux legge sigh 
ther emott och Rade vdaff att the Rigeske icke skole Swerie 
polen, Dherföre är och Hertug Cristoffer förrest vdaff landet 
och skal (:som een part wele seije:) achte sigh tili E: k: mt 
tili att bewärffue sigh vm hielp emot them som honum I sä 
matte Ifrä thet hans är afftrenge wele 

Till thet annet att kongen äff polen och Hermesteren 
äre sä vm thette land förenede att Polen skall behälle alt 
thet pä thenne sijden är vm Dijnen n: Letteland och He!c 



109 

Estland och Hermesteren skal alenest behälle Curland Euter 
och H. Magnus blefTuer een ort landes vdi Curland, som 
lijder tili Hans Biskopz Sticht til Ozeell Haffuer Hermesteren 
afTärdiget Otte tußue, Robert van Gilssen, och Johannes Fisker 
tili att vpdrage honum Padis och Soneborg tili egendom för 
then deel han haffuer I Curland, sä att Hermesteren matte 
behaue hele Curland och Hertig Magnus hele Özell oc Vdi 
Lycke matte skole the och flux bade woiywoden och Her- 
mesteren, beflijte sigh att fa kongen I Dannemarck I förbund 
medh sigh emot E: K: mt opä thet the Ju skole kunne göre 
oss sa ban|^ och we, som the gerne welle. 

Till thet tridie at I Righa gick för Rychte thet kongeh 
äff polen skulle vdi egen perssone komme therheden med 
20000 hogpäler och 44 st' groß skijtt murbräcker och faldt 
skijtt» Thermedh han skall achte sigh eller och Woijwoden 
hijtt för Reuell I tili kommende winter sä snart haifuet frijss 
tili sä att här ingen mehre vndsetning eller tillförning med 
falck eller annet kan skee IfTrä Swerige. 

Till thet fiärde att keijserens Löpende bodhe war nu I 
Righa, och fick sitt affskeed ebland annet att Hermesteren 
hade Begäret hooss keijseren, thet tässe Reuelske matte vdi 
acht Erclerede warde för thet the haffue sigh gifiuit Ifrä 
Ordenet vnder E: K: mtz skijdd och beskerm. 

Till thet Fempte Att woijwodens Secretarius Be : Mathias 
Zeweski, hade lathet fordre för:*® mintienere tili sigh och hafft 
honum tili gast vdi then acht och mening att han wille frage 
honum vth huru här tilstodh, Hwadh man här bestälte vm 
Befastning och annet sädant, Item . Hwadh Här war tili falck 
ock krijgzmunition dc Theropä han hade gifiuit then beste 
beskeed han künde tencke tiene wille dc Dhä sade samme 
Secretarius the Swenske mä sigh ther befäste och förstärcke 
sä mycket the wele, Man skal Lickuel I thenne winter see 
ett speel och panckett för Reuell som icke allom skall falle 
finger emellen dc Sädane hoot och vndtseijelser Haffue ther 



110 

warit gemeine bade hooss böge och lägbe, Synherligen äff 
woijwodens och Hermesterens eigne partij och näste tienere 
Men en heel hoop äff Hermesterens Selskap som honum en 
tidh läng opä nädh och barmhertigheet tient haffue och nu 
ingen beskeed eller bettalning bekomme kunne, wele nu giffue 
sigh iflfrä honum Somblige hijtt vnder E: K: mt och somme 
annerstedz* hwar the kunne fä pladz, Sza att man kan ssee 
thet will platt bliifue uthe med Hermesteren och Hans Orden 
Dc Woijwoden skal och sä haßue handlet medt the vage 
Ordens Herrer som an nu medh inge förläninger huss eller 
befästninger haffue warit försörgde att the som l^c Lust tili 
att tiene kongen eller honum säsom andre godhe geseller och 
ärlighe äff AdelJ, the skole therfore fä ther tilbörlighe vnder- 
häld, och inthet wijdere städt eller Herskapie Haffue, Men the 
ther icke haffue Lust tili the mä Drage vdaff landet och försse 
sigh annerstedz thet beste the wele Theris Ordens korss skaU 
inthet mehre gelde Allenest the Gamble Ordens Herrer, som 
medh förläninger och Grader försörgde ähre, skole vdi theris 
wärde och Dignitet bliffue och för landtplegere bruckede 
warde, Doch sä att the mä giflfue sigh vdi Echteskap, säsom 
alle andre, Ther dhä en part icke skole wäre mycket wäl 
tilfridz medh, Sijnnerligen the som sä warde trengede iffra 
theris Herligheet wällust och gode Dager som the vnder or- 
denet haf!l haffue, 

The Högbome Sweriges Rijkes Arffurste och Hcrre, 

Her Johan Hertugjtill Finland etc. Min nädigt« Landz- 

furste och Herre vnderdäneligen'^tillhünde : 

Allate Abo thenn 17 Septembris 61. 



111 

104I0« 156L September 16—24. ^ Anfzeiclmimgeii 

Christian Soliröder's über die Ton ilm und 
dem Hansoomtlmr Ton Eiga Jaspar Sieberg 
im Namen des OM. in Frenssen gefäbrten 
Yerhandlnngen. 

Conc.-Cop. (Verz. 1, 1381.) 

Die Subjection Livlands unter Polen betreffend. 

In dorso: Acta wass sich In der Werbung beim hertzogen zu Preussenn, ver- 

lauffenn Im Septembro A^ Lxj 

Verzeichnuss wess der Haus Cumpthur zu Riga Her 
Jaspar Szieborch vnnd Christian Schroederss, In auff- 
erlegtenn Werbungen Inn Preussen von wegen meins 
g hern Meisters bei dem Hertzogen verrichtett, A Lxj. 

Zuwissenn dass wir denn ix Septembris vonn Riga ver- 
reisett seinn, vnnd den xij Septembris zur Memell ankomenn, 
daselbst vmb der pferde willenn einen tagk stille gelegenn, 
die forderungs post vom hauptman vfm hause daselbst etzliger 
massenn, zuuolge vnnser voerschrift, bitten lassen, welche 
vnnss auch biss gein Königspergk, gewordenn, vnnd sein neben 
deme vom beuptmann meinem gn. hern zu sonderligen Eehrenn, 
mit habern wiltpreth vnnd Fischenn Inn die herberge ver 
Ehrett wordenn. 

Den XX Septembris vfn nachmittagk zu iiij, Seindt wir zu 
Konigsperg ankomenn, vnnd vnnss den folgenden xxj sep- 
tembris frue, weiln es sontagk gewesenn, mit vberschickung 
der Vorschrift an den Edlenn oc Friderichenn Canitzen oc 
durch denselbenn bei F. Dt. vnss anwerben lassen, {admargi 
Nota: Heupthandlung angefallen.) worauff dan alssbaldt'nach 
dem sermon, der Hertzog zwei Doctorn ahnn vnns geschicktt, 
vnnd zur maeltzeitt bitten, auch dorbei anzeigen lassenn, wans 
Iren f. Dt. gelegenn sein wurd, wolten sie vnnss zur Audientz 
gestattenn. 



112 

Vff solch ansinnen (: welchs wir zu vnderthenigem Danck 
angenomen:) seindt wir mit den beiden D. hinauff gangenn, 
dha vnnss dann Im Saell dha man essen soltt, vom hertzogenn 
sowoU dem £raeffen vonn Tienschein welche Gräfe eben auss 
Schweden vnd von Dantzig abe daselbst zu Konigspergk 
ankörnen, voerhabens an die Kho: Maitt: nach der Wille 
zuuerreisen, die hanndtt gebenn wordenn, vnnd seindt stracks 
nach Ordnung gesetzt wordenn, Ahm Runden tische, vff der 
einen seith oben ahn der Graeff, folgendts der hauss Cumpthur 
darnach der Schwedischer gesannter Ezechias Gebhart darnach 
Ich, nach mir ein Polnischer Waiwod, nach demselbenn ij Junge 
Polnische hern, nach vnnd bei denen vff der andern seitten 
zurechenn, der Alt Her Zeem, Marienburgisch Waiwode, vnnd 
bei demselbenn der hertzogk selbst, Dha ist staedtlig zugericht 
gewesenn, vnnd hatt man einem Jedenn mit einer staedtligen 
Oration denn wilkomenn voergesatztt, welches grosse Schouwer 
mit Wein gewesenn, aussgenomenn dem alten hern Zeemen 
keinen, dan sich derselbe alda gehaltenn, alss ob ehr selbst 
mit zu Hauss wehre. 

Nach essenns wie man auffgestandenn, vnnd der Hertzog 
sich etwass mit dem Grafenn besprochenn, haben wir mitler- 
weile doselbst Im Szaell bei Canitzen angehalten, das wir 
mochten so schleunig es Jhemer beschehen konnth, zur Audientz 
koemen, vnnd dha es dem hertzogen nicht zugegen, das solchs 
mocht gescheen, In beisein Irer f, D. weinigste vnnd geheimbste 
Rethe, hirauff ist Canitz zum hertzogen gangen, darumb an- 
gehalten, hatt der hertzog seinen Cantzler vnnd Burgkgrafen 
zu sich geruffenn, sich mit denselben etwas besprochen, vnnd 
vnss alssbaldtt Im Szaell durch Canitzen anzeigen lassen, Ob 
ess woll Irenn f. D. bedengklich, vnns vor dem Polnischen 
konigligenn legaten dem Grafen oc auch dem Schwedischen 
gesanten so ehre komen wehren alss wir, vnd noch nicht 
verhorett, zuhören, so wolten Ire f D: auff vnser bitten vnss 
dasselb nicht abgeschlagen habenn, vnnd stelletens demnach 



113 ^ 

In vnsern gefallen, ob wir alssbaldt gefast, oder vertzugk bis 
d^n andern tagk frue begereten, Wir haben aber zu Danck 
angenomen, der schleunigen verhorung, vnnd gebetten das ess 
niocht alssbaldtt^ gescheenn. Vff solches seindt wir ein weile 
In ein besonder gemach gefurett, vnnd entligenn Ins Hertzogen 
gemach geholet wordenn. 

Da hatt der Hertzog bei sich getzogenn gehaptt, denn 
alten Hern Zeem, den Burgkgraffenn, denn Cantzler, vnnd 
Friderichen Canitz, Alss habenn wir Irn f : D: die zuempietung 
vnsers gn. hern freundtliche vnnd nachparliche dinst oc Mit 
fernerer gluckwunschung oc vermeldett, vnnd daruff vnser 
Credentz vberanntwurth, vnnd also vnnsere Werbung, vnserm 
besten vleiss vnnd einfeltigen verstanndt- nach, meundtlichen, 
In massen sie vns von wortten zu wortten In vnser Memoriael 
eingebunden, voergebrachtt vnnd dieselbenn mit gepeurlicher 
bitt beschlossenn. 

Demnach nach beredung vnnd besprechung hatt vnnss 
der Hertzog durch denn Cantzler antwurttenn lassenn, das 
s. f. D. für die zuempietung, begrussung vnnd gluckwunschung 
freundtlig vnnd nachparlig danckbar, Sehen hinwiderumb nicht 
lieberss, dass ess vnserm gn. hern gleichmessig also erginge 
oc Worzu Ire f. D :, s. f. gn : von goth, den armen landen zu 
trost, vnd zu Überwindung derselbten feindtt, viell glück vnnd 
guts gonneten vnnd wünschten oc Wass aber vnsere heupt- 
werbung anlangen thettenn, hetten Ire f. D: auss denselbenn 
vernomen, wohin die sachenn mitt Iren f. gn. vnd den landen 
zu lifflanndt der subjection halbenn gerichtett vnnd noch ge- 
richtet solten werden! Idoch vornemen sie zum theil auss 
dem allen, wass Inen lieb vnnd auch nicht lieb wehre vnnd 
obwoll nun dieselb Werbung durch vnsere personenn deutlig 
vnnd schickerlig gnug voerbrachtt, So erachtens doch Ire f. D • 
der sachenn wichtigkeitt nach, notig sein, das Inen disfals 
vonn vns dieselb Werbung schrifftligenn mocht vbergeben 
werdenn, auff dass Ire f. D : dieselben desto bass zuerwegenn, 

8 



114 



vnnd vns mit vertzogHchem bescheide nicht vßlzuhalten betten, 
sinthemaell die suchung vnsers gn. herrm keinen vertzoegk 
leidenn konnth, vnnd wehre demnach Irer f. D. gnedigs an- 
sinnen, wir wolten vnnss In deme nicht beschwerenn. 

Vff solches ist vonn vnss geantwurth, Das wir vnbeschwert 
wehrenn, was wir also muntlig voerbrachtt], ebenmessig Iren 
f. D. schrifftligenn zuubergebenn , wie wir dan schoenn zur 
Warnung desselben Copei bei vnns genomen, vnd hiemitt 
vbergebenn woltenn, Mit hoffnung, wir wurden von Iren f. D : 
mit schriftligem abscheid hinwiderumb versorgtt werden, oc 

Nach diesem vbergebenn, hett der hertzog sonderlig 
mit dem hern hauss Cumpthur dess Schwedischen vnnd Re- 
ualischen handelss halbenn vnterredung gehaptt, vnnd sich 
vmb bericht desselben erkundigtt , worufT s« f D. vom hauss 
Cumpthurn bescheidt bekomenn, vnnd seindt nach dc^me hin- 
aben In die herberge beleitzagett worden, Ists vmb iij vhr 
gewesen. 

Denn folgenden xxij Septembris ist vfn mittagk, Friderich 
Canitz zu vnnss zur maeltzeitt gekomenn, vnnd vertrauwlig 
mit vnss angefangenn zuredenn, {admarg: Nota- Beihandlung.) 
Wir hettenn eine Werbung In genere vnd nicht In specie ge- 
bracbtt, so wurden wir auch generalem responsum erlangenn, 
vnnd obwoll sein gn. her, In diesen dingen alles gern thun 
wurd, wass vnserm gn. hern Meister zutreglig, zuuorderst diss 
dinge wehrenn, so mitt verwilligung dess hern ErtzbischofTs 
oc gescheenn, vnnd auch s. f. D: dem hertzogen selbst ein 
gefelliger handell, dennoch aber must von vnser seithen auss- 
getruckt werden, was man suchte vnnd bete dc. 3C. hiraufT 
haben wir einfeltig geantwurt, vnsere Werbung stund gnugsam 
In specie vnnd dasselb sonderlig Inn zwei stuckenn, Erstligenn 
das f. D: gleichwol von m gn hern Meister nichts dieser 
verenderung halben verhaltenn, weilnn die lande preussen vnnd 
Lifflanndt etwan einig verwandt gewesenn, vnnd velicht den- 
selben beiden landen Inn dieser verenderung, durch der f, D. 



115 

zu Preussenn, hohen weisen verstandt vnd Raeth , auch gedienett 
konnth werdenn, Zum andern so wehre meins gn hem Meisters 
bittenn, das f. D: Iren f. g. des besten Rathenn wolth, wie 
sie sich In diesen wichtigen Sachen am besten vortzusehenn 
vnnd zubewahrenn hette weiln es Ire f. D : auss der erfharung 
thun konnten, dc Widerumb geantwurt, dasselb wehre woll 
also, Aber die dinge * musten was weitter vnnd klerliger ge- ' 
fordertt werdenn, vor dissmaell wurden wir generaliter geant- 
wurt werdenn, Ehr aber must doch etwas mit vnss von diesen 
dingenn auss seinem eignen bewage vertrauwlig redenn, doch 
dass wir nicht meinen soltenn^ das solches von f. D: her- 
kweme , dan dieselben hettens Ire lebenlangk nicht In sin 
genomen, wie dan denselben ehremalls woll höhere dinge 
voergeschlagen, so sie nicht geachtett, vnnd änderst nicht 
gedechten oder begeretenn , den das sie Ire lannde zu gudem 
frid besitzen, vnnd derselben Jungen hem erben mochten, 
daruon sich ein Fürst woll erhalten konnth oc. Ehr aber 
konnth seine einfeltige meinung nicht verbergen, vnnd mocht 
auch woll leidenn, wie ehr auch gebetten, dass wir solches 
vnserm gn hem anntzeigen vnnd vermelden wolten, doch In 
allem geheimb vnnd vertrauwenn. Nemblig, Ob ess nicht ein 
meinung, weiln ehr doch woll gedencken konnth, ess wurd 
ein aussganck mit Verheiratung gewinnen, alss mit dem her- 
Jtzogen zu Preussen oc das vff den fall, da der liebe m gn 
her Meister keine erben gebenn, wurd, das der Junge Hertzog 
zu Preussen, vff den fall, als ein negster successor In diesen 
handelt konnth, getzoegenn werdenn, vnnd dasselb seines 
erachtens, zu grossem troest beidenn lanndenn, weiln dieselb 
zunahest gelegen, vnnd mit TeutscHfer spräche vnnd frighcitt 
versehenn, Idoch aber mit der vnteutschen Nation vmbzirkeltt, 
da sich dan vff solchen erbfall allerlei Spaltung begeben, vnnd 
die lande von der Teutschen oberigkeitt wegkgerissen konnten 
werdenn, so diese dinge nicht gnugsam vorgebauwett oc Ehr 
wolt aber auch setzen, das velicht mein gn her Meister, höhere 

8» 



116 



vnnd bessere dinge, was die succession anlangte, erhalten vnnd 
treffenn konnte, Alss das der Junge her In Preussen also vn- 
muglich vor den Nahesten successorn konnth angenomen oder 
gesetzt werdenn, welches Ime auch nicht zugegenn, so ducht 
Imc doch, das ehr gleichwoU nicht gaer ausszuschlagen, vnnd 
was vff den ersten, auch andern oder dritten fall nicht ge- 
scheen könnt, das solches gleichwoU nach denen, vff eine 
sonderlige Condition beschege, domit dennoch die beiden 
lande desto besser verwandt gemacht, vnd einer zum andern 
desto bessere zuuersicht vnd trost haben mocht, dc dc dc. 
Vff diss wichtig voerschlagen, habenn wir geantwurtt, aufs 
einfeltigst dc. Wir musten woll bekennen, dass ehr nicht 
vngeschickt vnnd vndienlich von den dingen geredet, was die 
succession anlangte, wir zweifelten auch nicht, Ess wurd vnser 
gn her diesen punct der succession In der handlung In hogster 
Acht habenn, vnnd Ire f. g: deren gemuth wir kenneten, 
wurden auch dohin gedencken vnd sich rathen lassen, womit 
den armen landen vff solchen fall gedenet sein mocht, doch 
wehre vnss dieser punct zu hoech, dass wir daruff nicht ant- 
wurten konten, vnser beuelig vnd Werbung erstreckte sich 
auch so weith nicht. Es hett aber vnser gn her In vnser 
Werbung, der alten verwantnuss so zwischen Lifflandt vnd 
Preussen gestanden, gedachtt, wurden nun von f. D: s. f. gn. 
einige guthe wege zu wider auffrichtung derselben gewisen 
vnnd geraten werden, Ire f. g : wurden dafür danckbar sein oc. 
Daruff ehr geantwurt, das wurden f. D. nicht thun, was ehr 
redete, redete ehr von sich selbst, Er heldts aber dafür , was 
zur freundtschaft vnnd verwandtschafft bei s. f. gn. gesucht^ 
dieselbten wurden sich ats der freundtlicher Nachpar vnnd 
treuwer freundt verhalten, weiln die dinge dahin komen, Ire 
f. D. aber hetten vor Ire person diss dinck so weith welches 
wir In warheit glauben solten nicht In szin genomen, Er aber 
bete freundtlig, das wir dennoch nicht vnterlassen, vnd diss 
seinen aiberischen yorschlagk, vnserm gn. hern solten 



i 



117 

vermellden vnd entdecken vnd dass der her huss Cumpthur 
Ime doch ein schriftlig antwurt wolt zurugk schreiben, wie 
solches meinem gn. hern gefallen, vnnd was s. f. gn: datzu 
geannt^'urdt oc. Daruff haben wir gesagt, Es solt desselben 
woU nicht vergessen werden, aber das sich der hauss Cumpthur 
eigendtlig versprechen solte, Ime schriitlig zuantwurten, das 
konnth er nicht thun, weiln die sachen hochwichtigk oc. Hiezu- 
gegen ist von vnss auch weitleuffig gefragt, wie ess vmb die 
Preussische succession stundt, ob zwischen den Margkgraffen 
desfals erbeinigung gemachet, dc Daruff ehr geantwurt, wir 
fraegten nach wegen, die wir wüsten, Er konth woU gedencken, 
worumb, Ess wehre nicht ohne, das die Erbeinigung sich auf! 
den seligen Marggraff Albrechten vnd den Itzigen Margrafen 
von Anspach vnd Ire erben sich streckte, vnd nicht weitter, 
solche vorige einigung, konten vnd mochten nicht vffgehaben 
werden. Es hat aber woll neuelig Margkgraf auch bei der 
Ko: Maitt: vmb die Erbeinigung angehalten, wüst aber nicht 
eigendtlichi wass derselb erhalten, aber doch konnth den dingen, 
lifflanndt zugegen, wan die erste erbeinigung ein endfall erreichten, 
auch ein maess gegeben werden, domit also einer dess. andern 
zuhoffen vnd Im vertrawen stunden. 

Folgenndts hatt ehr Friderich Canitz weitter mit vns ge- 
redet, vnnd bewogenn, das man sich In dieser subjection, eben 
woll kegenn dass heilig Romisch Reich voersthen solth, vnnd 
CSS nicht zu gerinck schätzen, obwoU vom hern Woiwoden 
DC allerlei Cautiones zugesagtt, Man wüst sich zuerinnern In 
was gefahr. der herlzog zu Preussen etzlig Jaer der Acht 
erklerung halber gestanden, so noch nicht vfgehoben, ob sie 
woll ein Zeitlangk suspendirt wehre oc dc oc. So hett ehr vor 
seine person vnlangst vff eine meinung gedachtt, das die sub- 
iection one einigen verweiss, der königlichen Maiestat sowoU 
vnserm^hern vnnd den landen In Lifflandt zu guth geschecn 
konnth, welche meinunge seins erachtens dem konige sowoU 
anzunemen, alss von den lifflendern gebetten konth werdenn, 



118 

dan sie wurd dem konige doch kunftiglich nichts wieder eiit- 
nemen können, vnd ehr must vnserm gn. hern solchen seiiren 
gerinngen Raetschlagk auch nicht verbergen, ob velicht derselb 
angenomen oder nicht 3c vnnd wehre sein Rathenn, das die 
subiection dergestalt vnnd mit der Condition, volntzogen vnnd 
geschege, dass weiln die lande vom Reich verlassen, vnd die 
koniglige Maiestat vom Reich woll angemutet, dieselben zu- 
schützen, so trüge der Erbfeindt von wegen desselben weit* 
leuffigen Schutzes als eines andern landes weinig scheuwe, vnnd 
wehre den landen damitt nicht gedienet gewesen, auch wurd 
die koniglige Maiestat derselb schütz vff die lengede des 
mergklichen vnnd trefiendtligen grossen vnkosten halben 
beschwerlig, vnnd das man sich demnach vnuerbeigengklig 
die koniglige Maiestat subiicirte, als einem Erbherrn vber die 
lande doch da Iren ko : Maitt : nun vnd kunftigligen alle auff- 
gelauffener vnkost vom Reich kunth vnnd wurd betzalet vnnd 
erstattet, das alssdan die lande widerumb ' anss Reich fallen 
vnd mit dieser subiection nichts benomen sein solte 3c« 

Diesenn Raethschlagk habenn wir zu hohem danck an- 
genomen 3C. 

Denn xxiij Septembris frue hat der hertzog zwei vom 
Adell zu vnss geschickt, vnnd gesonnen, {ad marg: Nota — 
Heupthandlung sich weitter verlaufTen) das wir vfn mittag die 
maeltzeitt mitt s. f« D. essenn soltenn, welches wir zugesagt, 
vnnd seindt demnach vmb ix vhr zu Schloss geholett, vnnd 
alssbaldt zum hertzogen Ins gemach gefurett. 

Da S, F. D: Inn beiwesenn des Burgkgraffenn vnnd 
Canitzen durch den Cantzler antzeigen lassen, 

Der hertzog zu Preussen oc wehre nochmals f. danckbar 
für meins gn hern Meisters zuempietung vnd gluckwunschung^ 
vnnd wolten hiemit s. f. gn. widerumb seine f. vnd nachpar- 
liehe dinste vnd wess derselben oc Mit pitten vnd wünschen 
von dem lieben gott, das es s f gn an leibs oc fridligem Regiment, 
vnnd gluckseliger vberwindung Irer feindt oc nach Irem willen 



119 

ergeen mocht oc oc oc Vnnd hetten Ire f. D: vff die ein- 
gebrachte Werbung sich einer freundtlichen vnd nachparligen 
antwurt entschlossen, so vns solt vorlesen vnd ferner vnserm 
bitten nach, In Schriften zugesteldt werdenn, Gesonnen der- 
wegen wir wolten dieselben s. f. gn: zurugkbringen, vnnd 
dabei vermelden, was Ire f. D: In diesen hochwichtigen 
hendeln, vnserm gn hern Rathen dienen vnnd beforderlig sein 
konten, wolten sie nicht lassen. 

DarufT wir geantwurt, wir bedanckten vnss dess gegebenen 
abscheidts, wolten denselben mit vleiss zurugk bringen, Da 
ess aber sache, das nach besserer Verlesung vnnd betrachtung 
desselben, vns einiger erklerung vonnötten, wolten wir gebeten 
haben, Ire f. D: wolten vff vnser weitter ansuchen vnss Ift 
deme gn. belerung thun lassen, haben dabei erholett, dass wir 
die zuempietung vnnd gluckwunschung gleichsfals vnserm gn. 
hern einbringen, so Ire f g zu hohem danck wurd ahnnemen 
vnd konten auch nicht vnterlassen, die hohe Fürstliche Ehre 
vnd gutthat so vns erzeigt (: dafür wir zum hogsten danckbar:) 
gleichsfals Iren f g zurumen vnd zumeiden vngetzweifeldt Ire 
f gn wurd sich hinwiderumb befleissigen was f. D: zu willen 
gereichte, vnnd ess vnuerdienet nicht lassenn. 

DarufT s, f. D. vns abermaln antwurtten lassen, Der 
dancksagung wehre vnnotig, was die erklerung anlangt, wolt 
sich s. f. D, vfi vnser weiter suchen gutwillig verhalten, vnd 
begeret wir solten bei s. f. D: zur maltzeit essen 

Seindt daruff In Saell gefuret, 

Da wir dan neben dem Grafen dem Grafen von Tien- 
schien vnd iij Polnischen hern vnd des hertzogen Cantzler 
In anwesend des hertzogen zu Tisch gesetzt, der her hauss 
Cumpthur neben den Grafen vnd ich neben den hertzogen 
vfT der andern seiten, vnd hat der hertzog vber tisch, mit mir 
In geheim, von der Rigischen gerucht der verreterei, Irer 
vestung vnd bauwcrcke, auch dess Schlosses zu Riga, vnd 
dess Probst zum hasenpott gedacht, Damach des Polnischen 



120 . 

kreigsuolcks Taruest, von des Reussen vestungen so ehr In 
die eroberte Heuser machte, dieses allen ein bericht gefragt. 

Nach essenns, wie ehr mit dem Grafen etwas geredett, 
vnnss die hanndt gegeben, vnnd den hern hauss Cumpthur 
mit diesen woerten angesprochen 

Mein lieber her Comenthur, Ich bitt euch Ir wollet dem 
hern Meister, Meine freundtUche vnnd willige dinste antzeigen, 
vnd wormit ich seine Liebe dienen vnd rathen kan, dass will 
ich gerne thun, daruff sol sich S. L. gentzlich verlassen, In 
allem, was meinen eiden vnd pflichten nicht zuwider, vnd 
das sich s. L. alles guts zu mir versehe. 

Alss hiruff der hauss Cumpthur erholet, das s f D sich 
dermassen vnsern gn hern wolt beuolen sein lassen, hatt ehr 
abermaln gesagt, Ja In allem was Ich one verweiss meiner 
pflicht thun kan. 

Seindt damit hinab beleitzaget worden 

Wie wir nun in die herberge komen sein, haben wir den 
abescheidt mit vleiss durchsehenn, vnnd weitter nachforschung 
zuthun notig befunden, haben demnach Canitzen zu vns bitten 
lassen, (ad marg: Nota — Beihandlung sich abermaln ver- 
lauffen) welcher alssbaldtt gekomenn. 

Habenn Ime demnach angetzeigtt, wir hetten voerhin 
vff ein noetfall erklerung vnss voerbehalten vnd gebettenn. 
Nun wehre der abscheidt gerichtet, vff die Preussische Hand- 
lung demselbigenn nachtzusetzenn , doch hetten sich Ire f. D, 
dabei erbotten, do sie ausstrucklich bericht worden, oder noch 
besucht worin sie raten solten, das sie es gerne thetten oc. 
Nhun where vnserm gn hern mit der Preussischen Handlung 
woll gedienett, weiln Ire f. gn: allerlei nachrichtung , zu Irer 
Sachen bedingung, darauss habenn konnten, Doch machten 
sich Ire f. g. dannoch bedencken, wie sie vns dan In abbferti- 
gung desselben nit zuuergessen beuolen, das vber solche 
offenbarliche Preussische Handlung, Ire f D noch mit der 
Kho; Maitt; domals oder hernacher beihandlung gepflogen 



121 

haben konten, daran auch nicht dass weinigst gelegen sein 
mocht, Es konth auch In der Preussischen händlung, viel 
dinges vergessen sein, so man hernacher gemerckt, vnnd 
numals mein gn her, In Irem neuwenn handcU zuerhaltenn 
hette, zu diesem so wüsten wir vor vnser person auch änderst 
nicht, dan das In der offentligen Preussischen handlung, das 
Jurament des hertzogen nicht verleibtt, daran dan der gantz 
heupthandell henckte, vnd m gn hern zum hoegstenn zuwissen 
vonnoetten, Bitten demnach, weiln der hertzog In erklerung 
gewilligt vnnd wir aber fast vnsern bescheidt hetten, also das 
wir Ire f D vngerne vberlauffen woltenn, ehr wolt sich m gn 
hern zu gefallenn nicht beschwerenn, diese dinge ahn sichnemen, 
vnnd bei f. D : aussrichtenn, Auch so es Jemer mugligen vnss 
abschrift des Eides erlanngenn. 

Hirauff hatt ehr nach vielem erbiettenn sich desselben 
angenomenn vnnd treuwligen ausszurichten belobett. 

Denselbenn abennt speeth noch vmb viij vhr ist ehr wider 
zu vnss In die herbergk komenn, vnnd bescheidt gebracht 
wo folgtt. 

S: F: D: hettenn mit der konigligen Maiestat gaer 
keine beihandlung gepflogenn, Alleinen das sie Ire Priuilegien 
hettenn lassenn Confirmiren, darein sich mein gn her Meister 
auch woU voersehen soltt, Sonderlig mit denen Priuilegien, 
da Iren f. gn» vnd den landen mitt gedienett deren one Zweifell 
Ire f. gn. vonn keiser vnnd khonnigen hetten oc vnnd velicht 
besser alss ehr der hertzog gehaptt hette. 

Vnnd vor allenn dingenn solten s. f. gn: der Session, 
der Election vnd der Appellation, der Meuntz, vnnd Zoll In 
acht nemen. 

In diesem hetten sich s. f. D; woU bewahrett, aber ess 
geschehe Inenn gleichwoU viell eintrangk vnnd wurd einss 
theils nicht gehaltenn. 

Die Session hett woU seine maess, wurd selten zu 



122 

Reichstagen gefordertt, So gedacht man seiner auch weinig 
In der Election, wie ehr auss etzh'gen handlungen vermerckt. 

Die Appellation gestattet ehr nicht, aber doch drung^ 
man fast daruff, 

Der meuntz halben wehre Im Zusage gescheen frei zu- 
meuntzen allein des schroetzs zuuergleichen, wurd auch allerlei 
darein gemengt 

Den seinigen wehre In des Königs landen der Zoll frei 
geben, dasselb wurd nicht gehaltenn, sondern mit gewaldt 
geendertt 

Diss alles wurd mit disputirligen dingen angefechten, 
darumb solt sich mein gnediger her woU voersehen, das die 
handlung fein grob vnnd deutlig, vnnd nicht subtiell vnnd 
disputirlig gesetztt, 

Vnnd vor allenn dingenn das man sich des Schutzes vnd 
schirmbs besser verwahre vnnd gewiss wehre alss vorhin, vnnd 
dass die Kroen Polen solchs lobte vnd zusagte 

Das Jurament sei schlecht vnnd gemein, als ein Iglicher 
vasallus seinem lehenhern pflegt zuthun 

Nemblig seinem hern treuw vnnd holdt zu sein, sein 
bestes zuwissen vnnd schaden zu wenden, 

Es wehren s. f. D. vnbeschwert gewesen, dauon Copei 
mitzutheilen, haben aber vor diss maell dazu nicht können 
komen, wurd ess aber noch hinfurder begeret solte guth Raeth 
dazu sein, 

Sonsten wüsten Ire f. D. vor dassmall nichts zu raeten 
sondern erbetten sich, vfn weittern mangel zu Jeder zeitt In 
allem s f D Raeth mitzutheilen, was derselben Eiden vnd 
pflichten vnuerweisslig 

Denn xxiiij Septembris, zur mittags maltzeitt ist widerunib 
Friderich Canitz zu vnnss In die herberg komen, vnnd ange- 
zeigt, Dass der hertzog die verschienenn nachtt, noch die 



123 > 

dinge zu gemuth gefurett, vnnd Jemerss nachtrachtung gehaptt, 
womitt ehr dem hern Meister dienen mugenn, hat demnach 
vermeldett, Ire f. D: wüsten vber vorigs nichts zubedencken 
Alleinen dass, dass nicht weinig m gn hern Meister zuwissen 
vonnottenn, wie dass andertheil Freusssen welches der Khonig 
Ir wirdenn, mit staedtligen Priuilegien versehen, Daq obwoU 
s. f. D: dieselben nicht wüsten, So segen vnnd spureten sie 
doch, das sie sessen als eigene Freihern, vnnd wehre dass 
gewisse, das Ire f. D: so gaer guthe vnnd räume Priuilegien 
nicht hetten, als eben das andertheil Preussen, vnnd hettens 
Ire f. D:*In Irem handelt bedencken können, sie hetten hoff- 
nung gehaptt, ebenmessige bei der Kroenn Polenn zuerhaltenn, 
weiln dan vnser ein, nach Dantzigk ziehenn wurd, Riete f. D : 
treuwlig, desfals nachrichtung zu thun, vnnd dieselben ahn 
die hanndt zubringen ob m gn hern auch damit gedienett, 
vnnd denselben zuuolge Ire habende Priuilegien verbessern 
vnnd verweittern konnth. 

Letzlig hatt der Canitz noch gedacht vnnd geraten, die 
subiection mit voriger gemelter Condition zuuerwiliigen vnnd 
zuschliessen, da ess auch zuerhalten, Das die subiection nicht 
ehe In Ire Kraflft ergeen sein soltt, ess wehre dan zugesagter 
massen der schütz erfolgtt, vnnd die lande zu voriger wirde 
gebrachtt, diese meinuitg vnd nichts änderst, wehre dem hemn 
Ertzbischoff von f. D: auch gerathen. 



124 

i050. 1561. Sept. 18. Terpa. ~ König Ericli XIV. 

an Claus Cliristiemsson. 

Cop. 

Zeigt Besendung des Königs von Polen an ; verzichtet auf Erwerb Weisscnsteins 
um Geld und befiehlt, Gewalt zu brauchen ; weist die Ansprüche Herzogs Magnus 
auf Münze und die Mithenschaft in Reval zurück; billigt die Verhandlungen 
wegen Pernaus, will jedoch bei eventueller Uebemahme der Stadt nicht abermals 
so übcxVortheilt werden, wie bei Reval, und untersagt ins Künftige den Abschloss 
ähnlicher Tractate mit andern Orten, wie beispielsweise Riga, ohne seine, des 
Königs, vorgängige Prüfung und Genehmigung u. a. m. 

Swar til her Claess Christiersson att här Lars Flem- 
minge och Erich Häkensson schuUe begiffwe sigh til 
Raffle, Datum Terpa then i8 Septembris Anno oc 6i. 

Wij haffwe bekomitt edhers scriffterlige swar käre her 
Claes medh Peder Tursson Ihen 3 Augusti dateredt vdi Raffle, 
och säsom i iblandh annedt begäre att her Lars Flämingc 
sampt Erich Häkensson matte komme edher tilhielp, effther 
som wij edher ther vm tillförenne medh förtröstede, Sä haflfwe 
wij här tili icke rattere wetedt, ahn att the lenge seden hade 
waredt framkompne dc Men effther wij nu förnimme att förbe** 
her Lars är worden siuck vdi wägen och tileffwentyrs icke 
nägedt hasteligen kan framkomme Therföre opä thett i medh 
hielpen Icke schole wäre nödstelthe, wele wij att her Göstaflf 
Fincke schall wäre vdi bans stadh sä lenge, och sampt medh 
Erich Häkensson bliff'we ther hooss' edher in tili thess, att her 
Lars kan äther bliffwe tilpass igen, och förmär begiffwe sigh 
tijtt vdöffwer, Wij haffwe förthenschuldh lathedt schriffwe för- 
be*® her Göstaff tili, att han vthen all forsummelse schall 
schynde sigh thär häden, achtendes pä wärtt gagn och bedzte. 
Och effther wij haffwe nu latedt stalle och förfärdige then 
Instruction tili hertugh Magnus (:ther vm wij senest gäffwe 
edher tilkenne:) hade och gärne seedtt att her Larss Flem- 
mingh hade matt dragedt ther medh ästadh, effther som wij 
thct tilförenne hade achtedt och beleffwedt, Therföre wele 



125 

wij nu bruke för^® her Göstaff ther tili, samptt Jacob Burwijtz 
them wij vdi lijke matte haffwe tillschriffwidt, att han sigh 
tili edher schynde schall medh thett allerförste och satnme 
Legation företage. 

Hwadt the nije Tijdender belanger, ähr Oss behageligitt 
see och gerne att 1 altijdh hafiwe edhers wisse kundschaper 
vthe, giffwendes Oss tillkenne hwadh säsom i förnimme wäre 
pä färde. 

Thett i och föregiffwe om Kongen i Polen menendes, 
att ther som wij wäre i förbundh medh hwar annen, schulle 
thet wäre Oss mijckitt Profijtligitt, synnerligen för Rydzsens 
schuldh hwar han nägedt ßendtligitt wille sigh emott Oss 
företage, Szä ähre wij nu tillsinn es att haffwe een Legation 
ästadh tili honum, tili att afihandle hwadh säsom tillförenne 
emillen Oss ähr päbegynth wärdet. 

Vm wittenstheen synes oss icke göres behoff, att man 
schulle kqpe honum thett vdaff, effther wij see att thett för- 
schlagh wij tilförenne hade mendt medh thenn Oldenbochumb 
inthet will hielpe i saken, Althenstundhhan mheer hermesteren 
ähr ahn nagen annen förnimme Och sä thet eendeles wäre 
sandt som wij tilförenne sagdt haffwe strax wij förnimme thet 
han hade bekomedt förstrekningh äff edher nemligen att thet 
pä sidztene schulle löne Oss ille möden igen wäre förthen- 
schuldh bäst, att man lade sigh win vm, att tagedt in anthen 
medh machtt eller List, hure man thet heldzt künde bringe 
tili wäge, Och effther thett ähr tillförenne eendeles förschutedt 
och förlammedt vdaff Rydzen och wij förnimme, att ther 
ingen förrädh schall wäre pä fetalie, Försee wij oss förthen- 
schuldh att thett (:nest Gudz hielp:) wäll kan stä tilleroffrendes, 
Hwarföre wäre godt att seden i hade nu Eröffredt padiss 
effther som i tilförenne haffwe bekommedt bescheedh vm att 
1 thä lade edher flijtt och winn vm att förhindre them til- 
föringe ther pä wittensteen ähre biudendes tili (: hwar möge- 



126 



ligitt wäre) medh hunger att twinge them ther tili att giffwc 
thett vp, Thesligeste och ther som thett wäre sä lägligitt att 
bruke ther schytt före, säge wij helst att i lathe komme ther 
heden tili ahn lo eller 12 halffwe Chartoger, och när som i 
hade bekomedt sä myckitt Krut som i künde behielpe edher 
medh att i thä beskuithe thett tili Storms, doch sä att i icke 
storme ther tili för ahn som alle stryckwärner wäre medh 
sielffwe muren wäll nederlagde och beschutne, och grafTweme 
sä (örfylthe, att folckett vthen altt hinder och minste lijfTzfare 
künde vdöffwer komme, Tagendes edher och "sä tili wäre att 
i icke nu sä bare edher ätt medh beschantzingen , säsom i 
giorde then tijdh i beschansede Raffle Slott i thett allenest 
pä een sijde thett beschansede vthen Oss syntes att ther som 
i vdi Förstone begynthe pä then ordtt som minst lägligh wäre 
tili att beskiuthe vpä thett the ther innenföre wäre icke rattere 
schuUe mene ahn att thett wäre edher alflwere att Storme 
ther tili, och therföre förstherckie sigh medh Bolwercke ther 
moott igen künde man thä (rseden the hade förbygdt och 
förblottedt sigh medh trä wirke pä then ordt:) haffwe edher 
schantzkorger äther pä then annen sijde ther som bedzte 
tilfelledt wäre tili att beschiuthett. Och schule i wetthe att 
hwadb säsom i vdi sä matte Eröffrendes warde, wele wij att 
i sä förhälle edher moott them ther pä ähre. efiUier som vdi 
sädenne fall i krigzwijs schee pläger, nemligen ingen medh 
Lijffwedt förschonendes pä thet att the matte pä een annen 
tijdh wethe thett icke wäre godt att halle sädenne loss sesse 
lenge vppä, när wij wärtt folck therföre förschickendes wurde. 
Säsom i och rädde oss tili, att wij heller schulle lathe 
förhandle medh hertugh Magnus vm Raffle stifll ahn vm 
Wijken efither han thett tillefifwentyrss icke will afflathe, Szä 
liggcr ther icke stört lagh vpä nu handle ther nägedt vm, 
vthen wij wele lathe thett bestä pä een annen tijdh, in tili 
thess wij fä höre, hwadt fördtgängh then Legation will tage, 
som wij nu achte haflwe ästadh tili honom, och ther som 



127 

wij ingen godh swar ther pä bekomme, kunne wij wäll se- 
den framdeles göre tili saken hwadh som Oss synes. 

Wijdere gifTwe wij och tillkenne om thett mynt som 
hertugh Magnus begärer ther pa dornen ahnrätte, Szä schole 
i wetthe att wij ingeledes ähre tilsinnes att städie honom thett 
effther Wele och icke heller att hans partij schole haffwc 
ther nägedt att bestelle, Wij hafTwe och beseedt thett swar i 
honom pä hans schriffwelsse giffwidtt hafTwe hwilckitt oss 
wäll behager Och ther som han ahn ytterligere edher be- 
soldendes warder ther vm, thä mä i sware honom säsom 
tilförenne, gißwendes före, att thett icke wäll kan schicke 
sigh, att twä herrer schole regere pä een städh, Begäre för 
thenschuldh, att han wille hafTwe sädent fordragh, ock icke 
efTterstä, thett som Oss ähr olijdeligitt och tili schade, hwar 
thett icke künde hielpe eller göre fyllest i saken, och thett 
komer tili nagen wijdere dissputatz och trätte, thä kunne i 
gifTwett före seijendes, att effther thett andeligen stadtt och 
härligheett som Bisperne här tili fördt hafTwe geller nu inthet 
mere efTther thett och är emoott Gudz willie och befalningh, 
att the schole befathe sigh medh thet som wärldzligitt rege- 
menthe belanger Therföre kunne i icke wethe medh hwadh 
föge han ther efTther stäer, och will trengie sigh in pä thett 
Oss tillkommer, Althenstundh han doch inthett mere haiTwer 
ther inne hooss Oss, ahn blotte kijrcken allenest Seger han sigh 
thett ingeledes wille afflathe, thä mä i sä sware, att wij thä 
heller ähre tillsinnes, att läthe bygge honom een domkyrcke 
annerstedtz vthen för staden som schall wäre honom sä be- 
lägett som then andre, ther han mä siunge een wisse som 
honom bäst synes efilher wij icke kunne then ordt vmbäre. 
Wij förnimme och huru säsom i hafTwe waredt tilhandels medh 
StädthoUerne pä Pernow och huru widt i ther medh kompne 
ähre, Szä behager Oss thett wäll hwadh säsom i vdi sä matte 
päbegynt hafTwe, doch efTther wij nu senest försäge Oss vdi 
then handell medh the RäiTwälsche, i thett wij endeles altt 



128 

förmyckitt lathe them effther vdi theris Priuilegier, mere ahn 
som thett hade giordz behoff, Befruchte wij Oss nu för thet 
samme, att wij och sä nu schulle bliffwe försnellede Och pa 
thett i mäge wethe hwadh i schulle fortröste ^) pä 

Pernow, thesligerste och then i Staden ähre hwar the nägedt 
warde begärendes, Szä mä i tilseije honum att wij wele försce 
honom medh eett godt vnderhäldh vdi sijn lijflfztijdh, effther 
som wij haffwe thett giordtt edher och andre wäre gode man 
flere här i Landett, eller ther som honom thett icke nöies, 
thä kunne i förhandle ther pä att man hade honom äff 
medh een lijdeligh Summe peninger Men thett wij schulle 
efftherlathe honom bliffwe ther pä i sijn lijflfztijdh, kunne wij 
thett icke göre, wäre icke heller rädeligitt betroo sädenne 
Fäster, nägre andre ahn Swenscht folck effther the Fremmende 
kunne tilleffwentyrss halsse vm när the wele Som i och 
schriffwe att för*^® begärer behälle thet som han haffwer 

hafftt vdaff hermesteren sä kunne wij inthett sware ther tili, 
för ahn som wij fa wethe hwadh thett ähr, kan schee, att 
thett kan wäre lideligitt, thett kan och tilleffwentyrs wäre 
oss tili schade, Men när wij warde förnimmendes hwadh sä- 
som thett ähr vdi alle sine punchter, wele wij wäll framdelis 
wethe edher ther besched vpä. 

Hwadh Staden belanger, wele wij och att i giffwe them 
godh Fortröstningh, seijendes att thett wäll schall bliffwe 
wenligen och wäl medh them förhandlet, doch wile wij icke 
att i nägett schulle eller bewilge tili theris priuilegier, 

vthen Sender Oss ther Copier vdaff pä thett wij mä förnimme 
huru the lyde, Och ther som ahn nägedt fördrögdes medh 
swar tilbake igen, mä i halle them ther medh vppe före- 
giffwendes, att effther the wäll haffwe förnumedtt huru wen- 
ligen medh the Räffwälsche ähr förhandlet wordet, försee i 
edher att the och sä wäll schulle bekomme godh swar sä 



*) Lücke im Text; wie noch an einigen andern Stellen. 



m 



snart wij fä förnimme hwadh the begäre, Men att wij schuUe 
nagett för bewilge ther tili, synes oss icke wäre rädeligitt, 
kunne i sa widt bringe tili wage, att the Oss sielffwe be- 
sökie matte, Och giffwe sig i handeil medh Oss, sage wij 
thett gerne. Till thenne Articheis beslutt schuUe i wethe, att 
när som i här eflfther nagen sädenne handell wethe kunne, 
anthen medh the Rigesche heller andre som tilleffwentyrs 
wele sigh vnder Oss begiflfwe, att i thä ingen Tractat medh 
them vprätte, för ahn wij fä wethe hwadh the vdi alle puncter 
ähre begärendes, ther vm i mäge giflFwe Oss tilkenne, Och 
när the Oss Swärie schole, att i thä aname eden äfft them 
efflher som andre, 

Säsom wij tilförenne haffwe schriffuit edher tili käre her 
Claes vm then befestning som wij wele haffwe vprättedt i 
Raffle tili att försware hampnen medh, ther pä och Anders 
Malere wijdere bescheed och befalningh bekomitt haffwer. 
Sä säge wij gerne att i ther vm sä wile lathe bestelle. Och 
ther som i thett icke künde nägedt bliffwe tilgiordt i höst, 
att man thä pä Förähredt toge samme bygningh före, doch 
sä att i tillförenne besichte een platz vtt, ther man samme 
blockhus künde vprätte, sä att thett künde ligge hampnen 
nägedt belägedt, Giffwendes Oss vm edhers betenckiende til- 
kenne buru säsom edher synthes bädst wäre, att man samme 
bygningh künde profiteligist företages, För ahn som i nägedt 
widere giorde ther tili. 

Vm peningerne i begäre, haffwe i tilförenne fätt be- 
scheedh vm, medh Anders Biörsson, Och effther wij nu ähre 
här qwar i Rijket och sielff sä bestelle vm wäre saker, Ther- 
före schall edher ingen deell Fattis, vthen wij wele sä för- 
schaffedt, thett i medh alle nödtorffther schole bliffwe för- 
sedde, haffwe och förthenschuldh latedt befale wäre Städt- 
hällere pä Stocholm, sampt Anders Sigfridsson, att the 
schole sende edher nu i höst tili ahn Tusendh pundhelester 
Spannemäle, halff parten malt, och halffparten . Rogh, Och 

9 



130 

försee wij Oss att när i nu bekome her Göstaff och Erich 
Häkensson tili edher schule the wäll taghe edher thett omak 
ifrä, och lathe samme Spannemäle male och tilpynte, wäre 
och icke orädeligitt, att ther som thett icke, wäre sä radh i 
Staden tili qwarner sä att the kunne förslä ther tili, att man 
bestelte eller och lathe göre hoos Clensmederne een hoop 
handqwarner vdaff Jernn giorde, sädenne som man pläger 
bruke vdi bestalninger, när ingen rädh wäre pä färde, them 
künde man och sä för een nödhielp bruke, wij haffwe och 
latidt schriffwe Anders Sigfridzson tili, att han schall bestelle 
edher the meste som han kann ästadh komme äff thett 
slagedt 

Ähr honum och tillschriflfuidtt, att han schall sende edher 
vdöffwer, vthen all försumelse the dubbell Chartoger, ther pä 
han tilförenne war befalningh haffwer bekomit, Thesligest, 
effther wij wäl kunne tenckie att the Schytt som I tilförenne 
haffwe bekomet, föge kunne förslä, om i nägedt tugh tili 
felde göre schole, Therföre schall han och medt thett samme 
sende edher ahn Twä hele Chartoger Fijre halffwe Cartoger, 
Twä hele Slanger, ther tili medh ahn lO Feldtschytt stoore 
och smä, medh sä mänge Lodh och andre tilbehöringer, som 
behöffwes och förslä kunne, Thesligest och 2 Moser them i 
künde bruke tili Fyrwerck, Om kruthett schall och sä bestelles, 
att i bade frä Dansche schule bekomme vndsätning, thesligest 
och sä mykitt som ifrä Stocholm kan vmbäres, ther vm och 
besteldt worditt ähr. 

Begäre i och wethe huru i schole tage saken före emoott 
hermesteren hwar thett komme tili een wänlige förening 
emillen Oss Rydzen och kongen i Pälen, Sä mä i nu foort 
fare medh thenne • handeil, effther som i haffwe päbegynt, 
Leggendes edher all flijtt och win vm, att göre honom aff- 
breck, bade medh gcwalt, Thesligest och medh prachtiker i 
hwadh mätthe i thett helst kunne bringe tili wäghe , Och 
icke thess mindre hwar i förnimme, att han wäre tili frijdh 



131 

benagen, mäge i forste honorn ther medh styrckendes ther 
tili, att han oförsummeligen haflfwer sine fulniyndige ästadh, 
GifiWendes them Fulmacht och befalningh, tili att inlathe sigh 
pä lijdelige Conditioner medh Oss, schulle wij icke wäre tili 
frede obenägen, vthen heller medh tilbörligh swar Oss emoot 
honom befinne lathe, I midlertijdh, mäden ther opä förhand- 
ledes, kunne i icke teste mindre foortfare, vdi edhers före- 
haffwende, och vprätte thett wij edher haffwe befaledt, 

Säsom i och föregiffwe, vm Anders Pedersson pä Fär- 
dall, och begäre att han matte bliffwe förlossedtt tilbake igen, 
Szä haffwe wij i sa mitthe gunsteligen ahnseedt hans legen- 
heter, kunne och wäll lijde, att han mä komme heem igen 
ooh see vm sitt gagn och bedzte. 

Wij äre och gunsteligen tillsinnes, att effterlathe edher 
the Sex hundrede |( ortiger tili skenck, them i äff Oss ländt 
haffwe opä thett att i thess welwilligere mäge äther ther 
emott igen, wette och achte wärtt bedzte, effther som wij 
edher ther vm betro, wäre och icke obenägne att vplathe 
edher the godz som vdi Äbo län ähr beliggendes effther 
som i thett begäre, Men effther war käre Broder then hög- 
borne Purste her Johan, hertug tili Finlandh, haffwer thett 
alredbe vdi war salige käre her Faders tijdh bekommet vnder 
sitt, kunne wij icke wäll bekome ther tili medh, doch icke 
thäss minder, wele wij i then stadh effterlathe edher then 
häfedzrätt som i begäre, vdi Oster bottnen, och förschicke 
edher her medh wärt öpne breff tilhände, ther opä lydendes och 
elliest sä här effther som här tili, edher vdi gunst och näde 
betenckie« Datum vt supra. 



9^ 



1051. 156L Sept. 19. Wilna. - König Sigismuad 
August an den OM. Rotbart. 

Ori£^. (Verz. I, 1384.,) 

Dankt für die ihm bewiesene Gesinnung, mit welcher er sich und sein Land 
ganz in des Königs Macht und Obhut gibt ; verheisst, sich des Landes nunmehr 
aus allen Kräften annehmen zu wollen und verweist im Uebrigen auf den Palatin 

von Wilna. 

In dorso: Anno 61 mense Septembri 

SIGismundus Augustus Dei gratia, REX Poloniae, 

magnus Dux Lituaniae, Russiae, Prussiae, Mazouiae» 

Samogitiae, etc. Dominus et haeres. 

ILLtris PRINCEPS, Domine Amice et vicine noster 
charissime. SAlutem prosperosque rerum omnium euentus. 
Ex literis Illtris Domini Palatini Vilnensis intelleximus, quantum 
Illtis uestrae erga nos Studium et obseruantia sit, quantaque 
eiusdem fiducia opis et äuxilii nostri, ad statum Liuoniae ad- 
uersus communem hostem defendendum existat, quibus quidem 
causis Illtem uram adductam esse, vt et ipsa se ad fidem et 
auctoritatem nostram contulerit, et caeteris Liuoniae ordinibus, 
idem ut facerent auctor extiterit. In quo quae sententia 
uoluntasque nostra semper fuit, non dubitamus cognitum Illti 
uestrae esse, sane enim in eo nuUum priuatum commodum 
unquam propositum nobis fuit^ omniaque ea consilia nostra» 
ad salutem et incolumitatem Prouinciae illius, et suscepta et 
collata semper a nobis sunt, quam quidem Prouinciam, et 
uicinitate foederibusque nobis antea deuinctam, et ea locorum 
oportunitate instructam, ut tanquam Arx, tum Ditionum 
nostrarum, cum multarum Christianarum Regionum, aduersus 
hostem illum, habita semper fuerit, noluimus in potestatem 
barbari ac crudelis hostis venire, atque armis potentiaeque 
illius id quod iam magna ex parte contigerat, succumbere. 
Itaque grata nobis ea Illtis urae erga nos uoluntas existit, 



13S 

daturique semper operam sumus, ut Illtem uram emsce in- 
stituti, consiliique sui nunquam poeniteat, utque et dignitatem 
et commoda sua quam maxime curae nobis semper esse re 
ipsa iudicet. Quod autem attinet spem lUtis urae, quam in 
ope et auxilio nostro coUocauit, ea ne aut Illtem uestram, 
aut quemquam vnquam fallat enitemur, nostraque propria 
pericula' et incömmoda illa, qiiae ei Prouinciae incumbunt, 
semper iudicabimus, atque ad ea propulsanda, uniuersumque 
Prouinciae illius statum defendendum, non modo omnes nostras, 
Regnique et Ditionum nostrarum opes et facultates, sed sa- 
lutem etiam nostram, si id necessitas exposcat, lubenter con- 
feremus, neque vnquam patiemur^ ut in statu Prouinciae illius 
defendendo, quicquam a nobis praetermissum uideri possit, 
quod ad Christiani atque ' subditorum reique publicae suae 
amantis Principis officium, pertineat. Caetera quae ad eam 
uoluntatem studiumque nostrüm explicandum spectant, ex 
lUri domino Palatino Vilenensi lUtas uestra cognoscet. Quam 
foelicem valere cupimus. Datum Vilnae, XIX Septembris, 
Anno Domini M. D. LXL Regni nri XXXIL 

(Eigenh:) Sigismundus Augustus 

Rex sst. 

ILLtri PRINCIPI Domino GOTTARDO Ketlero, 

Ordinis Theutonicorum iu Liuonia Magistro Amico 

et Vicino nro charissimo. 



1051S« 1561. Sept. 20. Eeval. — Claus Gliristienissoii 

an den Herzog Mann. 

Cop, (Verz. I, ijSj) 

Sendet Zeitungen von Riga, Dorpat und Narva und bittet von seiner etwa 
bevorstehenden Ankunft rechtzeitig unterrichtet zu werden. 

Jlögborne Purste och Nädig*® Herre. Min vnderdänige troplic- 
tige tieniste E: F: N: altidh tilförende oc 



134 

Nädig** Purste och Herre, Säsom Jagh I all vnderdänig- 
heet Loth E: F: N: senest förstä Hwad vmstender tidender 
och Legenheeter, dhä wore opä färde oc Szä Haffwer her* 
sedan inthet sijnnerligith förefallet, vtan en köpsman är I 
tesse Dager kommen iffrä Righa, Huilcken weth seije att the 
Rigeske haffue Ingelunde welet swärie kongen äff polen eller 
woijwoden äff Littowen, Vtan bleffuet widh then eedh the 
tilförende haffue sworet Herrn esteren och Erchebispen, är 
och woijwoden I sä matte tilfridz stäldt att Hermesteren 
och Erchebispen med nägre äff begge theris budh sampt twa 
Barg mestere och twä Rädhmen skole drage vp til kongen 
tili att hylde bekenne och swärie honum för theris Skydz- 
herre eller huru the wele bare sigh äth, Gick och för fult 
rychte I Riga att nägre hoghpäler skulle wäre affkommendes 
med en hoop groffskyt (:Doch huru sant ther vm mä wäre 
och hwart vth thet skal gelde, är man an nu icke fulwiss 
opä oc AUenast hwad polens förehaffuende med Rydzen be> 
langer sijnes thett nu haffue en godh begynnelse, Tij polac- 
kerne haffue alrede Darbst Inne, Theremet Rydzen förstrecker 
sigh medh alle macht Flj^ier sich och alledage Närmere Intill 
polackerne sä att the altidh fä fanger Iffrä hwar annen, Ther- 
aff man icke annet kan tencke an att thet will Ju öffuer ett 
klappende gä vth, Hwad thet kan Lijdhe, Migh är och I tässe 
Dager iffrä Narue tilscriffuit att Rydzen Haffuer an här til 
hafft bestelle medh Thateren, Men I winther will bocken gä 
ahnn medh pälackerne dc Thernest Nädig*® Purste och Herre 
kan Jagh E: P: N: vnderdänig* icke förhälle att Jagh I tässe 
Dager Haffuer vnderdänig* vndfänget ko: mtz tili Swerige oc 
E: P: N: käre her Broders min eller Nädig*« Herres scriffuelse. 
Thervdinne en articull Lijder vm E: P: N: personlige an- 
komst hijtt tili Reuel I thenne höst och sedan naget wijdere, 
Säsom thenne Inluchte ZedelL förmelder Thet then alzmec- 
tig*«Gudh giffue tili Lycke Therföre N. Purste och Herre 
wore min vnderdänig*« begeren att Jagh matte nägeth fa wethe 



135 

ther äff tilförende anthen E: F: N: wil blefi"ue her pä Slät- 
tedh eller I Staden, Opa thet man künde bestalle och tilredhe 
för E: F: N: thet bäste man kan och effter thet förrädh her 
opä färde, Doch kan Jagh E: F: N: vnderdänig* icke förhälle 
att her opä Slättedh är icke etth gäth huss eller gemack som 
E: F: N: kan bliffue vdi sedan nägeth anneth som man kan 
hielpe sigh medh vtan fattes alt thet man skal opähalle oc 
Vm E: F: N: förthenskuld nädelig* sijntes bliffue I staden, 
will Jagh' Dhä bestelle och tilpynte Eth gäth huss ther E: 
F: N: kan bliffue vdi alenest will Jagh E: F: N: vnder- 
dänig* icke förhälle att förtäringen är här ganske dijr, och 
vm hestefodret aller wärst Synnerligen effter haffre, All then 
stund Her vm kring bleff I wahres föge sädt, Och thet lille 
som sädt bleff är nu mesteparten förtärdt, Vm E: F: N: 
förthenskuld nädelig* wille lathe skepe hijtt nägre skutär Fülle 
med Haffre Iffrä finlandt Dhä komme thet her nu wäl til 
matte, För E: F: N: Hester först oc Hwar och nägeth bleffue 
vdöffuer (: mehre an som nu och Dhä Gudh wiUe E: F: N: 
komme tilbacke bleffue förtärdt, thet künde man her E : F : N : 
tili thet bäste sedan lathe förijttre oc 

Men hwadh beledsagendet belanger medh Rijthere eller 
knechter, Huilckit och huru myckit E: F: N: helst för gäth 
anseer skal nest Gudz hielp wäre tilrede när sä widt kommer 
oc Hwad her och älliest vdi midier tidh för tidender och 
Legenheeter komer förefalle will Jagh E: F: N: vnderdänig* 
altidh förstendige Och vdi alle matte migh vm E: F: N: 
gagn och beste opä thet trolig*® beflijthe och winlegge Thet 
Gudh kenne Then och wärdes E: F: N: widh helse sunheet 
och all Lyckeligh wälfärdt nädeligen beholle och beware. Dat 
Reucll 20 Septembris Anno oc 61, 



136 

1053« 1561. Sept. 22. Königsberg. — AbscMed des 

Herzogs von Prenssen, ertheilt den Gesandten 
des OM. Ootliart. 

'Orig. (Verz. /, 1386.) 

Die Subjection Livlands unter Polen betreffend. 
In dorso: Preussischer abscheidt. 

Furstlige Durchlauchtigkaitt zu Preussenn 
3c M ei n gnädigster Fürst vnnd Herr, gebenn des Hoch- 
wurdigenn, Durchlauchtigenn Furstenn vnnd Hermn, 
Herrnn Gottharttenn, des Ritterlichenn Teuttschenn 
Ordenns zu Eifflannd Meisternn gesanndtenn, denn 
Edlenn Ernuestenn vnnd Achttparnn Herrnn Caspemn 
Sihcborgk Hausscompternn zu Riga vnnd Christiann 
Schröders folgennde anndwortt, 

Nach gewönnlicher freunndlicher vnnd nachparlicher 
danngsagung, Auch gegenwunnschenn pittenn vnnd erpietenn 
ferner zuuormelden, Es wehr nitt ohn das F. D. vorganngener 
zeitt des Schutzes halben, welches der Durchleuchtigster Gross- 
mechtigster Fürst vnnd Herr, Herr Sigissmundus Augustus, 
Kunig zu Polann, Grosfurst zu Littawenn dc mein gnedigster 
Herr, gegenn denn armen bedruckten vnnd zum eusserstenn 
betruebtenn landenn Eifflannd sich gnedigst vnnd Kuniglich 
erbottenn, vnnd vbernhommenn , allerley borichtt, so woll 
vom Herrnn Meister, allss dem Hochwurdigenn Durchleuch- 
tigstenn Hochgebornnen Furstenn vnnd Herrnn, Herrnn Willhel- 
menn Ertzbischoflenn zu Riga, Marggraifenn zuu Branndenn- 
burgk 3C beidenn meinenn gnedigstenn vnnd gnedigen Hermn 
gescheenn, Es habenn auch F. D. bey Kon. Matt, hochst- 
gedachtt, auff Ihrer Hochwurdenn vnnd F. g. ahnnhalttenn, 
trewlich, freunndtlich , vnnd nachparlich, so viell ahnn Ihr 
gewesenn, das beste Ider Zeitt gernn gefordertt, Dho nhun 



137 

• 

solich seiner f. D. gutthertzigkaitt , viell fruchtt geschafftt, 
das gonneten sie allenn Stenndenn vnnd gemeinenn Lanndenn 
zu Eifflannd hertzlich, 

Dweill aber der Durchleuchtige Fürst vnnd Herr, Herr 
Nicolaus Radziwill zuu Olyka vnnd Niesswisch Hertzogk, 
Willnischer Woywode, oc auss Kon. befhelich Inn die lannde 
Eiflannd kommenn, mitt dem Herrnn Ertzbischofe, Meisternn, 
beiderseits Ritterschaftenn, Stedttenn vnnd Mannschafftenn aller- 
ley hanndlunng gehabtt, wie die Herrnn gesanndttenn In 
Summa denn Innhald aller hanndlung samptt dem gemachttenn 
beschluss ganntz schickerlich F. D. berichtenn, -Wunnschenn 
F. D. zu solichem beschluss gottes segenn, vnnd das soliche 
vorgleichunng zu gottes eherenn, erbreiterunng seines lieben 
wortts, gemeiner wollfartt der lannde, auch bestenndiger 
ewigweherennder christlicher rhuhe, vnnd friede, gereiche, 
gelannge vnnd komme, Vnnd wissenn, das Ihre F. D. Inn 
solichenn höhestenn vnnd eusserstenn nöttenn, vnnd des 
heilligenn Romischenn Reichs gröstenn vorlassennheitt, dem 
vorstehenndenn schütz der Kon: Matt: ahnnhemenn, dieselb 
nichtt zuuordennckenn, Zuuorauss, weill der Hochgenhanndte 
Hertzogk zuu Olyka vnnd Woywode vonn der Wilda oc der- 
massenn mitt hohenn erpietenn, gelubttenn, auch gegebenenn 
Cautionen, wegenn Kon: Matt: die voranndworttung, vor- 
trettung vnnd schadlosshalttunng zugesagtt, 

Vnnd dweill alle sachenn auff dem beruhett, das Inn 
kurtz weittere notthwenndige hanndlunngenn vorgenhommenn 
werden sollenn, vnnd zu Kon: Matt: Ihre F. g. aigener per- 
sonn sich begebenn werdenn, Bittenn F. D. denn liebenn godtt, 
Ehr wolle Ihre f. g, geleittenn, gnad vorleihenn alle dinge 
woU zubedennckenn, vnnd gefellige fruchttbare vorrichttung 
vnnd beschluss zumachenn. Welche, wie gedachtt, zuu gottes 
ehren, fried, gutter nachparschafft, auch zunhemenn der lannde 
dienlich vnnd furderlich, 



186 

Das F. D. solichs alles, auff ahnngezogcner der ge- 
sanndttenn gedenncken der Herr Maister vortrawenn lassenn, 
Dauor, wie auch des freundliche erpietenn, Seind F. D. hoch 
danngkbar, vnnd habenn gerne gehörett, das es mitt s. f. g. 
die maess habenn soll, allss es mitt F. D. gewonnenn, welche 
auch nichtt auss vorwitz oder Annderm, Sonndernn höchst 
gedrunngener notth vnnd eusserster vorlassennheitt, wie men- 
niglich bewust, vnnd zu rettung Ihres gewissenns ahnn Ko: 
Matt : auch die Cronn Polenn sich begebenn, zweiffelenn nichtt, 
do Ihre F. g. dergleichenn thun werdenri, Es werde dieselb 
nichtt gerewenn, vnnd zu gutter bestenndiger trewhertziger 
nachparschafftt, welcher F. D. genntzlich zu s. f. gn. sich 
vorsehenn, soliche auch Ires teillss gernn hinfurtt bestenndig- 
lichen halttenn woUenn, diennstlich vnnd furderlich sein, Vnnd 
obwoU die zeitt Inn vorennderunngenn viell gebenn konnenn. 
So wollenn doch F. D. des bestenn vnnd alles guttenn sich 
vorhoffen Vnnd soviell sie vormugenn, Darumb denn liebenn 
godt, allss denn geber alles guttenn vnnd des liebenn friedenns 
trewlich vnnd hertzlich pittenn, Wolltenn auch auff gescheenn 
ahnnsuchenn gernn Ihre einfeltige meinunng mitteilenn, do 
sie vorstunndenn, wo mitt dasselb begerett, Dann zuu vor- 
habennder vnnd ahnngefanngenenn subiectionf konnenn F. D. 
mhcr nichtts rathenn, Dann wie sie sich selbst Kon: Matt: 
vnnd der loblichenn Croenn Polenn vnnttergebenn, das Ihre 
f. g. Inn gottes nhamenn, dergleichenn thun, So werdenn 
Kon : Matt : vnnd die lobliche Croenn hinwiderumb sich alles 
pilligenn Schutzes gegenn s. f. g. befleissigenn vnnd erzeigenn, 
Danebenn werdenn s, f. gn. das nutzest vnnd beste, Ihrer 
hohenn geschickligkaitt nach, woU zuwehelenn vpnd zu be- 
hanndlenn, das befarlich auch mitt gottes hilff zu vorkommen 
wissenn. Was F. D. für Ihre weinige einfalld weitter auff 
vortrewlich alinmeldenn, thun konnenn, Soll ahnn derselbenn 
alss dem trewenn freunnde vnnd nachparnn nichtts erwunden 
werdenn, Vnnd wolttenn denn gesanndttenn solichess Inn 



139 

anndtwortt nichtt pergenn, Actum Kunigssbergk denn 22"*'" 
Septembris Anno oc Im Lxj*^ 



1054* 1561. Sept. 26. Riga. — Instruotioii des 

OH. Rotbart für seine Gesandten an Clans 
Christiernsson und dessen Mitverordnete. 

Cop, (Verz. /, 1388,) 

Unter Protest gegen alle verübte Gewalt wird des OM. Geneigtheit zu güt- 
lichem Austrage kund gethan und Aufrichtung eines Stillstands zum Zweck 

weiterer Verhandlung angeboten. 

Instruction vnnd vertzeichnus des Jennigenn, Was In 
nhamen vnd von wegenn dess Hochwirdigenn Gros- 
mechtigen fürstenn vnnd Hern, Herrn Gothcirtenn 
Meisters Deutsches Ordens zu Lifflant, Meins gnedigen 
Herrn, dem Gestrengen vnd Ehrenuesten, Hern Clausen 
Christiernsonn , sampt seinen mituerwandten Konig- - 
liehen Gesandten, durch die achtbarn und ehrenuesten 
Michaelen Brunnawenn, Vice Cantzlern vnd Fabian van 
der Burgk, sol vorgetragen, vnnd geworbenn werden, 

Nach vermeldung meins gnedigenn hern Meisters gunsti- 
genn, vnd zugeneigtenn willenn, vnd geburlicher begrussung, 
sollen die Gesandten anfenglichen furgebenn, Nach dem der 
Durchleuchtigister, Grossmechtigster Fürst vnnd Her, Her 
Gustaff Weilandt Konigk zu Schwedenn oc hochloblicher ge- 
dechtnus sich Jeder zeit alles koniglichenn freunt vnnd Nach- 
parlichenn willens Jegen Meins gnedigen Hern Meisters vor- 
fahrn. Auch Godt seliger gedechtnus erpotten vnnd ertzeigt, 
Das auch mein gnediger Her. von derselben Ihrer seligen 
Königlichen Maiestat. als wol derselben Jungen Erbherschaften, 
von anfang Ihrer Regierung, vnd seithero biss auf Jegenn- 



140 

wertige stunde, sich nicht anders dan aller neigung, Jedertzeit 
vngetzweiffelt versehen auch welcher gestaldt sie dieselbig ge- 
wogenheit Jegen sich vnnd Ihre vnderthanen, Auch Landen 
vnnd Leutenn, grosser vnd kreftiger machen muchten, hetten 
sie auch an ihrem fieiss, guter Zuneigung, vnd allem dienst« 
lichenn willenn, nichts erwindenn lassenn. Wie die bescheenen 
freuntlichen beschickungen vnd all derselben Handlung das- 
selbige zeugenn vnd weisen mugen. oc Vnnd wehre diss alles 
aus guter zuuersicht vnd auf vorhin ergangenes erpietenn 
bescheen, Darmit L f. g. zu souiel desto vertreulichern , auch 
stadtlicherm besendenn pitten vnd suchen, vervhrsacht worden. 
Das M. g. h. Also I Kon : Mt : milter gedechtnus vnd nach- 
folgendts, dem Durchleuchtigstenn Hochgebornen Grossmech- 
tigen Fürsten vnnd Hern. Hern Erichen zu Schweden oc vnnd 
dem gantzen Königreich, sich mit souiel mehrem guthen ver- 
haft zumachen geiliessenn gewehsenn Dan dass sie dieselbigenn 
im geringsten vngudtlichen wider sich bewegen solten« Auch 
wurde Itziger I Kon: Mt: als wol derselben Hern Bruders 
Hern Johansen, Hertzogen In Finlandt dc eigen gewissenn, für 
Got nimmer anders betzeugen -können, Welchem L f. g. alles 
beuehlenn mussenn, Welcher gestalt sich auch I. Kon : Mt : 
auch Jegen I. f. g. durch sie Her Clausen Christiernson, vnd 
andern seinen mitverordenten« Als Kon: Gesandten. Jungst 
mahln nacb ankommen I. f. g. Als wol der Königlichen 
Polnischen Gesandten, frunt vnd Nachparlichen erkleret gebe 
derselben zugesandte, Werbung, öffentlichen, Das aber vnter 
diesem, vnnd alles vorigenn vngeacht, sie sich In I Kon Mt: 
nahmen, Do sie Gesandten wehren vnterstanden, Erstlichen 
I. f. g. vnderthanenn, Derselben Stadt Reuall vnd der Lande 
Harrien vnd Wirlandt ohne Jennige vorgehende verwamunge 
(: die auch bei Heiden ehrlich vnd zimlich geacht :) geschwei- 
genn bei vns Christenn, abfeilig zu machenn, Vnd bald 
folgendts Auch I. f. g. Festung, Daselbst mit Feintlichem 
angreiffen erobert. Vnd solchs vorhaben auch nun, ahn dem 



141 

Kloster Padis. volnstrecket, vnd dass also ahn mehren. I f g 
Festungen vnnd Heusernn, achter zufolgenn, Im wergk sein 
sollenn, Dass alles befrembdt I. f. g. nit weinigk. Wüsten auch 
nit mit was reden es bescheen, viel weiniger, wie sie dass 
für Godt, für der Rom. Key: Mt zue Dennemarcken, Dahero 
dieselben Orter mit gutem Rechten, ahn I. f. g. vorfahrende, 
auch dieselben gebracht, vnd für andern Christlichen Poten- 
taten Ja der gantzen welth zuuerantworten haben wurdenn, 
Es konten Auch muchten I. f. g. von derselben Ihrer Stadt, 
Schloss Landt. vnd Leute vnnd Ihrer Dar In habendenn ge- 
rechtigkeit. Dar Innen Ihre vorfahre, vnd sie von vndeng- 
üchen Jahrenn, vnter Rechtfertiger ankunfft, wie gemelt ge- 
sessenn vnd bis auf Jegenwertige stunde, geruiglichen hen- 
gebracht. Inn keinem wege abtzustehenn, Hetten auch dieselben 
mit geburlichem Schutz, wol zuuersorgen gewust, Wan der- 
selbigen so gar vnuerdient, vnd vnbefugt, Derogestalt Inn 
viele wege, nicht wehre zugesetzt worden, Das man aber 
vermeyntlichenn vorgeben wolte, Die Stadt Reuall, vnd andere 
vnderthanen, hetten sich der Kon:Mt: ergebenn, wehrenn sie 
doch dess nicht mechtig, Die Allein Godt vnd Ihre Obrigkeit 
dafür zudancken dass sie dieselbigen stedte, vnd Landtschaft, 
zubwahren von Ihnen begnadigt, vnd gefreiet gewesenn, Es 
geschweigen I. f. g. Dass dieselbigenn. vnderthanen« für der 
Zeit zue etlich mahlenn, sich vernehmen lassen, sie wolten In 
Ewigkeit Schwedisch nit werden vielweiniger Polnisch. Dan 
wehren mit Ihrer Obrigkeit wol zufrieden. Worauss abtzu- 
nehmen, das sie von den Schwedenn nun obgerurter gestalt, 
entschuldigt vnd beschonet werden muchten. Zu dem werden 
sie In Ewigkeit, die Rechte Noth nicht erweisen, Die sie In 
diesem mit ehren enthebenn konte. vielweiniger dass sie 
einig recht gehabt, vber diss aufsetzlich dass Schwert In 
Feintlichem furhaben, widder ihre Ordentliche Herschaft antzu- 
greifien vnd dieselb damit zubeleidigen, In massenn sie dan 
gantz vergessentlichen gethan hetten; Darüber sie auch Godt 



142 

zu Rechter zeit, woU wirt zurichten wissen. In massen seine 
Götliche Almechtigkeitt keinen vngerechten gewalt vngerochen 
hat bleiben lassenn, Dan was L f. g. zu Ihrem, vnd der 
gantzen Lande schütz, vnd beschirmung, nit allein mit Dar- 
, strekkung, Leibs, Lebens, Bluts, vnd guts, Dann auch bei dem 
Heyligen Reich sorgfeltigenn fleiss, Embsiglichenn bearbeitet. 
Wehre Ihnen Ihrer Rom : Key : Mt : gar trostlich schreiben auss 
Riga den Neuntzehenden Julij durch dess Hern Cumthers zur 
Pernow seinem schrei her Bartholemeium Millies zugesandt Vber 
dass hetten sie sich gleichwoll. In die vngehorten abfahl 
begebenn, Dahero nicht vnbillich, ändere bedencken, veruhr- 
sacht wordenn, 

Was massin auch die Kon: Mt: zu Polen auf ansuchen 
hochstgemelter Rom: Key: Mt: auch sonderer Ihrer ver- 
pflichtedenn schirmung wegen, zu Ihrem schütz sich Jegen 
bemelte Stadt erpottenn, erzeigt vnd weiter Im werck zuertzeigen 
bedacht, Alles meinem gnedigen Hern, Vnd diesen Armen 
Landen zu guthem, wehre nicht heimlichen, wie danckparlich 
aber, wie aufrichtig, vnd treulich sie Dargegen ertzeiget, wehre 
der gantzen weit numehr kundt, vnnd offenbar, Was sie auch 
mit den nicht allein diesen Armen Landen, Dan Insonderheit 
allgemeiner Christenheit, zu merglichem vnrath, schaden, ver- 
terb, vnnd nachteil angerichtet, Das beweisete der Erbärm- 
liche Mordt. Brandt, Raub vnd Nähme, so darvber vom Feinde, 
In den Landen begangen vnnd dass ein blutuergiessen , vber 
dass ander vnnd Derwegen dargegen, dess Heyligenn Reichs, 
vnnd dess Konigklichen Polnischen schütz verhindert vnd 
aufgehaltenn 3c 

Der Almechtiger vnd Rechtfertiger Godt werde alles zu 
seiner Zeit recht richtenn vnnd von der schuldigen Hendetf 
dass vnschuldig zu furdernn wissen, 

Vnd hat sich L f. g. Demnach zu den Schwedischenn Ge- 
sandten, (:die sich billich wie Gesandter gebrauch, aller auf- 
richtigen gerechtigkeit, solten befleissigt haben In Ihrem Ampte:) 



143 

nicht versehen, Dass sie Derselben In ihren Landen, vnd 
Leuten, dermassenn nachgegangen, ynter Ihren gewerben 
solche Hendell. in gedancken selten genohmen. geschweigen 
dieselben, ins werck zurichtenn vnderstandenn habenn, 

Es solte auch I: Kon: Mt: Hern Vatternn zu der zeitt 
Da die Ihrigen widder dieselben vflehneten, vnd abfellig 
wurden, nicht wol gefallenn habenn, Wen sich I. f. g. vorfahrn 
oder Jemant anders, ihrer solcher gestalt hetten angenohmenn, 

Es wüsten L f. g. auch dass wol für gewiss wen hoch- 
gedachte I Kon: Mt: im lebenn biss auf Jegenwertige stunde, 
verpliebenn man wurde diese Dinge nicht haben gedencken 
durffen, Es solte auch zu den Zeiten I. f* g. vorfahrnn, vnd den 
gantzen Landen leit gewesenn sein, Das Jemant gewehsen, 
der es Derselben gegonth, geschweigen dass sie sich mit dem 
geringesten derselben abfelligen vnderthanen, bekümmert solten 
habenn^ 

Das aber die gestrandten gutter von etzlichen I. f. g. 
vnderthanen genohmen. wehr doch dess kein Vhrsach. I. f. g. 
zubekriegenn vnnd sie von Stedten. Schlossern, Landenn vnnd 
Leutenn, Feindtlichenn zuuerdringenn, AI dieweil solche Dinge, 
ohne I. f. g. wissenn vnnd willenn, vnnd In derselben abwesen 
begangenn, Vnd sein L f. g. doch darbei dess Christlichen 
erbietens gewehsenn, solche abgenohmenen gutter, Durch 
mittel der Restitutionn , oder In andere wege. der Compen- 
sationn. ergetzenn, vnnd crlegenn zulassenn, Dartzu sie auch 
Zeit benannt, 

Aber dass alles vngeacht, sein sie ohn vhrsach für der 
zeit van landen vnd Leuten gebracht Dass aber I. f. g. die 
begerte entlehnung Inn massnn Dieselben , van L Kon : Mt : 
vorgeschlagen nicht angestanden, seint sie nicht zuuerdenckeAn, 
Weiln dieselben I. f. g. vnd den Landen mehr beschwerlich. 
Dan furderlichen vorgelegt. Inmassen I. f. g. derselben mittell 
alle vnparteiliche Leute, Leichtsam können vnd wollen, vr- 
teilen lassenn, Die I. f. g. Im selbenn nicht verdenckenn, 




144 

Dan viel mehr pillichen werdenn, Wess sie sich zu Christ- 
lichen billichenn wegenn. Jeder Zeitt erpotten, Vnnd wen die 
Christliche billigkeit Stadt hette finden mugen, Derselben auch 
Christlichen, vnd getreulichen wolten nachgelebt habenn, 

Dass auch vmb schütz vnnd schirm, bei I: M: nicht ge- 
sucht, Wissen L f. g. dass sie zue Aller pilligkeit, nichts 
vnderlassenn, Do aber die Kon. Mt zu Schweden dasselb der 
Rom: Key: Mt: gar abgeschlagen. Was durfte man sie dess 
dan beschuldigen, oder darumb bekriegenn, Vnd wess Schutzes 
solten sie nun daher erwartenn, Die sie vorhin von Landen 
vnnd Leuten zudringen, vnderstandenn, vnnd theils auch voln- 
bracht hetten, 

Vnd ob wol I. f. g. Dass vertrawen zue Godt habenn, 
solcher Handel werde Nimmer vnuergolten bleibenn, zu welcher 
Vergeltung Godt bereits, die Mittel vnd wege ertzeigt, 

Wen aber I. f. g. bei sich Christlichen bedenkenn, was 
mercklich verterbenn, schaden vnrath, vnnd vndergange aller 
gemeiner Christenheit, auss diesem Leichtsam zustehenn 
muchte , Dass bei diesem schweren, vnd Blutuergiesslichem 
Kriege Auch andere Christenliche Potentaten. Kunige Fürsten 
vnnd Hern, Jegen vnnd In einandern gerathenn soltenn, Also 
wolten I. f. g. vngern lenger den tag erlebenn. Dass so ein 
schwer vbel sich lenger begeben solte, Hetten der wegen I. f. g. 
Ihre obgesetzten Gesandten abgefertigt, sich der vhrsachen, 
gegenwertiges vnuerschuldtenn. bekriegunge. zuerkundigenn, 
Dieselbenn sie dan nach gebuhrnus, vnd wie sie pest wüsten 
zuuerlegen vnnd I. f. g. vnschuldt Jedertzeit zuuerpitten vnd 
zuuermeldenn, Wan man Je gemeint hette, einiger Vhrsachenn, 
Widder L f. g. befuegt zu sein, wie doch der kein werdt, 
L f. g. mit bestandt zuerweisenn, So hette dannoch dieselbenn 
auf andere wege wol können verriebt worden. Man hette In 
Itzigen schweren bludt Bath. Dar Innen man mit gemeinem 
Feinde sitzet, Auch für sich ein besonders antzurichten , sich 
nicht Durfften gelüsten Lassenn, 



146 _ 

Dan ob man schon ahn I. f. g. seinen willen leichtsam 
Itziger Zeit, vnd gelegenheit nach ein Zeitlang zuuolnbringen, 
vnd sich damit zuergetzenn, So lebte dannoch der, der Alle 
Reich vnd gewalt In seinen henden hett, Der konte, vnS 
wurde es ein mahl endern. Wie aber diesem allem, so werdenn 
I f. g. sich viel lieber zu Christlicher Hinnlegung zwischenn 
der Kon: Mt zue Polenn, vnd I Mt zu Schweden oc Auch 
andern Potentaten, die sich der Lande halben, bei I. f. g. 
zum herlichsten, bewahren lassen, eingelassen vnd erpotten 
habenn, Vnd soltenn sie auch lieber etwas von Ihren hohen 
Rechten nachgebenn, Dan dass die gantze Christennheit vber 
diesem in weiter betrübnus, schaden vnd verterben gerathen. 
vnd kommen solte Wie dan solcher schaden vnd verterben, 
mit Menschlicher Vernunfft, nicht abtzureichenn stehett. 

Vnd weiln Dan die Kon : Mt zu Schwedenn keinen andern 
Nachparn, alda erduldenn können noch woUenn, als eben 
Meinen gnedigenn hern, hetten sich I: Mt: auch wegen der 
Kon: Mt: zu Polen, keines andern nicht zubefahren gehabt, 
vnnd solten es auch noch nitht habenn. Wan die Kon : Mt : 
zu Schwedenn, von Ihrem vornehmen, Jegen meinem gnedigenn 
Hern, abstünde, Dan so weiter, Mein gnediger Her von Landen 
vnd Leutenn kommen oder dess Orts nicht ein stettiger Nach- 
par sein, vnd bleibenn solte, Hetten I. f. g. nicht der Kon: 
Mt: zu Polenn, besondern Schweden beizumessen, Welchs so 
als es Ahn Ihm wahr ist, so wirdt der Her Schwedisch Ge- 
sandter dass auss den Werbungenn abnehmen. Die der Konigk- 
Hchenn Polnischer Gesandter, ahn die Kon : Mt : zu Schwedenn 
gebracht. Auch darauf einen guthen nach gelegenheit der Zeit 
Richtigenn bescheidt, erhaltenn. Dem dan zugegenn, mein 
gnediger Her, der Orter nichts tedüichs hette befahren sollen. 
Angesehenn es gar aufrichtig, getreulich vnd dem Reich 
Schwedenn, zu sondern ehren, vnd stettiger freuntschafFt ge- 
meinet. Wie dan mein gnediger her, sich noch versehen 

wolte, Auch diese vorgefallene, Vnrichtigkeit. zu gutem Ende 

10 



146 



gelangenn kqnte, Wenner man I. f. g. weiter In dem Ihren, 
nicht betrueben wurde Weiln man aber beide mit verheisch- 
ungenn auch oflfentlichenn Draw. I. f. g. Hauss vnd Gebiete 
Sonnenburgk befahret, Auch wegen der Stadt Pemow, vnd 
Weissenstein man sich viller Beschwerung, vernhemen lesset 
Auch Keinen schew gehabt, ahn die Stadt Riga allerlei schrift- 
lichen gelangen zu lassenn, wurde mein gnediger Her. seine 
Sachen In die wege zurichten veruhrsacht, Damit nicht bin- 
furter I f g. Der orter angefochten, besonder andere, die 
I. f. g. bei demselbigen zuerhalten wustenn. Dem aber furtzu- 
komen, vnnd Damit wegen I. f. g. Christliche benachparte 
Potentaten, nicht muchten ann ein ander Feinntlich erwachssen, 
I. f. g. auch all dieser hendel sich ferner bei der Rom : Key : 
Mat: Vnnd allenn Chur vnd fursten nit zubeklagenn Hetten 
I. f. g. diese Legation ahn den Hern Kon : Gesandten, senden 
wollen Vnd solchs auss diesen Vhrsachenn, weiln sein Ge- 
strenckheit sich zum offtern erklert auch von I. f. g. Gleidt 
vnd Sicherheit darauf begeret. vnnd empfangenn, Damit die 
sich bei M. g. h. auf wege zur guthe, Dienlich beredenn 
mochtenn, Als hetten I. f. g. sich billich nit versehen sollen, 
Dass S. G. dess freuntlichen gespreches, sich geeissert, vnd 
vtiter dess, Da man alle gute zuuersicht geschepfet, Dass 
Hauss Padiss beschiessen vnnd einnehmen lassenn, Weiln nun 
abermahlnn, durch die so auf dem Hauss Padiss gewehsenn, 
ahn M. g. h. geworben. Dass der her Gesandter, nach ge- 
scheener Cronung von Kon. Mt. weitern befelch empfangenn 
mit höchster Verwunderung, Dass I. f. g. dahin niemandts 
verordnet, Der der Kon: Mt. gemuthe, auch die Mittell anhorenn 
vnd darauf handlung pflegenn mochte, Hett I. f. g. Itzige 
Gesandten, zu dem ende dahin verfertigt, vnd begerte dem- 
nach dieselbigenn Mittell I. f. g. zuentdecken, vnd do muglich, 
auf Ratificationn, mit dem Gesandtenn Handlung antzufahen. 
Vnd zuberedenn, vnnd biss zu entlicher Volntziehung der- 
selbigenn, einen vnbefahrten anstandt zu machen, Do dan 



14? 

die Mittell dergestalt beschaffen dz sie annehmlich vnd I. f. g. 
vnuerweisslich wolten I. f. g. In allen Handlungen, vnnd bei 
allen benachparten Konigen, so Interesse,' vermeinen Ahn 
diesen Landen zuhabenn, Auch bei der Rom: Key Mt: Die 
hendell also befurdern helfTenn, Damit M: g: h: gemuet, friedt- 
iich aufrichtig vnd Jegenn dass Reich Seh wedenn, zu sonderer 
freuntschafTt solte vermercktt werdenn. Als solte es auch mit 
I f. g. schadenn zugehnn vnnd gescheen, Dessenn sich die 
Kon : Mt : also zu L f. g. auf dem fahl versehenn soUenn, 

Vhrkuntlichen haben I. f. g. diese Instruction wissent- 
lichen mit Ihrem Insiegell, versiegeln lassenn, Gescheen zu 
Riga. Den Sechs vnd zwantzigisten Septembris A^ Nach 
Christi vnsers lieben hern vnd Heilandts gebuert tausent 
Fünfhundert, vnd Darnach Im ein vnnd Sechtzigisten 

Goddert Meyster 

Eine wol für den polnischen Hof angefertigte lateinische Uebersetzung 
ist gedruckt bei Biene mann. 5,io4> 



1055« 1561. Sept. 26. EevaL — Claus Gliristieriissoii 

an den Herzog Johaim. 

Orig, (Verz. /, 138g,) 

Uebersendet Zeitungen und Kundschaften. 

Jlögborne Purste och Nädig** Herre. Min vnderdäiiig*® Hülle 
tro tieniste E : F : N : altijd tilförende etc. Nädig*® Purste och 
Herre Jag kan E. F. N: vnderdänig* icke förholle att thenne 
breffwijssere N. Adrian kalb äff Adell född Her i Landet, 
Haffuer En tijdt sedan äff seglet ifrä Lijbecke; Doch haffuer 
Skeperen förfördt Honom först tili Narue, Thedan han nu i 

♦ 

tesse Dager är hijtt kommen, och för mig bekendt att honom 
skole nägre muntlige wärff och befalninger, (:ther macht 

10* 



148 

opaligger:) Hooss E: F: N: i vnderdänigheet att andrage och 
vptecke, afi En offuerster i Tijsland wäre förtrodde och opä 
Lagde. Huilke han för niig icke openbare wille, Dherföre 
Jagh Honom Her med sielff tili E. F: N: förskicker etc. 
Hwad älliest andre tidender och Legenheter Her i landet 
belanger, är inthet sijnnerligit tili att scriffue vm vthan Her 
komme alle Dager samme tidender Som Jag i vnderdänigheet 
gafif E : F : N : senest tilkenne, N : att Hermesteren och Erche- 
bispen skole Drage tili kongen i Palen: 

Item äre och pälackerne nu Dragne tilbake Ifrän Tarbst, 
emot theris behold igen och lathet Husset stä, ledigt, sa att 
Rydzerne haffue tagit thet In igen, Andoch thet war opä En 
sijde sprengdt. Hwad the ther med mä haifue i sinnet, kan 
man icke egentligen wethe. 

Item haffuer Jag bekommet wisse kundskap, att kongen 
äff Polen haffuer Lathet före En hoop Groffskytt N: 18 Mur- 
bräker föruthan En hoop Feldt skytt, ned tili ett Slott Hether 
Selborgh Liggendes — 16 mijU offuen för Rijga vthmedh 
Dijnen oc Doch kan man icke egentligen wethe Hwart han 
haffuer sig achtet med samme Schytt, vthan En part wele 
seije (:säsom i Rijga och ther vm kring ebland the polnische 
och Ordensche gär för fult rychte, att thet skull gelde Hijtt 
för Reuell, Thet dhä icke wäll stäer tili troendes all then stund 
man weet sig icke annet an alt gott haffue med Polen vthe- 
stäendes Med mindre han aldelis will legge sig vt för Her- 
mesteren: Huilcket man Dhä moste affwachte, förbijde och 
förfächte, thet bäste Gud giffuer näden tili 

Thernest N : Furste och Herre Szäsom Her före berördt 
är at Pälackerne haffue Draget tilbake Ifrä thet Tarbst dc 
Szä haffuer Rydzen inthet förssumet hwad han skulle göre, 
vthan strax rycht foort och berändt Pernow, röffuet brendt 
och Ihielslaget alt thet han ther vm kring öffuerkommet haffuer 
Men the Pälacker ther vthanföre Läghe haflfue taget Refugium 
In i Staden. Huilket skedde i mändagz nest förleden, som 



_ 1 49 

war then 22 Septembris oc Vm han nu strax achter sig ther 
belägfe, eller Drage afl igen, förmoder Jag migh med thet 
aller forste fä wethe. Ther vm Jag nu haffuer mine kund- 
skap vthe welendes E : F : N : sädent och alt annet som mach 
opäligger oförssumeligen giffue tilkenne 

Wijdere Näd*® Purste och Herre kan Jag E : F : N : vdi 
all vnderdänigheet icke förhoUe, att the gode Herrer pä Stoc- 
holm, som Hijtt skole förskaffe then Deell Her behoff görs, 
äre ther fast langsamme, medh sa att Jag icke kan ia then 
deell Jag skall opäholle vthan folcket kommer mig dageligen 
mehr och mehr opä halssen Doch haffuer Jag inthet thet Jag 
kan stelle them tilfrijdz medh Hwarcken peninger fettalie eller 
cläde som En part an nu stär tilbake Vthan Jag är ganske ille 
vtsatt, hwar her i tijdh icke komme peninger och annet hwad 
behoff görs oc Szä efflter mig är förekommet, att ko. mt. E. 
F. N. käre Her Broder Min aller näd*® Herre är bort Dragen 
(:thet then alzmectige Gud giffue tili Lijcke:) weet Jag ingen 
annen radh eller vtflucht, vthan tili Gud och E: F: N: Be- 
diendes pä thet aller ödmiukelig*® , att E: F: N: werdes 
alffuarligen Lathe förbe^* the gode Herrer tilscriffue, att the 
motte schicke hijtt bade peninger Schytt Lodh krut Fetaler 
och annet mehre som man skall opahoUe. Tij Her komer 
nu platt ingen tilförning, vthan alt bliffuer sä öffuermätten 
Dijrt som man skall hielpe sig medh, effter folcket försambles 
och förökes Her Dagelingen mehre tili oc Ther Jag och an 
fast aller sä gerne wille nägenstedz Drage säsom mig vdaff 
Högbe** ko: mt nogsampt alffwarligen är befallt anthen för 
Wittenstein eller nagen annen wägz ther man naget för- 
modede sig kunne vthrette, sä haffuer Jag Dhä inthet tili att 
göre med hwarcken, Lodh, krut eller annet Icke sä monge 
werckhester som Jag kan fä Skyttet fram medh sedan annet. 
Therföre Jag inthet kan tage mig före vtan moste alt Ligge 
stille och seet ahn sä lenge all godh fordeell och Legenheter 
gä förbij, sä att wäre wederparther befäste och förstärcke sigh 



150 

thet beste the sielfTue wele. Hujicket En part skulle alrede 
mest gudz hielp haffue wäret förtaget hwar sädant feell opa 
allehande nottorffter och tilbehöringen icke wore päfarde. 

Yterligere N. F. och Here. Föger Jag E: F: N: vnder- 
dänig* tili wetendes, att Christoffer Schiefer är I tesse Dager 
hijtt kommen ifrä Lijbeck huilcken Högbe**: ko: mt haffuer 
hijtt förscriffuit och beskedet att han sampt med Her Larss 
Fleming skall ammissätz wijss Drage tili Hertug Magnus 
pä ÖzelL Doch är Her Larss an nu icke ankommen vthan 
man förmoder Honom alle Dager, wore och Högeligen att 
Han och Erich Häkonsson motte komme fram effter som theris 
beskedh är. oc 

Szamme Christoffer Schiefer haffuer och bracht medh 
sig ett breff och nägre förseglede scriffter som E: F: N: för- 
schickede och tilscriffne äre. Huilcke Jag i vnderdänigheet her 
med Sander E; F: N: tilhande sampt Ett Register opä En 
Hoop Furster Hertuger Greffuer och Herrer, som nu nijss 
haffuer warit församblede til Printzen äff Araniens BröUop 
med Hertug Moritzens Dotter oc Inge andre sijnnerligere 
tidender weet han tili att berätte, vthan hwadh som helst Her 
framdelis kan förekomme ther naget kan wäre anläget will 
Jag E : F : N : ther vm i vnderdänigheet oförssumeligen för- 
stendige. Och älliest mig vm E: F: N: gagn och beste vdi 
alle motte effter machten winlegge och beflijthe, Thet Gud 
kenne, Huilcken werdes E : F : N : widh Helsse, sunheet och 
all Lyckesalig wälsend altijd nädeligen beware. Dat Reueil 
26 Septembris Anno oc 61 

E: F: N: 

Vnderdänige 

Tienere 
Claes Kristiernsson 

Aädr. 



151 

1050. 1561. Mch Sept. 26. — Antwort Claus 

Ghnstiemssoiis auf des OM. Oothart Instruo- 
tion. 

Cop. (Verz, /, JJ^.) 

Vor Einholung königlicher Willenserklärung kann weder etwas eingegangen 

noch geschlossen werden. 

Abschiedt so den Gesandten Muntlich gegebenn 

Auff der Ehrnnuesten vnd Achtbarnn Fabian von der 

• Burgk vnd Michaelis Brunnowen Vice Cantzlers ge- 

scheene anwerbung oc ist Muntlich wie folgt geandtwort, 

Achtpare Ehrenuerste, vnd Hochgelarter gunstige Hernn, 
Es hat der her Obrister vnd Stadthalter Herr Clauss Christi- 
ernson Freyherre zu Aminne oc, Alle dass Jennige , was von 
wegenn dess hochwirdigen Furstens vnd Hern, Hern, Godt- 
harten, Meisternn Deutsches Ordens zu Lifflandt, Meins gne- 
digen Hern, vergangenen Sontagk geworben vnd angetragen, 
so wol auch schriftlich vbergebenn, gnugsam vernohmen, vnnd 
verstandenn, vnd für die gescheene begrussyng, Dienstlich 
danckbar, Vnd mag L f. g. zur widderantwort dienstlicher 
Meinung, nicht verhaltenn, Ob wol von I. g. der beredung 
halber zum theil gedacht wordenn, Das dannoch solchs auss 
Keinen andern, Vrsachen. Dan dass dieselbige, die Kon : Mt : 
vnd I. f. g. mit einander gerne versöhnet gesehen, Dartzu 
auch so uiell ahn Ihr gewehsenn, gerne gerathenn habenn 
woltenn, gescheen, Wolten auch nach woU treulich, vnd wol- 
meinende Rathenn Dass L f. g. so ferne die ahn der Kon: 
Mt: freuntschafft was gelegenn zu sein vermeinen, vnd die 
begernn mochten bei I Kon Mt durch die Ihren selbst 
ansuchung thun lassenn wolte, Als dan wollen I. g. nicht 
zweiffclnn. Sundern es daffur gewisslich haltenn. Das wan die 
besuchung, geburlicher weise gescheen mochte, Die Hoch- 
gemelte Kon ; Mt : (: so In allewege die billigkeit lieb habenn, :) 



152 

sich in allem dem, was zu freuntschafft vnnd guter Nachpar- 
schafTt, erheblich Christlich vnnd billich wurde befinden lassenn, 
Wie dan der Her Stadthalter nochmals Rathen \yolte, Dass 
sich ewre Herlickeiten, mit Ihrer Instructionn Volmacht, vnnd 
was die sonst mehr mit sich habenn mochtenn, ahn die Kon: 
Mt : zu Schwedenn oc Meinem gnedigsten Hern begebenn, Ob 
die aber wol ahn I Mt. nicht lautet. So seint die Jedoch I 
Kon Mt meisttheils betreffend, vnd muss ohne dass I Kon. 
Mt : will vnd meinung erwartet werdenn, Dan der Her Obrister 
vnd Stadthalter, auf dass gesehene lange vnd bewegliche 
furgebent, volnkomlich zu antwortenn, vnd etwas eintzugehen, 
auch entlich zu schliessende, sich ohne hocherinelter Kon: 
Mt: Consent, vnnd verwilligung nicht vnterstehen durffenn. 
Was aber L g. zubefurderung , vnd erbawung guter freunt- 
Schaft helffen, thun vnd beschaffen konten zu dem wollen 
sich I. g. dienstlichenn erbotten habenn. 

Dann wormit der Her Obrister, vnnd Stadthalter I. f. g. 
alle mugliche vnuerweissliche Dienst, ertzeigen kontenn, Wolten 
I. g. an dem nichts erwindenn Lassenn, oc. 



1059« 1561. Sept. 30. — Bericlit eines Beamten 
des OM. von mündlicli ihm mitgetheilten 
Bathsclüägen. 

Orig? 

Die Subjection Livlands unter Polen betrefifend. 

Folgendess Dinstagess nach 

Michaelis duss antwarth 

bekomen oc 

Erstlich entschuldunge vorgewanth warumb dass ehr tho 
geiner schrifitlichen antwarth komen konde oc orsacke veler 
gescheffte so Im vplegen dc 



153 

Thom andern dath er ock billich van wegen sines Denstes 
edess vnde plichten bedencken hedden hirln ettwass tho 
schriuen vnde off ess wol en offner handeil, so konnde ess 
Im danoch allerley gedudett werden wanner ess tho vorschine 
queme oc Wolde mych der wegen kurtlich dey vornemesten 
puncte daran Im duchte gelegen sin Muntlich vormelden wolde 
nycht twiuelen an den mich Duchte I. f. g. gelegen tho sin 
woldq ick wal In Acht nemen dc 

Vnde solde Erstlich sin siness bedunckens dewille man 
dar medt vmginge dath dey stadt Rige van dem Lande weg- 
geretten solde werde Dath min g 1 v h darwegen souel bedde 
vnde handelen Leite Alss mogelich Dan ess nych dath gerin- 
geste kleinnodt dess Landes sondern dey houetstadt tho dem 
hedde dey Ertzbischoff sinen namen daruan oc off nun dar- 
wegen vorgewanth wanner dey stad der kon, M In mediath 
tho queme worde sich Dey Muscowiter sich daran nycht Riuen 
oc Daruff were tho {add. antworden) Waner sich dey gantze 
Lande der k M vnde der Krone palen vnder geuen aldan 
were gelich wal de k M dey schuttzen schuldich oc Ess künde 
och komen dath sich I. f. g« vorheiraden wolde wy ess dan 
queme oc ess stunde ouer by godt off I. g» Erbe krige ader 
nycht so wer den Landen dannoch daran gelegen dath sey 
by Irer Dutzen spräche ynde siden bliuen mochten Darto 
Innen dan ene dutze ouericheidt notich, ass duchte Im off ess 
nycht ene Meinunge were dath I. f» g. den Hertzog Albrecht 
van Meckellenburch. vnde den Hertzogen tho prussen tho 
vnderhandelen vor mochten oc Welches velichte willig geschege 
wanner sey der Succession halben medt In dussen handel 
getagen worden Dan so lenger or dar vp dechte Jo beswer- 
licher er ess ansege dath de Stadt vart dem Lande affqueme 
oc ess hedden dey k M keine Erben men wüste nycht wass 
sich tho dragen künde darum er nycht wüste, ock van tho 
Reden nycht geburde, So Lange alss man Rige hedde were 
man en her oc Men befunde dath sich oftt allerleij beswerunge 



• 1154 

thogedragen hedde Desswegen hedde man sich waltobe- 
dencken oc 

Mann hedde hyrto ock tho bäte tho nemen Dath sich 
dey K M offt vernemen heff laten dath I K M nycht sochten 
Iren egen nuth oc sondern der Cristenheidt besten 3c Nun 
were dey Stadt Rige so gelegen dath idt ene gewaldige kop- 
stadt were Iren hande widt dreue en Ider worde gerne medt 
er tho schaffen hebben oc Daruth allerley beswernuss vnde 
schaden folgen künden ess worde velichte wal wes vm der 
Stadt willen angefangen werden dath sunst nych geschege dc dc 

Wanner dey stadt nun vidt dem bandet bliue so solde 
sines beduncken ess ane geringere beschwer thogan worde 
dey Stadt angespracken sey hedde tho Antwarden wath Ir 
hern In Iren noden gedaen dar kegen hedden sey nycht doon 
können er söge ock der Rigeschen handel dahen gerichtett 
dath sey noch so Lichtlich In den händel nycht tho bringen 
sin worden vnde konnde daruth grote widerunge komen dc 
Im wolde wal so vel tho Reden nycht geboren, wan ane 
beswer siner plicht geschein kondb hedde hey hir van vel 
tho Reden Dass er nu Insteilen muste dc 

Nur wolde er mych vp vertruen ettlich articul vormelden 
dey ick nach gelegenheidt In acht tho nemen hedde dc vndt 
In vertruen m g h tho vormeUden 

I Thom ersten wer tho bedingen dey election vnde 
Coronation damidt were dusser konichlicher orth priui- 
ligert DC Dat I g dar tho gefordertht 

II Dey Session dc dem Hertzogen In piiissen ist sey tho 
gesacht Dath er sey vp der Rechten hanth dess kon- 
ninges vp allen Ricksdagen hebben sol ess will om 
ouer der Ertzbischop nycht gunen dc Derwegen hebben 
I f g In dem tho bewaren dc. 

III »Thom druden dath I. f. g. vp alle Richdage vnde 
sunst waner wess gehandelt daran LifSant gelegen 



155 

gefoderth vnde an I f g Radt In dem' nycht geslaten 
Dc tho andern Ricksdage wu er f g nycht dar an ge- 
legen dath dan I f g ock nycht vorplichtett sy 

nil Dath sich I. f. g. medt der Succession genochsam 
beware oc dc 

V Dath ock sich dey k M genochsam erklere wy I M 
Liiflanth schützen will oc dartho dan Im duchte aller 
stende der kröne Rede Nodich by tlfo sin Dan solden 
sey medt daden wolden sey ock medt Raden In dem 
dan sich I. f. g. wal to bewaren oc 

VI Dath ock Lifflanth nycht allinerth Ader seqestreret 
werde sundem en gebit der kröne vnd grotfursten- 
dum bliuen moge.oc Nota hir ipidt ville practtiken 
affgesneden dc 

VII Dath ock I. f. g. by alle Iren briuen vnde Mone- 
menten so I. f. g. van kai vn ko Maiesteten heben 
bliue also dath I g medt alle Irem Rechten gelich 
sey sich vnder dey Krön begeben vngekrenckt er- 
halden bliue dc alss der hertzog sich vnder geuen 
hefft bey alle olde briue ouergeuen om «duchte dath 
om daran gelegen dath sey Comfirmerth vnde dan- 
noch behalten bliuen weren 

VIII I f g worden an twiuel stadtliche priuilegien hebben 
vff Tolle, nun hedde hey geharth dath tho keinen 
tiden Tolle dar gewesen dat dannoeh I. f, g, sich dey 
friheidt vorbehalte oc 

VÜII Off Etwa en schiffbruck an der lifflendischen siden 
geschege dar gudt van gereddett vnde keyne warhaff- 
tige Erue nach quemen In geburender tidt dath dan 
solcks gudt by I f g bliue dc vnde k M sich dess 
nycht anmate dorne oc 

X Offt idt sich tho drage dath Lifflanth kumpstich nach 
Lanckheidt der tidt an dey K M vorfelle dath dannoeh 



^156 

alle Ampter medt walgesettenen Inlendische Dutzen 
vam Addel besettet vnde bestalt mögen werden Dar 
ock van adell darto duchtich nycht sin mochten dass 
es dan gleichwal Dutzen weren 

XI Dath dey Konichliche Maiestadt keines Radtslage 
hatte daran Lifflanth vn I f g gelegen an I f g wissen 
Ock nene freumde dartho getagen werden 

XII Dath I f g der Grentze gewis sin möge damith dath 
kumfiftigen dess wegen keine beswerung Imfaüe vnde 
ess alsso tho Allen tiden en vnverderbtes gellidt der 
krön pallen grossfurstendum littauen Russen prussen 
Maczouien syn vnde bliuen Möge dc 

XIII Wass gericht vnde gerecTit anlangett hebben I f g 
vidtdrucklich farm Im priussischen handel dess er ock 
nycht to bettern wedt oc 

XIIIJ Midt der Muntze sych wal tho bewaren dan daryn 
dussess orth fyl Indranges geschut Dath I. f. g fry 
behalde tho Muntzen off schon In Lettauen ader palen 
dey Muntze stille lege, vnd ock sich vdtdrucklich 
bewaren dath I g mögen Ir Egen billde Muntzen 

XV Dey appellation nycht van L f. g. tho uorstaden Darin 
geschoge dem hertzogen grosser Indrag 

XVI Dath dey lifflandische koplude durch ganss Konnich- 
rich vnde Lantschoppe er fry hantiren Reysen han- 
delen vnde wandelen möge an enige beswer dath in 
ock fry sin möge dath Ire tho vorhandelen Ires ge- 
fallens, Ock dath In fry sy gewelbe kamern vnde 
anders vor gelt tho huren Dar sey dat Ir Laten 
mögen oc Idoch alte wontlich tolle vorbehalten dc 

XVII Dass alle Strassen mögen I. f g. vnderdanen frij sin oc 

XVIII De Boniscaducis dawess Erblichsvorstorue dathSolckes 
by I f g bliue Solck ock vidtdrucklich tho precauiem 



157 

XVIIIJ Dath mynem hern tho vorkopen tho vorpanden tho 
uorgeuen fry sin möge Iress gefallen oc an Lant an 
, Luden oc 

XX hebben ock I. f, g ene gude form wath dey Lendinst 
anlanget! In der prussischen handelunge oc Dey hebben 
I f g tho minder tho meren nach gelegenheidt dc 

Nota By den XVIJ (/. XV) punt der appelation hadt er 
angetragen wi beswerlich ess an dissen ortern tho gedt dan 
dey gerichts acta moten alles latiniss geniacht werden wy 
kumerlich ess den armen Luden ankomett kan man dencken 
ist tho geswigen wath edt vor gelt kostet 

Man hadt ock vnder andern flitich to sein vp den Ewigen 
friden den der hoffemester In prussen medt dem Konning 
gemackt hefft dc 

By den XVII*®** articul heff or ock nodich erachtett dath 
bewarett werth dath fry sin möge allen beledigern Deiben 
Mordern vndt andern tho folgen vnde In wath gerichte sey 
beslagen werden Darben gebracht vnde dath Inn dar geburlich 
Recht widerfare oc 



1.059. 1561. Oct. 4. Eckaii. — Mcolaus BAdziwil, 

Pälaün von Wilna, an den OH Gothart. 

Orig. (Vers. L 1398.) 

Zeigt seinen Aufbruch von Riga an; ermahnt ihn, gleichfalls von Mitau aufzu- 
brechen und zum I3*«n October in Wilna zu sein, um Alles vor des Königs 

Abreise zum Abschluss bringen zu können. 

Ulme princeps dne dne Amice frater 
et vicine maiorem in modum obseruan"* 

Tametsi nihil dubito illmam Cels: vram acceleraturam 
esse Her ad S. R. Mtem Tarnen quia et ego me a Ciuitate 



168 

Rigensi Qt a fluuio Duna exolui volui quoque Gels, vram 
per hunc puerum meum commonefacere vt se quoque ex 
Mitauia citius exoluat, et eo maturius profectionem suam ad 
S. R. Mtatem tanque parentem dignitatis et authorem cum 
Dei auxilio commodorum et ornamentorum suorum omnium 
instituat, id enim possum Cels: vrae de illius Mte prolixius 
polliceri, postea quam se tam confidentem erga eius Mtem prae- 
stat non detrimentosam sed maxime lucrosam et perquam 
honorificam fore eam illmae Geis: vrae de ilHus Mte confi- 
dentiam, Sed malo id re ipsa coram quam ex literis Cels. 
vra cognoscat, modo Cels. vra det operam quo Vilne ad tre- 
decimam diem octobris vti ab illius Mtate praescriptum est 
adesse poterimus, cum propter reliqua, quae adhuc procedere 
debent, Tum propter Mtis regiae in regnum suum discessum, 
Siquidem nobis non multum temporis ad discessum Mtis Regiae 
supererit, Caeterum commonefeci dominum Syndicum consilia- 
rium Cels: vrae per Secretarium meum Manzinskij qualiter 
orationis filus apud S. R. Mtem habendae, pro huius temporis 
et negotiorum qualitate dirigendus est Hoc ipsum et nunc 
moneo non tam quidem pfopter illius Mtem, qui omamenta 
omnia Cels: vrae aucta esse cupit, quam propter reliquos qui 
partim inuident partim ad alios haec ornamenta transferri 
cupiant satagantque , Exagerenda sane videntur pericula a tot 
hostibus Uli prouinciae imminentia, non solum a Moschorum 
Tyranno sed et a SERenissimo rege Suetiae qui cum suis 
argenteis machinis, non cessat oppugnare quosuis, et ad defec- 
tionem populos soUicitare, Nee silentio praetereunda lenta ad- 
modum atque tarda post amissionem magnae et fere potioris 
partis prouinciae auxilia S, Ro: Imperij saepe quidem pro- 
missa Sed in hanc usque diem expectata etc. etc. Nee 
esset alienum aliquid dicere et ex legum dispositione adferre 
de officio patroni in clientem et directi domini in vasallum suum 
quatenus scilicet fidei et iusiurandi nexu alter alten reciproce 
teneatur. Haec tarnen omnia exactiori iudicio et consilio sapien* 



i 



169 

tiori Cels: vestrae relinquo. Commendans me Interim fraterno 
et perfamiliari amori ac beneuolentiae iterum atque iterum 
Datum ex curia Heckaw feria Sexta post festum Michaelis 
Anno dni 1561 

lUmae Cels : vrae 

ffrater obsequentissimus 
Nicolaus Radziwijl 
m. ppr. 

Einlage: 

Feto praeterea vt quemadmodum conuentum est ad Wen- 
denam et alias arces literas suas et eum mandatarium 
mittat qui et claues reddat officialibus Mtis regiae et' 
debitam subiectionem et obedientiam ex auctoritate Cels. 
vrae Mti regiae demandet. Item de interprete vt ad 
polonicum exercitum mittatur et de deductoribus seu 
exploratoribus itinerum Quamquam si Wendenam Cels. 
vra dimittendam ex nunc statuerit tum ipsorummet cura 
erit de deductoribus et exploratoribus sibi prospicere. 
Ad haec taxa omnium rerum venalium sub Sigillo suo 
ad manus Imperatoris exercitus polonici mittere Cels. vra 
dignabitur. vel hie ad me. 

Ulmo principi et dno dno Gothardo Kethlero 

cquestris ordinis Teuthonici in Liuonia Mgro dno 

Amico vicino et fratri maiorem in modum Cha- 

rissimo et obseruan^o« 



160 

lO&O« 1561. October 5. Szokornie. — üTlcolaus BAd- 

ziwil, Palatm von 'Wilua, an den OM. Gothart. 

Orig. (Verz. /. 1399-) 

"Weilerc Beredung über die vor dem König zu haltende Oralio wird zu Pozwol 
in Aussicht gestellt und dem OM. empfohlen, die Weiterreise mit dem £B. 
gemeinsam zu thun, auch die Schlüssel der Festungen den poln. Befehlshabern 

aushändigen zu lassen. 

Ulme Princeps domine amice vicine et fr 
longe mihi charissime et obseruan"* 

Hac hora qua mihi Celsit. vre literae per veredarium 
meum redditae sunt, ex Sokornie versus Poswolie discedebam, 
ommitere tarnen nolui, quin iterum hunc veredarium ad Celsit. 
vram dimitterem, ac quantum quidem ad orationis tenorem, 
apud Mtem Regiam habendae^ attinet, ad proximum diem 
Martis ad poswolie suspendo, atque ibi vel ipse coram, cum 
celsit. vra vberius de ijs rebus communicabo, vel si me ne- 
cesse fuerit discedere, tum secretarium meum Manczijnski 
relinquam qui cum Celsit vra et cum Reuerendissimi domini 
Archiepiscopi secretariis communicabit vellem enim et maxime 
cuperem, vt vna celsit. vra cum Reuerendissimo domino Ar- 
chiepiscopo, congrediantur et vna iter faciant: adsunt in 
promptu dispensatores, qui vtrique Celsit. vrae de diuersoriis 
et aliis itineris commoditatibus prouidebunt, Reuerendissimus 
dominus Archiepiscopus, die crastino iter ex Bowsko arripere 
statuit, et manere pro primo nocturno in Salathi, deinde conti- 
nuare iter secundum huius itinerarii annotacionem, quod in 
hac cedula descriptum est', clauium traditionem et solidam 
artium administrationem nevtiquam importunius vrgeo, sed 
Imperator exercitus Polonici et Capitanei Sacrae Regiae Mtis 
vrgent, exemplo Hispani centurionis commonefacti , qui non 
ob aliam causam, male tractatus et non contemnenda clade 
affectus a Moschis est, nisi quod Ciuitatis introitus illi denegatus, 



161 

Non agitur auteni hie de prouentuum et redituum perceptione, 
haec sane maneant, integca penes officiales Cels. vrae, sed de com- 
moditate et securitate praesidiarioruni, non enim iam commode 
in tentoriis habitatur, Moschi praeterea dtcuntur in illa vicinia 
circumquaque grassari, et in praesidiatu Rositensi aliquid 
damnum proxime dedisse, Quod restat, me meaque offitia, 
Cel. vrae perxjuam officiose, et fraterne commendo, Dat ex 
Sokornia die 5 octobris Anno dni 1561. 

lUmae cebit. vrae 

ffrater obsequentissimus 
Nicolaus Radziwijl 

lllxno Principi et Domino dno Gottardo Kietliero, 
Equestris Ordinis in Liuonia Magistro etc : Domino 
amico vicino et fratri longe charissimo et obsermo 

Die Einlage fehlt. 



1000« 1561. October. 5. Eeval. — Claus GMstieriis- 

son an den Herzog Johann. 

Orig, (Verz. /, 1400 und 1387.) 

Meldet, dass er auf beifolgenden Antrag des OM. dessen Abgesandten Geleit 
crtheilt hat und gern Vollmächtige des Königs oder Herzogs zu den Verhand- 
lungen herübergesandt sähe; übersendet allerlei Zeitungen u. a. m. 

liögborne Purste och Nädig** Herre Min vnderdänige Hülle 
troplictige tieniste E: F: N: altidh tilförende Nädig*« Purste 
och Herre Jagh kan E : P : N : vnderdäneltgen icke förhälle 
att Jagh I Dagh haffuer bekommet Hermesterens scriffuelse 
dateret I Righa 25 Septembris ther med han begärer Leigde 
för nägre sine Sendebudh han hijtt tili migh achter afferdige, 
Huilcke alrede skole wäre kompne til pernow och ther för- 
wenthe beskeed Szäsom thenne Inneluchte Copie wijdere för- 

11 



162 

meider, Och ändoch Jagh ingen sijnnerligh bdalning hafiuer 
til att nagen handeil plage med för :^® Hermester, Haffuer Jagh 
Lichuell giffuit sädane hans afiardigede Leigde pä thet man 
matte höre hwad gäth the wele Inbringe Huilcket Jagh E : 
F: N: sedan will oförssirmeligen vnderdänig* meddele och 
giffue tilkenne Jagh säge och gärne ym mögeligit wore att 
her komme nägre flere godemen I midlertidh anten iffrä 
Swerige eller E: F: N: som nagen wiss eller fulkomligh be- 
skeed hade tili att handle anten vm ett eller annet mehre en 
som migh är bewust och befalet, All then stund Erich Hakens- 
son som nu är ankommen ingen annen beskeed eller befalning 
haffuer vtan att anname thette Slät och tili hörende Lahn dc 
Doch icke täss minne will man tage Gudh til hielp och höre 
offtebe** Hermesters anbringende, Gißuendes ther opä the swar 
som effler tidzens Legenheter nyttig* och tienlig* sijnes wäre. 
Och E: F: N: som berördt är medt thet aller forste ther vm 
fbrstendige 

För andre nije tidender haffuer Jagh E: F: N: pä thet 
vnderdänig* icke welet förhälle att migh är I tässe Dager 
wordet berättet och förekommet thet Rydzen skall medt all 
macht förstärcke sigh wedh Wolmer och Trijchaten Doch är 
en nu owist hwart han wil vth alenest säsom Jagh senest loth 
E : F : N : vnderdänig* tilkenne giffue att Rydzen hade berändt 
Pernow, Szä haffuer Jagh thet sedan för wisse sanning fömum- 
met, att han haffuer ther warft Är och vdi een morgon stund 
sedan wachten war afördt och fälcket lägh I sin bäste sömpn 
ofbrwarendes kommet ther före, och slaget Ihiell meste parten 
äff* the pälacker ther vtan före läghe, En part bleffue och som 
en hoop faär Jaghet I elffuen som ther förbij löper sä att 
ganske fä äre I Staden vndkompne, Doch haffuer Rydzen 
samme Dagh strax Draget ther iffrä igen oc Jagh haff^uer och 
I tässe Dager hafft mitt egett budh ther heden och lathet 
förfare att thette är alt sä I sanning tilgänget, Samme budh 
haff"uer och hördt I Pernow att nägre Tijske Furster N: Her- 



163 

tugh Cristoffer v. mechelnborg, Hertugen v. Luneborg och 
margreffue v. Brandenburg sampt twä Doctores, skole wäre 
vdaff Romersche Ricket afferdigede och niedt thet alle forste 
faijtt I landet förmodendes tili att andrage och handle med 
alle öffwrige och oförhäriede Städer och Ständer her I landet 
Hwad her effter skal företages och tili görendes warde oc 
Doch huru her vm mä sant wäre eller hwar opä thet will 
gelde kan man icke egentligen wethe, Allenest sä hade ther 
gäth Ryckte (: tileffuentijrs som the Ordenske gerne säge) att 
kongen äff palen Ko: äff Danmarck Hertugh magnus Her: 
äff prijdzen och nägre andre Tijske furster skole haffue for- 
enet och förbundet sigh emott ko: mt til Swerige E: F: N: 
käre her Brodher M: a: n: Herre dg Hwadh her vra mä 
wäre I sanningh warder tiden wäl öpenbarendes (iHermesterens 
Sendebudh til Hertug magnus som senest bleff berördt äre 
och nu Dragne til Hermesteren igen, Doch hwad theris med- 
giffne wärff haffuer warit eller hwad the haffue vtrettet kan 
Jagh icke fuUeligen wethe vtan hwad migh her vdinnen eller 
älliest ther macht opä Ligger kan förekomme, will Jagh E: 
F: N: oforssumeligen vnderdänig* förstendige dc Till thet Sidste 
N: Furste och Herre kan Jag E: F: N: vnderdänig* icke 
förhälle att nägre äff the finnske Rijthere som hijt äre försc**® 
och afKardigede iffrä wiborg bleffue weder dreffne för nägon 
tidh sedan In vnder wesenberg (:som Rydzen haffuer Inne:) 
wid pass tili an 14 eller 18 Hester med Rustninger och all til 
behör dc Szä effter the naget Lenge hade warit I siön sä att 
fetalien och Hestefodret war alt förtärdt Doch stodth wedret 
them alt emot hade the ingen annen Rädh vtan skickede budh 
tili befalnings mahnen pä samme Wesenberg och begärede 
att the matte settie theris Hester vp och offner land drage 
hijt tili Reuel Dherfore skickede han strax 3 eller 4 Baiorer 
til them med en hoop bönder som skulle hielpe Hesterne vthur 
skepen, Tilseijendes them opä Storfurstens wegne, frijt öll 
math, höö och haffre opä end Dag eller twä, sä lenge the 

11* 




_ 164 _ 

künde huile sigh sampt en Cristeligh säker Leigde hijt tili 
Reuel, Theropä satte the Hesterne vth sampt all theris med- 
haffuende tingist oc Sä snart the Dha komme til Blattet, bleflue 
the In lagde vdi en Quem och bewackede pä thet aller 
nogeste och mäste Dha pä thet Dijreste köpe all thet the skole 
LefTue wid Hesterne vnder bar himmel och fa nappeligen sa 
mycket höö the kune behöffue oc Dherföre hafifuer Jagh hafft 
mitt budh och scrifTuit ther heden begärendes att för:**Rijtere 
matte komme Lösse igen med bester och annet mehre som 
the haffue medfare, All then stund man icke weeth annet en 
all wenskap fredh och Godh Naborskop emellen ko: mt til 
Swerige oc och muschovaten, Theropä Jagh ingen swar haffuer 
bekommet vtan kan mercke att samme wesenbergske Befal- 
ningsman haffuer ther vm scrifiuit til muschowen theden han 
wänther beskeed igen. Doch hade Jagh wäl Rädh tili att 
tage för^* Rijthere ther vt igen Allenest Jagh will ingen orsack 
giffue Rydzen til naget obestand eller fiendtligit emot oss 
Eß'ter Jagh ingen befalning haffuer theropä 3c Men hwad han 
kan haffue her med I sinnet warder tiden wäl öpenbarendes, 
Ar och Letteligen tili att förstä och afftage hwad hans vpsätt 
är vm äfflebe** Rijthere icke komme Lösse igen dc Inthet 
annet sijnnerligere pä thenne tidh vtan E: F: N: her medt 
vdi then alzmectig*^ skydd och beskerm til helsse sunheet 
sampt all lijckeligh Regering och wälfard ganske ödmiuckeligen 
Befallendes. Dat Reuell 5 Octobris a^ dc 61. 

E: F: N: 

Vnderdänige 
tienere 

Claes Kristiernssonn 
f£inla^e.J 

Vonn gots gnadenn GrOthardt Meister 

Deutsches Ordens zu Liflandt 

Vnnsern gnedigen grues Zuuornn, Gestrenger vnnd Edler 
besonder vnnd lieber, Wijr mugen euch vnerofieneth nicht 



165 • 

lassen, Das wir Ahn euch gein Reual etzlich vnsere gesantenn, 
mit eczlichen vnsemn Werbungen, vormuge yrer vonn vnns 
entpfangeoen Instruction vnnd vulmacht abgefertigt, Damit 
aber nun obgemelthe vnsere Gesantenn desto velich vnnd 
sicher, zuuorrichtung irer habendenn Werbungen, Ahn euch 
gereichen vnnd gelangen mugen, Demnach gesinnen wir hie- 
niit Ahn euch guetlichenn Ir wolten vnseren gesantenn obge- 
gedacht die sich zur Pernow enthalten werdenn, beij gegen- 
wertiger Posth, ein schriftlich vnd velich, sicher vnnd vnbe- 
farthes geleit hin vnnd herwider zuschickenn, vnnd mitler 
weijle gegenn vnns vnd die vnsern nichts veintlichs Atten- 
tierenn Vnnd vornhemen, oder vornhemen lassen, Dessen wir 
vns Dan zu euch gentzlichen versehen das wollenn wir vmb 
euch, so viel die bijlligkeit erfordert vnnd leidenn magk, hin 
wieder in Allem guethen verschulden Dat Righa denn 25 Sep- 
tembris Anno Lxj 

Göthart. Meister 
Dem Gestrengen vnnd Edlenn vnserm besondernn 
lieben Ern Claussen Christernsenn, Königlicher 
Wirdenn zu Schwedenn abgefertigten Gesanten etc. 

zu Reual 

Ankörnen 4 Octobris. 

Then Högborne Sweriges Rijkes Arff Furste och Herre Her 
Johann Hertug tili Finland oc Min nädige Landzfurste 3C 

ganske vnderdäneligen 

Allate thenn 30 Octobris Anno oc 61. 



166 

lOOl. 1561. Oet. 8, Orliolm. — König Ericli XIV. 

an die Eevalsclien. 

Cop, (Verz. I, 1402,) 

Beruhigt sie wegen ihrer Besorgnisse vor dem Moscowiter, dem König von 
Polen und dar Kaiserlichen Acht; versichert sie seines Schutzes; fordert da- 
gegen die formulirte Eidesleistung und verspricht, die Frage von der Zufuhr 

auf Narva an die Hanse-Städte zu bringen. 

Antwort auff der Reuelischen schreibenn oc 

Erich der viertzehend von Gottes gnadenn zu Schwedenn 
der Gotten and Wendenn ':iQ, Konigk, 

Vnsernn gnedigenn Willenn zuuor, Ersamen vnnd Weiscnn 
liebenn getreuenn, Wir haben auss eurem Jüngsten schreiben, 
ahn vnns dess Datum stehet denn Eijlfftenn Septembris Jegcn- 
wertig ein vnnd Sechtzigisten Jahres vernehmen, Dess Ihr 
wegenn dess bescheits so vnsere Gesandtenn von dem Mus- 
couiter. mit sich bracht, fast bekümmert seijt vnnd von vnss 
verstendigt zu werdenn bittet Wess vnsere Gesandtenn auf 
Ihre Werbung In Antwort bekohmmen, mugen darauf euch 
gnedigster meinung nicht verhalten dass bemelte vnsere Bot- 
schaft, personlich noch nicht ahnn vns gelangt, Dan älleinn 
durch Ihr schreibenn, vns zuerkennen gebenn. Wie der Mus- 
couiter etzliche Jahr lang ein fridlichenn anstandt, mit vns 
bewilligt, vnnd aufgericht habe, was aber die LifHande belangt, 
Wie vnnd welcher gestalt die In dem friedenn mit seint be- 
griefferin, Dauon melden sie nicht gewisses Sondern referieren 
sich auf dess Muscouiters Gesandtenn Relationn zu schirster 
seiner ankunfft, Derhalbenn wir euch dieser zeit dauon noch 
nichts gewisses können zuschreibenn, Sondern müssen solchs 
biss wir aller solcher sachenn, vns grundtlich erkundet beruhen 
vnnd anstehen lassenn, 

Was die besorgliche gefahr wegen dess Muscouiters, dess 
Königs vonn Polenn Feintliche bedrawung, Auch die Keij : 



167 

Mt : acht erklerung belanget, können wir noch nicht glaubenn, 
Dass euch solchs glaubwirdig, wie Ihr vermeinet, angebracht 
wordenn Sondern halten es auss vngetzweiffelten antzeigungen, 
Gewisslich darfur, es werden solche zeitung von vnserm widder- 
wertigen. dem hemn Meister vnd seinem anhange, erdichtet 
aussgebreitett , vnd euch aufs gefehrlichste angebracht sein, 
euch damit zuschreckenn, vnd zum abfahl von vns widderumb 
zum her meister zureitzen vnd zubewegenn, Wir machen aber 
keinen zweiffel, Ihr werdet hirbeuor auss der erfahrenheit ge- 
lemett habenn wes Dir euch hinfurder, vnder Ihm, vnnd vnter 
seinem schütz, bei diesen geschwinden vnnd gefehr liehen 
zeitenn, zuerfreuen haben mugenn, Vnnd dargegen wirt euch 
numehr vnuerholenn sein, wes wir nach erforderung euer 
Sachen gelegenheit bei euch gcthann, vnnd werden darauss 
leichtlich schliessen können, was van vns Ihr ferner vnge- 
tzweiffelt durffenn gewarten, 

Dann souiel denn Muscouiter betrieft seint wir noch 
gentzlich entschlossenn, Wie wir hirbeuor, vns Jegenn euch, 
vnnd der Ritterschafft, Der Lande, Welche wir Inn vnsernn 
schütz auff vnnd angenomenn zum hochstenn erbottenn, mit 
nichte zuuerlassen Sondern für seinenn gewaltigenn angrif so 
uiel muglich, zubeschutzenn, vnd zuuerthedigenn , Vnnd sol 
der gemachte friede, wo die nicht mit dar In verfast, vnnd 
bewart sein soltenn, keinerlei Weise von vns angenommen 
wordenn, 

Vonn dem Konige vonn Polenn erfahren wir auf die 
heutige Stunde nichts anders dann da'ss ehr vns mit Nach- 
parlichem freuntlichenn willenn zugethann, vnnd gewogenn 
Ist, Wie dann S: L: solchs sein gemuete durch Jungst S : L: 
bei vns gehabte stadtliche Botschaffl gantz freuntlich ver- 
meldenn, vnnd erklerenn lassenn^ Vnd wir vns hinwidderumb 
zu aller nachparlichenn guter freuntschafft den hermeister 
aussgenomenn erbottenn, 






168 -* 

So stchenn wir mit dem Konige von Dennemarckenn, 
vber die vetterliche verwantnus In fride vnnd einigkeit, Also 
dass wir dieser zeit, vns von S: L: keiner gefarlickheit zube- 
sorgen habenn, Wann wir dann mit S: L: friedlich sein, Wirt 
sijch S: L: Bruder hertzog Magnus vnsers erachtens, keiner 
Sonderlichen Kriegsemporung, gegen vns vnderfahen, oder 
zuewidderw'illenn sich bewegenn lassenn, 

Der Rom: Keij: Mt: haben wir hirbeuor zeitliche er- 
messige bestendige vrsachenn worumb wir die Stadt Reuall 
oc In vnsern schütz, vnd für vnsere vnderthanen angenommen 
zugeschrieben, Vnnd vns gegen I: Keij : Mt, vnd dem gantzen 
Rom: Reich zu aller vertrauter, wilfehrung vnd freuntschafit 
erbottenn, Vnnd zweiffein nicht, wie wol solch schreiben vns 
noch nicht beantwort Hochgemelte I : Keij : Mt : werden nicht 
alleine, Dero halben n mit vns wol fridlich sein, sonder vnser 
vorhabenn, Alss dass zu Sicherheit, vnnd gemeiner Wolfarth 
der gantzenn Christenheit gereicht, sich gefallenn lassenn 
vnnd euch desfals wol entschuldigt haltenn, Derhalben vnsers 
erachtens alle solche Rumorers, von der Acht bedrawung, 
gleicher gestalt wie die vorige, zeitungenn, vonn vnserm Wider- 
sachern, der meinung wie obgemelt erdicht vnnd aussgesprengt 
werdenn, Welchenn Ihr ßillich so leichtlich nicht glauben stellen 
sollet, Weil Ihr wisset dass vermuge des Rom: Reichs ab- 
schiedt, vnd Ordnunge ohne Rechtformige vorgehende vor- 
manunge Citationn, vnnd Ladunge niemant mog verrechtigt 
werden, Wan solchs gescheen. Als dan were es zeit, vnd nicht 
ehr, Dass Ihr euch der Acht bedrauung, beclagten, vnd die 
zugesagte vertrettung, -von vns fordertenn. 

Wir wollen vnsere sachenn In guter Achtung halten, vnd 
nach dem frieden souiell muglich, vnd vns vnuerweisslich 
wachten Wurde aber Jemants vber begiertenn vnnd gesuchtenn 
friede, vnnd einigkeit Jegen euch vnnd andere vnsere vnder- 
thanen etwas gefehrlichs vnnd Feintlichs vornehmenn vnd 
anfangenn, So niuget Ihr euch diesen gewisslich zu vns vcr- 



169 

sehenn, wir werdenn dartzu nicht stille sitzenn, euch hulff 
vnnd trostloss lassenn, Sondernn alles thun, Was einen Christ- 
lichenn Potentatenn, zu seiner vnnd seiner vnderthanen be- 
schirmunge, nach Naturlichenn Rechtenn zustehen vnd ge- 
bueren wirt, 

Dargegen begeren wir, Dass Ihr zu vngetzweiffelter 
erclerung, euers vnderthenigen Danckbaren, vnd vertrautenn 
gemuts, für forige entfangene Woltath vnd In behertzinge. 
Das wir keine beschweringe machenn, noch schew tragenn, 
vnser Reiche auss dem friedenn, vnnd Rüge In vnfriedenn, 
vnnd vnruhe, für ewere Sicherheit, heil vnd wolfarth, auf die 
wege zusetzenn, vns auf ansuchen vn^ers Stadthalters, dess 
Ehrenuestenn Clauss Christiernsonn, den Eidtt leistett, Welche 
andere vnsere vnderthanenn, hohes vnnd Nidriges Standes 
hirbeuor gutwillig vnd vnbeschwertt geschworn habenn, Wie 
dann eure Gesandtenn vns darauf vertröstet vnd solchs bei 
euch zuuerhelfifen mehrmals treulich angelobt, vnnd zugesagt 
habenn, 

Betreffend die zufuhr auf die Narne dieweil dieselb vnser 
Stadt Reuall vnd der gantze Prouintz nachteilig befunden 
wirtt, hetten wir die lengst gerne abgeschaffett gesehenn, 
Haben auch auf euer gesandten begehr, solche Sachen der 
Erbare Stedte Gesandtenn, Im Jungst erschienen Sommer zu 
Stockholm ernstlich vorhalten, vnd daruon abratenn Lassenn» 
Die auch damals gute Vertröstung gethann, Dass Ihre eltesten 
vonn Ihnen selbst hinfuro die zufuhr gentzHch abstellenn 
wurdenn, Das aber dem keine folge gescheen, gereicht vns 
zu keinem gefallenn, Vnnd habenn es biss auf diese zeit, 
zuwehren vnnd zuhindern, kein fug oder Recht gehabtt, Da 
aber Imfahl die zuschiffunge auf die Narue, der gemeinen 
Antze Stedte, bewilligten Reces zuwider geschee, vnd Ihr 
solchs darthun vnnd bescheinen kuntenn, Als dann wolten 
wir die von Lubek oder andere so sich der zuschiffung ge- 
^ brauchenn, kraft vnd vermuge Ihrer eigenen, Conuentionn, 



w 



J 



170 



Durch geburliche mittl wol dahin bringen vnd haltenn, Dass 
sie sich hinfuro, Dess handeis gentzlich selten vertziehenn vnd 
enthaltenn, Wir wollen auch die sachenn ahnn die Erbam 
Stedte schriftlich gelangenn lassenn, Vnd damit vnser Ernst 
darinnen gespuert werde, Sol den bemeltenn Stedtenn, Die 
Jungst gebettene Confirmationn Ihrer In vnser Reich gehabtenn 
Priuilegienn, ohne gnugsam Cautionn, vnnd Versicherung für 
gentzlicher abschaffung solcher zufuhr In keinem wege ge- 
folgett, vnnd mitgetheilt werdenn, 

Wass wir vonn dem Muscouiter, Darahn euch gelegenn, 
In Antwort bekahmmen wollenn wir euch mit erster gelegen- 
heit schriftlich zuerkennen gebenn, vnd euch vnser vielfeitigen 
zusage nach, vermenniglichs Vergewaltigung vnd zusprach nach 
vnserm vermugenn, schütz handthabenn vnd vertretten, 

Solchs alles haben wir euch, den wir mit sonderlichen 
gnaden, bewogen» zu gnedigisten Andtwort nicht wollen ver- 
halten, Gebenn Ohrholm, Mitwochen den 8 Monatstagen 
Octobris A® oc Lxj. 



I0013. 1561. Oct. 11. Ealköping. — König Ericli XIV. 

an Clans Gliristiernsson. 

Cop, 

Freut sich der Einnahme von Padis; empfiehlt die Verhandlungen mit dem 

Comthur von Pemau, sowie in Betreff Soneburgs fortzusetzen; übersendet Gelder 

und ordnet wiederholte Eidesleistung nach verändertem Formular an. 

Till her Claes Christersson att Kongl : Mtt : lätt förschickc 
för^*her Claess tilhände midh thesse breffwisere, H: K: 
Mttz tienere Nils Larsson och Nils Göstaffzson, Tiugu 
tusende daler oc Datum Falcköpungh then ii Octobris 
Anno oc 6i. 

Wij haffwe vndfängitt edherss schriffwelsse käre her 
Claess thervdinnen i iblandh annedt giffwc tilkenne, vm thett , 



171 

huss Padijss, hwilckitt i Oss tilgode haffwe vdi thenne 
näst förledne tijdh intagitt, och medh wärtt krigzfolck besättie 
latidt, Szä höre wij thett gerne, att I ther vm sä besteldt 
haffwe, och ähr Oss myckitt behageligitt att i $a flijteligen 
haffwe winlacht edher, och arbetedt pä thenne handeis för- 
fordringh, hwilckitt wij ther emott igen medh gunst och näde 
emoth edher wele betenckie, sä här effther, som wij thett til- 
förende gfort haffwe Och effther Oss ähr här tili vm then 
ortz lägenheett inthet synnerligitt ähr witterligitt wordet. Och 
wij gerne wile wethe vm man künde göre ther een befest- 
ningh vdaff Therföre mä i nu sände Anders Malere ästadh 
eller nagen annen, wiste besichte hwadh lägenheter Ther wore, 
sändendes Oss seden een vtkastningh ther pä, huruledes thett 
haffwer sigh, pä thett wij künde theste bätre gißwe edher 
wärt betenckiende tilkenne, huru man sigh ther medh förhälle 
schulle. 

Wijdere säsom wij haffwe latidt schriffwe edher senest 
tili för swar, och gäffwe tillkenne , huruledes wij gärne säge, 
att man fort fare schulle medh the andre Befästninger ther i 
Lijfilandh som Hermesteren tillyde, Rädde edher och synner- 
ligen tili, att i icke schulle försumme then handell medh 
Cumptorn pä Pernou, Szä begäre wij gunsteligen att i wile 
ahn wijdere fortfare thermedh och rätte edher effther samme 
war förre schriffwelsse Ingelunde tilstädiendes att nagen annen 
thett wäre sigh mhere inlensche heller vtlendsche schulle lägge 
sigh ther emillen, och trenge Oss ther ifrä, vthen i wile legge 
edher win vm hwar möieligitt wäre att wij then befestningh 
künde bekomme, Och effther i goffwe oss sädenne förtröst- 
ningh senest, menendes att för^® Cumptor icke obenägen 
wäre, tili att inlathe sigh i eehn handell medh Oss, Ther- 
före mä i nu i förstenne bruke the förslagh ther tili wij senest 
goffwe edher tilkenne vm, Och pä thett i mä wethe huru 
myckitt wij wele lathe Oss bekoste, hwar thett komme tili 
nagen handell vdi penkiger, schulle i wethe att vm i Finge 



17 2 

köpe bade Slottedt och Staden, torde wij ahn koste ther opä 
tili ahn otte heller tijetusend Daler, Mere kunne wij icke wage 
ther opä, medh mindre sä wäre, att förnimme nägre andre 
wäre, som wille stinge sigh emillen, och biude ther mere pä, 
doch mäge i thervdinnen rame wärtt bedzte eßlher som tijd- 
zens lägenhet sigh kan begiffwe, Hwar och sä hende att 
för^* Cumptor pä inge äff thesse Conditioner wille sigh medh 
edher inlathe vdi sä mätthe som förberördt ähr, och i elliest 
förnume, att Staden wäre wäl tilfridz begiffwe sigh vnder oss, 
thä künde man biude tili eröffre Slottedt medh gewalt, hwar 
thet elliest vthen the Swensches stör blodtz vtgiutelsse sehe 
künde, efflher som i nägre reeser tilförenne ther vm vdaff 
Oss ähre warnede. 

Widere meden wij höre att eder fattes penninger ther 
medh i tili effwentyrs vdi sädenne fall nägedtt künde vnder- 
tijden vträtte, hwar i elliest hade ther sä förrädh förhänden, 
Szä haffwe wij icke sä myckitt här hoos Oss, att wij nu 
kunne komme nagen ahnseentligh Summe tilwäge edher tili 
vndsätning, vthen allenest nägedt lithett tili täre peningcr som 
wij haffwe achtedt haffwe medh Oss tili then Engilsche reese, 
hwilckitt sigh kan belöpe widh pass, tili ahn Tiugutusend 
daler, them wij nu medh thesse breffwisere wäre tienere Nils 
Larsson, och Nils Göstaffzson sände edher tilhände, synner- 
ligen effther wij förnimme, att i ingen vndsättningh äff wäre 
Stadhollere vdi Vplandh bekomme kunne, Och wele wij, att 
i samme daler tili ingen annen vtgifftt bruke schole, vthen 
allenest hwad säsom i künde ahnwende ther äff Oss tilgode, 
tili för*®Pernou, thesliges hwar i och bekomme nägre godtz 
til köpz, för eett lideligitt werdh anthen vdaff then Wijkische 
Adell heller och annerstedz ther i kunne them vpspörie, 
mäge i thett wäll göre, Och twiffle wij inthet, att i see edher 
i then matte wijsligen före, Forst förfarendes vm samme godtz 
kunne och wäre godh för thet wärde i therföre vttgiflfwendes 
wardhe. Men hwad säsom tili Löninger thesliges tili andre 



_173 

vtgiffther behöffwes, haffwe wij befaledt förbe** wäre Stadt- 
hollere pä Stocholm, att the schulle lathe edher medh thett 
aller forste bekomme sa myckitt som i nodtörffteligen schule 
pähälle. 

Wij begäre och att i wele lathe Oss förstä huru thett 
hafiwer sigh medh then landzordt Jerffwen, vm ther nägre 
godtz ähre intagne, som Oss tilkome, Och effther wij icke 
annedt kunne tenckie ahn att ther wäl finnes mange aifwelss 
gärder som hermesteren och Ordenet tillyde, wäre forthen- 
schuldh icke gott att the schule bliiTwe vnder wittensteen 
brukede the Polacker tili gode Althenstundh landett haffwer 
sworet Oss pä then ene befestning när, vthen säge fast heller, 
att wij matte hafTwe ther gagnn vdaff, Hwarföre wele wij att 
ther som ahn här tili inthet wäre ther tili giordtt, att man 
ännu lather widerkennes samme godtz, och sä mange Ödess- 
heemen som belägligit wäre, att man them lather vptage och 
besitie effther som vdi then lijfflendzsche Instruction vm andre 
wäre vndersäther formales. 

Ock effther som edher wäll drager tillminnes, hure wij 
för nagen tijdh seden gäffwe edher tilkänne, att wij icke wäre 
wäll försäkrede medh then Eedh och förplichtelsse som the 
Räffwelsse sampt Adelen äff Harien Jerffwen och Wirlandh 
Oss tilförenne giordt haffwe Hwarföre wij thä wäre begärendes, 
att i wille förschaffe Oss samme Eedh, effther thett satt, och 
vnder then försegling, säsom andre Swerigis Rijkis Stenderv 
Oss sworet haffwe, ther opä Wij edher een Copie then tijdh 
tilschickede, Szä haffwe wij ähnnu ingen bescheed kunnedt 
bekomme ther vm, Wethe och icke heller hure the ähre 
tilsinnes, anthen the wele thett vndergä eller eij, Och effther 
samme Tenor wij then tijdh ästadh schickede, icke war sä 
fulkomligen vthsatt, som thett sigh rätzligen hade bordt, Ther- 
före sende wij edher ther vpä ehn annen forme effther hwilcken 
wij wele samme Obligation förseglett haffwe vm then andre 
elliest tilförende icke ähr giordt tilrede, Och ändoch wij 




174 

haffwe, them nu sielffwe ther vm nägerledes tilschriflfuitt, Szi 
wele wij ligwäll, att i nägett häfftigere schole hoss thera ther 
vm ahnholle, Lathendes edher förmerckie, att hwar the icke 
wele försäkre Oss böther i then matte, effther som andre 
Swerigis Rjjkis stender thett giordt haflfwe, tha ähre wij icke 
heller plichtige myckitt lathe Oss worde vm them , bade tili 
att försware them för Rydtzen, Kongen i Palen sampt alle andre, 
som them wele förhärie, och förderffwe, Och althenstundh 
the försee sigh alt gott vdaff Swerige, wele och, wij schole 
sättie Oss vtt i farligheet för theris scholl, Therföre will thett 
icke annerledes wäll schicke sigh, ahn att wij ther eniott igen, 
hoss them matte bliffwe försäkredt. 

Sammeledes- hade wij wäll lust, att wethe hure thett 
hafiwer sigh med Soneborgh, och hure som sigh steller, som 
ther vpä ähr regerendes, ther vm i Oss wele förstendige, 
effther wij • nu nyest ingen bescheed ther vm bekomitt haff'we. 

Till besluthett, hwadh säsom yttermere ähr föniöden, 
att wette, och huru man sigh widere vdi then Lijflensche saak 
schall förhälle, haff'we wij latidt thett anteckne och forclare, 
vdi thenne medhfölgende Instruction, wij edher här medh til- 
schicke, hwar och naget künde förefalle, som Oss här tili 
owitterligitt ähr, ther opä i ahn ingen bescheedh bekomitt 
haffwe, mä i gifiwe Oss vdi tijdh thervm tilkenne, sä künde 
wij ahn ytterligere, meddele edher wärt rädh och betenckiende 
i saken. Datum vt supra. 



175 

1003* 1561. Oct. 14. Beval. — Clans GliristienissoiL 

verpfliclitet sicli gegen des OH. Gesandten 
zu einem Stillstand. 

Cop. (Verz, I, 1411.) 

Der StiUstand wird bis Weihnacliten unter der Bedingung gewShrt, dass mittler- 
weile der OM. den König von Schweden zu gfUlicher Verhandlung besende. 

Versicherung des Stilstandts h: Claus Christiernsönn, 

Ich Clauss Christiernsonn Freiher zu Aminne Kon: Mt: 
zu Schweden dc Obrister vnd Itziger Stadthalter zu Reuall, 
hirmit bekenne vnnd betzeuge, Nachdem der Hochwirdiger 
Fürst, vnd her, Her Gothardt Meister Teutsches Ordens zu 
Lifflandt, Ihre Rethe vnnd Gesandtenn, die Ehrenueste Acht- 
pare, vnnd Hochgelarte, Fabian von der Burgk. vnnd Michael 
Brunowen Vice Cantzlem, Dieser Orth mit etzlichen munt 
vnd schriftlichen Werbungen abgefertigt, Laut vnd Inhalt 
Ihrer vberreichten Instructionn, vnd mir In den weitleuftigen 
beweglichen handlungenn, ohne der kon: Mt: Schwedenn dc 
Meins gnedigsten hern Consent vnnd verwilliguog eintzulassen 
nicht gebuerenn wollenn, sundern die Verantwortung auf hoch- 
gedachte Kon : Mt : verschoben Als haben dieselbigen vmb 
einen stilstandt biss auf zukunftigen Weinachtenn, zubewilligenn 
fruntlich angelangt, vnd gebetten Vnnd wiewol Ich desfals, 
von hochgemelter Kon: Mt: keinen entlichen befelch gehabt 
Demnach habe ich, auf Ihre gescheene bitte vnnd volgende 
verheischung In einen Stilstandt von Dato ahn, bis auf künf- 
tigen Weinachten wan man nach der geburt Christi zwei vnd 
Sechtig schreiben wirdt, zuhalten bewilligt, Also vnnd der- 
gestalt, Dass beiderseits vnnderthanen, so vngefeherliche hendell 
haben In des andern Lande, vnd herlickeit, In anstehender 
zeit, ohne beschwernus frei Reisenn vnd Passieren mugenn. 
Doch folgender massenn vnd gestalt, dass hochgedachter her 
Meister zu Lifflant, Der Itzigen Gesandten bescheenen erbieten 



176 

nach, seine verordnete In Mitlerzeit, mit volnkomener macht 
vnd gewalti ahn die Kon: Mt: meinem gnedigsten hern, ab- 
fertigen, vnnd durch die friede vnnd Einigkeit, suchen vnd 
erwerbenn soll, Vnd weiln solchs lauth Ihrer vbergebenen 
Versicherung, vorsiegelt, verbrieftet, Wil ich von wegen meins 
gnedigsten hern, auch einen stilstandt auf dieser seitenn Im- 
gleichen Haltenn, Vhrkuntlichenn mit meinem Pitschier, wissent- 
lich versiegelt, Actum Reuall den 14 Octob A^ dc L;tj. 

Her Claus Christiemson 
versiegeldt. 



1004. 1561. Oct. 14. Eeral. — GfegenTersidLeniDg 

der &esandtea des OM. eiaen Stillstand be- 
treffend. 

Cop, (Verz, I, 14.10.) 

Entsprechenden Inhalts. 

Des Hern Meijsters Gesandten verschreibung, den 
Stillestandt belangendt oc 

Wir hernachbeschriebene dess Hochwirdigenn Gross- 
mechtigen Fürsten vnd hern hernn Gotharten Meistern Deutsches 
Ordens zu Lifflandt. Gesandte. Fabian von der Burgk. vnd 
Michael Brunow Hirmit bekennenn, vnnd betzeugenn. Nach- 
dem wir von Hochgedachtem Hern Meistern vnserm gnedigenn 
hernn, ahn den Edlen vnd wolgebornenn. Der Kon: Mt: zu 
Schweden dc verordenten Stadthaltern, vnd Obristenn, Clauss 
Christiernsonn, Freihern zu Aminne mit etzlichen Muntlichen 
vnd Schriftlichen Werbungen In massen vnser vbergeben Instruc- 
tion aufweiset abgefertigt, vnd vber alle beantwortung, auf 
hochgedachte Kon: Mt: verschoben, Das wir vmb gemeines 
Christiichs friedes willens, auf vnsere bit vnnd ersuchent. bei 



177 



dem wolgedachten verordneten Stadthaltern aller dinge einenn 
stilstandt; von Dato ahn. biss auf kunftigenn weinachten, wen 
man zwei vnd Sechtzigk schreiben wirdt, erhalten vnnd ent- 
schlossen Das beiderseits vnderthanen, die vngefehrliche handell 
haben, In des andern, so woU In der Kon: Mt: zu Polenn, 
hie Jegen Lande, vnd herlickeiten, ohne beschwernus In an- 
stehender zeit, frei Reisenn, vnd passierenn mugenn, Doch 
dero gestaldt dass hochgedachter vnser gnediger her Meister 
zu Lifflandt, vnserm erbieten nach. Inn mitlerzeit seine Ge- 
sandten, ahn hochgemelte Kon: Mt: habe vnnd abfertige, 
Welche ferner auf volnkommene mithabende macht vnd gewalt, 
I: Mt: ersuchen, vnd friede vnd einigkeit erwerben sollenn, 
Welchs wir also zuhalten, vnd zubeschaifen, von wegen vnsers 
gnedigen hern Meisters bei Adelichen ehren, vnd Christlichen 
glaubenn, geloben vnd versprechen, ahne alle Argelist vnd 
gefehrde vhrkuntlich mit vnserm Betschaft besiegelt Actum 
Reuall den 14 Octob; A" oc 61. 



1005 ♦ 156L Oct. 14. ßeval. — Claus Glinstieriissoii 

an Uicolaus Badziwil, Palatin von Wihia. 

Cop. 

In Antwort meldet er, dem König von Schweden berichtet zu haben und zweifelt 
nicht an einer, der Freundschaft zwischen Schweden und Polen förderlichen, 

Resolution. 

fcerenissime Princeps ac dne, Cel"^ vrae officia studiaque mea 

ofiiciose seduliterque defero , Domine plurimum honorande, 

literas Celsi*»^ vrae ex castris sub Riga 27 Septembris ad me 

datas pridie idus Octobris accepi. Etsi autem postulationi 

Celsi*^** Vrae libenter morem gessissem, ac- Generoso Nobilique 

domino, Heinrico Burggrauio et Baroni a Don oc integram 

indubtamquc fidem habuissem, tarnen quia impeditus ipsemet 

12 



_ 17« 

huc non aduenit, literis ad me missis, quantum ad me attinet 
et hoc tempore fieri potuit, respondi, eas ipsas Regi, domino 
meo clementissimo, transtnittens* Nee dubito quin eius Regia 
Mtas de hiis rebus ipseoiet requisitus conueniens responsucn 
sit daturus, et inter utramque Regiam Mtem Poloniae et 
Suetiae pro contracta inter utrosque noticia, beneuole et 
fraterne possit conueniri. Quae Cels'*^ Vrae respondendum 
duxi, Cui de meo erga illam prompto animo nihil unquam 
dubii insideat, peto. Quam Gel'*" Vram omnipotenti com- 
mendo. Datae ex arce Reualiensi, pridie idus Octobris 
Anno Dc 6i. 

Celsi"^» Vrae 

Officiosissimus 

Nicolaus Cristierni 
Baro de Aminne 



lOOO. 1561. Oot. 16. Reval. — JocMm Meyer an 

den König Ericli XIV. 

Orig. (Verz. /, 1413J 

Meldet seine Ueberkunft und das Verlangen der Hofleute, [gegen den Feind 

verwendet zu werden. 

1/urchleuchtigster vnnd hochgeborner Fürst, Grossmechtigster 
Konnig, Ewer M. seind meine gantz willige dienste zu Ider- 
tzeit schuldig vnnd bereit, 

Gnedigster her. Eur Khön. Mt kan Ich vnderthenigst 
nicht bergen, das Ich mit Godtlicher Hilff in kurtz vber- 
kommen, meine Pferde aber seind funff wochen lang in der 
Sehe gewesen, das man derselbigen etzliche noth halben vber 
die bordt werffen müssen, will doch solchs alles vnnd auch 
mehr zu E. Khön. Mt ehren gerne tragen, der vnderthenigsten 



'««M^|M 



179 

hoffnung, dieselbe werden auch das hinwider gegen mir in 
allen gnaden Ingedenck sein, Alhie in E: Khö: Mt. Stadt 
Renal, habe Ich einen feinen Häuften Hoffieute, welche E. 
Mt. dienen, für mir gefunden, wolt Godt wir hetten mit einem 
feinäe zuthun, wir wolten was stadtlichs ausrichten, Solt man 
aber vber ein Häuften den winter lang so bleiben liegen, so 
were grosse teurung zubesorgen, Darumb wünschen die Hoft"- 
leute fast nicht änderst, sondern do sie mit aller nottorffl 
abgefertigt, das sie mochten gebraucht werden, Ess schleit 
noch teglich an Hoffleuten von Riga vnnd sonst andern ortern 
zu, die Eur Khon : Mt. für andern lust zudienen. Der Almech- 
tige Godt wolle E. Khön. Mt. in Irem angefangenen gluck 
vnnd furhaben stercken vnnd erhalten, Ich als ein armer 
Diener will dabei auftsetzen leib, gut, vnnd blut, vnnd alles 
was Ich sonst auf erden habe, Geben in E. Khön: Mt: Stadt 
Reuall, den lo**** Octobris, Anno oc 6i 

E. Khön. Mt. 

vnderthenigster vnd 
williger Diener 

Jochim Meiger. 



1069^ 1561. Octob. 18. Reval. — Claus CMstieriis- 

son an den Herzog Johann. 

Orig. (Verz. 1, 1412.) 

Bespricht die Herreise des Herzogs; übersendet Zeitungen; bittet um Geld u.a. m. 

ilögborne Purste och Nädig^® Herre Min vnderdänig** Hülle 
troplictige tieneste E: F: N: altijdt tilförende dc Nädig** Purste 
och Herre Jag .haffuer vdi all vnderdänigheet bekommet E- 
F: N: scriffuelser En med Bertell Ericsson och then annen 
med Hans Birgesson belangende then resse E: P: N: achter 
företage, Thet then alzmectig*® (:som mig förhoppes:) näde- 
lig* giffue tili Lijcke. Och hwad belanger the Huss Stalrum 

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och andre nottorffter som E : F : N : begärer bestclles skole, 
haffuer Jag mig ther vm winlagdt och beflijthet thet meste 
mögeligit haffuer warit, will och sä an yterligere all flijtt 
förewende, vni sädane Huss och Stalrum the bäste och effter 
the rädh Her äre päfärde, ther E : F : N : näst Gudz hielp kan 
wäre belathen medh, 

Till thet annet N : Furste och Herre, Hwadh Bertilssons 
wärfT och befalning är, opä E: F: N: wegne med mig att 
berädslä och förhandle, Sijnnerligen hwäd krigz folcket bc- 
langer, Huru the kunne wäre E : F : N : bewogne ac Kan Jag 
vnderdänig* inthet annet tilsware, vthan Gud -täss Loff, alt 
wäll, Haffiier och icke annet nägentijd an nu kunnet förnimme 
vthan att alleman, sä wäll krigzfolcket som Borgeme, bade 
Fatige och Rijke (:Nest ko : mt. tili Swerige etc. ^ Min aller 
näd*« Herre:) äre E: F: N: säsom Hans ko: mtz käre Her 
Broder, och theris nädige Herre och Furste, med all tilbörlig 
Reuerentz tro och räträdigheet opä thet aller ödmiukelig** 
bewogne Vnske tesligen och ästunde E: F: N: Lijckelige 
ankumpst äff Hjerthet altijd gerne Haffue och En part alrede 
begäret att the motte Drage med E: F: N: bade Rittmestere 
och Reuthere. 

Thernest N. Furste och Herre, Hwadh samme resse yter- 
ligere belanger, kan Jag E: F: N: mit vnderdänige och ringe 
betenckende icke förhoUe, att mig opä E : F : N : gode behag 
och förbättrende , sijntes gott wäre, att Hesterne och meste 
parten aft tingestet motte komme hijtt fram före, pä thet all 
mig künde wäre tilfijrde och fordige, när E: F: N: komme 
effter. Her i landet är och nu aller wärste föret, sä att thet 
Hwarchen bär eller brijther, Man kan och icke an nu komme 
fram anthen med wagn eller släde. För an mehre sniö kan 
komme och wägerne bliffue hardere frossne, sä att man komme 
öffuer the mänge Moratzer, Elffuer och wadh emellen Rijga 
och Her äre. Doch kan Jag icke egentligen wethe huru feiigt 

So verändert aus: Nest Ko. mt. E: F: N: Käre Her broder. 



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Her emellen kan bliffue Rydzens Infalls skuld Effter hans tijd 
will nu Her effter gä ahn, Her tili Haffuer thet warit Sä passe- 
ligen säkert att resse, Ehuru thet kan skee effter, Alenest 
weet Jag icke, för wist hwad rädh man kan fa anthen tili 
folck eller Hester, Sijnnerligen emellen pernow och Rijga, 
effter theremellen är ingön sijnnerlig bygd, vthan mäst Longe 
hedher och blotte stranden som man Hele Dagen egenom 
moste resse dc Sza att migfructer hwad rede E: F : N: finner 
ther för sig, Men hadet wäret sä att thenne resse hade bleffuet 
naget tijdeligere ährs företagen, Dhä hade man letteligere 
kommet ther äff medh. Allenest nu moste man tage tijden 
som han kommer, förhoppendes E: F: N: kan' lichuell sachte 
bekomme sä mycket som nottorften kräifuer och tijden til- 
sägher dc 

Thette N: F: och Herre haffeer Jag E: F: N: för vnder- 
dänigt swar pä thet ödmiukelig*® icke kunnet förholle, Ganske 
vnderdäneligen bediende E: F: N: werdes mig sädant icke 
anners an sasom äff En fatig tro tienere vdi gunst och näde 
tili thet beste förstä och vptage. 

För nije tidender haffuer Jag E: F: N: inthet sijnner- 
ligit pä thenne tijd vnderdänig* tilscriffue, vthan sasom Bertell 
Ericsson weet E: F: N: muntligen berätte, Alenest Haffuer 
Hermesteren i tesse Dager hafft her sine Sendebudh, Huilke 
mep En hoop swatz och naget trätzende vm war företagne 
handell haffue ankommet. Effther som thenne Innelucte Copie 
äff theris Instruction wijdere förmelder , Theropä the haffue 
fatt sädane swar (:doch med foog:) säsom saken och tijden 
tilsägber oc The haffue och ebland annet, lathet sig höre, att 
theres Herre icke wore obenägen tili fred, fördrag och Enigheet 
medh ko. mt tili Swertge, vm han älliest künde fä wethe, 
med Hwad medell och genom hwad wägher sädant Lette- 
ligen skee künde, Theropä Jag sä haffuer swaret, att Jag gerne 
wille wethe, Huru Hermesteren alffuarligen wore tilsinnes, 
och hwad han wille wäge och lathe springe opä sädanne för- 



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dragt och Confocderation Jag haflfuer och giordt Et förslagh 
vm Wittensteine Pernow och Sonenborgh Her tili sampt vm 
Keijsserens Confirmation för Högbe*« ko: mt och Sweriges 
Crone opä Reuell Stadh Slott och Dom, med pades Closter 
sampt tesse vmliggende Land och ägher Sweriges Herrer tili 
En Ewig Possession, säsom ko: mt migh nädelig* tilförende 
befalet haffuer. Theropä the Dhä menthe sig ingen befalning 
hafTue, vthan alenest att handle opä ett stillestand pä nagen 
tijd, tili täss HerM. künde haffue andre sine Sendebudh 
hooss Hö. ko. mt. i Swerige, Huilket skall skee Innen Juli 
nestkommendes Theropä the och haffue giffuit mig En nöge- 
achtet förscriffning och Obligation samme Legation att forstelle 
sä frampt Jag naget Anstand i sä motte skall Holle. Doch 
hade Jag sädant Anstand icke gerne inganget, effter mig war 
befalet färe foort i saken emot förber^^Huss och fäster. Alenest 
mig fattes tili thet forste alt thet Jag skall opähoUe, bade 
Schytt, Krut, Lodh, peninger, cläde, fetalie och andre nottorffter^ 
som man naget kan vthrette och^hoUe folcket willigt medh 
Tij thette Swenske folck gä sä gott som nackne, sä att Jag 
ingenstedz kan komme ther med oc 

Till thet annet är och nu sädant menföre och oländelige 
Wäger emellen för** befastninger och här, att ingen kan komme 
ther tili medh Schytt eller andre krigz Munitioner. 

Till thet fierde (sie.) Att Jag haffuer bekommet wisse bud 
och scriffuelsser, att Pernow haffuer alrede sworet kongen äff 
pälen, vdi lijcke motte att Wittensteine är H: ko: mt och 
sä vpdraget och snarest sagdt Hermesteren med Erehebispen 
i Rijga och thette Hele Land, som icke är ko: mt. tili Swerige. 
Doch haffuer h : ko : mt förbudet mig naget fiendtligit Atten- 
tere och företage emot the fäster som med Polens presidiis 
besatte äre. 

Then fempte och storste orsak hwarföre Jag sädane 
stillestand haffuer Ingänget och bewilligit, är then handell 
emellen k: mt sampt E: F: N: och kongen äff pälen nu 



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är i wercket, pä thet han theregenom icke motte bliffue för- 
spilt vthan att Gud then alzmectig*« werdes ther tili giffue 
sin wälsignelsse och Lijcke 

Item haffuer Jag och förstat att H. ko: mt will haffue 
sine Sendebud ästad tili palen, vm the alrede icke äre Dragne 
therheden dc 

Huilcket mig och haffuer stödt för huff^ucdet sä att Jag 
icke haffuer kunnet slä sädane stillestand vtt, Gantzligen för- 
ho